Stephanandra: Pflanzung und Pflege im Freiland

Stephanandra

Stephanandra ist ein laubabwerfender, dekorativer mehrjähriger Strauch aus der Familie der Rosengewächse. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet der Name Stephanandra „männlicher Kranz“. Die Heimat der Pflanze sind die Länder Ostasiens – Japan, Korea, Taiwan und die südlichen Provinzen Chinas. Als Zier- und Parkpflanze wird Stephanandra seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in europäischen Ländern und in den USA angebaut.

Beschreibung und allgemeine Informationen

In einer Höhe von etwa 30 Jahren erreicht der Strauch 2,5 Meter, junge Exemplare sind niedrig, nur etwa 1,5 Meter. Der Kronendurchmesser beträgt 2-2,2 Meter. Die Triebe sind lang, dünn, zum Boden geneigt und von karminroter Farbe. Die Blätter sind klein, oval, mit geschnittenen Rändern, 2-4,5 cm lang, im Frühling und Sommer grün, im Herbst werden sie gelb-rosa oder rot.

Die Blüten sind klein, bis zu 5 mm Durchmesser, zwittrig, sie wachsen in rispigen, nicht dichten Blütenständen an den Enden der Triebe. Die Blüten haben einen schwachen, aber angenehmen Duft. Nach der Blüte reift von September bis Oktober die Frucht – eine Balggfrucht mit runden Samen.

Der Strauch wächst nicht sehr schnell, beginnt ab Mitte oder Ende Mai zu blühen, die Frostbeständigkeit ist mittelmäßig. In frostigen Wintern erfrieren die Triebe des Strauches, die nicht von Schnee bedeckt sind, erholen sich jedoch im Frühjahr. Um die Pflanze vor Frost zu schützen, müssen ihre flexiblen und dünnen Zweige im Herbst zum Boden gebogen und mit Abdeckmaterial isoliert werden, und dann mit Schnee bedeckt werden.

Stephanandra wird nicht wegen ihrer Blüten geschätzt, die keine besondere Schönheit aufweisen, sondern wegen ihrer üppigen, biegsamen Zweige, die an Hängen oder an Ufern von Gewässern schön aussehen. Im Herbst erfreut Stephanandra das Auge mit ihrem gelb-rosa oder orangeroten Laub, das mit immergrünen Bäumen und Sträuchern kontrastiert.

Sorten

In Gärten und Parks werden drei Straucharten kultiviert: Stephanandra incisa, Stephanandra incisa 'Crispa' und Stephanandra tanakae.

Stephanandra incisa wird bis zu zwei Meter hoch, der Kronendurchmesser beträgt 2–2,5 Meter. Solche Größen erreicht die Pflanze jedoch erst im Alter von 25–30 Jahren; junge Büsche sind kleiner. Die Blätter sind filigran und tief eingeschnitten, was den Strauch noch dekorativer macht. Die Blütezeit der Stephanandra beginnt Ende Mai, aber besonders schön sieht die Pflanze im Herbst aus, wenn das Laub seine grüne Farbe in Rotbraun oder Rotorange ändert.

Die Sorte Stephanandra incisa 'Crispa' gilt als Zwergform und ist recht kleinwüchsig. Der Strauch ist breitbuschig und üppig, aber seine Höhe beträgt nur 50–60 cm, die Kronenbreite 2 Meter. Aufgrund dieser Form wirkt der Strauch im Garten wie ein kleiner Hocker oder ein Kissen. Aus bogenförmigen, verflochtenen Zweigen entsteht eine geschlossene und dichte Krone. Wenn die Zweige den Boden berühren, können sie Wurzeln schlagen und neue Pflanzen sowie undurchdringliche Dickichte bilden – ein Phänomen, mit dem Gärtner umgehen müssen.

Die Blätter der Sorte 'Crispa' sind ebenfalls dekorativ, noch stärker eingeschnitten und haben zudem eine gewellte oder gefaltete Struktur. Die Blüten der Sorte sind die gleichen wie bei Stephanandra incisa, aber das Laub verfärbt sich im Herbst ungleichmäßig, sodass der Strauch mit bunten Flecken in Rot, Gelb, Orange und Braun übersät ist.

Stephanandra tanakae (Tanake) zeichnet sich durch ihre Größe aus – Höhe bis zu 2 Meter und Kronendurchmesser bis zu 2,5 Meter. Die Blätter der Sorte sind groß – bis zu 10 cm lang, die Blattstiele kurz (1,5 cm). Die Blattränder sind doppelt gesägt, die Blätter sind herzförmig, zugespitzt und auf der Unterseite spärlich behaart.

Die Blütenstände der Sorte sind ebenfalls größer – bis zu 10 cm Durchmesser, aber die einzelnen Blüten sind klein, nur 5 mm im Durchmesser. Die Blütezeit beginnt im Juli und dauert bis August. Die Blüten haben eine cremegrüne Farbe, mit einer gelben Mitte und dünnen, langen Staubblättern, und bedecken den Strauch vollständig.

Die Rinde der einjährigen Zweige ist bordeauxbraun, wird aber mit der Zeit heller und nimmt eine graue oder graubraune Farbe an.

Im Herbst verfärbt sich der Strauch von Tanake ebenso wie die anderen Sorten; die Blätter werden bordeauxrot, purpurfarben oder braun. Daher wirkt der Strauch sowohl im Sommer während der Blüte als auch im Herbst dekorativ.

Stephanandra liebt Licht und wird daher an hellen, offenen Standorten gepflanzt; leichte Beschattung ist tolerierbar. Der Strauch bevorzugt nährstoffreiche Böden und kann auf leichtem Sandboden oder auf lehmigen und tonigen Böden mit guter Drainage gepflanzt werden.

Die Pflanze wird häufig und reichlich gegossen – 20 Liter Wasser pro Busch jeden Tag bei sommerlicher Hitze, und jeden zweiten Tag bei sinkender Temperatur. Bei Feuchtigkeitsmangel beginnen die Zweige des Busches herabzuhängen, die Blätter trocknen aus. Allerdings sollte die Pflanze nicht übermäßig gegossen werden, damit die Wurzeln nicht faulen.

Die Stephanandra wird mit organischen Düngemitteln gedüngt – Kompost, Rindermist, sowie mit Mineralkomplexen.

In Regionen mit frostigen Wintern werden die Zweige im Herbst zur Erde gebogen und mit Stroh, trockenem Laub und nach dem ersten Schneefall mit Schnee bedeckt. Im Frühjahr müssen die erfrorenen Zweigspitzen abgeschnitten werden.

Der Rückschnitt dient der Verjüngung und Kronenformung. Wenn der Strauch zu stark wächst und dabei trockene Zweige hervorragen, sinkt seine dekorative Wirkung. Manchmal verlieren die Triebe in der Mitte bei starker Verdichtung des Busches aufgrund von Lichtmangel die Blätter, was die Pflanze ebenfalls nicht ziert. Junge Triebe von den Wurzeln werden ausgegraben und separat eingepflanzt, falls nötig.

Im Haus wird die Stephanandra durch Stecklinge, Triebe oder Samen vermehrt.

2>Stephanandra-Strauch: Pflanzung und Pflege, Vermehrung, Artenfotos, Verwendung in der Landschaftsgestaltung

Stephanandra – der Name bedeutet aus dem Griechischen übersetzt „männlicher Kranz“, dies hängt mit der ringförmigen Anordnung der Triebe und Staubblätter an den Blüten zusammen. Einen höheren dekorativen Wert haben nicht die Blüten, sondern die rankenden, anmutigen Triebe, die zu einem echten Highlight jedes Gartens werden.

Beschreibung der Stephanandra

Dieser laubabwerfende mehrjährige Strauch gehört zur Familie der Rosengewächse. Ursprünglich aus Ostasien, besonders verbreitet in Japan und Korea. Ein ausgewachsener, ausladender Strauch erreicht Abmessungen von bis zu 2,5 m in Breite und Höhe, aber der jährliche Zuwachs ist gering. Die dekorativen Triebe, die unter ihrem eigenen Gewicht eine Bogenform annehmen, bilden eine anmutige Krone.

Die jungen Zweige sind rötlich-braun gefärbt. Die Blättchen sind tief eingeschnitten, sitzen wechselständig an kurzen Blattstielen. Die Blattspreite ist eiförmig oder oval, die Enden sind zugespitzt. Die Blattränder können glatt sein, selten gezähnt oder stark eingeschnitten. Die Blätter sind hellgrün gefärbt und färben sich im Herbst gelb, orange.

Wann blüht Stephanandra?

Die Blüte des Strauchs beginnt im Frühsommer und dauert bis August. Kleine, bis zu 5 mm große Blüten sitzen locker in Blütenständen. Die spitzen, weißen Blütenblätter sind um ein kugeliges, gelbes Zentrum angeordnet. Der Duft der Blüten ist angenehm, nicht intensiv. Im September-Oktober beginnen kleine Balgfrüchte mit winzigen kugelförmigen Samen zu reifen. Ein Fruchtknoten enthält ein Samenpaar. Wenn die Frucht reif ist, öffnet sie sich und die Samen fallen heraus.

Anbau von Stephanandra aus Samen

Samen der Stephanandra Foto

Stephanandra vermehrt sich durch Samen und Stecklinge.

Die Samen benötigen keine Vorbehandlung vor der Aussaat. Sie können ab Mitte des Frühlings direkt ins Freiland gesät werden. Eine Anzucht in Töpfen ist möglich, aber damit die Wurzeln ausreichend kräftig werden, sollte die Umpflanzung erst erfolgen, wenn der Sämling mindestens sechs Monate alt ist.

  • Die Saattiefe beträgt 1–2 cm.
  • Säen Sie am besten in einzelne Töpfchen, vorzugsweise Torftöpfe, um die Wurzeln beim Auspflanzen nicht zu stören.
  • Ziehen Sie die Setzlinge auf einer sonnigen Fensterbank mit guter Beleuchtung heran.
  • Gießen Sie mäßig, sobald das Substrat antrocknet. Überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer gießen Sie ab.
  • Nach einem halben Jahr nach der Aussaat können Sie die Setzlinge an einen festen Standort pflanzen, nachdem Sie sie zwei Wochen lang abgehärtet haben.

Auspflanzen ins Freiland

Lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen gut und düngen Sie ihn. Legen Sie sofort eine Drainage aus Kies, Steinen, Ziegelbruch oder grobem Sand an. Bei lehmigen, schweren Böden füllen Sie die Pflanzlöcher mit einer Sand-Torf-Mischung. Halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 m zwischen den Sträuchern ein, da die Pflanzen sonst zu dicht stehen. Mulchen Sie die oberste Schicht mit Laubsubstrat. Gießen Sie die Sträucher mäßig, damit die Wurzeln nicht faulen.

Vermehrung von Stephanandra durch Stecklinge

Die Sträucher lassen sich sehr gut durch Stecklinge vermehren. Schneiden Sie im Sommer einen Teil eines Triebes ab und stecken Sie ihn in die Erde. Die Bewurzelung gelingt mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit. Sie können die Stecklinge an einem schattigen Ort im Garten oder in Behältern auf der Fensterbank ziehen. Achten Sie lediglich darauf, dass die Erde feucht bleibt, damit die Bewurzelung erfolgreich verläuft.

Vermehrung durch Absenker

Manchmal neigen sich die Seitenzweige und berühren den Boden, woran sich eigene Wurzeln bilden können. Sie können absichtlich ein paar Zweige eingraben, um neue Sträucher zu erhalten. Es ist nicht einmal zusätzliches Gießen nötig: Die Pflanze kommt mit natürlichen Niederschlägen aus. Bis zum Ende der Saison bildet der Zweig viele Wurzeln und neue Triebe. Trennen Sie den jungen Strauch im Herbst oder Frühjahr von der Mutterpflanze und verpflanzen Sie ihn.

Wie pflegt man Stephanandra im Freiland?

Standortwahl

Wählen Sie für die Pflanze einen sonnigen Standort, nur leichte Beschattung ist akzeptabel. Der Strauch gedeiht gut auf fruchtbaren Böden, bevorzugt werden leichte Sand-Torf-Mischungen. Sie können ihn aber auch auf Lehm- oder Tonböden pflanzen, sofern Sie für eine gute Drainage sorgen.

Bewässerung

Gießen Sie häufig und reichlich. Geben Sie pro Strauch etwa zwei Eimer alle 1–2 Tage. Bei Regen reduzieren Sie die Bewässerung. Achten Sie auf ein Gleichgewicht, damit die Wurzeln nicht zu faulen beginnen. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben abtrocknen können. Ein Mangel an Feuchtigkeit zeigt sich am Aussehen der Pflanze: Die Blätter beginnen zu hängen und zu trocknen.

Düngung

Für ein aktives Wachstum und eine üppige Blüte sind regelmäßige Düngungen erforderlich. Bringen Sie komplexe Mineraldünger und organische Mittel (Blattkompost, Humus usw.) aus. Wenden Sie Mineraldünger gemäß der Gebrauchsanweisung an. Bringen Sie Humus flach in den Wurzelbereich ein (1 Eimer Mischung pro Strauch). Kompost aus Blättern oder Geflügelmist wird direkt an der Wurzel ausgebracht.

Vorbereitung der Stephanandra auf den Winter

Die Stephanandra verträgt Frost gut, sodass im Winter kein zusätzlicher Schutz erforderlich ist. Nur die weichen Triebe junger Pflanzen sollten Sie möglichst nahe an den Boden drücken und bei schneearmen Wintern mit Schnee oder Reisig abdecken. In besonders rauen Klimazonen können Sie im Frühling erfrorene Triebspitzen entdecken – schneiden Sie diese einfach ab.

Schnitt

Zur Verjüngung des Strauches und zur Formung einer schönen Krone ist ein Rückschnitt erforderlich. Lichten Sie die Triebe in der Mitte aus, da sie bei Enge und Lichtmangel die Blätter abwerfen und das Erscheinungsbild beeinträchtigen. Graben Sie junge Wurzeltriebe aus und entfernen Sie Seitentriebe.

Stephanandra im Gartendesign

Stephanandra incisa im Landschaftsdesign – Foto

Mit ihren üppigen, kaskadenartigen Zweigen eignet sich die Pflanze hervorragend zur Gestaltung von Hängen oder Ufern eines kleinen Teiches. Das helle Laub harmoniert hervorragend mit den dunkleren Farben anderer Pflanzen und bildet im Frühling und Sommer einen ausgezeichneten Hintergrund für leuchtend blühende Sommerblumen. Im Herbst kontrastiert das orange-rote Laub wunderbar mit Nadelgehölzen und immergrünen Kulturen.

Stephanandra nimmt im Herbst einen schönen goldenen Farbton an – Foto

Die Stephanandra eignet sich hervorragend als Solitär an zentralen Stellen im Blumenbeet. Niedrige, nicht angebundene Sträucher können den Rasen effektvoll bedecken, ähnlich einer Bodendeckerpflanze. Hohe Sträucher sind ideal als Hecke. Jede Sorte eignet sich für die Park- und Stadtbegrünung in Mischbeeten.

Arten von Stephanandra

Kulturell werden zwei Arten von Stephanandra angebaut: Stephanandra incisa und Stephanandra tanakae.

Stephanandra incisa

Stephanandra incisa 'Crispa' – Foto

Der Strauch erreicht eine Höhe von 1,5–2 m und eine Breite von 2–2,5 m, wächst jedoch langsam und kann die angegebenen Maße erst im Alter von 25–30 Jahren erreichen. Die Blätter sind filigran, tief eingeschnitten und sitzen auf kurzen Blattstielen beidseitig in einer Ebene entlang des Zweiges, ähnlich einem Farn, was den Zierwert erhöht. Besonders dekorativ sind die Sträucher im Herbst, wenn das Laub eine rotbraune Färbung annimmt. Ab Ende Mai beginnt die Pflanze, sich mit kleinen Blüten zu bedecken, die einen zarten Duft verströmen. Die Blütenblätter sind grünlich gefärbt, die Blütenstände haben keinen besonderen Zierwert, verleihen dem Strauch jedoch einen gewissen Charme. Die Blüte dauert einen Monat.

Krispa – eine von Botanikern gezüchtete Sorte von Stephanandra incisa. Der Strauch gehört zu den Zwergformen. Im Durchschnitt beträgt die Pflanzenhöhe 50-60 cm und die Breite etwa 2 m. Die Triebe verflechten sich, biegen sich bogenförmig und bilden eine undurchsichtige, dichte Krone, die wie ein dickes Kissen oder ein Pouf wirkt. Die Blätter sind noch stärker geschlitzt mit einer gewellten oder gefalteten Struktur. Im Herbst wird die Färbung interessant, uneinheitlich mit rotbraunen, orangefarbenen und gelben Flecken. Die Blüte ist identisch mit der ursprünglichen Art.

Stephanandra Tanaki oder Tanake Stephanandra tanakae

Stephanandra Tanaki oder Tanake Stephanandra tanakae Foto

Ein ausgewachsener Strauch erreicht eine Breite von 2,5 und eine Höhe von etwa 2 m. Die Blätter sind deutlich größer: Sie sitzen einzeln an bis zu 1,5 cm langen Blattstielen und erreichen selbst eine Länge von etwa 10 cm. Die Blätter sind herzförmig, zugespitzt, die Ränder sind doppelt gesägt. Auf der Unterseite sind die Adern mit spärlichem Flaum bedeckt. Im Herbst nehmen die Blätter bräunliche, purpurne, bordeauxfarbene Töne an. Auch die Blütenstände sind größer, mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm. Die Blütezeit dauert von Juli bis August. Die Blütenblätter haben eine cremegrüne Farbe, die Mitte ist gelb mit fadenförmigen Staubfäden. Die Zweige junger Pflanzen sind mit einer bordeaux-braunen Rinde bedeckt, die im Laufe der Jahre hellbraun, grau wird.

Video über den Strauch Stephanandra:

2>Stephanandra

Heutzutage erfreut sich bei Gärtnern in mittleren Breiten der Zierstrauch Stephanandra von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit. Diese Pflanze stammt aus Ostasien, genauer gesagt aus Korea und Japan. Es ist eine mehrjährige Laubpflanze mit einer breiten Krone, kletternden Trieben und auffälligen Blättern in satten Farben. Die Staubfäden der Stephanandra-Blüten sind kreisförmig angeordnet, weshalb diese Pflanze auch als „männlicher Kranz“ bezeichnet wird.

Besonderheiten von Stephanandra

Die Pflanze Stephanandra gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Höhe dieses Halbstrauchs variiert zwischen 200 und 300 cm, wobei der Kronendurchmesser 200–250 cm erreicht. Mit der Zeit biegen sich die Zweige unter ihrem eigenen Gewicht und nehmen eine bogenförmige Gestalt an, wodurch die Pflanze noch eindrucksvoller wirkt. Der Rand der eiförmigen Blattspreiten ist gezähnt. Im Sommer ist die Blattfarbe grünlich oder grün, im Herbst wechselt sie zu Orange oder Gelb.

Während der Blüte öffnen sich am Halbstrauch kleine weiße Blüten, ihr Duft ist sehr schwach. Damit Stephanandra am effektvollsten aussieht, sollte sie zusammen mit Nadelgehölzen gepflanzt werden.

Pflanzung von Stephanandra im Freiland

Standortwahl

Stephanandra gedeiht am besten an gut beleuchteten Standorten. Wenn der Strauch jedoch im Schatten oder auch nur in leichter Abschattung gepflanzt wird, verlangsamt sich sein ohnehin nicht schnelles Wachstum noch weiter, aber er stirbt nicht ab. Beachten Sie auch, dass bei Schattenstandort die Blüte ausbleiben kann.

Ein lockerer, leichter Boden mit neutralem pH-Wert ist optimal für den Anbau von Stephanandra. Für die Pflanzung können Sie Standorte mit leichten Torf-Sand-Böden sowie mit Lehmboden oder Lehm auswählen. Beachten Sie jedoch, dass ein übermäßig dichter und schwerer Boden vor dem Pflanzen aufgelockert werden muss. Dazu wird er unter Zugabe von Torf und Sand umgegraben.

Achten Sie bei der Standortwahl darauf, dass diese Pflanze äußerst negativ auf Zugluft und kalten Wind reagiert. Daher eignet sich ein von allen Seiten offener, zugiger Standort nicht für die Pflanzung.

Pflanzung

Graben Sie ein Pflanzloch und vergessen Sie nicht, auf dem Boden eine gute Drainageschicht aus kleinen Ziegelbruchstücken, kleinen Steinen oder Schotter anzulegen. Wenn Sie einen ausgewachsenen Setzling pflanzen möchten, sollte das vorbereitete Pflanzloch die Maße 0,6 x 0,6 Meter haben. Nachdem die Drainageschicht eingefüllt wurde, wird sie mit einer zehn Zentimeter dicken Sandschicht bedeckt.

Bereiten Sie den Boden rechtzeitig für die Pflanzung vor. Mischen Sie dazu Gartenerde mit Torf und Sand; es wird auch empfohlen, etwas organisches Material wie Humus oder Kompost hinzuzufügen. Setzen Sie den Setzling in das vorbereitete Loch und füllen Sie alle Hohlräume mit der vorbereiteten Erdmischung. Drücken Sie die Oberfläche leicht an und vergessen Sie nicht, den Strauch reichlich zu gießen.

Pflege der Stephanandra

Bewässerung

Stephanandra, die im Freiland kultiviert wird, benötigt regelmäßige Bewässerung. Sie wird zwei- bis dreimal in 7 Tagen gegossen. Während einer längeren Trockenperiode an heißen Tagen sollte die Pflanze jedoch ein- oder sogar zweimal täglich gegossen werden. Experten empfehlen, den Strauch zu gießen, sobald die Bodenoberfläche abgetrocknet ist.

Denken Sie daran, dass sowohl übermäßige Trockenheit als auch Staunässe den Zustand des Strauches negativ beeinflussen können. Wenn der Strauch nicht rechtzeitig gegossen wird, beginnt er sehr schnell zu welken und seine Triebe hängen herab. Übertreiben Sie es jedoch nicht mit dem Gießen, denn wenn in der Wurzelzone regelmäßig Wasser stagniert, kann sich dort Fäulnis bilden.

Am besten eignet sich für die Bewässerung Regenwasser oder gut abgestandenes Wasser. Während einer längeren Trockenperiode reagiert der Strauch gut auf das Befeuchten der Krone mit einem Zerstäuber. Führen Sie diesen Vorgang jedoch am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang durch. Besprühen Sie den Strauch nicht tagsüber, da dies zu Sonnenbrand auf den Blättern führen kann.

Unkrautjäten und Lockern

Es wird empfohlen, die Erdoberfläche um den Strauch regelmäßig aufzulockern. Dabei wird auch sämtliches Unkraut entfernt. Regelmäßiges Jäten ist besonders wichtig für junge Sträucher, die noch nicht kräftig genug sind.

Um die Anzahl der Bewässerungen und des Jätens zu reduzieren, sollte die Oberfläche des Baumscheibenbereichs mit einer Mulchschicht bedeckt werden. Besonders wichtig ist das Mulchen für Sträucher, die an einem gut beleuchteten Standort wachsen. Dadurch wird eine Austrocknung des Bodens vermieden.

Schnitt

Der Gesundheitsschnitt wird im Frühjahr durchgeführt. Dabei werden alle überflüssigen, krankheitsgeschädigten, verletzten und vertrockneten Triebe entfernt. Gleichzeitig wird auch der Formschnitt durchgeführt. Schneiden Sie unbedingt alle Äste heraus, die zur Verdichtung der Krone beitragen, da der Strauch sonst ungepflegt aussieht. Auch bei einem zu dichten Busch können die Sonnenstrahlen nicht in die Mitte gelangen. Dies führt zum Abfallen eines Teils der Blätter, was die dekorative Wirkung der Pflanze verringert.

Düngung

Damit die Stephanandra reich blüht und eine dichte Krone hat, wird sie im Frühjahr unbedingt mit stickstoffhaltigen Düngemitteln versorgt. Während der Vegetationsperiode wird sie mehrmals mit organischen Düngemitteln versorgt. Dazu kann man einen Aufguss aus Hühnermist oder Kräutern verwenden. Um den Aufguss herzustellen, ist folgender Plan einzuhalten:

  • Nehmen Sie einen Behälter geeigneter Größe und geben Sie Hühnermist hinein, der im Verhältnis 1:10 mit Wasser aufgegossen wird;
  • Die Mischung sollte etwa eineinhalb Wochen stehen;
  • Rühren Sie den fertigen Aufguss gut um und gießen Sie den Strauch damit, wobei unter einen Strauch nur etwas flüssigen Dünger gegeben wird.

Auch für die Düngung dieser Kultur kann Humus verwendet werden. Schütten Sie einen Eimer Humus unter den Strauch. Mischen Sie ihn dann vorsichtig mit der oberen Bodenschicht im Baumscheibenbereich.

Im Herbst verwendet man für die Düngung dieser Pflanze spezielle Düngemittel, die für diese Jahreszeit bestimmt sind. Diese sind im Blumenladen erhältlich.

Krankheiten und Schädlinge

Die Stephanandra zeichnet sich durch eine hohe Resistenz sowohl gegen Schädlinge als auch gegen Krankheiten aus. Erfahrene Gärtner empfehlen jedoch, den Strauch systematisch mit einer Fungizidlösung vorzubeugen, um ihn vor Mehltau, Grauschimmel und Rost zu schützen.

Überwinterung

Die Pflanze zeichnet sich durch eine relativ hohe Frostbeständigkeit aus und kann Temperaturen bis minus 25 Grad standhalten. Ist der Frost jedoch stärker, kann dies zum Absterben des Strauches führen.

Neigen Sie im Spätherbst die Zweige des Strauches zur Bodenoberfläche und bedecken Sie sie mit trockenen Zweigen, Erde, Laub oder Reisig. Dies schützt die Pflanze vor dem Erfrieren. Entfernen Sie im Frühjahr alle Abdeckungen vom Strauch.

Vermehrungsmethoden

Die im Garten angebaute Stephanandra wird auf verschiedene Weise vermehrt: durch Samen, Stecklinge und Absenker.

Vermehrung aus Samen

Die Samen dieses Strauchs können Sie im Blumenladen erwerben. Die Aussaat erfolgt direkt im Freiland, und zwar im Mai. Nachdem die Sämlinge erscheinen, kann eine Ausdünnung erforderlich sein. Wenn sie etwas gewachsen und kräftiger geworden sind, können sie an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Bitte beachten Sie, dass das Saatgut der Stephanandra keiner Stratifikation unterzogen wird.

Stecklingsvermehrung

Diese Pflanze wird ebenfalls durch Stecklinge vermehrt. Dazu benötigen Sie:

  • ein- oder zweijährige Triebe am Strauch finden und abschneiden;
  • die unteren Enden der Stecklinge in eine Lösung eines Wurzelwachstumsstimulators tauchen und nach 6–7 Stunden herausnehmen;
  • die Stecklinge zum Bewurzeln in Töpfchen mit einer Erdmischung pflanzen, wobei sie nur 30 mm tief eingesteckt werden;
  • die eingepflanzten Stecklinge gießen und mit einer durchsichtigen Haube, z. B. Folie, abdecken;
  • regelmäßig für eine Belüftung der Stecklinge sorgen und darauf achten, dass die Erdmischung im Behälter stets leicht feucht bleibt.
Siehe auch:
Verträglichkeit von Gemüse im Beet beim Pflanzen

Die eigenen Wurzeln der Stecklinge wachsen recht schnell. Allerdings können sie erst nach einem Jahr an ihren endgültigen Standort im Garten umgepflanzt werden.

Vermehrung durch Absenker

Um einen Absenker der Stephanandra zu erhalten, wählen Sie zunächst einen geeigneten einjährigen Trieb aus. An der Stelle, an der der Trieb den Boden berühren wird, wird er leicht eingeritzt. Biegen Sie den Trieb zur Erdoberfläche und legen Sie ihn in eine vorbereitete flache kleine Rille. Fixieren Sie den Trieb in dieser Position mit einer Metallklammer, bedecken Sie ihn dann mit einer Erdschicht und wässern Sie ihn. Die Spitze des Absenkers darf nicht mit Erde bedeckt sein. Wenn alles richtig gemacht wird, bilden sich nach einiger Zeit an dem Trieb eigene Wurzeln. Sobald dies geschehen ist, wird der Absenker vom Mutterstrauch abgetrennt und an den endgültigen Standort gepflanzt.

Sorten der Stephanandra mit Fotos

In der Natur gibt es 4 Arten der Stephanandra. In den Gärten der gemäßigten Breiten werden jedoch nur zwei davon kultiviert: Stephanandra incisa und Stephanandra tanakae.

Geschlitzblättrige Stephanandra (Stephanandra incisa)

Diese langsam wachsende Pflanze erreicht maximal einen Durchmesser und eine Höhe von etwa 200 cm. Um diese Größe zu erreichen, benötigt der Strauch 25 bis 30 Jahre. Den ganzen Sommer über und im September behält er seine Zierwirkung. Die üppige Blüte beginnt im Juni und endet im August. Im September ist der Strauch hingegen mit leuchtendem Laub geschmückt. Im Winter werden die nicht von Schnee bedeckten Pflanzenteile durch Frost geschädigt und sterben ab. Mit dem Frühjahr erholt sich die Pflanze jedoch schnell, aber während der gesamten folgenden Saison kann es sein, dass sie nicht blüht.

Als Ergebnis von Züchtungsarbeiten entstand eine Zwergunterart namens Crispa. Die Höhe einer solchen Pflanze beträgt nur etwa 0,6 m und der Durchmesser erreicht etwa 200 cm. Dieser Strauch wirkt im Garten äußerst effektvoll und ungewöhnlich, wie ein kleines Kissen aus Laub. Ein solcher Halbstrauch treibt viele Triebe aus, die sich mit der Zeit zum Boden neigen. Sie bewurzeln sich oft, wodurch der Strauch in die Breite wächst.

Stephanandra Tanaki oder Tanakae (stephanandra tanakae)

Diese Art ist im Gegensatz zu den anderen relativ starkwüchsig: Sie kann eine Höhe von etwa 200 cm und einen Durchmesser von bis zu 400 cm erreichen. Die Länge der großen Blätter kann bis zu 100 mm betragen, und ihre üppigen Blütenstände erreichen ebenfalls etwa 100 mm im Durchmesser. Die Blüte dieser Pflanze dauert im Vergleich zu anderen Arten nicht so lange. Sie beginnt im Juli und endet im Spätsommer oder Frühherbst. Mit Beginn des Herbstes verliert der Strauch nicht seine Wirkung. Zu dieser Zeit färbt sich sein Laub in verschiedene leuchtende Farbtöne: bordeauxrot, gelb und braun. Die Frosthärte dieses Strauches ist gering. Um den Strauch bis zum Frühjahr zu erhalten, wird er unbedingt angeschüttet und eingepackt.

Stephanandra in der Landschaftsgestaltung

Der Strauch Stephanandra sieht im Sommer und im Herbst effektvoll im Garten aus. Am vorteilhaftesten wirkt der Strauch jedoch vor dem Hintergrund von Nadelgehölzen mit dunkelgrüner Krone. Ein solcher Strauch kann für die Anlage einer Hecke verwendet werden. Die Zwerg-Stephanandra wird als Bodendecker verwendet.

Stephanandra — Anbau, Pflanzung, Vermehrung und Pflege

Der Name der Pflanze stammt aus dem Lateinischen und hat griechische Wurzeln. Auf Griechisch bedeutet Stephanos 'Kranz' und Andros 'Mann'. Daher hat die Pflanze auch einen anderen Namen – männlicher Kranz. Stephanandra erhielt diesen Namen wegen der Staubblätter an den Blüten, die im Kreis angeordnet sind. Es ist zu erwähnen, dass die Blüte des Strauches mit Hilfe eines 'Mikroskops' genau betrachtet werden kann.

Stephanandra ist ein Strauchgewächs und gehört zur Familie der Rosaceae. Auf Flächen, die für Beete vorgesehen sind, ist diese Pflanze selten anzutreffen, aber sie ist sehr üppig und besitzt wunderschöne Blütenstände. Und der Hauptvorzug der Pflanze sind nicht die Blütenstände, sondern das Laub und die besondere Kronenform.

Die Pflanze ist hauptsächlich in Japan oder Korea zu finden. Es gibt vier Sorten des Strauches in diesen Gebieten. In den Weiten unseres Landes sind zwei davon vertreten: Tanakae und die Schlitzblättrige (Crispa). Die Sorte Crispa ist in unserem Land am häufigsten anzutreffen. Diese Sorte trägt zur Unterdrückung der Unkrautvermehrung bei.

Der Strauch eignet sich hervorragend zur Bepflanzung entlang von Blumenbeeten, wobei er einen dichten, eigentümlichen Teppich bildet.

Sorten der Stephanandra

Tanaki (Tanake) – ein Strauch mit einer Höhe von etwa zwei Metern und einer Breite von fast drei Metern. Im Gegensatz zu anderen Sorten hat die Pflanze riesige Blätter und doppelt gesägte Blattkronen. Die Blattspreite ist zugespitzt herzförmig. Im Frühherbst nehmen die Blätter einen burgunderroten Farbton an.

Die Blüten sind größer als bei anderen Arten, etwa zehn Zentimeter im Durchmesser. Die Blütezeit beginnt später als bei den anderen Straucharten und findet von Juli bis August statt. Im Herbst, wenn der erste Frost einsetzt, beginnt die Sorte Tanaki zu erfrieren. Daher wird empfohlen, den Strauch abzudecken oder anzuhäufeln, um ihn vor dem völligen Erfrieren zu bewahren.

  • Geschlitzblättrige Stephanandra.

Die Pflanze erreicht eine Höhe von eineinhalb Metern und hat eine karminrote Krone. Die Blätter sind nicht groß, aber im Herbst nehmen sie leuchtende Farbtöne an. Die Blattform ist eiförmig und hat spitze Ränder. Der Blattrand ist tief eingeschnitten, und die Oberfläche ist unregelmäßig runzlig. Die Blütenstände sind weiß und klein, etwa fünf Zentimeter im Durchmesser, und die Blütezeit erstreckt sich über den gesamten Juni. Diese Pflanzenart zeichnet sich durch das Vorhandensein von Früchten – Balgfrüchte – aus. Wenn die Balgfrüchte reif sind, öffnen sie sich und geben mehrere Samen im Inneren frei.

  • Crispa.

Eine verbreitete Sorte der geschlitzblättrigen Stephanandra. Diese Art gilt als Zwergstrauch; seine Höhe beträgt nicht mehr als sechzig Zentimeter und die Breite meist etwa zwei Meter. Im Beet wirkt Crispa wie ein sehr dichtes Kissen. Diesen Effekt verdankt die Sorte den bogenförmigen, miteinander verflochtenen Stängeln. Wenn die Stängel den Boden berühren, wurzeln sie ein und bilden so neues Grün.

Wie man die Pflanze anbaut und pflegt

Zunächst muss der Boden für die Pflanzung des Strauches vorbereitet werden. Der Boden sollte nicht trocken und gelockert sein. Auch auf die Fruchtbarkeit des Bodens ist zu achten. Wenn der Boden viel Ton enthält, werden Sand und Torf hinzugefügt. Der Säuregehalt sollte die mittleren Werte nicht überschreiten, kann aber auch niedriger sein. Ein hochwertiger Drainage ist unbedingt erforderlich, wenn der Boden zu lehmig ist.

Für die Pflanzung wählt man am besten die Frühlingsmonate, damit die Pflanze vor dem ersten Frost bereits ein gutes Wurzelsystem entwickelt hat. Der Strauch gedeiht am besten in der Sonne, aber auch etwas Schatten ist tolerierbar. Man sollte bedenken, dass der Hauptfeind der Stephanandra-Pflanze der Wind ist; daher darf der Strauch nicht im Freiland gepflanzt werden. Vor der Pflanzung wird empfohlen, den Standort richtig vorzubereiten. Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Ein Loch von einem halben Meter Tiefe und etwa sechzig Zentimetern Durchmesser ausheben;
  • Den Boden mit grobem Schotter oder Stücken von Ziegelbruch bedecken;
  • Den Schotter mit einer etwa fünfzehn Zentimeter dicken Sandschicht bedecken;
  • Thermokompost hinzufügen, gemischt mit Laub, Erde und Sand;
  • Den Strauch pflanzen und gut mit Wasser gießen.

Die Pflanze Stephanandra gehört zu den Sträuchern, die gegenüber mildem Winterwetter widerstandsfähig sind, aber bei strengem Frost können ihre Zweige erfrieren.

Die Pflege der Pflanze besteht in einer guten Bodendüngung, ausreichendem Gießen, regelmäßigem Beschneiden und Umpflanzen. Die Düngung sollte erfolgen, wenn die warme Jahreszeit beginnt, hauptsächlich von März bis April. Häufig werden Jaucheaufguss und Humus verwendet.

Der Humus muss nicht sehr tief in den Boden um den Strauch eingearbeitet werden, etwa ein Eimer pro Strauch. Der Aufguss wird unter die Wurzel gegossen, nachdem er vorher zubereitet wurde. Für den Aufguss wird Hühnermist im Verhältnis 1:10 mit Wasser verwendet. Er muss etwa zehn Tage ziehen. Vor dem Düngen des Strauchs wird der Aufguss gut umgerührt.

Bewässerung

Auch das Gießen ist wichtig, da die Pflanze viel Feuchtigkeit liebt. Wenn die Pflanze nicht ausreichend gegossen wird, beginnen die Blätter zu vergilben. Der Strauch wird dreimal pro Woche befeuchtet. Vermeiden Sie zu häufiges Gießen, damit die Wurzeln der Pflanze nicht verfaulen. Bei Trockenheit kann die Bewässerung erhöht werden. Auch sollte man nicht vergessen, Unkraut zu entfernen und den Boden nach dem Gießen des Strauchs aufzulockern. Die Fläche kann mit einer Mulchdecke aus Torf oder Laub abgedeckt werden.

Schnitt

Der Schnitt erfolgt im Frühjahr nach Ende der Blütezeit. Damit der Strauch verjüngt wird und sich seine Krone richtig formt, werden unnötige und beschädigte Zweige entfernt. Erfrorene und trockene Zweige müssen vollständig entfernt werden. Wenn die Pflanze nicht genug Sonnenlicht bekommt, beginnen die Stängel des Strauchs ihre Blätter zu verlieren.

Um dies zu vermeiden, empfiehlt es sich, darauf zu achten und überflüssige junge Triebe an der Wurzel und an den Seiten der Pflanze rechtzeitig abzuschneiden. Es ist sehr wichtig, den Strauch auf den Winter vorzubereiten. Dazu ist es Ende Oktober oder Anfang November notwendig, die Pflanze einzuhüllen und ihre Wurzeln mit Laub oder Torf zu bedecken. Wenn man dies vernachlässigt, übersteht der Strauch den Winterfrost nicht.

Umpflanzen

Für das Umpflanzen eignen sich am besten junge Pflanzen bis zu einem Alter von vier Jahren. Ältere Sträucher haben bereits ein gut ausgebildetes Wurzelsystem, daher ist es nicht möglich, solche Pflanzen an einen neuen Standort zu verpflanzen. Der Umpflanzprozess selbst unterscheidet sich kaum von der Pflanzung junger, bereits ausgetriebener Pflanzen.

Zuerst muss ein Pflanzloch vorbereitet und auf den Boden eine Drainage gelegt werden. Danach wird die Pflanze hineingesetzt. Das Umpflanzen erfolgt im frühen Frühjahr, jedoch nicht später als Mitte April, um eine unvollständige Bewurzelung vor dem ersten Frost zu vermeiden. Der Strauch kann auch nach fünf Jahren umgepflanzt werden, aber für diesen Vorgang muss er mehrere Monate lang sehr gründlich gegossen werden, damit die Stephanandra die Anpassungsphase vollständig durchläuft.

Vermehrungsmethoden

Stephanandra wird auf verschiedene Weise vermehrt: durch Absenker, Stecklinge und Samen. Jede Methode ist einfach und für jeden zugänglich; man kann jede davon ausprobieren.

  • Vermehrung durch Absenker.

Neben der Pflanze werden nicht sehr große, grabenartige Löcher ausgehoben, etwa zehn Zentimeter tief. Dann werden junge Triebe, die bis zu einem Jahr alt sind, zu den Löchern hin gebogen und mit Eisenklammern darin fixiert. Anschließend bestreut man sie mit einer Mischung aus Erde und Torf und gießt sie gut. Bald darauf werden an den in die Erde eingebrachten Trieben Wurzeln erscheinen.

  • Vermehrung durch Stecklinge.

Eine recht einfache Vermehrungsmethode, die keine Fragen aufwerfen sollte. Die Stecklinge sollten im Sommer geschnitten werden; sie können dann leicht bewurzeln. Für die Stecklinge werden ein- bis zweijährige Triebe ausgewählt. Anschließend werden sie in Stecklinge geteilt, wobei an einem Ende ein schräger Schnitt und am anderen ein gerader Schnitt gemacht wird. Danach werden die Stecklinge für sechs Stunden in eine spezielle Lösung gelegt – einen Wurzelbildungsstimulator.

Dann werden die Stecklinge in Töpfe mit Erde in einer Tiefe von vier Zentimetern gesetzt. Anschließend werden die Pflanzen gründlich gegossen und mit Folie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzielen. Man sollte nicht vergessen, die Pflanzen zu gießen und zu lüften, damit die Wurzeln an den Stecklingen schneller zu keimen beginnen. Erst nach einem Jahr können die Pflanzen ins Freiland umgepflanzt werden. Halten Sie einen Abstand von etwa zwei Metern zwischen den Sträuchern ein.

  • Vermehrung durch Samen.

Für den Anbau mit dieser Methode wird empfohlen, die Samen in Fachgeschäften zu kaufen. Die Samen müssen nicht vorgekeimt werden; sie werden einfach Anfang Mai im Freiland ausgesät. Nach der Aussaat kann der Boden mit einem beliebigen fruchtbaren Substrat bedeckt werden, gut zerkleinerte Holzkohle eignet sich für diesen Zweck. Man sollte mäßig gießen. Wenn die Sämlinge kräftig genug sind, werden sie vorsichtig an ihren endgültigen Standort umgepflanzt, um weiterzuwachsen.

Verwendung des Strauches in der Landschaftsgestaltung

Designer haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Strauch gefunden. Besonders gut eignet sich das Pflanzen von Stephanandra vor einer Gruppe von Bäumen oder Sträuchern, um sie zu unterpflanzen. Experten weisen darauf hin, dass die Pflanze auf verschiedenen Erhebungen schön aussieht, zum Beispiel zwischen kleinen Hügeln im Garten oder in der Mitte einer Rasenfläche.

Auch macht sich die Pflanze gut, wenn sie Bodenflächen an verschiedenen Hängen und Ufern von Gewässern bedeckt. In diesem Fall verleiht der Strauch eine malerische Note und dient als eine Art Befestigung und Schutz vor Erosion. Eine Anwendungsmöglichkeit in der Landschaftsgestaltung besteht darin, dass große polsterförmige Pflanzen in der Nähe anderer Sträucher ähnlicher Art gepflanzt werden. Dies könnten zum Beispiel die Bergkiefer oder der Kosaken-Wacholder sein. Pflanzen Sie den Stephanandra-Strauch zwischen großen Findlingen und Bruchstein-Kompositionen, dann wird Ihre Landschaft verwandelt und prächtig aussehen.

Nicht selten empfehlen Designer, Beeteinfassungen und den Bereich um Treppen mit dieser Pflanzenart zu schmücken. Wenn Sie in Ihrem Garten einen Steingarten haben, verschönern Sie ihn unbedingt und heben Sie die dort wachsenden Sträucher anderer Sorten mit der Stephanandra-Pflanze hervor. Im Herbst wird der Strauch mit seinem Grün noch eine Weile das Auge erfreuen.

Manchmal pflanzt man den Strauch entlang des Zauns am Rand sowohl außerhalb als auch innerhalb des Hofes. In diesem Fall gibt es auf dem Grundstück weniger Unkraut. Die Möglichkeiten, wo und wie man Stephanandra auf Ihrem Grundstück pflanzt, sind vielfältig – hier hängt alles von Ihrem Einfallsreichtum und Ihrer Fantasie ab.

Allgemeine Verwendung von Stephanandra

Obwohl die Sträucher dieser Pflanze nicht sehr auffällig und farbenfroh sind, wünschen sich manche Gärtner genau eine solche Zierpflanze in ihrem Garten. Die Schönheit des einfachen natürlichen Grüntons verleiht der Landschaft Natürlichkeit. Ein Strauchrasen sieht zwischen der angrenzenden Straße und dem Zaun sehr schön aus. Dies vereinfacht auch die Pflege des Geländes, da es weniger Unkraut gibt.

Die Sorte Crispa wird häufig bei der Begrünung von Parks und Gehwegen eingesetzt. Eine Bordüre wirkt ungewöhnlich als von Sträuchern umringtes Blumenbeet oder wenn der Strauch einfach entlang seiner Länge gepflanzt wird. Insgesamt ist Stephanandra eine anspruchslose Pflanze und kann bei richtiger Pflege an vielen Orten verwendet werden und die Umgebung lange erfreuen.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn die Pflege des Strauchs richtig angegangen wird, werden Schädlinge und allerlei Krankheiten die Stephanandra auf Ihrem Grundstück praktisch nicht befallen. Aber bei falscher Pflege und schlechten Wetterbedingungen können verschiedene Krankheiten auftreten. Zu diesen Krankheiten können Rost, Graufäule oder Mehltau gehören. Beim Auftreten solcher Krankheiten sollten die befallenen Zweige abgeschnitten werden.

Danach muss der Strauch mit Fungiziden behandelt werden. Wenn der Pflanze Feuchtigkeit fehlt, können ihre Blätter gelb werden. Dies geschieht jedoch, wenn es zu viel Wasser gibt und es sich um die Pflanze herum staut. In diesem Fall beginnt auch das Wurzelsystem zu faulen. Lassen Sie keine Fäulnis entstehen, sonst müssen Sie den Strauch ausgraben und verbrennen. Anschließend den Boden mit einem Desinfektionsmittel behandeln.

Da die Pflanze aus feuchten subtropischen Wäldern stammt, die in den Bergen wachsen, erträgt sie unser raues Klima nicht sehr gut. Triebe über dem Schnee können erfrieren, daher empfehlen Fachleute, die Zweige zum Boden zu biegen oder die Sträucher für den Winter abzudecken.

Stephanandra incisa Crispa und Tanaka: Pflanzung und Pflege

Stephanandra ist ein dekorativer mehrjähriger Strauch, der von Liebhabern exotischer Pflanzen in Hausgärten kultiviert wird. Die kletternden Stängel und kleinen duftenden Blüten sind eine wahre Zierde der Pflanze.

Die Heimat der Stephanandra sind die Länder Südostasiens – Japan, Taiwan, Südkorea, China. In europäischen Ländern und Nordamerika begann man sie Ende des 19. Jahrhunderts zur Verschönerung von Parks und Gärten anzubauen.

  • Beschreibung
  • Arten von Stephanandra
  • Pflege der Pflanze zu Hause
  • Vorbereitung auf den Winter
  • Vermehrung von Stephanandra

In der mittleren Zone Russlands wird die Pflanze sehr selten gepflanzt, da sie Frost schlecht verträgt und kalten Wind – sie friert vollständig aus. Nach dem Erfrieren treibt der Strauch sehr schnell wieder aus und blüht üppig, daher wird er in Gebieten mit milden, windstillen Wintern angebaut.

Beschreibung

Stephanandra gehört zur Familie der Rosengewächse und ist ein Strauch, dessen Höhe 2,5 bis 3 Meter erreicht. Er zeichnet sich durch eine breite, ausladende Krone aus. Die kletternden, langen, dünnen Triebe einer ausgewachsenen Pflanze biegen sich unter ihrem eigenen Gewicht und nehmen eine Bogenform an.

Die Blätter sind wechselständig angeordnet und von leicht länglich-ovaler Form. Die Blattränder können je nach Pflanzensorte glatt, leicht gezähnt oder geschnitten sein. Das Laub ist während des aktiven Wachstums leuchtend grün. Im Herbst verfärbt es sich leuchtend gelb, rosa, rot oder orange.

Die Blütezeit dauert den ganzen Sommer.Die Blüten sind klein, in kleinen Blütenständen gesammelt. Die länglichen, ausgezogenen Blütenblätter umgeben eine runde, gelbe Mitte. Während der Blütezeit verströmt die Pflanze einen leichten, zarten Duft.

Nach der Blüte bilden sich kleine Früchte, die kleine, runde Samen enthalten.

Bei richtiger Pflege beträgt die Lebensdauer des Strauchs 30 Jahre.

Arten von Stephanandra

Im Hausgarten werden zwei Arten dieser ungewöhnlichen Pflanze angebaut.

  • Stephanandra nadressannolistnajaVor über hundert Jahren wurde der Strauch aus Japan eingeführt. Diese Stephanandra-Art hat eine schöne, zierliche Krone. In der Natur erreicht die Höhe der Stephanandra nadressannolistnaja bis zu drei Meter, in Kultur wird der Strauch bis zu eineinhalb Meter hoch. Die Pflanze zeichnet sich durch lange, dünne, fast schwerelose, zierliche Triebe aus, deren Rinde braunrot gefärbt ist. Die Blätter von Stephanandra nadressannolistnaja sind länglich-oval, zur Spitze hin zugespitzt und an der Basis verbreitert. Die Blätter an unfruchtbaren Trieben haben einen etwas anderen Aufbau. Sie sind größer, gelappt und am Rand gesägt. Die Blattunterseite ist behaart. Stephanandra nadressannolistnaja blüht im Juni mit kleinen, weißen, grünlich schimmernden Blüten in Rispen, die an den Zweigenden stehen. Im Spätsommer reifen Früchte, die jeweils zwei runde Samen enthalten.
  • Eine Varietät dieser Art ist Stephanandra crispaStephanandra nadressannolistnaja crispa, die eine Zwergform des Strauchs darstellt. Die Höhe der ausgewachsenen Pflanze beträgt nicht mehr als 80 Zentimeter, und die Breite der ausladenden Krone kann bis zu eineinhalb Meter erreichen. Diese Varietät wird von Landschaftsgestaltern meist als Bodendecker verwendet. Die Krone von Stephanandra nadressannolistnaja crispa ist sehr dicht und entsteht durch starke Verflechtung der Triebe. Die Blätter sind stark geschlitzt und haben gewellte Ränder. Im Herbst ist der Strauch sehr schön, wenn sich sein Laub in allen Rottönen färbt.
  • Stephanandra Tanaka ist ein Strauch von zwei Metern Höhe mit einer Krone, deren Breite bis zu drei Meter erreichen kann. Die Blüten der Stephanandra Tanaka sind klein und weiß; während der Blütezeit bedecken sie effektvoll den gesamten Strauch. Stephanandra Tanaka ist in Südostasien weit verbreitet. In Japan wird die Pflanze oft um das Haus herum gepflanzt.

Pflege der Pflanze im Haus

Die Pflege der Pflanze ist unkompliziert, da der Strauch anspruchslos und genügsam ist. Damit die Stephanandra mit einem attraktiven Erscheinungsbild erfreut, müssen Bedingungen geschaffen werden, die den natürlichen nahekommen.

Beleuchtung und Standort

Stephanandra reagiert sehr gut auf diffuses Licht und liebt Halbschatten. Für den Anbau eignen sich die West- und Südwestseite des Gartengrundstücks. In der heißen Jahreszeit benötigt die Pflanze mittags auf der Südseite für 2–3 Stunden etwas Schatten. Nach bewölktem Wetter oder Lichtmangel wird sie allmählich an helles Licht gewöhnt. Dies ist notwendig, um Blattverbrennungen zu vermeiden.

Der Strauch verträgt verschmutzte Luft und Abgase gut, weshalb er häufig zur Begrünung von Flächen in Großstädten verwendet wird.

Temperatur

Die Vegetationsperiode der Stephanandra dauert vom Frühjahrsanfang bis zur Mitte des Herbstes. Die optimale Temperatur für das aktive Wachstum und die Entwicklung der Pflanze beträgt 20–25 Grad.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit

Während der Vegetationsperiode benötigt die Stephanandra häufiges, aber mäßiges Gießen. Dies erfolgt früh morgens oder spät abends. Gegossen wird, sobald die obere Erdschicht angetrocknet ist. Anschließend wird der Boden mit Sägespänen oder Hobelspänen gemulcht. Der Mulch hilft, die Verdunstung von Feuchtigkeit zu verhindern. Übermäßige Nässe oder Austrocknung des Bodens sollte vermieden werden.

Zum Gießen wird weiches, warmes Wasser verwendet.

Umtopfen der Pflanze und Boden

Die Pflanze stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und kann auf kargen Böden wachsen. Um jedoch die dekorativen Eigenschaften sowie ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung des Strauches zu erhalten, sollte ein lockerer, nährstoffreicher Boden gewährleistet werden, der Feuchtigkeit gut durchlässt.

Rückschnitt

Um die Krone zu formen und sie dichter und buschiger zu machen, müssen die oberen Zweige abgekniffen werden. Dieses Verfahren regt das Wachstum junger Triebe und Seitenzweige an.

Vorbereitung auf den Winter

Stephanandra verträgt niedrige Temperaturen und kalten Wind im Winter nicht gut und benötigt daher zusätzlichen Schutz. Die Zweige des Strauches werden heruntergebogen und mit Reisig abgedeckt sowie mit Erde bestreut. In der gemäßigten Zone friert der oberirdische Teil der Pflanze ohne zusätzlichen Schutz aus, treibt aber im Frühjahr neue Triebe aus und erholt sich schnell.

Vermehrung der Stephanandra

Der Strauch wird auf zwei Arten vermehrt: durch Stecklinge und Samen.

  • Vermehrung durch Samen

Die Samen werden ohne Vorbereitung ins Freiland gesät. Die Aussaat erfolgt im April. Es sollte ein ausreichender Abstand zwischen den Pflanzungen eingehalten werden, damit die Setzlinge nicht ausgedünnt werden müssen.

Es ist möglich, Setzlinge in Innenräumen zu ziehen. In diesem Fall kann die Pflanze jedoch erst nach 6 Monaten ins Freiland gepflanzt werden. Vor dem Einpflanzen der Pflanze an den endgültigen Standort sollte sofort eine Drainageschicht aus Kies, Splitt und Blähton angelegt werden. Der Boden sollte ausreichend leicht, nährstoffreich und gut durchlüftet sein. Die Nährstoffmischung wird aus Torf, Gartenerde und Sand hergestellt.

  • Vermehrung durch Stecklinge

Stecklinge werden zu Beginn des Sommers von der Mutterpflanze geschnitten und ohne vorherige Behandlung zur Bewurzelung ins Freiland gepflanzt.

Einige Sorten von Stephanandra haben eine geringe Höhe und eine ausladende Krone. Sehr oft bewurzeln sich die Zweige bei Bodenkontakt von selbst. In diesem Fall werden die bewurzelten Jungpflanzen mit einer Gartenschere oder einem scharfen Messer vom Hauptstrauch getrennt und an einen neuen Standort umgepflanzt.

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