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Woraus wird eine Stützmauer gebaut?

Eine Stützmauer in der Landschaftsarchitektur erfüllt nicht nur ihre Hauptfunktion – die Hangbefestigung –, sondern wird auch als dekoratives Element eingesetzt. Es gibt viele Bauvarianten, welche Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen!

Wozu dient eine Stützmauer?

Bevor Sie mit dem Bau einer Stützmauer auf Ihrem Grundstück beginnen, sollten Sie genau die Frage beantworten: Wozu dient sie? Zur Hangbefestigung und zum Schutz des Bodens vor Auswaschung und Abrutschen? Zur Gartendekoration, Zonierung und vertikalen Begrünung?

Für den Bau einer stabilen und zuverlässigen Stützmauer, die das Haus oder Grundstück vor einem Erdrutsch vom Hang schützen kann, werden in der Regel Fachleute beauftragt. Diese Arbeit umfasst die Bodenuntersuchung, die Hangbefestigung mit Armierungsgewebe oder Geotextil, dann wird ein stabiles Betonfundament errichtet, auf dem die Stützmauer aufgebaut wird. Darüber hinaus müssen unbedingt Maßnahmen zur Ableitung von Regenwasser vom Hang durchgeführt werden. Eine solche Schutzwand ist ein komplexes Ingenieurbauwerk und nichts für Laien. Die Sicherheit hängt von ihrer Stabilität ab.

In den meisten Fällen erfüllt eine Stützmauer im Garten eine dekorative Rolle. Sie ist niedrig und trägt keine große Last. Der obere Teil ist oft dicht mit mehrjährigen Blumen und Sträuchern bepflanzt, deren Wurzeln den Boden gut festhalten. Eine solche Mauer wird auf ebenem Gelände gebaut, um künstlich ein Relief zu schaffen, oder an einem sanften Hang, der nicht zum Abrutschen neigt. Sie kann auch selbst gebaut werden.

Stützmauer aus Holz

Eine hölzerne Stützmauer gilt als günstige Methode, auch wenn dies nicht immer zutrifft. Für den Bau und die Montage einer Mauer aus horizontalen Baumstämmen wird gerades, gut getrocknetes Holz benötigt. In der Regel wird eine solche Mauer aus Baumstämmen gebaut. Es kann auch massives Bauholz verwendet werden. Leimholz ist nicht geeignet, da es bei Regen im Freien delaminieren kann.

Die Baumstämme können horizontal oder vertikal angebracht werden. Für die horizontale Verlegung müssen sie alle die gleiche Größe und Dicke haben. Die vertikale Montage ermöglicht die Verwendung von Holzresten sowie von Stämmen unterschiedlicher Länge und Dicke.

Eine noch sparsamere Variante ist es, Stämme und Äste alter Bäume zu verwenden, die auf dem Grundstück gefällt wurden, sofern sie fest genug sind. Baumstämme, insbesondere von Obstbäumen, sind nie perfekt gerade. Für eine niedrige Stützmauer werden jedoch Stücke von 40 bis 90 cm Länge benötigt, aus denen sich immer geeignete Abschnitte auswählen und abschneiden lassen.

Vor dem Einbau müssen die Stämme unbedingt mit einem speziellen Feuchtigkeitsschutz behandelt werden. Dazu können professionelle Holzschutzmittel oder auch normales Altöl, Dachpappe und Ähnliches verwendet werden.

Horizontal verlegte Stämme müssen sicher befestigt werden. Davon hängen die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Bauwerks ab. Sie werden mit Armierungseisen, speziellen Schellen oder Querleisten verbunden.

Die Vorteile der vertikalen Anbringung der Stämme bestehen darin, dass diese Methode beliebige sanfte Kurven und Rundungen der Stützmauer ermöglicht.

Stützmauer aus Stein

Eine Stützmauer aus Naturstein ist die zuverlässigste und fügt sich ideal in jeden Gartenstil ein. Die Kosten für eine solche Mauer sind hoch, es sei denn, man lebt in einer Bergregion, wo passende Steine direkt vor der Haustür liegen.

Der Stein kann jede beliebige Form haben: runde Findlinge, spitzwinklige Gesteinsbrocken oder rechteckige Steinblöcke. Rechteckige Blöcke aus Sandstein oder Kalkstein, in gleichmäßigen Reihen verlegt, eignen sich eher für einen formalen Garten. Findlinge unterschiedlicher Größe und Form werden für Stützmauern verwendet, die an natürliche Steinhaufen erinnern. Solche Bauwerke sind charakteristisch für den natürlichen Stil.

Der Bau einer Stützmauer aus Stein beginnt mit dem Verlegen von Drainage und Fundament in einem speziell ausgehobenen Graben. Das Fundament wird aus Beton hergestellt, der mit Armierungseisen, Draht oder metallischem Bauschutt verstärkt wird. Wenn die Mauer niedrig ist, können große, halb in den Boden eingegrabene Steine als Basis dienen.

Bei niedrigen Mauern wird Trockenmauerwerk verwendet – die Steine werden nach Größe ausgewählt und dicht aneinander gesetzt. Die Hohlräume werden mit Erde und Pflanzensamen gefüllt. Je größer die Steine, desto stabiler die Mauer.

Wenn hohe Mauern oder Mauern zur Stabilisierung eines steilen Hanges gebaut werden, werden die Steine mit einer Zementmischung verbunden.

Stützmauer aus Gabionen

Gabionen sind Metallgitter in verschiedenen Formen, die mit Steinen unterschiedlicher Größe gefüllt sind. Die Gitter bestehen aus Stahldraht oder Stäben. Die Steine können beliebig sein. Beim Verlegen werden die benachbarten Blöcke fest miteinander verbunden. Eine Stützmauer aus Gabionen ist sehr stabil und kann große Erdmassen zurückhalten.

Die Vorteile dieser Methode liegen in den relativ geringen Kosten und der schnellen Verlegung. Wichtig zu wissen ist, dass diese Methode bereits seit vielen Jahren an schwer zugänglichen Stellen zur Uferbefestigung von Gebirgsflüssen eingesetzt wird. Erst seit kurzem werden Gabionen auch in der Landschaftsgestaltung von Landhäusern und Gartengrundstücken verwendet.

Mauern aus Gabionen sind meist niedrig, die Blöcke werden ohne Fundament aufgestellt. Als Füllmaterial verwendet man günstige Feldsteine, Kiesel oder Kies.

Mit der Zeit werden die Zwischenräume zwischen den Steinen mit Erde gefüllt und wachsen mit einheimischen Pflanzen zu, die die Steine mit ihren Wurzeln fest verbinden.

Stützmauer aus Ziegelsteinen

Ziegelsteine werden häufig als Material für den Bau einer Stützmauer gewählt. Die Vorteile dieser Variante liegen darin, dass Ziegelsteine günstig sind und oft in verschiedenen Mengen beim Bau übrig bleiben. Für eine dekorative Mauer werden Abfälle, zerbrochene und alte Ziegelsteine verwendet. Dieses Material gilt als die beste Wahl, wenn eine Mauer mit einer komplexen Konfiguration geplant ist – mit Rundungen, Ecken und Vorsprüngen.

Die Verlegetechnik ist die gleiche wie beim normalen Bauen, aber bei niedrigen Mauern reicht ein halber Ziegelstein aus. Wenn die Mauer einen Meter oder höher ist, sollte man besser in voller Ziegelstärke mauern oder sie mit Bewehrung verstärken.

Für das Fundament ist eine Kiesdrainage und ein Verband erforderlich, insbesondere bei hohen Mauern. Hinter einer gemauerten Stützmauer wird immer eine Entwässerungsanlage installiert, da Ziegel keine Feuchtigkeit mögen.

Eine Ziegelmauer wird oft mit Verkleidungsplatten verziert. Dies eröffnet dem Landschaftsgestalter unbegrenzte Möglichkeiten und macht nahezu jede Textur und Farbe verfügbar.

Stützmauer aus Beton

Mit zumindest ein wenig Erfahrung im Umgang mit Beton ist der Bau einer Stützmauer recht einfach. Es ist zu beachten, dass eine massive Betonmauer fast immer schwerer ist als eine aus Ziegeln, geschweige denn aus Holz. Ein stabiles und breites Fundament ist unbedingt erforderlich!

Man sollte auch den qualitativ hochwertigen Schutz des fertigen Bauwerks vor Bodenfeuchtigkeit nicht vergessen. Installieren Sie daher unbedingt eine Entwässerungsanlage, um die Integrität und Steifigkeit unserer Konstruktion zu erhalten.

Betonmauern sehen nicht besonders ansprechend aus. Die Situation kann durch eine dekorative Verkleidung mit Fliesen gerettet werden.

Die Reihenfolge der Schritte ist wie folgt:

  • Graben Sie einen Graben aus, der im Umfang exakt der Wand entspricht; seine Tiefe hängt von der Wandhöhe ab.
  • Legen Sie auf den Boden des Grabens eine Mischung aus Kies und Schotter, dann die Bewehrung, die Sie mit Bindedraht befestigen.
  • Bauen Sie eine stabile Schalung aus Brettern.
  • Gießen Sie den Beton gleichmäßig ein. Nach einigen Tagen, wenn die Wand ausgehärtet ist, kann die Schalung entfernt werden; vorhandene Unebenheiten gleichen Sie mit Putz aus.

Eine solche Konstruktion gilt als die langlebigste und solide.

Drainage und Wasserabführung

Die Stützmauer muss das Gewicht der Erde am Hang tragen. Der vom Regen durchweichte, feuchtigkeitsgesättigte Boden ist sehr schwer und drückt mit seiner Masse auf die Mauer, was zu deren Zerstörung führen kann. Außerdem werden einige Materialien (Holz, Ziegel) durch Feuchtigkeit recht schnell zerstört.

Beim Bau einer Stützmauer ist eine Wasserableitung und eine Drainageschicht zwischen Boden und Mauer erforderlich. Zur Verlängerung der Lebensdauer von Holz-, Ziegel-, Metall- und Beton-Stützmauern ist eine Abdichtung auf der Bodenseite notwendig. Als Abdichtung werden Dachpappe, Bitumen oder Mastix aufgetragen.

Zum Schutz vor Feuchtigkeit und zur Wasserableitung wird der Raum zwischen Hang und Abdichtungsschicht der Mauer mit großen Bruchstücken, Kies, Geröll und Sand gefüllt. Darüber wird fruchtbare Erde aufgeschüttet.

Regenwasser fließt ungehindert durch die Drainageschichten, ohne lange zu verweilen; ein guter Luftaustausch verhindert die Zerstörung der Mauer.

Wenn die Länge des Bauwerks groß ist, werden im unteren Teil kleine Öffnungen für den Wasserabfluss angebracht.

Wie baut man eine Stützmauer für Erdreich am Hang?

Wenn Ihr Haus an einem Hang oder in dessen Nähe liegt, müssen Sie es vor möglichen Erdbewegungen schützen. Am besten bauen Sie dazu eine Stützmauer. Solche Mauern werden auch auf ebenen Grundstücken als dekoratives Element angelegt. Stützmauern können selbst gebaut werden. In diesem Artikel wird erklärt, welche Arten von Stützmauern es gibt, wie man sie baut und wozu sie dienen.

Was ist eine Stützmauer

Eine Stützmauer wird benötigt, um den Boden auf einem Grundstück zu sichern, das sich an einem Hang oder in dessen Nähe befindet.

In erster Linie benötigt eine Stützmauer ein Fundament. Es befindet sich unter der Erde und übernimmt den Großteil der Belastung durch den Erddruck.

Das nächste Element der Konstruktion ist die Mauer selbst. Sie ist eine vertikale Konstruktion aus einem robusten Material, das dem starken Druck des Erdreichs bei etwaigen Bewegungen standhält.

Das letzte, aber wichtige Element einer Stützmauer ist die Drainage. Sie dient der Wasserableitung, wodurch nicht nur der Boden vor Frostaufbrüchen geschützt, sondern auch die Mauer selbst verstärkt wird.

Die Konstruktion der Mauer besteht also aus drei Hauptelementen:

  1. Fundament.
  2. Mauer.
  3. Wasserableitung.

Wie berechnet man eine Stützmauer

Damit die Stützmauer ihre Funktionen korrekt und zuverlässig erfüllt, müssen Berechnungen durchgeführt werden.

Üblicherweise werden Stützmauern etwa 1,5 Meter hoch gebaut.

Folgende Parameter sind für den Bau einer Stützmauer unbedingt zu beachten:

  1. Gewicht der Konstruktion.
  2. Der Erddruck, der auf die zukünftige Wand einwirkt.
  3. Die Haftung mit dem Boden, die Reibungskraft.
  4. Das Gewicht möglicher Lasten, die auf der Stützmauer ruhen.

Neben diesen grundlegenden Parametern sind auch Nuancen zu berücksichtigen, die die Materialwahl beeinflussen. Dazu gehören die folgenden Parameter:

  1. Bodenerschütterungen – sind zu berücksichtigen, wenn sich in der Nähe eine Straße, ein Weg oder eine Eisenbahnlinie befindet.
  2. Grundwasserspiegel.
  3. Frosttiefe des Bodens.
  4. Seismische Aktivität der Region.

Welche Materialien werden für Stützmauern verwendet

Um eine Stützmauer zu errichten, können Holzpfähle oder -bretter, Betonkonstruktionen, Steinmauern verwendet werden. Auch Ziegel oder Gabionen sind möglich.

Die Materialwahl hängt direkt von der Bodenart und ihren grundlegenden Eigenschaften ab. Es ist wichtig, nicht nur die Frosttiefe und den Grundwasserspiegel zu berücksichtigen, sondern auch Messungen zur Bestimmung des Drucks, der Erschütterungen und anderer Hangparameter durchzuführen.

Besonderheiten der Konstruktion von Stützmauern

Neben dem vertikalen Körper muss eine Stützmauer eine Sohle haben, ohne die die Mauer unter dem Erddruck einstürzen könnte.

Für die korrekte Installation der Sohle muss berücksichtigt werden, dass es auch eine Hinterfüllkraft gibt, die den Boden am Verschieben hindert. Auch diese muss beachtet werden.

Die Reibungskraft unter der Sohle darf nicht vernachlässigt werden. Um eine zuverlässige Hangfixierung zu gewährleisten, muss die Reibungskraft ausreichend hoch sein. Dafür ist ein geeignetes Material zu wählen. Auch die Breite der Sohle ist wichtig: Je breiter sie ist, desto größer ist die Reibungskraft, die den Boden an der Bewegung hindert.

Ein ebenso wichtiges Merkmal ist der Höhenunterschied auf dem Gelände. Wenn dieser bekannt ist, kann die Höhe der zukünftigen Mauer richtig gewählt werden.

Arten von Stützmauern

Stützmauer aus Holz:

Die Stützmauer aus Holz ist am weitesten verbreitet. Wenn der Höhenunterschied 1 m nicht überschreitet, sollten die Baumstämme 1,5 m lang sein. Der Teil des Stammes, der in der Erde liegt, muss mit speziellen Flüssigkeiten getränkt werden, um ihn vor Feuchtigkeit und Fäulnis zu schützen. Für die Errichtung einer hölzernen Stützmauer ist ein Graben auszuheben, der 10 cm tiefer ist als die Länge des unterirdischen Teils des Stammes und 20 cm breiter als sein Durchmesser.

Auf den Boden des Grabens muss ein 15 cm dickes Sandbett gelegt und sorgfältig verdichtet werden. Danach werden die Stämme in den ausgehobenen Graben gestellt. Um die Dichtigkeit der Mauer zu gewährleisten, können die Stämme oben mit Draht umwickelt oder mit Nägeln aneinander befestigt werden. Die Rückseite des Grabens, wo das Holz den Boden berührt, sollte am besten mit Dachpappe ausgekleidet werden. Wenn alles fertig ist, wird der Graben mit Beton ausgegossen.

Stützmauer aus Beton:

Betonmauern werden an Hängen mit hohem Bodendruck errichtet.

Zur Errichtung einer Betonmauer muss ein Graben ausgehoben und eine Schalung angebracht werden, damit keine Erde in den vorbereiteten Graben fällt. Erst danach werden Sand und Kies eingefüllt. Nachdem das Fundament gelegt wurde, wird ein Bewehrungsnetz aufgelegt und Beton gegossen.

Die Schalung wird nach 5–7 Tagen entfernt. Danach kann der Mauer ein ästhetisches Aussehen verliehen werden.

Stützmauer aus Stein:


Wenn Sie sich entscheiden, eine Stützmauer aus Stein zu errichten, kann diese entweder trocken oder mit Zementmörtel verlegt werden. Für eine Steinmauer eignen sich am besten Granit, Basalt oder Quarz. Es ist wichtig, ein Betonfundament darunter zu setzen, um ein Absacken zu verhindern.

Um eine Steinmauer richtig zu errichten, muss ein Graben ausgehoben werden, der 10 cm breiter ist als die Fundamentbreite. Auf den Boden wird eine 30 cm dicke Sand-Kies-Schicht gestampft und dann mit Beton verfüllt. Das Fundament sollte 15 cm unter dem Erdniveau liegen. Wenn der Mörtel ausgehärtet ist, kann mit dem Verlegen der Steine begonnen werden. Wenn Sie die Mauer mit Zementmörtel mauern, sollten alle Hohlräume mit Verfugungsmaterial behandelt werden.

Eine Steinmauer hat ein stilvolles Aussehen.

Stützmauer aus Ziegel:

Bevor Sie eine Ziegelmauer mauern, muss ein Fundament gegossen werden. Es entspricht vollständig dem Fundament für eine Stein-Stützmauer. Wenn die Höhe Ihrer Mauer nicht mehr als 1 m beträgt, sollte die Dicke 250 mm betragen. Wenn die Mauer jedoch klein ist (etwa 0,5 m), sollte ihre Dicke 120 mm betragen.

Beachten Sie, dass bei der Errichtung einer Stützmauer über 1 m die Dicke mindestens 370 mm betragen muss. Das bedeutet, dass die Mauer in anderthalb Ziegeln gemauert werden muss.

Stützmauern aus Gabionen:

Ein Gabion ist ein spezieller, mit Stein gefüllter Metallbehälter. Solche Mauern sind am einfachsten zu montieren und erfordern keine großen Kosten.

Wenn der Höhenunterschied des Bodens nicht mehr als 1 m beträgt, ist kein Fundament erforderlich. Wenn die Höhe des Unterschieds darüber liegt, wird unter die Gabionenmauer ein Streifenfundament gelegt, ähnlich dem, das für Stein- oder Ziegelmauerwerk verwendet wird.

Nach Abschluss des Fundaments werden die Gabionen darauf gesetzt und mit Draht miteinander verbunden. Wenn die Stützmauer fertig ist, wird ihre Vorderseite mit Schotter oder Kies bedeckt, um ihr ein ästhetisches Aussehen zu verleihen.

Wie man das Design einer Stützmauer verbessert

Um der Mauer ein ansprechendes Aussehen zu verleihen, kann man sie etwas kultivieren. Zum Beispiel: Ziegel- oder Betonmauern können gestrichen oder bemalt werden. Bei Steinmauern kann man ein schönes, sauberes Mauerwerk gestalten. Auch bei einer Ziegelmauer kann ein dekoratives Mauerwerk angelegt werden.

Die Höhe, Dicke und das Material der Stützmauer werden je nach Bodenart gewählt. Vergessen Sie nicht die Drainage, damit zum Bodendruck nicht noch der Wasserdruck hinzukommt. Eine richtig gebaute Stützmauer hält viele Jahrzehnte und verhindert, dass sich der Boden dorthin verschiebt, wo er sich nicht verschieben sollte.

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Stützmauern in der Landschaftsarchitektur

Stützmauer — ein Bauwerk, das den Boden von Böschungen und Einschnitten vor dem Einsturz bewahrt. Stützmauern werden verwendet, um Räume in unebenem Gelände zu organisieren und die ästhetischen Qualitäten von Landschaftsarchitekturobjekten zu verbessern. Sie können zur Abgrenzung von Zonen mit unterschiedlicher funktionaler Ausrichtung dienen, beispielsweise eines Spielplatzes und eines Fußgängerwegs, und helfen, die Grenzen von Kompositionsbereichen klarer zu definieren.

Stützmauern in der Landschaftsarchitektur lassen sich nach ihrem Verwendungszweck in zwei Arten unterteilen: befestigende und dekorative. Befestigende Stützmauern dienen als Ingenieurbauwerke dazu, Erdmassen vor dem Abrutschen zu bewahren; dekorative erfüllen hingegen ausschließlich eine architektonisch-künstlerische Funktion.

Befestigende Stützmauern werden auch häufig bei der Terrassierung natürlicher Hänge eingesetzt, um die Nutzfläche für Begrünung und Gestaltung zu vergrößern. Vor mehr als fünftausend Jahren ermöglichte die Terrassierung, bei der Stützmauern erstmals verwendet wurden, die Feuchtigkeit an den Hängen zu halten und gab den Menschen die Möglichkeit, neue Gebiete für landwirtschaftliche Zwecke zu erschließen. Davon zeugen die bis heute erhaltenen Überreste antiker Bauwerke in Siedlungen des Maya-Stammes und die Reisterrassen in China sowie Zeichnungen und Stiche. Für den Bau wurden einfache, verfügbare Materialien wie Stein und Holz verwendet (Abb. 5.15).

Abb. 5.15. Einfachste Konstruktion einer Stützmauer aus Stein: a — Terrassen: 1 — Stützmauern; b — konstruktiver Schnitt: 1 — fruchtbarer Boden; 2 — Stützmauer aus Stein; 3 — Kiesauffüllung

Im Plan werden Stützmauern durch eine doppelte Linie dargestellt, wobei die Höhenkoten der Oberkante und der Sohle der Mauer an charakteristischen Punkten entlang ihrer Länge angegeben werden.

Die Differenz zwischen den Koten der oberen und unteren Plattform entspricht der Höhe der Stützmauer an diesem Punkt.

Die Anordnungsvarianten von Stützmauern können je nach Zielsetzung unterschiedlich sein. Es gibt vier grundlegende Anordnungsvarianten am Hang (Abb. 5.16). Variante a) erweitert die obere Plattform, Variante b) gewährleistet ein optimales Gleichgewicht der Erdmassen (das Volumen des aufgeschütteten Bodens entspricht dem Volumen des abgetragenen Bodens), bei Variante c) wird die untere Plattform vergrößert, und Variante d) ermöglicht eine Abwechslung des flachen Reliefs.

Die Standsicherheit von Stützmauern wird durch die Kompensation der Kräfte erreicht, die durch den gestützten Boden auf die Mauer einwirken. Diese setzen sich aus dem aktiven Erddruck und dem Wasserdruck zusammen.

Abb. 5.16. Anordnung von Stützmauern am Hang: a — Aufschüttung; b — Halbeinschnitt-Halbanschüttung; c — Einschnitt; d — Dekorative Stützmauer auf ebenem Gelände; «+» — Aufschüttung; «-» — Einschnitt

Abb. 5.17. Grundlegende Konstruktionstypen von Stützmauern (Maße in m): a — Schwerkraftmauern; b — Pfahlwände; c — Kräfteverteilung für Schwerkraftmauern: 1 — Schwerpunkt

Im modernen Bauwesen sind zwei Typen von Stützmauerkonstruktionen verbreitet (Abb. 5.17):

• Schwerkraftmauern gewährleisten die Standsicherheit durch das Eigengewicht der Mauer und das Gewicht des Erdreichs oberhalb der Sohle der Mauer sowie durch die Reibungskraft, die in der Sohlebene entsteht;
• Pfahlwände sind leichte Konstruktionen, die im Baugrund verankert sind und ihre Standsicherheit durch den passiven Erddruckwiderstand im unteren Wandbereich oder durch eine spezielle Verankerung im oberen Wandbereich erhalten.

Bei Störung des Kräftegleichgewichts kann eine Stützmauer ihre Standsicherheit verlieren, was zu Verformungen der Konstruktion führen kann, die manchmal zu deren vollständiger Zerstörung führen. Am häufigsten treten Verformungen wie Kippen, Gleiten und Einkippen der Mauer in den Boden auf (Abb. 5.18). Das Phänomen des Einkippens in den Boden ist nur für hohe Stützmauern charakteristisch.

Abb. 5.18. Verformungen von Stützmauern: a — Kippen; b — Gleiten; c — Einkippen der Mauer in den Boden

Zur Erhöhung der Standsicherheit von Stützmauern gegen Gleiten und Kippen werden bei der Planung folgende Maßnahmen ergriffen:

• Die Rückseite der Mauer wird zur Hinterfüllung hin geneigt (zur Verringerung des aktiven Erddrucks);
• Die Rauheit der Rückseite wird erhöht (zur Verringerung des aktiven und Erhöhung des passiven Erddrucks);
• In der Hinterfüllung wird eine Drainage angelegt;
• Auf der Vorderseite der Mauer wird ein Kragarm angebracht (um ein Kippen zu verhindern).

Die Hauptelemente einer Stützmauerkonstruktion sind das Fundament, der Mauerkörper, die Drainage und die Wasserableitung (Abb. 5.19).

Abb. 5.19. Hauptelemente einer Stützmauerkonstruktion: 1 — Wasserableitung; 2 — Drainage; 3 — Fundament; 4 — Mauerkörper

Fundament. Das Fundament ist der unterirdische Teil der tragenden Konstruktion einer Stützmauer. Je nach Einbindetiefe werden Fundamente von Stützmauern in Flach- und Tiefgründungen unterteilt. Zu letzteren zählen Fundamente, deren Einbindetiefe das 1,5-fache oder mehr ihrer Dicke im Querschnitt beträgt. Die Dicke des Fundaments und seine Einbindetiefe hängen von den Abmessungen und der Konstruktion der Stützmauer, den Eigenschaften des Baugrunds und der Frosttiefe ab.

Siehe auch:
Wie wählt man die richtige Mischung für eine dichte und ebene Abdeckung?

Fundamente gibt es als Streifen- und Pfahlfundamente. Ein Streifenfundament ist eine monolithische oder aus einzelnen Blöcken bestehende Konstruktion, die der Linie der Stützmauer folgt. Die Gründungstiefe des Fundaments beträgt mindestens 60 cm. Bei Bodenfrost wird die Gründungstiefe in der Regel mit der Frosttiefe in Verbindung gebracht. Besonders wichtig ist dies für die Stabilität von starr befestigten Stützmauern, da die Gefahr von Rissbildung bei Frost höher ist als bei elastischen Konstruktionen.

Pfahlfundamente sind in der Regel tiefer als Streifenfundamente; die Pfahlreihen werden mehrere Meter tief in den Boden eingebracht. Diese Lösung wird verwendet, wenn unter dem Mauerkörper Grundwasserströme (z. B. Schichtwasser) durchdrungen werden müssen. In diesem Fall kann das Grundwasser ungehindert zwischen den Pfählen hindurchfließen, ohne einen Staudruck auf die Mauer und den Hang auszuüben.

Körper. Der Körper einer Stützmauer ist der oberirdische Teil der tragenden Konstruktion, der auch dekorative Funktionen erfüllt. Der Körper von Schwerkraft-Stützmauern muss ausreichend Masse besitzen, um ihre Stabilität zu gewährleisten. Er kann sowohl als starr befestigte als auch als elastische Konstruktion ausgeführt sein.

Zu den starr befestigten gehören Stützmauern in monolithischer Betonbauweise (Abb. 5.20), Mauerwerk aus Stein, Ziegel oder Betonblöcken, die mit Zementmörtel verbunden sind.

Abb. 5.20. Starr befestigte Stützmauern aus Beton: a – massiver Typ; b – Kragarmtyp; 1 – Tonschicht; 2 – Schotterfüllung; 3 – Drainagerohr; 4 – Auslassrohr; 5 – Beton oder Steinmauerwerk; 6 – bewehrter Beton

Zu den elastischen Konstruktionen gehören Stützmauern, die geringe Verformungen ohne Rissbildung aushalten. Zu dieser Gruppe gehören Mauern aus Trockenmauerwerk („Trockenmauerwerk“), das ohne Mörtel ausgeführt wird, insbesondere in Regionen, in denen geeignetes Gestein vorhanden ist. Die Breite des oberen Teils solcher Mauern sollte nicht weniger als 45 cm betragen, sie beträgt in der Regel 45–60 cm (Abb. 5.21). Die zuvor betrachteten Gabionen in vertikaler Bauweise sowie Fertigkonstruktionen aus typischen Betonelementen werden ebenfalls zu dieser Gruppe gezählt.

Abb. 5.21. Konstruktion einer Stützmauer aus Stein – „Trockenmauerwerk“: 1 – Schotterfüllung; 2 – Schotter; 3 – Binderstein

Abb. 5.22. Konstruktionen von Stützmauern aus Holz: a – Pfahlbauweise; b – mit Ankerbefestigung; 1 – Holzbalken; 2 – Schotterfüllung; 3 – Pfahlbefestigung – eine mögliche Alternative zu einem Stahlstab; 4 – verzinkter Stahlstab, der durch vorgebohrte Löcher geführt wird; 5 – Seil

Stützmauern aus Holz sollten nicht in feuchtem oder kaltem Klima verwendet werden, da sie unter solchen Bedingungen nicht langlebig sind. Solche Mauern gehören zum Pfahltyp. Um ihre Standsicherheit gegen Kippen zu gewährleisten, müssen die Stützen bis zu einer Tiefe eingelassen werden, die ihrer Höhe entspricht (Abb. 5.22). Es ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, solche Mauern mit einer Höhe von mehr als 90 cm zu verwenden. Niedrige Holzmauern können für die Gestaltung von Blumencontainern genutzt werden. Das Holz für ihren Bau muss zuvor sorgfältig mit Präparaten behandelt werden, die es vor Fäulnis und Entzündung schützen.

Je nach Konstruktion und Höhe der Stützmauer wird die Neigung ihrer Vorder- und Rückseite festgelegt. Bei Schwergewichtsmauern mit starrer Konstruktion, deren Höhe einschließlich Fundament 1,5 m nicht überschreitet, ist keine Neigung erforderlich; sie kann aus dekorativen Gründen angewandt werden. Mit zunehmender Höhe kann die Neigung der Vorderseite eine optische Illusion der Senkrechten erzeugen, was die visuelle Wahrnehmung verbessert und Unzulänglichkeiten in der Fassadenverkleidung verbirgt; geringfügige Unebenheiten werden bei Neigung weniger sichtbar. Die Neigung kann auch die Kippsicherheit der Mauer erhöhen und schafft die günstigsten Bedingungen für die Ableitung von Oberflächenwasser. Die empfohlene Neigung der Vorderseite für starr befestigte Konstruktionen beträgt 12:1; für elastische Mauern 6:1; für Holzmauern, Gabionen und Trockenmauerwerk reichen 6°.

Entwässerung und Wasserableitung. Sie sind notwendig, um die Tragfähigkeit der Stützmauerkonstruktion zu erhöhen, indem der Wasserdruck von der Erdseite verringert und Erosionserscheinungen durch Oberflächenwasser verhindert werden. Die Entwässerung hilft auch, Frosthebungen des Bodens zu bekämpfen. Beim Bau von Stützmauern auf frostgefährdeten Böden sind die Entwässerung und eine tiefere (bis zu 40–60 cm) Sand-Kies-Vorbereitung des Untergrunds für alle Mauern erforderlich.

Wasser, das von der Hangseite ankommt und sich hinter der Mauer sammelt, kann durch eine Längs- oder Querentwässerung abgeführt werden, die mit dem Wasserableitungsnetz verbunden ist. Für die Entwässerung von Stützmauern ist es auch möglich, Schotter durch moderne Materialien wie Drainagematten zu ersetzen.

Zur Organisation des Oberflächenabflusses wird der obere Teil der Stützmauer mit einem Gefälle von 20 % zur Wasserableitungsrinne hin geplant, die entlang der Mauer verläuft und mit dem Regenwassernetz verbunden ist (Abb. 5.23).

Abb. 5.23. Wasserableitungsrinne: 1 — Wasserableitungsrinne aus Beton oder Ton; 2 — Drainagematerial (Schotter)

Stützmauern lassen sich gut mit verschiedenen Parkstrukturen kombinieren: Treppen, Bänke, Blumenbeete und Gitter mit Kletterpflanzen, Pflanzgefäße, Beleuchtung, Skulpturen. Sie werden auch mit begrünten Böschungen kombiniert.

Zur Sicherheit des Fußgängerverkehrs müssen bei der Anordnung von Fußwegen und -flächen entlang der Oberkante einer Stützmauer, wenn die Mauerhöhe mehr als 1,0 m beträgt, Geländer mit einer Höhe von mindestens 0,9 m vorgesehen werden (MGSN 1.02-02) (Abb. 5.24).

Abb. 5.24. Varianten (a, b) der Geländer von Stützmauern

Bei der Planung von Stützmauern in Gärten und Parks werden oft Standardkonstruktionen verwendet. Die Abmessungen aller Konstruktionselemente werden vom Planer festgelegt. Deshalb müssen Sie sich, bevor Sie mit der Planung beginnen, mit den Ergebnissen der Bodenanalyse und dem hydrologischen Regime vertraut machen. Anschließend berechnen Sie die Höhe der Mauer gemäß dem Entwurf der vertikalen Geländegestaltung. Unter Berücksichtigung der gewonnenen Daten müssen Sie mögliche konstruktive Lösungen analysieren, um herauszufinden, was unter den gegebenen Bedingungen am besten geeignet ist, wobei die Belastungen der Konstruktion, die Materialien und die klimatischen Besonderheiten des Planungsgebiets zu berücksichtigen sind.

Wenn die Höhe der Stützmauer einschließlich des Fundaments 3 m übersteigt und die Tiefe des Fundaments weniger als 60 cm beträgt oder auf dem Grundstück instabile, schwache Böden als Untergrund verwendet werden, ist die Konsultation eines Spezialisten erforderlich, der eine detaillierte Berechnung der Standsicherheit der Konstruktion durchführt.

Quelle: Bau und Betrieb von Objekten der Landschaftsarchitektur. Teodoronskij V.S.

Stützmauer – Bodenbefestigung und Grundstücksdekoration. Anleitung zum Bau einer Stützmauer mit eigenen Händen.

Eine Stützmauer schützt das Grundstück vor Bodenabrutschungen und verschönert es.

Große und steile Hänge, unterschiedliche Bodenhöhen auf dem Grundstück und andere Unebenheiten erschweren die Planung und Gestaltung des Gartengrundstücks.

Keine Sorge, es gibt eine Lösung – eine Stützmauer.

Was ist eine Stützmauer?

Eine Stützmauer ist eine Konstruktion aus einem stabilen Material (Ziegel, Holz, Beton usw.) in Form einer Mauer, die als Stütze für instabilen Boden dient.

Bei Gelände mit unebenem Relief, Erhebungen und zahlreichen Hängen wird empfohlen, die Problemstellen mit einer Stütze abzustützen, um so Einsturz und Bodenabrutschungen zu verhindern.

Wenn Unebenheiten für Ihre Gegend typisch sind, sollten Sie unbedingt das Grundstück und sich selbst absichern, zumal Sie eine Stützmauer mit eigenen Händen bauen können. Eine solche Mauer dient nicht nur als Stütze, sondern fügt sich bei richtiger Materialwahl gut in das Gesamtdesign des Grundstücks ein, verschönert es und verleiht ihm Originalität.

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Die Konstruktion einer Stützmauer hängt direkt von ihrer Bestimmung ab – das Grundstück zu verschönern oder zu befestigen. Die Struktur einer Stützmauer besteht jedoch unabhängig von ihrer Verwendung aus drei Hauptteilen:

  1. Fundament – die Basis der Stützmauer.
  2. Mauer – eine Stütze, die mit ihrer Innenseite den Boden abstützt und mit ihrer Außenseite das Grundstück verschönert.
  3. Wasserabführung und Drainage – Mittel zur Beseitigung von überschüssiger Feuchtigkeit. Zwischen der Wand und dem Boden entsteht Feuchtigkeit, die beseitigt werden muss.

Die Stützmauer erfüllt eine tragende und dekorative Funktion.

Je nach Verwendungszweck können Stützmauern in dekorative und stabilisierende unterteilt werden. Erstere dienen dazu, dem Innenraum Originalität und Schärfe zu verleihen, letztere sind erforderlich, um Unebenheiten zu stabilisieren und deren Zerstörung zu verhindern.

Diese beiden Funktionen sind leicht miteinander vereinbar, und die zur Stabilisierung errichtete Stütze verschönert das Grundstück und führt eine Zonierung durch.

Stützmauern werden nach der Art des Materials, aus dem sie gefertigt sind, unterschieden.

  1. Hölzerne Stützmauern – die kostengünstigste und einfachste Variante, für deren Errichtung gerade Baumstämme benötigt werden.
  2. Stützmauer aus Beton – die stabilste und langlebigste Variante einer Stütze, aber für die Errichtung einer Betonmauer sind mehr Kraft und Zeit erforderlich.
  3. Stützmauer aus Stein – eine Variante für diejenigen, die möchten, dass die Mauer nicht nur das Grundstück verschönert, sondern auch die Gäste überrascht. Zwischen den Steinen können Pflanzen gesetzt werden, und das wird bereits ein ganzes Kunstwerk sein.
  4. Stützmauer aus Ziegel – bei Hobbygärtnern am beliebtesten, stabil, zuverlässig und verleiht dem Grundstück Originalität.

Das Material, aus dem die Stützmauer errichtet wird, sollte je nach Gelände gewählt werden. Falls sie Vibrationen ausgesetzt ist (in der Nähe einer Start- und Landebahn oder von Eisenbahnschienen), sollte besser ein stärkeres Material wie Beton oder Stein verwendet werden.

Anleitung zur Herstellung

Zunächst muss die Stützmauer berechnet werden. Dazu zeichnet man eine Skizze der zukünftigen Stütze und berechnet die benötigte Materialmenge. Man wählt die Art der Wasserableitung und markiert ihre Position in der Zeichnung.

Arten von Wasserabläufen:

  1. Querablauf. Beim Verlegen wird zwischen jeweils 1-2 Schichten ein Röhrchen mit leichtem Gefälle installiert, damit das Wasser daran entlang fließt.
  2. Längsablauf. Über die gesamte Länge der Mauer (auf Höhe der Unterkante der Mauer) wird ein Rohr mit einem Durchmesser von 15-20 cm angebracht, das nach außen führt. Das Rohr kann sowohl aus Keramik als auch gewellt sein, wichtig ist, es in Geotextil einzuwickeln.

Nach der Vorbereitung der Zeichnung und dem Erwerb des benötigten Materials beginnt man mit dem nächsten Schritt: Man markiert das Gelände mit Seilen und Pflöcken, wo die Stützmauer stehen wird.

Man gräbt einen Graben. Je höher die Mauer und je weicher der Boden, desto tiefer wird er. Für eine Höhe von einem Meter reichen 40 cm.

Man gräbt einen Graben. Seine Tiefe hängt von der Größe der Stützmauer und der Weichheit des Bodens ab.

Man macht eine Unterlage: Man füllt Schotter, dann eine Schicht Sand und verdichtet sie. Die Drainage sollte so eingefüllt werden, dass die Unterlage ein leichtes Gefälle zum Hang hin hat.

Beim Bau der Mauer muss unbedingt ein Spalt zwischen ihr und dem Boden gelassen werden, der mit Erde und Schotter aufgefüllt wird.

Hölzerne Stützmauer

Für die Stützmauer können Baumstämme jeden Durchmessers bis zu 20 cm verwendet werden.

Es gibt zwei Methoden zum Verlegen der Holzstämme: vertikal und horizontal.

Die vertikale Methode sieht vor, die Stämme eng aneinander zu setzen. Für diese Art der Verlegung ist kein Fundament erforderlich. Die Stämme müssen mindestens 50 cm tief in die Erde eingegraben werden. Je tiefer, desto stabiler wird die Konstruktion.

Bei der vertikalen Verlegungsmethode werden die Stämme dicht an dicht in die Erde eingegraben.

Die horizontale Methode bedeutet, die Stämme übereinander zu legen. Es ist ein Graben auszuheben, der etwas tiefer ist als der Stamm dick ist. Schotter einfüllen, den Stamm hineinlegen und mit Eisenarmierungen befestigen. Anschließend die nächsten Schichten auflegen und mit selbstschneidenden Schrauben verbinden.

Den Teil des Holzes, der in die Erde kommt, müssen Sie mit Maschinenöl, Bitumen oder einem anderen speziellen Mittel gegen Fäulnis behandeln.

Zwischen der Wand und der Erde füllen wir Stücke von Ziegelbruch und groben Sand ein. Die Oberfläche der entstandenen Drainage sollte man besser begrünen.

Eine hölzerne Stützmauer, die in vertikaler Verlegungsweise ausgeführt wurde.

Stützmauer aus Beton

Wir heben einen Graben in der Länge der benötigten Mauer aus, mit allen Kurven und Ecken, und füllen Schotter oder Kies ein. Wir schweißen einen Rahmen aus Bewehrungsstäben und setzen ihn in den Graben. Der Beton verbindet sich mit den Stäben und die Konstruktion wird stabiler.

Wir erstellen die Schalung. Wir verstärken die Stütze aus Brettern über die gesamte Länge der Mauer. Damit die Mauer gerade wird, müssen wir verhindern, dass sich die Stützbretter verbiegen. Dazu sollten alle 1-1,5 Meter Eisenrohre eingeschlagen werden, die die Schalung abstützen.

Nach der Vorbereitung der Schalung sollte der Beton gleichmäßig eingefüllt werden. 4-5 Tage nach dem Gießen kann die Schalung entfernt werden, aber nicht früher.

Für eine Betonmauer eignet sich besser eine Querentwässerung. Während des Gießens sollte quer durch die Schalung ein Rohr gelegt werden, das als Wasserablauf dient. Die Stützmauer aus Beton ist fertig; neben Pflanzen kann man sie mit Moos verzieren, das einen antiken Effekt verleiht.

Eine Stützmauer aus Beton zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus.

Stützmauer aus Stein

Wir markieren den Bereich und heben einen Graben von 40-50 cm Tiefe aus (die Tiefe des Grabens hängt von der Höhe der Mauer ab). Wir bauen die Schalung für das Fundament und legen die Bretter über die gesamte Länge des Grabens auf beiden Seiten.

Wir gießen Beton im Verhältnis 1:6:6 – Beton, Sand und Kies. Lassen Sie es aushärten (3-4 Tage).

Wir tragen eine Kalkmischung auf das Fundament im folgenden Verhältnis auf: 1:4:300 – Kalk, Sand und Wasser. Und dann 1:7 – Zement und Mischung.

Wie man eine Eule aus Plastikflaschen macht, lesen Sie hier.

Wir verlegen den Stein. Die Steine müssen vorher gereinigt werden; vor dem Verlegen empfiehlt es sich, sie anzufeuchten. Richtig verlegt wird so: zwei Steine nebeneinander und oben auf ihrer Naht die Mitte eines anderen Steins.

An die Ränder sollten größere Steine gelegt werden. Beim Verlegen eines jeden Steins neigen Sie ihn, probieren Sie ihn an und suchen Sie die stabilste Position. Vor jeder weiteren Schicht tragen wir Kalkmörtel auf (Dicke nicht mehr als 1,5 cm).

Es gibt eine weitere Verlegeart für Steine – die Trockenverlegung. Die Steine werden aufeinander gelegt, und in die Zwischenräume wird fruchtbarer Boden eingefüllt, um später Pflanzen zu setzen.

Eine Stützmauer aus Stein ist die langlebigste und dekorativste.

Beim Bau der Mauer sollte ein leichter Neigungswinkel zum Hang hin beibehalten werden.

Nach Abschluss der Bauarbeiten sollte zwischen Mauer und Hang Kies und Schotter eingefüllt werden. Zwischen der 2. und 3. Reihe ist ein Rohr – die Längsentwässerung – zu platzieren.

Stützmauer aus Backstein

Analog zur Steinmauer wird das Fundament mit Hilfe von Stützen gegossen. Wenn der Boden nicht weich ist, kann der Beton direkt in den Graben gegossen werden, ohne Stützbretter.

Varianten der Backsteinmauerung

Für die Mauerung sollte man frost- und feuchtigkeitsbeständige Backsteine kaufen.

Die Mauerung kann in halber Steinbreite erfolgen, wenn die Mauer weniger als 60 cm hoch ist, in ganzer Steinbreite, wenn sie mehr als einen Meter hoch ist.

In der ersten oder zweiten Reihe sollte eine Öffnung für den Wasserabfluss angelegt werden. Einfach den Zementmörtel zwischen jeweils 4-5 Steinen weglassen und später die Entwässerungsrohre einsetzen.

Die Backsteine werden aufeinander gelegt, jede Reihe muss zuvor mit Zementmörtel (1:3:3 – Zement, Sand, Wasser) bestrichen werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wird empfohlen, einen Abfluss an der Oberkante der Mauer zu errichten. Zwischen Mauer und Hang Kies und Schotter einfüllen. Die Mauer selbst kann mit dekorativen Brettern verziert werden, aber wenn Ihr Haus aus Backstein gebaut ist, lassen Sie sie besser so, wie sie ist, und die Stützmauer fügt sich perfekt in das Design ein.

Eine solche Mauer wird neben einem Backsteinhaus harmonisch aussehen.

Für die Herstellung der Stütze müssen Werkzeuge und Materialien besorgt werden, deren Art von der Funktion der Mauer und den Vorlieben der Besitzer abhängt. Backsteine, Holz, Beton, Natursteine und sogar Zementsäcke können als Stütze für Unebenheiten Ihres Grundstücks dienen.

Es ist wichtig, die Anleitungen zum Selbstbau einer Stützmauer zu befolgen, und eine solche Mauer wird Ihnen lange Zeit dienen.

Eine Stützmauer kann nicht nur eine stabilisierende Funktion erfüllen, indem sie instabilen Boden stützt, sondern fügt sich auch hervorragend in die Gestaltung des Grundstücks ein und verschönert es.

7 Ideen für den Bau einer Stützmauer am Hang

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Wenn Sie Besitzer eines unebenen, an einem Hang gelegenen Grundstücks sind, ist Ihnen das Problem der Hangsicherung sicherlich vertraut: Wie können Sie Erdrutsche verhindern und gleichzeitig eine schöne Landschaft gestalten? Die Errichtung von Stützmauern auf dem Grundstück wird Ihnen helfen.

Eine Stützmauer dient dem Schutz instabilen Bodens vor Abrutschen. Mit Stützmauern kann man das Grundstück auch in Zonen unterteilen und das Ferienhaus verschönern. Eine solche Konstruktion kann durchaus selbst mit verschiedenen Materialien gebaut werden.

1. Stützmauer aus Beton

Eines der haltbarsten Materialien für eine Stützmauer ist Beton. Um eine Betonmauer auf dem Grundstück zu errichten, muss zunächst ein Graben ausgehoben werden (0,3–1,15 m tief und 0,4–0,5 m breit). Der Boden wird mit einer Schicht Schotter oder Kies von maximal 20 cm gefüllt. Ein aus Eisenstäben geschweißter Rahmen wird in den Graben gelegt, anschließend wird entlang der Wände die Schalung angebracht. Für die Schalung können dünne Sperrholzplatten oder Holzbalken verwendet werden.

Legen Sie quer zur Schalung ein Drainagerohr und gießen Sie dann alles mit Betonmischung aus. Damit die Mauer dekorativ aussieht, kann sie mit Kunststein verkleidet werden, oder Sie pflanzen Kletterpflanzen daneben. Diese stabile Konstruktion wird Ihnen lange dienen, da sie mit Bewehrungsstahl verstärkt ist.

2. Stützmauer aus Stein

Diese Variante ist sogar für Anfänger geeignet. Heben Sie einen Graben von 0,5 m Tiefe und 0,6 m Breite aus, legen Sie die Schalung aus Brettern entlang der Wände, verlegen Sie die Drainage und gießen Sie die Mischung ein: auf 1 Teil Beton kommen 6 Teile Kies und Sand. Nach 4 Tagen behandeln Sie die Konstruktion mit Kalkmörtel und beginnen mit dem Verlegen der Steine. Jede Reihe der verlegten Steine wird mit einer dünnen Schicht Zementmörtel bestrichen.

Bevor Sie mit dem Verlegen der Steine beginnen, waschen Sie sie in Wasser.

Eine solche Stützmauer wirkt natürlich und harmonisch und fügt sich hervorragend in das Design fast jedes Grundstücks ein. Zur Verschönerung pflanzen Sie Pflanzen in die Zwischenräume zwischen den Steinen.

3. Stützmauern aus Blöcken

Für diese Art von Konstruktion eignen sich sowohl Beton-Schaumstoffblöcke als auch FBS-Blöcke (Fundamentblock massiv). Die Breite des Grabens für den Bau einer Stützmauer aus Blöcken sollte der Breite des Blocks entsprechen. Auf den Boden des Grabens wird, wie in anderen Fällen, ein Kies-Sand-Polster mit einer Schichtdicke von bis zu 20 cm eingefüllt. Dann werden die Blocksteine eingesetzt, die mit Bewehrungsstahl verbunden werden müssen. Nach dem Aufstellen der Mauer wird ihre Oberfläche mit dekorativen Fliesen oder anderen Elementen verkleidet.

4. Stützmauer aus Ziegelstein

Wie beim Bau einer Stützmauer aus Stein muss auch für eine Ziegelmauer ein Fundament gelegt werden. Bevorzugen Sie möglichst frostbeständige und feuchtigkeitsresistente Ziegel.

Die Breite niedriger Mauern (Höhe bis 0,6 m) kann einen halben Ziegel betragen, aber höhere Mauern sollten optimalerweise in der Breite eines ganzen Ziegels ausgeführt werden.

Drainagerohre werden alle 5 Ziegel in der zweiten Reihe des Mauerwerks angebracht. Die Reihen werden mit Zementmörtel bestrichen, und der Abstand zwischen Hang und Mauer wird mit Kies oder Schotter aufgefüllt.

5. Stützmauer aus Holz

Behandeln Sie Baumstämme mit einem Durchmesser bis zu 20 cm vorab mit einem Mittel gegen Fäulnis. Für die vertikale Verlegung der Stämme ist kein Fundament erforderlich; es reicht aus, einen Graben von mindestens 0,5 m Tiefe auszuheben und die Stämme dicht an dicht darin zu platzieren.

Um die Baumstämme horizontal zu verlegen, füllen Sie zuerst den Boden des ausgehobenen Grabens mit Kies oder Schotter, dann legen Sie den Stamm hinein und befestigen Sie ihn mit Bewehrungsstahl. Anschließend verbinden Sie jeden weiteren Stamm mit dem vorherigen mit selbstschneidenden Schrauben oder Nägeln. In den Raum zwischen Hang und Wand können Sie Blumen pflanzen, nachdem Sie ihn zuerst mit Ziegelbruch (zur Drainage) und dann mit Erde gefüllt haben.

6. Trockene Stützmauer

Eine niedrige Steinmauer (50-80 cm hoch) kann auch ohne Mörtel gebaut werden. In diesem Fall heben Sie einen breiten Graben von 0,5 m Tiefe aus und füllen ihn zur Hälfte mit Kies. Legen Sie die gewaschenen Steine in Schichten und füllen Sie den Raum zwischen den Reihen mit einer Mischung aus Erde und Sand (oder Schwarzerde). Achten Sie beim Verlegen auf eine leichte Neigung zum Hang hin.

Für eine solche Mauer ist keine Drainage erforderlich. Die Pflanzen können während des Verlegens der Steine in den Boden gepflanzt werden.

7. Stützmauer aus Gabionen

Ein Gabion ist ein dreidimensionales Gitterprodukt, das mit verschiedenen Materialien gefüllt wird. Es wird zur Sicherung von Hängen, Wänden und Flussufern verwendet. Der Vorteil einer Gabionen-Stützmauer besteht darin, dass man nicht viel Zeit für die sorgfältige Auswahl der Steine und deren präzises Verlegen aufwenden muss, aber man muss jedoch einen Gittercontainer erwerben.

Füllen Sie das Gabionengitter mit Steinen und befestigen Sie die Konstruktion an einer vertikalen ebenen Fläche. Wenn Sie eine niedrige Mauer aus Gabionen (bis 1 m) bauen, ist kein Fundament erforderlich. Um Geld zu sparen, verkleiden Sie nur die Vorderseite der Gabione mit Ziersteinen und füllen Sie auf der Innenseite den Raum zwischen Mauer und Hang mit Schotter oder Kies.

Die Installation von Stützmauern macht den Garten stilvoll und ermöglicht es gleichzeitig, die Möglichkeiten eines abschüssigen Grundstücks optimal zu nutzen.

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