Inhaltsverzeichnis:
Wie baut man den schuppigen Wacholder Blue Star richtig an?
- Vollständiges Foto
Wacholder Blue Star
Beschreibung des Strauchs
Vermehrungsmethoden
Pflanzzeitpunkt und Regeln
Pflegetipps
Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen
Anwendung in der Landschaftsgestaltung
Viele Gärtner verwenden auf ihren Grundstücken oft einen interessanten Trick: Sie bauen Wacholder an. Einer der dekorativen Vertreter ist der schuppige Blue Star. Um ihn anzubauen, muss man sich mit den Pflanz- und Pflegeregeln vertraut machen. Wichtig ist, rechtzeitig zu erkennen, wenn eine Krankheit oder Schädlinge auftreten, und diese rechtzeitig zu beseitigen.
Beschreibung des Strauchs
Der Wacholder Blue Star ist die am weitesten verbreitete Art der Zwergwacholder. Seine Krone ist dicht und nimmt eine Kuppelform an. Er zeichnet sich durch sehr langsames Wachstum aus – pro Jahr wird er nicht mehr als 8 cm höher.
- Als ausgewachsene Pflanze gilt ein kleiner Strauch mit einer Höhe von bis zu 70 cm, der sich bis zu 1,5 m in die Breite ausdehnt. Diese Größe erreicht die Pflanze im Alter von 30 Jahren. Im Alter von 10 Jahren wird der Strauch nur 30 cm hoch und 50 cm breit.
- Die Nadeln des Wacholders sind stachelig, kurz, und ein Teil kann von Schuppen bedeckt sein.
- Junge ausladende Triebe nehmen einen türkisen Farbton an. Mit zunehmendem Alter wechselt der Farbton des Strauchs zu einem ruhigeren Ton – blaugrau.
Beim Pflanzen des Wacholders spielt der Boden, in den er gesetzt wird, keine große Rolle. Am besten gedeiht er jedoch auf fruchtbarem Boden, der mit Nährstoffen und Mineralien angereichert ist. Die Pflanze ist recht lichtliebend und verträgt helles Sonnenlicht ausgezeichnet.
Wird der Wacholder im Schatten platziert, verblasst seine Farbe und er wächst kaum.
Auch die Bewässerung ist ihm ebenso unwichtig wie das Bodensubstrat. Ein Überwässern der Pflanze wird grundsätzlich nicht empfohlen. Die Bewässerung sollte selten und mäßig sein. Bei reichlicher Zufuhr von Nährflüssigkeit fault die Pflanze schnell und geht ein. Die kompakte Größe ermöglicht es, die Pflanze in kleinen Töpfen zu bewurzeln und damit Balkone, Treppen oder dekorative Ecken zu schmücken.
Vermehrungsmethoden
Wacholder ist eine zweihäusige Pflanze. Daher kann er nicht nur durch Wurzeln und Stecklinge, sondern auch durch Aussaat von Samen vermehrt werden. Ein Nachteil der Vermehrung durch Samen ist der Mangel an dekorativem Wert des Strauches. Er behält nicht die Eigenschaften des Mutterstrauches. Daher wird der Zwergstrauch in der Regel durch Stecklinge vermehrt.
- Für die Gewinnung von Pflanzmaterial eignen sich idealerweise Pflanzen im Alter von 7 bis 10 Jahren. Es wird empfohlen, den Schnitt Mitte April bis Anfang März durchzuführen.
- Mit einem scharfen, desinfizierten Gartenmesser oder einer Gartenschere wird vorsichtig ein Zweig vom Strauch getrennt. Er sollte nicht länger als 7-10 cm sein, und am Ende sollte möglichst ein Stück Holz vom Stamm mitgenommen werden. Ein solches Stück wird als 'Ferse' bezeichnet.
- Die Basis des Stecklings wird vorsichtig gereinigt, alle Nadeln und kleinen Äste werden entfernt. Die äußere Rinde wird abgeschält, sodass der innere Stamm freigelegt wird.
- Vor dem Einpflanzen wird empfohlen, den Steckling in eine Lösung mit Wachstumsstimulator zu legen, um das Wurzelsystem zu aktivieren. In der Lösung sollte er nicht länger als 24 Stunden verbleiben. Danach wird der Setzling in eine speziell vorbereitete Erdmischung gesetzt. Diese sollte Flusssand und trockenen Torf enthalten.
- Der Topf mit dem Steckling sollte in einen warmen Raum gestellt werden, wobei Gewächshausbedingungen geschaffen werden. Dies hilft, schneller junge Wurzeln zu bilden und sich an der neuen Stelle zu verwurzeln. Von oben kann man eine durchsichtige Plastiktüte spannen oder eine Haube aufsetzen. Hervorragend eignen sich dafür ein Plastikbecher oder eine abgeschnittene Flasche.
Der Setzling wird in einem halbdunklen Raum bei optimaler Temperatur von +20 °C für eine schnellere Keimung neuer Wurzeln aufgestellt. Innerhalb von 3-6 Wochen erscheinen neue junge Nadeln. Dieser Vorgang bedeutet, dass der Steckling erfolgreich Wurzeln geschlagen und sich etabliert hat. Nun kann er in einen größeren Topf umgepflanzt werden.
Die Umpflanzung ins Freiland wird erst nach 2-3 Jahren empfohlen. Bis dahin wird der Strauch im Winter mit Reisig abgedeckt. Diese Maßnahmen zur Abdeckung in den kalten Monaten sind für den frostharten Wacholder optimal geeignet.
Pflanztermine und -regeln
Junge Pflanzen werden zur Bewurzelung frühestens Ende März ins Freiland gesetzt. Beim Einpflanzen des jungen Strauches sollte eine wärmere Zeit gewählt werden. Ein warmer, sonniger Frühlingstag eignet sich hervorragend. Der Standort sollte gut beleuchtet sein. Wenn der Strauch im Halbdunkel oder Schatten gepflanzt wird, wächst der Wacholder halbwild, buschig und unordentlich. Er verliert vollständig seine dekorative Form.
Wenn mehrere Sträucher nebeneinander gepflanzt werden müssen, sollte so viel Abstand wie möglich gelassen werden. Der optimale Abstand zwischen den Pflanzungen beträgt 2 Meter. Der minimal zulässige Abstand zwischen den Stecklingen beträgt 0,5 Meter. Dies ist notwendig, da die Pflanzen sich gegenseitig behindern, wenn sie zu wachsen beginnen.
Wacholder ist gegenüber jedem Bodentyp tolerant.
Er gedeiht normal auf salzigen, sumpfigen Böden. Bei lehmigem Substrat wird empfohlen, es mit Drainage zu mischen, und anderen Böden eine Mischung aus trockenem Torf beizufügen. Der beste Boden für die Entwicklung des jungen Sämlings sind lockere, schwach saure Lehmböden.
Für die Pflanzung des Wacholders 'Blue Star' gelten folgende Regeln:
- Es wird eine Vertiefung von mindestens 70 cm Tiefe ausgehoben. Die Breite sollte genau doppelt so groß sein wie der Wurzelballen, in dem sich der Sämling befindet.
- Auf den Boden der Grube wird eine Drainageschicht gelegt. Dazu wird entweder Flusssand oder zerkleinerte Ziegelsteine verwendet.
- Die Pflanzung erfolgt durch Umsetzen. So bemerkt die Pflanze nicht, dass sie von einem geschlossenen Topf ins Freiland versetzt wurde. Dadurch wird sie nicht krank und muss sich nicht akklimatisieren.
- Beim Auffüllen der Erde sollte der Wurzelhals nicht bedeckt werden; er muss auf Luft bleiben, auf gleicher Höhe mit der Erdoberfläche.
- Bei hohem Grundwasserstand muss auf die Drainageschicht zusätzlich eine 15 cm dicke Schicht groben Schotters aufgebracht werden.
- Für die Pflanzung wird eine bestimmte Mischung des Bodensubstrats vorbereitet – Torf, Flusssand und Gartenerde. Alle Zutaten werden zu gleichen Teilen verwendet.
Eine korrekt durchgeführte Pflanzung und ein gut gewählter Standort ermöglichen der Pflanze ein schnelles Wachstum und erfreuen bereits im nächsten Jahr mit neuen Zweigen. Alles hängt vom Boden und den bei der Pflanzung eingebrachten organischen Düngemitteln ab. Obwohl die Pflanze auch auf nährstoffarmen Substraten wachsen kann, wird sie dort nur sehr langsam wachsen.
Pflegetipps
Nach der Pflanzung muss der Wacholdersämling 7 Tage lang reichlich gegossen werden. In der übrigen Wachstumszeit benötigt der Strauch eine einfache Pflege:
- Lockerung.
- Düngung mit mineralischen und organischen Mikroelementen.
- Bewässerung des Bodens mit lebensspendender Feuchtigkeit.
- Formschnitt und Entfernung von trockenen oder beschädigten Trieben.
- Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten verschiedener Herkunft mit Insektiziden.
Der Wacholder mag keine Trockenheit, daher benötigt er besonders in den Sommermonaten Feuchtigkeit. In der übrigen Jahreszeit, wenn die Luft feucht genug ist und der Boden nicht austrocknet, wird alle 10-14 Tage gegossen. Für das Wachstum ist eine Düngung erforderlich. Ende April oder Anfang Mai sollte gedüngt werden. Dazu wird entweder ein vollständiger Mineraldünger verwendet oder vereinfacht mit Nitroammophoska gedüngt. Die nächste Dosis mineralischer Nährstoffe erfolgt dann im Oktober.
Der Boden wird regelmäßig gelockert. Dieser Vorgang ist wichtig für den jungen Sämling. Dadurch gelangen Sauerstoff und nährstoffreiche Feuchtigkeit nach dem Gießen zu den Wurzeln. Außerdem werden dabei alle Unkräuter entfernt, die sich in der Nähe des Stammes angesiedelt haben.
Mulchen ist ein obligatorischer Vorgang bei der Pflege des Wacholders.
Wenn dies im Frühjahr durchgeführt wird, wächst und entwickelt sich der Strauch deutlich intensiver. Im Winter schützt die Mulchschicht das Wurzelsystem und verhindert, dass es an kalten Tagen einfriert.
Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen
Alle Pflanzen – unabhängig davon, ob sie harmlos oder halbgiftig sind, wie es beim Wacholder der Fall ist – werden von Schädlingen befallen und von krankheitserregenden Bakterien besiedelt.
Die wichtigsten Parasiten, die eine junge Pflanze befallen, sind:
- Schildlaus
- Spinnmilbe
- Miniermotte
- Nadelmilbe
- Blattläuse
Mit diesen Schädlingen mit Hausmitteln fertig zu werden, ist praktisch unmöglich. Die Zeit, die mit Abkochungen und Lösungen verbracht wird, ist unwiederbringlich verloren. Alle Parasiten können mit chemischen Pflanzenschutzmitteln wie BI-58, Topas, Karate, Fitoverm, Karbofos, Decis entfernt werden.
Die Krankheit, von der Wacholder am häufigsten betroffen ist, ist der Rostpilz. Ursache sind Tiere, die den Boden unter der Pflanze versalzen. Dadurch erscheinen rostbraune Flecken auf den Pflanzen, die sich intensiv über die gesamte Nadeloberfläche ausbreiten. In der Folge kommt es zum vollständigen Absterben und Abfallen der Nadeln. Diese Wucherungen sind Sporen des Pilzes, der die Nadeln vollständig zersetzt und zu Staub werden lässt.
Hauptfaktoren für das Auftreten der Krankheit sind schlechte Umweltbedingungen, übermäßige Bodenfeuchtigkeit und ein plötzlicher Temperaturabfall.
Oft fällt die Zeit des Auftretens der Pilzkrankheit auf Mai — Anfang Juli. Um das Problem zu beseitigen, wird empfohlen, den Strauch mit dem chemischen Insektizid „Arzerida“ zu besprühen. Die Behandlung wird einmal alle 7 Tage wiederholt, bis die kleinsten Anzeichen der Krankheit vollständig verschwunden sind. Als Ersatz für das Insektizid kann Kupfersulfat verwendet werden. Wenn nicht der gesamte Baum befallen ist und der Prozess gerade erst beginnt, sollten nur die Äste entfernt werden, an denen die Krankheit sichtbar ist.
Verwendung in der Landschaftsgestaltung
Wacholder erfreut sich großer Beliebtheit bei Gärtnern, die ihr Grundstück verschönern:
- Die Pflanze eignet sich hervorragend für den Anbau in Rabatten, mehrstöckigen Beeten sowie auf einem Steingarten (Alpinum).
- Dank seiner originellen Farbgebung – einem blauen Ton – und der dichten Aststruktur zeichnet sich der Wacholder durch seine Einzigartigkeit und Pflegeleichtigkeit aus. Er setzt einen hervorragenden Kontrast zwischen Nadelgehölzen und dekorativen Laubgehölzen.
- Darüber hinaus wird die Pflanze zur Dekoration von Wintergärten verwendet, wenn immergrüne Sträucher unterschiedlicher Höhe in einem einzigen Beet vereint werden. Eine solche Verwendung wird das Highlight des Winter- und Sommertages sein.
Wacholder ist ein desinfizierendes Mittel und eine einzigartige antibakterielle Pflanze. Wenn man sie im Garten pflanzt, sorgt sie in einem großen Bereich für stets saubere Luft.
Somit ist die Pflanze nicht nur eine originelle Ergänzung zur Dekoration des Gartens, sondern auch ein Heilmittel zur Desinfektion pathogener Bakterien. Die einfache Pflege ermöglicht es, ohne großen Aufwand eine schöne, duftende und interessante Pflanze zu ziehen.
Weitere Informationen finden Sie im Video:
Wacholder Blue Star: Pflege, Pflanzung und Vermehrung
Schuppenwacholder – eine der beliebtesten Gartenkulturen, die auf heutigen Hausgrundstücken, in Parks, Gärten, Alleen usw. angebaut wird.
Es ist eine Nadel-Zwergpflanze mit ausladenden Ästen und einer breiten, dichten, kuppelförmigen Krone.
- Beschreibung und Hauptmerkmale
- Besonderheiten des Wacholders
- Pflanzung und Pflege
- Pflanzort
- Bodenauswahl
- Wie pflegt man den Wacholder Blue Star?
- Vermehrung
- Schutz vor Krankheiten und Schädlingen
- Wie erkennt man, dass der Wacholder an Rost erkrankt ist?
- Wie bekämpft man Rost?
- Vorbeugung gegen Rost
- Fazit
Beschreibung und Hauptmerkmale
Dies ist keine schnell wachsende Pflanze.
Er wächst nicht mehr als 5-8 cm pro Jahr. Wenn die Pflanze ausgewachsen ist, kann sie eine Höhe von einem halben Meter bis zu einem Meter und einen Durchmesser von etwa anderthalb bis zwei Metern erreichen. Sie hat kurze und ziemlich stachelige Nadeln. Sie hat einen silbrigen, grünlich-blauen Farbton. Und ihre jungen Triebe können türkis oder sogar gräulich sein.
„Erwachsene“ Zweige nehmen mit der Zeit einen ruhigeren Ton an, obwohl das Gesamtbild des Strauchs recht exotisch bleibt.
Der Schuppenwacholder wird nicht umsonst mit dem schönen Namen „Blauer Stern“ bezeichnet, wobei diese Assoziation als ein schönes Gestirn vor dem Hintergrund der natürlichen Atmosphäre verstanden wird. Daher bevorzugen Landschaftsgestalter den Wacholder Blue Star, mit dem es nicht schwer fällt, originelle Kompositionen zu schaffen: dabei helfen die ausladenden Äste des Strauchs hervorragend.
Die einzigartige blaue Farbe seiner Krone ermöglicht einen Kontrast zu anderen Gartenpflanzen. Dies macht den Wacholder auch zu einer ausgezeichneten Dekoration für folgende Landschaftselemente:
- Steinhänge,
- Steingärten,
- offene Loggien und Terrassen,
- sowie für Hausgrundstücke, Gartenkompositionen, halbschattige Rasenflächen und in manchen Fällen sogar Balkone.
Einen besonderen Charme haben Hecken, in deren Komposition dieser Strauch vorkommt.
Ein Hausgrundstück, das mit Bepflanzungen aus anderen Wacholdern und mit kleinen Steinanhäufungen dekoriert ist, kann zu einer immergrünen und schönen Naturecke werden, die selbst den anspruchsvollsten Kenner mit ihrer Malerischkeit beeindrucken kann.
Gerade wegen der seltenen und in der Natur einzigartigen Farbe Blue Star, die durch die skurrile Kombination von jungen und erwachsenen Trieben entsteht, entsteht der einzigartige Effekt, der dieser Kultur ihren exotischen, seltenen Namen gegeben hat.
Besonderheiten des Wacholders
Bei allen Vorzügen ist eine der Besonderheiten dieser Kultur seine Giftigkeit. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten, besonders wenn man regelmäßig mit ihm arbeitet.
Besondere Aufmerksamkeit ist darauf zu richten, dass Wacholderpflanzungen nicht der beste Ort in der Nähe von Spielplätzen sind. Kinder sollten von den Stellen, an denen diese Pflanze wächst, isoliert werden, und Spielaktivitäten sollten nicht in der Nähe von Wacholderpflanzungen stattfinden.
Kinder könnten von den schönen Nadeln und den Beerenfrüchten angezogen werden. Daher sollte diese Pflanze nicht für die Begrünung von Kinderspielplätzen verwendet werden.
Diese Kultur beginnt im Herbst des zweiten Jahres nach der Pflanzung Früchte zu tragen. Ihre Früchte werden als Heilmittel verwendet. Es wird jedoch nicht empfohlen, ihre heilenden Eigenschaften selbst zu testen (da oft versucht wird, eine angebliche Heiltinktur daraus herzustellen). Wenn Sie diese dennoch benötigen, greifen Sie besser auf apothekenpflichtige Mittel zurück, die bestimmte Garantien bieten und nach festgelegten Verfahren hergestellt werden. Es ist nicht ratsam, mit einer giftigen Pflanze zu experimentieren.
Pflanzung und Pflege
Pflanzort
Diese Pflanze ist anspruchslos, passt sich leicht den Umgebungsbedingungen an. Dennoch verlangt sie von ihren Besitzern einen sonnigen und gut belüfteten Standort.
Wenn man ihre Bedürfnisse vernachlässigt und sie an einen schattigen Platz setzt, kann sie ihre Hauptvorteile verlieren: die auffällige Farbe und die gesundheitsfördernde chemische Zusammensetzung, und wird blass und locker.
Die Pflanze ist trockenheitsresistent und verträgt problemlos Frost, wie er für die Mittelzone und sogar die nördlichen Regionen unseres Landes typisch ist.
Den Winter übersteht der Wacholder problemlos unter Schneedecken. Mit dem Frühling und der Rückkehr der Sonnentage benötigt diese Pflanze jedoch einen obligatorischen Rückschnitt aus hygienischen Gründen.
Bodenauswahl
Diese Kultur ist völlig anspruchslos an den Boden und kann auf jedem Erdreich gedeihen. Ausnahmen sind:
- übermäßig feuchte,
- stauende,
- ausgetrocknete Standorte.
Wenn für die Pflanzung von Blue Star ein Lehmboden gewählt wurde, muss für eine regelmäßige Drainage gesorgt werden, wobei die Pflanzerde reich an Sand oder Torf sein sollte.
Wenn für die Pflanzung des Wacholders ein steiniger oder sandiger Boden gewählt wird, sollte die Pflanzerde mit Ton oder Humus angereichert werden.
Der Bereich um den Stamm wird in der Regel mit gemähtem Gras verdichtet, mit Torf gemulcht oder mit Kiefernrinde gedüngt.
Der ideale Boden für die Pflanze sind schwach saure Standorte oder Lehmböden. Wenn der Sommer zu trocken ist, benötigt Blue Star eine regelmäßige, aber nicht zu häufige Bewässerung. Dabei sollte man auch für eine lockere Bodenstruktur sorgen.
Wie pflegt man den Wacholder 'Blue Star'.
Neben einer seltenen, aber systematischen Bewässerung ist bei der Pflege dieser Kultur das Mulchen wichtig. Diese Maßnahme fördert das Wachstum und erleichtert die natürliche Befeuchtung der Wurzeln.
Bevor Sie mit dem Mulchen beginnen, müssen Sie zunächst den Bereich, in dem der Strauch wächst, gründlich von Schmutz und Unkraut befreien.
Um den Boden unter der 'Blue Star' schnell und fachgerecht zu düngen, sollten Sie eine komplexe Mischung wählen, die reich an Mineralien und Vitaminen ist. Dafür ist es sinnvoll, sie mit Sägespänen oder Sand zu vermischen. Anschließend sollten Sie eine Mulchschicht auftragen, die Kies oder Steinchen enthalten sollte. Ihre Schichtdicke ist optimal bei 7-8 cm.
Wenn der Strauch in einer kalten Region oder an Orten mit starkem Frost ins Freiland gepflanzt wurde, müssen Sie ihn im Winter abdecken. Bei Schneefall sollten Sie seine Zweige mit Bindfaden zusammenbinden, um ein Abbrechen zu vermeiden.
Kurz und knapp, was Sie für die optimale Pflege des Wacholders benötigen:
- systematisches Mulchen des Bodens;
- Bewässerung und Besprühen der Sträucher 2- bis 4-mal in 30 Tagen;
- Drainage und leichtes Auflockern des Bodens nach dem Gießen;
- Maßnahmen zur Düngung des Bodens mit komplexen mineralischen Zusätzen.
Vermehrung
Dies ist eine zweihäusige Pflanze. Daher kann die Vermehrung sowohl vegetativ als auch durch Samen erfolgen.
Allerdings lassen sich aus Samen keine attraktiven Ziersorten gewinnen. Daher ist die beste Methode, den schönen Strauch zu vermehren, die Stecklingsvermehrung.
Für die Vermehrung sollten Sie Sträucher verwenden, die nicht jünger als 7-10 Jahre sind.
Die Vermehrungsmaßnahmen für 'Blue' sollten Sie am besten Mitte des Frühlings beginnen. Dazu schneiden Sie Stecklinge von 8-10 cm Länge, wobei Sie ein Stück des Stammes (die 'Ferse') mitnehmen müssen.
Sie reinigen den unteren Teil des entnommenen Zweiges gründlich von Nadeln und schneiden die Rinde vorsichtig an. Es ist ratsam, den Steckling vor dem Einpflanzen für 24 Stunden in einen Wachstumsstimulator zu legen und anschließend in eine Pflanzmischung aus Torf und Sand zu setzen.
Danach decken Sie das Gefäß mit der Pflanze mit einer dichten Folie ab und stellen es für 4-6 Wochen an einen halbdunklen Ort. Sie müssen die Temperatur für die Stecklinge zwischen 18 und 20 Grad halten. In dieser Zeit entwickelt sich bei den gepflanzten Zweigen ein Wurzelsystem. Nach Ablauf dieser Frist können Sie die Stecklinge in den vorbereiteten Freiland pflanzen.
Schutz vor Krankheiten und Schädlingen
Wacholder ist pflegeleicht, dennoch ist er anfällig für verschiedene Schädlinge:
- Blattläuse,
- Blattwickler,
- Spinnmilben,
- Miniermotten,
- Nadelmilben.
Sie müssen die Pflanze retten, sonst stirbt sie. Dazu sollten Sie chemische Präparate verwenden.
Wacholder kann auch an gefährlichen Krankheiten erkranken, zum Beispiel an 'Rost'. Das ist eine wahre Plage, von der es recht schwierig ist, sie loszuwerden.
Wie erkennt man, dass der Wacholder an Rost erkrankt ist?
Diese Krankheit zeigt sich als mehrere erhabene, deutlich sichtbare orangefarbene Flecken, die sich auf den Blattstielen des Strauchs und seinen Nadeln ausbreiten. Mit der Zeit trocknen diese Flecken aus und werden zu einer pulverförmigen Substanz. Es handelt sich um ein Pilzsystem, Sporen. Rost kann die Pflanze in kurzer Zeit vollständig zerstören.
Wie bekämpft man Rost?
Die beliebteste und effektivste Methode zur Bekämpfung von Rost ist die Lösung „Arzerida“. Sie sollte gemäß Anleitung alle 7-10 Tage verdünnt und angewendet werden, bis die Pflanze von dieser Krankheit befreit ist.
„Arzerida“ kann auch durch Kupfersulfat ersetzt werden. Wenn der Strauch nur teilweise befallen ist, ist eine vollständige Entfernung der befallenen Zweige sinnvoll.
Vorbeugung von Rost
Um das Risiko dieser Krankheit zu vermeiden oder zu minimieren, ist es notwendig, die Gartenpflanzungen zu trennen: Obst- und Beerensträucher nicht neben dem Wacholder Blue Star und anderen Nadelgehölzen zu pflanzen.
Fazit
Wenn der Wacholder die richtige Pflege erhält und die geringen Anforderungen, die er an Boden und Klima stellt, erfüllt werden, wird auf Ihrem Grundstück bald eines der erstaunlichsten grünen Juwelen des Planeten wachsen. Seine einzigartigen antibakteriellen und desinfizierenden Eigenschaften ermöglichen es, die Luft nicht nur in Ihrem Garten, sondern in der gesamten Umgebung von hervorragender Qualität zu machen. Und das ist keine Übertreibung.
Wacholder Blue Star: Beschreibung, Pflanzung und Pflege
Wacholder Blue Star ist ein beliebter Nadelstrauch. Die kompakte Sorte verdankt ihren Namen der Struktur und Farbe der Nadeln, die an blaue Sternchen erinnern. Der immergrüne Zwergstrauch wird in Gärten, Parks, Blumenbeeten und Rabatten angebaut.
Wacholder Blue Star: Beschreibung
Die Pflanze ist ein langsam wachsender, kompakter Strauch. Der jährliche Zuwachs der Triebe beträgt 5-8 cm. Die Höhe eines ausgewachsenen Exemplars beträgt 0,7-1 m, der Durchmesser 1,5-2 m. Ein 10 Jahre alter Wacholder hat eine Höhe von 30-40 cm und eine Breite von 50 cm.
Die Krone ist dicht, kuppelförmig, die Zweige sind ausladend. Die Nadeln sind silberblau, kurz (0,5-1 cm), schuppenförmig, nadelartig, stachelig. Im Sommer hat der Wacholder eine türkise Farbe, im Herbst und Winter wird sie violett, lila.
Die Früchte sind zapfenartige, dunkelblaue Beeren, fast schwarz, mit einer Größe von 5 mm. Die Fruchtbildung erfolgt im Herbst, ein Jahr nach dem Auspflanzen der Sträucher.

Wacholder Blue Star
Wichtig! Wacholder Blue Star gilt als giftige Sorte. Er darf nicht an Orten gepflanzt werden, wo Kinder spielen oder Tiere herumlaufen. Erwachsene sollten bei der Arbeit mit ihm Vorsicht walten lassen.
Eigenschaften
Der Schuppen-Wacholder Blue Star bevorzugt einen sonnigen, offenen, gut belüfteten Standort. Leichter Halbschatten ist zulässig. Im Schatten entwickeln sich die Sträucher schlecht, ihre Farbe wird stumpf.
Die Pflanze gilt als anspruchslos an den Boden, dennoch sollte man für sie nährstoffreiche, lockere, schwach saure oder neutrale, gut durchlässige (aber nicht sumpfige, Wasser darf nicht stagnieren) Böden wählen.
Achtung! Wenn das Grundwasser nahe der Erdoberfläche liegt, muss eine Drainage aus Schotter (Schichtdicke 15 cm) angelegt werden.
Die Pflanze zeichnet sich durch hohe Frostbeständigkeit aus (hält Temperaturen von -25 Grad stand) und verträgt trockenes Klima gut. Sie überwintert gut unter Schnee. Sie wird in der Mittelzone, der Region Moskau und den nördlichen Regionen Russlands angebaut.
Wacholder Blue Star: Pflanzung und Pflege
Wacholder Blue Star ist eine recht anspruchslose Gartenpflanze, die Pflege ist unkompliziert.
Vorbereitung
Es ist notwendig, eine Bodenmischung für die Pflanze vorzubereiten:
- Rasenerde (1 Teil);
- Sand (1 Teil);
- Torf (2 Teile).
Man gibt Humus oder Ton hinzu, wenn der Boden steinig oder sandig ist. Lehmboden wird mit Sand und Torf aufgelockert. Der angenehme pH-Wert liegt bei 4,5-6,5.
Wichtig! Asche, Mist und mineralische Stoffe dürfen nicht in den Boden gegeben werden.
Der Schuppen-Wacholder 'Blue Star' wird in der zweiten Aprilhälfte bis Ende Mai, im Sommer in den letzten Augusttagen, im Herbst (September bis Oktober) gepflanzt. Bevorzugt wird das Frühjahr.

Wacholder Blue Star: Pflanzung
Der Mindestabstand zwischen den Setzlingen beträgt 0,5 m, aber am besten pflanzt man die Sträucher im Abstand von 2 m zueinander.
Pflanzung
- Man gräbt eine Grube von 70 cm Tiefe und einer Breite, die 2-3 Mal größer ist als der Wurzelballen. Auf den Boden der Grube füllt man Ziegelbruch, Kies und groben Sand (20 cm dick).
- Man setzt die junge Pflanze aus dem Container in das Pflanzloch. Füllt mit vorbereiteter Erde auf, drückt an und gießt.
- Man mulcht den Wurzelbereich mit trockenem Gras, Nadeln, Holzhäckseln, Torf, Kiefernrinde oder Sägespänen.
Achtung! Der Wurzelhals wird nicht vertieft. Er bleibt auf gleicher Höhe mit dem Boden.
In der ersten Woche nach dem Pflanzen wird der Wacholder reichlich jeden Tag gegossen. Danach reduziert man die Bewässerung – 1-2 Mal alle 7-14 Tage reichen aus. Pro erwachsenem Strauch sind 10-30 Liter Wasser erforderlich (abhängig vom Boden). Abends führt man Beregnung oder Besprühen durch, besonders im trockenen Sommer.
Achtung! Wacholder 'Blue Star' verträgt keine Trockenheit.
Regelmäßig Unkraut jäten, die Erde um die Sträucher flach lockern. Den Boden mit feinem Stein oder Kies mulchen (Schicht 6-8 cm).
Im Frühjahr (Ende März bis 10. Mai) wird die Pflanze das erste Mal gedüngt. Man verwendet komplexe Mineraldünger oder Nitroammophoska. Danach gut gießen. Die zweite Düngung erfolgt im Oktober.
Im Herbst erfolgt ein Sanitärschnitt. Kranke, beschädigte, trockene und falsch wachsende Zweige werden entfernt.

Pflege des Wacholders
In Regionen mit kaltem Klima sollte der Wacholder für den Winter abgedeckt werden. Im Herbst (Oktober) werden die Zweige mit einem Band oder weichem Seil an den Stamm gedrückt, die Sträucher mit einer 10 cm dicken Torfschicht bestreut und junge Setzlinge mit Fichtenzweigen abgedeckt. Im Frühjahr schützt dies den Nadelbaum vor den sengenden Sonnenstrahlen.
Vermehrung
Alle Arten von Nadelbäumen sind zweihäusige Pflanzen. Sie vermehren sich generativ und vegetativ. Die erste Methode ist recht aufwendig und wird hauptsächlich von Züchtern verwendet.
- Stecklingsvermehrung ist für den normalen Gärtner durchaus zugänglich. Es werden 8–10 Jahre alte Sträucher verwendet. Mitte Mai werden junge (1 Jahr alte) Stecklinge von 10 cm Länge geschnitten. Sie müssen mit Holzstücken (Fersen) versehen sein.
- Die unteren Enden der Stecklinge werden von Nadeln befreit. Sie werden für 24 Stunden in eine stimulierende Lösung getaucht („Kornevin“, „Epin“, „Zirkon“).
- Die Zweige werden in eine feuchte Mischung aus Sand und Torf (1:1) gesteckt. Sie werden mit Folie oder einer halben Plastikflasche abgedeckt. Die angenehme Temperatur liegt bei +15–20 Grad.
- Nach 1–1,5 Monaten bilden sich Wurzeln. Wenn sie kräftig genug sind, wird der Sämling ins Freiland gepflanzt. Er wird drei Jahre lang weiterkultiviert (zu Hause auf einer sonnigen Fensterbank möglich). Dann wird er an den endgültigen Standort umgesetzt.
Krankheiten, Schädlinge
Zur Vorbeugung von Krankheiten wird der Wacholder mit Bordeauxbrühe (1 %) behandelt.

Krankheiten und Schädlinge, die Blue Star befallen:
- Rost. Als Ursache gelten Tiere, die den Boden versalzen. Die Nadeln nehmen eine rötliche Farbe an, und die Zweige vertrocknen vollständig. Auch eine unzureichende Umweltqualität oder übermäßige Feuchtigkeit können die Pflanze beeinträchtigen. Alle befallenen Pflanzenteile werden entfernt, der Strauch wird umgesetzt, und der Wacholder wird dreimal im Abstand von 10 Tagen mit dem Präparat Arcerid (50 g auf 10 l Wasser) behandelt.
- Biatorella-Krebs. Die Pilzkrankheit ist durch die Bildung brauner Flecken auf der Rinde gekennzeichnet, dann treten Geschwüre auf, die Nadeln fallen ab. Die Sträucher werden geschnitten und mit Kupfersulfat besprüht.
- Schütte. Die Nadeln werden dunkelgelb, trocknen aus und bleiben lange an den Zweigen. Es wird „HOM“ verwendet.
- Miniermotte. Die Pflanze wird mit dem Mittel Decis behandelt.
- Blattläuse. Es wird Fitoverm angewendet.
- Schildläuse. Es wird mit Karbofos besprüht.
- Spinnmilben. Es wird mit dem Präparat Karate besprüht.
Landschaftsgestaltung
Der Wacholder ‚Blue Star‘ wird häufig zur Verschönerung von Parks, privaten Grundstücken, Steingärten, Alpenhäusern, Terrassen, Balkonen und Wohnräumen verwendet. Die Sträucher werden in der Nähe von Gewässern platziert und auch als Hecke verwendet.
Die Pflanze harmoniert hervorragend mit Rosen. In der Nähe werden Lavendel, Begonien, Tagetes und Chrysanthemen gepflanzt.
Der Nadelbaum ‚Blue Star‘ ist recht einfach zu züchten. Wichtig ist, alle agrotechnischen Empfehlungen zu befolgen.
2>Schuppiger Wacholder Blue Star
Schuppiger Wacholder Blue Star
Wir bieten Ihnen die Pflanzung und eine zusätzliche Garantie auf unsere Setzlinge an (Garantie nur bei Pflanzung verfügbar)
- Beschreibung
Art: Wacholder schuppiger (Juniperus squamata)
Sorte: Blue Star (Blue Star)
Dieser kleine Nadelbaumstern wird niemals auf die Größe einer Supernova anwachsen – der schuppige Wacholder ‚Blue Star‘ bleibt sein ganzes Leben lang miniatur.
Eigenschaften
Klein, aber oho, wie man so sagt. Eine der gelungensten Zwergsorten des Wacholders. Sie zeichnet sich durch eine effektvolle Nadelfarbe, eine dichte und voluminöse Strauchstruktur und eine ausgezeichnete Krankheitsresistenz aus. Die kuppelförmige Krone wird nicht höher als 0,7 m bei einer maximalen Breite von 1,3 m. Im Alter von 10 Jahren betragen diese Werte 0,3 m bzw. 0,5 m.
Er stammt aus dem Himalaya und ist an extreme Lebensbedingungen angepasst. Die Triebe sind kurz, verzweigt und reich benadelt. Junge Triebe sind leuchtend türkis gefärbt, ältere in einem ruhigeren, grünlichen Ton, der ebenfalls in der Palette des genannten Minerals liegt. Die Nadeln sind kurz, dicht und stachelig, 0,5 cm oder etwas länger. Im Winter ändert er seine Farbe nicht, sondern wird nur etwas dunkler und erhält einen stählernen Schimmer.
Er ist trockenheitsresistent, bevorzugt jedoch Luft mit normaler Feuchtigkeit. Bei der Kultivierung von Wacholder zu Hause oder im Büro sollte man ihn nicht unter eine Klimaanlage stellen.
Er gehört nicht zu den Arten, die häufig für die Begrünung von Industrieanlagen verwendet werden. Er benötigt jedoch keine kristallklare Luft: Er gedeiht problemlos, zum Beispiel am Eingang des Verwaltungsgebäudes eines der Moskauer Kombinate. Oder im Ruheraum desselben Unternehmens.
Die Böden, so können wir kühn behaupten, sind alle geeignet, außer salzhaltigen und sumpfigen. Besonders üppig und schön wird er jedoch auf leichten, schwach sauren Böden mit einem hohen Anteil an grobem Sand oder Steingrus.
Der Strauch ist lichtliebend. Er weigert sich strikt, im Schatten zu wachsen; im Halbschatten wechselt er seine türkise „Uniform“ zu Grün.
Dekorativität
Das Beste! Die beste Wahl für die Containerbegrünung. Wird häufig für die Platzierung auf Dächern erworben. Ein modisches Element für die Gestaltung von Balkonen und Terrassen – sowohl in Moskau selbst als auch in den Städten des Moskauer Umlands.
Es ist sinnvoll, den Schuppenwacholder Blue Star zu kaufen, wenn der Platzmangel keine groß angelegten Kompositionen zulässt. Seine Nische in der Landschaftsgestaltung sind japanische und private Gärten, Steingärten und alle Projekte, in denen Naturstein verwendet wird. Dort fühlt sich der Wacholder Blue Star im wahrsten Sinne des Wortes auf festem Boden.
Die Einbeziehung in einen Heidegarten ergibt einen interessanten Farbakzent. Er wird zum wahren Star in einer Gruppe anderer Nadelgehölze. Dabei wirken nicht nur die Farbe, sondern auch die Kronenform und die Textur der Zweige. Ein Schnitt verhilft dem Strauch zu geometrisch korrekten Konturen, aber auch in seinem natürlichen Zustand sieht er attraktiv aus und spielt die Rolle der goldenen Mitte: nicht zu flach und nicht abstehend.
Die begeisterten Bewertungen, dass der blaue Wacholder die blühenden Rosen edel zur Geltung bringt, zeigen jedoch, dass ihre Verfasser unerfahrene Gärtner mit bisher bescheidener Erfahrung sind. Zweifellos sieht das außergewöhnlich schön aus. Aber:
Informationen von Plant Land: Vertreter der Gattung Juniperus sind Zwischenwirte von Rostpilzen, die die Familie der Rosengewächse befallen. Wacholder haben weder unter einem Apfelbaum noch in einem Rosengarten noch neben einer dekorativen Trauereberesche einen Platz.
Empfehlungen
Die Pflanzung im Freiland erfolgt im zeitigen Frühjahr oder Herbst, solange sich die Konifere in der Ruhephase befindet. Der Standort sollte jedoch rechtzeitig festgelegt und vorbereitet werden, um sicherzustellen, dass kein Schmelz- oder Grundwasser dorthin gelangt.
Pflanzung
Da alle unsere Wacholder-Setzlinge mit geschlossenem Wurzelballen verkauft werden, nimmt die Pflanzung nicht viel Zeit in Anspruch. Wichtig ist, das richtige Wetter abzupassen (in diesem Fall bedeutet das 'bewölkt und feucht').
Der zweite entscheidende Punkt: Achten Sie darauf, den Wurzelhals nicht zu tief zu setzen. Lassen Sie den Wacholder auf dem gleichen Niveau über dem Boden ragen, wie er in der Baumschule gewachsen ist. Die Erdschicht über den Wurzeln sollte maximal luftdurchlässig bleiben. Wenn der Boden nach dem ersten Gießen abgesackt ist, muss er flach aufgelockert und gemulcht werden.
Der Zwergwacholder 'Blue Carpet' ist einer jener Pflanzen, die ihren Besitzern fast keine Mühe machen.
Im Moskauer Umland wachsen die Setzlinge von Juniperus squamata sogar schneller als in ihrer Heimat – bis zu 8 cm pro Jahr. Aber Vorsicht bei der Düngung, insbesondere mit stickstoffhaltigen Düngemitteln: Die Triebe können bis zum Winter nicht ausreifen und infolgedessen erfrieren. Wie alle Zwergkoniferen benötigt Blue Star Dünger in buchstäblich winzigen Mengen. Idealerweise werden nur solche verwendet, die für Koniferen bestimmt sind, aber auch deren Dosierung wird um das Zwei- bis Dreifache reduziert.
Ein Winterschutz ist für die Setzlinge nicht erforderlich: Die jungen 'Sternchen' können erfolgreich unter freiem Himmel überwintern. Aber sie vergraben sich gerne in einer gemütlichen Schneewehe im Moskauer Umland und warten so auf den Frühling.
Wenn es nicht geht, aber man es unbedingt möchte… (noch einmal über Wacholder und Rosen)
Wenn es nicht geht, aber man es unbedingt möchte – dann geht es doch. Wer bereit ist, etwas Zeit und Mühe in vorbeugende Behandlungen zu investieren, hat das Recht, das Risiko einzugehen und Wacholdersträucher in der Nachbarschaft von duftenden Rosen zu pflanzen. Die Präparate können selbst ausgewählt werden – es gibt viele verschiedene im Handel. Aber einfacher und effektiver ist es, sich von einem Manager von Planety Rastenij beraten zu lassen und das Gewünschte mit Lieferung zu bestellen, ohne unsere gastfreundliche Website zu verlassen.
Besonderheiten des Wacholders Blue Star, Pflanz- und Pflegeregeln
Wacholder Blue Star – eine anspruchslose Zwergpflanze, die sich von anderen Arten und Sorten durch ihre silbrig-bläulichen Nadeln unterscheidet. Die Pflanzung dieses Strauches ins Freiland und die weitere Pflege erfordern nicht viel Kraft und Zeit. Diese Wacholdersorte kann eine wunderbare Ergänzung jeder Gartenkomposition sein.
Beschreibung
Der Schuppen-Wacholder 'Blue Star' ist eine Nadelpflanze, die sich in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts zu verbreiten begann. Es ist ein Zwergstrauch von nicht mehr als 1 m Höhe und bis zu 2 m Breite. Pro Jahr verlängern sich die Triebe nur um 2-10 cm, daher erreicht die Pflanze ihre maximale Größe erst nach mehreren Jahrzehnten.
Im Alter von 10-15 Jahren beträgt die maximale Höhe des Strauches etwa 40 cm.
Die Krone des Wacholders ist von unregelmäßiger, breitovaler Form und erinnert im Aussehen an ein zerknautschtes Kissen. Die Nadeln junger Triebe sind in grau-türkisen Tönen gefärbt, mit zunehmendem Alter wechselt dieser Farbton zu einem ruhigeren, blaugrauen, silbrigen Farbton. Die stacheligen, lanzettförmigen Nadeln sind klein und sitzen sehr dicht beieinander.
Im Herbst bilden sich an den Wacholdersträuchern schwarz-blaue runde Früchte – Beerenzapfen, die giftig sind.
Alle Teile des schuppigen Wacholders 'Blue Star' sind giftig, daher ist bei der Kultivierung dieser Sorte auf Ihrem Grundstück große Vorsicht geboten.
Pflanzung
Vor der Pflanzung des Wacholders im Freiland muss ein geeigneter Standort gewählt werden. Das Grundstück sollte luftig und sonnig sein. Selbst bei leichter Beschattung können die Triebe beginnen, sich in die Länge zu ziehen, wodurch der Strauch ungepflegt aussieht und die Nadeln ihre Farbe von Blau zu einem unscheinbaren Dunkelgrün ändern – und die Pflanze verliert ihren Zierwert.
Der Wacholder verträgt keine übermäßig feuchten alkalischen Böden. Daher sollte man solche Pflanzen in Böden mit einem pH-Wert von etwa 4,5–6,5 pflanzen. Bei Lehmboden sollte man Sand und Torf hinzufügen. Bei Sandboden hingegen Humus und Lehm.
Bei der Pflanzung des Setzlings ist folgendes Vorgehen zu beachten:
- Das Substrat im Behälter mit Feuchtigkeit durchtränken;
- Ein Pflanzloch von etwa 70 cm Tiefe ausheben, dessen Volumen um ein Vielfaches größer ist als der Durchmesser des Wurzelballens des Setzlings;
- Auf den Boden des Lochs eine Drainageschicht von 20 cm legen;
- Den Setzling samt Erdballen aus dem Behälter nehmen und in die Mitte des Lochs setzen, sodass der Wurzelhals 5–10 cm über der Bodenoberfläche liegt (nach dem Gießen und Absetzen der Erde wird er auf gleicher Höhe mit dem Lochrand sein);
- Das Loch mit einer Mischung aus Torf, Sand und Rasenerde im Verhältnis 2:1:1 füllen;
- Den Boden gießen und leicht andrücken;
- Den Boden mit einer 5–8 cm dicken Schicht mulchen.
Beim Pflanzen mehrerer Setzlinge ist ein Abstand von mindestens 50 cm zwischen den Pflanzen einzuhalten.
Diese Wacholdersorte ist recht anspruchslos. Sie ist trockenheitsresistent, kann Fröste bis -25 °C überstehen und stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Dennoch benötigt sie bestimmte Bedingungen, um ihre dekorativen Eigenschaften zu erhalten.
- Regelmäßiges Gießen. In der ersten Woche nach der Pflanzung des Setzlings im Freiland sollte er reichlich gegossen werden, danach einmal alle 1–2 Wochen. Eine ausgewachsene Pflanze benötigt etwa 10–30 Liter Wasser (die genaue Menge hängt von der Bodenart ab).
- Besprühen oder Beregnen der Triebe am Abend, besonders an heißen und trockenen Sommertagen.
- Regelmäßiges Erneuern der Mulchschicht, die Unkraut verhindert, den Boden nährt und Feuchtigkeit speichert.
- Düngen. Nährstoffe sollten einmal im Jahr im Frühjahr ausgebracht werden.
- Gesundheitsschnitt im Frühjahr.
- Abdecken und Zusammenbinden der Triebe mit Bindfaden für den Winter. Im Oktober/November sollten junge Pflanzen mit Reisig abgedeckt und erwachsene Pflanzen mit einer 10 cm dicken Torfschicht bestreut werden – dies verhindert das Erfrieren der Triebe.
Schädlinge und Krankheiten
Wacholder wird von vielen Schädlingen und Krankheiten befallen. Von den Insekten sieht man an Nadelgehölzen am häufigsten Schildläuse, Ochridsche Minierer, Blattläuse und Spinnmilben. Dieser Strauch kann an Rost, Biatorella-Krebs, verschiedenen Schütte-Arten, Alternaria usw. erkranken. Doch die Einhaltung der Anbautechniken und der Einsatz von Biopräparaten schützen den Wacholder vor diesen Leiden.
Besonders empfindlich gegenüber Schädlingen und Krankheiten sind junge Pflanzen, mit zunehmendem Alter steigt die Widerstandsfähigkeit gegen diese Leiden. Um ihr Auftreten zu verhindern, muss ausschließlich gesundes Pflanzmaterial verwendet werden, vertrocknete Triebe müssen rechtzeitig entfernt und Düngemittel rechtzeitig ausgebracht werden. Wirksam ist auch der Einsatz von Immunstimulanzien, die die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen ungünstige Umweltfaktoren erhöhen, sowie verschiedener Fungizide und Insektizide.
Vermehrung
Die beste Methode zur Vermehrung von Nadelgehölzen ist die Stecklingsvermehrung.
- Bei ausgewachsenen Pflanzen wird ein einjähriger Trieb mit einem 'Fersenstück', d. h. dem vorjährigen Holz, abgerissen.
- Der untere Teil des Stecklings wird von den Nadeln befreit und für einige Zeit in eine Wachstumsstimulatorlösung gelegt.
- Der Steckling wird in eine feuchte Mischung aus Torf und Sand eingetieft.
- Oben wird er mit Folie oder einer Plastikflasche abgedeckt.
- Nach 4–6 Wochen bei einer Temperatur von etwa 20 °C entwickelt sich das Wurzelsystem. Danach wird der Setzling ins Freiland gepflanzt.
Bei Einhaltung aller Pflegeregeln wird der Wacholder 'Blue Star' das Auge lange erfreuen und zu einer wahren Zierde des Gartengrundstücks werden.