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Radermachera
Die Pflanze Radermachera (Radermachera) gehört zur Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae), wobei ihre Heimat Ostasien ist. Diese Gattung umfasst etwa 15 Arten. Die erste Beschreibung mehrerer Arten dieser Pflanze wurde von dem Botaniker Radermacher aus Holland gemacht, wobei er sie auf der Insel Java entdeckte. Infolgedessen erhielt die Pflanze ihren Namen zu seinen Ehren.
Die im Haus gezüchtete Radermachera hat eine besondere Eigenschaft. Ihre großen, grünen, glänzenden Blattspreiten haben eine Breite von 15 bis 25 Zentimetern und eine Länge von 20 bis 70 Zentimetern. Sie sind in viele kleine Blätter unterteilt, deren Länge 20–40 mm beträgt.
Kurze Beschreibung der Kultivierung

- Blüte. In Innenräumen wird sie als dekorative Blattpflanze kultiviert. Sie blüht nur unter natürlichen Bedingungen.
- Lichtverhältnisse. Sie wächst gut an einem leicht schattigen Standort sowie bei hellem, diffusem Sonnenlicht.
- Temperatur. Während der Vegetationsperiode 20 bis 25 Grad, im Winter 15 bis 17 Grad.
- Bewässerung. Während des aktiven Wachstums wird die Pflanze regelmäßig gegossen, wobei das Substrat sofort nach dem Antrocknen der oberen Schicht befeuchtet wird. In den Wintermonaten wird gegossen, wenn ein paar Tage nach dem vollständigen Austrocknen der oberen Erdschicht vergangen sind.
- Luftfeuchtigkeit. Sie benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dazu wird der Topf auf eine mit feuchtem Kies gefüllte Schale gestellt. An heißen Sommertagen wird die Raumluft zusätzlich mit einem Sprühgerät befeuchtet.
- Düngung. Die Düngung beginnt in der zweiten Hälfte des Frühjahrs und endet in den ersten Herbstwochen. Dazu wird alle 15–20 Tage ein komplexer Mineraldünger für dekorative Blattpflanzen in das Substrat eingebracht. Im Herbst und Winter benötigt die Pflanze keine Düngung.
- Ruhezeit. Sie findet von November bis März statt.
- Umtopfen. Bis der Strauch drei Jahre alt ist, wird er jedes Frühjahr umgetopft. Danach wird er alle 2 bis 3 Jahre dieser Prozedur unterzogen.
- Bodenmischung. Sie besteht aus Rasen-, Laub-, Torf- und Humuserde (1:2:1:1).
- Vermehrung. Durch Absenker und Stecklinge.
- Schädlinge. Wollläuse, Blattläuse und Spinnmilben.
- Krankheiten. Mit der Blume können nur dann Probleme auftreten, wenn sie falsch gepflegt wird oder ihr keine geeigneten Wachstumsbedingungen geboten werden.
Pflege von Radermachera in Innenräumen

Beleuchtung
Radermachera, die in Innenräumen kultiviert wird, fühlt sich in leichtem Schatten recht wohl. Dennoch ist es besser, einen Platz mit hellem, diffusem Licht zu wählen. Man kann den Busch auf eine Nordfensterbank stellen, allerdings kann er dann im Winter akut unter Lichtmangel leiden. An einem Südfenster benötigt die Blume unbedingt Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Am besten eignen sich Fenster, die nach Westen oder Osten ausgerichtet sind.
Versuchen Sie sicherzustellen, dass die Blume im Winter ausreichend Licht erhält. Wenn die Beleuchtung zu spärlich ist, beginnen die Triebe zu strecken, wodurch der Busch eher wie eine Liane aussieht. Damit die Blume nicht einseitig wächst, wird sie regelmäßig ein wenig um die eigene Achse gedreht.
Temperatur
Während des aktiven Wachstums benötigt Radermachera Wärme (20–25 Grad). In den Wintermonaten fühlt sie sich bei normaler Raumtemperatur wohl. Am besten stellen Sie den Busch für diese Zeit an einen kühleren Ort (14 bis 18 Grad). Der Raum, in dem die Blume steht, wird regelmäßig gelüftet, vergessen Sie aber nicht, sie vor Zugluft zu schützen.
Bewässerung

Im Frühling und Sommer wird die Blume reichlich gegossen, und zwar sofort nachdem die obere Schicht der Bodenmischung im Topf getrocknet ist. Mit Beginn des Herbstes müssen die Häufigkeit und die Menge des Gießens allmählich reduziert werden. Im Winter wird die Erde im Topf erst befeuchtet, nachdem zwei Tage nach dem Trocknen der oberen Schicht vergangen sind.
Achten Sie darauf, dass das Substrat stets leicht feucht ist, und lassen Sie es auf keinen Fall zu, dass der Erdballen im Topf austrocknet. Zur Befeuchtung der Bodenmischung verwenden Sie gut abgestandenes weiches Wasser. Denken Sie daran, dass Radermachera sowohl durch Trockenheit als auch durch Wasserstau im Wurzelsystem geschädigt werden kann.
Luftfeuchtigkeit
Zimmer-Radermachera wächst gut bei hoher Luftfeuchtigkeit. Trockene Luft schadet ihr jedoch nicht stark. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, wird die Pflanze regelmäßig mit einer Sprühflasche besprüht, dabei sollte die Wassertemperatur etwa Raumtemperatur haben. Zusätzlich kann der Blumentopf mit dem Strauch auf eine Schale gestellt werden, in die zuvor Blähton oder Kiesel gefüllt und eine kleine Menge Wasser gegossen wird. Achten Sie darauf, dass der Topfboden nicht mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt. Im Sommer reagiert der Strauch gut auf eine warme Dusche.
Düngung

Von Mitte März bis Anfang September wird die Radermachera alle 15 bis 20 Tage gedüngt. Dafür wird ein mineralischer Dünger für Zierpflanzen mit grünen Blättern verwendet. Zur Herstellung der Nährlösung werden 1 bis 2 g Dünger in 1 l Wasser gegeben. Wenn der Strauch zum Überwintern an einen kühlen Ort (nicht wärmer als 20 Grad) gestellt wird, muss er nicht gedüngt werden.
Rückschnitt
Damit der Strauch buschig wird, ist ein regelmäßiges Abkneifen der oberen Knospen an den Stängeln erforderlich.
Umtopfen der Radermachera

Solange die Pflanze jung ist (bis zu einem Alter von drei Jahren), sollte sie einmal im Jahr umgetopft werden. Erwachsene Exemplare werden nur bei Bedarf umgetopft, wenn die Wurzeln im Topf zu eng werden (im Durchschnitt alle 2 bis 3 Jahre). Dieser Vorgang wird im Frühjahr durchgeführt.
Beim Umtopfen empfehlen erfahrene Gärtner, die Wurzeln leicht zu beschneiden und die oberen Teile der Stängel etwas abzukneifen. Der neue Topf sollte im Durchmesser 20 mm größer sein als der alte. Eine geeignete Erdmischung zum Umtopfen besteht aus Humus-, Torf-, Laub- und Rasenerde (1:1:2:1). Vergessen Sie nicht, am Topfboden eine Drainageschicht anzulegen.
Radermachera (Radermachera) – Pflege, Fotos, Arten
Was wir über die Zimmerpflanze Radermachera wissen. Foto des Bäumchens
Die Radermachera, auch lateinisch Radermachera genannt, stammt aus Südostasien und gehört zur Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae). Sie umfasst 16 Arten. In der Natur ist sie ein immergrüner blühender Baum, der eine Höhe von 30 Metern erreicht.








Die Pflanze wurde erstmals im 18. Jahrhundert von dem dänischen Botaniker Jakob Radermacher beschrieben, nach dem sie auch benannt wurde. Als Zimmerpflanze verbreitete sich die Radermachera jedoch erst relativ spät im europäischen Raum, nämlich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

In Innenräumen wird nur die Chinesische Radermachera kultiviert.
In Innenräumen wird nur eine Pflanzenart kultiviert – die Chinesische Radermachera oder lateinisch Radermachera chinensis. Es ist ein dekoratives Zimmerbäumchen mit einer Höhe von maximal 1,5 Metern. Seine großen, leuchtend grünen Blätter teilen sich in eine Vielzahl kleiner, glänzender Blättchen mit spitzen Enden, die eine üppige, spitzenartige Krone bilden.
Die Radermachera ist bei Pflanzenliebhabern sehr beliebt und hat daher mehrere schöne Beinamen erhalten – „Zimmeresche“, „Smaragdbaum“, „Schlangenbaum“ und „Chinesische Puppe“. Es gibt auch panaschte Formen des Bäumchens, unter denen die Sorte „Kaprima“ mit grün-beige gefärbtem Laub hervorsticht.
In der freien Natur öffnen sich an dem Bäumchen große weiße Glöckchen mit einer orangefarbenen Schlund. Die Blüten der Radermachera öffnen sich nur nachts und verströmen einen leichten Zimtduft. In Innenräumen ist eine Blüte jedoch nahezu unmöglich zu erreichen. Allerdings kann die Radermachera Berichten zufolge auch in der Wohnung nach 15 Jahren entsprechender Pflege blühen.
Feinheiten der Pflege des Zimmerbäumchens, der Chinesischen Radermachera

Die Radermachera ist recht pflegeleicht.
Die Pflege der Radermachera in Innenräumen ist recht einfach. Sie ist anspruchslos und stellt nur minimale Anforderungen. Gute Beleuchtung und richtige Pflege sind die Hauptbedingungen für das Wohlbefinden und üppiges Laub der Pflanze. Die Radermachera wächst schnell, daher benötigt sie für eine ansprechende Kronenform regelmäßigen Schnitt und Pinzieren.
Beleuchtung, Standortwahl und Temperaturbedingungen
Die Radermachera ist ein großer Lichtliebhaber, aber mag am liebsten diffuses Licht. Direkte Sonnenstrahlen können ihre empfindlichen Blätter verbrennen. Der ideale Standort für die Pflanze ist ein West- oder Ostfenster. An der Südseite sollte die Radermachera hinter einem leichten Vorhang oder einer mattierenden Folie platziert werden.
Für eine harmonische Kronenentwicklung empfiehlt es sich, den Topf mit der Radermachera regelmäßig zu drehen. Wenn möglich, setzen Sie das Bäumchen am besten auf eine warme, verglaste Loggia oder einen Erker, damit das Licht von mehreren Seiten auf die Pflanze fällt. Ein wichtiger Punkt – im Winter muss die Radermachera mit maximalem Licht versorgt werden. Bei unzureichender Beleuchtung strecken sich die Triebe der Pflanze und verleihen ihr eine lianenartige Form.
Die Radermachera gedeiht gut bei normaler Raumtemperatur mit all ihren Schwankungen je nach Jahreszeit. Im Sommer genügen ihr 22 bis 26 °C Wärme. Sie verträgt auch Hitze recht gut, jedoch nur bei hoher Luftfeuchtigkeit. Im Winter liegt die optimale Temperatur für die Pflanze bei etwa 16 °C, aber nicht unter 11 °C. Kühle in der kalten Jahreszeit ist für die Radermachera sogar vorteilhaft. Sie wird widerstandsfähiger und gesünder.

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Bewässerung und Luftfeuchtigkeit für die Pflanze

Die Radermachera mag mäßiges Licht und Bewässerung
Die Radermachera sollte mäßig und regelmäßig gegossen werden. Das Antrocknen der oberen Erdschicht ist ein Signal zur nächsten Bewässerung. Im Winter sollte die Pflanze jedoch erst zwei Tage nach dem Antrocknen der oberen Substratschicht gegossen werden. Staunässe im Boden ist ebenfalls zu vermeiden. Sowohl bei längerer Trockenheit als auch bei Überwässerung verliert die Radermachera ihre Blätter. Das Gießwasser sollte gut abgestanden sein und Raumtemperatur haben.
Die Radermachera fühlt sich bei niedrigen Temperaturen und mäßiger Luftfeuchtigkeit wohl. In der heißen Jahreszeit wird empfohlen, die Pflanze zu besprühen oder sie auf eine Schale mit feuchtem Füllmaterial wie Kieselsteinen, Moos oder Blähton zu stellen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Topfboden das Wasser nicht berührt.
Alle zehn Tage kann man der Pflanze eine ‚Dusche‘ gönnen, um Staub und Schmutz von ihren Blättern zu spülen. Während dieser Wasserbehandlung sollte die Erde im Topf mit Plastikfolie abgedeckt werden, um Staunässe zu vermeiden. Nach dem ‚Bad‘ im Winter sollte das Bäumchen in der Wärme gehalten werden, bis die Blätter vollständig getrocknet sind.
Erde, Umtopfen und Düngung der Radermachera
Die Radermachera bevorzugt nährstoffreiche und lockere Erde, die Wasser gut durchlässt und verdunsten kann. Eine fertige Mischung für Rosen, Zitruspflanzen oder Palmen ist gut geeignet. Man kann die Erde auch selbst aus folgenden Bestandteilen herstellen:
- 1 Teil Humuserde
- 1 Teil grober Flusssand
- 2 Teile Lauberde
- 1 Teil Rasenerde
- Eine Handvoll Kiefernrinde
Eine gute Drainage am Topfboden in Form einer 3 cm dicken Schicht Blähton ist ein wichtiger Bestandteil für die Gesundheit der Pflanze.
Junge Radermachera werden jährlich im Frühjahr umgetopft. Erwachsene Pflanzen werden alle zwei bis drei Jahre umgetopft, sobald die Wurzeln den Erdballen vollständig durchwurzelt haben. Dabei sollte der neue Topf nicht zu geräumig sein – nur etwa 2 cm größer im Durchmesser als der vorherige.
Von Mitte Frühjahr bis Anfang Herbst muss die Radermachera alle zwei Wochen mit einem komplexen Mineraldünger versorgt werden. Die empfohlene Konzentration der Lösung beträgt 1 oder 2 Gramm pro 1 Liter Wasser. Die Düngung sollte mit dem Gießen kombiniert werden, damit die Düngerlösung die Pflanzenwurzeln nicht verbrennt.
Kronenformung
Radermachera reagiert sehr gut auf einen Rückschnitt. Um ein schönes Bäumchen zu formen, sollten Sie die Triebspitzen der Pflanze nach Bedarf abknipsen. Nach diesem Vorgang verzweigt sich die Radermachera besser und erhält eine üppige Krone mit filigranem, glänzendem Laub.
Feinheiten der Vermehrung der Zimmerpflanze Radermachera

Radermachera vermehrt sich durch Stecklinge und Ableger.
Radermachera vermehrt sich auf folgende Weise:
- Durch Kopfstecklinge. Im Mai oder Anfang Juni schneidet man ein zusammengesetztes Blatt der Pflanze samt einem Teil des Stängels und einem Internodium ab und bewurzelt es in einer Mischung aus Sand und Torf zu gleichen Teilen oder in Vermiculit. Ein Teil der kleinen Blättchen sollte entfernt werden, um die Verdunstungsfläche zu verringern. Das Gefäß mit den Stecklingen stellt man in ein improvisiertes „Gewächshaus“ in Form einer Plastiktüte. Anschließend ist ein heller, nicht zu heißer Standort zu wählen, und regelmäßiges Lüften und Gießen nicht zu vergessen.
- Durch Luftableger. Diese Methode eignet sich für ältere Pflanzen mit verholztem Stamm. Dazu macht man einen kleinen Einschnitt, umwickelt ihn mit Moos und Plastikfolie. Das Moos muss stets feucht gehalten werden. Sobald die entstehenden Wurzeln den gesamten Raum unter der Folie ausfüllen, wird der Ableger abgeschnitten und in einen Topf gepflanzt.
Schädlinge und Krankheiten

Blattfall bei Radermachera kann durch falsches Gießen entstehen.
Die gefährlichsten Schädlinge der Radermachera sind Spinnmilben, Blattläuse und Wollläuse. Bei einem Befall mit Blattläusen verformen sich die Triebe und die Blätter werden gelb. Wollläuse erkennt man an einem flaumigen Belag auf den Blättern. Schildläuse schädigen die Triebe, die zunächst vergilben und dann absterben.
Bei Schädlingsbefall entfernt man diese mechanisch mit einem Seifenschwamm und behandelt das Bäumchen mit einem Insektizid – Actellic oder Aktara. Für eine bessere Wirksamkeit wird empfohlen, die Behandlung nach 7 Tagen zu wiederholen.
Durch falsch gewählte Erde oder übermäßiges Gießen werden die Blätter der Radermachera braun und fallen ab, manchmal faulen auch die Wurzeln. Man kann versuchen, die erkrankte Pflanze wiederzubeleben. Dazu wird die Radermachera aus dem Topf genommen, befallene Triebe werden entfernt und angefaulten Wurzeln abgeschnitten, die man mit zerkleinerter Kohle bestäubt. Anschließend wird das Bäumchen mit einem Fungizid behandelt und in frische Erde umgetopft. Gegossen wird erst eine Woche nach dem Umpflanzen. Es besteht die Chance, dass die Radermachera bei guter Pflege wiederbelebt wird.

In unseren Häusern und Wohnungen findet man oft den Asparagus, aber nur wenige wissen, dass diese Pflanze viele Arten hat. Hier können Sie sich über die Arten dieser Pflanze informieren.
Die Vermehrung von Gerbera erfordert bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten.
Häufige Probleme
- Die Blätter werden gelb und fallen ab – Lichtmangel.
- Die Blätter hängen schlaff herab – Trockenheit im Boden.
- Die Blätter werden kleiner und matter, die Triebe schwach – schlechte Beleuchtung, unzureichende Düngung.
- Triebe strecken sich übermäßig — schlechte Beleuchtung und hohe Lufttemperatur.
- Blätter hängen und verblassen — Übernässung des Bodens.
- Blattspitzen trocknen ein — niedrige Luftfeuchtigkeit oder zu helles Licht.
Wie Sie sehen, hindert die südliche Herkunft die Radermachera nicht daran, sich in Innenräumen wohlzufühlen. Ein wenig Pflege, Liebe und Aufmerksamkeit – und die filigrane Schönheit wird Sie lange Zeit mit ihrem üppigen Grün erfreuen.
Zimmerpflanze Radermachera
Erst vor kurzem ist eine neue Zimmerpflanze, die Radermachera sinica (Radermachera sinica), im Handel erschienen. Der dänische Botaniker Jakob Radermacher entdeckte den Baum mit smaragdgrünem Laub auf tropischen Inseln erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; diese Pflanze wächst auch im Süden Chinas.
Die Radermachera sinica ist ein großer, ausladender Baum, der eine Höhe von 30 Metern erreichen kann und dessen Stammumfang bis zu einem Meter beträgt. Nach der Beschreibung dieser Pflanze in Europa begann man, die Radermachera in Gewächshäusern und Wintergärten zu kultivieren, aber bald erwies sich der dekorative Laubbaum als anspruchslose Zimmerpflanze.
Wegen ihrer schönen, glänzenden, leuchtend grünen Blätter und der üppigen Krone wird die Radermachera Smaragdbaum genannt. Weniger bekannt ist der zweite Name dieser Pflanze – Stereospermum, was aus dem Griechischen übersetzt «stereo» — fest und «spermos» — Samen bedeutet.
In der Natur blüht der Radermacher-Baum wunderschön. Weiße oder gelbe, 7 cm lange, röhrenförmige Blüten mit weit geöffnetem Schlund öffnen sich nachts und duften nach Nelken. Bei der Kultivierung im Zimmer blüht der Baum nicht.
Die Pflanze wird durch schönes, glänzendes Laub geschmückt. Die Blätter der Radermachera sind doppelt gefiedert, axtförmig mit einer spitzen Spitze und bis zu 2,5 cm lang. Die Blätter sitzen an zahlreichen Zweigen. Neue Triebe wachsen schnell in die Länge, zunächst senkrecht, mit der Entwicklung neuer Blätter biegen sich die Zweige allmählich nach unten und nehmen eine horizontale oder überhängende Position ein. Junge Blätter sind hellgrün, werden aber mit der Zeit dunkler. An den grünen Zweigen sind hellbraune Höckerchen zu sehen, die Lentizellen genannt werden.
Der Zimmerbaum Radermachera wächst bei richtiger Pflege recht schnell, und ein kleiner Strauch von 60-70 cm Höhe kann in ein paar Jahren eine Höhe von 1,5-2 Metern erreichen. Um dem Zimmerbaum eine schöne, üppige Form zu geben, werden die lang gewachsenen Zweige während des Wachstums zurückgeschnitten und die Triebspitzen werden zur besseren Verzweigung abgeknipst.
Der Zimmerbaum Radermachera sinica ist pflegeleicht, jedoch haben viele Gärtner das Problem des Abfallens des schönen smaragdgrünen Laubes. Um dies zu vermeiden, sollten Sie die Anforderungen dieser Pflanze an Haltung und Pflege studieren.
Beleuchtung. Für die Entwicklung üppigen Grüns benötigt die Pflanze helles Licht, direkte Sonneneinstrahlung ist jedoch für die Blätter schädlich. Die Radermachera gedeiht gut an Ost- oder Westfenstern; an Südfenstern sollte die Pflanze mittags beschattet werden.
Temperatur. Die Radermachera stammt aus den Tropen, daher benötigt diese Pflanze eine warme Haltung. Die Raumtemperatur sollte nicht unter +15 °C fallen. Die günstigste Temperatur für die Entwicklung einer tropischen Zimmerpflanze liegt bei +20…+25 °C. Der Smaragdbaum verträgt Hitze gut, muss dann aber reichlicher gegossen und häufiger besprüht werden.
Bewässerung. In der Natur wächst die Chinesische Radermachera in Bergregionen, wo sandiger, steiniger Boden das Wasser leicht durchlässt. Beim Anbau des Zimmerbaums im Topf muss diese Bedingung berücksichtigt werden. Machen Sie unbedingt als erste Schicht auf dem Topfboden eine Drainage, um überschüssiges Wasser nach dem Gießen abzuleiten. Gießen Sie die Radermachera regelmäßig, ohne eine Übernässung oder Austrocknung der Erde im Topf zuzulassen, da plötzliche Feuchtigkeitsänderungen im Boden zum Abfallen des schönen Blattwerks führen.
Gießen Sie den Zimmerbaum, nachdem Sie die Erde im Topf mit der Hand gefühlt haben, wenn die oberste Erdschicht 1 cm ausgetrocknet ist. Im Sommer sollte bei steigenden Temperaturen häufiger und reichlicher gegossen werden, während im Herbst und Winter die Bewässerung reduziert und seltener durchgeführt wird.
Im Winter den Smaragdbaum vor Zugluft schützen, die oft zum Abfallen der schönen Blätter führt. Der Topf mit der Pflanze sollte im Winter auf einer wärmeisolierenden Unterlage stehen, da die Wurzeln in kalter, feuchter Erde schnell faulen, wobei die Blätter des Zimmerbaums braun werden und abfallen. Bei ersten Anzeichen von Wurzelfäule sollte die Pflanze in neue Erde umgetopft werden; dabei untersuchen Sie die Wurzeln sorgfältig, entfernen Sie beschädigte Teile, behandeln Sie Wunden und bestäuben Sie sie mit zerkleinerter Holzkohle.
Im Sommer kann man den Zimmerbaum Radermachera an die frische Luft in den Garten oder auf den Balkon bringen, wobei man einen Schutz vor der Mittagssonne vorsehen sollte. Im Garten wird die Pflanze aktiv wachsen; zu dieser Zeit sind regelmäßiges Gießen und Düngen mit Dünger für dekorative Blattpflanzen obligatorisch.
Luftfeuchtigkeit. Die Radermachera verträgt trockene Raumluft recht gut, aber es ist besser, die Pflanze weiter von heißen Heizkörpern entfernt zu platzieren, die die Luft stark austrocknen. Die schönen Blätter erstrahlen nach einem Duschen.
Der Smaragdbaum (Chinesische Radermachera) ist anspruchsvoll an die Luftreinheit; er verträgt keine Räume, in denen geraucht oder renoviert wird. Rauchgeruch, Farbgeruch und andere für den Menschen schädliche Gase wirken sich auch auf die Gesundheit dieser Pflanze aus.
Der Zimmerbaum Radermachera wächst schnell, daher muss er jährlich im Frühjahr umgetopft werden. Pflanzen Sie die Pflanze nicht sofort in einen zu großen Behälter, auf Vorrat, sondern wählen Sie einen neuen Topf mit 2 cm größerem Durchmesser als den vorherigen. Jährlich wird der Topf größer; wenn die Pflanze groß ist, muss sie nicht jedes Jahr umgetopft werden, sondern es reicht, die oberste Erdschicht im Kübel auszutauschen.
Im Topfboden müssen unbedingt Drainagelöcher vorhanden sein, damit überschüssiges Wasser nach dem Gießen in den Untersetzer abfließen kann. Die Erde zum Einpflanzen der Radermachera sollte nährstoffreich sein, aber gleichzeitig gute Drainageeigenschaften haben. Das Substrat besteht aus 1 Teil Rasenerde, 1 Teil Torf, 1 Teil Humus und 1 Teil grobem Sand oder Perlit.
Eine schöne Radermachera (Smaragdbaum) vermehren kann man durch Bewurzelung von Stecklingen oder durch Absenker. Im späten Frühling bis Frühsommer schneidet man Triebspitzen als Stecklinge. Die unteren Schnittstellen werden mit Bewurzelungspulver bestäubt und in eine Mischung aus Torf und Sand getopft. Die Bewurzelung der Stecklinge erfolgt nur bei Wärme von +22…+25 °C, wobei eine konstante Feuchtigkeit aufrechterhalten werden muss, indem man den Topf mit einer durchsichtigen Folie oder einem Glas abdeckt. Für Absenker schneidet man an einem Zweig die Rinde auf 1–2 cm ab, bedeckt diese Stelle mit Torf oder Moos, wickelt sie in Folie ein und befeuchtet regelmäßig. Nach einem Jahr erscheinen im Säckchen Wurzeln, dann schneidet man den Zweig mit Wurzeln ab und pflanzt ihn in einen separaten Topf.
Zimmerpflanzenschädlinge siedeln sich sehr gerne auf dem smaragdgrünen Laub der Radermachera sinica an, seien Sie daher wachsam. Kontrollieren Sie regelmäßig die Blätter des Zimmerbaums von oben und unten sowie die Basis der Zweige. Beim Auftreten von Insekten oder deren Spuren in Form von Flecken, Spinnweben oder klebrigen Tröpfchen beginnen Sie mit der Behandlung mit speziellen Präparaten gegen Zimmerpflanzenschädlinge.
Radermachera
Lateinischer Name: Radermachera
Arten von «Radermachera»
Inhalt
- 1. Beschreibung
- 2. Anbau
- 3. Krankheiten und Schädlinge
- 4. Vermehrung
- 5. Erste Schritte nach dem Kauf
- 6. Erfolgsgeheimnisse
- 7. Mögliche Schwierigkeiten
Beschreibung
Die Gattung Radermachera gehört zur Familie der Bignoniaceae und umfasst 15 Arten. Früher wurde sie Stereospermum genannt. Ihren heutigen Namen erhielt die Pflanze zu Ehren des niederländischen Botanikers Radermacher, der sie erstmals beschrieb. Eine breite Bekanntheit erlangte sie erst Ende des 20. Jahrhunderts und bei Pflanzenliebhabern wurde sie wegen ihrer sehr dekorativen, filigranen Krone, ihres schnellen Wachstums und ihrer Pflegeleichtigkeit beliebt. Nach Europa gelangte sie in den 1980er Jahren aus Taiwan.
In ihrer Heimat in Südasien sind dies riesige immergrüne Bäume mit einer Höhe von bis zu 30 m und einem Stammumfang von bis zu 1 m. Ihre doppelt gefiederten Blätter erreichen eine Länge von 50–70 cm und eine Breite von 30 cm und bestehen aus vielen kleinen, glänzenden, leicht gewellten Blättchen. Sie sind hellgrün, glänzend, länglich und an den Enden zugespitzt.
Die Blüten sind weiße oder gelbliche Röhrenglocken mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm. Sie öffnen sich nachts und duften fein und angenehm, an Nelken erinnernd.
In der Zimmerkultur werden nur einige, hauptsächlich strauchige Arten kultiviert.
Die Radermachera ist eine nahezu ideale, schnell wachsende, pflegeleichte Zimmerpflanze. Sie stellt keine hohen Ansprüche an Licht, Bewässerung und Luftfeuchtigkeit. Wenn man ihr jedoch angenehmere Bedingungen bietet, reagiert sie mit kräftigem Wachstum und einem prächtigen Erscheinungsbild ihrer filigranen Krone.
Kultivierung
Radermachera bevorzugt helles, diffuses Licht, verträgt aber auch leichten Schatten. Im Sommer fühlt sie sich sogar an einem Nordfenster wohl. Bei starkem Lichtmangel im Winter beginnt sie zu vergeilen. In diesem Fall schneiden Sie die unschönen Triebe zurück und stellen die Pflanze an einen helleren Standort. Bei Platzierung auf der West- oder Südseite müssen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Gießen Sie die Radermachera mit weichem, abgestandenem Wasser, sobald die Erde oberflächlich abgetrocknet ist. Im Winter reduzieren Sie die Bewässerung und gewähren eine vollständige Ruhephase.
Die angenehme Temperatur für sie beträgt im Sommer +20–25 °C. Sie kann bei Zimmertemperatur überwintern, aber der beste Temperaturbereich liegt bei +16–18 °C. Bei sehr trockener und heißer Raumluft können Sie die Pflanze mit Wasser besprühen. Einmal im Monat ist ein Duschbad von Vorteil.
Düngen Sie die Radermachera von Frühling bis Herbst alle 15–20 Tage mit einem vollständigen, ausgewogenen Mineraldünger.
Radermachera wächst schnell. Um eine buschigere Form und verzweigte Triebe zu erhalten, knipsen Sie die Triebspitzen ab. Sie können die Pflanze im Frühjahr oder Sommer durch einen radikalen Rückschnitt formen und die gewonnenen Stecklinge bewurzeln.
Topfen Sie junge Exemplare jährlich um, ältere Pflanzen nach Bedarf, etwa alle zwei bis drei Jahre.
Krankheiten und Schädlinge
Spinnmilben, Weiße Fliege, Wollläuse, Blattläuse, Schildläuse.
Vermehrung
Durch Stammstecklinge, Ableger und Samen.
Erste Schritte nach dem Kauf
Beim Kauf sollten Sie nicht versäumen, die Pflanze auf Schädlinge und Krankheiten zu untersuchen.
Zu Hause müssen Sie die Pflanze unbedingt zwei bis drei Wochen unter Quarantäne stellen. Es empfiehlt sich, sie aus der Transport-Erde des Gärtnereitopfs in ein nährstoffreiches Substrat umzutopfen und für eine gute Drainage zu sorgen.
Erfolgsgeheimnisse
Mäßigung und Zurückhaltung bei der Pflege der Radermachera sind die Schlüsselbegriffe für die erfolgreiche Haltung dieser bemerkenswerten und sehr schönen Pflanze in Innenräumen.
Sie wächst recht schnell; um eine einseitige Kronenbildung zu vermeiden, sollten Sie den Topf regelmäßig zum Licht drehen.
Ein Temperaturabfall unter +10 °C kann für die Pflanze tödlich sein.
Radermachera verträgt Tabakrauch überhaupt nicht; bei starker Luftverschmutzung kann sie schlagartig alle Blätter abwerfen.
Mögliche Schwierigkeiten
Blätter werden gelb und fallen ab
Ursache: 1) Lichtmangel. Bei schwachem Licht fallen zuerst die unteren Blätter ab.
Ursache: 1) zu wenig oder zu viel Wasser.
Die Triebe vergeilen, die Blätter werden kleiner und verlieren ihren Glanz.
Ursache: 1) Lichtmangel, 2) Nährstoffmangel.
Die Blattspitzen trocknen aus.
Ursache: 1) sehr trockene Luft, 2) zu helles Licht.
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