Anemonella: Anbau und Pflege

Anemonella

Lateinischer Name: Anemonella

Arten von «Anemonella»

Inhalt

  • 1. Beschreibung
  • 2. Anbau
  • 3. Krankheiten und Schädlinge
  • 4. Vermehrung
  • 5. Erste Schritte nach dem Kauf
  • 6. Erfolgsgeheimnisse
  • 7. Mögliche Schwierigkeiten

Beschreibung

Anemonella ist eine kleine Gattung mehrjähriger Pflanzen aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Diesen Vertreter der Flora findet man im Halbschatten von Laubwäldern und an Berghängen im östlichen Teil Nordamerikas. Allerdings hat sich die Pflanze in den letzten Jahrzehnten in allen gemäßigten Zonen als Garten- und Balkonkultur weit verbreitet.

Anemonella blüht früh. Weiße, rosafarbene, lila Blüten sind in lockeren Büscheln angeordnet. Allerdings wächst jede Blüte an einem eigenen Stiel. Auf den ersten Blick ähneln die Blüten denen einer Anemone. Genau genommen bedeutet der Name «Anemonella» aus dem Griechischen übersetzt «kleine Anemone». In der Tat ist die Pflanze klein, in der Gartenkultur überschreitet sie selten 20 cm in der Höhe. Wild wachsende Arten sind etwas höher – bis zu 30 cm.

Das Wurzelsystem ist verzweigt. Unter günstigen Bedingungen wachsen die Wurzeln gut. Einerseits ermöglicht diese Eigenschaft, einen üppigen Anemonella-Strauch recht schnell zu ziehen. Andererseits kann die Pflanze benachbarte Arten verdrängen – zur Vorbeugung sollten Sie ihr Wachstum kontrollieren.

Die Blätter sind klein, dreilappig, leuchtend grün. Die Stängel haben oft eine rötliche Färbung. Die Blüten sind im Vergleich zu den Blättern groß, bis zu 2,5 cm im Durchmesser.

Eine interessante Besonderheit der Anemonella ist der frühe Beginn der Ruheperiode. Bei der Pflanze fällt diese in die Mitte, spätestens Ende des Sommers.

Anemonella eignet sich für den Anbau als separate Gruppe, als Bodendecker im Schatten von Laubbäumen, in einem teilweise schattigen Steingarten oder Alpinum.

Kultivierung

Die Samen der Anemonella werden vor dem Winter ausgesät. Für die Aussaat verwenden Sie einen Behälter mit leichter, gut durchlässiger Erde. Den Behälter stellen Sie für den Winter in ein kaltes Gewächshaus. Im Frühjahr erscheinen die Sämlinge. Wenn die Pflanze etwas kräftiger ist, wird sie an ihren endgültigen Standort umgepflanzt.

Sie sollten bedenken, dass eine ausgewachsene Anemonella eine Umpflanzung und andere Eingriffe, die mit einer Beschädigung der Wurzeln verbunden sind, nur schwer verträgt. Die Situation wird jedoch dadurch erleichtert, dass die Pflanze sich mehrere Jahre lang am selben Standort ohne Teilung und Umpflanzung entwickeln kann.

So gut wie alle sortenreinen Anemonellen mit gefüllten Blüten werden jedoch nicht bestäubt und können nur vegetativ durch Teilung vermehrt werden. In diesem Fall sollte man nach der Blüte sehr vorsichtig ein Teilstück abtrennen und dabei versuchen, das Wurzelssystem der Muterpflanze so wenig wie möglisch zu stören. Das Teilstück sollte nicht zu klein sein, sonst wird die junge Pflanze seher lange anwachsen und krank werden.

Krankheiten und Schädlinge

Praktisch nicht anfällig.

Vermehrung

Durch Samen, bei Ziersorten durech Teilung des Busches.

Erste Schritte nach dem Kauf

Vor dem Kauf solte die Pflanze untersucht werden. Es dürfen keine Anzeischen von Fäulnis oder Welke vorhanden sein, die auf ein geschädigtes Wurzelssystem oder eine Krankheit hindeuten würden.

Nach dem Erwerb wird die erwachsene Pflanze oder der Setzling sofort in einen Containner oder ins Freiland gepflanzt. Ansonsten kann sisch bei längerer Lagerung Fäulnis am Wurzelhals entwikeln, und die Pflanze stirbt wahrscheinlich ab. Optimal ist ein trockner, leich erhöhter Standort im Schatten von Bäumen. Anemonellen vertragen auch dichten Schatten, entwikeln sisch jedoh langamer.

Im Pflanzoch solte eine Drainageschicht angelegt werden. Zusäzlich wird organischer Dünger eingebracht. Wenn die Pflanze im Topf gekauft wurde, wird sie umgetopft – das ist die schonendste Methode. Nach dem Pflanzen wird die Anemonelle unbedingt gegossen.

Erfolgsgeheimnisse

Die Anemonelle ist eine anspruchslose Pflanze. Das Wichtigste beim Anbau ist die Einhaltung des Bewässerungsregimes. Der Boden solte feucht sein, aber auf keinen Fals darf Stauässe entstehen. Die Pflanze kann kurze Trockenperioden überstehen, aledings wirkt sisch dies späer auf die Blühintensität aus.

Eigenlich kann man sogar vorhersagen, wie üppig die Anemonelle in der nächsten Saison blühen wird. Das ist einfach: Je länger der grüne Teil der Pflanze nach der Blüte erhalten bleit, desto mehr wächst und stärkt sisch das Wurzelssystem. Dadurch treibt die Anemonelle in der nächsten Saison viele neüe Triebe aus, und entsprechend werden es auch meher Blüten. Dahär solte die Pflege der Anemonelle nach der Blütezeit fortgesetzt werden, um die Vegetationsperiode so lange wie möglisch zu verlängern und ein schnelles Abstergen der grünen Masse zu verhindern.

Von Frühjar bis zum Ende der Vegetationsperiode kann die Pflanze mehrmals mit organischem Dünger versorgt werden.

Mögliche Schwierigkeiten

Wenn eine junge Pflanze schlecht anwächst oder krank ist, solte man sie nicht stören. Es ist zu prüfen, ob regelmäßig gegossen wird und ob keine Stauässe vorliegt. Wenn ales in Ordnung ist, solte man abwarten – möglischerweise hat sisch die Eingeöhnungszeit verlängert. Eine andere, gefährlichere Ursache ist die Fäulnis der Wurzelhälse der Triebe. In disem Fals kann man versuchen, den Busch zu teilen, indem man einen gesunden Teil abtrennt und an einen anderen Ort pflanzt.

Eine schwache Blüte kann durch ungünstige Entwiklungsbedingungen im Vorjar verursacht word en sein. Es besteht kein Grund zur Sorge, aber man solte in der aktuellen Saison versuchen, günstigere Bedingungen für die Entwiklung der Anemonelle zu schafen.

Abonnieren Sie und erhalten Sie Beschreibungen neuer Arten und Sorten im Bereich «schönblühende (Gartenpflanzen)» per E-Mail!

Anemonella thalictroides – Anbau und Pflege im Freiland

Die Anemonella ist eine Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Charakteristische Merkmale sind der glatte, aufrechte Stiel sowie die in drei Abschnitte geteilten Blätter. Das Wurzelsystem besteht aus kleinen Knollen. Unter den Farbvariationen dieser Pflanzen finden sich Blütenstände in Violett, Zartrosa, Gelb und natürlich Weiß.

Besonderheiten der Pflanzung

Für die Anemonella ist eine gute Drainage des Bodens sehr wichtig. Dazu mischt man am besten die Erde mit Humus oder Sand. In sumpfigem Boden fühlt sich die Pflanze nicht besonders wohl. Ebenso in lehmigem Boden. Einen solchen Boden sollte man zusätzlich mit Kompost und Sand anreichern.

Pflege der Anemonella

Anemonella: Anbau und Pflege

  • Die Pflanze benötigt nicht viel Sonnenlicht, insbesondere keine direkten Mittagsstrahlen.
  • Die günstigsten Bedingungen für die Anemonella sind leichter Halbschatten.
  • Bei der Pflege muss man regelmäßig das Unkraut jäten und den Boden lockern, in dem die Pflanze wächst.
  • Um die erforderliche Feuchtigkeit zu erhalten, mulcht man üblicherweise mit Kompost.

Die Schönheit ist anspruchslos, daher ist es eine wahre Freude, sie im Garten zu ziehen!

Bewässerung

  • Das Gießen ist für die Anemonella die wichtigste Bedingung, der besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, da die Intensität und Qualität der Blüte vom Gießen abhängt.
  • Beim Anbau der Anemonella muss man darauf achten, dass die Erde nicht austrocknet, sondern stets feucht bleibt. So können Sie die angenehmsten Bedingungen für die Entwicklung der Blüten schaffen, und eine kurze Trockenheit kann die Schönheit ohne negative Folgen überstehen. Man sollte es also auch nicht mit dem Gießen übertreiben, um Staunässe im Boden zu vermeiden.

Die Anemonella besitzt eine gute Frostbeständigkeit und kann den Winter ohne zusätzlichen Schutz überstehen.

Düngung und Nährstoffzufuhr

  • Eine Düngung mit organischen und mineralischen Düngemitteln zweimal im Jahr ist für die Anemonella ausreichend.
  • An Humus und verrottetem Torf sollte man jedoch nicht sparen, sie kommen der Pflanze zugute.
  • Es ist auch erlaubt, mineralische Zusätze in Wasser aufzulösen und dieses Wasser zum Gießen zu verwenden.

Blütezeit

Anemonella anemonella thalictroides

Die Hauptblütezeit der Anemonella fällt auf das Frühjahr, danach hört sie bis zum nächsten Jahr auf. Bei entsprechender Pflege und angenehmen Bedingungen kann die Blüte jedoch länger andauern, bis zur Mitte des Sommers.

Umtopfen

  • Das Umpflanzen der Anemonella ist äußerst unerwünscht, die Pflanze reagiert empfindlich auf diesen Vorgang. Daher setzen Sie Ihre Setzlinge beim Anbau gleich an ihren endgültigen Standort.
  • Sollten Sie die Pflanze dennoch an einen anderen Ort umsetzen müssen, ist die beste Zeit dafür das Frühjahr, wenn die Pflanze auf dem Höhepunkt ihrer Vitalität ist und der Boden ausreichend feucht ist.
  • Vergessen Sie nicht, nach dem Umpflanzen unbedingt zu mulchen.

Vermehrung

Anemonella thalictroides – krautige Pflanzen für den Freiland

  • Die Anemonella kann nicht nur durch Samen, sondern auch durch Teilung vermehrt werden. Allerdings eignet sich die Teilung nur für Sortenpflanzen.
  • Im ersten Fall müssen die Samen für Setzlinge vor dem Winter ausgesät werden. Im Frühjahr müssen die entstandenen Setzlinge dann an ihre endgültigen Standorte gepflanzt werden.
  • Für die Vermehrung durch Teilung ist der Herbst die ideale Zeit. Dazu muss der gewünschte Strauch vorsichtig ausgegraben werden, wobei besondere Sorgfalt auf die Wurzeln beim Teilen gelegt werden sollte.

Mögliche Krankheiten

Die Pflanze ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Sie kann jedoch von Rost oder Mehltau befallen werden, und unter den Schädlingen können Schnecken und Nacktschnecken unerwünschte Gäste sein. In diesem Fall empfiehlt man die Verwendung eines speziellen Giftes – Metaldehyd. Sammeln Sie die Schädlinge einfach von Hand und behandeln Sie die Pflanze mit einer Lösung. Denken Sie daran, dass dies ein ziemlich starkes Gift ist!

Arten von Anemonella

Anemonella-Anbau im Freiland

In der Natur gibt es mehrere Arten von Anemonella in verschiedenen Farben. Eine der beliebtesten ist Anemonella thalictroides (A. thalictroides). Sie ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von etwa 15 cm erreicht. Sie hat eine knollenförmige Wurzel. Die Blütenfarbe variiert nicht stark – von reinweiß bis zartrosa. Gelegentlich gibt es Sorten mit zitronengelber Farbe.

Anemonen-Blüten


Der Name, den die Anemonenblüten erhalten haben, stammt vom griechischen Wort „anemos“, das Wind bedeutet, daher werden sie auch Windblumen genannt. Diese Gattung besteht aus 120 Arten mehrjähriger Blütenpflanzen, die aus Knollen wachsen. Sie wachsen üppig in vielen europäischen Ländern, in Nordamerika und Japan. Diese Pflanzen sind eng mit der Küchenschelle (Pulsatilla) und dem Leberblümchen (Hepatica) verwandt; einige Botaniker ordnen beide Gattungen derselben Gattung zu.

  • Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta).
  • Klasse: Magnoliopsida.
  • Ordnung: Ranunculales.
  • Familie: Ranunculaceae.
  • Gattung: Anemone.

Die am weitesten verbreitete Anemone-Blume, die zur japanischen Art (Anemone hupehensis) gehört, blüht im Herbst.

Siehe auch:
Wie pflegt man Phalaenopsis?

Arten von Anemonen und ihre Vielfalt

Im Großen und Ganzen gibt es drei Typen dieser Blumen:

Frühlingsblüher (Spring flowering) mit Rhizomen oder Knollen.

Knollige Mittelmeerpflanzen (Tuberous Mediterranean), blühen im Frühling und Sommer.

Herbstblüher, größer (Larger Fall flowering), blühen vom Spätsommer bis zum Herbst und haben faserige Wurzeln.

Die häufigsten Anemonenarten und ihre gebräuchlichen Namen sind:

Feinblättrige Anemone (Anemone blanda).

Kronen-Anemone (Anemone coronaria).

Herbst-Anemone (Anemone hupehensis).

Japan-Anemone (Anemone hupehensis var. japonica).

Narzissenblütige Anemone (Anemone narcissiflora).

Hain-Anemone (Anemone nemorosa) ist für den Menschen giftig. Sie wurde jedoch als Medizin verwendet.

Hahnenfuß-Anemone (Anemone ranunculoides).

Die Hahnenfuß-Waldanemonenblüten (Anemone ranunculoides) sind auch als Hahnenfuß bekannt – ähnliche Pflanzen mit gelben, kleineren Blüten.

Kanadische Anemone (Anemone canadensis).

Leuchtende Anemone (Anemone fulgens).

Gewöhnliche Kuhschelle (Pasque Flower).

Apennin-Anemone (Anemone apennina).

Thalictrum-Anemone (Rue Anemone/Thalictrum thalictroides or Anemonella thallictroides) – eine seltene, vom Aussterben bedrohte Art.

Beschreibung der Anemone und Blumenfotos

Die folgenden Beschreibungen der Anemonenblüten mit Fotos und Bildern helfen Ihnen, die für Sie und Ihren Garten geeigneten Arten auszuwählen.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa). Diese Art siedelt sich oft im Schatten von Laubbäumen an, deren grüne Blätter den Hintergrund für ihre weißen, sternförmigen Blüten bilden. Rosa und blaue Sorten sind ebenfalls erhältlich. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 15–20 cm und bevorzugt fruchtbaren, feuchten, aber gut durchlässigen, sauren Boden; wenn der Boden zu sumpfig ist, faulen die Wurzeln. Sie geht im Frühsommer in die Ruhephase.

Großes Windröschen (Anemone sylvestris). Dies ist eine weitere im Frühling blühende Pflanze, die sich gut akklimatisiert, einen Duft verströmt, leicht überhängend ist, mit Blüten von 2,5–5 cm Durchmesser und einer Höhe von 30–45 cm. Für sie gelten die gleichen Anbaubedingungen wie für das Große Windröschen.

Filzige Anemone (Anemone tomentosa “Robustissima”). Sie wird etwa 90 cm hoch und neigt zur Ausbreitung, jedoch nicht aggressiv. Die Blüten sind silberrosa, erscheinen im Frühherbst und halten sich mehrere Wochen.

Hybride oder Japanische Anemone (Anemone x hybrida). Dieser aus Asien stammende Strauch hat große, einfache oder gefüllte, becherförmige Blüten mit seidigen Blütenblättern, die die Knospe umrahmen und einen Kontrast zu Grün und Gold bilden. Erhältliche Sorten umfassen die weiße, elegante Varietät mit einfacher Blüte 'Honorine Jobert' und die halbgefüllte rosa 'Queen Charlotte'. Die Blüten erscheinen Mitte Herbst an Stängeln von 90–120 cm Höhe.

Hubei-Anemone (Anemone hupehensis). Sie ist den Hybridpflanzen ähnlich, aber kompakter und erreicht zur Blütezeit eine Höhe von 60–90 cm. Weithin bekannte Sorten sind die halbgefüllte rosafarbene 'Prince Henry' und 'September Charm' mit einfachen blassrosa Blüten; die Blütezeit umfasst den Spätsommer und Frühherbst.

Anbau von Anemonen

Für die verschiedenen Pflanzenarten dieser Gattung gibt es unterschiedliche Bedingungen für die Anemone-Kultivierung. Die meisten sollten im Herbst gepflanzt werden. Wenn die Pflanzen Knollen haben, sollten diese im Sommer geteilt werden, wenn die Blume ruht. Wenn die Blume ein Rhizom hat, sollten die Wurzeln im Frühjahr getrennt werden. Wenn die Wurzeln faserig sind, trennen Sie sie im frühen Frühjahr oder Herbst, aber halten Sie die Pflanze ein ganzes Jahr im Topf, bis sie sich eingewurzelt hat.

Der Anbau von Anemonen sollte in sehr gut durchlässigem, mäßig gedüngtem Boden an einem leicht schattigen oder sonnigen Standort erfolgen.

Pflanzen Sie die Knollen im Herbst oder Frühjahr; wenn Sie nördlich der adaptierten Zonen leben, pflanzen Sie in diesem Fall im Frühjahr.

Vor dem Einpflanzen weichen Sie sie einige Stunden oder über Nacht ein; wenn Sie sie über Nacht einweichen, können Sie leicht geschwollene Stellen sehen, aus denen die Triebe wachsen werden.

Pflanzen Sie die Knollen 7–10 cm tief und mit einem Abstand von 10–15 cm zueinander. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Teil der Knolle unten ist, legen Sie sie auf die Seite.

Anemone: Pflege der Pflanze

Während der Vegetationsperiode erfordert die Anemone ständige Pflege. Halten Sie während der ersten Anbausaison einen systematischen Bewässerungsplan ein, um ein tiefes und ausgedehntes Wurzelsystem zu etablieren.

Entfernen Sie für ein gepflegtes Aussehen das alte Laub, bevor neue Blätter erscheinen. Trennen Sie die Triebe alle 2–3 Jahre im zeitigen Frühjahr. Schneiden Sie im späten Herbst bis zur Wurzel zurück. Die Triebe werden im Frühjahr wieder erscheinen.

Fakten und Fotos der Anemone

Der Name dieser Blumen hat einen griechischen Ursprung und bedeutet ungefähr, dass die Windböen, die die Blume öffnen, schließlich auch die verwelkten Blütenblätter davontragen.

Blütenstände der Anemonen auf dem Foto

Diese Pflanzen sind mehrjährige Gräser mit unterirdischen Rhizomen und grundständigen, mehr oder weniger eingeschnittenen Blättern.

Der verlängerte Blütenstiel trägt eine oder mehrere Blüten in Weiß, Rot, Blau und manchmal Gelb. Unter jeder Blüte befindet sich eine Hülle aus drei Blättchen.

Die Früchte sind oft behaart, was ihre Verbreitung durch den Wind begünstigt. Sie produzieren becherförmige gelbliche, purpurne, violette oder rote Blüten.

In der Medizin werden sie zur Behandlung von Krämpfen, Menstruationsschmerzen und emotionalen Störungen eingesetzt.

Anemonella — eine Miniatur-Anemone mit Wiesenrautenblättern

Anemonella oder kleine Anemone — ein zartes Frühlingswunder für Liebhaber seltener Gartenpflanzen.

Der Name Anemonella wird aus dem Griechischen als «kleine Anemone» übersetzt. Äußerlich ähneln Anemonellen sehr den kleinen Anemonen, aber ihre Blätter ähneln den Blättern einer anderen Pflanze — der Wiesenraute; heute wird Anemonella zur Gattung der Wiesenrauten gezählt.

Im Garten kann man die Wiesenrauten-Anemonella oder, nach der neuesten Bezeichnung, die anemonenartige Wiesenraute (Anemonella thalictroides, Anemone thalictroides, Syndesmon thalictroides, Thalictrum anemonoides) anbauen — eine Pflanze aus dem Osten Nordamerikas.

Dies ist eine mehrjährige Frühlingspflanze mit einer Höhe von nur 10-20 cm. Sie blüht im April-Mai 2-3 Wochen lang mit weißen oder rosa-weißen Blüten mit langen, schönen Staubgefäßen. Im Sommer tritt bei Anemonellen eine Ruheperiode ein.

Leider sind derzeit nur wenige Sorten im Handel erhältlich, die bekanntesten Anemonellen sind:

Mit weißen Blüten: Alba Plena oder Flore Plena, Full Double White (gefüllt), Purity (weiß, halbgefüllt), Single White (mit gelb-grünen Staubgefäßen, einfach), White Double (gefüllt), Kikuzaki White (gefüllt), Snowflake (ähneln kleinen weißen Lilien);

Mit grünen Blüten: Double Green (grünlich-weiß, gefüllt), Betty Blake (grünlich), Green Dragon (einfach, grün), Green Hurricane (grün, gefüllt), Betty Blake (gefüllt);

Anemonelle mit rosa Blüten

Mit rosa Blüten: Rosea (rosa, einfach), Amelia (mit zwei Blütenblattreihen), Cameo (gefüllt, hellrosa, Blätter hellhimbeerfarben), Oscar Schoaf (dicht gefüllt, flieder-rosa, Durchmesser 2,5 cm, junge Blätter hellhimbeerfarben), Shoaff’s Double Pink (gefüllt), Kikuzaki Pink (gefüllt), Blushing Bride (gefüllt, zartrosa), Shiozak (unterscheidet sich von der vorherigen durch hellere Färbung und grüne Mitte), Charlotte (einfach, leuchtend rosa), Tairin (einfach).

Besonderheiten beim Anbau von Anemonellen

Benötigt im Winter keinen Schutz, USDA-Zone 4.

Für die Pflanzung von Anemonellen wählen Sie am besten Standorte im leichten Halbschatten mit mäßig feuchten, gut durchlässigen Böden. Die Anemonelle ist sehr anspruchslos und robust, sie verträgt nur keine Staunässe.

Das Wurzelsystem der Pflanze besteht aus Knöllchen, die in einer Tiefe von maximal 5 cm gepflanzt werden. Die Pflanze verträgt Teilung und Umpflanzung schlecht. Sorten werden durch Teilung vermehrt.

Anemonellen können jeden Frühlingsgarten schmücken. Sie sehen wunderbar aus in Gemeinschaftspflanzung mit kleinen Zwiebelpflanzen (Puschkinien, Blausterne, Schneeglöckchen), Primeln, Uvularien, Leberblümchen und Jeffersonien.

Anemonelle — eine kleine Wiesenraute

Es kommt vor, dass eine Pflanze im Aussehen einer anderen sehr ähnelt. Die Anemonelle (Anemonella thalictroides) ähnelt jedoch gleich zwei – mit den Blüten einer Anemone (früher sogar Anemone uniflora genannt) und mit den Blättern einer Wiesenraute (ihr heutiger Name — Thalictrum anemonoides).

Anemonelle ist eine Verkleinerungsform von Anemone, aus dem Griechischen übersetzt bedeutet es so viel wie „kleine Anemone“. In englischsprachigen Ländern wird sie wegen der leicht hängenden Blütenstände als „Rue anemone“ (traurige Anemone) bezeichnet. Noch vor kurzem war sie der einzige Vertreter der Gattung Anemonella aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Heute wird sie zu den Wiesenrauten (Thalictrum) gezählt.

Anemonella waldsteinartige, richtigerweise Waldstein-Wiesenraute (Thalictrum anemonoides), ist ein Endemit der Wälder im Osten Nordamerikas. Die Pflanze ist heilkräftig; ihre Wurzeln wurden von den Tscherokesen traditionell gegen Durchfall und Erbrechen verwendet. Der oberirdische Teil enthält giftige Substanzen und wird von Säugetieren an natürlichen Standorten nicht gefressen.

Es ist eine miniaturartige, mehrjährige, im Frühling blühende Pflanze mit einer Höhe von 10–25 cm, mit dünnen, glatten, hellgrünen oder oft rötlich-braunen Blütenstängeln. Sie hat kleine, schwarze, fleischige, knollig verdickte Rhizome. Die Blätter sind grundständig, an 10–30 cm langen Stielen, filigran, zart, aus drei breit abgerundeten, an der Spitze dreilappigen Blättchen von 8–30 mm Breite, dunkelgrün, in der Struktur den Blättern der Akeleiblättrigen Wiesenraute ähnlich (siehe Akeleiblättrige Wiesenraute). Die Blüten sind weiß, leicht rosa oder grünlich, bis zu 2,5 cm im Durchmesser, mit 5 (10) kronblattartigen Kelchblättern von 5–18 mm Länge und einem üppigen Büschel von Staubblättern an 3–4 mm langen Fäden. Sie stehen einzeln oder in 3- bis 6-blütigen Dolden an den Stängelspitzen. Blütezeit ab Ende Mai über 3 Wochen; im Frühsommer bilden sich eiförmige oder spindelförmige Früchtchen mit hakigem Schnabel von 3–4,5 mm Länge, mit einem Samen, zu 4–15 in einer Sammelnussfrucht. Nach der Blüte stirbt die Pflanze ab und geht in einen Ruhezustand über.

Es gibt viele interessante Sorten, darunter gefüllte und buntblättrige, mit größeren Blüten:

Anbau, Vermehrung

Die Waldstein-Wiesenraute wächst bevorzugt im lichten Halbschatten von Laubbäumen. Sie benötigt gut durchlässige, sandig-humose oder leichte lehmige Böden, die reich an organischer Substanz sind. Sie stellt mittlere Ansprüche an die Bodenfeuchtigkeit, verträgt leichte Trockenheit, gedeiht aber optimal und blüht gut auf ständig feuchten, sauren bis schwach sauren Böden (pH 4,6–6,0). Bei Staunässe faulen die Rhizome. Mulchen mit einer dünnen Kompostschicht hilft, die Feuchtigkeit zu halten.

Die Pflanze vermehrt sich durch Samen und vegetativ. Die Wintersaat ermöglicht den Samen eine kalte Stratifikation im Winter.

Die Pflanze kann von Mehltau, Rost befallen und von Schnecken geschädigt werden.

Die Teilung verträgt die Pflanze nur schwer, daher wird sie nicht vollständig ausgegraben, sondern im Herbst ein Teilstück abgetrennt, indem man die Pflanze untergräbt.

Die Waldstein-Wiesenraute ist eine zarte, schwach konkurrenzfähige Pflanze, die unkrautfrei gehalten werden muss. Am besten pflanzt man sie in kleinen Gruppen an schattigen Hängen von Steingärten, in Waldgärten im Naturstil, so dass benachbarte Pflanzen den ab Mitte Sommer leerstehenden Platz nach dem Absterben der oberirdischen Teile bedecken.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?