Der leuchtende, ‚sonnige‘ Blume namens Tagetes, auch Studentenblume oder Schwarzkopfblume genannt, wird zur Zierde jedes Gartengrundstücks, städtischen Beetes oder sogar Balkons. Diese Pflanze ist nicht nur ästhetisch äußerst ansprechend, sondern auch sehr nützlich, da ihr starker, eigentümlicher Geruch viele Garten- und Gemüseschädlinge abschreckt, insbesondere Blattläuse. Darüber hinaus ist der Anbau von Tagetes mehr als einfach und selbst für den unerfahrensten Gärtner zu bewältigen.
Die einzige Anforderung dieser Pflanze ist Wärme, daher kann der Anbau von Tagetes im Freiland erst nach Einstellung einer ausreichend hohen Lufttemperatur begonnen werden. In der Regel werden Studentenblumen nicht vor dem 10. Juni gepflanzt. Alle Sorten der Schwarzkopfblumen wachsen recht schnell und blühen bald nach der Pflanzung, bilden dichte Büschel, die mit leuchtend gelb-orangen, manchmal rötlichen Blüten geschmückt sind. Dabei dauert die Blüte der Tagetes bis in den späten Herbst hinein. Übrigens, um die Blüte zu verlängern und üppiger zu machen, müssen verwelkte Blüten sofort abgeschnitten oder abgezupft werden, an deren Stelle schnell neue entstehen.
Studentenblumen benötigen praktisch keine Pflege. Wenn man die Pflanzen an einem sonnigen Standort pflanzt und nicht vergisst, sie regelmäßig zu gießen, werden sie mit üppiger Blüte erfreuen. Wenn Tagetes jedoch schlecht anwachsen, schlaff und kränklich aussehen, sollten sie mit einem speziellen Dünger versorgt werden, der in fast jedem Blumenladen erhältlich ist.