Der Anbau von Trichterwinden wird am häufigsten von den Liebhabern praktiziert, die große freie Bodenflächen haben, die besät werden müssen. Trichterwinden sind eine recht voluminöse Pflanze, die je nach Sorte 2-3 Meter erreicht.
Trichterwinden sind ihrem Wesen nach eine Winde, daher benötigen sie eine bestimmte Stütze zum Wachsen. Trichterwinden sind einjährige Pflanzen, leben also weniger als ein Jahr, blühen ab Juni und blühen bis Oktober weiter, wenn sie zur richtigen Zeit gepflanzt werden (für Arten, die direkt ins Freiland gesät werden — zweite Maihälfte).
Für die himmelblaue Trichterwinde, deren Samen die psychoaktivsten sind, erfolgt die Aussaat der Samen für die Anzucht (nach 12-stündigem Einweichen) im Februar–März, mit Umpflanzung ins Freiland von April bis Mai.
Ein Ergebnis kann erzielt werden, wenn man den Anbau von Trichterwinden einfach durch das Einpflanzen der Samen in geräumige Töpfe mit guter Erde durchführt. Kleine Sprossen müssen vor heißer Sonne geschützt werden (verwelkte Pflanzen werden vorübergehend weiter vom Fenster entfernt aufgestellt) und gut gegossen werden.
Man kann Töpfe nehmen (optimales Volumen — 3 Liter), 2-2,5 Zentimeter Drainage einfüllen (Blähton oder einfach kleine Steinchen), den restlichen Raum mit universeller Blumenerde füllen und in diese Töpfe die aus Samen gewonnenen Sprossen (5 bis 11 Zentimeter) pflanzen. Außerdem ist es nicht schlecht, eine mit Holzkohle gemischte Drainage zu verwenden.
Trichterwinden benötigen viel Sonnenlicht und Wärme. An einer Pflanze reifen etwa 50 Samen heran (ein normaler Trip wird aus etwa 150-200 Samen gebildet). Je größer der Topf, desto intensiver wird die Trichterwinde wachsen.