5 wichtige Schritte. Zimmerpflanzen wiederbeleben

Im Februar wird der Tag merklich länger, und die Zimmerpflanzen beginnen allmählich aus der Winterruhe zu erwachen. Doch die kalte Jahreszeit vergeht selten ohne Folgen. Am häufigsten sehen wir gestreckte, schwache Triebe, blasse Blätter und eine allgemeine Verschlechterung des Erscheinungsbildes der Pflanzen. Ein Agronom hat berichtet, was unternommen werden muss, um sie wiederzubeleben.

Gestreutes Licht

Blätter, die im Winter bei schwachem Licht gewachsen sind, vertragen helles Sonnenlicht schlecht. Wenn sie direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, können sie Verbrennungen erleiden. Die beste Option ist, der Pflanze helles, aber diffuses Licht zu bieten und die Lichtintensität schrittweise zu erhöhen. Damit sich die Krone gleichmäßig entwickelt, ist es sinnvoll, den Topf von Zeit zu Zeit mit verschiedenen Seiten zum Licht zu drehen.

Sorgfältiges Gießen

Im Frühjahr sollte das Gießen weiterhin vorsichtig erfolgen. Obwohl das Wachstum bereits beginnt, werden die Wurzeln langsamer aktiv als der oberirdische Teil. Überschüssiges Wasser bleibt eine der Hauptursachen für die Schwächung der Pflanzen und den Tod durch Wurzelfäule. Es wird nur gegossen, wenn die obere Erdschicht angetrocknet ist, und zwar mit leicht warmem Wasser – es regt die Wurzelaktivität an. Das Minimum ist Wasser mit Raumtemperatur. Aber auf keinen Fall kalt! Besonders vorsichtig sollte man mit Kakteen und Sukkulenten umgehen – sie vertragen Trockenheit viel leichter als Staunässe.

Wasserbehandlungen

Solange die Heizung läuft, bleibt die Raumluft trocken, was für tropische Pflanzen zusätzliches Unbehagen bedeutet. Eine warme Dusche, regelmäßiges Entfernen von Staub von den Blättern und Besprühen helfen, sie zu unterstützen. Für diese Anwendungen ist es besser, weiches Wasser mit minimalem Salzgehalt zu verwenden (sonst entstehen weiße Flecken auf den Blättern – diese sind zwar nicht schädlich, lassen sich aber leicht abwaschen). Empfindliche Pflanzen – wie Fittonie, Zimmerbanane, Mandarine – schützt man am besten sogar ganz vor der trockenen Raumluft, indem man den Topf mit der Pflanze in einen durchsichtigen Plastikbeutel stellt (diesen nur leicht zur Belüftung öffnen). So verdunstet die Pflanze selbst Feuchtigkeit und schafft sich die Bedingungen feuchter Tropen!

Siehe auch:
Bauerngeheimnisse. Kartoffelsorten, die bis zur nächsten Ernte gelagert werden.

Düngungen

Not-Umtopfen

Trockene und beschädigte Blätter werden nach Bedarf entfernt. Schlaffe Blätter, trockene Ränder und Elastizitätsverlust sind normalerweise auf die Winterbedingungen zurückzuführen. Besondere Aufmerksamkeit sollte dem Boden gewidmet werden. Wenn die Erde verdichtet ist, lange nass bleibt und einen unangenehmen Geruch hat, deutet dies auf eine schlechte Luftzirkulation zu den Wurzeln und mögliche Probleme mit ihnen hin. In solchen Fällen helfen weder Gießen noch Düngen; nur ein Not-Umtopfen kann die Pflanze retten. Auch wenn die Wurzeln den Topf vollständig ausgefüllt haben, sollte umgetopft werden. Der neue Behälter wird etwas größer als der vorherige gewählt. Nach dem Umtopfen bleibt die Bewässerung mäßig, und die Düngungen werden vorübergehend ausgesetzt.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?