Statice - Anbau aus Samen: Wann säen?

Inhaltsverzeichnis:

Statice: Arten, Sorten, Anbau, Pflege, Fotos in Sträußen und im Garten

Statice ist eine krautige, mehrjährige oder einjährige Pflanze. Sie gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Statice wird auch oft als Kermek und Limonium bezeichnet. Die Blume zählt zu den Trockenblumen, da sie zur Herstellung von Wintersträußen verwendet wird. In Europa ist die Pflanze in der Landschaftsgestaltung und Floristik sehr beliebt. In Russland gewinnt die Blume erst an Popularität. Sie eignet sich hervorragend zur Dekoration privater Gärten und öffentlicher Gebäude. In Vasen halten sich die geschnittenen Blüten lange, ohne ihre dekorativen Eigenschaften zu verlieren.

Vielfalt der Blütenfarben.

Statice ist eine hohe Pflanze mit einem aufrechten Stängel und einer grundständigen Blattrosette. Die Stängel können bis zu 80 cm hoch werden. Solche hohen Stängel sind in der Regel behaart und blattlos. Die grundständigen Blätter sind hell- oder dunkelgrün. Die Blütenkelche haben eine leuchtende und vielfältige Färbung, während ihre Kronblätter weniger auffällig und effektvoll sind. Die Blütenfarben können weiß, gelb, blau, rosa, rot, violett und himbeerrot sein. Die Blüten bilden rispen- oder schirmförmige Blütenstände. Statice blüht im Hochsommer.

Arten und Sorten

Statice gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Die Gattung selbst umfasst über 100 Arten. Zu den bekanntesten gehören:

  • Geflügelter Strandflieder (Limonium sinuatum) — eine Pflanze, die eine Höhe von etwa 60 cm erreicht. Die kleinen Blüten haben einen Durchmesser von höchstens 1 cm. Die Blütenkelche können weiß, rosa oder blau mit einem violetten Schimmer sein. Die Blätter sind dunkelgrün. Die Blattränder sind gewellt. Die Blüte beginnt Mitte des Sommers und dauert zwei Monate an.

  • Breitblättriger Strandflieder (Limonium latifolium) — ein kleiner Strauch, dessen Höhe bis zu 80 cm erreichen kann. Wenn die Pflanze blüht, bildet sie eine schöne, leuchtende Kugel. Die Blätter können eine Breite von bis zu 15 cm erreichen. Die Blüten können blau oder lila gefärbt sein. Die Blüte beginnt im Juli und dauert 50 Tage an.

  • Die Blüte des Gewöhnlichen Strandflieders (Limonium vulgare) dauert den ganzen Sommer an. Die kleinen purpurnen Blüten sind in doldenartigen Blütenständen angeordnet. Es handelt sich um eine niedrig wachsende Sorte. Die Blätter sind eiförmig.

Sorten

Suprem — eine sehr beliebte Blumensorte. Sie wird als Trockenblume verwendet. Die geschnittenen, getrockneten Blüten behalten sehr lange ihre Farbe und dekorativen Eigenschaften. Sie blüht sehr üppig — von Juli bis zum ersten Frost. Die Sorte wird für Steingärten, Blumenbeete und Rabatten verwendet. Sie kann bis zu 60 cm hoch werden. Die Farben sind vielfältig: blau, weiß, karminrot, gelb, hellblau.

Statice Germanskaja Mnogoletnjaja — eine Sorte, deren Höhe normalerweise 40 cm nicht überschreitet. Die Pflanzen werden für Schnitt- und Trockenblumen angebaut. Sie wird auch für Steingärten und Rabatten verwendet. Diese Sorte zeichnet sich durch Frost- und Trockenresistenz aus. Die Blüte beginnt im Juli und endet mit dem Einsetzen des Frostes. Die Blütenkelche sind weiß.

Goluboi Sewer — eine Pflanze mit einer Höhe von bis zu 80 cm. Die kleinen Blüten, die in doldenartigen Blütenständen angeordnet sind, haben eine intensiv blaue Farbe. Es handelt sich um eine Sorte einer niederländischen Agrarfirma. Sie blüht von Mitte des Sommers bis zum Beginn des Frostes. Goluboi Sewer eignet sich hervorragend zur Dekoration von Rabatten, Blumenbeeten, Steingärten und Beeten.

Kwis — eine verbreitete Sorte mit beeindruckenden dekorativen Eigenschaften. Die Pflanze ist mehrjährig, wird aber einjährig kultiviert. Die Sorte wird für Schnitt- und Trockenblumen angebaut. Die Blüten sehen auch in Blumenbeeten zusammen mit anderen Pflanzen sehr schön aus. Die Sorte ist anspruchslos, frost- und trockenresistent. Die Blütenstände sind doldenförmig. Ihr Durchmesser erreicht 12 cm.

Talisman — eine Sorte, die von der russischen Firma „Poisk“ eingeführt wurde. Es handelt sich um eine zweifarbige Mischung. Die Höhe der einjährigen Pflanzen kann bis zu 60 cm erreichen. Sie blüht ab Juli bis zum ersten Frost. Statice wird in Gruppenpflanzungen, Steingärten und auch als Schnittblume oder für Trockensträuße verwendet.

Anzucht aus Samen

In den meisten Fällen wird die Pflanze durch Samen vermehrt. Manchmal wird Statice durch Teilung des Busches vermehrt, jedoch wird dies nicht empfohlen, da das Wurzelsystem der Pflanze so beschaffen ist, dass es eine Umpflanzung schlecht verträgt.

Der Samen ist klein und länglich. Die Schwierigkeit beim Keimen besteht darin, dass der Samen eine harte Schale hat. Diese Schale sollte man nicht entfernen, sondern besser mit Schleifpapier bearbeiten. Anschließend die Samen für ein paar Tage in feuchtem Sägemehl aufbewahren.

Danach müssen die Samen ausgesät werden. Wenn Statice im Innenbereich wächst, sollten die Samen in einen Topf gesät werden, wenn im Freien, dann ist es besser, Torfbecher zu verwenden. Die Aussaat sollte vorzugsweise von Ende Februar bis Anfang März erfolgen. In einen Topf oder Becher darf nur ein Same gesät werden, da das Wurzelsystem der Blume recht groß ist.

Das Substrat für die Aussaat sollte locker sein. Man kann im Laden eine spezielle Erdenmischung für Setzlinge kaufen. Es wäre gut, etwas Sand hinzuzufügen. Auch der Boden muss vor der Aussaat vorbereitet werden. Dazu muss man:

  • Das Substrat von Zweigen, Klumpen und anderem Abfall befreien;
  • Das Substrat mit Kaliumpermanganat begießen. Das hilft, es gegen Pilze und andere Infektionen zu desinfizieren;
  • Es mit etwas Wasser anfeuchten.

Die Samen müssen nicht tief in die Erde gedrückt werden, es reicht, sie leicht von oben zu bedecken. Die Töpfe oder anderen Behälter müssen von oben mit einer Plastikfolie oder einem Beutel abgedeckt werden. Die Behälter sollten an einem warmen Ort aufbewahrt werden. Um Schimmelbildung zu vermeiden, müssen sie regelmäßig gelüftet werden.

Außerdem muss darauf geachtet werden, dass die Erde stets feucht ist.

Das Erscheinen der ersten Keimlinge kann man beobachten bereits nach 10 Tagen. Wenn den Samen jedoch nicht die richtigen Bedingungen geboten wurden, kann sich die Keimdauer noch weiter verlängern. Um den Prozess zu beschleunigen, kann man die Sämlinge mit einer 60-Watt-Glühlampe erwärmen.

Pflanzung

Man sollte nicht zu lange mit dem Umpflanzen der Setzlinge ins Freiland zögern, da das Wurzelsystem von Statice dazu neigt, sich schnell auszubreiten.

Die Setzlinge können im späten Frühjahr ins Freiland gesetzt werden, wenn die Frostgefahr in den Nächten vorüber ist.

Damit Statice gut wächst und lange mit seiner Blüte erfreut, müssen bei der Pflanzung einige Regeln beachtet werden:

  1. Der Pflanzplatz sollte offen und gut sonnenbeschienen sein. Die Pflanze hat keine Angst vor direkter Sonneneinstrahlung, im Schatten oder Halbschatten wird sie jedoch nicht wachsen und blühen. Das Wurzelsystem wird unter dunklen Bedingungen zu faulen beginnen;
  2. Der Abstand zwischen den Setzlingen sollte etwa 30 cm betragen. Dies ermöglicht den Pflanzen, gut zu wachsen und reichlich und schön zu blühen;
  3. Der Boden für die Pflanzung sollte locker sein und eine gute Drainageschicht haben. Wasserstau kann für die Kultur gefährlich sein. Für Statice eignen sich mineralische Böden sowie kalkreiche Böden.

Statice ist eine anspruchslose Pflanze, daher ist die Pflege unkompliziert. Die Pflanze muss selten gegossen werden. Das liegt an ihrer Anpassungsfähigkeit, Feuchtigkeit durch Regen und nächtlichen Tau zu erhalten. Über mangelnde Bewässerung warnen herabhängende untere Blätter.

Erfahrene Gärtner empfehlen, Statice mit einer Salzlösung zu gießen. Zur Zubereitung benötigt man 7 Teelöffel Salz und 10 Liter Wasser. Die Salzlösung sollte höchstens einmal pro Saison gegossen werden.

Es wird nicht empfohlen, häufig Dünger zu verwenden. Manchmal reicht es aus, zum Zeitpunkt der Pflanzung einen komplexen Mineraldünger auszubringen. Wenn der Boden jedoch nährstoffarm ist, wird empfohlen, alle zwei Wochen Flüssigdünger zu verwenden.

Ernte und Trocknung

Damit Schnittblumen lange halten und ihre dekorativen Eigenschaften bewahren, müssen sie richtig geschnitten werden. Dieselben Regeln gelten für das Schneiden zum Trocknen. Dies sollte zu dem Zeitpunkt erfolgen, wenn die Blütenstände noch frisch und nicht durch die Sonne ausgebleicht sind.

Während des Trocknens müssen die Blüten gewendet werden. Der Raum, in dem die Pflanzen getrocknet werden, muss dunkel und gut belüftet sein. Es darf kein direktes Sonnenlicht in diesen Raum eindringen. Andernfalls wirkt sich dies negativ auf die Farbe der Blüten aus.

Wo kann man Samen kaufen?

Statice-Samen werden in Gärtnereien und Blumenfachgeschäften verkauft, und man kann die Samen auch per Post oder in Online-Shops bestellen.

Sorte Wo kaufen? Preis
Kwis Rose (Online-Shop) 0,23 €
Suprim Blau (Online-Shop) 0,20 €
Regenbogenmischung OBI-Hypermarkt 0,13 €

Verwendung in der Landschaftsgestaltung

Statice sieht wunderbar aus, wenn sie entlang des Umfangs oder im Kreis eines Blumenbeets oder einer Rabatte gepflanzt wird. Besonders gut, wenn im Inneren mehrjährige Pflanzen wachsen. Die Blume wirkt viel besser in Gruppenpflanzungen.

Limonium perezii im Freiland.

Eine weitere Rabatte mit Limonium perezii.

Dieselbe Limonium-Art, Sorte Sea Lavender.

Statice ist eine ausgezeichnete Wahl für Alpengärten und Steingärten, da seine deckenden Blätter vor dem Hintergrund der Steine wunderschön aussehen.

Aber häufiger wird Statice für frische und winterliche Sträuße angebaut. Schnittblumen stehen lange in der Vase, ohne ihre dekorative Wirkung zu verlieren. Getrocknete Blüten behalten ebenfalls Form und Farbe.

Fotos von Sträußen

Sträuße mit dieser Blume zeichnen sich durch Schönheit und Originalität aus. Die Farbenpracht und die originellen Blütenstandsformen schmücken jedes Blumenarrangement. Besonders gut sind Kombinationen von Statice mit weißen Blumen wie üppigen Rosen oder Chrysanthemen.

In der folgenden Collage wurden für den unteren linken Strauß weiße Limonium und Ranunkeln, Cineraria Dusty Miller (auf dem Foto nicht sichtbar) und vergoldete Beeren verwendet. Der Strauß oben rechts ist eine Komposition in Lila-, Weiß- und Blassgrüntönen mit Rosen, Freesien, Agapanthus, Lisianthus, Limonium und Eukalyptus. Die beiden anderen Kompositionen nutzen eine sehr beliebte und sichere Technik: üppige weiße Rosen, umgeben von einem zarten Hauch lila Staticeblüten.

Beispiele für leuchtende Kompositionen:

Winterstrauß mit Statice, Lavendel und Eukalyptus.

Rosen, Löwenmäulchen, Mattiola, saftige grüne Chrysanthemen und Limonium.

Rosen, Tulpen, Anemonen, Freesien, Chrysanthemen. Vereint wird diese Fülle an saftigen Formen durch Limonium.

Für diese Komposition eines Brautstraußes, speziell zu einem smaragdgrünen Kleid kreiert, wurden Rosen, getrocknete Samenkapseln der Scabiosa (rund), Oregano und Blütenstände des Zierlauchs Allium verwendet. Ergänzt wird die Komposition durch purpurnes Limonium.

Mehr über die Aufzucht aus Samen

Alle Nuancen der Aussaat von Statice – im Video vom Blog «Mein Garten – Traumverwirklichung».

Statice (Kermek)

Die Pflanze Statice (Statice) oder Kermek (Limonium) gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse, früher wurde diese Gattung zu den Kermekgewächsen gezählt. Nach Angaben aus verschiedenen Quellen umfasst diese Gattung 166–350 Arten. In der Natur sind solche Pflanzen in Eurasien und auf anderen Kontinenten zu finden. Es kam vor, dass Kermek sogar in Sanddünen halbmeterhohe Dickichte bildete. Der wissenschaftliche Name dieser Blume bedeutet «unbeugsam, standhaft». In Russland wird diese Pflanze auch mit dem türkischen Wort «Kermek», als Meerlavendel, tatarischem weißen Limonnik sowie als Immortelle bezeichnet. Statice wird seit 1600 kultiviert.

Besonderheiten der Statice

Statice wird als Halbsträucher oder mehrjährige krautige Pflanzen dargestellt. Große, oft grundständige Blattspreiten bilden eine große Rosette. Dicht behaarte Triebe können eine Höhe von 0,3–0,9 m erreichen, sie sind aufrecht und blattlos. Die kleinen fünfzähligen Blüten sind Teil von Ährchen, die in rispen- oder schirmförmigen Blütenständen angeordnet sind. Die Blütenkelche können gelb, blau, lachsfarben, himbeerrot, weiß, hellblau, violett, rosa oder purpurrot gefärbt sein. Die Pflanze blüht im Juli, die Blütezeit dauert bis zum Frost. Die Samen bleiben 4–5 Jahre keimfähig.

Eine solche Blume zeichnet sich durch ihre Anspruchslosigkeit aus, darin ähnelt sie einem Unkraut. Doch Gärtner lieben sie nicht nur deshalb. Der Kermek ist sehr widerstandsfähig gegen verschiedene Schädlinge und Krankheiten sowie gegen Feuchtigkeitsmangel und andere ungünstige äußere Faktoren. Eine solche Blume kann auf jedem Boden angebaut werden, sie benötigt fast keine Pflege und kann bei Bedarf ganz ohne Düngung auskommen. Bei ihrem Anbau ist jedoch zu beachten, dass sie äußerst negativ auf Wasserstau im Wurzelsystem, starke Beschattung und Temperaturen unter null Grad reagiert. Aus diesem Grund wird die Statiza in mittleren Breiten als einjährige Pflanze gezogen.

Anzucht von Statiza aus Samen

Die mehrjährige Pflanze Statiza kann sich gut durch Selbstaussaat vermehren. Ihre Blüte ist sehr üppig, und die gefransten rispenförmigen Blütenstände halten sich als Schnittblumen sehr lange. Aus diesem Grund verwenden Floristen häufig den Kermek, um Sträuße und Arrangements zu gestalten, auch für Trockensträuße.

Aussaat für die Setzlingsanzucht

Die Samen sind von einer recht festen Hülle umgeben, daher müssen sie vor der Aussaat einer Skarifizierung unterzogen werden. Nehmen Sie dazu eine grobe Feile oder Schleifpapier und bearbeiten Sie damit die Samenspitzen. Anschließend werden sie für einige Stunden in eine Lösung von Epin getaucht oder für zwei bis drei Tage in feuchten Sägespänen aufbewahrt.

Die Aussaat für die Setzlingsanzucht erfolgt im Februar oder in den ersten Märztagen. Dazu verwendet man Torf- oder Humustöpfe, die mit feuchter, steriler, lockerer Blumenerde gefüllt sind, und in jeden Topf wird nur ein Samen gelegt. Anschließend müssen die Samen mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt werden. Der Behälter mit den Töpfen sollte mit Glas abgedeckt und an einen Ort mit einer Lufttemperatur zwischen 16 und 21 Grad gestellt werden. Wenn alles richtig gemacht wird, können die ersten Sämlinge nach 1,5 bis 2,5 Wochen erscheinen. Falls Sie möchten, dass die Sämlinge viel früher erscheinen, verwenden Sie eine Bodenheizung.

Anzucht der Setzlinge

Vergessen Sie bei der Anzucht der Setzlinge nicht, die Aussaat regelmäßig zu lüften. Die aufgegangenen Keimlinge müssen regelmäßig gegossen werden; nach dem Gießen sollten Sie die Substratoberfläche um die Pflänzchen vorsichtig auflockern. Ein Pikieren der Setzlinge in einzelne Töpfe oder Becher ist nur erforderlich, wenn für die Anzucht ein kleiner Behälter, ein Kasten oder eine Zelle gewählt wurde. Es wird durchgeführt, wenn die Pflänzchen zwei echte Blätter ausbilden. Es ist wichtig, das Pikieren rechtzeitig durchzuführen, da das Wurzelsystem sehr schnell wächst, recht groß ist und eine lange Pfahlwurzel besitzt.

Die Setzlinge müssen unbedingt abgehärtet werden, und damit sollte Mitte April begonnen werden. Dazu sollte der Behälter mit den Pflänzchen jeden Tag nach draußen gebracht werden, wobei die Zeit, die die Pflanzen im Freien verbringen, allmählich verlängert werden muss. Sobald die Setzlinge einen ganzen Tag lang an der frischen Luft bleiben können, sind sie vollständig bereit, ins Freiland gepflanzt zu werden.

Pflanzung der Statice im Freiland

Zu welcher Zeit pflanzen

Für die Pflanzung der Statice sollte ein gut beleuchteter Standort gewählt werden, da sie an einem schattigen Ort absterben kann. Diese Blume benötigt keinen Schutz vor Windböen. Der Boden kann nahezu jeder sein, aber die Pflanze fühlt sich am wohlsten in sandigem oder lehmigem, gut durchlässigem, schwach alkalischem oder neutralem Boden. Die Setzlinge sollten im Juni ins Freiland gepflanzt werden, da im Mai die Gefahr von Nachtfrösten hoch ist.

Besonderheiten der Pflanzung

Diese Pflanze verträgt das Umpflanzen recht schlecht. Daher sollten beim Vorbereiten der Pflanzlöcher diese so groß sein, dass der gesamte Inhalt des Topfes (Wurzelsystem und Erdballen) hineinpasst. Die Plastikbecher müssen vorsichtig aufgeschnitten und entfernt werden, und ihr Inhalt sollte in die mit Erde gefüllten Löcher gesetzt werden. Die gepflanzten Blumen benötigen eine Bewässerung mit Salzwasser (1 Esslöffel Salz auf 1 Eimer Wasser). Der Abstand zwischen den Löchern hängt direkt von der Sorte der Statice ab und kann zwischen 0,25 und 0,4 m variieren.

Pflege der Statice

Nach der Pflanzung der Statice im Freiland kann man sie praktisch vergessen, da sie auch ohne Pflege gut wächst und gedeiht. Alles, was benötigt wird, ist gelegentliches Gießen sowie rechtzeitiges Jäten und gleichzeitiges Lockern des Bodens auf der Fläche. Die Büsche müssen nur dann gegossen werden, wenn die Blätter ihren Turgor verlieren. In einem regnerischen Sommer kann man das Gießen dieser Pflanze ganz vergessen, aber vergessen Sie nicht, zumindest gelegentlich die Bodenoberfläche um die Büsche zu lockern. Wenn es im Sommer längere Trockenperioden gibt, muss die Statice während der gesamten Saison zweimal gegossen werden, wobei für eine der Wassergaben Salzwasser verwendet werden sollte (7 Teelöffel Salz auf 10 l Wasser). Die Büsche sollten am Abend direkt an der Wurzel gegossen werden, und dafür sollte gut abgestandenes Wasser verwendet werden, das sich im Laufe des Tages erwärmt hat.

Solche Blumen müssen nicht zwingend gedüngt werden, es wird jedoch empfohlen, dies zu tun, wenn sie in armen Böden angebaut werden. Die Statice wird das erste Mal 7 Tage nach dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland gedüngt. Die folgenden Düngungen erfolgen im Abstand von 15 bis 30 Tagen (abhängig vom Nährstoffgehalt des Bodens). Die Pflanze wird mit einer Lösung eines komplexen Mineraldüngers gedüngt. Im Herbst wird die Statice nicht gedüngt.

Krankheiten und Schädlinge

Wenn das Sommerwetter feucht war oder die Sträucher sehr häufig und übermäßig gegossen wurden, kann sich bei den Pflanzen eine Gemüsefäule namens Botrytis entwickeln. In diesem Fall sollten die betroffenen Sträucher mit einer Fungizidlösung behandelt werden. Eine Krankheit wie Oidium erkennt man an der Bildung von weißem Schimmel. Um die Sträucher zu heilen, müssen sie mit einem schwefelhaltigen Mittel behandelt werden. Beim Anbau von Kermek sollte man beachten, dass er sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge ist und selten krank wird. Bei richtiger Pflege dieser Pflanze treten keine gesundheitlichen Probleme auf.

Das Wichtigste ist, kräftige und gesunde Setzlinge der Statice zu ziehen, und nach dem Umpflanzen ins Freiland braucht man sich um die Pflanzen keine Sorgen mehr zu machen.

Nach der Blüte

Es gibt frostbeständige Kermek-Arten, die keine Angst vor Frösten bis minus 30 Grad haben. Allerdings sollten solche Blumen auf eine bestimmte Weise auf die Überwinterung vorbereitet werden. Sobald der Strauch gelb wird und auszutrocknen beginnt, müssen die Blätter und Triebe bis zur Bodenoberfläche zurückgeschnitten werden. Anschließend wird die Fläche mit den Pflanzen mit Tannennadeln, Reisig, Stroh oder Laub bedeckt und darüber mit einem Vliesabdeckmaterial abgedeckt. Dieses Material soll die Pflanze weniger vor starkem Frost als vielmehr vor Tauwasser im Frühjahr schützen. Vergessen Sie nicht, das Material zu fixieren, indem Sie es mit etwas an die Oberfläche drücken.

Abgeschnittene Blütenstände des Kermek können für die Herstellung von Trockensträußen verwendet werden. In diesem Fall werden die Blütenstände geschnitten, bevor sie zu welken beginnen und ihre satte Farbe unter der sengenden Sonne verblasst. Die geschnittenen Blütenstände sollten in einen dunklen Raum gebracht werden, dabei werden sie umgedreht und aufgehängt. In diesem Zustand bleiben die Blüten, bis sie vollständig getrocknet sind. Gut getrocknete Blütenstände können mehr als ein Jahr lang mit ihren leuchtenden und sehr schönen Blüten erfreuen.

Arten und Sorten der Statice (Kermek) mit Fotos und Namen

Bei Gärtnern sind diejenigen Statice-Arten beliebt, die im Folgenden ausführlich beschrieben werden.

Statice Suworowii (Limonium suworowii), oder Psylliostachys suworowii

Die Höhe des Strauches erreicht etwa 0,6 Meter. Die langen Ähren bestehen aus lila-rosa oder rosafarbenen Blüten.

Statice Gmelinii (Limonium gmelinii)

Diese mehrjährige winterharte Pflanze wird selten höher als 0,5 Meter. Die großen Schirmrispen bestehen aus violett-blauen Blüten.

Kermek breitblättrig (Limonium latifolium)

Die Höhe des Strauches mit großen grundständigen Blattspreiten kann zwischen 0,6 und 0,75 m variieren. Die rispigen, ausladenden Blütenstände bestehen aus violett-blauen Blüten. Die beliebtesten Sorten:

  1. Violetta. Die Büsche sind mit Blütenständen in sattem Violett geschmückt.
  2. Blue Cloud. Die Blütenfarbe ist Lavendel.

Perez-Strandflieder (Limonium perezii)

Die Heimat dieser Art sind die Kanarischen Inseln, dort begann man sie zu kultivieren. Die Stängel dieser Pflanze erreichen eine Höhe von etwa 0,6 m. Die großen, effektvollen Blütenstände sind violett gefärbt. Floristen verwenden sie sehr häufig für die Gestaltung von Trocken- und Frischkompositionen.

Bonduelli-Strandflieder (Limonium bonduellii)

Die Heimat dieser Art ist Nordafrika. Diese mehrjährige Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 0,9 m. Die zerbrechlichen Triebe besitzen keine kammartigen Auswüchse. Die lockeren Blütenstände bestehen aus großen weißen oder gelben Blüten. Sie wird seit 1859 kultiviert. Sorten dieser Art gibt es nicht, jedoch sind ihre Samen häufig in Blumensamenmischungen enthalten.

Chinesischer Strandflieder (Limonium sinensis)

Diese Art wird erst seit kurzem kultiviert. In gemäßigten Breiten wird diese mehrjährige Pflanze als einjährige Pflanze angebaut. Ihre grundständige Rosette besteht aus dichten, glänzenden Blattspreiten, aus deren Mitte eine große Anzahl dünner Blütenstiele wächst, deren Höhe zwischen 0,5 und 0,7 m variiert. Diese Blütenstiele tragen zarte Blütenstände, die aus kleinen gelben Blüten bestehen, die von trichterförmigen Blütenhüllen in Weiß oder Creme umgeben sind. Die beliebtesten Sorten:

  1. Konfetti. Die Höhe des Busches beträgt etwa 0,45–0,5 m. Die Farbe der anmutigen Blütenstände ist cremeweiß.
  2. Elegant. Die Pflanze ist etwa 0,7 m hoch. Die Blütenstände sind weiß-cremefarben.

Ausgebuchteter Strandflieder (Limonium sinuatum)

Die Heimat dieser Art ist der Mittelmeerraum und Kleinasien. Dieses mehrjährige Kraut wird als einjährige Pflanze angebaut. Die Triebe sind etwa 0,6 m hoch. Es gibt eine große Anzahl dünner, grundständiger Blattspreiten von länglicher Form, die blassgrün gefärbt sind. Sie sind fiederteilig oder fiederlappig und haben kurze Blattstiele. Aufrechte oder aufsteigende Blütenstiele verzweigen sich im oberen Teil. Die kleinen (bis zu 10 mm Durchmesser) Blüten haben behaarte, trockene, radförmige Kelche in Weiß, Rosa oder Violettblau; ihre Krone ist hellgelb oder weiß. Diese Art ist die beliebteste und wird seit 1600 kultiviert. Sie können Blumenmischungen dieser Art sowohl inländischer als auch ausländischer Produktion erwerben. Zum Beispiel:

  1. Krim-Strandflieder. In dieser Mischung variiert die Wuchshöhe der Pflanzen zwischen 0,3 und 0,8 m. Die Farbe der Blütenstände ist blau, violett, rosa oder gelb.
  2. Mix-Hybriden. Die Höhe der Büsche beträgt etwa 0,45 m. Die Blütenfarbe ist weiß, hellblau, rosa, purpur und gelb.
  3. Supreme-Strandflieder. Diese Sortenserie besteht aus Pflanzen, die eine Höhe von 0,6 m nicht überschreiten, in verschiedenen Farben.
  4. Schamo. Eine Serie von Sorten, deren Sträucher etwa 0,7 m hoch werden und Blütenstände in verschiedenen Lachstönen aufweisen.
  5. Fortress. Der Strauch erreicht eine Höhe von 0,7–0,8 m. Die Blütenfarbe ist gelb, blau, purpur, weiß oder rosa.
  6. Kompinidi. Eine Serie von Sorten mit Pflanzenhöhe etwa 0,5 m. Blütenstände in blauer, hellblauer und rosa Farbe.
  7. Serie Petit Buke. Die Höhe der kompakten Sträucher beträgt etwa 0,3 m. Sie tragen eine sehr große Anzahl von Blütenständen in Pastelltönen: hellblau, hellrosa, weiß, flieder oder cremefarben.
Siehe auch:
Helipterum-Anbau aus Samen

Neben solchen mehrfarbigen Mischungen kann man bei Bedarf auch Sorten kaufen, die nur in einer Farbe erhältlich sind:

  1. Blu River. Die Strauchhöhe beträgt einen halben Meter. Die Blütenfarbe ist himmelblau.
  2. Eprikot. Die 0,6 m hohen Sträucher sind mit rosalachsfarbenen Blütenständen geschmückt.
  3. Lavendel. Die Strauchhöhe beträgt 0,8 m, die Blütenstände sind lavendelfarben.
  4. Eisberg. Die Sträucher werden 0,75 m hoch, die Blüten sind weiß.
  5. Nachtblau. Die Sträucher, die eine Höhe von 0,9 m erreichen, werden von dunkelblauen Blüten geschmückt.
  6. Rosenschimmer und Emeriken Bjuti. Der Strauch erreicht eine Höhe von 0,6 m. Die Blütenstände sind rosakarminrot.

Statice hat sich bei Blumenliebhabern erst vor kurzem weit verbreitet, aber bereits große Popularität erlangt. Der zweite Name der Blume ist Limonium oder Kermek. Sie gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse.

Derzeit ist sie in verschiedenen Ländern weit verbreitet, aber die Heimat dieser Blume ist Zentralasien. Sie kommt auch in Europa, Sibirien und sogar in Australien in Trockengebieten oder an Meeresküsten vor. Aus diesem Grund kann Statice als trockenheitsresistente xerophytische Pflanze eingestuft werden, die gut mit Feuchtigkeitsmangel zurechtkommt.

Statice hat einjährige und mehrjährige Arten. Die Pflanzen sind meist krautig, es gibt aber auch Halbsträucher. Die Wurzeln der Statice sind gut verzweigt, pfahlwurzelnd, die Blätter sind groß und in einer grundständigen Rosette angeordnet. Der Stängel ist hoch, aufrecht und blattlos. Der Blütenstand ist eine Rispe. Die Blüten sind sehr klein, bis zu 1 cm im Durchmesser, mit glockenförmigen Kelchblättern.

Sehr interessant sind die Kelchblätter der Blüte. Sie sind hart und in verschiedenen Farben gefärbt. Sie verleihen der Statice ihr dekoratives Aussehen. Die Spaltöffnungen der Pflanzen können sich schließen und so bei ungünstigen, trockenen Bedingungen Feuchtigkeit bewahren.

Verbreitete Arten und Sorten von Statice mit Fotos

Es gibt mehr als 300 Statice-Arten, etwa 40 werden kultiviert. Die folgenden Arten sind am weitesten verbreitet:

  • Kaspische Statice – eine mehrjährige Pflanze. Höhe bis zu 50 cm. In der Natur wächst sie an Meeresküsten und Salzwasserseen. Die Stängel dieser Art haben viele Verzweigungen, was der Pflanze einen besonderen Reiz verleiht. Die Blüten sind fliederfarben. Sie ist in Europa weit verbreitet und wird für die Gestaltung von Sträußen verwendet. In den Bedingungen der Mittelzone ist sie nicht winterhart.
  • Statice Ausgerandet – ein einjähriges Kraut mit einer Höhe von bis zu 60 cm. Die Kelchblätter sind weiß, rosa, blau mit einem violetten Schimmer. Das Blatt ist dunkelgrün, gewellt. Die Blüten sind klein und weiß.
  • Statice Baumartig – ein Halbstrauch bis 120 cm mit rosa Blüten. Unter den Bedingungen der Mittelregion ist er nicht winterhart.
  • Statice Bunge – ein einjähriges Kraut bis 60 cm. Die Blüten sind violett gefärbt.
  • Statice Bondüel – eine mehrjährige Pflanze bis 90 cm Höhe mit gelben Blüten. In der Mittelregion wird sie als einjährige Pflanze kultiviert.
  • Statice Chinesisch – eine mehrjährige Pflanze mit gelben, filigranen Blütenständen, wird in der Mittelregion als einjährige Pflanze kultiviert.
  • Statice Gmelin – eine mehrjährige Pflanze mit einer Höhe von bis zu 60 cm. Sie wächst in Sibirien, Zentralasien, der Mongolei, Nordchina, im Ural, in Europa, kommt an Meeresküsten und in Flussbetten vor. Sie blüht in lila, manchmal weißen Blüten. Unter den Bedingungen der Mittelregion überwintert sie mit einem leichten Winterschutz.

Anbaumethoden

Der Anbau von mehrjähriger Statice aus Samen hat seine Besonderheiten. Das Saatgut muss frisch sein, sonst kann es gar nicht keimen.

Vor der Aussaat kann zur schnelleren Keimung eine Sauerstoffbehandlung der Samen durchgeführt werden. Dazu wird ein Aquarienkompressor verwendet.

  1. In ein Literglas mit Wasser geben wir eine Tablette Mikronährstoffe oder einige Tropfen Epin-Lösung.
  2. Die Samen legen wir in ein Tuch und binden es fest zu.
  3. Wir senken das Säckchen mit den Samen in das Wasserglas und schalten den Kompressor ein.

12 Stunden lang behandeln wir die Samen mit Luftblasen des laufenden Kompressors. Nach diesem Vorgang erhöht sich die Keimfähigkeit der Samen.

Statice kann über Vorkultur gezogen werden.

Der Anbau von mehrjähriger Statice aus Samen zu Hause ist nicht sinnvoll. Falls jedoch eine solche Notwendigkeit besteht, ist das Pflanzschema wie folgt:

  • Die Samen sollten Ende April bis Anfang Mai ausgesät werden. Bis zum Auflaufen der Keimlinge das Pflanzgefäß an einem warmen Ort mit einer Temperatur von +20 Grad halten. Sobald die Keimlinge erscheinen, bringen wir das Gefäß mit den Samen in einen kühleren Raum. Zum Beispiel in ein unbeheiztes Gewächshaus.
  • Nachts werden die Keimlinge mit Folie abgedeckt. Beachten Sie, dass die Setzlinge der mehrjährigen Statice eine Pfahlwurzel haben und das Umpflanzen schlecht vertragen, daher legen wir jedes Samenkorn in ein eigenes Gefäß.
  • Ende Mai werden die herangewachsenen Setzlinge ins Freiland gepflanzt, indem man die junge Pflanze vorsichtig in ein zuvor mit Wasser angegossenes Pflanzloch setzt.

Die Anzucht von Setzlingen der einjährigen Statice aus Samen erfolgt frühzeitig. Die Blume muss über Setzlinge gezogen werden, um eine möglichst frühe Blüte zu erzielen.

Es ist zu beachten, dass Statice schnell wächst und es wichtig ist, ein Vergeilen zu vermeiden. Überwachsene Setzlinge sind schwieriger zu pflanzen und brauchen lange, um anzuwachsen. Um Probleme zu vermeiden, sollten die Samen frühestens Ende März ausgesät werden.

Wichtig zu wissen: Statice verträgt das Pikieren schlecht. Daher ist es besser, sie gleich in Anzuchtkassetten oder einzelne Töpfe mit guten Drainagelöchern zu säen.

Statice benötigt keine fruchtbaren Böden.

Der Boden wird aus einer Mischung von Sand und fertigem Torfsubstrat hergestellt, das im Handel erhältlich ist, im Verhältnis 1:1. Es wird kein Humus oder Kompost verwendet, aber etwas Biogumus (im Handel erhältlich) kann hinzugefügt werden. Biogumus wird in einer Menge von 0,5 kg pro 10 kg Mischung zugegeben. Denken Sie daran, dass Statice keine Böden benötigt, die reich an organischen Stoffen sind.

Die Saattiefe entspricht etwa der doppelten Höhe des Samens. Für die Aussaat muss eine kleine Rille gemacht werden oder einfach der Samen mit dem Finger in die Erde gedrückt werden, leicht eingedrückt, und von oben mit gelbem Flusssand bestreut werden. Der Boden sollte vor der Aussaat gut angefeuchtet sein. Die Bewässerung der Setzlinge erfolgt nach Bedarf, ohne Staunässe zu verursachen.

Bis zum Auflaufen der Keimlinge wird die Temperatur bei +20 Grad gehalten, nach dem Auflaufen wird sie auf +15 Grad gesenkt.

Zur Vorbeugung von Krankheiten ist die Anwendung des Präparats Previkur gemäß der Anleitung zu empfehlen. Mit diesem Mittel wird der Boden vor der Aussaat gegossen, und bei Verdacht auf Krankheiten wird es auch gemäß der Anleitung auf die Keimlinge angewendet.

Wenn die Setzlinge schlecht wachsen, werden Bewässerungen mit Fertika – einem Mehrnährstoffdünger mit Spurenelementen – durchgeführt: 1 Gramm des Präparats auf 1 Liter Wasser.

Vor dem Auspflanzen benötigen die Pflanzen eine Abhärtung

Wenn die Pflanzen sich verlängern, werden Retardanten (Wachstumsverzögerer) wie Atlet verwendet. In der letzten Wachstumsphase kann zur Beschleunigung der Blüte das Präparat Zirkon eingesetzt werden. Vor dem Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland erfolgt eine Abhärtung, indem sie tagsüber aus dem Gewächshaus gestellt werden.

Die Setzlinge werden ausgepflanzt, wenn die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist. Vor dem Auspflanzen kann Statice mit dem Präparat Epin behandelt werden, um die Anwachsrate zu verbessern und den Pflanzstress zu reduzieren. Wann die Setzlinge ins Freiland gepflanzt werden, sagt das Wetter.

Pflanzung im Freiland

Pflanzung und Pflege im Freiland sind nicht kompliziert. Wichtig ist zu bedenken, dass Statice eine sehr lichtliebende und trockenheitsresistente Pflanze ist.

Für die Pflanzung wählt man sonnige Standorte mit sandigem, wasserdurchlässigem Boden. Bei schweren Lehmböden kann man beim Umgraben etwas Sand hinzufügen. Die Setzlinge werden in einem Abstand von mindestens 25-30 cm gepflanzt. Nach dem Pflanzen werden die Pflanzen gut gewässert.

Es ist wünschenswert, Statice an gut beleuchteten Standorten zu pflanzen

Feinheiten der Pflanzenpflege

Die Bewässerung für Statice sollte gering sein, aber dennoch ist sie bei heißem Wetter notwendig. Ein Zeichen für die Bewässerung sind leicht welke Rosettenblätter.

Für eine üppige und reichliche Blüte sind Düngungen im Abstand von zwei Wochen erforderlich. Am besten verwendet man den Mehrnährstoffdünger Fertika oder flüssige Dünger auf Basis von Huminsäuren. Die Verwendung von organischen Düngemitteln ist nicht empfehlenswert.

Da Statice für Trockensträuße angebaut wird, ist es wichtig, die Schönheit und Leuchtkraft ihrer Blüten zu betonen. Dazu wird in der Knospenphase vor der Blüte 1-2 Mal eine Spritzung mit der Spurenelementlösung Zitovit durchgeführt. Nach diesen Behandlungen wird die Blütenfarbe heller und intensiver.

Schnitt und Trocknung der Statice

Statice sieht in Sträußchen wunderbar aus

Während der Vollblüte werden die Blüten geschnitten, zu Bündeln von 5 Stück zusammengebunden und mit einer Büroklammer an einer gespannten Schnur aufgehängt. Der Strauß muss kopfüber hängen, damit er später in der Vase besser aussieht. Der Trocknungsraum sollte schattig sein, damit die Blütenfarbe nicht ausbleicht, und gut belüftet. Die Trocknung der Blüten dauert 30 Tage. Statice-Blüten werden auch für die Gesteckgestaltung verwendet.

Schädlinge und Krankheiten und wie man sie bekämpft

Statice ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Krankheiten können bei kaltem und feuchtem Wetter sowie bei dichten Pflanzungen auftreten.

  • Verschiedene Fäulnisarten zeigen sich durch Flecken auf den Blättern. Bekämpfungsmaßnahmen bestehen in der Anwendung von kupferhaltigen Präparaten bei den ersten Anzeichen der Krankheit.
  • Fusarium- und Bakterienwelke. Die Pflanze bleibt im Wachstum zurück. Die Blattspitzen röten sich, werden dann braun und faulen. Die Triebspitzen trocknen ein. Der Stiel schwärzt sich. Es gibt keine Bekämpfungsmöglichkeiten, befallene Pflanzen werden entfernt.
  • Bakterielle Blattfleckenkrankheit. Äußert sich in Form von Flecken auf den Blättern. Es werden kupferhaltige Präparate eingesetzt, die wirksam sind, wenn die Krankheit sich im Anfangsstadium befindet.

Von den Schädlingen tritt gelegentlich das Blattälchen auf. Es zeigt sich als gelbe, später braun werdende Flecken. Verbreitung durch Bewässerung. Es wird eine Behandlung mit dem systemischen Insektizid Actara durchgeführt. Die Pflanze wird gemäß Anleitung mit der Lösung des Präparats an der Wurzel gegossen.

Kombination mit anderen Pflanzen im Garten

Statice sieht sowohl in Einzelpflanzung als auch in Mischpflanzungen im Hintergrund hervorragend aus. In den Vordergrund der Rabatte (langes Beet) können leuchtend niedrige Gazanien gepflanzt werden, die ebenfalls trockenheitsresistent sind und nur minimale Bewässerung benötigen.

Mit den Besonderheiten der Aussaat und des Anbaus von Statice aus Samen können Sie sich im folgenden Video vertraut machen. Viel Vergnügen beim Anschauen!

2>Statice (Immortelle) – Anbau und Pflege im Freiland

Statice ist eine Pflanze aus der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae) und ist bei Blumenliebhabern, Landschaftsarchitekten und Floristen weit bekannt, allerdings häufiger unter einem anderen Namen – Strohblume.

Sie wird auch Limonium oder Kermek genannt.

Der Grund für ihre Beliebtheit sind die hohen dekorativen Eigenschaften und die hervorragende Haltbarkeit als Schnittblume.

Es gibt mehrjährige und einjährige Sorten, und die Wahl bleibt dem Gärtner überlassen. Allerdings wird allgemein angenommen, dass die Anzucht von einjährigen Strohblumen aus Samen wesentlich schwieriger ist. Daher werden oft Arten bevorzugt, die mehrere Jahre am selben Standort wachsen.

Die Pflanzung und Pflege von Statice im Freiland erfordert die Einhaltung bestimmter Regeln. Deren Beachtung ermöglicht es, sich im Beet bis zum Spätherbst an leuchtenden, farbenfrohen Blüten zu erfreuen, sowie das ganze Jahr über in Trockensträußen oder Zimmercontainern.

Anzucht der Jungpflanzen

Die Samen werden in der zweiten Februarhälfte oder Anfang März in einzelne Töpfe ausgesät – das Wurzelsystem des Limonium ist voluminös. Es ist empfehlenswert, Torftöpfe zu verwenden, um bei der Umpflanzung möglichst wenig Schaden zu verursachen. Setzlinge, die für Innenräume vorgesehen sind, können sofort in einzelne Töpfe gesät werden.

Die Samenschale ist gerippt und fest. Sie darf nicht entfernt werden, aber um die Keimung zu erleichtern, kann sie leicht mit mittelkörnigem Schleifpapier oder einer Feile behandelt werden. Danach werden die Samen 2-3 Tage lang entweder in feuchtem Sägemehl oder in einer Epin-Lösung eingeweicht.

Das Substrat zum Keimen kann fertig im Laden gekauft werden (universell für Setzlinge). Vor der Verwendung wird es vorbereitet:
· sieben, um grobe Klumpen, Zweige usw. zu entfernen;
· eine kleine Menge gewaschenen Flusssand hinzufügen;
· desinfizieren, indem man es im Backofen erhitzt oder mit einer Kaliumpermanganatlösung übergießt;
· befeuchten.

Die Samen werden in Behälter mit Erde gelegt, dann wird eine dünne Schicht Erdmischung darüber gestreut und mit durchsichtiger Folie oder Glas abgedeckt.

Bei Bedarf wird das Substrat mit warmem Wasser besprüht.

Unter günstigen Bedingungen erscheinen die Keimlinge nach 10-12 Tagen. Wenn den Samen Wärme oder Licht fehlt, kann der Keimprozess sich bis zu drei Wochen hinziehen. Daher empfehlen erfahrene Gärtner eine tägliche Erwärmung des 'Anzuchtbereichs'. Dafür eignet sich eine gewöhnliche Glühlampe mit 40-60 Watt, mit der der Behälter mehrere Stunden lang erwärmt wird, 4 oder 5 Stunden genügen.

Einpflanzen der Statice-Setzlinge ins Freiland

Da sich die Wurzeln schnell bilden und entwickeln, wird die Pflanze in die Beete gesetzt, sobald warmes Wetter einsetzt und keine Gefahr von Spätfrösten mehr besteht.

Eine genauere Antwort auf die Frage, wann man Statice an den endgültigen Standort pflanzen soll, hängt von den klimatischen Besonderheiten der Region und den mittelfristigen Wettervorhersagen ab. Im Süden kann dies die zweite Aprildekade sein, in nördlicheren Gebieten bis Mitte Mai.

Anforderungen an den Standort:
· lockerer Boden mit guter Drainage;
· neutraler oder leicht alkalischer pH-Wert;
· gute Lichtverhältnisse.

Statice-Blüten sehen sowohl in Einzelstellung als auch in Gruppenpflanzung gut aus. Im letzteren Fall muss der Abstand zwischen den Pflanzen strikt eingehalten werden – mindestens 30 Zentimeter. Dies gibt ihnen die Möglichkeit, gut zu wachsen, die Blüten werden kräftiger und größer.

Pflege von Statice im Freiland

Das Gießen erfolgt selten. Sie hat genug Feuchtigkeit von Regen und Tau. Wenn die Blätter jedoch hängen und wie Lappen aussehen, fehlt ihr Wasser und es ist eine Bewässerung erforderlich, in der Regel mäßig.

Für eine üppige Blüte wird empfohlen, einmal pro Saison das Limonium mit einer Lösung aus Speisesalz zu gießen – 50 Gramm (7 Teelöffel ohne Häufchen) auf 10 Liter Wasser.

Auf fruchtbaren Böden sind keine besonderen Düngungen erforderlich, insbesondere wenn beim Einpflanzen der Setzlinge Volldünger für Blühpflanzen ausgebracht wurde. Ausgelaugte Erde erfordert eine Zufuhr von Nährstoffen in flüssiger Form alle zwei Wochen.

Ein wichtiger Teil der Pflege von Statice ist auch das Auflockern der Erde, da Sauerstoff für die normale Funktion des Wurzelsystems notwendig ist.

Lockern Sie einmal pro Woche, bei trockenem Wetter seltener – einmal alle 10 Tage.

Zur Ehre des Limoniums: Es wird so gut wie nie von Schädlingen befallen, daher benötigt es keine spezielle Behandlung.

Auch wird es selten krank, wenn es gut gepflegt wird, dann überhaupt nie. Nur bei regnerischem Sommer oder zu häufigem oder reichlichem Gießen kann es sich Botrytis – eine Pilzkrankheit – 'einfangen'. In diesem Fall wird es mit einem beliebigen Antipilzmittel gemäß der Anleitung behandelt.

Welche Statice wählen Sie für die Pflanzung – einjährig oder mehrjährig? Eine eindeutige Antwort auf diese Frage zu geben, ist schwierig.

In erster Linie wird das Klima berücksichtigt: In Gebieten mit kalten, langen Wintern sollten Sie den einjährigen Sorten den Vorzug geben.

In warmen Regionen werden mehrjährige Pflanzen erfolgreich angebaut. Bei Einhaltung aller Regeln können sie bis zu 20 Jahre am selben Standort wachsen und einen schön blühenden Strauch von bis zu eineinhalb Metern Höhe bilden.

Die besten Statice-Sorten für den Anbau im Garten

1. Statice sinuata (ausgeschnitten), erreicht 50-60 cm. Blüten bis 1 cm Durchmesser in Weiß, Rosa oder Bläulich-Violett.
2. Statice sinensis (Chinesische), die auch als Einjährige kultiviert werden kann. Kleiner Strauch bis 70 cm, mit schneeweißen oder zart cremefarbenen kleinen Blüten.
3. Statice bonduellii, hoher Strauch (bis 1,5 m), lockere Rispenblütenstände in Gelb oder Weiß.
4. Statice platyphylla (Breitblättrige), im Erwachsenenalter einer Kugel ähnlich, übersät mit kleinen violetten Blüten. Zeichnet sich durch viele breite, lange Blätter aus.
5. Statice gmelinii, die kältetoleranteste Sorte, schirmförmige Blütenstände in Fliederfarbe. Erreicht eine Höhe von 35-40 cm.

Es handelt sich um mehrjährige Pflanzen, die meisten dieser Sorten können Sie auch als Einjährige verwenden.

Wenn Sie mehrjährigen Pflanzen den Vorzug geben, stellt sich die Frage, wie Sie sie richtig auf den Winter vorbereiten. Im Süden wird das Problem einfach gelöst: Mit Annäherung der Kälte wird es bis zum Boden zurückgeschnitten und mit Mulch bedeckt.

In kälteren Regionen wird die Statice nach dem Rückschnitt mit Reisig, Stroh, trockenem Laub und anschließend mit atmungsaktivem, wasserdichtem Agrarfaservlies abgedeckt.

Ein paar Worte müssen auch über die Vermehrung der Statice gesagt werden. Ihr Wurzelsystem ist äußerst empfindlich gegenüber Erschütterungen, daher wird keine andere Methode als die Samenvermehrung verwendet.

Limonium ist ein häufiger Bestandteil von Winterarrangements aus Trockenblumen. Damit es beim Trocknen seine dekorativen Eigenschaften nicht verliert, müssen Sie wissen, wie man es richtig trocknet. Die Regeln sind jedoch sehr einfach:
· Schneiden Sie die vollständigen Blütenstände mit voll erblühten, aber noch leuchtenden Blüten ab;
· Binden Sie die Zweige zu Bündeln von 10-15 Stück zusammen;
· Hängen Sie die Bündel zum Trocknen mit den Blütenköpfen nach unten in einem trockenen, gut belüfteten Raum auf.

Besonderheiten des Anbaus von Statice aus Samen: Wann pflanzen?

Statice oder Immortelle ist eine mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Bleiwurzgewächse gehört. Sie wird aktiv in der europäischen Landschaftsgestaltung eingesetzt. Neben der Verschönerung von Beeten und Blumenrabatten wird sie auch gerne als Schnittblume für Blumenarrangements verwendet.

Dabei kann die geschnittene Blume viele Jahre in einer Vase stehen, ohne ihre dekorativen Eigenschaften zu verlieren. Immortelle kann auf zwei Arten angebaut werden: durch Setzlinge oder Samen. Jede Methode hat ihre eigenen Anforderungen an Pflanzung und weitere Pflege.

Setzlinge heranziehen

Das Saatgut ist klein und länglich. An den Enden befinden sich Spitzen. Die Samen befinden sich in den Früchten, müssen aber beim Pflanzen nicht gereinigt oder skarifiziert werden. Auch wenn auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, dass die Schale der Früchte recht fest ist und die Samen nur schwer herauskommen.

Für die Pflanzung muss lockere Erde vorbereitet werden. Es kann eine torfbasierte Erdmischung verwendet werden. Eine weitere Möglichkeit ist, fertige Erde im Fachgeschäft zu kaufen. Wichtig ist, dass die verwendete Erde leicht, locker ist und sich nach dem Gießen nicht verdichtet. Zur Erhöhung der Lockerheit sollten Sand und Substrat im Verhältnis 1:3 beigemischt werden. Die Erde muss unbedingt gesiebt werden, um Klumpen, Zweige und andere Abfälle zu entfernen.

Außerdem sollte die Erde mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt oder im Backofen erhitzt werden. So können schädliche Mikroorganismen und Infektionen beseitigt werden.

Das vorbereitete Substrat in eine Kiste mit Drainage und Ablaufloch geben. Die Aussaat in einer Schale ist nicht zu empfehlen, da die Pflanze eine große, vertikale Wurzel hat. Die gesetzten Setzlinge würden dann zu eng stehen.

Die Samen sollten für einige Stunden in warmes Wasser gelegt werden, und zwar direkt vor der Aussaat. Nun die Erde anfeuchten, aber übertreiben Sie es nicht. Das Saatgut auf die Erde legen und leicht mit Erde bestreuen.

Stellen Sie die Kiste mit den Setzlingen in ein Gewächshaus oder decken Sie sie mit Folie ab. Dadurch entsteht ein Treibhauseffekt und die Keimung der Samen wird verbessert. Die Abdeckung sollte von Zeit zu Zeit entfernt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden und für Belüftung zu sorgen. Die ersten Keimlinge sind 10-15 Tage nach der Aussaat zu sehen. Dann kann die Folie vollständig entfernt werden. Wie die Pflanzen für das Freiland – Gaillardia aristata – aussehen, können Sie auf dem Foto in diesem Artikel sehen.

Pflege

Wenn nach der Aussaat Keimlinge erschienen sind, ist die halbe Arbeit geschafft. Die weitere Pflege der Pflanze ist einfach. Alles, was Sie tun müssen, ist, die Bodenfeuchtigkeit sorgfältig zu überwachen. Gießen Sie nur während Trockenperioden. Die Pflanze sollte nicht übermäßig gegossen werden, da zu viel Wasser zur Fäulnis des Wurzelsystems führt und die Setzlinge absterben. Bei ausbleibender Trockenheit reicht es aus, das Substrat gelegentlich anzufeuchten.

Besonders reichliche Düngungen sind für Statice nicht nötig. Es reicht völlig aus, sie mit flüssigem Kalium-Phosphor-Dünger zu düngen. Die Anwendung wird zum Zeitpunkt der Blüte empfohlen. Diese tritt 100–110 Tage nach der Aussaat ein.

Bereits während der Aufzucht der Setzlinge ist die Anwendung von Mineraldünger erforderlich. Dies sollte einmal im Monat erfolgen.

Viel wichtiger für ein erfolgreiches Pflanzenwachstum ist die richtige Anordnung der Sträucher. Sie müssen in einem Abstand von 30–35 cm gepflanzt werden. Dann kommt es nicht zu einer Verdichtung und Verflechtung des Wurzelsystems unter der Erde. Manchmal kann dieser Abstand sogar vergrößert werden, anstatt verkleinert. So können die Setzlinge vor dem Absterben bewahrt werden. Für diejenigen, die mehr darüber erfahren möchten, wie die Pflanzung und Pflege der Statice-Blume erfolgt, folgen Sie bitte diesem Link.

Im Video: Wie man die Pflanze sät und pflegt:

>In den Boden, wo die Setzlinge oder bereits ausgewachsene Pflanzen wachsen, müssen Düngemittel eingebracht werden. Dies senkt den Säuregehalt des Substrats. Zudem können Kieselsteine und Sand verwendet werden. Diese Bestandteile verbessern die Luftdurchlässigkeit.

Es ist nicht erlaubt, Statice auf lehmigen Böden anzubauen, da dort Wasserstau auftritt. Dies wirkt sich negativ auf den Zustand des Wurzelsystems der Blume aus. Was die übrige Bodenpflege betrifft, so ist sie klassisch. Die Pflanze wird prächtig wachsen und gedeihen, wenn sie auf fruchtbarem oder magerem Boden gepflanzt wird.

Wie die Pflanzung von Gladiolen-Kindeln erfolgt und wie effektiv das Wachstum ist, erfahren Sie aus dem Artikel.

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Wann kann man ins Freiland pflanzen?

Mit dem Umpflanzen ins Freiland sollte man nicht zögern. Statice ist eine Pflanze mit schnellem Wachstum und Widerstandsfähigkeit gegen Witterungsbedingungen. Daher können die Setzlinge bereits nach 30 Tagen an den endgültigen Standort gesetzt werden. Dabei sollte das Wetter warm und trocken sein und Nachtfröste ausbleiben.

Die Immortelle beginnt 90–100 Tage nach der Aussaat zu blühen. Meistens geschieht dies im Juni. Vor der Blüte sollte die Pflanze mindestens 30 Tage im Boden sein. Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass zwischen den Pflanzen ein Abstand von 30 cm eingehalten wird. Andernfalls behindern sich die Büsche gegenseitig, was sich negativ auf die Blüte auswirkt. Sie wird klein und spärlich ausfallen. Wie die Pflanzung und Pflege von Aubrieta im Freiland erfolgt, erfahren Sie in diesen Informationen.

Statice ist eine Pflanze, die Licht und Wärme liebt. Daher wirkt sich der Aufenthalt in direkter Sonneneinstrahlung positiv aus. Beim Anpflanzen der Pflanze an einem offenen Standort sollte dies berücksichtigt werden, da sie im Schatten nicht gut gedeiht. Blätter und Stängel werden faulen, und die Blüten werden kleiner. Auf einem sonnigen Beet fühlt sich Statice hingegen wohl.

Die Pflanze stellt jedoch keine besonderen Ansprüche an den Boden. Man kann sie auf jeden Boden pflanzen, Hauptsache, er ist locker und speichert kein Wasser. Am besten ist es jedoch, wenn der Boden neutral oder kalkhaltig ist.

Im Video: Aussaat von Statice durch Samen:

3>Kann man die Samen direkt ins Freiland säen?

Wenn Sie keine Zeit mit der Anzucht von Setzlingen verbringen möchten, können Sie die Samen direkt ins Freiland säen. Dies sollte jedoch im März-April erfolgen. In dieser Zeit muss das Gewächshaus gründlich aufgewärmt sein, denn Statice ist eine wärmeliebende Kultur. Als optimal gilt ein Temperaturbereich von 15-22 Grad Celsius. Nur unter diesen Bedingungen können die Samen keimen. Informationen darüber, wie die Aussaat von Samen erfolgt und wie Gladiolen gepflegt werden, finden Sie in diesem Artikel.

Sie müssen eine Vertiefung ausheben, sie anfeuchten und das Pflanzmaterial hineinlegen. Darüber etwas Erde streuen. Die Löcher sollten in einem Abstand von 30 cm angelegt werden. Die Setzlinge werden nach 10 Tagen aufgehen.

Statice kann entweder durch Setzlinge oder durch Samen angebaut werden. Die erste Methode ist vorzuziehen, da man so eine maximale Keimrate erzielt und die gewonnenen Setzlinge widerstandsfähiger gegen Wetterbedingungen sind. Die Aussaat im Freiland lohnt sich eher in warmen Regionen, in denen im April keine Frostgefahr besteht. Möglicherweise interessiert Sie auch unser Artikel über den Anbau von Ursinia aus Samen und wann Sie Petunien für Setzlinge pflanzen sollten.

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