Worin und wie lagert man gesammelte Samen?

Liebhaber, die Samen selbst sammeln, stoßen oft auf Probleme bei der Aufbewahrung der gesammelten Schätze. Auch Käufer, die bereits jetzt damit beginnen, sich einzudecken, stellen sich dieselben Fragen. Wie kann man diesem Saatgut eine angemessene Lagerung bis zur Aussaat gewährleisten?

Der Agronom Pjotr Sinkowski antwortet:

– Für eine erfolgreiche Lagerung der Samen, die letztlich zu einer guten Keimfähigkeit und einer ordentlichen Ernte führt, sind drei Faktoren äußerst wichtig: die Möglichkeit zu atmen, eine niedrige Luftfeuchtigkeit und eine Lagertemperatur von nicht mehr als 15-16 Grad.

Suchen Sie daher zu Hause zuerst einen Ort, der den beiden letztgenannten Bedingungen entspricht. Dann bleibt Ihnen nur noch, sich um die Aufbewahrungsbehälter zu kümmern.

Die beste, von Fachleuten anerkannte Variante sind Stoffbeutel oder Papiertütchen.

Viele bevorzugen unter den Stoffen Mull, aber das ist nicht zwingend. Was das Papier betrifft – es sollte nicht gewachst sein, um die bereits erwähnte Atmung der Samen nicht zu behindern. Aus diesem Grund ist es auch besser, gekaufte Samen aus der Originalverpackung in solche Beutel oder Tütchen umzufüllen. Der Grund ist, dass viele Hersteller heutzutage – und technologisch, unter Massenproduktionsbedingungen, ist das gerechtfertigt – ihre Verpackungen luftdicht machen und mit Folieneinlagen versehen. Bis zum Kauf überleben die Samen das zwar, aber das Risiko von Qualitätsverlust und damit von Keimfähigkeit ist groß. Seien Sie daher nicht zu bequem und geben Sie den Samen die Möglichkeit, bis zur nächsten Saison unter normalen Bedingungen zu leben.

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Entsprechend dem oben Gesagten sollten Sie Samen nicht in Metallbehältern, Glasgefäßen, in Polyethylen oder Kunststoff aufbewahren. Karton hingegen ist durchaus geeignet.

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