Wie pflegt man die Pflanze Asplenium?

Asplenium

Die dekorative Blattpflanze Asplenium (Asplenium) gehört zur Familie der Aspleniaceae und ist ein Farn. Er erfreut sich bei Pflanzenliebhabern großer Beliebtheit. Ursprünglich stammt dieser Farn aus Südostasien, Australien und Malaysia. Asplenium gedeiht sowohl im Freiland als auch im Haus ausgezeichnet. Wenn die Pflanze günstige Bedingungen vorfindet, wird sie dicht und recht groß: Breite und Höhe variieren zwischen 0,3 und 0,9 m. Das Laub hat eine leuchtend grüne Farbe und kann fiederschnittig oder einfach sein.

Von Fachleuten wurden etwa 650 Asplenium-Arten entdeckt, aber nur ein kleiner Teil wird im Haus kultiviert. Bei richtiger Pflege kann die Pflanze etwa 10 Jahre alt werden. Dieser Farn bildet keine Blüten, dafür aber sehr schöne Blätter. Er wird nicht nur in Wohnräumen, sondern auch in Büros sowie in verschiedenen Verwaltungseinrichtungen und -räumen angebaut.

Asplenium zeichnet sich durch eine mittlere Wachstumsgeschwindigkeit aus. Es ist eine mehrjährige Pflanze und kann im Haus 4–10 Jahre alt werden. Die Pflege dieses Farns ist nicht schwierig, daher eignet er sich hervorragend für Anfänger.

Kurze Beschreibung des Anbaus

  1. Temperatur. Dieser Farn liebt Wärme. Im Winter sollte er jedoch kühl gehalten werden (zwischen 12 und 14 Grad).
  2. Luftfeuchtigkeit. Benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Daher sollte die Pflanze regelmäßig mit einem Zerstäuber besprüht werden, und es wird empfohlen, sie auf eine tiefe Schale mit feuchtem Blähton zu stellen.
  3. Beleuchtung. Die Pflanze fühlt sich im Schatten am wohlsten; ein Nordfenster eignet sich hervorragend. Stellen Sie sie jedoch nicht an einen übermäßig sonnigen Standort.
  4. Bewässerung. Im Frühling und Sommer sollte regelmäßig und häufig gegossen werden (2- bis 3-mal pro Woche). Achten Sie darauf, dass die Erde im Topf stets leicht feucht ist. Im Winter sollte die Bewässerung auf einmal alle 7 Tage reduziert werden.
  5. Erdmischung. Sie muss locker sein und gut Luft durchlassen. Man kann eine fertige gekaufte Erdmischung für Farne verwenden. Für die Herstellung des Substrats selbst mischen Sie Laub- und Rasenerde, Torf und Sand zu gleichen Teilen.
  6. Düngung. Die Pflanze wird mit einem gekauften Mineraldünger-Komplex gedüngt, wobei die Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Dosierung verwendet wird.
  7. Umtopfen. Das Wurzelsystem wächst recht schnell, daher benötigt der Farn jährliche Umtopfungen. Dabei muss jedes Mal ein größerer Topf verwendet werden.
  8. Vermehrung. Meistens erfolgt die Vermehrung durch Teilung des Rhizoms oder des Busches.
  9. Besondere Pflegehinweise. Damit sich die Pflanze in Innenräumen wohlfühlt, darf kein direktes Sonnenlicht auf ihr Laub fallen, und es muss eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum aufrechterhalten werden.

Asplenium

Asplenium (Aspleniaceae) oder Streifenfarn ist ein krautiger Farn aus der Familie der Streifenfarngewächse (Aspleniaceae). Die Pflanze hat sich an verschiedene Lebensbedingungen angepasst und kann terrestrisch, auf Felsen und epiphytisch vorkommen. Daher ist sie weltweit, auch in tropischen Breiten, weit verbreitet.

Das Wurzelsystem des Asplenium kann ebenfalls stark variieren: Bei manchen Arten dringt es mit geraden Enden tief ein, bei anderen ist es oberflächlich, schuppig und breitet sich in die Breite aus. Die Vielfalt der Blätter umfasst alle möglichen Formen, die bei Farnen vorkommen können: einfach, gefiedert, ganzrandig mit glatter Oberfläche. Auf den Adern der Blattunterseite befinden sich spezielle Sporenorgane – die Sporangien. Langsam wachsende Blätter an einem dichten Blattstiel erreichen im Laufe der Zeit eine Länge von einem halben Meter. Asplenium zeichnet sich durch seine Anspruchslosigkeit aus.

Pflege von Asplenium zu Hause

Standort und Beleuchtung

Die Pflanze benötigt keine gute Beleuchtung; sie eignet sich für Fensterbänke von Nord- oder Westfenstern und sogar für eine Wand ohne Fenster. Im Winter ist es ratsam, sie in den Schatten zu stellen.

Temperatur

Die Konstanz der Temperatur ist für Asplenium sehr wichtig. Der Temperaturbereich sollte nicht stark von 18–20 Grad abweichen. Zugluft, Staub und kalter Wind sind schädlich für die Pflanze.

Luftfeuchtigkeit

Eine Luftfeuchtigkeit von 60 % ist für Asplenium optimal. Um diesen hohen Wert zu erreichen, muss der Farn regelmäßig besprüht werden, besonders im Sommer. Ein Temperaturanstieg über 22 Grad führt oft zu vertrocknenden Blattspitzen. Daher ist es bei heißem Wetter sinnvoll, feuchtes Moos, Torf oder Blähton in den Untersetzer des Topfes zu legen.

Beim Besprühen ist Vorsicht geboten: Im Sommer sollte keine Feuchtigkeit in die Mitte der Blattrosette gelangen, und im Winter bei niedrigen Temperaturen nur weiches und warmes Wasser verwenden und die Häufigkeit des Besprühens reduzieren, um Schimmelbildung im Topf zu vermeiden.

Gießen

Bei Asplenium führt übermäßige Trockenheit der Erde im Topf oft zum Absterben der Blätter, die bei Farnen auch als Wedel bezeichnet werden. Besonders gefährlich ist dies im Sommer bei Hitze. Doch auch übermäßige Feuchtigkeit ist äußerst schädlich.

Da das Eindringen von Tropfen in die Blattrosette nicht zulässig ist, muss die Pflanze über die Drainagelöcher gegossen werden, indem der Topf in ein Gefäß mit Wasser getaucht wird. Sobald die Erde mit Wasser gesättigt ist, wird der Topf angehoben, damit das Wasser ablaufen kann, und wieder an seinen Platz gestellt. Im Winter wird ebenso verfahren, jedoch nicht so häufig, um die Wurzeln nicht zu stark zu kühlen.

Erde

Solange der Farn noch jung und zart ist, benötigen seine schwachen Wurzeln eine lockere und nährstoffreiche Erde aus Torf, Humus und Laubblatterde mit Sandzusatz. Wenn er stärker wird, kann der Erdmischung beim Umtopfen bereits Grassodenanteil zusammen mit Stücken von Tontöpfen, gehacktem Torfmoos oder Holzkohle hinzugefügt werden.

Düngung und Nährstoffe

Düngemittel sollten halb so stark verdünnt verwendet werden, wie in der Anleitung vorgesehen, und beim Gießen verabreicht werden. Die Düngung erfolgt im Frühling und Sommer alle 14 Tage, wobei organische und mineralische Dünger abgewechselt werden.

Umtopfen

Das Umtopfen der Pflanze erfolgt nur nach Maßgabe des Wurzelwachstums: Passen die Wurzeln im Frühling noch in den Topf, lassen Sie den Asplenium bis zum nächsten Jahr dort. Nachdem Sie die gesamte alte Erde abgeschüttelt haben, untersuchen Sie die Farnwurzeln sorgfältig und schneiden Sie faule Stellen ab. Übertreiben Sie es nicht, da die Wiederherstellung der Wurzelausläufer viel Zeit in Anspruch nimmt.

Drücken Sie das frische, lockere Substrat nicht zu fest zusammen, um die Bewegungsfreiheit des schwachen Wurzelsystems nicht einzuschränken. Gießen Sie die Erde nach dem Einpflanzen vorsichtig und befeuchten Sie die Blätter mit einer Sprühflasche. Für Asplenium eignet sich eher ein breiter als ein tiefer Topf.

Rückschnitt

Die Wedel des Farns reagieren sehr empfindlich auf trockene Luft, direkte Sonneneinstrahlung und Wassertropfen, weshalb sie oft beschädigt werden und absterben. Um das Wachstum neuer Blätter zu fördern, sollten alte besser entfernt werden. Vergessen Sie auch nicht, die erforderliche Luftfeuchtigkeit um die Pflanze herum aufrechtzuerhalten.

Vermehrung von Asplenium

Vermehrung durch Teilung des Busches

Diese Methode kann während der Frühjahrsumbettung angewendet werden, indem die Mutterpflanze in mehrere Teile geteilt wird. Sie sollten dabei sehr vorsichtig vorgehen, die Tochtertriebe behutsam trennen und darauf achten, dass jeder von ihnen eine ausreichende Anzahl von Wachstumspunkten aufweist. Denn eine zu geringe Anzahl reicht nicht aus, um eine vollwertige Pflanze zu entwickeln. Nach dem Umpflanzen können die jungen Asplenium-Pflänzchen noch einige Zeit stehen, ohne neue Wedel zu bilden.

Vermehrung durch Knospen

Einige Asplenium-Sorten zeichnen sich durch Lebendgeburt aus. Dies geschieht, wenn sich aus einem meristematischen Höcker an der Blattader eine Brutknospe bildet, aus der eine neue vollwertige Pflanze entsteht. Wenn die Jungpflanze eine bestimmte Größe erreicht hat, fällt sie vom Mutterblatt ab und wächst von selbst weiter. Diese Methode kann gezielt eingesetzt werden: Man kann die Brutblätter mit den Blattspreiten ablösen und in lockerer Erde bewurzeln oder die bereits eigenständigen Tochterfarne umsetzen.

Vermehrung durch Sporen

Die Sporangien, die sich auf der Unterseite der Blätter befinden, produzieren Sporen. Mit diesen kann man Asplenium ähnlich wie Samen vermehren. Um sie zu gewinnen, genügt es, mit einem abgeschnittenen Blatt einen Abstrich auf einem Blatt Papier zu machen. Die Aussaat erfolgt am besten im März in speziellen Behältern mit Bodenheizung bei 21 Grad. Achten Sie unbedingt auf eine gute Drainage am Boden, und das Substrat sollte vor der Aussaat gut gedämpft werden, um es zu desinfizieren. Die Sporen sollten nicht zu dicht ausgesät werden, damit sie sich nicht gegenseitig behindern. Bis zum Erscheinen der ersten Keimlinge decken Sie die Aussaat mit Glas ab und bewahren Sie sie an einem dunklen Ort auf. Mit den ersten Sämlingen ist nach 1-3 Monaten zu rechnen. Danach kann die Abdeckung entfernt werden, und Sie halten die Sämlinge bei guter Beleuchtung. Wählen Sie die kräftigsten Sämlinge zum weiteren Pikieren aus und entfernen Sie die übrigen. Pflanzen Sie jeweils mehrere in einen kleinen Topf.

Krankheiten, Schädlinge und Anbauprobleme

Häufig führen Pflegefehler zu Grauschimmel, Bakteriose und anderen Blattkrankheiten, daher sollte die Pflanze nicht zu stark gegossen werden. Flecken auf den Wedeln können auch die Folge einer hohen Düngerkonzentration im Boden sein, daher sollten Düngemittel stets mit Wasser verdünnt werden.

Als unheilbare Krankheit gilt die Blattnematode. Sie äußert sich durch braune Flecken auf dem Laub. Bei solchen Symptomen ist Asplenium leider nicht zu retten. Allerdings sollten Sie Flecken aufgrund einer Krankheit nicht mit natürlichen braunen Punkten oder Streifen auf der Blattunterseite verwechseln, da diese durch Sporenbildung entstehen.

Die Pflanze wird auch von Mikroorganismen wie Phyllosticta und Taphrina befallen. Spezielle Fungizide können helfen, diese zu beseitigen.

Trockene Luft führt oft zu einer Gelbfärbung der Wedel und trockenen Spitzen, während unzureichendes Gießen sie welken lässt. Verbrennungen und Ausbleichen entstehen durch direkte Sonneneinstrahlung, und Blattrollen kann durch Zugluft und übermäßige Bodenfeuchtigkeit verursacht werden.

Das Asplenium – wirkungsvoll und pflegeleicht unter geeigneten Bedingungen

Das Asplenium besticht durch seine ungeteilten, gewellten Blätter in sehr üppigen Büschen. Sein sattes, blendend helles Grün verwandelt Räume und Büros völlig und schafft eine einzigartige Atmosphäre in der Arbeitsecke. Trotz seines anspruchsvollen Charakters ist es eine der zuverlässigsten Arten unter den Zimmerfarnen. Das Asplenium begnügt sich mit regelmäßiger Pflege und verzeiht kleine Fehler. Die Hauptsache ist, ihm wirklich angenehme feuchte Bedingungen zu schaffen.

Asplenium – wirkungsvoll und anspruchslos bei geeigneten Bedingungen

Pflanzenbeschreibung

Vertreter der Gattung Asplenium sind über alle bewohnten Kontinente verstreut und sowohl als Garten- als auch als Zimmerpflanzen mit sehr dichten Blattrosetten beliebt. Der volkstümliche Name „Milzfarn“ oder die englischsprachige Bezeichnung „Vogelnest“ sind nicht weniger beliebt als der offizielle Name. Trotz einiger Unterschiede in den Blättern sind Aspleniums immer leicht an ihrem leuchtenden Grün zu erkennen.

Aspleniums sind immergrüne, langlebige und erstaunlich kompakte Vertreter der Zimmerfarne. Oberflächliche, kriechende, kräftige Rhizome ermöglichen ihnen, sich in dichten Gruppen auszubreiten. Die Blätter wachsen in einer charakteristischen Trichterrosette (oder einem Nest) und bilden eine Schale aus dicht stehenden Blättern. Die Blätter des Asplenium werden nicht länger als 70 cm, die meisten Sorten erreichen eine Höhe von 30 bis 50 cm. Aspleniums wachsen nicht sehr schnell, aber fast ohne Unterbrechung und bleiben unter den richtigen Bedingungen jahrzehntelang dekorativ.

Die schwert-lanzettlichen Wedel der Aspleniums sind ungewöhnlich hart, fast ledrig, mit welliger Oberfläche, die oft an Stofffalten erinnern. Die Blätter wachsen fast aufrecht und biegen sich erst bei Erreichen der maximalen Länge, hauptsächlich an den Rändern der Büsche. Die hervorstehende braune Mittelrippe wirkt ungewöhnlich gewölbt, und die satten Grüntöne heben sich immer von anderen Pflanzen ab.

Bei den meisten Aspleniums sind die Blätter nicht gefiedert-spaltig und spitzenartig, sondern ganzrandig und gewellt, mit gezähnten Rändern. Die Blätter sind in den ersten Wachstumswochen erstaunlich zerbrechlich und mögen auch später keine Berührungen. Am meisten überraschen die Blätter jedoch mit ihrem Glanz, der für Farne unerwartet ist. Die Sporen sind in eigenartigen „Strichen“ entlang der Adern auf der Blattunterseite angeordnet, was einen strengen Mustereffekt erzeugt. Genau wegen des Musters der Sporangien wird dieser Farn gerne „Tausendfüßler“ genannt.

Arten von Zimmer-Aspleniums

Die anspruchsloseste und beliebteste Art ist der Nest-Milzfarn (Asplenium nidus), der dichte, dekorative Büsche aus aufrechten, gewellten, ganzrandigen Blättern bildet. Von diesem Asplenium gibt es viele Sorten, die sich in Größe, Blattfarben und Wachstumsgeschwindigkeit unterscheiden. Besonders beliebt sind die gekämmte „Cristata“ und die gefranste „Crispa“.

Etwas anspruchsvoller und feuchtigkeitsliebender sind die „Gewächshaus“-Arten:

  • Zwiebeliger Streifenfarn (Asplenium bulbiferum) — ein lebendgebärender Farn mit dreifach gefiederten Blättern, an denen Brutknospen keimen;
  • Japanischer Streifenfarn (Asplenium antiquum) mit breiteren Blättern (bis zu 90 cm);
  • bekannt als Hirschzungenfarn, Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) mit seinen langen, glatten, ganzrandigen dunklen Blättern in noch dichteren Büschen.

Vogelnestfarn (Asplenium nidus). Zwiebeliger Streifenfarn (Asplenium bulbiferum). Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium).

Wachstumsbedingungen für den Zimmer-Streifenfarn

Streifenfarnarten vertragen überhaupt keine direkte Sonne und werden bei zu hellem Licht schwächer und verkümmern sichtbar. Sie benötigen ein geschütztes, diffuses Licht, idealerweise einen Platz nicht auf Fensterbänken, sondern im Raum (in 2,5-3,5 m Entfernung). Falls Sie die Farne als Fensterdekoration planen, ist die einzige akzeptable Option eine Nordausrichtung. Viele Streifenfarnarten gedeihen hervorragend im lichten Schatten. Leider verträgt die Pflanze keine künstliche Zusatzbeleuchtung; die Beleuchtung muss ausschließlich natürlich sein.

Das ganze Jahr über bevorzugen Streifenfarnarten Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad (Minimum für den Vogelnestfarn 16 Grad), nur der Japanische Streifenfarn und andere feuchtigkeitsliebende Arten bevorzugen eine Überwinterung bei Kühle von 12 bis 15 Grad. Man sollte sich nicht an Tagestemperaturen, sondern an Nachttemperaturen orientieren, besonders im Winter. Hitze wirkt sich auf die Attraktivität der Blätter aus und erfordert eine höhere Luftfeuchtigkeit, also je stabiler die Bedingungen, desto besser.

Starke Schwankungen der Bedingungen, Zugluft, Standortwechsel und übermäßige Berührung mag der Streifenfarn nicht; vor allem Stress sollte man ihn schützen.

Siehe auch:
Schisandra-Pflanze: wohltuende Eigenschaften

Pflege des Streifenfarns im Haus

Es ist nicht der anspruchsvollste Farn, aber er eignet sich nur für diejenigen, die bereit sind, eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit aufrechtzuerhalten.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit

Die Vorliebe für eine hohe und gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit bedeutet nicht, dass Streifenfarnarten Wasserstau gut vertragen. Zwischen den Bewässerungen darf nur die obere Substratschicht antrocknen, aber Wasser in den Untersetzern sollte nicht stehen bleiben. Streifenfarnarten lassen sich bequem durch Eintauchen gießen, bis der Wurzelballen durchtränkt ist, und anschließendes Abtropfen lassen. Auch das klassische Gießen ist geeignet, aber dann sollte man lieber häufiger und weniger stark von oben gießen. Ungefähre Gießhäufigkeit: 2-3 Mal pro Woche im Sommer, 2 Mal im Frühling und Herbst und 1 Mal im Winter.

Für die Pflanze muss man das Wasser sorgfältig auswählen — weiches, lange abgestandenes oder Schmelz-, Regen- oder gefiltertes Wasser mit Zimmertemperatur.

Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto besser. Aber Besprühungen für den Aspelnium sind nur im Sommer zulässig – vorsichtig, ohne die Rosette zu überfluten, mit Nebelzerstäubern. Komfortable Werte von 60 % für das Nestfarn-Aspelnium und ab 70 % für andere Arten lassen sich leichter mit Luftbefeuchtern aufrechterhalten (sogar einfache Schalen mit feuchtem Moos sind geeignet). Aspelnien gedeihen hervorragend im Badezimmer und in Wintergärten, wo eine erhöhte Luftfeuchtigkeit natürlich ist.

Der Aspelnium mag es nicht, wenn seine Blätter berührt werden; er wird mit einer sanften warmen Dusche unter Schutz des Buschzentrums (geneigt zum Ablaufen des Wassers) von Staub befreit.

Der Aspelnium benötigt ein abgeschirmtes, diffuses Licht.

Düngung und Zusammensetzung der Düngemittel

Für den Aspelnium verwendet man vollständige, ausgewogene Dünger für Zimmerpflanzen oder spezielle Farndünger mit einer besonderen Mikronährstoffbalance. Übertreiben Sie es nicht mit der Düngung: eine Düngung pro Monat reicht aus. Von November bis März wird die Düngung nicht eingestellt, sondern nur auf einmal alle 6 Wochen reduziert (dabei mit der halben Dosis).

Schnitt und Formgebung des Aspelniums

Beschädigte Blätter werden bis zur Basis ausgeschnitten. Zur Erneuerung und Verdichtung können selektiv die ältesten und größten Blätter herausgeschnitten werden. Bei starkem Verlust der Dekorativität alter Pflanzen wird manchmal der Schnitt aller Blätter angewendet, um das Wachstum neuen Grüns 'anzustoßen'.

Zur Erneuerung und Verdichtung des Aspelniums können selektiv die ältesten und größten Blätter herausgeschnitten werden.

Umtopfen, Gefäße und Substrat

Aspelnien sind Epiphyten, die nicht in Töpfen, sondern auf Treibholz und Zweigen, in Hängekompositionen, in Florarien und Terrarien gezüchtet werden können.

Der Farn sollte jährlich umgetopft werden, bevor die neuen Blätter zu wachsen beginnen (um Verletzungen und Berührungen zu vermeiden), im Januar oder Februar.

Für den Aspelnium ist eine spezielle schwach saure und humusreiche Erdmischung erforderlich (pH 5,0-6,0). Die beste Option ist ein spezielles Farnsubstrat oder zumindest eine Mehrkomponentenmischung für Orchideen, aber auch ein nährstoffreicher, lockerer, grober Boden mit gleichen Anteilen an Laub-, Rasenerde und Torf mit einem kleinen Anteil Sand ist geeignet. Ein Zusatz von Torfmoos (Sphagnum), Kokosfaser oder zumindest Perlite ist obligatorisch.

Für diesen Farn eignen sich eher flache, aber ausreichend breite Gefäße. Beim Umtopfen muss eine hohe Drainageschicht (3 bis 5 cm) angelegt werden. Der Farn wird vorsichtig umgesetzt, wobei darauf geachtet wird, die Blätter nicht zu verletzen. Das Substrat sollte nicht festgedrückt werden, sondern nach dem Setzen nachgefüllt werden. Aspelnien mögen Mulchen (z. B. mit Rinde oder Sphagnum).

Nach dem Umtopfen muss der Aspelnium bei hoher Luftfeuchtigkeit und weichem Licht gehalten werden. Der Farn wird vorsichtig gegossen, ohne Übernässung.

Krankheiten, Schädlinge und Probleme beim Anbau

Bei unsachgemäßer Pflege, in verschmutztem und vernachlässigtem Zustand verliert der Asplenium seine bewundernswerte Widerstandsfähigkeit und kann von Schildläusen, Spinnmilben und Thripsen befallen werden. Die Schädlinge sind nicht nur äußerlich zu erkennen, sondern auch an der schnellen Bräunung und Vertrocknung der Wedel. Zur Bekämpfung der Insekten sollten Sie eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit mit der Behandlung mit Insektiziden (z. B. „Actellic“) kombinieren.

Das Vertrocknen der Blätter und das Auftreten von braunen Flecken weisen immer auf Probleme mit der Bewässerung hin. Ein Verlust des Turgors oder eine Verformung der Blätter sind ein Zeichen für zu niedrige Temperaturen, während Blässe und Verbrennungen auf eine zu intensive Beleuchtung hindeuten.

Zur Vermehrung wird der Asplenium normalerweise geteilt, wenn er sich zu Gruppen ausbreitet.

Vermehrung des Aspleniums

Der Anbau von Asplenium „von Grund auf“ selbst ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Aussaat der Sporen erfordert Geduld und sorgfältige Pflege. Sie werden im Frühjahr oberflächlich auf feuchte Erde unter Glas ausgesät, wobei die Temperatur des Substrats mehrere Monate lang konstant bei 20–22 Grad gehalten wird.

Zur Vermehrung des Aspleniums werden auch Brutknospen mit einem Blattstück abgetrennt und wie Stecklinge in stets feuchter Erde bewurzelt.

Aber normalerweise werden diese Farne einfach geteilt, wenn sie sich zu Gruppen ausbreiten, indem große Teile mit kräftigen Wurzeln und Rosetten abgetrennt werden.

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Asplenium nidus: Beispiele der wichtigsten Sorten und Bedingungen für das Blühen im Haus

Diese Gattung umfasst epiphytische und terrestrische Arten. Asplenium nidus wird häufig in der Gestaltung von Büros oder Geschäften verwendet. Die dekorative Erscheinung des Farns verbindet sich mit seiner Anspruchslosigkeit in der Pflege.

Beschreibung der wichtigsten Arten

Diese Pflanze gehört zur Familie der Streifenfarngewächse. Der Asplenium umfasst 700 Arten. Die häufigsten von ihnen werden im Folgenden näher beschrieben.

Wie man die Asplenium-Pflanze pflegt

Nidus

Über dem Wurzelsystem des Asplenium nidus wächst eine große Wurzelrosette. In diese gelangen Stückchen von Rinde, Zweigen und abgefallene Blätter und werden zu einer zusätzlichen Quelle von Nährstoffen.

Er hat große, längliche Blätter mit einer gewellten Oberfläche. Auf ihrer Unterseite befinden sich Sporangien, die der Vermehrung des Asplenium nidus dienen.

Osaka

Dies ist eine seltene Art. Sie wird auch Asplenium antiquum genannt. Die Blätter dieser Pflanze wachsen vertikal. Sie haben eine hellgrüne, glänzende Oberfläche. Asplenium Osaka wird auch als baumartig bezeichnet. Seine Blattoberfläche ist gewellt. Der Strauch kann eine Höhe von 1 m erreichen. Im Haushalt kommt der Farn Asplenium antiquum Osaka selten vor.

Nestfarn

Die Blätter erreichen eine Länge von 45 cm. Sie bilden eine große Rosette, die von der Wurzel wächst. Diese Art wird auch als Nestfarn bezeichnet. Dies liegt daran, dass die große Rosette in ihrer Form an ein Vogelnest erinnert.

Viviparer Asplenium

Diese Art wächst auf dem Boden. Die fiederteiligen Blätter werden 45-60 cm lang. Auf ihrer Oberfläche bilden sich Knospen, mit denen sich der lebendgebärende Asplenium vermehrt.

Schwarzer Streifenfarn

In der freien Natur wächst er auf Felsen oder in Mauerritzen alter Gebäude. Seine Höhe beträgt 20 cm. Er ist eine der Zwergarten.

Zwiebeltragender Streifenfarn

Er hat gefiederte Blätter, die hellgrün und dreieckig geformt sind. Die Blattspreiten können bis zu 60 cm lang werden. Diese Farnart wächst in Neuseeland.

Asplenium: Pflege im Haus

Beim Anbau der Pflanze müssen die Besonderheiten des Farns berücksichtigt werden. Im Folgenden finden Sie Regeln, die einem Anfänger helfen.

Luftfeuchtigkeit

Die Pflanze fühlt sich bei hoher Luftfeuchtigkeit wohl. Um diese zu gewährleisten, stellen Sie einen Behälter mit Wasser neben den Topf.

Gießen

Bei der Pflege von Asplenium darf die oberste Erdschicht nicht austrocknen. Gießen Sie so, dass die Erde stets feucht ist. Achten Sie jedoch darauf, dass sich im Topf kein Sumpf bildet.

Boden

Asplenium Nidus benötigt einen nährstoffreichen und lockeren Boden. Dieser wird aus zerkleinertem Torf (3 Teile), Lauberde (2 Teile) und Kompost mit Sand (je 1 Teil) hergestellt.

Temperatur

Im Sommer beträgt die optimale Raumtemperatur 21-25 °C. Im Winter sollte sie 19 °C nicht überschreiten.

Beleuchtung

Asplenium muss vor direkter Sonne geschützt werden, um Verbrennungen zu vermeiden. Die beste Option ist weiches, diffuses Licht.

Ein Blatt von Asplenium mit Sporen

Krankheiten

Diese Pflanze ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten. Bei Übernässung der Wurzeln kann es jedoch zu Pilzbefall kommen.

Vermehrungsmethoden

Die Vermehrung erfolgt durch Teilung des Wurzelstocks, Verwendung von Sporen oder Brutknospen.

Teilung des Wurzelstocks

Dazu wird der Farn aus der Erde genommen und mit einem scharfen Messer werden Teile der Wurzel mit Blättern abgetrennt. Nach dem Umtopfen müssen sie gegossen werden und es sind normale Wachstumsbedingungen zu gewährleisten.

Sporen

Dazu müssen sie von einem oder mehreren Blättern gesammelt werden. Sie werden in Plastikbehälter mit Erde gesät. Bei der Anzucht wird eine Temperatur von 22 °C gewährleistet. Sie müssen regelmäßig gegossen werden. Die Keimlinge erscheinen nach einigen Monaten. Sie müssen so ausgedünnt werden, dass der Abstand zwischen ihnen mehr als 3 cm beträgt. Nach 30 Tagen werden sie einzeln in Töpfe gesetzt.

Brutknospen

Die Knospen wachsen auf den Blättern. Sie müssen abgetrennt und in einen Topf gepflanzt werden. Damit sie keimen, müssen Sie für hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme sorgen.

Der Asplenium fügt sich wunderschön in dekorative Kompositionen ein.

Asplenium nidus hat ein dekoratives Aussehen und benötigt keine besondere Pflege. Es fügt sich in jede Inneneinrichtung ein und wird Sie lange mit seinem Grün erfreuen.

Video

Asplenium

Herkunft der Pflanze: Afrika, Asien, Polynesien

Pflege: Geringer Pflegeaufwand, die Pflanze ist anspruchslos.

Beleuchtung: Mäßige Beleuchtung: von einem hellen Standort bis Halbschatten

Bewässerung: Die Pflanze benötigt häufiges Gießen, sobald die obere Schicht abgetrocknet ist.

Luftfeuchtigkeit: Besprühen 2-mal täglich

Übertopf: Anzuchttopf. Die Pflanze benötigt eine Umtopfung.

Empfehlungen vom Biologen: Bei unzureichender Luftfeuchtigkeit bilden sich trockene Blattspitzen. Bei direkter Sonneneinstrahlung entstehen Verbrennungen auf den Blättern.

Als Geschenk: Pflegehinweise für die Pflanze, Dünger für 1 Monat

Wählen Sie die Pflanzengröße (Durchmesser des Übertopfs / Höhe der Pflanze mit Topf):

  • 12/25 cm

Pflanzenpflege

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Der Asplenium ist ein geheimnisvoller Farn, der auf allen Kontinenten außer der Antarktis vorkommt. Astrologen betrachten diese Pflanze als Talisman für Menschen, die unter dem Sternzeichen Fische geboren sind. Aber seine bioenergetischen Eigenschaften sind für alle ausnahmslos nützlich. Farnen wird so viel magische Kraft zugeschrieben, dass der Mensch sie seit jeher für mystische Rituale verwendet hat. In Dänemark wurde der Asplenium sogar auf einem königlichen Service verewigt, das der gesamten Flora des Landes gewidmet ist und aus 700 Teilen besteht. Darunter ist ein Teller mit der Nummer 499, auf dem dieser Farn abgebildet ist. In asiatischen Ländern werden die Blätter und Wurzeln des Aspleniums in der Volksmedizin und Küche verwendet, mit dem Grün dieser Pflanze werden Hochzeitsfeste geschmückt, und es wird auch in religiösen Ritualen eingesetzt. In gemäßigten Breiten wird der Asplenium häufiger als nützliche und schöne Zimmerpflanze angebaut. Er ist pflegeleicht, benötigt keine besonderen Lichtverhältnisse und hat neben der Schönheit viele Vorzüge: Er macht Menschen freundlicher, mildert die Kommunikation zwischen den Generationen und schützt das Haus mit positiver Energie, wird zum Familientalisman.

Pflege des Aspleniums zu Hause

Im Frühling und Sommer müssen Sie die Pflanze regelmäßig und reichlich gießen, sobald die Erde im Übertopf um ein Drittel ihrer Höhe abgetrocknet ist. Im Herbst und Winter gießen Sie ebenfalls, nachdem die Erde um ein Drittel der Übertopfhöhe abgetrocknet ist, jedoch verlängert sich das Intervall des Austrocknens. Der natürliche tropische Lebensraum erfordert, dass Sie die Asplenium-Pflanze unter hoher Luftfeuchtigkeit halten, die durch regelmäßiges zweimal tägliches Besprühen der Farnblätter erreicht werden kann. Ohne regelmäßiges Besprühen können trockene Blattspitzen entstehen. Führen Sie das Gießen und Besprühen mit weichem, abgestandenem Wasser bei Raumtemperatur durch.

Die optimale Temperatur für den Zimmerfarn Aspelnium liegt im Frühling und Sommer zwischen 20 und 25 Grad; im Herbst und Winter sollte sie nicht unter 18 Grad fallen.

Wählen Sie für den Farn einen gut beleuchteten Standort mit diffusem Licht, ohne direkte Sonneneinstrahlung, die Verbrennungen auf den Blättern verursachen kann. Sie sollten auch wissen, dass Aspelnium leichten Halbschatten verträgt. Daher können Sie ihn etwas abseits der Fenster platzieren, der Abstand sollte jedoch nicht mehr als 1 Meter betragen.

Düngen Sie Ihr Aspelnium von März bis Oktober mit organischen und mineralischen Düngemitteln (im 2-Wochen-Rhythmus abwechselnd) für Farne.

Nützliche Eigenschaften von Aspelnium

Die großen Blätter von Aspelnium reinigen die Luft effektiv von Verunreinigungen und befeuchten sie. Farne desinfizieren hervorragend die Raumluft, da sie Gase und chemische Verbindungen absorbieren, die für den Menschen schädlich sind, seine Gesundheit negativ beeinflussen und Allergien auslösen können.

Aspelnium im Innenraum

Aspelnium mit seinem saftigen, üppigen Laub kann sich perfekt in jedes Interieur von Zuhause, Büro, Restaurant oder sogar Geschäftszentrum einfügen. Platzieren Sie es im Raum und Sie werden sehen, wie schnell dieser Bereich mit leuchtenden Farben erstrahlt und sich durch die Präsenz des saftigen, eindrucksvollen Farns verwandelt. Als besonders vorteilhafte Interieurs für Aspelnium gelten Avantgarde, Pop-Art, Fusion und Boho-Stil, denn gerade ihr Prinzip der Kombination des Unvereinbaren kann die ungewöhnlichen Formen des Farns harmonisch integrieren.

Energie und Sternzeichen von Aspelnium

Aspelnium trägt die Eigenschaften des Sternzeichens Fische in sich. Die Pflanze hilft ihrem Besitzer, unabhängig von seinem eigenen Sternzeichen, die besonderen Merkmale der Fische zu entwickeln: lebhafte Fantasie, Anpassungsfähigkeit an verschiedene Situationen, Sensibilität gegenüber anderen Menschen und das Bestreben, der ganzen Welt zu helfen.

Gut beleuchteter Standort mit diffusem Licht, ohne direkte Sonneneinstrahlung, die Verbrennungen auf den Blättern verursacht.

Temperatur

Im Frühling und Sommer: 20 bis 25 Grad; im Herbst und Winter: nicht unter 18 Grad.

Gießen

Regelmäßiges reichliches Gießen im Frühling und Sommer, sobald die Erde im Topf bis zu einem Drittel der Topfhöhe angetrocknet ist. Im Herbst und Winter wird ebenfalls gegossen, wenn die Erde bis zu einem Drittel der Topfhöhe angetrocknet ist, jedoch verlängert sich das Trocknungsintervall.

Luftfeuchtigkeit

Hohe Luftfeuchtigkeit, regelmäßiges Besprühen 2-mal täglich.

Blüte

Es findet keine Blüte statt.

Vermehrung

Durch Teilung des Pflanzenbusches samt Rhizom beim Umtopfen, durch Sporen.

Düngung

Von März bis Oktober mit organischen und mineralischen Düngemitteln (im 2-Wochen-Rhythmus abwechselnd) für Farne.

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