Anbau von Astern aus Samen

Viele Gärtner ziehen es vor, Astern in ihren Beeten zu züchten. Der Name dieser Blume bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt „Stern“. Verschiedene Sorten dieser Blumen sind in allen Ländern der Welt verbreitet, es gibt mehr als 200 Arten.

In der Landschaftsgestaltung können mit Astern einzigartige Blumenarrangements geschaffen werden, die das Auge des Gärtners vom Frühsommer bis zum ersten spürbaren Frost erfreuen — Fröste bis -3 Grad macht dieser Pflanze nichts aus.

Eine der Vermehrungsmethoden ist der Anbau von Astern aus Samen; bei dieser Vermehrungsmethode können diese Blumen in den meisten Regionen Russlands reifen. Sortenastern, die aus Samen ohne Kreuzbestäubung mit anderen Sorten gezogen werden, bilden reines Saatgut; andernfalls entstehen Pflanzen mit neuen Eigenschaften.

Astern werden oft durch Aussaat vorbereiteter Samen ins Freiland gezogen. Diese Methode wird meistens bei einer großen Anzahl von Samen angewendet, aber hier hängt alles von ihrem Alter ab. Frische Samen haben eine gute Keimfähigkeit, was man von 4 Jahre altem Saatgut nicht behaupten kann – ihre Keimfähigkeit ist nahe Null. Asternsamen werden zu zwei Hauptterminen in den Boden gesät: im Winter oder im zeitigen Frühjahr, wenn warmes Wetter einsetzt. Der Vorteil der frühen Frühjahrsaussaat ist der geringere Arbeitsaufwand für die Unkrautbekämpfung – bei der Winteraussaat breiten sich Unkräuter schnell auf der neuen Fläche aus und überwuchern die Keimlinge.

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Beim Anbau von Astern aus Samen sollte man auf einige Nuancen achten. Alle Blumen dieser Art lieben Sonnenlicht, vertragen leichte Fröste bis -3 Grad, die Pflanzen mögen Feuchtigkeit, vertragen aber keine Staunässe. In schweren, übernässten Böden leiden die Blumen häufig unter Fusarium, daher ist es besser, diese Pflanzen auf leichten Böden (Sand- oder Lehmboden) anzubauen. Das ausgewählte Beet für Astern sollte im Herbst umgegraben werden, dem Boden werden organische und mineralische Dünger zugesetzt, bei Bedarf wird gekalkt.

Asternsamen sollten in flache Rillen im Abstand von 8-10 cm zwischen benachbarten Pflanzen gesät werden. Die Aussaat sollte in gut erwärmten Boden erfolgen, nachdem die Frühlingsfröste vorüber sind, jedoch nicht später als in der zweiten Juni-Dekade, da die Blumen sonst nicht rechtzeitig gedeihen. Um Feuchtigkeit und Wärme im Frühjahr zu halten, werden die Aussaaten mit Folie abgedeckt; bei der Entwicklung werden sie (die Aussaaten) mit Sandmulch bedeckt.

Vor der Aussaat werden die Samen zur Desinfektion in eine rosa Kaliumpermanganatlösung eingelegt; zur besseren Entwicklung werden die Samen in einen Wachstumsstimulator getaucht. Nach dem Erscheinen von zwei oder drei echten Blättern können die Pflanzen ausgedünnt werden. Übrigens wurzeln überzählige Pflanzen an einem neuen Ort gut an.

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