Ausrottungsbehandlung. Womit besprüht man den Garten im Frühjahr auf die kahlen Zweige?

Früh im Frühling kommen die Gärtner auf ihr Datscha-Grundstück, wo sie die allererste Behandlung des Gartens an den kahlen Zweigen durchführen. Das heißt, die Prozedur muss durchgeführt werden, bevor die Knospen an den Bäumen anschwellen.

«Ich mache das mit einer Lösung aus Harnstoff und Kupfersulfat, wobei die Dosierung stark sein muss, solange die Bäume sich im Zustand des «Schlafs» befinden», — sagt die Gärtnerin Swetlana Krasnoluzkaja.

Das Rezept unserer Expertin ist wie folgt: Eine siebenprozentige Harnstofflösung (600 g) wird mit 50 g Kupfersulfat in 10 Litern Wasser gemischt. Gründlich umrühren, dann in einen Zerstäuber umfüllen und die Bäume besprühen.

Die erhaltene Lösung wird laut der Gärtnerin die Sporen von Krankheiten verbrennen. Zum Beispiel von Schorf. Und sie wird Schädlinge vernichten, die normalerweise auf der Erdoberfläche und in Rissen der Rinde überwintern. Meistens sind das Blattläuse und Blattwickler. 

«Die Bäume müssen reichlich besprüht werden, damit die Heilungslösung nicht nur auf die Rinde der Bäume, sondern auch in alle Risse gelangt. Das heißt, die gesamte Holzoberfläche muss nass sein. Dann wird es etwas bringen», — präzisiert die Expertin.

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Die Behandlung sollte am besten am Morgen durchgeführt werden, bei windstillem Wetter. Und vor allem sollte es laut Wettervorhersage in den nächsten zwei Tagen keinen Niederschlag geben. Sonst wäscht der Regen die Lösung einfach weg.

«Übrigens sollten Sie diese Lösungsanteile anwenden, wenn der Garten im letzten Jahr wirklich krank war. Falls es bei Ihnen nicht so schlimm ist, reduzieren Sie die Harnstoffdosierung besser auf 400 g pro Eimer Wasser», — präzisierte Krasnoluzkaja.

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