Gefahr für Nadelbäume. So retten Sie Bäume vor dem ersten Schnee.

Das Jahr endet mit dem Dezember, einem Monat, der als der ruhigste für Gärtner gilt. Die Hauptarbeiten auf dem Grundstück sind bereits abgeschlossen — alles eingesammelt, weggeräumt, gereinigt und eingelagert. Aber die Dezember-Empfehlungen sind wichtig zu hören und zu beachten. Sie helfen uns nicht nur, uns richtig auf die Winterzeit vorzubereiten, sondern auch, in voller Rüstung «in den Frühlingsstart zu gehen».

Aber es ist wichtig zu verstehen, dass der Dezember manchmal mit Winden und starken Schneefällen Lärm machen kann. Beim Erfreuen am ersten Schnee sollte man nicht seine problematischen Seiten vergessen. Nassschnee — schwerer Schnee. Er legt sich auf die Baumäste, bleibt haften und kann sie beschädigen. Nicht nur stark deformieren, sondern auch brechen. Schneefall muss unbedingt von Bäumen und Sträuchern abgeschüttelt werden.

Besonders gefährlich ist die Situation mit starkem oder nassem Schneefall für Nadelbäume. Damit unter der Last des «großen» Schnees nach Eisregen oder Reif die Äste der Nadelgehölze nicht abbrechen, müssen sie vorsichtig zusammengebunden und an Pfählen befestigt werden.

Nadelpflanzen werden normalerweise mit Bindfaden umwickelt, ihre korrekten geometrischen Formen machen dies einfach. Die Äste junger Bäume werden zu Büscheln zusammengebunden, aber keinesfalls fest, um die Zweige nicht zu brechen. Anhaftender Schnee wird dabei regelmäßig abgeschüttelt.

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Übrigens ist es besser, Nadelbäume, besonders junge, für den Winter abzudecken. Nicht nur vor Schnee, sondern auch um das Auftreten von Frostrissen oder Nadelverbrennungen im zeitigen Frühjahr zu vermeiden. Wenn trotz aller Sorgfalt bei der Arbeit die Zweige dennoch abgebrochen sind, müssen sie sofort entfernt werden.

Bevor die Schneedecke die Rasenflächen gründlich und zuverlässig bedeckt, sollte man sie nicht belasten — rennen, spielen, etwas lagern oder mit Fahrzeugen darüber fahren. Den von den Gartenwegen gesammelten Schnee verteilen Sie gleichmäßig auf der Rasenfläche, ohne ihn in Haufen anzuhäufen. Wenn sich eine Eiskruste bildet, muss sie sofort aufgebrochen werden — der Rasen muss atmen.

Den von Wegen, Plätzen und Abdeckungen gesammelten Schnee bringen wir in die Baumscheiben von Obstbäumen und Sträuchern sowie um die Stauden herum. Eine solche Schneedecke wird den Pflanzen nützen, sie werden von möglichen starken Dezemberfrösten nicht gestört.

Streuen Sie auf keinen Fall Salz auf die Gartenwege. Zusammen mit dem schmelzenden Schnee gelangt das Salz in den Boden, was sich schädlich auf Bäume, Sträucher und die Rasenfläche auswirken kann.

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