Der Anbau von Krokussen und ihre Pflege sind nicht schwierig. Krokusse sind recht anspruchslos, sie sind sehr beliebt und werden von Gärtnern geliebt. Sie sind wunderschöne Frühlingsblüher, die als eine der ersten in unseren Gärten zu blühen beginnen. Sie sehen unter noch nicht entfalteten Bäumen, im Vordergrund von Blumenbeeten, wunderbar aus, wenn sie reichlich blühen.
Krokus – eine niedrigwüchsige, knollenbildende, stängellose Pflanze bis 13 cm, deren Blüten im April erscheinen, wenn noch Schnee liegt, früher als Tulpen, aber nach den Schneeglöckchen. Krokusse blühen nicht lange, nur etwa zehn Tage; einige Arten können auch im Herbst blühen. Krokusse zeichnen sich durch hohe Frostbeständigkeit aus und vertragen Frühlingsfröste gut. Die Blüten der Krokusse können in den verschiedensten Farben erscheinen: blau, gelb, flieder, lila und sogar gestreift und gefleckt.
Anbau von Krokussen und ihre Pflege
— für Krokusse sollten Sie helle und trockene Standorte wählen;
— der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und leicht sein; mit Mist gedüngte und sumpfige Böden sind völlig ungeeignet;
— vor dem Pflanzen der Knollen sollten Sie den Boden umgraben und spezielle Dünger für Zwiebelpflanzen oder Kompost ausbringen;
— die erste Düngung der Krokusse sollte im zeitigen Frühjahr erfolgen, wenn noch Schnee liegt, d.h. auf die Schneeoberfläche wird eine Mischung aus Humus, einem Löffel Nitrophoska und drei Löffeln Holzasche gestreut. Die zweite Düngung erfolgt im Herbst, bevor die Herbstkrokusse blühen; dafür können Sie gekaufte Dünger wie z.B. „Agricola“ verwenden;
— es ist notwendig, den Boden um die Krokusse zu lockern, zu jäten und zu gießen;
— damit die Blüten nicht kleiner werden, sollten die Krokusse alle drei Jahre umgepflanzt werden;
— Gefahren für Krokusse können Zwiebelmilben, Blattläuse und Mäuse darstellen; daher sollten Sie den Zustand der Pflanzen überwachen. Wenn Schädlinge auftreten, müssen Sie mit einem entsprechenden Präparat sprühen.