Inhalt:
- Paprika
- Pilot F1
- Palermo
- Lesja
- Kalifornisches Wunder
- Bogatyr
- Ochsenohr
- Atlant
- Geschenk Moldawiens
- Schwalbe
- Auberginen
- Andrjuscha F1
- Black Jack F1
- Nördliches Indigo F1
- Almaz
- Schwarzer Schönling
- Alexejewski
- Langes Violett
- Robin Hood
- Helios
- Tomaten
- Nachtkerze
- Winterkirsche F1
- Schatz der Inkas F1
- Mazarini
- Rosa Honig
- Schwarze Krim
- De Barao
- Gruschowka
- Apfelbäumchen Russlands
Inhaltsverzeichnis:
Paprika
Maria Sisjulja, Gartenbloggerin:
Pilot F1
Frühreife ertragreiche Paprika, mittlere Wandstärke, reichliche Menge an Früchten pro Pflanze. Universell einsetzbar, geeignet für den Frischverzehr, zum Einmachen, Füllen und für Gewürze.
Hoher Fruchtansatz sowohl im Gewächshaus als auch im Freien unter Abdeckung. Geeignet auch für Risikogebiete des Ackerbaus.
Palermo
Eine der süßesten Sortenpaprikas. Langgezogen-kegelförmig. Hoher Ertrag. Pro Saison reifen an einer Pflanze 10 bis 20 Früchte. Geeignet für alle Arten von Konservierung, für Salate und Snacks.
Lesja
Sortenpaprika mit interessanter Herzform. Anspruchslos, temperaturwechselbeständig, widerstandsfähig, ertragreich. Lecker, süß. Beeindruckt durch reichliche Fruchtmenge. Reift schnell und trägt bis zum späten Herbst.
Nikolai Pokora, Agronom:
Kalifornisches Wunder
Müsste man eine Paprikasorte nennen, die für die Mittelzone am vielseitigsten ist, wäre es das Kalifornische Wunder. Auch im Jahr 2026 bleibt es der Maßstab für die Kombination von Geschmack, Wandstärke und Ertragsstabilität.
Die Früchte sind groß, fleischig, mit ausgeprägter Süße bei biologischer Reife. Die Sorte fühlt sich im Gewächshaus wohl, liefert aber bei warmem Sommer auch im Freiland ein ordentliches Ergebnis. Sie wird geliebt, weil sie gleichermaßen frisch, gefüllt und in Vorräten gut ist.
Bogatyr
Eine Sorte für diejenigen, die nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Kilogramm achten. Sie bildet kräftige Büsche und große Früchte mit dicker Wand, verträgt Temperaturschwankungen gut und trägt selbst bei unvollkommener Pflege zuverlässig. Im Jahr 2026 wird sie oft als Hauptsorte für den Familiengarten gewählt, besonders wenn Vorräte geplant sind.
Ochsenohr
Sorte, die in den südlichen Regionen besonders wegen ihrer Hitzebeständigkeit und Fruchtgröße geschätzt wird. Die Paprikaschoten sind groß, länglich, mit guter Wandstärke und ausgeprägtem Geschmack.
Agronom, Agronom:
Atlant
Kräftige, «starke» Sorte, die Nährstoffe benötigt, aber großzügig mit Ernteertrag belohnt.
Sie wird von denen gewählt, die bereit sind, etwas in die Anbautechnik zu investieren, um große, marktfähige Früchte zu erzielen. In der Mittelzone gedeiht sie am besten im Gewächshaus, im Süden hervorragend im Freiland.
Geschenk Moldawiens
Diese Sorte bleibt auch im Jahr 2026 aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit relevant. Sie verzeiht Fehler, trägt zuverlässig Früchte und liefert Früchte guter Qualität, sowohl für den Frischverzehr als auch für die Verarbeitung.
Schwalbe
Eine fleißige Sorte. Sie zeichnet sich nicht durch gigantische Größen aus, liefert aber stabile Erträge, verträgt kühle Nächte gut und eignet sich für Regionen mit unbeständigem Sommer. Der Geschmack ist mild, ausgewogen, ohne übermäßige Wässrigkeit.
Auberginen
Maria Sisjulja, Gartenbloggerin:
Andrjuscha F1
Aubergine, die ich jährlich pflanze, seit über 6 Jahren. Temperaturschwankungen gegenüber robust. Hoher Ertrag. Genetisch ohne Bitterkeit.
Black Jack F1
Anspruchslos, ertragreich, geeignet für den Anbau im Gewächshaus und im Freien. Ohne Bitterkeit. Lange Erntedauer.
Nördliches Indigo F1
Kälteresistent. Pflegeleicht. Reichliche Anzahl von Früchten pro Pflanze. Setzt auch bei Temperaturschwankungen gut an. Ertragreich. Lässt sich hervorragend lagern — gute Haltbarkeit der Früchte.
Nikolai Pokora, Agronom:
Almaz
Diese Sorte wird nicht wegen ihrer äußeren Wirkung geschätzt, sondern wegen ihrer Vorhersagbarkeit. Sie bildet stets einen kompakten Busch, setzt auch in kühlen Sommern der Mittelzone gut Früchte an und entwickelt bei rechtzeitiger Ernte praktisch keine Bitterkeit. Der Ertrag ist nicht rekordverdächtig, aber gleichmäßig, ohne Einbrüche, was sie zur idealen Wahl für diejenigen macht, die nicht «Roulette spielen» mit neuen Sorten wollen.
Schwarzer Schönling
Liefert große Früchte mit ausgeprägtem Glanz und fester Struktur. Im Geschmack mild, ohne ausgeprägte Bitterkeit, besonders bei Anzucht über Setzlinge. In Gewächshäusern der Mittelzone zeigt sie sich besser als im Freiland, da sie empfindlich auf kalte Nächte reagiert.
Alexejewski
Bildet längliche, gleichmäßige Auberginen mit dünner Haut und zartem Fruchtfleisch, das praktisch frei von Bitterkeit ist. Der Ertrag ist stabil.
Agronom, Agronom:
Langes Violett
Diese Sorte bleibt aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit relevant. Sie verträgt Sonnenbelastung leichter als «bauchige» Formen und baut schneller Ertrag auf. In den südlichen Regionen zeigt sie sich zuverlässiger als viele moderne Neuheiten.
Robin Hood
Eine Sorte für unbeständige Sommer. Sie verzeiht Fehler, verträgt Temperaturschwankungen und liefert eine gute Ernte. Die Früchte sind nicht die größten, aber der Geschmack ist gleichmäßig, mild, ohne Überraschungen. Sie wird oft Anfängern empfohlen, aber auch erfahrene Gärtner halten sie als «Absicherung».
Helios
Mittelspäte Sorte mit charakteristischen rund-ovalen Früchten, festem Fruchtfleisch und nahezu vollständiger Bitterstofffreiheit selbst bei Überreife. Im Ertrag kein Rekordhalter, aber überzeugt durch Stabilität und Fruchtqualität: Die Auberginen sind schwer, fleischig und eignen sich hervorragend zum Backen, für Kaviar und lange Garzeiten.
Tomaten
Maria Sisjulja, Gartenbloggerin:
Nachtkerze
Großfruchtige Sorten-Tomate. Vom Salattyp, fleischig, mäßig süß. Lecker, ertragreich.
Winterkirsche F1
Cocktailtomate, anspruchslos, geeignet für den Anbau sowohl im Gewächshaus als auch im Freiland, temperaturwechselbeständig.
Ertragreich, lecker: von Erwachsenen und Kindern geschätzt.
Schatz der Inkas F1
Für Liebhaber effektvoller Riesen. Großfruchtige Tomate in gelb-oranger Farbe mit einem leuchtend himbeerfarbenen «Stern» an der Spitze. Bei Ausdünnung der Traube kann man eine Tomate mit einem Gewicht von bis zu 1 Kilogramm ernten. Ertragreich, platzt nicht auf. Lecker, süß.
Nikolai Pokora, Agronom:
Mazarini
Große Tomate mit festem, aber saftigem Fruchtfleisch. In Gewächshäusern der Zentralregion zeigt sie auch in schlechten Jahren eine gleichmäßige Ernte, leidet weniger unter Blütenendfäule. Genau diese wird immer häufiger von denen gewählt, die sowohl Geschmack als auch «Zuverlässigkeit» suchen.
Rosa Honig
Ersatz für das Ochsenherz der neuen Generation. Großfruchtige Salatsorte mit ausgeprägter Süße, fleischiger Struktur, ohne Hohlräume und mit minimaler Samenanzahl. Im Süden zeigt sie sich noch besser, benötigt aber Beschattung, sonst kann es zu Verbrennungen an der Fruchtspitze kommen.
Schwarze Krim
Man schätzt ihn für seinen komplexen, intensiven Geschmack mit Wein- und Fruchtnoten, den man von Standard-Rot-Sorten nicht bekommen kann. In der Zentralregion trägt er im Gewächshaus zuverlässig, im Süden fühlt er sich auch im Freiland bei mäßiger Bewässerung wohl. Der Ertrag ist mittel, aber jede Frucht ist marktfähig und lecker.
Agronom, Agronom:
De Barao
Eine Sorte «für alle Lebenslagen». Sie steht den Salatriesen geschmacklich zwar nach, gewinnt aber an Ertrag, Lagerfähigkeit und Vielseitigkeit. In Gewächshäusern der Zentralregion kann sie bis in den tiefen Winter Früchte tragen, im Süden liefert sie im Freiland stabil Erträge.
Gruschowka
Eine Sorte für diejenigen, die das Experimentieren leid sind. Sie beeindruckt nicht durch Größe oder exotischen Geschmack, trägt aber zuverlässig, erfordert keine aufwändige Anbautechnik und eignet sich sowohl für den Frischverzehr als auch für die Konservierung. Im Jahr 2026 wird sie immer häufiger als «Absicherungsvariante» wieder in die Pflanzungen aufgenommen.
Apfelbäumchen Russlands
Mittelspäte Tomate mit gleichmäßiger Erntefülle, die kompakte, ordentliche Sträucher mit Kartoffelblatt-Typ bildet, buchstäblich übersät mit gleichmäßigen, mittelgroßen Früchten. Die Sorte zeigt sich sowohl in Gewächshäusern der Zentralregion als auch im Freiland im Süden gleichermaßen gut und reagiert kaum auf Wetterkapriolen.