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Remontierende Himbeeren: Pflanzung und Pflege, Schnitt und Düngung usw.
Himbeeren remontierender Sorten werden bei Gärtnern immer beliebter. Der Grund dafür ist ihre Fähigkeit, zweimal im Jahr Früchte zu tragen. Darüber hinaus ermöglicht der Anbau remontierender Himbeeren im einjährigen Zyklus, weniger Zeit für die Schädlingsbekämpfung aufzuwenden, da deren Aktivitätsperiode mit den Entwicklungsstadien gewöhnlicher Sorten zusammenfällt. Um jedoch eine angemessene Ernte zu erzielen, müssen die Besonderheiten der Anbautechnik dieser Kulturpflanze berücksichtigt werden. Also, remontierende Himbeeren: Pflanzung und Pflege.
Die Pflanztechnik remontierender Sorten unterscheidet sich kaum von der des Anbaus gewöhnlicher Himbeeren, es gibt jedoch einige Besonderheiten.
Remontierende Himbeeren gedeihen gut auf nährstoffreichen lehmigen Böden, an sonnigen und windgeschützten Standorten im Garten. Vor der Pflanzung muss der Boden umgegraben und Dünger sowohl auf der gesamten Fläche als auch in den Pflanzlöchern oder Gräben ausgebracht werden, je nach gewählter Pflanzmethode. Zum Beispiel für Böden mit mittlerer mechanischer Zusammensetzung sollten beim Umgraben 2-3 Eimer Humus oder Hochmoortorf sowie je ein Glas Superphosphat und Kaliumsulfat eingebracht werden.
Auch werden die Düngemittel direkt in die Gräben oder Löcher gegeben, die für die Pflanzung der remontierenden Himbeeren vorbereitet werden, worüber bereits ausführlich gesprochen wurde.
Pflanzung remontierender Himbeeren
Remontierende Himbeeren werden sowohl im Frühjahr als auch im Herbst gepflanzt. Es wird jedoch angenommen, dass die Herbstpflanzung in den letzten Septemberwochen bis Anfang Oktober effektiver ist.
Die Pflanzung erfolgt so, dass der Wurzelhals des Setzlings auf derselben Tiefe wie vor der Umpflanzung liegt und die gut ausgebreiteten Wurzeln nicht zu nah an der Oberfläche sind. Das Auffüllen der Wurzeln und das Verdichten des Bodens um sie herum erfolgt vorsichtig, um die Pflanze nicht zu beschädigen oder zu tief zu setzen. Unabhängig vom Wetter werden alle Setzlinge gewässert, wobei pro Pflanze bis zu 5 Liter Wasser verwendet werden. Bei der Reihenpflanzung werden die Pflanzen in einem Abstand von 0,5-1 m in der Reihe und 1,5-2 m zwischen den Reihen gesetzt. Bei der Buschpflanzung kann der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen 1 bis 2 m betragen.
Remontierende Himbeeren zeichnen sich durch eine geringe Anzahl junger Triebe aus, weshalb der Vermehrungsprozess in der Regel recht langwierig ist und einige Mühe erfordert. Traditionell werden für die Vermehrung remontierender Himbeeren grüne Triebe und Wurzelstecklinge verwendet. Weitere Informationen zur Vermehrung remontierender Himbeeren finden Sie im Artikel "Vermehrung remontierender Himbeeren: Wie man remontierende Himbeeren vermehrt".
Wie man remontierende Himbeeren pflegen sollte
Die Pflege von remontierenden Himbeeren umfasst eine Reihe von Verfahren, deren rechtzeitige und korrekte Durchführung eine reiche Ernte ermöglicht und die Pflanze selbst in gutem Zustand hält.
1. Besonderheiten des Schnitts von remontierenden Himbeeren.
Diese Himbeersorte hat die Eigenschaft, sowohl an einjährigen als auch an zweijährigen Trieben Früchte zu tragen. Die erste Ernte erfordert jedoch einen hohen Nährstoffaufwand, weshalb sich die einjährigen Triebe, die im Herbst Früchte tragen, schwächer entwickeln, später fruchten und die Beeren selbst von eher mittelmäßiger Qualität sind. Daher wird empfohlen, remontierende Himbeeren nur mit der Herbsternte an den diesjährigen Trieben anzubauen. Dafür ist ein rechtzeitiger Schnitt der remontierenden Himbeeren erforderlich.
Wenn nur eine Ernte geplant ist, werden im Spätherbst nach Ende der Vegetationsperiode alle Triebe bodennah abgeschnitten und verbrannt, was zudem den Himbeergarten vor Schädlingen schützt, die an den Trieben überwintern. Es ist nicht ratsam, Stummel an der Erdoberfläche zu belassen, da diese später schwache Triebe hervorbringen können, die ihre Remontant-Eigenschaften verlieren.
Wenn zwei Ernten pro Saison geplant sind, erfolgt der Schnitt nach dem gleichen Prinzip wie bei gewöhnlichen Sorten. Im Herbst werden die bereits abgetragenen zweijährigen Triebe und schwachen Triebe entfernt. Bei den einjährigen Trieben werden die Spitzen, an denen bereits Früchte waren, zurückgeschnitten. Dabei ist es wichtig, die Himbeersträucher richtig auf den Winter vorzubereiten, um sie vor dem Erfrieren zu schützen. Mehr dazu wird im Artikel „Herbstpflege von remontierenden Himbeeren: Schnitt und andere Verfahren“ beschrieben.
Im Frühjahr erfolgt ein sanitärer Schnitt der remontierenden Himbeeren, der darauf abzielt, beschädigte und erfrorene Triebe zu entfernen.
2. Bodenlockerung.
Eine regelmäßige Bodenlockerung ist notwendig, um einen besseren Sauerstoffzugang zu den Wurzeln, eine längere Feuchtigkeitsspeicherung und eine bessere Entwicklung der nützlichen Mikroflora zu gewährleisten. Die erste Bodenlockerung im Himbeergarten erfolgt vor dem Austrieb der Knospen im zeitigen Frühjahr. Dabei ist zu beachten, dass zwischen den Reihen eine Lockerung bis zu einer Tiefe von 10-15 cm zulässig ist, in den Reihen — jedoch nur 5-8 cm. Im Laufe des Jahres wird der Vorgang 4-6 Mal wiederholt, wenn Unkraut und eine Oberflächenkruste auf dem Boden erscheinen. Die letzte Lockerung sollte im Spätherbst mit Umdrehen der Bodenschicht erfolgen, um einige Schädlinge zu beseitigen. Wenn auf der Fläche gemulcht wird, entfällt die Notwendigkeit einer regelmäßigen Bodenlockerung.
3. Mulchen.
Dieser Pflegeschritt schützt die Pflanzenwurzeln vor Frost im Winter und Überhitzung im Sommer. Er hilft auch, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Das Mulchen erfolgt unmittelbar nach dem Pflanzen der Setzlinge und wird jährlich wiederholt. Dazu werden Torf, Humus, Heu oder Stroh, Sägespäne, Kompost oder synthetische Mulchmaterialien verwendet. Die Mulchschicht wird so aufgetragen, dass sie nach dem Setzen mindestens 5 cm dick ist. Das gewählte Material darf keine Unkrautsamen enthalten. Im Laufe der Saison verrottet der Mulch und erhöht den Humusgehalt im Boden. Die Mulchreste werden in die Erde eingearbeitet. Die Schicht wird jährlich erneuert.
4. Bewässerung.
Die Pflege remontierender Himbeeren erfordert eine regelmäßige Bewässerung der Plantage. Die Himbeeren werden reichlich gegossen, bis der Boden bis zu einer Tiefe von 30-40 cm durchfeuchtet ist. Die Bewässerungshäufigkeit richtet sich nach den Wetterbedingungen. So muss bei Trockenheit häufiger und reichlicher gegossen werden, bei Regenwetter wird die Bewässerung eingestellt.
Besonders wichtig ist die Bewässerung während der Blüte sowie während des Wachstums und der Reifung der Beeren. Während der Erntezeit wird unmittelbar nach dem Pflücken der Beeren gegossen, damit der Boden bis zur nächsten Ernte abtrocknet. Im trockenen Herbst ist unbedingt eine Bewässerung vor dem Winter sicherzustellen.
5. Düngung.
Eine regelmäßige Düngung remontierender Himbeeren ist notwendig, da die Pflanze während des Wachstums und der Fruchtbildung viele Nährstoffe verbraucht. Wenn der Boden des Himbeerbeetes vor der Pflanzung gut mit mineralischen und organischen Düngemitteln versorgt wurde, kann dieser Vorrat für die nächsten zwei Jahre ausreichen.
Zu Beginn der Vegetationsperiode wird eine Düngung der Himbeeren mit organischen Düngemitteln empfohlen, zum Beispiel mit flüssigem Kuhmist, der im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt wird, oder einer Lösung aus Wasser und Hühnermist (1:20). Derartige Düngungen werden 2-3 Mal pro Saison durchgeführt, wobei pro Quadratmeter 3-5 Liter Lösung ausgebracht werden. Auch die Einarbeitung von halbverrottetem Mist während der Frühjahrs- und Herbstbearbeitung ist wirksam.
Neben organischen Düngemitteln ist auch die Anreicherung des Bodens mit mineralischen Stoffen wichtig. Wenn bei der Pflanzung ausreichend Phosphor- und Kaliumdünger ausgebracht wurde, kann dies für die gesamte Kulturzeit ausreichen. Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen zeigt sich jedoch am Zustand der Pflanzen. So führt Kaliummangel zu einer Verkleinerung der Blätter, deren Ränder dunkelbraun werden und das Gewebe zwischen den Blattadern allmählich abstirbt. Phosphormangel äußert sich in einer Schwächung der Triebe. Die Stängel werden purpurfarben und können absterben.
Zur Behebung von Kaliummangel wird empfohlen, Kalimagnesia oder Kaliumsulfat auszubringen. Wichtig ist, dass der Kaliumdünger kein Chlor enthält. Die Phosphordüngung erfolgt im Frühjahr mit Mehrnährstoffdüngern, z. B. Nitroammophoska (50-100 g pro Quadratmeter). Letzteres kann durch die Anwendung von Harnstoff (20-40 g), Superphosphaten (50-80 g) und Kaliumdüngern (20-40 g) pro m² ersetzt werden. Himbeeren reagieren empfindlich auf Stickstoffmangel, aber eine Düngung mit diesem Stoff darf nur im Frühjahr erfolgen, da sie im Herbst den Vegetationsprozess verlängern und die Pflanze dadurch an der Vorbereitung auf den Winter hindern kann. Wenn die Fläche nicht gemulcht wird, wird empfohlen, alle zwei Jahre unter den Büschen 5-6 kg Humus pro m² auszubringen.
6. Aufbinden und Triebregulierung.
Im Laufe der Saison müssen junge Triebe entfernt werden, um eine Überdichtigkeit der Sträucher zu vermeiden, damit die Pflanze nicht durch Nährstoffmangel geschwächt wird. Pro m² lässt man in der Regel bis zu 10 kräftige Triebe stehen. Grüne Triebe können zur Vermehrung verwendet werden. Damit die Stängel unter der Last der Beeren nicht knicken oder brechen, müssen sie rechtzeitig aufgebunden werden. Bei buschiger Pflanzung verwendet man dazu Pfähle, bei Reihenpflanzung Spaliere. Wenn zwei Ernten geplant sind, werden auf eine Seite des Spaliers einjährige Triebe gebunden und auf die andere zweijährige, um eine ausreichende Belichtung für die Beerenreife und Bequemlichkeit bei der Ernte zu gewährleisten.
Welche Sorte remontierender Himbeeren wählen?
Die remontierende Himbeere, deren Pflanzung und Pflege unter Berücksichtigung ihrer artspezifischen Besonderheiten erfolgen sollte, ist heute durch eine große Anzahl von Sorten vertreten.
Die besten Sorten remontierender Himbeeren haben Beeren mit einem Gewicht von 5-8 g, großfrüchtige Sorten 12-15 g.
Unter den verschiedenen Sorten werden hervorgehoben:
— frühe (z. B. Pinguin, Babje Leto),
— großfrüchtige (Schapka Monomacha, Brjanskoje Divo, Herakles, Scheltij Gigant, Polka, Ssolotaja Osen).
Geschmacklich zeichnen sich besonders Aprikosowaja, Schar-Ptiza und Orandschewoje Tschudo aus.
Wegen ihres hohen Ertrags werden die Sorten Eurasija, Atlant, Babje Leto usw. geschätzt.
Um sich für eine Sorte für das eigene Grundstück zu entscheiden, sollte man vor allem auf die Fruchtzeit und die bevorzugte Anbauregion achten. Bei der richtigen Sortenwahl kann man dann durch sorgfältige Pflege der Pflanze eine gute Ernte erzielen.
Himbeeranbau – Erfolgsgeheimnisse (Pflanzung, Pflege, Formierung, Vermehrung)
HIMBEERANBAU – ERFOLGSGEHEIMNISSE
Der wichtigste Bestandteil des erfolgreichen Himbeeranbaus, wie bei jeder Kulturpflanze, — die Sorte. Aus der großen Anzahl von Himbeersorten können Sie solche auswählen, die ideal für die Bedingungen Ihres Grundstücks geeignet sind. Und dank der Sortenvielfalt und der Anspruchslosigkeit der Pflanze erfordert der Himbeeranbau weniger Aufwand als die Pflege vieler anderer Beerensträucher.
Bei der Sortenauswahl ist nicht nur ihr Ertrag zu berücksichtigen, sondern auch Winterhärtedie Anpassung an die Umweltbedingungen, die Wuchsstärke und die Höhe des Busches. Um den ganzen Sommer über frische aromatische Beeren zu haben, baut man Himbeeren mit unterschiedlichen Reifezeiten an. Kenner behaupten, dass mehrere Himbeersorten auf einem Grundstück den Ertrag jeder einzelnen steigern.
KAUFORT
Im Laufe der Jahre sammeln die Pflanzen Viren und Krankheiten an, die bei der vegetativen Vermehrung übertragen werden. Selbst ein optisch gesunder Himbeersetzling kann beim Anbau auf dem Grundstück von einer in seinem Gewebe schlummernden Krankheit befallen werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Setzlinge von im Labor gesunden Pflanzen kaufen. Diese werden von Organisationen verkauft, die über spezielle Labore verfügen und auf die Gesundung von Pflanzmaterial spezialisiert sind. Sie sollten nicht darauf verzichten, Himbeeren in einer guten Baumschule zu kaufen. Aus Sorge um ihren Ruf kauft eine solche Baumschule virusfreie Pflanzen zur Aufzucht und späteren Vermehrung der Himbeeren.
STANDORTWAHL UND BODEN
Für diese Kultur werden die wärmsten und sonnigsten Standorte gewählt, da im Halbschatten der Beerenertrag stark abnimmt. Aus diesem Grund werden Himbeeren nicht unter den Kronen von Obstbäumen oder im Schatten von Gebäuden gepflanzt. Nur in südlichen Regionen, wo es mehr als genug Licht und Wärme gibt, kann man die Sträucher in durchlässigem Halbschatten pflanzen. Einen guten Schutz vor kalten Winden bieten Gebäude, Zäune, Bäume und hohe Sträucher, die auf der Nordseite stehen.
Für den Himbeeranbau ungeeignet sind tiefer gelegene Flächen, in die im Frühjahr Schmelzwasser und kalte Luft abfließen. Noch weniger geeignet sind offene, trockene Hänge.
Das Grundwasser am Standort des Himbeeranbaus sollte nicht näher als 1-1,5 m an die Oberfläche heranreichen.
Bereiten Sie den Boden auf dem Grundstück im Voraus vor. Beim Umgraben geben Sie Humus (bis zu 3 Eimer pro m²), mineralischen Volldünger (gemäß Anleitung) oder Asche (0,5 kg) hinzu. Am besten gedeihen Himbeeren auf frischen, strukturierten und organisch reichen Lehmböden. Sie mögen keine alkalischen und sehr sauren Böden. Auf sandigem Lehmboden müssen die Pflanzen häufiger gegossen und mehr organisches Material zugegeben werden.
Gute Vorfrüchte sind Hülsenfrüchte und andere Gründüngungspflanzen. Nach Kohl, Kartoffeln und Tomaten sollten Himbeeren nicht gepflanzt werden.
Ein normaler Himbeersetzling hat ein gut entwickeltes Wurzelsystem und nicht zu dicke oberirdische Stängel. Pflanzen Sie die Pflanzen sofort nach dem Kauf ein oder schlagen Sie sie im Schatten ein und gießen Sie sie.
Setzen Sie den Wurzelhals nicht zu tief. Er sollte sich auf Höhe der Bodenoberfläche befinden.
Eine zu flache Pflanzung führt zur Bildung eines oberflächlichen Wurzelsystems. Die Pflanzen leiden dann unter Frost und Trockenheit, da die obere Schicht schneller gefriert und austrocknet.
Bei zu tiefer Pflanzung haben die Triebe größere Schwierigkeiten, an die Oberfläche zu gelangen. Sie wachsen entweder schwach oder keimen gar nicht.
Wenn Sie Himbeeren in feuchte Erde pflanzen, ist kein zusätzliches Gießen erforderlich. Bei trockener Erde hingegen ist eine Bewässerung notwendig.
Beim Anbau von Himbeeren werden sie in Gruppen, Reihen und Bändern gepflanzt; in Pflanzlöcher und Furchen. Der Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 50 – 70 cm.
Da Himbeeren stark in die Breite wachsen, kann das Wurzelwachstum begrenzt werden. Dazu heben Sie einen halben Meter tiefen und breiten Graben aus, stellen ringsum Schieferplatten so hinein, dass die Oberseite etwas über die Bodenoberfläche ragt, füllen den Graben mit nährstoffreicher Erde und pflanzen die Setzlinge hinein.
► BROMBEER- UND LOGANBEER-SORTEN
PFLANZZEITEN
Je nach Klima werden Himbeeren im Frühjahr oder Herbst gepflanzt. Pflanzen in Töpfen können auch im Sommer gesetzt werden.
Bei einer rechtzeitigen Herbstpflanzung Ende September — Oktober bewurzeln sich die Setzlinge gut vor dem Winter. Mulchen Sie das Beet unbedingt mit organischem Material – Sägemehl, Humus oder Torf, in einer Schicht von mindestens 15 cm. Unter der Mulchschicht und dem Schnee bleiben die jungen Wurzeln bis zum Frühjahr bestens erhalten. Als Winterschutz kann Laub verwendet werden. In Regionen mit frostigen, aber schneelosen Wintern wird ein Gestell aufgestellt und mit einer Polyethylenfolie abgedeckt.
Es wird nicht empfohlen, Himbeeren zu einem späteren Zeitpunkt zu pflanzen. Bei Verspätung werden die Setzlinge im Garten eingeschlagen oder in feuchtem Sägemehl bei einer Temperatur von +4°C gelagert.
Im Frühjahr werden Himbeeren sehr früh gepflanzt. Idealerweise tun Sie dies, bevor die Knospen erwachen. Nach dem Pflanzen werden zu lange Stängel auf 25-30 cm gekürzt.
Im Mai bis Juni des nächsten Jahres erscheinen aus den Knospen an Rhizomen und Wurzeln Triebe, aus denen man die erforderliche Anzahl der stärksten und gesündesten auswählt. Die übrigen werden herausgeschnitten.
In der zweiten Sommerhälfte reifen die Triebe heran. In den Blattachseln bilden sich eine Hauptknospe und 1-2 zusätzliche Knospen, die austreiben, wenn die Hauptknospe abgestorben ist.
Da die normale Himbeere an den einjährigen Trieben des Vorjahres Früchte trägt, wird sie nach der Methode von Archangelski auf zwei Flächen angebaut. Auf der einen lässt man nur die fruchttragenden Triebe, auf der anderen die einjährigen.
Besonderheiten beim Anbau von remontierenden Himbeeren und Pflegerichtlinien
Die süße und aromatische Beere der Himbeere ist nicht nur ein Leckerbissen, sondern auch ein hervorragendes Heilmittel gegen Erkältungen. Deshalb lieben es Gärtner, diese Kultur auf ihren Gartengrundstücken anzubauen. Besonders geschätzt wird die remontierende Himbeere, die in der Lage ist, zweimal pro Saison eine Ernte zu liefern. Der Anbau von remontierenden Himbeeren und die Pflege der Pflanzen haben einige Besonderheiten. Wenn man die Empfehlungen der Fachleute berücksichtigt, kann man den ganzen Sommer über die aromatische Beere genießen.
Auswahl des Standorts für die Himbeeren
Im Vergleich zu normalen Himbeeren sind remontierende Sorten anspruchsvoller hinsichtlich der Sonneneinstrahlung des Standorts und der Bodenfruchtbarkeit, daher kommt der Standortwahl beim Anpflanzen dieser Kultur große Bedeutung zu. Der Himbeergarten sollte auf einem Grundstück angelegt werden, das den ganzen Tag über von Sonnenstrahlen beschienen wird.
Auf einem schattigen Standort setzen Blüte und Fruchtreife viel später ein, und in manchen Fällen kann man sogar ganz ohne Ernte dastehen.
Himbeeren mögen keine Zugluft, daher werden die Pflanzungen meist entlang eines Zauns oder von Nebengebäuden angelegt, die einen natürlichen Windschutz bieten. Für den Anbau dieser anspruchslosen Kultur eignet sich am besten die Südseite des Grundstücks, die im Norden durch Gebäude oder einen Zaun geschützt ist.
Es wird nicht empfohlen, den Himbeergarten an Stellen anzulegen, an denen zuvor Gemüsekulturen wie Tomaten, Auberginen, Paprika, Gurken, Kartoffeln angebaut wurden. Falls man aus bestimmten Gründen genau solche Flächen nutzen muss, sollte man den Boden mit Phosphor und Kalium düngen.
Am besten eignen sich für Himbeeren leichte Lehmböden mit schwach saurem pH-Wert.
Bodenvorbereitung
Bevor man remontierende Himbeeren pflanzt, muss der Boden richtig vorbereitet werden. Dies kann entweder ein Jahr vor der Pflanzung oder unmittelbar vor dem Einsetzen der Pflanzen in die Erde erfolgen.
Bei der Herbstumgrabung des Bodens werden Düngemittel in einer Menge von 45 g Kalium, 65 g Superphosphat, 10–13 kg Humus pro Quadratmeter eingearbeitet. Im Frühjahr werden auf der Fläche des künftigen Himbeergartens Senf, Klee oder Hülsenfrüchte ausgesät, die im August gehäckselt und in den Boden eingearbeitet werden. Anfang Oktober werden auf dieser Fläche remontierende Himbeeren gepflanzt.
Für die Pflanzung von Himbeeren hebt man einen 40–45 cm tiefen Graben aus, dessen Boden 10 cm hoch mit einer Nährstoffmischung aus Kompost oder Mist gefüllt wird. Auf den Mist streut man gleichmäßig Doppelsuperphosphat aus, das mit einer Schicht fruchtbarer Erde bedeckt wird. Außerdem wird Holzasche in den Boden eingearbeitet, etwa ein Literglas pro Meter Graben. Anschließend wird die Erde im Graben festgestampft und die bewurzelten Pflanzen werden eingesetzt.
Himbeerpflanzung
Remontante Himbeeren pflanzt man im Frühling oder Herbst, wobei Experten die Pflanzung zwischen dem 15. September und dem 10. Oktober für am effektivsten halten. In dieser Jahreszeit lässt die Sommerhitze nach, der Boden verliert langsam Feuchtigkeit, sodass die Stecklinge gut einwurzeln und sich auf den Winter vorbereiten können.
Die Pflanzung remontanter Himbeeren erfolgt so, dass die Wurzeln der Setzlinge nicht zu nah an der Erdoberfläche liegen und der Wurzelhals der Pflanze sich in derselben Tiefe befindet wie vor dem Umpflanzen.
Bei der Grabenmethode zur Anlage eines Himbeerbeets sollte man zwischen den Setzlingen mindestens 70 cm und zwischen den Reihen 1,5 m Abstand lassen. Bei der Pflanzung in einzelne Löcher lässt man zwischen den Setzlingen mindestens 1–2 Meter Abstand. Zur Vermehrung remontanter Himbeeren können sowohl Wurzelstecklinge als auch junge Triebe verwendet werden.
Pflege remontanter Himbeersorten
Wie jede Kulturpflanze benötigt die remontante Himbeere eine richtige und rechtzeitige Pflege, die aus regelmäßigem Gießen und Lockern des Bodens, Rückschnitt und Düngung besteht.
Remontante Himbeeren zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl an einjährigen als auch an zweijährigen Trieben Früchte tragen können. Die ersten Beeren reifen bereits Anfang Juli. Für die Fruchtbildung verbraucht die Pflanze viele Nährstoffe. Die jungen Frühjahrstriebe entwickeln sich schwächer, und die Herbstrente fällt deutlich geringer aus als die Sommerernte. Dennoch werden die im Oktober geernteten Beeren doppelt geschätzt und sind eine angenehme Belohnung für die mühevolle Arbeit des Gärtners.
Wenn nur eine Ernte geplant ist, schneidet man im Spätherbst alle Triebe bodennah ab, ohne Stummel zu hinterlassen. Das Schnittgut wird aus dem Garten entfernt oder vollständig verbrannt. So befreit man das Himbeerbeet von Schädlingen, die an den Trieben überwintern.
Falls man zwei Ernten pro Saison erhalten möchte, wird der Rückschnitt zweimal durchgeführt. Das erste Mal nach der Sommerernte schneidet man die zweijährigen Triebe heraus. Diese unterscheiden sich von den einjährigen durch ihren verholzten Stamm und die welken, allmählich vertrocknenden Blätter.
Den zweiten Rückschnitt führt man im Spätherbst durch, bevor man das Himbeerbeet für den Winter abdeckt. Dabei werden nur die Spitzen der Triebe, von denen die Beeren geerntet wurden, gestutzt. Im Frühjahr erfolgt ein selektiver Rückschnitt, bei dem erfrorene und beschädigte Triebe entfernt werden.
Himbeeren mögen keine zu feuchten Böden, vertragen aber auch keine Trockenheit. Bei Wassermangel werden die Beeren kleiner, trocknen aus und zerfallen. Die Häufigkeit des Gießens hängt von den Wetterbedingungen ab. In trockenen Sommern müssen die Pflanzen regelmäßig und reichlich gegossen werden, sodass der Boden 40–50 cm tief durchfeuchtet wird.
Es ist sehr wichtig, die Himbeeren während der Blüte- und Fruchtperiode zu gießen. Nach der Ernte der Beeren wird ebenfalls empfohlen, das Himbeerbeet gründlich zu wässern.
- Lockern des Bodens
Das Lockern des Bodens im Himbeerbeet sollte regelmäßig durchgeführt werden, 4 bis 6 Mal im Jahr. Dies hilft, den Sauerstoffzugang zu den Wurzeln zu gewährleisten und ermöglicht es der Feuchtigkeit, länger im Boden zu bleiben. Das erste Mal wird der Boden im frühen Frühling gelockert, bevor die Knospen erwachen.
Beim Lockern zwischen den Reihen kann man 10–15 cm tief gehen, in den Reihen nicht mehr als 8 cm.
Die letzte Lockerung wird im späten Herbst durchgeführt. Um einige Schädlinge loszuwerden, kann man zu dieser Zeit den Boden zwischen den Reihen sogar mit Umdrehen der Erdscholle umgraben.
- Mulchen
Erfahrene Gärtner greifen sehr oft zum Mulchen des Bodens zwischen den Pflanzen. Diese Maßnahme ermöglicht es, das Auftreten von Unkraut zu begrenzen, trägt zur Feuchtigkeitsspeicherung im Boden bei und schützt die Pflanzenwurzeln vor Unterkühlung und Überhitzung.
Zum Mulchen eignet sich jedes natürliche Material: Sägespäne, Heu, Stroh, Torf, Humus. Seltener wird in Himbeerbeeten synthetische Mulchfolie oder spezielle Fasern verwendet. Nachdem das Mulchmaterial verrottet ist, wird es in den Boden eingearbeitet, wodurch die Pflanzen mit organischem Dünger versorgt werden. Jede Saison wird die Mulchschicht erneuert.
Der Anbau von remontierenden Himbeeren erfordert regelmäßige und rechtzeitige Düngungen, da die Pflanze während des Wachstums und der Fruchtbildung viele Nährstoffe benötigt. Zu Beginn des Sommers kann man organische Dünger in den Boden einbringen. Dafür eignet sich Rinderdung, gemischt mit Wasser im Verhältnis 1:10, oder Hühnermist – 1:20. Pro Quadratmeter Pflanzfläche reichen 4–5 Liter Lösung. Die remontierenden Himbeeren sollten 2–3 Mal pro Saison mit organischem Dünger versorgt werden.
Die Düngung sollte am besten bei warmem Wetter erfolgen, wobei die Düngergabe mit dem Gießen kombiniert wird.
Die Himbeeren kommen auch ohne zusätzliche Düngung mit Mineraldünger nicht aus. Einen Kaliummangel kann man an kleinen Blättern mit braunen Rändern erkennen, und auf einen Phosphormangel weisen schwache und absterbende Triebe hin.
Beim Ausbringen von Kaliumdüngern sollte der Eintrag von Chlor in den Boden vermieden werden. Den Boden mit Phosphor anreichern kann man mit Nitroammophoska, das in einer Menge von 50–100 g pro Quadratmeter ausgebracht wird.
Einen Stickstoffmangel kann man nur im Frühjahr ausgleichen. Wenn man die Pflanzen im Herbst mit stickstoffhaltigen Düngern versorgt, kann sich die Vegetationsperiode verlängern und die Vorbereitung auf den Winter behindern.
- Wie man die Triebe reguliert
Den ganzen Sommer über muss die Anzahl der erscheinenden Triebe kontrolliert werden, wobei pro Quadratmeter nur 5–6 der kräftigsten übrig bleiben. Wenn man die überschüssigen Triebe nicht entfernt, wird das Himbeerbeet stark zuwachsen. Den Pflanzen werden Nährstoffe und Sonnenlicht fehlen, wodurch die Beeren klein und die Ernte kärglich werden.
Die grünen Triebe werden mit einer scharfen Gartenschere so nah wie möglich an der Bodenoberfläche herausgeschnitten.
Junge Triebe können zur Vermehrung verwendet werden. Dazu muss der Trieb zusammen mit einem kleinen unterirdischen Teil des Rhizoms ausgegraben werden.
- Anbinden
Himbeerstängel können bis zu zwei Meter lang werden. Damit sie sich unter der Last der Beeren nicht biegen und brechen, müssen Sie sie rechtzeitig anbinden. Beim Pflanzen in Gräben verwenden Sie dazu beidseitige Spaliere. Es ist sehr praktisch, die Pflanzen zu pflegen und die Ernte einzubringen, wenn Sie an ein Spalier die einjährigen Triebe und an das andere die zweijährigen binden. Beim Pflanzen in Büscheln schlagen Sie Pfähle in den Boden, um die Stängel in aufrechter Position zu halten.
Tipps für den Himbeeranbau
Nach dem Pflanzen der Setzlinge sollten Sie sorgfältig darauf achten, dass beim Gießen die Erde um den Wurzelhals nicht weggespült wird und die Wurzeln nicht freigelegt werden – dies kann zum Absterben der Pflanze führen.
Die Wurzeln remontierender Himbeeren wachsen auch bei niedrigen Temperaturen weiter. Daher sollten Sie bei der Herbstpflanzung den Boden mit einer dicken Schicht Mulchmaterial bedecken. Dies schützt die Pflanzenwurzeln vor dem Erfrieren und verschafft ihnen zusätzliche Zeit zum Anwachsen.
Sie sollten Himbeeren nicht länger als 5 Jahre am selben Standort anbauen, da der Boden sonst stark auslaugt und eine reiche Ernte nahezu unmöglich wird.
In der mittleren Zone fällt die zweite Fruchtperiode auf Oktober, wenn die Lufttemperatur deutlich sinkt und nachts leichte Fröste möglich sind. Um die Reifezeit der Beeren zu verlängern, decken Sie den Himbeerhain mit Folie ab.
Die Pflege remontierender Himbeeren ist nicht besonders schwierig. Sogar ein Anfänger im Gartenbau kann diese Arbeit bewältigen, und der Lohn für die Mühe wird eine Sommer- und Herbsternte großer, aromatischer Beeren sein. Die Hauptsache ist, dass Sie die Ratschläge von Fachleuten befolgen und Pflanzmaterial in gut etablierten Baumschulen erwerben.
Anbau und Sorten remontierender Himbeeren im Nordwesten Russlands
Besonderheiten des Anbaus remontierender Himbeeren im Nordwesten Russlands
In meinem Artikel über neue remontierende Himbeersorten mit mehrmaligem Fruchtzyklus an einjährigen Trieben, die vom bekannten Züchter I. W. Kasakow für die Bedingungen des Zentral-Tschernosem-Gebiets, des Nordkaukasus und südlicherer Regionen gezüchtet wurden («Flora Price» Nr. 1(72)), habe ich bemerkt, dass die Sorte Babje Leto (die zu den ersten gezüchteten gehört) ebenfalls zu dieser Gruppe gerechnet wird.
Meine Beobachtungen beim Anbau dieser Sorte im Garten sowie die Erfahrungen der Puschkin-Baumschule des NPC «Agrotechnologie» zeigen jedoch, dass sich unter den Bedingungen der nordwestlichen Region mit einem nicht ausreichend warmen und frostfreien Herbst die remontierende Fruchtzone an den einjährigen Trieben dieser Sorte deutlich verringert (bis zu 30 % der Trieblänge) und die Beerenreife sich verzögert, was die Herbsternte stark reduziert. Und nur in Jahren mit einem warmen, langen Herbst, die in letzter Zeit im Leningrader Oblast beobachtet wurden (2000, 2003, 2005), reiften etwa auf 1/4 bis 1/3 des oberen Teils der einjährigen Triebe große, saubere, süße Beeren.
Die abgeerntete Triebspitze vertrocknet, und am verbliebenen zweijährigen Stiel bildet sich im folgenden Jahr die Sommerernte, wie bei gewöhnlichen Sorten.
In Jahren mit warmem Herbst bildet sich an den Spitzen einjähriger Triebe auch bei solchen teilweise remontanten Sorten unter den Bedingungen des Nordwestens eine Ernte, wie Schar-Ptiza, Schurawlik, Progress, Sentjabrskaja und einigen anderen.
Sorten dieses Typs, insbesondere die Sorte Babje Leto, sollten Sie unter unseren Bedingungen mit dem Ziel anbauen, zwei Ernten zu erzielen: die Hauptsommerernte und eine zusätzliche Herbsternte am oberen Teil der einjährigen Triebe. In diesem Fall müssen Sie den oberirdischen Teil der einjährigen Triebe für den Winter nicht abschneiden, sondern im zeitigen Frühjahr nur die abgeerntete Spitze entfernen. Der verbliebene zweijährige Teil des Stiels trägt im Sommer Früchte.
In wärmeren Regionen der mittleren Zone Russlands erhalten Sie von jedem Strauch der Sorte Babje Leto, die auf diese Weise angebaut wird, 2,5–2,8 kg Beeren der Herbsternte und 2–2,5 kg der Sommerernte. Somit kann der Gesamtertrag 4,5–5 kg pro Strauch erreichen.
Im Nordwesten Russlands gelingt der Versuch, «zwei Häute von einem Schaf zu ziehen», nur in Jahren mit warmem, lang anhaltendem Herbst, und natürlich fallen die Erträge von Sommer und Herbst anders aus. Außerdem kommt es manchmal vor, dass die Herbsternte nicht rechtzeitig reift und der obere Teil des Triebes erfriert, da der Trieb aufgrund der Fruchtknotenbildung nicht auf die Überwinterung vorbereitet wird.
Dennoch bauen viele Gärtner die Sorte Babje Leto an, um im Herbst, im September–Oktober, wenigstens 1,0–1,5 kg große, nicht wurmige Beeren pro Strauch zu erhalten, da sie in dieser Zeit nicht vom Himbeerkäfer befallen werden, weil die Entwicklungsphasen des Himbeerkäfers und die Bildung der Herbstbeeren nicht zusammenfallen.
In Regionen mit nicht ausreichend warmem Herbst ist es zur vollständigeren Reifung der Herbsternte sinnvoll, eine Ausdünnung der Fruchtansätze am oberen Teil des Triebes vorzunehmen, wo sich kleine Beeren bilden und Teile der Blütenstände sogar vertrocknen. An diesem Teil des Triebes sollten Sie die generativen Organe ausdünnen, indem Sie zunächst den wachsenden Zweig beim Erscheinen des ersten Blütenstandes abknipsen, dann, sobald sie erscheinen, die oberen 5–7 schwachen Zweige ausbrechen und 8–10 untere, stärkere für die Fruchtbildung stehen lassen. Eine solche Ausdünnung fördert die schnelle Entwicklung der verbliebenen Fruchtzweige, ihre rechtzeitige und gleichmäßige Blüte, beschleunigt die Reifung und erhöht die Beerenmasse. Dabei sinkt der Gesamtertrag nicht, und die Beeren schaffen es praktisch, vor dem ersten Frost zu reifen.
Außerdem können Sie zur Beschleunigung der Reifung der Herbsternte einfache tragbare Folienabdeckungen verwenden. Einen Teil der Triebspitzen mit unreifen Beeren können Sie abschneiden und vor dem Reifen in einem Raum in einem Gefäß mit Wasser aufbewahren oder die Fruchtansätze, Knospen und Blüten als Heilkräuter verwenden, nachdem Sie sie getrocknet haben.
Gärtnern, die die Herbstbeeren der Sorte Babje Leto mit Pflanzmaterial derselben Sorte kombinieren möchten, kann die Erfahrung des Breitbandanbaus von Pflanzen mit anschließender Nutzung der im Herbst abgetragenen einjährigen Triebe als Pflanzmaterial empfohlen werden.
In diesem Fall wird die Plantage auf gut gedüngtem und unkrautfreiem Boden angelegt. Die Pflanzen werden in einem zweireihigen Band mit einem Abstand von 0,5 m zwischen den Pflanzen in der Reihe und 0,5–0,7 m zwischen den Reihen gepflanzt.
Bis zum Herbst des ersten Jahres bilden sich aus dem Rhizom jedes Setzlings 1–2 gut entwickelte Triebe mit fruchttragender Spitze. Nach der Ernte wird die Spitze abgeschnitten, die Triebe werden mit einem Spaten samt einem kleinen Wurzelvolumen ausgegraben und als Pflanzmaterial verwendet.
Im Frühjahr des folgenden Jahres wachsen aus den im Boden verbliebenen Wurzeln zahlreiche Wurzelausläufer, die den gesamten Streifen von 0,7–1,0 m Breite füllen.
Im Laufe des Sommers werden sie ausgedünnt, wobei auf 1 m Streifen 15–18 der stärksten Triebe stehen bleiben. Diese liefern im Herbst unter günstigen Bedingungen einen Ertrag. Nach der Ernte werden alle Setzlinge ausgegraben und zur Pflanzung oder zum Verkauf verwendet.
Anschließend wird die Fläche von Abfällen befreit, organische und mineralische Dünger oberflächlich ausgebracht und in einer Tiefe von 4–5 cm in den Boden eingearbeitet. Bis zum Herbst des nächsten Jahres werden erneut Beerenernte und Pflanzmaterial gewonnen. Auf diese Weise können die Anpflanzungen bei guter Pflege 5–6 Jahre lang genutzt werden.
Die Anbautechnik für remontierende Sorten – sowohl mit zweijährigem (Babje Leto) als auch mit einsaisonalem Wachstums- und Fruchtzyklus – weist im Vergleich zur herkömmlichen Technik einige Besonderheiten auf.
Dies betrifft vor allem die sorgfältige Standortwahl, sowohl im kommerziellen Anbau als auch im Hausgarten. Eine unerlässliche Voraussetzung für den Erfolg ist ein sonniger, gut beleuchteter Standort. Dies hat großen Einfluss auf den Blühzeitpunkt: Im Schatten setzt die Blüte später ein, die Pflanzen entfalten nicht ihr volles Potenzial, der remontierende Bereich wird stark reduziert, der Fruchtbeginn verzögert sich oder es kommt gar nicht erst zu einem Ertrag.
Die besten Böden für remontierende Sorten sind gut gedüngte mittlere und leichte Lehmböden mit neutraler oder schwach saurer Reaktion (pH 6–7).
Die Bodenvorbereitung erfolgt idealerweise in einer Vorkulturfruchtfolge, bei der reine Brache und begrünte Gründüngungsbrache abwechseln: Im ersten Jahr bleibt das Land unbestellt, es werden organische Dünger eingebracht und der Boden gelockert, um Unkraut zu vernichten. Im zweiten Jahr werden Kulturen ausgesät, die zur Unkrautbekämpfung beitragen, ohne die Bodenfruchtbarkeit zu mindern. Im dritten Jahr werden Gründüngungspflanzen ausgesät und in den Boden eingearbeitet. Im Übrigen wird der Boden wie bei einer gewöhnlichen Himbeerplantage vorbereitet.
Minderfruchtbare Böden werden durch jährliche erhöhte Gaben organischer Dünger bei der Herbstackerung verbessert (10–15 kg/m²). Übernässte Flächen werden durch Dränage oder offene Gräben entwässert.
Im nördlichen Teil der Nichtschwarzerdezone und im Nordwesten kann man bei hohem Grundwasserstand und wenn eine Ableitung nicht möglich ist, Himbeeren auf Beete pflanzen, indem man die Pflanzen in Furchen setzt, deren Boden mit verschiedenen organischen Materialien ausgelegt werden sollte, die Humus liefern (Hackschnitzel, gehacktes Reisig, Schilf, Rohrkolben usw.).
Mittelfruchtbare Böden werden jährlich mit Düngemitteln versorgt, und zwar pro 1 m²: 5-6 kg organische Dünger, 25-30 g Superphosphat, 15-20 g Kaliumsalz.
Angesichts des erhöhten Nährstoffbedarfs remontanter Sorten und der Unmöglichkeit, die gesamte Fläche gut zu versorgen, sollten die Düngemittel vorzugsweise in den Graben eingebracht werden.
Zu diesem Zweck wird in Richtung der zukünftigen Reihe ein Graben von 0,5–0,6 m Tiefe ausgehoben, auf dessen Boden organische und mineralische Düngemittel ausgebracht werden, und zwar pro 1 m Länge: je zwei Eimer Humus oder Kompost und je ein Glas Superphosphat und Kaliumsulfat. Die mineralischen Düngemittel können besser durch ein Literglas Asche ersetzt werden. Die Düngemittel werden mit der oberen Bodenschicht vermischt und in den Graben geworfen – das ist die erste Schicht. Dann wird die untere Bodenschicht, gemischt mit Düngemitteln, aufgeschüttet – die zweite Schicht. Der Graben wird leicht verdichtet, damit die gesamte Erde hineinpasst.
Eine ähnliche Methode der Bodenvorbereitung vor der Pflanzung kann auch beim Einpflanzen von Setzlingen in Gruben angewendet werden, indem man in jede Grube die halbe Düngermenge gibt, die für 1 m Graben empfohlen wird.
Die Pflanzen können auf verschiedene Weise platziert werden:
– einreihig, mit einem Abstand von 0,5 m zwischen den Pflanzen und zwischen den Reihen im Hausgarten – mindestens 1,2 m;
– bandförmig, in 2–3 Linien mit einem Abstand von 0,5 m zwischen den Pflanzen, zwischen den Linien 0,6–0,9 m, zwischen den Bändern 1,5–1,8 m;
– buschig, einzelne Büsche im Abstand von 0,7 m;
– frei, indem man die Pflanzen an den sonnigsten und wärmsten Stellen platziert;
– quadratisch-buschig, die Pflanzen werden an den Seiten von 1–1,5 m angeordnet, wobei in jede Ecke 1 Pflanze gesetzt wird.
Es gibt auch andere Anordnungsmethoden, die je nach Boden- und Klimabedingungen, Sorteneigenschaften, Einsatzmöglichkeiten von Folienabdeckungen und anderen Faktoren angewendet werden.
Die Bildung der Pflanzungen erfolgt wie folgt: Im ersten Jahr nach der Pflanzung bilden sich je nach Sorte und Pflanzmaterial 1–3 Ersatztriebe. Bei einer Triebhöhe von 10–15 cm wird der alte oberirdische Teil des Setzlings abgeschnitten und verbrannt. Diese Maßnahme fördert die bessere Entwicklung junger Triebe und ermöglicht es, das Niveau der Pilzinfektion zu senken.
Nach der Ernte der Herbsternte bei einmal tragenden Sorten entfernen Sie den oberirdischen Teil der Pflanzen vollständig. Führen Sie diese Arbeit am besten bei anhaltenden spätherbstlichen Frösten und bei gefrorenem Boden durch, da bis zu diesem Zeitpunkt ein aktiver Nährstoffabfluss aus dem Stängel in das Wurzelsystem der Pflanzen stattfindet. Schneiden Sie die Triebe knapp über dem Boden ab, ohne Stummel zu hinterlassen. Ab dem zweiten Jahr nach der Pflanzung beginnen Sie mit Beginn der Vegetation mit der Auslichtung der Wurzelausläufer, wobei Sie pro laufendem Meter Reihe 5-15 kräftige Triebe stehen lassen.
Im weiteren Verlauf verwenden Sie die nachwachsenden Wurzelausläufer, die entfernt werden müssen, als Pflanzmaterial, indem Sie sie im «Brennnesselstadium» mit einem Erdballen ausgraben und an der vorbereiteten Stelle einpflanzen.
Bei der Buschmethode formen Sie den Strauch aus 3-6 Ersatztrieben, abhängig vom Verzweigungsgrad der Sorte.
Sorten mit starker Verzweigung (Babi Leto) mit zweijährigem Fruchtzyklus pflanzen Sie vorzugsweise weitständig und lassen Sie in der Folge jährlich in jedem Strauch nur zwei Ersatztriebe stehen (von diesen erhalten Sie die Herbsternte) sowie zwei verkürzte vorjährige Stängel, die im Sommer fruchten.
Wichtig für den Anbau remontanter Sorten ist das Mulchen des Bodens mit dunkler Folie, Vliesstoffen und anderen Mulchmaterialien, die den Wärmeverlust des Bodens um etwa 15 % reduzieren, was für remontante Sorten sehr wesentlich ist, da sie unter den Bedingungen des Nordwestens in der Regel einen Wärmemangel aufweisen. Sie können auch helle Folie verwenden, die Sie oben mit einer 2-3 cm dicken Schicht Torf oder Erde abdecken.
Den Boden in den Zwischenreihen und die freie Fläche zwischen den Sträuchern können Sie auch mit Gräsern einsäen, wenn dort keine Folie liegt. Säen Sie die Gräser vor der Pflanzung der Himbeeren, gleichzeitig mit der Pflanzung oder nach dem Anwachsen der Setzlinge. Das Gras mähen Sie regelmäßig und lassen das Schnittgut liegen. Dünger bringen Sie auf der gesamten Fläche zu den empfohlenen agrotechnischen Terminen aus.
Die Beeren der Herbsthimbeere zeichnen sich durch Sauberkeit (wurmfrei), großes Gewicht, erhöhte Festigkeit aus und bleiben nach der Reife relativ lange am Strauch (sie faulen nicht).
Daher können Sie die Ernte alle 5-7 Tage durchführen. Die Beerenernte beenden Sie bei Eintritt von Frösten von -4 bis -6 °C.
Der Anbau remontanter Himbeersorten zusammen mit Sommersorten ermöglicht es, den Verzehr frischer Beeren auf bis zu 5 Monate zu verlängern, und bei ihrer Verwendung für die saisonunabhängige Treiberei kann das Fließband frischer Beeren fast das ganze Jahr über laufen.
Der Vorteil einer ökologisch sauberen Herbsternte liegt auch darin, dass die Preise für Beeren in der Nebensaison höher sind als im Sommer.
Es sind jedoch auch einige negative Aspekte beim Anbau remontanter Himbeersorten mit einsaisoniger Fruchtbildung nicht ausgeschlossen. Es kommt zu einem Befall der einjährigen Triebe durch Spinnmilben, Himbeermilben, Triebgallmücke und Purpurfleckenkrankheit. In diesem Fall sollten Sie, um die Ernte nicht zu gefährden, die Anpflanzungen mit gesundem Pflanzmaterial anlegen.
Zudem kann das Fehlen oberirdischer Pflanzenteile auf der Plantage im Winter den Bodenfrost beeinflussen, daher sollten Gärtner für das Wurzelsystem sorgen, indem sie es für eine gute Schneerückhaltung abdecken.
G. Alexandrowa, Kandidatin der Agrarwissenschaften
Remontierende Himbeere – Pflanzung, Anbau, Pflege
Anbau von remontierenden Himbeeren – besondere Merkmale der Pflanze und Pflege
Remontierende Himbeere ist eine der Himbeersorten, die in den Ländern Europas und der GUS aufgrund ihrer einzigartigen Fähigkeit, mehrmals pro Saison Früchte zu tragen, beliebt ist.
Der Begriff 'remontierend' bedeutet 'nachwachsend'. In Europa ist diese Himbeersorte besser bekannt unter dem Namen 'everbearing', was 'ununterbrochen Früchte tragend' bedeutet.
Das Hauptmerkmal der remontierenden Himbeere ist die Fähigkeit, sowohl für eine als auch für zwei Ernten Früchte zu tragen. Nach dem Pflanzen der remontierenden Himbeere können Sie die erste Ernte bereits im August-September nach einem Jahr Pflege ernten. Die nächste Ernte bringt der Strauch etwas früher – Mitte Juni. Es ist jedoch anzumerken, dass die zweite Ernte an zweijährigen Trieben eine viel schlechtere Qualität aufweist als an einjährigen Trieben. Die im zweiten Anbaujahr geernteten Beeren sind recht weich, kernig und übermäßig trocken.
Darüber hinaus kann die Sommerernte der remontierenden Himbeere die zweite Herbsternte deutlich verschlechtern und verzögern. Dies liegt vor allem daran, dass alle Kräfte für die erste Sommerernte aufgewendet werden. Die Pflanze verwendet den größten Teil ihrer Kraft für die Bildung einjähriger Stängel und Triebe, die für die Reifung weiterer Ernten dienen.
Die Vermehrung remontierender Himbeeren kann für Hobbygärtner sehr vorteilhaft sein. Wenn Sie in Ihrem Garten mehrere Himbeersorten pflanzen, z. B. frühe, mittelspäte und remontierende, können Sie ein Vielfaches der Ernte erzielen und sich und Ihre Familie das ganze Jahr über mit leckeren Beeren versorgen.
Pflanzung von remontierenden Himbeeren – Regeln und Besonderheiten
Die Pflanzung von remontierenden Himbeeren ist ein recht aufwändiger Prozess, der viel Aufmerksamkeit und Planung erfordert. Diese Himbeersorte erfordert besondere Pflege, da eine unzureichende Pflege zu schlechter Entwicklung der Pflanze und schlechter Ernte oder sogar Ernteausfall führen kann. Vor dem Pflanzen müssen Sie den am besten geeigneten Standort auswählen. Am besten bevorzugen Sie die Südseite des Gartens mit lockerem und fruchtbarem Boden. Beim Pflanzen dieser Himbeersorte sind jedoch schattige und abgelegene Standorte ungeeignet. An einem solchen Standort kann die Pflanze in der Regel keine normale Ernte liefern.
Als beste Zeit für die Pflanzung gilt der Herbst, aber auf Wunsch können Sie auch im Sommer pflanzen.
Das Wichtigste, was beim Anbau von remontierenden Himbeeren zu beachten ist: Pflanzzeitpunkt, Pflanztiefe des Setzlings in der Erde und Pflanzdichte der Pflanzen.
Die Pflanzzeit für remontierende Himbeeren kann sich erheblich von anderen Sorten unterscheiden. In der Regel sollte diese Pflanzensorte mindestens eine Woche vor dem erwarteten Frost gepflanzt werden. Diese Sorte hat einen recht aktiven Stoffwechsel, sodass Sie auch bei erheblicher Kälte gute Früchte erzielen können, aber bei der Pflanzung neuen Materials treten einige Komplikationen auf.
Manche Gärtner beginnen mit der Pflanzung unmittelbar nach den letzten Frösten, und in den meisten Fällen führt dies zu einem viel besseren Ergebnis als bei einer Pflanzung im Herbst. Dabei tritt jedoch ein erhebliches Problem auf: In den ersten 5 Monaten nach einer solchen Pflanzung erreichen die Setzlinge nicht die nötige Reife und bringen keine normale, große Ernte. Die ersten Beeren bei einer solchen Pflanzung erhalten Sie erst im zweiten Jahr nach der Pflanzung.
Pflanzung in die Erde – in der Regel werden remontierende Himbeeren bis zu 250 cm hoch und haben recht dicke Stängel, jedoch ein büschelförmiges Wurzelsystem. Diese Eigenschaft ermöglicht es der Pflanze, Nährstoffe nur aus der Tiefe zu beziehen, in der sich die Seitenwurzeln befinden. Daher müssen Sie Himbeeren dieser Sorte in einer Tiefe von 30-50 cm pflanzen, damit die Pflanze bequem alle notwendigen Nährstoffe aufnehmen und eine größere Fläche zur Mineralstoffaufnahme erschließen kann.
Pflanzdichte – beim Pflanzen der genannten Himbeersorte sollten Sie die Höhe der Sträucher und die Dicke der Stängel berücksichtigen. Aufgrund dieser Parameter sollten die Pflanzen nicht zu dicht gesetzt werden, also nicht 2 oder mehr Sträucher pro laufenden Meter. Die Pflanzung der Himbeersträucher erfolgt nicht jedes Jahr, sondern nur einmal im Abstand von 7 bis 15 Jahren. Daher müssen Sie diese Prozedur sehr sorgfältig und aufmerksam durchführen, damit die Pflanze richtig wächst und einen guten Ertrag bringt. Denken Sie daran, dass die Himbeersträucher nicht zu dicht stehen sollten, da dies ihr normales Wachstum behindert und die Pflege erschwert.
Es ist zu beachten, dass bei der Vermehrung remontierender Himbeeren große Aufmerksamkeit der Düngung gewidmet werden sollte. In der Regel sollten Sie beim Pflanzen auf den Boden des vorbereiteten Lochs Kompost geben, und zwar zwei Eimer pro laufenden Meter. Sie können auch Humus und einige Gläser Kaliumdünger verwenden. Auf Wunsch können Sie anstelle von Dünger Holzasche verwenden, die ebenfalls sehr gute Ergebnisse für die Pflanzung und das Wachstum der Pflanze liefert.
Der Graben muss schichtweise aufgefüllt werden:
- Die erste Schicht enthält die vorbereiteten Düngemittel,
- die zweite – mit Düngemitteln vermischte Erde,
- die dritte – eine reine Schicht fruchtbarer Erde.
Es gibt verschiedene Methoden, remontierende Himbeeren zu pflanzen:
- Die Reihenpflanzung – bei dieser Methode beträgt der Abstand zwischen den Reihen der Sträucher nicht mehr als 2 Meter, beim Pflanzen der Setzlinge 1 Meter;
- Die Bandpflanzung – bei dieser Methode werden die Pflanzen in einer oder mehreren Reihen gesetzt, mit einem Abstand von 0,6 bis 0,9 Metern zwischen den Reihen.
- Die Buschpflanzmethode bedeutet, Himbeeren an den Ecken von Quadraten mit Seitenlängen von 1 bis 1,5 Metern zu pflanzen; bei dieser Methode werden die Pflanzen willkürlich gesetzt, wobei die sonnigsten Stellen für die Pflanzung ausgewählt werden.
Rückschnitt remontierender Himbeeren – worauf Sie achten sollten
Wenn Sie jährlich eine gute und große Ernte von remontierenden Himbeeren erhalten möchten, müssen Sie die Pflanze richtig pflegen und jedes Jahr die Triebe beschneiden. Wenn auf Ihrem Gartengrundstück auch frühe Himbeersorten vorhanden sind, müssen die zweijährigen Stängel der Büsche nach der Ernte beschnitten werden. In der Regel erfolgt der Schnitt im November und Dezember.
Wenn Sie im nächsten Jahr eine reiche Sommerernte erhalten möchten, müssen Sie alle Triebe bodennah abschneiden.
Beim Rückschnitt remontierender Himbeeren müssen Sie folgende Regeln beachten:
- Der Schnitt erfolgt zweimal jährlich;
- Die beste Zeit für den Rückschnitt ist November-Dezember und April;
- Sie sollten die Spitzen der Stängel nicht beschneiden, da dort die Befruchtung beginnt;
- Das Beschneiden der Zweige erfolgt nur, wenn Sie die Erntezeit hinauszögern möchten.
Der Hauptfehler vieler Hobbygärtner besteht darin, dass sie mit dem Rückschnitt an den Spitzen der Stängel beginnen. Dies reduziert deutlich den Ertrag und die Zeit der Ernte, denn genau an den Spitzen beginnt die Befruchtung der Pflanze.
Um eine reiche Ernte von hoher Qualität zu erzielen, müssen Sie regelmäßig den Frühlingsschnitt der remontierenden Himbeeren durchführen. Beim Frühlingsschnitt werden 10–15 cm oberhalb der ersten Knospe entfernt.
Es werden nur die Teile der Zweige und Stängel entfernt, die über den Winter vertrocknet und erfroren sind. Dieser Rückschnitt erfolgt im frühen April, zu dem Zeitpunkt, wenn die ersten Knospen gerade zu erscheinen und anzuschwellen beginnen und es recht einfach ist, beschädigte Triebe zu finden.
Neue Sorten remontierender Himbeeren – die besten für Ihren Garten
Es ist erwähnenswert, dass es eine ziemlich große Vielfalt an verschiedenen Himbeersorten gibt. Neue Sorten remontierender Himbeeren ermöglichen eine reiche Ernte unterschiedlicher Qualität. Bevor Sie mit dem Pflanzen von Himbeeren beginnen, müssen Sie sich entscheiden, welche Sorte Sie auf Ihrem Grundstück anbauen möchten. Heute gibt es über 200 verschiedene Sorten remontierender Himbeeren, und jede hat ihre eigenen Besonderheiten und Erträge.
Zu den bekanntesten zählen:
Atlant – eine Himbeersorte, deren Strauch eine Höhe von bis zu 1,75 m erreichen kann und als recht selten gilt. Er hat praktisch keine überflüssigen Triebe, was die Bequemlichkeit bei der Ernte deutlich erhöht. Der Strauch hat kleine, spärliche Dornen, dunkelgrüne Blätter und große Beeren.
Perseja – eine frühe Sorte, hat spärliche Triebe, bis zu 2 m Höhe, große dunkelrote Beeren, gleichmäßig, süß-sauer. Diese Sorte gilt als Sorte mit gleichzeitiger Reifung, ist resistent gegen Trockenheit und Pilzbefall.
Gelber Gigant – eine mittelspäte Sorte mit dichten, kräftigen Trieben, bis zu 2 m hoch, mit großen gelben Beeren, gleichmäßig, süß. Diese Sorte hat einen gestreckten Reifeprozess, zeichnet sich durch stabile Erträge aus und ist hoch kälteresistent;
Cumberland – eine mittelspäte Sorte mit dichten, mittelhohen Trieben und häufigen Dornen, kleinen schwarzen Früchten, rund, süß. Die Sorte reift gleichzeitig, ist resistent gegen Kälte und Trockenheit, Krankheiten, Schädlinge und Temperaturschwankungen;
Goldene Kuppeln – eine frühe Sorte mit mittelhohen, ausladenden Trieben, großen, leuchtend gelben, kegelförmigen Beeren, süß-sauer. Diese Sorte ist recht widerstandsfähig gegen verschiedene Krankheiten, hohe Temperaturen, Schädlinge und Pilzkrankheiten.
Heritage – eine späte Sorte mit großen, aufrechten, starkwüchsigen Trieben, mittelgroßen, leuchtend roten, festen, lange nicht abfallenden Beeren, rund, süß-sauer. Diese Sorte gilt als eine der ertragreichsten, ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und verschiedene Schädlinge, verträgt Kälte und Nässe schlecht.