Es gibt einige der anspruchslosesten mehrjährigen Sträucher: Wenn Sie sie einmal gepflanzt haben, können Sie sie einfach vergessen. Dafür sehen sie von außen so schön aus, dass das gesamte Erscheinungsbild des Gartens eine ganz andere Note bekommt.
Diese Sträucher müssen Sie nicht für den Winter abdecken, nicht beschneiden und brauchen kaum gedüngt werden. Das Einzige, was nötig ist, ist das Gießen — darauf kann man natürlich nicht verzichten.
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Spirea
Es sind Sträucher mit rosa und weißen Blütenständen. Wenn sie blühen, sieht das sehr prächtig aus. Landschaftsgestalter nennen sie die «Arbeitspferde». Die Pflanze liebt Licht, hat aber keine Angst vor etwas Schatten. Sie wächst nicht zu schnell: Aus einem kleinen Setzling kann sie in 7 Jahren zu einem ausladenden Busch von fast 2×2 Metern heranwachsen, mit Zweigen, die sich schön nach unten biegen.
Sie blüht von Ende Mai bis Mitte Juni, meist mit weißen, schirmartigen Blütenständen. Sie bedecken die Zweige vollständig, duften wunderbar und ziehen Bienen an. Allerdings kann sie in dieser Hinsicht nicht mit der Japanischen Quitte mithalten.
Fingerstrauch
In den wilden Weiten des Altai, Sibiriens und der Kurilen wächst ein ungewöhnlicher Strauch — der Fingerstrauch. Er wird auch «Kurilentee» genannt, aufgrund seines angenehmen Geschmacks und seiner heilenden Eigenschaften, die ihn zu einer unverzichtbaren Zutat in Kräutermischungen machen.
Der Strauch ist klein und wird selten höher als einen Meter. Im Sommer ist er mit kleinen gelben Blüten übersät, die bis zum ersten Frost nicht verwelken. Allerdings haben Züchter viele Sorten mit exotischen Blütenfarben geschaffen: von schneeweißen über leuchtend orangefarbenen bis zu zarten rosafarbenen.
Der Fingerstrauch ist anspruchslos wie eine Bergziege. Er gedeiht leicht auf kargen, steinigen Böden und hat keine Angst vor Trockenheit. Aber was er nicht verträgt, ist Schatten. Damit der Strauch üppig blüht, benötigt er viel Sonnenlicht.
Flieder
Der duftende Flieder ist der ewige Liebling der Gärtner und erobert die Herzen mit seiner unerschöpflichen Schönheit. Züchter haben eine Regenbogenpalette von Farbtönen seiner Blütenstände geschaffen: von zartem Weiß und Rosa bis hin zu leuchtendem Violett und Lila. Um die Fliederblüte länger genießen zu können, kann man Sorten mit unterschiedlichen Blühzeitpunkten auswählen.
Neben dem gewöhnlichen Flieder gibt es seine ungarische und spätblühende Schwester, den Meyer-Flieder. Letzterer zeichnet sich durch Kompaktheit aus und seine Sträucher werden nicht höher als einen Meter.
Der Flieder ist anspruchslos und benötigt keine besonderen Bedingungen. Es reicht, ihn zu gießen.