Retten Sie die Gurken. Im September gibt es eine reiche Ernte – stellen Sie ein Fass im Gewächshaus auf.
Die kühlen Herbsttage nahen, aber das bedeutet nicht, dass Gurken in dieser Zeit nicht wachsen werden. Sie werden es schon tun, doch dafür muss man das Gemüse etwas anders pflegen.
Man sollte verstehen, dass Gurken für ein natürliches, gutes Wachstum eine Lufttemperatur von +22 bis +30 Grad benötigen. Hauptsache, dass es nachts draußen nicht unter +18 Grad liegt.
Wenn das Wetter kalt ist und die Anforderungen nicht erfüllt werden, stoppt das Pflanzenwachstum, die Blätter vergilben, die Fruchtansätze fallen ab. Daher liegt es in unserer Macht, das Klima um die Gurken herum so zu gestalten, dass sie sich wohlfühlen.
Dazu riet die Gärtnerin, ein Fass mit Wasser im Gewächshaus aufzustellen…. Tagsüber erwärmt es sich und gibt nachts den Pflanzen seine Wärme ab. Das heißt, durch diese Technologie steigt die Lufttemperatur im Gewächshaus um einige Grad. Und es gibt keine starken Temperaturschwankungen mehr.
Dabei müssen im Gewächshaus die Türen und Lüftungsfenster geschlossen werden. Denn unter der Kälte leiden nicht nur die Gurken, sondern auch der Boden. Am besten mulcht man die Erde Ende August. So schützen Sie den Boden vor den bevorstehenden Kälteeinbrüchen. Am besten eignen sich gemähtes Gras oder Torf.
Gurken lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit, aber bei niedrigen Temperaturen kann dies die Entwicklung von Pilzkrankheiten begünstigen. Daher sollte man die Pflanzen im Herbst nur minimal gießen. Verwenden Sie die Tropfbewässerung. Dabei sollte die Wassertemperatur 2-3 Grad über der Bodentemperatur liegen.