Pflanzen für kleine Töpfe

Welchen Topf wählen Sie für eine Zimmerpflanze?

Für eine Zimmerpflanze ist der Topf — ihr Zuhause. Jede Pflanze hat ihre eigenen Bedürfnisse und Eigenheiten, die bei der Wahl des floristischen Gefäßes zu berücksichtigen sind. Die Gesundheit, das Wachstum und die Blüte der Pflanze hängen direkt vom passenden Topf ab. Bei ungeeigneten Bedingungen kann die Pflanze krank werden oder sogar eingehen.

Auf dem Markt wird eine große Auswahl an Blumentöpfen angeboten, die sich in Größe, Form, Material, Design und Preis unterscheiden. Diese Vielfalt wirft viele Fragen auf. Was ist besser für die Pflanze: Plastik- oder Keramiktöpfe? Breite oder hohe? Sollte man einen Übertopf kaufen und wofür wird er benötigt? Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden.

Töpfe und Übertöpfe: Worin liegt der Unterschied?

Für diejenigen, die sich schon lange mit Hausfloristik beschäftigen, ist der Unterschied zwischen einem Topf und einem Übertopf offensichtlich. Ein Topf — ist ein Gefäß, in das die Pflanzen direkt eingepflanzt werden, mit Drainagelöchern für den Wasserabfluss. Daher muss man neben dem Topf eine spezielle Untertasse zum Auffangen überschüssiger Feuchtigkeit verwenden. Oft haben Töpfe eine schlichte Gestaltung.

Ein Übertopf erfüllt hauptsächlich eine dekorative Funktion. Es ist eine Vase, in die ein schlichter Topf gestellt wird. Aus dem Französischen wird „cache-pot“ so übersetzt — „Topf verstecken“. Übertöpfe gibt es in verschiedenen Designvarianten und werden aus jedem Material gefertigt. Der Hauptunterschied besteht darin, dass es sich um ein durchgehendes Gefäß ohne Drainagelöcher und separate Untersetzer handelt — das gesamte Wasser läuft ins Innere ab.

Heute erfüllt ein Übertopf nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine funktionale Rolle. Bei Verwendung einer Drainageschicht kann man eine Pflanze darin wie in einem Topf einpflanzen.

Beliebte Topfarten

Für eine vollwertige Entwicklung der Pflanze muss der richtige Topf ausgewählt werden. Es sollte das Wachstum des Wurzelsystems, die Form, das Volumen, das Material und das Design berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass Pflanze und Topf miteinander harmonieren und auch im Innenraum gut aussehen.

Kunststofftöpfe

Kunststoff ist ein beliebtes Material, aus dem sowohl Töpfe als auch Übertöpfe hergestellt werden. Kunststoffbehälter gibt es in einer großen Auswahl und Preisspanne: von unscheinbar bis designer, von günstig bis exklusiv.

Kunststoffbehälter sind leicht. Sie können nach Bedarf frei bewegt werden. Es gibt jedoch auch Nachteile:

  • künstliches Material, das keine Luft durchlässt;
  • nicht geeignet für hohe Pflanzen — sie sind nicht stabil genug.

In letzter Zeit werden intelligente Behälter mit automatischem Bewässerungssystem aus hochwertigem Kunststoff immer beliebter. Sie bestehen aus einem Set von Topf und Übertopf mit einem Wasserstandsanzeiger. Das Gerät ermöglicht die richtige Pflege der Pflanzen, insbesondere empfindlicher Pflanzen, für die eine rechtzeitige Bewässerung wichtig ist.

Keramik- oder Tontöpfe

Ton und Keramik sind die am weitesten verbreiteten Materialien für Töpfe. Der Hauptvorteil von unglasierten Ton- und Keramikgefäßen ist ihre Natürlichkeit. Aufgrund der Porosität und des hydratisierten Wassers im Ton entsteht im Inneren des Topfes das für lebende Organismen erforderliche Mikroklima. Zudem gelangt Sauerstoff zu den Wurzeln und überschüssige Feuchtigkeit verdunstet durch die Gefäßwände.

Der Markt ist reich an Keramiktöpfen: schlicht, luxuriös, mit Stuck, Monogrammen, verschiedenen Texturen, mit chinesischer Bemalung usw. Terrakotta oder glasierte Keramik verleiht jedem Interieur Eleganz.

Tonübertöpfe sind schwer und stabil. Beim Anbau großer Blumen und Palmen ist dies das Hauptkriterium für die Auswahl eines Gefäßes.

  • Die Wurzeln saugen sich an den Wänden des Tontopfs fest und werden beim Umtopfen der Blumen stark verletzt;
  • Salzablagerungen, die auf der Oberfläche der Töpfe erscheinen, beeinträchtigen das Aussehen;
  • glasierte floristische Gefäße lassen keine Luft zu den Wurzeln.

Betontöpfe

Betongefäße werden nicht nur für Freilandpflanzen, sondern auch für Zimmerpflanzen erworben. Sie gibt es in verschiedenen Größen: von kleinen Töpfen mit 5 cm bis zu großen — mit einem Innendurchmesser von 30 cm und mehr.

Betongefäße haben wasserbeständige und poröse Wände, die eine gute Drainage und Luftzirkulation gewährleisten. Und weitere Vorteile:

  • Dekorativität;
  • Festigkeit;
  • Langlebigkeit;
  • Fähigkeit, Temperaturschwankungen standzuhalten;
  • Wirtschaftlichkeit.

Ein Blumentopf aus Beton ist ein funktionales und dekoratives Gefäß, das ein Mikroklima für ein gutes Pflanzenwachstum, insbesondere von Sukkulenten, unterstützt. Es gibt jedoch einen Nachteil — das hohe Gewicht.

Kriterien für die Auswahl eines Topfes für Zimmerpflanzen

Die Hauptkriterien bei der Auswahl eines Topfes oder Übertopfes sind Größe und Form, von denen Wachstum und Blüte abhängen. Vor dem Kauf eines Behälters sollten wir daher die Besonderheiten der Wurzelentwicklung berücksichtigen. Zum Beispiel wird das passende Gefäß für Aloe nach dem Alter der Pflanze ausgewählt — je älter sie ist, desto kräftiger ist die Wurzel und desto größer muss der Durchmesser des Gefäßes sein. Merken Sie sich also:

  • Für massive Wurzeln, die tief in den Boden wachsen (Drazena, Diffenbachija, Tolstjanka), sollten Sie hohe und stabile Töpfe wählen;
  • Pflanzen, deren Wurzeln sich in die Breite ausdehnen (Tradeskanzija, Samiokulkas, Chlorophitum), benötigen einen breiten und tiefen Behälter;
  • Für oberflächliche Wurzelsysteme wie bei Veilchen, Efeu und Calathea wählen Sie breite und niedrige Töpfe;
  • Für langsam wachsende Zimmerpflanzen eignen sich Töpfe, die etwas größer sind als ihr Wurzelballen;
  • Schnell wachsende Pflanzen setzen Sie in große und tiefe Behälter.

Es gibt noch weitere wichtige Bedingungen:

  • Volumen;
  • Wasserabflusslöcher;
  • Gewicht und zulässige Belastung;
  • Material des Produkts;
  • Kompatibilität des Designs des floristischen Gefäßes mit dem Interieur.

Wählen Sie einen Topf für Yucca

Die baumartige Yucca hat ein tiefes Wurzelsystem, das bis zu 70 cm in den Boden wächst, aber sie verträgt keine Überwässerung. Daher benötigt sie einen tiefen Topf mit guter Drainage. Das beste Verhältnis von Höhe zu innerem Durchmesser des Gefäßes ist 2:1.

Für eine kleine Yucca eignet sich ein tulpenförmiges Gefäß, das sich nach unten hin leicht verjüngt. Für einen großen Baum benötigen Sie einen stabilen Topf, zum Beispiel in quadratischer Form.

Beachten Sie, dass die Wurzeln der Yucca schwach und dünn sind. Nehmen Sie daher keine Gefäße mit zu großem Volumen, da sie diese nicht ausfüllen — die Erde würde versauern und schimmeln.

Das Material spielt für die Yucca keine Rolle. Für den Anbau eignen sich Keramik-, Stein- oder Kunststofftöpfe. Welchen Behälter Sie kaufen, hängt nur von Ihren persönlichen Vorlieben ab.

Der richtige Topf für Ficus

Ficus ist eine ziemlich anspruchsvolle Pflanze in der Pflege. Seine Entwicklung und Blattbildung hängen von dem Gefäß ab, in das er gepflanzt ist.

Für Ficus aller Arten ist das Vorhandensein von Drainagelöchern zur Ableitung überschüssiger Feuchtigkeit ein wichtiges Kriterium bei der Topfauswahl. Andernfalls besteht die Gefahr, den lebenden Organismus zu schädigen.

Das Volumen des Gefäßes sollte nicht viel größer sein als das Wurzelsystem. Die optimale Variante ist ein Topf, der 2 cm größer ist als der vorherige. Daher sollten Sie die Pflanze erst umtopfen, wenn das Rhizom das gesamte Volumen ausgefüllt hat. Bedenken Sie: Je mehr freien Platz es gibt, desto stärker wird der Ficus sein Wurzelsystem ausbilden. Dies wiederum wird das Wachstum von Blättern und Trieben hemmen.

Worin der Ficus anspruchslos ist, ist das Material des Gefäßes. Er fühlt sich sowohl in Tontöpfen als auch in Kunststofftöpfen wohl. Dennoch ist es besser, eine poröse Struktur zu wählen, damit die Luft zirkuliert und sich kein Wasser staut.

Wie Sie einen Topf für Schefflera auswählen

Schefflera unterscheidet sich in der Pflege nicht wesentlich von anderen Zimmerpflanzen. Sie hat ein kleines Wurzelsystem, die Wurzeln sind dünn und faulen leicht. Daher ist Regel Nr. 1 bei der Auswahl eines Pflanzgefäßes ein gutes Drainagesystem. Überwässerung ist für die Wurzeln schädlich.

Eine weitere wichtige Bedingung ist, dass der Topf im Verhältnis zur Größe der Schefflera selbst gewählt werden muss. Der Behälter sollte im Durchmesser 5-6 cm größer sein als der vorherige. Breite und Höhe sollten etwa gleich sein.

Bezüglich des Materials: Für junge Setzlinge ist jedes Material geeignet. Für eine großgewachsene Schefflera wählen Sie besser einen schweren Übertopf aus Keramik, Beton oder Stein. In der Wohnung erreicht die Schefflera eine Höhe von bis zu 2 Metern und kann einen leichten Topf leicht umwerfen.

Bei der Auswahl eines Topfes sind mehrere Faktoren zu beachten. Die Schönheit des Pflanzgefäßes ist dabei nicht das wichtigste Kriterium. Wenn eine Pflanze in einem unscheinbaren Topf prächtig wächst und gedeiht, kann man sie jederzeit in einen dekorativen Übertopf stellen, der zum Einrichtungsstil passt.

Der Behälter, in den eine Zimmerpflanze gepflanzt wird, ist ebenso wichtig wie die Erde. Worauf sollten Sie also achten?

Größe. Das Gesamtvolumen des Pflanzgefäßes spielt eine entscheidende Rolle. Der neue Topf sollte etwas größer sein als der alte. Bei kleinen Pflanzen etwa einen Zentimeter auf jeder Seite, bei großen Palmen und Ficusbäumen eine Handbreit. Es wird angenommen, dass die Größe des Wurzelsystems ungefähr der der Krone entspricht. Das stimmt nicht ganz, es hängt von der Pflanzenart ab. Ein zu großer Topf ist für viele Zimmerpflanzen noch schlimmer als ein zu kleiner. Die Wurzeln brauchen nicht nur Erde und Wasser, sondern auch Luft, weshalb sie den Erdballen von außen umspinnen. In einem großen Topf verhindert das oft zu dichte Substrat, dass die Wurzeln atmen können, und bei zu viel Wasser verfaulen sie schnell.

Form. Welche Tiefe und Breite der Blumentopf haben sollte, hängt von der Pflanzenart ab. Palmen, Dracaenen und Aloe-Pflanzen benötigen tiefe, eimerartige Töpfe, da ihr Wurzelsystem in die Tiefe wächst. Veilchen, Maranten, viele Begonien und Dickblattgewächse bevorzugen breite Pflanzgefäße. Ihre dünnen, zarten Wurzeln liegen näher an der Oberfläche. Für die meisten Zimmerpflanzen ist ein Topf geeignet, dessen Höhe etwa seinem Durchmesser entspricht.

Gewicht. Für kleine Pflanzen spielt das Gewicht des Topfes keine Rolle. Wenn Sie jedoch eine hohe Palme, einen großen Ficus oder eine ausladende Monstera einpflanzen (besonders wenn zusätzlich eine Stütze benötigt wird), muss der Behälter schwer und stabil sein, damit die Pflanze nicht beim geringsten Anstoß oder unter ihrem eigenen Gewicht umkippt. In diesem Fall wählt man ein Keramikgefäß oder einen Holzkübel.

Material. Die wichtigsten Materialien für Blumentöpfe sind Kunststoff, Keramik und Holz. Keramik kann porös oder glasiert sein. Poröse Tontöpfe sorgen für einen guten Luftaustausch, entziehen dem Substrat jedoch schnell Feuchtigkeit und lassen sie verdunsten. Holzkübel lassen aktiv Luft durch, schützen Substrat und Wurzeln vor Überhitzung in der Sonne, werden aber mit der Zeit morsch.

Als universell gelten glasierte Keramikgefäße und Kunststofftöpfe aller Art. Ein kleiner Hinweis: Kaufen Sie Kunststofftöpfe in spezialisierten Blumengeschäften, um keine Gefäße zu erwerben, die schädliche Stoffe an die Luft und die Erde abgeben.

Konstruktion. In jedem Blumentopf müssen unbedingt Abflusslöcher für Wasser vorhanden sein. Außerdem wird eine Untertasse benötigt, in die das Wasser abfließen kann. Für manche Arten muss der Topf durchsichtig sein (bei Orchideen zum Beispiel). Als Töpfe werden auch Körbe aus Draht oder Korbgeflecht verwendet. Diese werden in der Regel mit einem speziellen porösen Material ausgelegt.

Besondere Arten von Blumenbehältern. Heutzutage bietet der Blumenmarkt ungewöhnlich konstruierte Übertöpfe mit einem Bewässerungssystem an. Der Wasserbehälter ist in den Topf selbst integriert und mit einem Dochtsystem ausgestattet, über das das Wasser zu den Pflanzenwurzeln aufsteigt. Erstaunlich ist, dass die Pflanzen in solchen Behältern nur ein paar Mal im Jahr gegossen werden müssen!

Keine großen Töpfe nötig: 7 Zimmerpflanzen, die Enge lieben

Jede Zimmerpflanze benötigt individuelle Pflegebedingungen. Manche benötigen eine jährliche Umpflanzung in ein größeres Gefäß. Und es gibt solche, für die ein kleiner Topf ausreichend ist.

Sansevieria

Diese anspruchslose Pflanze gedeiht hervorragend in einem niedrigen, aber breiten Topf. Denn das Wurzelsystem der Blume wächst in die Breite. Sansevieria, auch Schwiegermutterzunge genannt, hat keinen Stiel. Ihre ausladenden breiten Blätter schmücken den Raum und reinigen die Luft hervorragend.

Sie wird sogar in einem kleinen Behälter stabil blühen, wenn man sie mit lockerer, nährstoffreicher Erde versorgt. Wenn Sie aus der Erde ragende Wurzeln sehen, ist das ein Zeichen, dass die Pflanze umgetopft werden muss. Dabei können übermäßig gewachsene Wurzeln sogar mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden.

Amaryllis

Dieser Hausschönling fühlt sich in hohen, aber schmalen Gefäßen wohl. Denn sein Wurzelsystem ist sehr kräftig, wächst aber ausschließlich nach unten. Gerade ein seitlich enger Topf schafft ideale Bedingungen für die Amaryllis.

Siehe auch:
Thuja Pflanzencharakteristik

Eine große, ausgewachsene Blume wird in einen Topf umgepflanzt, der ein paar Zentimeter breiter ist als der vorherige. Dies muss vorsichtig erfolgen, da das Wurzelsystem der Amaryllis empfindlich ist. Beschädigen Sie nicht die Wurzeln und insbesondere nicht die Zwiebel. Faule, kranke Wurzeln sowie Tochterzwiebeln sollten vorsichtig abgeschnitten werden, da sie die Kräfte der Pflanze auf sich ziehen und dann keine Blüte erfolgt.

Wolfsmilch

Für ein gutes Wachstum benötigt die Wolfsmilch stabile, schwere Töpfe, die nicht sehr hoch sind. Es wird empfohlen, eine gute Drainage, zum Beispiel aus Kies oder feinem Splitt, anzulegen. Dies beschwert das Gefäß und schafft die notwendigen Bedingungen für die Blume. Die Wurzeln der Wolfsmilch liegen nämlich näher am Boden, und sie mag keine Staunässe.

Einmal im Jahr wird eine junge Pflanze umgetopft, bei einer ausgewachsenen Wolfsmilch reicht eine Umpflanzung alle zwei Jahre. Dabei wird der Behälter durch einen anderen ersetzt, der unbedingt Abflusslöcher und eine gute Drainage haben muss.

Balsamine

Das ganzjährig blühende Balsamkraut hat seine Wurzeln fast an der Bodenoberfläche. Daher würde ein zu großer Topf ihm nur schaden. Die Blume würde versuchen, den darunter liegenden Erdbereich zu besetzen und ihre Energie in das Wachstum des Wurzelsystems zu stecken. Dies verringert die Bildung von Blütenständen. Zudem könnte die nutzlose Erde unten sauer werden, es könnten krankheitserregende Bakterien auftreten, was zum Absterben der Pflanze führen könnte.

Hippeastrum

Der Topf für Hippeastrum wird so groß gewählt, dass die Zwiebel beim Einpflanzen nur zur Hälfte in der Erde steckt. Man muss sie nicht vollständig eingraben. Auch um das Wurzelsystem herum sollte nur wenig freier Platz sein – etwa zwei Zentimeter. Das reicht der Blume, um sich wohlzufühlen und reichlich zu blühen.

Die Wurzeln der Pflanze benötigen Sauerstoff. Daher muss der Behälter unten Löcher für den Luftzugang und den Wasserabfluss haben, sowie eine gute Drainage aus Blähton oder Kies.

Ficus

Ein Ficus braucht unbedingt einen engen Topf, damit sich sein Wurzelsystem richtig entwickeln kann. Sonst kann es faulen. Oder ein großes Volumen regt das Wurzelwachstum an, während sich der obere Teil der Pflanze nur schwach entwickelt.

Ein Ficus wird nur umgetopft, wenn es im alten Topf zu eng geworden ist. Der neue Behälter wird so gewählt, dass er nicht zu groß ist. Da der Ficus eine sehr widerstandsfähige Pflanze ist, kann man überschüssige Wurzeln beschneiden, um den Topf nicht wechseln zu müssen.

Veilchen

Das Wurzelsystem von Veilchen ist sehr klein und befindet sich fast an der Bodenoberfläche. Dadurch können sie viele 'Kindel' bilden und sich ausbreiten. Auf engem Raum fühlen sich Veilchen wohl, wachsen und blühen üppig.

Eine Umpflanzung ist nötig, wenn Sie bemerken, dass die Wurzeln der Blumen zu stark nach oben drängen oder zu faulen beginnen. In diesem Fall wird das Veilchen herausgenommen, von überschüssiger Erde und beschädigten Wurzeln befreit und wieder an seinen alten Platz gesetzt. Natürlich muss dem Boden eine organische Mischung zur Düngung zugegeben werden.

Megamöglichkeiten von Mini-Pflanzen

Miniaturpflanzen erfreuen viele Pflanzenliebhaber: Sie sind so niedlich und hübsch, dass man den Blick nicht von ihnen lassen kann. Zudem nehmen die winzigen Blumen nur sehr wenig Platz ein. Und das sind noch nicht alle ihre Vorzüge.

Sukkulenten wie Echeveria, Kreuzkraut Rowley oder Haworthia mit weißen Punkten zu pflegen, ist sehr einfach, denn von Natur aus benötigen sie nur wenig Wasser und Substrat.

Neben dem niedlichen Äußeren bieten die kleinen Bescheidenheiten eine erstaunliche Vielfalt! Nicht nur in der Sortenauswahl, sondern auch in den Kompositionen, die man aus ihnen zusammenstellen kann, denn auf einer Fensterbank oder einem Tablett kann ein ganzer Garten Platz finden. Was soll man noch sagen: Allein ihr Anblick regt zur Kreativität an. Was ist schon der letzte Fund in der Gestaltung von Mini-Blumen – Töpfe mit Magneten (ja, ja, die gibt es bereits), die man an einer vertikalen Eisenfläche befestigen kann.

Große Blumen würden in einer solchen Position kaum Halt finden, wohl aber leichte, kleine Pflänzchen. Und für schmale Fensterbänke sind Topf-Miniaturpflanzen genau das Richtige. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Winzige Haworthien mit gemusterten Blättern ziehen sofort alle Blicke auf sich, besonders wenn die Pflanzungen eine ganze Schachtel füllen.

Die rosettenartigen Blüten des Kalanchoe 'Paris' wirken wie ein Bouquet über den fleischigen Blättern. Die Pflanze bevorzugt helle Plätze und scheut die Sonne nicht.

Was die Standortvorlieben betrifft, unterscheiden sich die Ansprüche der Minipflanzen in nichts von denen ihrer hochgewachsenen 'Verwandten'. Über helle und sonnige Plätze freuen sich sicherlich Sukkulenten, wie zum Beispiel der Geldbaum (Crassula ovata). Besonders vorteilhaft wirkt er in großer Gesellschaft seiner Artgenossen. Er benötigt Sonne und mäßiges Gießen.

Wählen Sie für ein Fensterbrett auf der Nordseite hingegen Arten wie Efeu und andere dekorative Blattpflanzen oder den Schattenliebhaber Phalaenopsis.

Bei Phalaenopsis sind Blätter und Blüten deutlich kleiner als bei ihren großen Orchideenverwandten. Diese niedlichen Pflänzchen vertragen trockene Luft und Schatten gut.

Worauf Sie bei der Pflege von Miniaturvertretern der Flora besonders achten sollten, ist das Gießen. In kleinen Töpfen hält sich die Feuchtigkeit nicht lange, daher kontrollieren Sie täglich, wie feucht das Substrat ist, und gießen Sie bei Bedarf. Pflanzen mit empfindlichen Blättern trocknen schneller aus, Sukkulenten hingegen überstehen längere Trockenperioden unbeschadet. Orchideen ist Überwässerung grundsätzlich abträglich (wenn der Topf innen mit kleinen Tröpfchen bedeckt ist, sollte man nicht gießen).

Der Pedilanthus tithymaloides ist schön und anspruchslos. Er liebt helle Standorte und ein sehr feuchtes Substrat.

Im Winter bezaubert der Weihnachtskaktus mit leuchtenden Blüten. Um ihn zum Blühen zu 'überreden', wird ab September für 6 Wochen das Gießen auf ein Minimum reduziert.

Kalanchoe ist das ganze Jahr über dekorativ und wirkt dank seiner zahlreichen Blüten – gefüllt oder einfach – wie ein Accessoire.

Übrigens sind nicht alle 'Mini' tatsächlich solche, also speziell von Züchtern gezüchtet. Manchmal sehen junge Pflanzen, die von Natur aus langsam wachsen, miniaturhaft aus. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Winzling nach einiger Zeit plötzlich deutlich an Größe zunimmt.

Blumen für zu Hause: im Schlafzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche, im Kinderzimmer, im Badezimmer

Wie dekoriere ich mein Zuhause mit Blumen? Welche Zimmerpflanzen sollten im Schlafzimmer, im Wohnzimmer, in der Küche, im Kinderzimmer und im Badezimmer platziert werden? Basierend auf den Ansprüchen der Zimmerpflanzen wollen wir versuchen zu verstehen, was wohin kommt.

Dank der Züchter können wir heute so gut wie alle Pflanzen zu Hause anbauen – mit etwas Lust und Geduld. Aber bevor Sie eine Blume kaufen, sagen Sie mir, wo Sie sie hinstellen möchten?

Foto 1. Spathiphyllum im Interieur

Pflanzen im Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist der wichtigste Ort der Erholung. Hier sollte es keine grellen Gegenstände und überladenen Details geben. Und bei der Auswahl der Pflanzen sollte man vorsichtig sein.

Regel Nr. 1: Eine Zimmerpflanze sollte keine Allergien auslösen. Sie möchten doch nicht mit einer verstopften Nase oder Hautrötungen aufwachen?

Regel Nr. 2: Eine Zimmerpflanze sollte immergrün und langsam wachsend sein. Wussten Sie, dass die Farbe Grün die Sehkraft verbessert? Und warum sollte man eine kleine Pflanze wählen, fragen Sie? Natürlich hängt die Größe der Pflanze von der Raumgröße ab. Aber wohl kaum jemand möchte in einem Gewächshaus leben. Allerdings liegt die Entscheidung bei Ihnen.

Zimmerpflanzen für das Schlafzimmer:

Eine niedliche krautige Pflanze mit einem angenehmen Grünton ist nützlich, da sie die Luft hervorragend reinigt.

  • Kalanchoe

Eine blühende Pflanze für das Fenster. Sie ist für ihre heilenden Eigenschaften bekannt, beruhigt und hilft gegen Depressionen.

  • Begonie

Eine interessante Zimmerpflanze reinigt die Luft von Keimen, d.h. sie hilft bei saisonalen Erkrankungen.

  • Myrte

Eine dekorative krautige Blume baut Spannungen ab und stärkt den Schlaf.

  • Jasmin

Von der Blume im Raum wird die gleiche Wirkung ausgehen wie von grünem Tee mit Jasmin – Harmonie und Ruhe.

Foto 2. Spathiphyllum im Schlafzimmer einer Frau

Pflanzen im Wohnzimmer

Im Wohnzimmer, dem Raum für Gäste, stellt man meist schönere und größere Pflanzen auf. Das können hohe Gehölze oder ausladende dekorative Laubpflanzen sein.

Für einen geräumigen Raum eignen sich Bodenpflanzen. Auch Blumen auf einem Tischchen oder einem Nachttischchen sehen im Wohnzimmer gut aus.

Zimmerpflanzen für das Wohnzimmer:

  • Geranie

Eine blühende Topfpflanze könnte man auch im Schlafzimmer aufstellen, aber der Duft der Geranie könnte in einem kleinen Raum als stickig empfunden werden, im großen Wohnzimmer ist er jedoch genau richtig. Die Blume ist sehr schön und schafft eine angenehme Atmosphäre um sich herum.

Ein Palmenbäumchen ist seit langem der Stolz eines wohlhabenden Hauses. Aber nicht nur dadurch zeichnet sich die Yucca aus – sie schafft auch eine tropische Stimmung.

Noch eine 'Art' Palme. Für Liebhaber heißer Länder ein Genuss!

Vielleicht die am weitesten verbreitete Pflanze. Aber der Ficus umfasst etwa 1000 Sorten – also haben Sie keine Angst, es jemandem nachzutun.

  • Monstera

Geeignet für diejenigen, die dem Raum einen tropischen Dschungel-Effekt verleihen möchten. Beachten Sie jedoch, dass die Blätter der Monstera einen Saft absondern, der allergische Reaktionen hervorrufen kann.

  • Hibiskus (Chinesische Rose)

Eine schöne Pflanze mit dunklen, glänzenden Blättern und exotischen, bunten Blüten wird selbst in der schlichtesten Umgebung zu einem farbigen Akzent.

Eine Blume mit einer großen Auswahl an Formen und Farbspektren wird ausnahmslos jedem gefallen. Und der Raum wird heller erstrahlen.

Foto 3. Helle und große Pflanzen im Wohnzimmer

Pflanzen für die Küche

Wenn in der Küche viel gekocht wird, ist es dort entsprechend sehr warm. Gleichzeitig ist die Luftfeuchtigkeit durch die verschiedenen Dämpfe ebenfalls nicht gering. Daher wählt man für diesen Teil des Hauses wärmeliebende Pflanzen, deren Blätter etwas zusätzliche Feuchtigkeit nicht scheuen.

Hinzu kommt, dass man für die Küche oft Heilpflanzen wählt – eine gute Hausfrau hat alles griffbereit!

Die beliebtesten Blumen für die Küche:

Sukkulenten sind gerade an konstante Wärme gewöhnt. Zudem sind sie im Bedarfsfall für die Behandlung nützlich (z.B. bei Schnupfen).

  • Kalanchoe

Die Pflanze verträgt Temperaturschwankungen hervorragend. Sie ist nützlich bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten und der Wundheilung.

Die Blume eignet sich sogar für eine Küche auf der Nordseite. Sie hat keine heilenden Eigenschaften, sieht aber sehr süß aus.

  • Chlorophytum

Eine krautige Pflanze für gut belüftete Räume. Sie reinigt die Luft hervorragend – für eine Küche mit Gasherd ist das genau das Richtige!

Diese Topfpflanze ist eher für die Faulsten, denn sie braucht nicht viel Aufmerksamkeit. Man kann sie auf eine schwach beleuchtete Fensterbank stellen und nur gelegentlich ans Gießen denken.

Sie reinigt ebenfalls hervorragend die Luft von Giftstoffen und ist einfach anzubauen. Außerdem ist sie bei Hausfrauen sehr beliebt.

Foto 4. Blühende exotische Pflanzen in der Küche

Pflanzen für das Kinderzimmer. Pflanzen im Kindergarten

Bei der Auswahl einer Blume für das Kinderzimmer oder den Kindergarten sollten Sie einige Regeln beachten:

Regel Nr. 1: Die Topfpflanze sollte nicht stachelig sein, um das Kind nicht zu verletzen.

Regel Nr. 2: Die Pflanze sollte antiallergen sein.

Regel Nr. 3: Die Pflanze sollte in der Pflege nicht anspruchsvoll sein, insbesondere was das Gießen betrifft. Lassen Sie die Kinder den Auftrag haben, die Blumen zu gießen. Und dieser Vorgang sollte so einfach wie möglich sein.

Regel Nr. 4: Die Pflanze im Kinderzimmer sollte so sicher sein, dass sie dem Kind nicht schadet, selbst wenn es sie abbeißt und verschluckt!

Stellen Sie die Pflanze ins Kinderzimmer und erklären Sie dem Kind, wie die Blume heißt, was an ihr nützlich ist und wann sie gegossen werden muss.

Welche Zimmerpflanzen eignen sich also für das Kinderzimmer?

  • Chlorophytum

Eine gute Pflanze zur Luftreinigung. Selbst wenn das Kind vergisst, sie zu gießen, oder im Gegenteil etwas zu viel gießt, passiert nichts Schlimmes.

  • Zitrone

Der Minibaum verleiht dem Raum durch die abgegebenen ätherischen Öle einen angenehmen Duft. Und stellen Sie sich vor, wie viel Freude die Kinder haben werden, wenn die Zitronenfrüchte zu reifen beginnen! Aber es gibt ein Aber – wenn man die Blätter mit den Händen berührt und dann die Augen, wird es ein wenig brennen, obwohl das nicht gefährlich ist und nur kurz anhält.

Die hübschen gestreiften Blätter werden jedem Kind gefallen. Außerdem blüht die Pflanze oft und lange. Und in der Pflege ist sie absolut einfach.

  • Duftpflanzen (Minze, Thymian, Salbei)

Man kann mehrere kleine Töpfchen auf das Fensterbrett stellen – das Kind wird es lieben, die niedlichen duftenden Sträucher zu züchten und sie später in den Tee zu geben.

Foto 5. Dekorative Blattpflanze Calathea im Kinderzimmer

Pflanzen im Badezimmer

Für das Badezimmer sollte man Blumen nehmen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen.

Zimmerpflanzen für das Badezimmer:

  • Aerophyten

Solche Pflanzen haben keine Erde, daher nehmen sie Feuchtigkeit aus der Luft. Im Badezimmer fühlen sie sich am wohlsten.

Eine tropische Blühpflanze benötigt viel Feuchtigkeit auf den Blättern und etwas diffuses Licht. Wenn Ihr Badezimmer keine Fenster hat, schalten Sie öfter das Licht ein.

Eine Alokasie fühlt sich in einem warmen Badezimmer wohl.

  • Aloe

Ein nützlicher Sukkulent gedeiht sogar in einem dunklen Badezimmer.

Foto 6. Aerophyten im Badezimmer

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