Samen direkt ins Beet. Welche Blumen garantiert ohne Vorkultur aufgehen.

Die Grundlage für eine üppige und lang anhaltende Blüte in der nächsten Saison sollte man im Herbst legen. Für die Winteraussaat eignen sich Blumen mit kurzer Vegetationsperiode, die kälteresistent sind. Am besten wählt man Pflanzen, die sich durch Selbstaussaat vermehren können — ihre Samen benötigen keine zusätzliche Stratifizierung, also keine speziellen Bedingungen zum Keimen. In der Regel kann man mit der Winteraussaat beginnen, wenn die Lufttemperatur stabil bei ein bis zwei Grad liegt. Beispielsweise eignen sich für die Winteraussaat Steinbrech, Margerite (Gartenkamille), Helenium, Immergrün. 

Es gibt Stauden, deren Samen eine natürliche Kältestratifizierung benötigen. Dazu gehören frostbeständige Sorten, wie zum Beispiel Akelei, Lupine, Rittersporn, Kokardenblume, Aster, Sonnenhut. Diese Blumen werden Ende Oktober/November mit dem ersten Frost ausgesät. Nach der Winteraussaat keimen sie früh, blühen reichlich und sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge. 

Auch mit dem ersten Frost kann man Ringelblumen pflanzen. Diese Pflanzungen benötigen keinen zusätzlichen Schutz oder Mulch. Bei anhaltender Kälte, wenn die oberen Bodenschichten bereits gefroren sind, kann man Zier-Mohn pflanzen. 

«Bei der Winteraussaat muss man bedenken, dass strenge Winterfröste oder Temperaturschwankungen die Keimung der Samen negativ beeinflussen können. Ein Teil davon überlebt den Winter nicht, daher wird die Aussaatdichte verdoppelt und im Frühjahr werden die Keimlinge ausgedünnt — erzählt Alexander Besmaternych, Vizepräsident der Assosziation proiswoditelei possadotschnogo materiala (APPM), Leiter der Baumschule „Zwetotschny gorod“. — Doch für die Keimung ist die Qualität des Saatguts noch wichtiger. Am besten kauft man Samen von vertrauenswürdigen Herstellern. Solche Samen zeichnen sich durch hohe Qualität und Keimfähigkeit aus und ergeben bei guter Anbautechnik im Frühjahr kräftige Setzlinge».

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„Die Samen werden direkt in den Boden gesät und mit einer dünnen Schicht Erde oder Humus bedeckt, um sie vor Frost zu schützen. Eine solche natürliche Stratifizierung hilft den Samen, besser zu keimen und verleiht den Sämlingen eine starke Immunität“, erklärt die Hobbygärtnerin und Dozentin an der Finanzuniversität, Larisa Mikallef. „Es ist wichtig, die Beete rechtzeitig vorzubereiten. Der Boden muss umgegraben, von Unkraut befreit, gelockert und bei Bedarf gedüngt werden. Im Frühjahr sollten sich diese Mühen auszahlen: Die Keimlinge erscheinen früher, sind widerstandsfähiger und weniger anfällig für Krankheiten, und die Blüte beginnt ein bis zwei Wochen früher als bei einer Frühjahrsaussaat.“ 

So hilft die Herbstaussaat, im Frühjahr Zeit zu sparen und schafft ein solides Fundament für das zukünftige Blumenbeet. Bereits zu Beginn der nächsten Saison wird der Garten Sie mit lebendigen Farben und langer Blüte erfreuen.

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