Denen, die pflegeleichte warme gelbe oder rote Blumen lieben, wird die ein wenig an ein Gänseblümchen erinnernde Rudbeckie gefallen. Sie macht die Beete leuchtend, ohne selbst viel zu verlangen. Wer die Pflanze bereits kennt, weiß, dass der Anbau der Rudbeckie einfach ist. Man kann sagen, sie wächst von allein.
Diese Blume liebt sonnige Standorte. Sie erinnert selbst ein wenig an das Himmelsgestirn. Sie bevorzugt leichte, fruchtbare Böden, aber wenn diese nicht vorhanden sind, geht sie meist einen Kompromiss ein. Je nach Sorte kann die Rudbeckie mittelhoch sein oder fast einen Meter Höhe erreichen. Solche hohen Blumen sehen entlang eines Zauns im Garten oder neben einem Einfamilienhaus wunderbar aus. Ein weiterer Vorteil dieser Pflanze ist, dass sie relativ spät blüht und das Auge des Gärtners manchmal bis zum ersten Frost erfreut.
Die Rudbeckie mag Wasser, kann aber auch längere Trockenperioden überstehen. Die Pflege besteht im Jäten von Unkraut und eventuell der Düngung. Eine Düngung wird benötigt, sobald die ersten Knospen erscheinen. Die Pflanze ist nahezu resistent gegen Krankheiten und Schädlinge und kann schnell wachsen und den freien Platz im Beet ausfüllen. Lediglich Blattnematoden können das Aussehen etwas beeinträchtigen. In diesem Fall hilft Ihnen ein Insektizid.
Die Rudbeckie wird meist durch Samen vermehrt. Säen Sie sie im Mai-Juni, werden Sie im ersten Jahr nur das Grün bewundern. Die Blüten erscheinen erst nach dem Winter. Danach kann sich die Pflanze durch Selbstaussaat vermehren. Sie müssen diesen Prozess nur leicht kontrollieren und sich an den leuchtenden Blütenfarben an den letzten warmen Herbsttagen erfreuen.