Wann genau muss man die Rote Bete ernten?

Die Rote Bete ist keine sehr anspruchsvolle Kultur, jedoch sollte man für ihre lange Lagerung ihre Sortenmerkmale berücksichtigen. In dieser Hinsicht ist sie sehr streng und erlaubt keine Freiheiten. Welche genau — das klären wir mit einem Experten.

Antwortet Agronomin Jelena Gorbunowa:

— Es ist für Hobbygärtner tatsächlich äußerst wichtig, genau zu wissen — welche Sorte sie angebaut haben — frühe, mittlere oder späte. Einfach weil die frühen Sorten bereits Ende August geerntet sein müssen, und — vergessen Sie das nicht — sie sind zur langen Lagerung völlig ungeeignet. Frühe Sorten sollten nach der Ernte verwendet und nach Möglichkeit für Konserven oder als Zutat in anderen Vorräten genutzt werden.

Mittelfrühe Sorten können bis Ende September im Beet bleiben. Bei richtiger Lagerung können sie ihre wertvollen Inhaltsstoffe und Geschmackseigenschaften von einem halben Jahr bis zu 8–9 Monaten bewahren.

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Die Ernte spätreifer Sorten der Roten Bete kann ab Ende September beginnen, und den Gärtnern steht dann auch noch der gesamte Oktober zur Verfügung. Spätreife Sorten lassen sich hervorragend lagern — sie können ein ganzes Jahr auf den Verzehr warten.

Es gibt jedoch einige Punkte zu beachten. Wenn die Vorhersage anhaltende Regenfälle für eine Woche oder länger verspricht, ist es besser, die Rote Bete dennoch zu ernten: Die Qualität der Wurzeln leidet unter übermäßiger Feuchtigkeit sehr, und Ihre Rote Bete kann deutlich an Lagerfähigkeit verlieren.

Man sollte die Rote Bete auch ernten, wenn die ersten, aber wiederum anhaltenden Fröste drohen — selbst bei einem anschließenden Temperaturanstieg werden die ungeernteten Wurzeln später schlecht lagern.

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