Herbstpflanzung von Jasmin

Jasmin: Pflanzung und Pflege

In der Natur gibt es sehr viele verschiedene Jasminarten, aber von der echten Jasminpflanze gibt es nur zwei Zimmerpflanzen: den winterblühenden Jasmin und den Arabischen Jasmin (Sambac). Viele glauben übrigens, dass in ihren Gärten Jasmin wächst, aber tatsächlich handelt es sich um den sehr ähnlichen Pfeifenstrauch. Jasmin ist eine sehr schöne schneeweiße Blume und anspruchslos in der Pflanzung und Pflege. Allerdings sollte man ihn nicht in kleinen Räumen oder Wohnungen kultivieren, insbesondere nicht in Kinderzimmern, da Jasmin einen sehr starken und aufdringlichen Duft verströmt.

Jasmin: Pflanzung

Jasmin blüht sehr üppig und schön, und seine Pflanzung und Pflege, ähnlich wie der Anbau von Lupinen, bereitet selbst einem Anfänger im Gartenbau keine Mühe.

Vermehrung von Jasmin durch Stecklinge

Für die Vermehrung von Edeljasmin eignen sich Stecklinge. Stecklinge von etwa 15 cm Länge sollten von einer bereits ausgewachsenen Pflanze geschnitten werden. Es dauert etwa einen bis anderthalb Monate, bis die Stecklinge Wurzeln schlagen. Während dieser Zeit müssen sie in Wasser oder in mit Erde vermischtem Sand belassen werden. Sobald das erste Blatt erscheint, kann man sie in einen Topf umsetzen.

Pflanzung von Jasmin aus Samen

Im März werden die Jasminsamen in Kisten mit vorbereiteter Erde gepflanzt. Die Samen müssen stratifiziert werden, sie keimen bis zu zwei Monaten, danach werden sie pikiert und ins Freiland umgepflanzt.

Vermehrung von Jasmin durch Absenker

Eine zuverlässige Methode zur Vermehrung von Jasmin ist durch Absenker. Der Vorgang erfolgt nach der üblichen Technik: Im Frühjahr werden die Absenker herabgebogen, im Herbst werden sie umgepflanzt.

Teilung des Jasminstrauchs

Die Teilung von Jasmin ist sowohl im Herbst als auch im Frühjahr möglich. Ein ausgewachsener Strauch kann in 2-3 Teile geteilt werden.

Jasmin: Pflege

Erfolgreiche Pflanzung und Pflege von Jasmin hängen von vier wichtigen Faktoren ab: optimale Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit, richtige Beleuchtung und Bewässerung. Für Jasmin sind je nach Jahreszeit unterschiedliche Lufttemperaturen günstig. Im Winter und Herbst sollte die Temperatur niedriger sein als im Sommer und Frühling. Dabei ist es im Winter wünschenswert, dass die Temperatur nicht über 20 Grad liegt. Sie müssen also das häusliche Mikroklima an die Pflanze anpassen.

Jasmin liebt Licht, aber direkte Sonnenstrahlen in übermäßiger Menge sind nicht förderlich. Nach Möglichkeit sollten Sie den Jasmin an einem nach Osten ausgerichteten Fenster platzieren. Auch eine hervorragende Lösung für den Anfänger im Gartenbau ist die Pflanzung von Löwenmäulchen.

Worauf der Jasmin besonders anspruchsvoll ist, ist die Einhaltung des Wasserhaushalts und die gute Qualität des Gießwassers. Ansonsten sind seine Pflanzung und Pflege sehr einfach. Tatsache ist, dass Jasmin unbedingt eine gut befeuchtete Luft benötigt. Daher müssen Sie in Wohnungen mit trockener Luft, besonders während der Heizperiode, zusätzlich einen Luftbefeuchter verwenden oder die Pflanze so oft wie möglich mit einer Sprühflasche besprühen. Was das Gießen betrifft, so hängt der Wasserbedarf des Jasmins von der Jahreszeit ab. Im Frühling und Sommer benötigt Jasmin häufiges und reichliches Gießen, im Winter ist es sehr wichtig, das Gießen auf ein Minimum zu reduzieren. Aber natürlich dürfen Sie die Erde in keiner Jahreszeit austrocknen lassen. Auch an das Wasser selbst stellt Jasmin Ansprüche; für das Gießen dieser Pflanze sind eiskaltes Wasser und Leitungswasser absolut ungeeignet. Jasmin darf nur mit gut abgestandenem, gefiltertem oder Regenwasser gegossen werden.

Gartenjasmin

Wahrscheinlich weiß fast jeder, wie der Gartenjasmin aussieht und was er ist. Diese Pflanze wird von sehr vielen Gärtnern als Zimmerpflanze gezogen. Man kann sie aber auch im Freiland anbauen. Viele Gärtner bauen diese auffällige Blume gerne auf ihrem Grundstück an. Der Jasminstrauch kann leicht mit dem Pfeifenstrauch verwechselt werden, und obwohl diese Pflanzen fast die gleiche Pflege benötigen, unterscheiden sie sich im Aussehen und haben auch erhebliche Unterschiede in ihrer Herkunft. So lässt sich Jasmin leicht an seinen duftenden Blütenständen erkennen, die recht groß sind.

Um jedoch eine auffällige und kräftige Pflanze zu ziehen, muss man wissen, wie man sie im Frühjahr richtig einpflanzt, und man muss auch die Pflegeregeln für den Gartenjasmin kennen. Diese Art von Jasmin ist eine sehr schöne Pflanze, besonders während der Blütezeit, wenn die duftenden Blüten aufgehen. Sie benötigt jedoch eine gute Pflege und auch eine richtige Pflanzung.

Besonderheiten des Gartenjasmins

Eine Pflanze wie der Gartenjasmin kann auf absolut jedem Grundstück gezogen werden, jedoch sollte man bedenken, dass sie eine besondere Pflege benötigt. Bevor man mit dem Anbau dieser Blume beginnt, sollte man sich zunächst über alle Details der erforderlichen Pflege informieren. Zunächst sollte man sich jedoch näher mit dieser Jasminart vertraut machen.

Der Gartenjasmin stammt aus dem Mittelmeerraum. Diese Pflanze besitzt heilende Eigenschaften. Meistens wird sie jedoch als Zierpflanze zur Verschönerung von Gärten und Grundstücken angebaut. Dieser Strauch hat eine sehr auffällige, üppige Krone. Am schönsten ist er während der Blütezeit, wenn an den Zweigen gelbe oder weiße Blüten in Büscheln aufgehen. Sie sind unglaublich duftend. Der Gartenjasmin hat eine große Anzahl verschiedener Unterarten, die sich in der Größe der Blüten unterscheiden. Diese Pflanzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich an nahezu jede Wetterbedingung anpassen können.

Gartenjasmin ist an den Standort recht anspruchslos. Er gedeiht sowohl an sonnigen als auch an schattigen Plätzen sehr gut. Er kann sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordseite des Grundstücks gepflanzt werden. Er verträgt sowohl Trockenheit als auch hohe Luftfeuchtigkeit gut. Verschiedene Insekten, darunter die meisten Bienenarten, lieben es, Nektar vom Jasminstrauch zu sammeln.

Einzigartigkeit des Gartenjasmins

Während der Blütezeit enthalten die Blüten eine große Menge an ätherischen Ölen, aber nur die, die erst kürzlich aufgeblüht sind. Sie wirken sich positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Benzylalkohol und Benzylacetat des Jasmins können das sexuelle Verlangen des Menschen normalisieren. Die Knospen dieser Pflanze werden zur Herstellung eines speziellen Suds verwendet, der die Funktion der Verdauungsorgane normalisieren kann. Auch die im Gartenjasmin enthaltenen Stoffe können den Körper von Giftstoffen reinigen und das Immunsystem stärken. In jeder der Sorten dieses Jasmins sind Stoffe mit heilenden Eigenschaften enthalten. Der Jasminstrauch wird nicht nur eine großartige Dekoration für Ihr Grundstück sein, sondern auch die Gesundheit erheblich stärken können.

Für eine erfolgreiche Kultivierung ist es notwendig zu wissen, wann und wie diese Blume ins Freiland gepflanzt werden muss.

Hauptarten mit Fotos

Einige Arten erfreuen sich bei Gärtnern und Hobbygärtnern großer Beliebtheit.

Kleinblättriger Jasmin

Dies ist ein recht kompakter Strauch, der fast nie eine Höhe von mehr als 100 Zentimetern erreicht. Die Blattspreiten dieser Pflanze sind recht groß und gebogen. Seine Blüten haben einen sehr angenehmen Duft, der an Erdbeeren erinnert.

Gewöhnlicher Kronenjasmin

Der Strauch zeichnet sich durch eine recht große Größe aus. So kann er eine Höhe von 250 bis 300 Zentimetern erreichen. Während der Blütezeit schmücken sehr große und schöne Blütenstände diesen Jasminstrauch, die einen angenehm süßlichen Duft verströmen. Die Blattspreiten sind satt goldfarben.

Flauschiger Jasmin

Diese Pflanze wird für den Anbau in Parks oder auf recht großen Grundstücken empfohlen. Der Strauch kann eine Höhe von 400 Zentimetern erreichen, und dies ist die höchste Pflanze unter allen Jasminarten. Eine weitere Besonderheit dieser Pflanze ist jedoch, dass ihre hübschen Blüten kein Aroma besitzen. Diese Art blüht recht spät. Die Blütezeit dauert etwa 4 Wochen.

Ebenfalls sehr beliebt ist die Sorte "Hermelinmantel". Diese Pflanze ist recht kompakt und ihre Höhe überschreitet nicht 100 Zentimeter. Die Blütenstände befinden sich über die gesamte Länge der Zweige. Die Blütezeit dauert etwa 8 Wochen.

Auswahl eines geeigneten Standorts für die Pflanzung

Diese Arten und Sorten kann man in vielen Gärten und auf vielen Grundstücken antreffen. In der Regel wird der Gartenjasmin im Frühjahr ins Freiland gepflanzt. Damit die Pflanze normal wächst und gedeiht, müssen einige wichtige Regeln sowohl für die Pflanzung als auch für die Pflege beachtet werden. In der Regel unterscheidet sich die Pflanzung verschiedener Arten und Sorten von Gartenjasmin kaum voneinander.

Die wichtigsten Punkte bei der Auswahl eines geeigneten Pflanzortes:

  1. Bei der Wahl eines geeigneten Platzes für diese Pflanze im Garten sollte man unbedingt berücksichtigen, dass sie sich nahezu an jedes Wetter anpassen kann. Wenn Sie jedoch möchten, dass Ihre Pflanze ein beeindruckendes Aussehen hat und sehr üppig blüht, sollten Sie sie an einem Ort pflanzen, der vor starken Zugluft geschützt ist. Denn diese wirken sich äußerst negativ auf diesen Strauch aus. Außerdem wächst und gedeiht der Gartenjasmin besser an einem gut beleuchteten Ort mit ausreichend direktem Sonnenlicht.
  2. Es wird empfohlen, diesen Strauch in unmittelbarer Nähe von Blumen mit violetten oder kräftig blauen Farbtönen zu pflanzen. Zum Beispiel sieht er neben Rittersporn oder Lavendel hervorragend aus. Auch wächst Jasmin gut in der Nachbarschaft von Hortensien oder Spiersträuchern.
  3. Fachleute empfehlen, den Gartenjasmin im Frühjahr zu pflanzen. Dieser Vorgang kann jedoch auch im Herbst durchgeführt werden.

Auswahl des optimalen Bodens und Pflanzung

Wie bereits erwähnt, ist der Gartenjasmin eine relativ anspruchslose Pflanze. Für ein besseres Wachstum sollte man jedoch sorgfältiger auf die Wahl des Bodens und die eigentliche Pflanzung achten.

  1. Aufgrund seiner Anspruchslosigkeit kann sich dieser Strauch an fast jedem Boden anpassen und gut wachsen. Bevorzugt werden sollte jedoch nach Möglichkeit ein nährstoffreicher Boden. Es ist zu beachten, dass die Wurzeln des Jasmins extrem negativ auf übermäßige Feuchtigkeit reagieren. Daher sollte man ein Grundstück wählen, das sich auf einer nicht allzu großen Anhöhe befindet.
  2. In das vorbereitete Pflanzloch sollte man Sand geben, der mit kleinen Steinen vermischt ist. Diese Schicht dient als Drainage. Beim Pflanzen im Frühjahr wird empfohlen, 50 g Nitrophosphat in das Loch zu geben. Dies hilft der Pflanze, sich schneller an ihrem neuen Standort zu etablieren.
  3. Nachdem der Strauch gepflanzt wurde, sollte die Erde leicht festgedrückt werden. Danach muss der Jasmin gegossen werden.
  4. Damit sich die Pflanze richtig entwickelt, müssen dem Boden systematisch Düngemittel zugeführt werden.

Regeln für die Düngung

Damit Ihr Grundstück einen üppigen Jasminstrauch schmückt, müssen Sie ihn nicht nur regelmäßig pflegen, sondern auch systematisch düngen. Beachten Sie, dass die erste Düngung erst 12 Monate nach dem Einpflanzen der Pflanze ins Freiland erfolgen sollte.

Gartenjasmin benötigt Mineralstoffe. Zur Düngung der Pflanze wird eine Nährlösung empfohlen, die aus 1 Liter Wasser und 5 Gramm Superphosphat besteht. In die entstandene Lösung sollten Sie weitere 2,5 Gramm Harnstoff und Kaliumsulfat einstreuen. Danach wird die Lösung gründlich gemischt. Sie wird zur Düngung dieses Strauches verwendet.

Gartenjasmin benötigt auch organische Dünger. So wird für die Düngung die Verwendung von Mist sowie Humus empfohlen. Dabei sollten Sie jedoch bedenken, dass Mist nur in verdünnter Form verwendet werden darf, da sonst die Wurzeln der Pflanze verbrennen können. Mist sollte im Verhältnis 1:15 in Wasser gelöst werden.

Besonderheiten des Schnitts

Damit der Jasminstrauch üppig und duftend ist, reichen Düngungen allein nicht aus; Sie müssen ihn auch richtig pflegen.

Damit die Krone immer gepflegt und effektvoll aussieht, sollten Sie regelmäßige Formschnitte durchführen. Sowohl Hobbygärtner als auch Gärtner haben einige Geheimnisse und Regeln zu diesem Verfahren:

  • Sie sollten den Formschnitt im Frühjahr durchführen, wenn der Strauch sich in der vegetativen Phase befindet;
  • Sie sollten die längsten Äste komplett abschneiden und die kürzeren um die Hälfte kürzen;
  • Für eine reichlichere Blüte sollten Sie einen Verjüngungsschnitt durchführen, genauer gesagt, alle leeren Äste entfernen;
  • Bei einem erwachsenen Strauch sollten Sie den zentralen Stamm auf 45–50 cm zurückschneiden und die übrigen Äste vollständig entfernen.

Jedes Jahr sollten Sie den Strauch unbedingt untersuchen und beschädigte sowie kranke Äste entfernen.

Vorbereitung auf die Überwinterung

Damit die Pflanze im Winter nicht eingeht, müssen Sie sie richtig auf diese schwierige Zeit vorbereiten. Dazu sollten Sie einige ganz einfache Maßnahmen durchführen:

  1. Sie sollten bedenken, dass erwachsene Exemplare frostresistenter sind als junge. Daher brauchen Sie ausgewachsene Pflanzen nicht für den Winter vorzubereiten. Allerdings benötigen die Jasminsträucher, die noch jung sind, diese Prozedur.
  2. Wenn der Strauch verblüht ist, sollten Sie ihn mit einem speziell dafür vorgesehenen Material umwickeln. Auch normales Stroh können Sie für diesen Zweck verwenden.
  3. Damit die Wurzeln des Jasmins während der Winterkälte nicht leiden, sollten Sie im Herbst den Boden um den Stamm umgraben und dabei nicht vergessen, Kompost einzuarbeiten.
  4. Bei Bedarf können Sie diesen Strauch im Frühjahr an einen neuen Standort verpflanzen.

Besonderheiten des Umpflanzens

Den Gartenjasmin verpflanzen Sie im Frühjahr. Dazu müssen Sie den Boden vorbereiten, indem Sie ein Loch graben, das in seiner Größe dem Volumen des Wurzelsystems des Strauches entsprechen sollte. In dieses Loch setzen Sie die Pflanze um, wobei die Regeln denen ähneln, die für das Pflanzen eines solchen Strauches im Frühjahr gelten.

Vermehrungsmethoden

Gartenjasmin zu vermehren ist sehr einfach. Es gibt mehrere Methoden:

  1. Samen. Die Aussaat der Samen erfolgt sowohl im Freiland als auch in Kisten zu Hause (Anzucht über Setzlinge).
  2. Stecklinge. Es wird empfohlen, die Stecklinge in den ersten Junitagen zu schneiden. Anschließend werden sie entweder ins Freiland oder in ein Gewächshaus gepflanzt.
  3. Triebe. Im Frühjahr sollten Triebe vorbereitet werden, indem man sie von der Mutterpflanze trennt. Die Wahl sollte auf die kräftigsten Triebe fallen. Nachdem sie überwintert haben, werden sie im Frühjahr an ihren endgültigen Standort umgepflanzt.
  4. Teilung des Wurzelsystems. Dies ist nicht die beliebteste Vermehrungsmethode. Die Teilung wird im Herbst empfohlen.

Strauchjasmin – Pflege und Anbau im Garten

Jasmin (Jasminum) ist eine Gattung von laubabwerfenden und immergrünen Sträuchern oder Kletterpflanzen aus der Familie der Ölbaumgewächse. Die Pflanze kommt in tropischen und gemäßigten Regionen Eurasiens, Australiens und Ozeaniens vor, aber das Zentrum der Artenvielfalt liegt in Südostasien.

Der Strauch ist eine typisch exotische Pflanze, daher ist der Anbau von Jasmin und seine Pflege in Regionen mit kalten Wintern problematisch. Für den Anbau unter den Bedingungen der gemäßigten Zonen kommen von allen 200 Arten nur wenige in Frage, aber selbst diese benötigen bei starkem Frost einen Schutz.

Viele Gärtner bezeichnen fälschlicherweise den anspruchslosen und winterharten Pfeifenstrauch als Gartenjasmin, aber es handelt sich um zwei Pflanzengattungen, die zu unterschiedlichen Familien gehören, verschiedene botanische Merkmale und Anbaubedingungen aufweisen. Zum Beispiel sind die Blüten des Jasmins aller Gartenarten im Vergleich zum Pfeifenstrauch röhrenförmig, klein und nur einfach.

Blühender weißer Jasmin

Aufgrund seines herrlichen Dufts nannten die Perser die Pflanze Jasmin, was übersetzt 'Geschenk Gottes' bedeutet. Sie lernten, seinen Duft zu 'stehlen', indem sie die Blüten in Sesamöl tauchten.

In Asien wird Jasmintee seit Jahrhunderten zubereitet. Dazu werden die Teeblätter mit frischen Blüten vermischt und einige Stunden stehen gelassen, damit der Tee das Aroma aufnimmt. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Getrocknete Blüten werden dem Tee zur Dekoration hinzugefügt, da sie getrocknet keinen Duft mehr abgeben.

Man sollte wissen, dass der Duft von Jasmin mehr als nur ein Genuss ist. Das Jasminaroma wirkt entspannend auf das Nervensystem und ist eines der stärksten natürlichen Aphrodisiaka.

Jasminarten und Beschreibung mit Fotos

Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum). Ein sommergrüner Strauch mit langen, dünnen, überhängenden Trieben wie eine Liane, die eine Stütze benötigen. Es ist eine der wenigen erstaunlichen Pflanzen, die in den Wintermonaten blühen.

Nacktblütiger Jasmin

Einzelne, leuchtend gelbe, röhrenförmige Blüten mit schwachem Duft erscheinen im November an den kahlen Stielen und bleiben bis Mitte Februar an den Zweigen. Im Frühling erscheinen kleine, gefiederte Blättchen.

Für die Pflanzung des Winter-Jasmins sollten Standorte im Schutz von Mauern auf der Südseite gewählt werden, um zusätzliche Wärme und Schutz zu bieten, da die Art Fröste unter -15 °C schlecht verträgt. In der Pflege ist der Winter-Jasmin anspruchslos und verträgt einen Rückschnitt gut, der nach der Blüte erfolgt.

Winterblüte

Weißer Jasmin oder Echter Jasmin (Jasminum officinale) wird von Gärtnern besonders wegen seines intensiven Dufts während der Sommerblüte geschätzt. Er ist die Nationalblume Pakistans. Er wächst als verzweigter Strauch mit langen, dünnen, überhängenden Trieben, die beim Wachsen ebenfalls eine Stütze benötigen.

Anfang Sommer erscheinen an den Triebenden weiße, duftende Blüten. Die Blütezeit beschränkt sich nicht auf diesen Zeitraum und kann sich bei warmem Herbst wiederholen.

Sorte 'Argenteovariegatum'

Gärtner schätzen die Sorte 'Argenteovariegatum' mit cremeweißem, panaschiertem Laub, die eine Auszeichnung der Royal Horticultural Society erhalten hat.

Gelber Jasmin oder Strauch-Jasmin (Jasminum fruticans, syn. Jasminum syriacum). Er ist ein kleiner halbimmergrüner Strauch mit gelben, leicht duftenden Blüten, die im Sommer und Frühherbst erscheinen.

Strauch-Jasmin

Nach der Blüte erscheinen glänzende schwarze Beeren. Mit zunehmendem Wachstum bildet der Strauch eine Kuppelform, deren Höhe etwa 1-2 Meter erreichen kann.

Diese Art ist seit 1570 in Kultur bekannt, ist trockenheitstolerant und hält Frösten bis -20 bis -25 °C stand. Sie kann auf allen gut durchlässigen Bodenarten angebaut werden.

Im Garten harmoniert er gut mit wärmeliebenden Gartenpflanzen wie Lavendel, Thymian, Monarda und Salbei. Die Pflanze eignet sich für Hecken und zur Hangbefestigung.

Rosa Jasmin oder Stephanense (Jasminum × stephanense) — eine natürliche Hybride aus China. Es handelt sich um eine immergrüne (in warmen Regionen), schnell wachsende Kletterpflanze, die nahezu jede Oberfläche umrankt.

Rosa Jasmin

Die Blätter sind grün, oft mit cremefarbenen Flecken. Im Frühling und Sommer erscheinen zahlreiche rosafarbene, duftende, kleine Blüten. In der vollen Sonne sowie in den Morgen- und Abendstunden verstärkt sich der Duft. Die ausgewachsene Kletterpflanze erreicht eine Höhe von 15 Metern und eine Breite von 1,5 Metern.

Die Hybride ist sonnenliebend und bevorzugt mäßig fruchtbare, mäßig feuchte sandige oder lehmige Böden mit einem pH-Wert von schwach sauer bis schwach alkalisch. Sie verträgt keine übermäßige Feuchtigkeit.

Siehe auch:
Konik-Fichte: Pflanzung und Pflege im Garten

Standortwahl für die Pflanzung von Jasmin im Freiland

In Baumschulen werden Pflanzen mit geschlossenem Wurzelsystem angeboten. Die Pflanzung junger Jasmin-Setzlinge erfolgt von Mitte April bis Oktober.

Setzling des weißen Jasmins

Die wärmeliebende Pflanze benötigt die Wahl des richtigen Standorts für den weiteren Anbau. Der beste Standort für die Pflanzung von Jasmin — volle Sonne oder leichter Halbschatten.

Die Pflanze sollte im Sommer mindestens 4-5 Stunden direktes Sonnenlicht erhalten. Im Schatten wächst Jasmin schlecht und blüht fast nicht. Im Garten wird die wärmeliebende Pflanze auf der Südseite in der Nähe von Mauern oder Zäunen gepflanzt, die vor kaltem Winterwind schützen können.

Der Strauch gedeiht gut auf normalem Gartenboden, der mäßig fruchtbar und leicht feucht ist, und bevorzugt einen pH-Wert des Bodens im Bereich von 6,1 bis 7. Auf alkalischen und schweren tonigen Substraten wird er krank und stirbt ab.

Achtung! Der Boden sollte gut durchlässig sein, insbesondere wenn die Pflanze in einer schattigen oder kühlen Zone des Gartens gepflanzt wird.

Wie pflanzt man Jasmin? Vor dem Pflanzen wird am Boden eines 50 × 50 cm großen Lochs eine Drainageschicht aus Ziegelbruch oder grobem Blähton ausgelegt, etwas Erdmischung (Laubboden gemischt mit 2 Teilen Kompost und 1 Teil Sand) eingefüllt.

Dann wird der Wurzelballen des Setzlings eingesetzt, mit Erde bedeckt, diese festgedrückt und reichlich gegossen. Nach der Pflanzung werden Arten mit herabhängenden, dünnen Trieben an einer Stütze festgebunden.

Pflege des Jasmins nach der Pflanzung

Sträucher, insbesondere junge Setzlinge, sind empfindlich gegenüber Trockenheit, daher sollte der Boden stets mäßig feucht, aber nicht nass sein. Wassermangel, besonders bei heißem Wetter, führt zu Gelbfärbung und Blattfall, während überschüssiges Wasser im Boden die Entwicklung von Pilzkrankheiten und Wurzelfäule begünstigt.

Die Bewässerungshäufigkeit hängt von den Wetterbedingungen ab – bei Hitze und Trockenheit wird häufiger gegossen, bei Regenwetter wird die Bewässerung eingestellt. Um die Wasserverdunstung zu verhindern und die Wurzeln vor Frost zu schützen, wird der Boden um die Triebe mit Kompost oder zerkleinerter Rinde gemulcht.

Empfindliche, tropische Arten vertragen keine Temperaturen unter 4 °C, daher werden sie in Töpfen gezogen und zum Überwintern in einen kühlen Raum mit hellem Sonnenlicht gebracht, wobei der Boden feucht gehalten wird.

Verwenden Sie beim Anbau von Jasmin im Topf eine Mischung aus gleichen Teilen Universalerde, Torfmoos und Sand.

Zur Pflege von Jasmin im Freien gehört die Düngung, die die Bodenfruchtbarkeit für reichliche Blüte und Wachstum erhält. Im Frühjahr wird im Wurzelbereich Kompost oder verrotteter Mist, in Wasser verdünnt (10:1), ausgebracht. Mineraldünger für blühende Pflanzen wirken gut.

Schnitt des Jasmins

Das Beschneiden aller Art wird nach der Blüte durchgeführt, da die Blütenknospen an den Trieben des neuen Wachstums angelegt werden. Alte Zweige des Jasminstrauchs werden bis zum Boden zurückgeschnitten, neue um ein Drittel, trockene, beschädigte und kranke Triebe werden entfernt. Dichte Bepflanzungen werden ausgedünnt, besonders bei Kletterpflanzen.

Das Beschneiden fördert aktives neues Wachstum, stimuliert die Blüte, erhält die erforderliche Höhe und Form der Pflanzen. Damit kann man kletternden Arten die Form eines buschigen Strauchs geben.

Vermehrung des Jasmins durch Stecklinge

Für die Vermehrung eignen sich halbverholzte, grüne Stecklinge, die nach dem Schnitt übrig bleiben. Es ist besser, sie in den Morgenstunden zu schneiden. Die Stecklinge werden mit einem sterilen Werkzeug schräg knapp unterhalb des Blattknotens geschnitten. Entfernen Sie alle unteren Blättchen.

Die Schnittstelle mit einem Teil des Stiels wird in ein wurzelsbildendes Pulver getaucht und dann in ein vorbereitetes Loch in der Erde gesetzt. Die Bewurzelungsmischung wird aus gleichen Teilen Laubboden, Torf und Perlit (Sand) hergestellt. Auf den Topfboden wird eine Drainageschicht gelegt.

Jasmin-Stecklinge

Für die Wurzelbildung benötigen die Stecklinge eine stabile erhöhte Luft- und Bodenfeuchtigkeit, daher wird empfohlen, die zukünftigen Setzlinge mit einer durchsichtigen Tüte abzudecken.

Der Topf wird im Garten an einen Ort mit diffusem Licht gestellt, der vor Niederschlag geschützt ist. Besprühen Sie den Steckling und die Erde, wenn sie etwas abgetrocknet ist. Nehmen Sie die Abdeckung regelmäßig zum Lüften ab, damit sich auf der Bodenoberfläche kein Schimmel bildet.

Nach der Bewurzelung mit Beginn des neuen Wachstums wird die Tüte entfernt, und im Herbst werden die Setzlinge zum Überwintern ins Haus gebracht, in einen kühlen und hellen Raum. Die Pflanzung von Jasmin ins Freie erfolgt nach den letzten Frösten, Ende Mai.

Vermehrung durch Absenker

Diese Methode ist einfacher als die Stecklingsvermehrung. Ein Seitentrieb wird in eine kleine längliche Vertiefung am Boden gedrückt, mit Draht befestigt und mit Erde bedeckt, wobei die Spitze über der Oberfläche bleibt. Im nächsten Jahr kann man das Wachstum einer neuen Pflanze sehen, die getrennt und umgepflanzt wird.

Besonders leicht vermehrt sich der Winterjasmin. Seine Triebe werden einfach auf dem Boden liegen gelassen und bewurzeln schnell. So kann die Pflanze als Bodendecker eine große Fläche des Gartens bedecken.

Probleme beim Anbau von Jasminsträuchern im Garten

Bei dichten Pflanzungen mit schlechter Luftzirkulation steigt das Risiko von Mehltau. Das Symptom der Krankheit ist ein pudriger grau-weißer Belag auf den Blättern.

Zur Vorbeugung der Krankheit können Sie Fungizide mit Schwefel oder Kaliumbicarbonat verwenden. Zur Behandlung werden Präparate mit Myclobutanil eingesetzt.

Schlechte Bodendrainage, eingeschränkte Luftzirkulation oder starke Regenfälle können Wurzel- und Stängelfäule begünstigen. Infizierte Wurzeln werden weich und dunkel, und die neuen Triebe des Strauchs wachsen schwach und leblos.

Verbessern Sie bei Bedarf die Drainage, entfernen Sie die Erde an der Basis der Pflanze, damit die Wurzeln trocknen, und ersetzen Sie sie dann durch trockene, pathogenfreie Erde. Eine Behandlung mit Fungiziden kann die Ausbreitung der Krankheit verhindern, sie aber nicht heilen.

Blattläuse an Jasmin sind ein recht häufiges Phänomen. Von allen Schädlingen ist nur dieses Insekt zu fürchten. Eine geringe Anzahl von Blattläusen verursacht in der Regel nur geringe Schäden, aber ein massiver Befall führt zu vergilbten Blättern und Wachstumsverzögerungen.

Darüber hinaus führen die Insekten zu starken Honigtauablagerungen, auf denen sich Rußtaupilze entwickeln. Die Schädlinge werden mit einem systemischen Insektizid bekämpft.

Geheimnisse der richtigen Pflege des Gartenjasmins

Immer häufiger sieht man in verschiedenen Parks und Gärten Sträucher von bis zu zwei Metern Höhe, die mit außergewöhnlich schönen weißen Blüten übersät sind, deren Duft sich in der ganzen Umgebung verbreitet – das ist der Gartenjasmin.

Diese Pflanze hat auch einen zweiten Namen – Pfeifenstrauch. Diese Blume ist sehr anspruchslos und pflegeleicht, sodass selbst ein Anfänger-Gärtner sie anbauen kann. Im heutigen Artikel werden wir uns damit befassen, wie man den Gartenjasmin richtig pflegt und unter welchen Bedingungen er am besten gedeiht.

Geeigneter Standort für die Pflanzung von Jasmin

Der Gartenjasmin wächst sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten, wobei die Blühfreudigkeit desselben Strauches unterschiedlich sein kann. So blühen in der Sonne gepflanzte Sträucher besser und sehen effektvoller aus, während Pflanzen im Schatten eine größere grüne Masse entwickeln.

Der Gartenjasmin ist eine frostbeständige Pflanze, aber bei der Standortwahl sollte man dennoch windige Plätze mit ständigem Durchzug meiden.

Achten Sie auch auf die Lage des gewählten Standorts: Besteht die Gefahr, dass Schmelzwasser im Winter die Pflanze überschwemmen könnte? Überschüssiges Wasser kann zur Vernässung des Schwarzerdebereichs und in der Folge zur Fäulnis des Rhizoms führen.

Optimale Bewässerung für Gartenjasmin

Trotz aller Anspruchslosigkeit verträgt der Gartenjasmin, wie bereits erwähnt, stehendes Wasser schlecht. Grundwasser, das nah an der Erdoberfläche liegt, vertragen die Pfeifenstrauch-Sträucher dagegen gut.

Sie sollten den Strauch des Gartenjasmins reichlich gießen, aber die Pflanze dabei nicht übermäßig wässern. Zwei Bewässerungen pro Woche sind völlig ausreichend, wobei Sie das Wasser erwärmt und zuvor abgestanden verwenden sollten. Eine Pflanze, die regelmäßig mit sehr kaltem Wasser gegossen wird, ist anfälliger für verschiedene Krankheiten.

Notwendige Düngung für den Gartenjasmin

Besonders stark sind die Sträucher des Pfeifenstrauchs auf zusätzliche Düngungen während der aktiven Wachstums- und Blütezeit angewiesen. Daher sollten Sie die erste Düngung bereits im zeitigen Frühjahr durchführen, sobald der Schnee geschmolzen ist. Am besten verwenden Sie in dieser Zeit stickstoffhaltige Düngemittel, da sie der Pflanze helfen, aktiv zu wachsen. Während der Knospenbildung und Blütezeit sollten Sie dagegen eher kalium-phosphorhaltige Dünger verwenden.

Rückschnitt des Jasminstrauchs

Sie sollten den Strauch alle 2-3 Jahre schneiden. Das hilft ihm, nicht zu stark zu wuchern und dabei seine Form zu behalten. Der Rückschnitt erfolgt entweder, sobald die Pflanze verblüht ist, oder umgekehrt nach dem Winter, bevor der Strauch erblüht. In jedem Fall sollten Sie den Rückschnitt überflüssiger Triebe vorsichtig durchführen, denn dieser Vorgang ist nicht nur ästhetisch, sondern auch heilend – die Pflanze beginnt danach schneller zu wachsen und sich zu entwickeln.

Vermehrung des Gartenjasminstrauchs

Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung des Gartenjasmins, aber die beliebtesten sind die Vermehrung durch Stecklinge und durch Teilung des Strauchs. Beide Methoden können Sie sowohl im Frühjahr als auch im Herbst durchführen, jedoch ziehen die meisten Gärtner den Zeitraum von Mitte September bis Mitte Oktober vor.

Bei der Teilung des Strauchs sollten Sie diesen sehr vorsichtig ausgraben, um keinen Teil des Rhizoms im Boden zurückzulassen. Nehmen Sie den Wurzelballen am besten mitsamt der Erde heraus, waschen Sie ihn anschließend mit Wasser ab und entfernen Sie alle faulen Wurzeln. Für die Teilung verwenden Sie ein scharfes Messer. Nach dem Vorgang pflanzen Sie die Teile des Rhizoms in einzelne Pflanzlöcher und gießen sie. Die Schnittstelle sollte mit Asche behandelt werden.

Jasminstrauch: Pflege und Anbau im Garten

Ein auf dem Gartengrundstück gepflanzter Jasminstrauch sieht nicht nur attraktiv aus, sondern beschenkt seine Besitzer auch mit dem betörenden Duft zarter Blüten. Die volkstümliche Bezeichnung der Pflanze ist Chubuschnik (Pfeifenstrauch). Jasmin (Philadelphus) wurde von Menschen seit jeher auch für praktische Zwecke genutzt. Sein Holz wurde zur Herstellung von Tabakspfeifen, Flöten und Pfeifchen verwendet. Heute ist es eine reine Zierpflanze, die häufig in der Landschaftsgestaltung eingesetzt wird. Die Pflege des Jasmins im Garten ist nicht schwierig, aber dennoch notwendig.

Beschreibung des Strauches und Besonderheiten seines Anbaus

Der Gartenjasmin gehört zur Familie der Hortensiengewächse. Mit dem echten Jasmin, einem Vertreter der Familie der Ölbaumgewächse, verbindet ihn lediglich die Fülle der schneeweißen Blüten mit einem ähnlichen Duft. Die Höhe dieses sommergrünen Strauchs hängt von der Sorte ab und kann zwischen 70 cm (bei Miniaturvarianten) und 6 m variieren. Seine langen, geraden Zweige sind mit grauer Rinde bedeckt. Die eiförmigen Blätter haben eine Länge von 2 bis 7 cm. Die Blütenstände sind traubenförmig und bestehen aus einfachen, halbgefüllten oder gefüllten Blüten.

Es gibt verschiedene Arten und Sorten von Jasmin. Am besten wählt man für die Pflanzung solche aus, die sich leicht an das Klima anpassen, in dem sie angebaut werden sollen. In Russland haben die folgenden Arten die größte Beliebtheit erlangt:

  • Gewöhnlicher Jasmin;
  • Kletternder Gartenjasmin;
  • Kronen-Jasmin;
  • Zwergjasmin;
  • Madagaskar-Jasmin (Zimmerpflanze).

Neben der madagassischen Art wird zu Hause oft die jasminartige Gardenie angebaut, die mit duftenden weißen Blüten blüht.

Die Intensität des Duftes hängt von der jeweiligen Sorte des Pfeifenstrauchs ab. Einige Sorten duften kaum wahrnehmbar, andere verströmen einen starken, süßlichen Duft. Es gibt Sträucher, deren Geruch an Beeren erinnert. Zum Beispiel verströmt der Jasmin der Sorte Erdbeer während der Blüte den Duft der gleichnamigen Beere.

Jasmin der Sorte Erdbeer

Wenn Sie sich entscheiden, Jasmin zu pflanzen, werden Ihnen die Pflege und der Anbau dieser Kultur im Garten keine großen Mühen bereiten. Experten empfehlen, im Garten mehrere Sorten des Pfeifenstrauchs mit unterschiedlichen Blütezeiten zu pflanzen. In diesem Fall ist es unwichtig, wann der Jasmin blüht, in welchem Monat, denn die Wolken aus weißen Blütenblättern werden das Grundstück von Juni bis August schmücken.

Beachten Sie! Dank der vielen nützlichen Inhaltsstoffe in den Geweben ist Jasmin Bestandteil von pflanzlichen Heilkräutermischungen. Tee aus Pfeifenstrauch hat eine tonisierende und stärkende Wirkung, hilft bei der Behandlung von Depressionen und lindert Kopf- und Muskelschmerzen sowie Gelenkentzündungen.

Jasmin: Anpflanzung und Pflege

Wenn Sie sich als Gärtner entscheiden, Jasmin zu pflanzen, können Sie den Strauch sowohl im Frühjahr als auch im Herbst einpflanzen. Nach Meinung von Experten ist die Herbstpflanzung vorzuziehen. Der Standort muss nicht unbedingt sonnig sein, der Pfeifenstrauch verträgt Halbschatten recht gut. Auch an die Bodenbeschaffenheit stellt er keine besonderen Ansprüche. Der Strauch verträgt Trockenheit gut, aber die Blüte fällt in diesem Fall schwach aus.

Wenn Sie Jasmin jedoch an einem gut beleuchteten, fruchtbaren Standort pflanzen und ihn regelmäßig bewässern, werden die Blüten eine nach der anderen aufgehen und mit ihrer schneeweißen Masse an eine üppige Wolke erinnern. Für die Pflanzung wählen Sie am besten einen klaren, windstillen Tag Ende September oder Anfang Oktober. Auf den Boden des Pflanzlochs mit einem Durchmesser und einer Tiefe von 50 cm wird eine Drainageschicht von 15 cm Stärke empfohlen, darüber eine Mischung aus folgenden Bestandteilen:

  • 3 Teile Lauberde;
  • 2 Teile Humus;
  • 1 Teil Sand;
  • 30 g komplexer Granulatdünger.

Den Wurzelhals dürfen Sie bei der Pflanzung nicht mehr als 3 cm tief eingraben, sonst kann der Stamm faulen. Die Erde um den Strauch wird leicht festgedrückt. Nach dem Pflanzen wird um den Setzling eine kleine Rinne für die spätere Bewässerung ausgehoben. Unmittelbar danach sollten Sie in kleinen Portionen 2 Eimer Wasser an die Wurzel gießen.

Bewässerung bei der Pflanzung

Wenn mehrere Jasmin-Exemplare gleichzeitig gepflanzt werden, halten Sie einen Abstand von 1,5 m zwischen ihnen ein. Bei der Pflanzung als Hecke wird der Abstand auf 50-80 cm reduziert.

Wichtig! Der Standort sollte nicht zugig sein, da der Pfeifenstrauch wärmeliebend ist und schlecht auf Zugluft reagiert.

Umpflanzen der Pflanze

Wenn der Jasmin zunächst im Topf als Zimmerpflanze gewachsen ist, können Sie ihn jederzeit ins Freiland umpflanzen. Das Umpflanzen von einem Standort auf dem Grundstück an einen anderen sollte besser im Herbst, Anfang oder Mitte Oktober erfolgen. Im Sommer während der Blüte sollten Sie den Strauch nicht umpflanzen, da die Pflanze ihre ganze Kraft in die Blütenbildung steckt und sich nicht normal anpassen kann.

Beachten Sie! Vor dem Umpflanzen wird der Pfeifenstrauch mit einem Seil umwickelt, damit die Triebe nicht abbrechen, und reichlich gewässert. Wenn die Erde das Wasser aufgenommen hat, wird die Pflanze vorsichtig aus dem Topf genommen, dabei die Krone festhaltend. Wenn ein Jasmin umgepflanzt wird, der im Boden wächst, wird der Busch ausgegraben, wobei man 30 cm vom Stamm entfernt bleibt und die Wurzeln mit dem Spaten durchtrennt.

Auf den Boden des Pflanzlochs werden zunächst 1,5 kg verrotteter Mist gelegt, gemischt mit fruchtbarer Erde. Als Dünger kann auch Holzasche oder Superphosphat verwendet werden. Danach verläuft der Vorgang genauso wie beim Pflanzen eines Setzlings mit offenem Wurzelsystem. Umgepflanzte junge Pflanzen wachsen an ihrem neuen Standort leicht an.

Weitere Pflege

Wie pflegt man Jasmin im Garten nach dem Pflanzen? Damit die Feuchtigkeit aus dem Boden nicht zu schnell verdunstet, sollte der Boden nach dem Pflanzen mit Gartenerde, Torf oder Humus gemulcht werden. Der oberirdische Teil des Busches sollte zurückgeschnitten werden, wobei an jedem Trieb 4-6 Knospen belassen werden. Diese Maßnahme hilft der Pflanze, besser anzuwachsen und später eine üppigere Krone zu bilden. Wenn der Boden beim Pflanzen gut gedüngt wurde, erfolgt die nächste Düngung frühestens nach 2 Jahren. Die Pflanze hat für diesen Zeitraum ausreichend Nährstoffvorräte.

Jasmin ist eine Garten-Kulturpflanze und benötigt für ein aktives Wachstum in der Folgezeit eine Düngung. Es wird empfohlen, Dünger unter den Jasminbusch zweimal pro Saison auszubringen – im zeitigen Frühjahr und nach der Blüte. Bei der Frühjahrsdüngung sollte Stickstoff vorherrschen, im Sommer empfiehlt es sich, den Jasmin mit Düngemitteln mit Phosphor und Kalium zu düngen. Das Gießen des Pfeifenstrauchs erfolgt bei heißem, trockenem Wetter. Ansonsten hat er genug Feuchtigkeit aus Niederschlägen und morgendlichem Tau. Nach einem Regen sollte der Boden unter dem Strauch gelockert werden.

Wenn sich die Blätter der Pflanze kräuseln, ist die Ursache höchstwahrscheinlich ein Feuchtigkeitsmangel. Während einer Trockenperiode wird empfohlen, alle 2-3 Tage 3-4 Eimer Wasser unter den Busch zu gießen. Während der Blütezeit wird häufiger gegossen. Eine trockene Herbstsaison kann dazu führen, dass die Pflanze nicht genügend Feuchtigkeit für den Winter speichert. In diesem Fall wird eine Bewässerung zur Wasserversorgung empfohlen. Jeder Gärtner sollte verstehen, dass der Jasminstrauch, dessen Pflanzung und Pflege nicht so kompliziert sind, aktiv wachsen und blühen wird, wenn alles nach den Regeln gemacht wurde.

Pflege des Jasmins

Vermehrungsmethoden

Wie kann man Jasmin von Grund auf anbauen? Zur Vermehrung des Strauchs werden häufiger Samen, Stecklinge und Absenker verwendet. Diese Methoden gelten als die effektivsten, um neue Exemplare des Pfeifenstrauchs zu erhalten:

  • Die Vermehrung durch Absenker ist eine einfache, bequeme und schnelle Methode. Dazu wird im Frühjahr aller junger Austrieb entfernt, um das Nachwachsen kräftiger, starker Triebe zu fördern. Dann wählt man einen dieser Zweige aus, biegt ihn zur Erde und legt ihn in eine zuvor ausgehobene Rinne. Der Trieb wird oben mit einer Mischung aus Sand und Torf bedeckt. Nach etwa 1,5 Monaten beginnen sich junge Ableger zu bilden, und im Herbst werden die kleinen Büsche getrennt und an einen neuen Standort gepflanzt.
  • Stecklinge werden nach dem Rückschnitt des Strauchs im Juni gewonnen. Zu dieser Jahreszeit ist das Pflanzmaterial am qualitativ hochwertigsten. Am besten pflanzt man die Stecklinge zu Hause. Die Triebspitzen von etwa 10 cm Länge werden in einem Behälter mit leichter, nährstoffreicher Erde bewurzelt. Die Stecklinge werden in einem Winkel von 40° eingepflanzt, mit Glas oder Folie abgedeckt und an einen möglichst hellen Ort gestellt. Täglich müssen sie besprüht werden. Ein Neuaustrieb zeigt an, dass die Bewurzelung erfolgreich war. In der ersten Zeit nach dem Auspflanzen ins Freiland benötigen die jungen Pflanzen einen Schutz.
  • Die Samenvermehrung wird häufiger für Züchtungsarbeiten verwendet. Die Aussaat erfolgt zu Beginn des Winters vor starkem Frost. Die Samen werden leicht in die Erde eingedrückt, danach wird eine Abdeckung aus Reisig errichtet. Die im Frühjahr erscheinenden Sämlinge wachsen gesund und abgehärtet heran, jedoch muss man auf ihre Blüte 7-8 Jahre warten.

Bevor die Pflanze blüht, wird der junge Duftjasmin nur gegossen, gelockert und gedüngt. Nachdem die Blüten verwelkt sind, benötigt der Strauch einen Rückschnitt.

Pflanzung in Sibirien

Da die klimatischen Bedingungen der Regionen stark variieren, sollten bei der Pflanzung von Jasmin die Wetterbesonderheiten der jeweiligen Region berücksichtigt werden. Sibirien zeichnet sich durch einen kurzen Sommer und einen strengen, langen Winter aus. Die Hauptvoraussetzung für den erfolgreichen Anbau von Duftjasmin hier ist die richtige Sortenwahl. Die Pflanze muss frostbeständig sein und keinen Winterschutz benötigen.

Wichtig! Für die Pflanzung in dieser Region wird kleinblättriger oder dünnblättriger Duftjasmin empfohlen. Beide Sorten können Fröste bis -35 °C vertragen. Junge Setzlinge werden im August-September gepflanzt. Vor der Überwinterung werden die Triebe auf Schneehöhe gekürzt. Dies schützt die Zweige vor dem Erfrieren. Fällt wenig Schnee, wird zusätzlich Schnee auf den Strauch geworfen.

Krankheiten und Schädlinge

Pilzkrankheiten befallen Jasmin selten und nur dann, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind – übermäßige Feuchtigkeit und eine zu dichte Krone. Das heißt, die Pflanze kann in der Regenzeit oder wenn kein fachgerechter Rückschnitt durchgeführt wurde, erkranken. Treten Anzeichen von Rost oder Blattflecken auf, sollte der Strauch mit einem Fungizid behandelt werden.

An Jasmin können Blattläuse, Spinnmilben und Rüsselkäfer parasitieren. Besonders häufig werden junge Triebe befallen. Ein Aufguss aus Tabak, Knoblauch oder Kernseife hilft, die Schädlinge zu beseitigen. Sind die Insekten zu zahlreich und haben sich Hausmittel als unwirksam erwiesen, wird der Duftjasmin mit einem geeigneten industriellen Insektizid besprüht, wobei die Lösung gemäß der Anleitung des Präparats zubereitet wird.

Diejenigen, die sich für Ziergartenbau begeistern, werden früher oder später auf die Idee kommen, Jasmin in ihrem Garten zu pflanzen. Man kann sicher sein, dass der Besitzer seine Wahl nicht bereuen wird. Es ist unmöglich, sich nicht in diese zarte, duftende Pflanze zu verlieben. Zudem ist Jasmin eine langlebige Pflanze, die ihren Besitzer 3-4 Jahrzehnte lang mit ihrer Schönheit erfreuen kann.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?