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Garten-Begonie
Die Gartenbegonie ist eine beliebte dekorative Blütenstaude, die in ihrer Familie über tausend verschiedene Arten, Sorten und Hybriden umfasst. Sie unterscheiden sich alle in der Wuchshöhe, der Form, der Größe und Farbe der Knospen und Blätter, den Anbaumethoden und der Blühdauer. Die Pflanze bevorzugt feuchte Waldböden in tropischen Regionen vieler Länder und gedeiht hervorragend im Schatten hoher Bäume und sogar auf deren Stämmen.
Die Begonie erfreut sich bei den meisten Gärtnern und Blumenliebhabern großer Beliebtheit wegen ihrer vielfältigen Farbpalette und der langen Blütezeit (von Mai bis November). Einige Sorten der Zimmerbegonie blühen das ganze Jahr über. Üppige Büsche mit weißen, gelben, rosa, himbeerfarbenen, roten, lila einfachen und gefüllten Röschen sowie dekorativen Blättern mit verschiedenen Mustern und Farbtönen fügen sich hervorragend in jede Blumenensemble und Pflanzenkompositionen im Vorgarten, Blumenbeet, Kübel oder Beet ein. Sie sind ebenso attraktiv in Einzelpflanzungen als Zimmerpflanze, deren durchschnittliche Höhe je nach Sorte zwischen 20 und 35 cm liegt. Bei richtiger Haltung und Pflege während der üppigen Blüte ist die Anzahl der Knospen bei der Begonie so groß, dass sie das gesamte Laub der benachbarten Bepflanzung bedecken.
Die Gartenbegonie ist anspruchslos im Anbau, wenn man einige Geheimnisse, ihre individuellen Eigenschaften und Vorlieben kennt.
Vermehrung der Garten-Begonie durch Knollen
Bei der Auswahl des Pflanzguts ist auf das Vorhandensein lebender Augen an den Knollen und deren Größe zu achten. Der Durchmesser einer geeigneten Pflanzknolle beträgt 4-6 cm. Im Winter wird empfohlen, die Knollen in einem Behälter mit mäßig feuchtem Sand zu lagern, der sich im Keller oder im unteren Fach eines normalen Kühlschranks befindet. Der Sand muss nach Bedarf bewässert werden, jedoch ohne übermäßige Wassermenge, da sonst Fäulnis an den Knollen beginnen kann.
Die Pflanzung erfolgt Anfang März in spezielle Pflanzbehälter oder Mitte Mai auf offene Blumenbeete. Vor dem Einpflanzen müssen die Knollen gründlich untersucht, alte Wurzeln entfernt und für 30-40 Minuten in eine schwache Kaliumpermanganatlösung oder eine einprozentige Wasserstoffperoxidlösung eingelegt werden (zur Desinfektion). Wenn bei der Untersuchung Schimmel auf der Oberfläche der Knollen festgestellt wird, ist dieses Einweichen zwingend erforderlich. Der Schimmel wird zuvor mit einer weichen Bürste entfernt. In Fachgeschäften kann man ein Mittel erwerben, das speziell für Gartenbegonienknollen empfohlen wird und die Kultur vor Schädlingen und Krankheiten schützt.
Aus einer vor dem Pflanzen vorgekeimten Knolle können sofort mehrere Pflanzen (etwa 5-6) gezogen werden. Dazu werden die Triebe vorsichtig von der Knolle abgenommen und einzeln in die Erde gepflanzt, am besten in verschiedene kleine Töpfe. Jeder Trieb muss so tief gesetzt werden, dass seine Spitze 2-3 mm über der Bodenoberfläche bleibt. Nach der schnellen Bewurzelung können die jungen Pflanzen ins Freiland umgesetzt werden.
Vermehrungsmethode durch Stecklinge

Diese Methode eignet sich zur Vermehrung jeder Begoniensorte. Dazu wird die Spitze eines ausgewählten, schön blühenden Busches abgeschnitten, die mindestens drei Blattpaare aufweisen muss. Geschlossene Knospen und alle Blüten müssen entfernt werden. Vor dem Einpflanzen der Stecklinge in die Erde wird deren unterer Teil zwingend mit einer speziellen biologisch aktiven Lösung behandelt, die im Blumenladen erworben oder selbst hergestellt werden kann. Sie besteht aus 200 g Wasser sowie frischem Aloe-Saft und Honig (je ein Esslöffel). Die Haltbarkeit dieses Präparats beträgt 48 Stunden bei einer Temperatur von 3 bis 10 Grad Celsius. Die Pflanztiefe der Stecklinge beträgt 5-6 Zentimeter. Die Wurzelbildung dauert 7 bis 10 Tage, während derer die Stecklinge unter einer Folien- oder Glasabdeckung gehalten werden müssen.
Regeln für die Pflanzung der Begonie in den Boden
Für das Einpflanzen jeder Knolle wird ein Torftopf oder ein gewöhnlicher Blumentopf benötigt. Beim Umpflanzen ins Freiland hilft dies, die Unversehrtheit des Wurzelwerks zu bewahren und erleichtert den Vorgang insgesamt erheblich.
Die schwach saure Erdmischung sollte Torf und eine ausreichende Menge nützlicher organischer Bestandteile enthalten. Es kann ein fertiges Substrat erworben werden, das speziell für Begonien vorgesehen ist.
Es wird empfohlen, vorgekeimte Knollen mit nach oben gerichteten Trieben mit einer Erdschicht von höchstens 2,5 cm Dicke zu bedecken, damit sie leicht an die Oberfläche gelangen können.
Optimaler Temperaturbereich – 18 bis 22 Grad Celsius. Die ersten Keimlinge erscheinen in etwa einer Woche.
Das Gießen erfolgt mäßig, die Düngung erfolgt in flüssiger Form beim Gießen höchstens einmal pro Woche (Konzentration gemäß beiliegender Anleitung).
Grundlegende Pflegeregeln für die Garten-Begonie

Der Standort sollte sehr hell und sonnig sein, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die zarten Blüten und Blätter der Begonie bekommen durch UV-Strahlung braune Flecken.
Die Blumen müssen mäßig, aber regelmäßig gegossen werden. Überschüssiges Wasser im Untersetzer sollte sofort abgegossen werden, um Wurzelfäule zu vermeiden. Als Düngung kann man das Gießwasser mit schwach saurem Mineralwasser abwechseln. Dies ist besonders bei jungen Pflanzen notwendig. Bei Verwendung von hartem Wasser zum Gießen wird empfohlen, pro 10 Liter einen Esslöffel Essig hinzuzufügen.
Die Begonie bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit, aber zur Vorbeugung von Mehltau (der sich in feuchten Bedingungen entwickelt) wird empfohlen, den Raum regelmäßig zu lüften.
Wenn weiße, filzige Flecken auf den Blättern erscheinen, was ein Zeichen von Mehltau ist, muss die erkrankte Pflanze sofort entfernt werden. Alle anderen Blumenkulturen sollten zur Vorbeugung mit einer rosafarbenen Kaliumpermanganatlösung besprüht werden.
Bei zu viel Feuchtigkeit oder direkter Sonneneinstrahlung kann die Pflanze Knospen abwerfen. Die Wassermenge beim Gießen sollte reduziert oder der Standort gewechselt werden, indem die Begonie mit dem Wurzelballen an einen schattigen Platz umgesetzt wird.
Die Hauptschädlinge sind Blattläuse und Spinnmilben. Bei ihrem Auftreten wird empfohlen, die Blütensträucher mit einer Seifenlösung auf Basis von Kernseife zu behandeln und anschließend mit klarem Wasser von Raumtemperatur abzuspülen. Zur Vorbeugung können Hausmittel verwendet werden. Zwiebelschalen und Knoblauchstängel werden in Wasser eingeweicht und ziehen gelassen, danach wird der Aufguss zum Gießen verwendet. Man kann die Begoniensträucher auch mit einer Wasser-Asche-Lösung besprühen.
Zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen sowie als zusätzliche Nahrung können im Blumenladen spezielle Stäbchen erworben werden. Diese müssen in die Erde neben der Pflanze gesteckt werden. Beim Gießen geben sie dem Boden eine kleine Portion Dünger ab.

Setzlinge im Alter von 1,5-2 Monaten, die auf der Fensterbank oder im Minigewächshaus gezogen wurden, sind bereit für das Umpflanzen ins Freiland. Landschaftsarchitekten und erfahrene Gärtner empfehlen, bei Gruppenpflanzungen verschiedene Sorten mit einer Vielzahl von Blütenfarben zu verwenden. Es ist sehr wichtig, einen Abstand von 15 bis 20 cm zwischen den Pflanzen einzuhalten. Ein solches Pflanzschema verwandelt die Fläche in naher Zukunft in einen dichten und üppigen Blütenteppich.
Eine Mulchschicht aus Blähton, Torf oder Holzspänen vereinfacht die Pflege und sorgt für die notwendige Bodenfeuchtigkeit. Bei Vorhandensein von Mulch auf den Blumenbeeten ist kein Lockern und Jäten des Bodens erforderlich, und das Gießen der Pflanzen wird nur sehr selten notwendig sein.
Während der gesamten Frühling-Sommer-Saison müssen Sie regelmäßig Nährstoffdünger für blühende Pflanzen ausbringen. Universaldünger wird alle zwei Wochen angewendet.
Die Knollen werden zusammen mit dem oberirdischen Teil etwa Mitte Oktober aus der Erde genommen, die Stängel werden fast vollständig abgeschnitten, wobei eine Länge von 2-3 cm übrig bleibt. Die Knollen müssen von der Erde befreit, gewaschen, 7-10 Tage getrocknet und bis zum Frühjahr in einem dunklen, kühlen Raum gelagert werden.
Die anspruchslose Gartenbegonie ist bei minimaler Pflege eine ideale Pflanze für den Garten und für das Zuhause.
Gartenbegonie auf dem Beet – Pflanzung und Pflege
Die Gartenbegonie ist bei vielen Gärtnern beliebt. Die Pflanze macht sich in Kombination mit anderen Blumen sehr gut und erfreut über einen langen Zeitraum (5–6 Monate) mit farbenfrohen Knospen, die an Miniaturrosen erinnern. Die Pflege der Freilandbegonie ist nicht schwierig, wenn man einige grundlegende Regeln bezüglich Bewässerung und Düngung kennt. Auch der Schutz vor Schädlingen und Insekten sollte beachtet werden, da die Pflanze viele Parasiten anzieht und das Wurzelsystem empfindlich auf erhöhte Feuchtigkeit und falsche Bodenzusammensetzung reagiert.
Beschreibung der Gartenbegonie
Bei der Auswahl von Exemplaren für die Pflanzung auf einem Beet oder in einem Zimmertopf stellt sich bei Anfängern in der Blumenpflege die Frage: Ist die Begonie eine Zimmerpflanze oder eine Freilandpflanze? Es gibt viele Arten der Begonie, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten haben. In dieser Vielfalt gibt es Exemplare, die im Freien gepflanzt werden können.

Gartenbegonie im Freiland
Die beliebtesten Arten der Gartenbegonie:
- Knollensorte. Die Höhe des Busches erreicht etwa 30 cm. Die Knospen können verschiedene Farbtöne haben, die Blütenblätter sind gefüllt oder glatt. Im Durchmesser können die Blüten 6–12 cm erreichen.
- Pendula – eine Art, die sich durch eine ampelartige Form auszeichnet. Die Pflanze ähnelt einem Busch, auf dem kleine Blüten verstreut sind. Die üppige Blüte endet im späten Herbst.
- Die immerblühende Freilandbegonie stellt Büsche mit einer Höhe von nicht mehr als 15 cm dar. Die Blätter der Unterart sind meist oval, grün mit einem bräunlichen Schatten. Es gibt viele Blüten, aber sie sind nicht zu groß. Die Farbe der Knospen ist meist korallenrot, rot oder rosa.
Jede Art zeichnet sich durch eine einzigartige Form und Färbung der Knospen, Form und Farbe der Blätter sowie Beschaffenheit und Textur der Blütenblätter aus. Auch das Erscheinungsbild der Büsche hat einen individuellen Charakter, der die Zimmerbegonie eindeutig von der Gartenbegonie unterscheidet.

Sorten der Gartenbegonie
Beachten Sie! Jede Unterart der Blume umfasst mehrere Sorten, die sich optisch unterscheiden. Die Bedingungen für normales Wachstum und Entwicklung werden ebenfalls individuell festgelegt.
Somit kann die mehrjährige Gartenbegonie jede Sorte oder Unterart der dargestellten Pflanzenvariante sein. Aussehen und Pflegebedingungen sind in jedem Fall völlig individuell, aber in den Durchführungsregeln ähnlich.
Kann man Begonien im Freien pflanzen
Es ist nicht empfehlenswert, heimische Arten und Sorten von Begonien im Garten oder Blumenbeet zu pflanzen, da die Pflanze eine recht aufwändige Pflege benötigt. Begonien wachsen im Freien im offenen Boden problemlos, wenn man einige Nuancen bei der Standortwahl berücksichtigt:
- für die Blume sollte man einen Standort wählen, der ständig feucht und im Halbschatten ist;
- Züchtungssorten vertragen direkte Sonneneinstrahlung und kurzzeitige Trockenheit. Auch niedrige Temperaturen sind nicht stark kontraindiziert, das heißt, die Pflanze hält die ersten Fröste aus;
- es ist wünschenswert, Begonien in einem Blumenbeet mit anderen Blumen zu pflanzen, die optisch mit dem Exemplar harmonieren und es vor negativen äußeren Einflüssen schützen.
Wichtig! Dank der Züchtungssorten können sich die Pflegebedingungen drastisch ändern, daher sollte man die Pflanzenart sorgfältig auswählen und sich vorab über ihre Wachstums- und Entwicklungsbesonderheiten informieren.

Begonie, im Freiland gepflanzt
Begonien sind mehrjährige Pflanzen, die nicht immer strenge Klimabedingungen vertragen. Daher ist es besser, die Pflanze in einen Topf oder Kübel zu setzen und im Winter ins Haus zu bringen.
Wie pflegt man Begonien im Freiland im Blumenbeet
Gärtner sollten bedenken, dass Begonien im Freien, die im offenen Boden gepflanzt und gepflegt werden, erhöhte Aufmerksamkeit lieben. Es ist wichtig, besonders auf die Bewässerung, Schädlingsbekämpfung und Düngung zu achten.
Wenn man solche Wachstums- und Entwicklungsbedingungen reguliert, wird die Begonie im Blumenbeet ein prächtiger blühender Strauch mit leuchtenden Blättern sein. Zusätzlich muss man die Blume an einem für ihre Sorte geeigneten Ort pflanzen, wo Sonne und Feuchtigkeit eine Hauptrolle spielen.
Beachten Sie! Zusätzliche Pflegefaktoren sind der rechtzeitige Rückschnitt der Zweige. Um die Blütezeit zu verlängern, sollten verwelkte Knospen sofort entfernt werden. Der Vorgang sollte vorsichtig und nur mit einer scharfen Gartenschere durchgeführt werden, um die lebenden Stängel oder Blütenstände nicht zu beschädigen.
Düngung und Nachdüngung von Gartenbegonien
Der Anbau und die Pflege von Begonien im Garten erfordert größte Aufmerksamkeit. Dies betrifft insbesondere die Düngung des Bodens. Dieser Punkt ist für die Pflanze sehr wichtig, da die Begonie viel Energie für die Blüte und den Erhalt der Blattfarbe aufwendet.
Während der aktiven Vegetationsperiode, besonders im Frühling, sollte man mindestens einmal im Monat Mineraldünger ausbringen. Wenn die Blütezeit beginnt, sollte der Boden besonders sorgfältig und häufig gedüngt werden – einmal alle zwei Wochen.

Pflege der Pflanze vor dem Auspflanzen
Begonie im Freien bevorzugt aktive Pflege. Daher sollten neben mineralischen Düngemitteln auch organische verwendet werden. Selbstgemachte Produkte sollten vermieden werden, da sie der Pflanze schaden können.
Schädlingsbekämpfung
Die Pflege der Begonie sollte bereits im Gewächshaus beginnen: Achten Sie sorgfältig auf das Auftreten von Schadinsekten. Auf den Blättern können sich Kolonien von Schildläusen, Blattläusen, Weißen Fliegen, Nematoden und Thripsen entwickeln.
Neben den parasitären Insekten wird die Pflanze von häufigen Krankheiten befallen, die für Gartenkulturen typisch sind:
- Grauschimmel, der das Wurzelsystem befällt. Er ist schwer zu beseitigen. Eine langwierige und kontinuierliche Behandlung ist erforderlich;
- Echter Mehltau, der den Zustand der oberirdischen Teile verschlechtert. Das Hauptkriterium für die Behandlung ist die Einstellung des richtigen Mikroklimas um die Blüte;
- Bakterielle Blattfleckenkrankheit breitet sich auf allen Pflanzenteilen aus. Sie ist auf die Bildung von Bakterien zurückzuführen, daher muss zunächst der krankheitserregende Mikroorganismus entfernt werden;
- Ringfleckenkrankheit, die sich auf Blättern und Stängeln ausbreitet. Sie tritt oft auf, weil Erde mit Bakterien beim Gießen auf Blätter und Stängel gelangt. Die Durchführung der Prozedur muss angepasst werden.
Um einen gesunden Busch zu züchten, müssen Sie mit speziellen Mitteln gegen Pilze und Insekten vorgehen. Mischungen und Pulver, insbesondere Fungizide, sollten gemäß den auf der Verpackung angegebenen Proportionen zur Behandlung der Pflanze verwendet werden.

Echter Mehltau auf einem Blatt
Viele Krankheiten können vermieden werden, wenn die Pflegeempfehlungen eingehalten werden. Wenn Bewässerung und Düngung regelmäßig erfolgen, wird die Pflanze kräftig sein. Aber auch diese Maßnahmen sollten korrekt durchgeführt werden.
Bewässerung im Garten
Die Hauptbedingung ist eine rechtzeitige, mäßige Bewässerung. Die Pflanze liebt Feuchtigkeit, aber es ist strengstens verboten, den Boden zu überschwemmen. Bei der Erstellung des Bewässerungsplans sind mehrere Nuancen zu beachten:
- Die Bewässerung sollte erfolgen, wenn die Erde unter dem Busch zu trocknen beginnt, es wird jedoch nicht empfohlen, auf die Bildung einer trockenen Kruste zu warten;
- Es reicht aus, etwa 1-2 Liter pro Pflanze auszugießen. Das Wasser sollte Raumtemperatur haben;
- Es darf keine Feuchtigkeit auf die Blätter gelangen, daher sollte das Wasser im Bereich des Stängels gegossen werden. Ein Überlaufen des Stängels wird ebenfalls nicht empfohlen, da die Krone beschädigt werden könnte, austrocknen und verbrennen.
Beachten Sie! Zusätzlich muss der Boden unter dem Busch ständig aufgelockert werden, da eine trockene Kruste zur Fäulnis des Wurzelsystems führen kann. Die Begonie im Garten mag es nicht, wenn die Position der oberen Wurzeln gestört wird. Daher sollte die Unkrautbekämpfung im Bereich um den Stängel besonders vorsichtig durchgeführt werden.
Vorbereitung der Begonie auf den Winter
Die Begonie muss Ende November unbedingt aus der Erde ausgegraben werden. Normalerweise sollte dies nach dem ersten Frost erfolgen. Nach dem Verblühen und Absterben der Stängel beginnen die Knollen, Nährstoffe zu speichern. Von deren Menge und Qualität hängt die Blüte in der neuen Saison ab.

Vorbereitung der Begonienknollen auf den Winter
Die Überwinterung von Begonien beinhaltet das vollständige Entfernen der Knollen aus der Erde während der Frostperiode. Das aus dem Boden entnommene Wurzelsystem sollte in eine Kiste mit Torf oder Sand gelegt und der Behälter in einen Keller oder einen kühlen Raum gestellt werden. Die Ruhephase sollte etwa 2-3 Monate, also den ganzen Winter über, andauern.
Anschließend wird jede Knolle auf eine bestimmte Weise für die Pflanzung vorbereitet: Vieles hängt von der Art, der Sorte und den klimatischen Bedingungen der Region ab. Normalerweise können die Knollen bereits im Mai-Juni wieder in die Erde gepflanzt werden.
Besonderheiten des Anbaus von Begonien im Topf auf dem Land
Begonien in Töpfen sehen draußen ordentlich und ansprechend aus. Darüber hinaus kann der Standort der Pflanze je nach persönlichen Vorlieben verändert werden. Diese Umstellung ermöglicht es, die Landschaftsgestaltung des Grundstücks sogar täglich zu ändern und zu erneuern.
Beachten Sie! Wenn Sie eine Gartenpflanze direkt in einen Topf pflanzen, müssen Sie die Knollen nicht ausgraben und im Keller lagern. Es reicht aus, den Behälter ins Haus zu bringen und auf die Fensterbank zu stellen.

Begonien in Töpfen auf dem Gartengrundstück
Eine Begonie im Topf zu züchten ist ganz einfach:
- Bereiten Sie einen Blumentopf und Erde zum Befüllen vor. Das Material und die Größe des Behälters bestimmen die Größe des Triebs und die Gestaltung des Grundstücks. Üblicherweise werden Tontöpfe verwendet, auch Übertöpfe sind beliebt.
- Auf den Boden sollte eine Drainageschicht gelegt werden, die die Feuchtigkeit im Behälter reguliert und die Wurzeln mit Sauerstoff versorgt. Das Substrat sollte leicht sein, damit der Sauerstoff im Topf frei zirkulieren kann.
- Das Substrat sollte aus Torf, Laub- und Nadelholzerde bestehen. Es kann etwas Sand hinzugefügt werden. Das Verhältnis aller Bestandteile außer Sand ist gleich. Der schwere Bestandteil sollte 1/5 der Gesamtmasse ausmachen. Der pH-Wert sollte neutral sein.

Anschließend erfolgt die Pflanzung der Blume nach dem üblichen Schema. Die Pflege erfolgt genauso wie bei Begonien im Freiland. Es gibt keine zusätzlichen Aufgaben beim Anbau von Topfpflanzen.
Die Begonie im Garten hebt sich sofort von den anderen Blumen ab. Ungewöhnliche Blätter und leuchtende Blüten erfreuen mit ihrer Anzahl. Kleine Büsche erinnern eher an dekorative Sträuße. Damit die Pflanze durch ihr Aussehen beeindruckt, müssen einige Regeln bezüglich Pflege und Pflanzung beachtet werden. Wenn Düngung, Bewässerung und Pflanzung richtig durchgeführt werden, ist nicht nur eine üppige Blüte und ein aktives Wachstum möglich, sondern auch die Vermehrung von Begonien im Haus.
Zimmerbegonie – Anbau und Pflege
Familie: Begoniaceae. Herkunft der ursprünglichen Arten: Südamerika. Blütenfarbe: weiß, rot, rosa, gelb, orange und mehrfarbig. Blütezeit: Mitte Sommer bis früher Winter. Ruhezeit: von November bis März.
Die Begonie ist eine mehrjährige, knollige, schön blühende Pflanze, die bis zu 30 cm hoch wird.
Temperatur
Optimale Temperatur für die Begonie:
- tagsüber +(18-21) °C;
- nachts +(16-18) °C.
Die Blätter der Begonie werden bei einem Temperaturabfall auf +4 °C und darunter geschädigt.
Mindestdurchschnittstemperatur +15 °C.
Keimtemperatur der Knollen nach der Winterlagerung +18 °C.
Temperaturen über +30 °C wirken sich negativ auf die Entwicklung der Begonie aus.
Lagertemperatur der Knollen +(1-10) °C.
Beleuchtung
Optimale Beleuchtung: diffuses Sonnenlicht / Halbschatten.
Zulässige Beleuchtung: Schatten.
Sonneneinstrahlung ist von April bis September bis 10:00 Uhr und nach 17:00 Uhr erlaubt; tagsüber ist eine Beschattung erforderlich.
Die Pflanze neigt sich während des Wachstums zur Lichtquelle, aber sie sollte nicht gedreht werden, da dies der Blüte schadet.
Bewässerung
Die Bewässerungshäufigkeit — mit leichtem Austrocknen des Wurzelballens zwischen den Wassergaben. Die Pflanze sollte morgens gegossen werden. Auf diese Weise kann überschüssige Feuchtigkeit bis zum Abend verdunsten. Achten Sie beim Gießen darauf, dass kein Wasser auf die Blätter gelangt.
Im Herbst stellen Sie das Gießen ein, sobald die Blätter gelb werden.
Düngung
Die Begonie wird einmal im Monat gedüngt. Verwenden Sie einen ausgewogenen Mineraldünger. Beginnen Sie mit der Düngung, sobald die Pflanze eine Höhe von 9-10 cm erreicht hat.
Es gibt spezielle Düngemittel für Begonien. Befolgen Sie bei der Düngung die Anweisungen auf der Verpackung.
Besonderheiten der Pflege
Im Sommer ist es vorteilhaft, die Pflanze nach draußen zu stellen. Achten Sie dabei auf Temperatur und Lichtverhältnisse. Nachdem die Pflanze ins Freie gestellt wurde, befindet sie sich einige Wochen in einem Stresszustand: Sie gewöhnt sich an Temperaturschwankungen, veränderte Lichtverhältnisse und Luftfeuchtigkeit. In dieser Zeit kann es zu teilweisem Blattverlust kommen; danach sollte sich die Situation stabilisieren.
Ruheperioden sind bei der Begonie nicht ausgeprägt; richtiger wäre es, sie als Stagnationsperioden zu bezeichnen. Eine Stagnationsperiode tritt ein, wenn die Haltungsbedingungen stark von den empfohlenen Bedingungen abweichen.
Die längste Stagnationsperiode fällt mit der herbst-/winterlichen Abnahme von Temperatur und Licht zusammen. Im Sommer, wenn die Umgebungstemperatur +40 °C erreicht, fällt die Begonie ebenfalls in einen Stagnationszustand.
Während der vegetativen Ruhephase (im Winter, in sommerlichen Stagnationsperioden) ist der Wasserbedarf der Begonie minimal.
Wie gießt man die Begonie?
Ein wenig Theorie. Licht, Temperatur, Erde und Bewässerung — dies sind direkt miteinander verbundene Faktoren. Licht, Temperatur und Erde sind dabei konstante Größen. Die Bewässerung ist eine variable Größe. Das heißt, die Bewässerungshäufigkeit, die Wassermenge und die Notwendigkeit des Gießens werden je nach den vorhandenen Licht-, Temperatur- und Bodenqualitätswerten angepasst:
- Wenn die Lufttemperatur unter (über) dem Optimalwert liegt — verlängern Sie die Abstände zwischen den Bewässerungen.
- Bei geringem Lichteinfall — verlängern Sie die Abstände zwischen den Bewässerungen (der Wasserverbrauch sinkt).
Blüte
Bei der Begonie bilden sich die Knospen nur auf der beleuchteten Seite. Nachdem die Blüte verwelkt ist, sollte sie entfernt werden — dieser Vorgang verlängert die Blühdauer.
Knipsen Sie die ersten Blütenknospen ab — das erhöht die Buschigkeit der Pflanze.
Halten Sie den Boden um die Pflanzen sauber und entfernen Sie sofort alle toten, gelben Blätter, Unkräuter und Abfälle. Abfälle können Schädlinge und Pilzkrankheiten anlocken.
Wenn die Begonie im Freiland wächst, graben Sie die Pflanze im Herbst nach dem ersten Frost aus. Legen Sie sie an einen trockenen Ort für 4-5 Tage, dann entfernen Sie die Reste der getrockneten Stängel und Blätter. Entfernen Sie den vegetativen Teil erst nach vollständiger Trocknung.
Wenn der Topf mit der Begonie im Sommer draußen stand, bringen Sie ihn im September ins Haus. Stellen Sie den Behälter an einen kühlen Ort und gießen Sie sehr sparsam. Wenn das Laub welkt, stellen Sie das Gießen ganz ein. Nachdem das Laub vollständig abgestorben ist, graben Sie die Knollen aus dem Topf aus. Legen Sie sie in einen Karton oder einen Papiertopf, der mit Torf oder Sand gefüllt ist. Lagern Sie die Knollen an einem kühlen, dunklen Ort, an dem die Temperatur bei etwa +10 °C bleibt.
Pflanzen Sie die Begonienknollen im Frühjahr in ein Blumenbeet oder einen Behälter.
Anforderungen an die Bodenmischung
Eine richtig zusammengesetzte Bodenmischung sollte gute Drainageeigenschaften haben: Das Wasser sollte nach dem Gießen sofort in den Untersetzer abfließen; gießen Sie das Wasser aus dem Untersetzer ab.
Bei einer falsch zusammengesetzten Bodenmischung fließt das Wasser nach dem Gießen nicht in den Untersetzer ab, sondern staut sich längere Zeit auf der Bodenoberfläche. Wenn Sie dann das überschüssige Wasser nicht aus dem Untersetzer abgießen, wird das Wurzelsystem beschädigt (es erstickt). In der Folge kann es Wasser nur noch schlecht oder gar nicht aufnehmen. In einem solchen Fall müssen Sie die Abstände zwischen den Wassergaben vergrößern und unbedingt die Bodenmischung wechseln.
Die Blätter der Begonie sind dünn, gehen Sie daher vorsichtig damit um und verwenden Sie keine Politur für den Glanz. Achten Sie darauf, dass beim Gießen kein Wasser und Schmutz auf die Blätter gelangt.
Erde
Zulässiger pH-Wert der Bodenmischung: 6,1 bis 7,5. Die Begonie bevorzugt nährstoffreiche, gut durchlässige Böden.
- Mischung zum Keimen der Knollen: 1 Teil Moos + 1 Teil Laubboden + 1 Teil Perlit.
- Königsbegonie: Laubboden (2 Teile) + Torf (2 Teile) + Humus (2 Teile) + Rasenboden (1 Teil).
- Knollenbegonie: Sand (2 Teile) + Rasenboden (1 Teil) + Laubboden (2 Teile).
- Immerblühende Begonie: Sand (1 Teil) + Humus (1 Teil) + Laubboden (2 Teile) + Torf (1 Teil).
Vor der Verwendung muss die Bodenmischung sterilisiert werden.
Erwerb der Begonie und Vorbereitung zur Pflanzung
Kaufen Sie keine Begonie mit Anzeichen von Welke, Fäulnis, Schimmel oder Vergilbung. Wählen Sie eine Pflanze mit gesundem, grünem Laub ohne Schädlinge.
Beim Kauf von Begonienknollen — packen Sie diese aus und lassen Sie sie einige Tage an der frischen Luft an einem schattigen Ort. Anschließend bringen Sie die Knollen an einen Ort mit indirektem Sonnenlicht – Ruhezeit 2-3 Tage.
Die Knolle ist pflanzbereit.
Einpflanzen der Begonie
Führen Sie die Pflanzung der Knollen im März durch. Orientieren Sie sich bei der Wahl der Topfgröße daran, dass der Abstand vom Knollen zur Topfwand etwa 6 cm betragen sollte.
Bei der Pflanzung sollte der Knollen zur Hälfte in die Erdmischung eingegraben sein. Das Gießen erfolgt am nächsten Tag, wobei das Wasser nicht auf den Knollen gelangen sollte.
- Temperatur +(18–20) °C;
- Beleuchtung — diffuses Licht.
Nachdem die Stängel eine Höhe von bis zu 3 cm aus dem Knollen gewachsen sind, bedecken Sie ihn mit Erde. Der obere Teil des Knollens sollte 2 mm über die Substratoberfläche hinausragen.
Bei zu tiefer Pflanzung des Knollens steigt das Risiko der Fäulnis.
Luftfeuchtigkeit
Die erforderliche Luftfeuchtigkeit für alle Begonienarten ist mäßig.
Probleme bei der Pflege
- Übermäßige Düngung oder zu häufiges Gießen führen dazu, dass die Blüten und Knospen abfallen.
- Die Blattspreite ist an den Rändern beschädigt — trockene, strohfarbene Flecken. Ursache: Sonnenbrand.
- Die Blätter der Begonie werden braun oder kupferfarben. Ursache: zu viel direkte Sonneneinstrahlung.
- Die Stängel verlängern sich, die Blütenfarbe wird blass. Ursache: zu wenig Licht.
- Junge Triebe erscheinen dünn und schwach aus dem Boden. Ursache — zu tiefe Pflanzung des Knollens.
Schädlinge
Milben, Thripse, Schmierläuse, Weiße Fliegen. Methoden und Maßnahmen zur Bekämpfung sind im Abschnitt «Schädlinge» ausführlich beschrieben.
Krankheiten
Nematoden, Mehltau, Wurzelfäule, Botrytis (Stängelfäule), Pythium (Wurzel- und Stängelfäule). Methoden und Maßnahmen zur Bekämpfung sind im Abschnitt «Krankheiten» ausführlich beschrieben.
Gartenbegonie auf dem Beet – Pflanzung und Pflege
Begonie ist eine in Russland verbreitete blühende Pflanze. Anfänger unter den Blumenliebhabern mögen sich fragen: Ist die Begonie eine Zimmerpflanze oder eine Freilandpflanze? Die richtige Antwort ist beides: Die Pflanze eignet sich hervorragend für den Anbau im Garten, auf dem Land und in Töpfen im Freien. Darüber hinaus wird die Blume erfolgreich im Haus gezüchtet. In rauem Klima wird die Pflanze im Winter immer im Haus gehalten.
Gartenbegonie: Allgemeine Informationen
Die Begonie (lat. Begonia) gehört zur großen Familie der Begoniengewächse. Die Gattung selbst umfasst über 1500 Varietäten und Hybridsorten, was die Beliebtheit der Blume und das Interesse der Züchter an ihr zeigt.

Begonienstrauch im Garten
Die Gartenbegonie ist eine dekorativ blühende Staude in Strauch- oder Halbstrauchform, die aus tropischen feuchten Regionen und trockeneren Bergregionen stammt. Gärtner schätzen die Begonie wegen ihrer langen Blütezeit, die oft bis in den November hinein andauert. Ihre Arten unterscheiden sich in der Höhe des Busches, der Form und der Farbe der Blüten.
Beliebte Gartensorten:
- Goldener Ball;
- Feuermeer;
- Mignon.
Die Farbpalette der Knospen ist sehr reichhaltig: Weiße, rosa, rote, himbeerfarbene Töne schmücken Beete und Veranden. Die Blüte der Begonie kann sehr dicht sein – unter günstigen Bedingungen bedecken die Blüten das gesamte Grün in der Umgebung.
Ziemlich beliebt sind auch die dekorativ-blättrigen Begonienarten, insbesondere die variegaten (buntblättrigen) Sorten. Auf den Beeten ziehen Gärtner jedoch die blühenden Sorten vor, deren Auswahl groß ist.
Die Wurzeln der Gartenbegonie sind knollig oder verdickt knollenartig. Die Vermehrung der Pflanze ist durch Teilung der Knolle, Stecklinge, Samen und Blätter möglich. Die Höhe ausgewachsener Büsche beträgt in der Regel 20-30 cm.
Zusätzliche Informationen: Die Pflege der Begonie im Freien ist einfach, erfordert jedoch Geduld und Beständigkeit: Die Pflanze verzeiht keine Fehler und hört einfach auf zu blühen.
Freilandbegonie: Pflanzung und Pflege
Die Blume wird erfolgreich im Freien im Freiland angebaut. Die Begonie wird in Form von Knollen, Stecklingen oder jungen Setzlingen auf die Beete gepflanzt.

Pflanzentopf im Freien
Einpflanzen der Knollen
Die Knolle sollte jung sein, einen Durchmesser von bis zu 4-6 cm haben und lebende Knospen-„Augen“ aufweisen. Vor dem Einpflanzen werden die Triebe untersucht und trockene Wurzeln entfernt. Eine leichte Desinfektion kann durchgeführt werden – die Knolle etwa eine halbe Stunde lang in eine schwach konzentrierte Wasserstoffperoxidlösung einweichen.
Wenn an dem Pflanzmaterial Schimmel entdeckt wird, wird dieser vorsichtig mit einer Bürste mit weichen Borsten entfernt und das Material in einer Desinfektionslösung eingeweicht.
Zur Beachtung! In Gärtnereien kann eine spezielle Flüssigkeit zum Schutz von Knollenpflanzen vor Schädlingen erworben werden.
Die Begonienknollen werden von März bis April in Pflanzbehälter oder von Mai bis Juni direkt ins Freiland gepflanzt. Eine Knolle kann mehrere Pflanzen hervorbringen. Die geteilten Knollenstücke oder Triebe mit Knollen werden in kleine Einzelgefäße (Töpfchen) gesetzt und mit Erde bedeckt. Nach der Bewurzelung, die in der Regel nicht lange dauert, werden die Setzlinge ins Freiland umgesetzt.
Im Winter werden die Knollen in feuchtem Sand an einem kühlen Ort, z. B. im Keller, gelagert. Wenn ein solcher Raum nicht vorhanden ist, eignet sich auch ein Kühlschrankregal. Dem Sand sollte von Zeit zu Zeit Wasser zugegeben werden, aber die Knolle darf nicht überschwemmt werden, da sie sonst zu faulen beginnt.
Begonienstecklinge
Bei der Stecklingsmethode werden die Spitzen gesunder blühender Pflanzen abgeschnitten. Am Stiel sollten etwa drei Blattpaare verbleiben, Knospen und Blütenstände werden entfernt. Die unteren Schnittstellen werden mit einem Mittel behandelt, das das Wurzelwachstum stimuliert.
Die Stecklinge werden zum Bewurzeln in Torftöpfe gesetzt, die dann ins Freiland gepflanzt werden. Diese Behälter sind organische Produkte, ihre Wände bestehen aus Torf-Holz-Masse mit Zusatz von Kreide (Hochmoortorf, bis zu 70% Anteil). Dies ist notwendig, um die Integrität des Wurzelsystems zu erhalten. Die Erdmischung für die Töpfe wird leicht sauer gewählt, mit hohem Torf- und Nährstoffgehalt. Man kann fertige Begonienerde erwerben.
Im Mai werden die Behälter mit den Stecklingen in die Erde gesetzt und mit durchsichtigen Plastiktüten abgedeckt. Die Außentemperatur sollte nicht unter 18-22 °C liegen.
Hinweis! Die Bewässerung erfolgt mäßig, die Düngung wird flüssig verabreicht, nicht häufiger als einmal pro Woche, gemäß den Anweisungen des Herstellers.
Wenn die Pflanzen erstarkt sind, werden die Tüten endgültig entfernt.
Der Abstand zwischen den jungen Pflanzungen sollte etwa 15-20 cm betragen. Es wird empfohlen, Begonien in verschiedenen Farben zu pflanzen: so entsteht ein bunter Blütenteppich.

Wie man einen Busch aus Samen zieht
Führen Sie den Vorgang im Februar durch. Nehmen Sie ein Gefäß mit weicher Torferde (eine flache Anzuchtkiste). Legen Sie die Samen auf die Oberfläche, sie müssen nicht tief eingegraben werden. Für eine bessere Haftung mit der Erde genügt es, sie mit einer Sprühflasche zu besprühen. Decken Sie das Gefäß mit einem durchsichtigen Deckel ab, um Gewächshausbedingungen zu schaffen. Sie können dafür oft lebensmittelechte Plastikbehälter mit einem seitlich angebrachten Deckel verwenden.
Kontrollieren und lüften Sie die Samen täglich. Sobald die Keimlinge erscheinen, decken Sie sie nicht mehr mit dem Deckel ab. Pflanzen Sie die jungen Begonienpflänzchen ins Beet, wenn sie eine Höhe von etwa fünf bis sechs Zentimetern erreicht haben. Achten Sie beim Umpflanzen auf die Wurzeln: Bei gesunden Exemplaren sind sie bereits lang und verzweigt.
Beachten Sie! Die Anzucht aus Samen ist nicht die einfachste Methode und erfordert etwas Geschick und viel Geduld, aber als Dank erhalten Sie eine hohe Keimrate und eine Blüte bereits im ersten Jahr.
Pflege im Freiland auf dem Beet
Die Begonie im Garten erfordert Aufmerksamkeit und die Einhaltung bestimmter Pflegeregeln.
Standortwahl
Der Standort für die Sträucher sollte sonnig sein, aber so, dass die direkte Sonneneinstrahlung sie nicht trifft. Manchmal wirft die Pflanze ihre Knospen ab, wenn der Platz der prallen Sonne ausgesetzt ist. In diesem Fall muss der Strauch mitsamt dem Erdballen an einen schattigeren Ort versetzt werden.
Um die Sträucher herum kann eine Mulchschicht aus Blähton, Rindenmulch und Hackschnitzeln auf den Boden aufgebracht werden. Dies erspart dem Gärtner das Jäten und Lockern der Beete und hilft, die erforderliche Feuchtigkeit zu halten.
Bodendüngung
Dünger für Begonien wird alle zwei Wochen ausgebracht. Eine Phosphor-Kalium-Düngung erfolgt ab dem Zeitpunkt der Blüte. Sie ist notwendig, um den Fruchtansatz zu fördern und die Knospenbildung zu verbessern. Die Blütendichte wird höher, die Pflanze sieht gesünder aus. Bewährt haben sich die Produkte für blühende Pflanzen der Firma „Etisso“ (Deutschland).
Stickstoffdünger sind für Blattsorten gedacht, da sie den Grünmassezuwachs fördern. Es ist zu beachten, dass Stickstoff die Knospenbildung hemmt.
Bewässerung
Ursprünglich aus den Tropen stammend, liebt die Begonie eine hohe Luftfeuchtigkeit, daher muss sie regelmäßig gegossen werden, während der aktiven Wachstumsphase alle drei Tage. Das Wasser sollte weich und abgestanden sein. Dem Wasser kann Gartentorf beigefügt werden – etwa 1 kg auf 10 Liter Wasser. Die Sträucher sollten am Morgen gegossen werden. Im Sommer bei Hitze können die Beete jeden zweiten Tag gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass sich kein Wasser im Boden staut.
Zur Vorbeugung von Mehltau, der durch übermäßige Feuchtigkeit entsteht, wird empfohlen, die Pflanzen mit einem flüssigen Mittel für Blumenkulturen zu besprühen. Wenn auf den Blättern weiße Flecken zu sehen sind, hat die Krankheit den Strauch bereits befallen. Die kranke Pflanze muss entfernt werden, um die benachbarten Exemplare nicht anzustecken. Bei zu viel Feuchtigkeit wirft der Strauch die Knospen ab. Dies ist ein Signal, dass die Bewässerung reduziert werden sollte.
Wichtig! Gesunde Sträucher werden nicht besprüht – Blätter und Knospen beginnen sonst zu faulen.

Weiße Blütenfarbe
Schädlinge
Am meisten leidet die Begonie unter Blattläusen, Schildläusen, Thripsen, Weißen Fliegen, Nematoden und Spinnmilben. Um sie loszuwerden, werden die Sträucher mit einer Lösung aus Kernseife besprüht und anschließend mit klarem Wasser abgespült. Zum Besprühen wird auch spezielle Gartenchemie verwendet.
Zur Behandlung und Vorbeugung helfen Stäbchen oder Tabletten gegen Insektenschädlinge. Der Vorteil solcher Stäbchen ist, dass sie eine doppelte Wirkung haben: Sie schützen die Pflanze nicht nur, sondern sind gleichzeitig Dünger. Es kann sich um einen Stickstoff-Phosphor-Kalium-Dünger handeln, der Mikronährstoffe wie Zink, Bor, Eisen enthält. Bei jedem Gießen erhält der Boden eine weitere Portion Schutz und Dünger.
Warum die Begonie nicht blüht
Wenn sich keine Fruchtknoten bilden, sollten die wichtigsten Umgebungsparameter überprüft werden:
- Beleuchtung;
- Lufttemperatur;
- Bewässerungsregime;
- Luftfeuchtigkeit.
Wenn der Boden arm an Nährstoffen ist, sollten Sie hochwertige Dünger für Blühpflanzen auswählen und diese gemäß den Herstellerangaben ausbringen. Der Boden sollte locker sein und einen hohen Anteil an Torf und Sand enthalten. Manchmal hilft nur das Umtopfen der Pflanze oder ein vollständiger Austausch der Erde.
Vorbereitung auf den Winter
Etwa Mitte Herbst wird die Begonie mitsamt der Knolle entnommen, die Stängel werden abgeschnitten, wobei nur kurze von 2-3 cm Höhe übrig bleiben. Die Knollen müssen von Erde befreit, gewaschen und gut getrocknet werden. Danach können sie an einen kühlen Ort gebracht und von Zeit zu Zeit auf Schimmelbildung überprüft werden.
Besonderheiten des Anbaus von Begonien im Topf auf dem Land
Die Begonie gedeiht sowohl im Freiland als auch im geschützten Boden hervorragend. Der Anbau von Begonien im Topf im Freien ist praktisch, da sie im Garten umgestellt und bei schlechtem Wetter ins Haus geholt werden können. Einige Sorten blühen das ganze Jahr über, auch in Innenräumen, wenn der Besitzer die Pflanze richtig pflegt und rechtzeitig zurückschneidet.
Spätherbst werden die Töpfe ins Haus gebracht, bei Knollenarten wird der obere Teil abgeschnitten, die Knolle selbst muss nicht entnommen werden. Der Topf wird an einen dunklen, kühlen Ort gestellt und während der gesamten Überwinterung in Ruhe gelassen.
Hinweis! Das Gießen wird auf ein Minimum reduziert.
Die Gartenbegonie erfreut sich bei Blumenliebhabern aufgrund ihrer hohen dekorativen Eigenschaften großer Beliebtheit. Der Anbau von Begonien im Garten und ihre Pflege sind nicht kompliziert, erfordern jedoch ein gewisses Geschick. Als Dank erfreut die mehrjährige Gartenbegonie das Auge mit einer langen Blütezeit.
2>Begonie – ein südliches Wunder in russischen Gärten
Heute würde sich niemand mehr an den Gouverneur der Insel Haiti, Monsieur Begon, erinnern, wenn nicht seine außergewöhnliche Liebe zu seltenen Pflanzen gewesen wäre. Michel Begon organisierte und sponserte eine Expedition zur Erforschung der Flora Westindiens, bei der der berühmte Botaniker Charles Plumier wunderschöne Blumen entdeckte, die auf der Welt kein Gegenstück hatten. Er nannte sie Begonie (Begonia) – zu Ehren seines hohen Gönners.
Knollenbegonie
Es gibt drei Hauptgruppen von Begonien: Blattbegonien, Strauchbegonien und Knollenbegonien, dazu weiter unten mehr. Im Freilandgarten wird normalerweise die Knollenbegonie angebaut, die anderen Arten werden als Zimmerpflanzen verwendet.
Einpflanzen der Begonie
Pflanzen Sie die Setzlinge der Knollenbegonie Anfang Juni ins Freiland. Härten Sie die Setzlinge vor dem Pflanzen ab, indem Sie sie für 5–8 Tage in einen hellen Raum stellen, in dem tagsüber eine Temperatur von 23–27 °C und nachts 12–15 °C gehalten wird.
Für die Pflanzung von hochwüchsigen Begonien setzen Sie die Pflanzlöcher in einem Abstand von 35–40 cm; für niedrigwüchsige Sorten reichen 15–20 cm. Wenn Sie niedrigwüchsige Begoniensorten in Hängebehälter pflanzen, ist ein Abstand von 8–12 cm zwischen den Pflanzlöchern völlig ausreichend.
Einpflanzen der Begonie in einen Übertopf
Die Tiefe des Pflanzlochs variiert je nach Größe des Setzlings, aber es ist zu beachten, dass der Stiel der Knollenbegonie außergewöhnlich zerbrechlich ist und leicht bricht. Vertiefen Sie das Loch daher so, dass auch der Stielansatz mit Erde bedeckt ist.
Vor dem Pflanzen sollte das Loch gründlich mit Kalium-Phosphor-Dünger gewässert werden. Die südliche Schönheit liebt fruchtbare Böden; das ideale Bodensubstrat für sie ist: Laubboden, Humus, Sand und Torf im Verhältnis 2:1:1:1. Nach dem Pflanzen sollte die Erde mit Asche oder Humus bestreut werden. Wenn die Nächte kühl sind, werden die Setzlinge nachts abgedeckt.
Vermehrung der Begonie durch Knollen
Am Ende der Saison trocknet der obere Teil der Pflanze ein. Der getrocknete Teil wird entfernt, und die Knollen werden ausgegraben, leicht gereinigt und mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung oder einem Fungizid behandelt. Anschließend werden sie in einem Holzbehälter mit trockenem Torf oder Sand aufbewahrt und in einem geschlossenen Raum gelagert, in dem die Knollen bei einer Temperatur von +5 bis +7 °C aufbewahrt werden.
Im März werden sie in Kisten mit fruchtbarer Erde zum Keimen gepflanzt. Die Knollen werden vorsichtig in die Erde gedrückt und dabei zur Hälfte eingegraben. Das Substrat zum Keimen (wie auch zum Pflanzen) besteht aus Laubboden, Humus, Sand und Torf in denselben Verhältnissen. Die Setzlinge werden an einen hellen Ort gestellt, mäßig gegossen und abgehärtet. Anschließend werden sie ins Freiland gepflanzt.
Vermehrung von Begonien durch Samen
Die Begonie vermehrt sich auch durch Samen, obwohl dies eine ziemlich mühsame Angelegenheit ist. Die Aussaat beginnt im Dezember-Januar (natürlich im Innenbereich). Bereiten Sie das Bodensubstrat wie oben angegeben vor (Laubboden, Humus, Sand, Torf), verteilen Sie es in Kisten und drücken Sie die Samen vorsichtig mit den Händen ein. Die Samen müssen nicht mit Erde bedeckt werden. Die ersten Keimlinge erscheinen in weniger als einem Monat, und dann sollten die Kisten mit den gekeimten Samen mit Glas abgedeckt werden. Das Glas muss regelmäßig ein wenig geöffnet werden, um überschüssiges Kondenswasser zu vermeiden.
Begoniensetzlinge
Die Setzlinge der Begonie müssen dreimal pikiert werden. Das erste Mal, wenn zwei Blätter erscheinen, im Abstand von 2x2 cm. Das zweite Mal im Abstand von 5x5 cm. Das dritte Mal im Abstand von 7x7 cm. Anschließend werden die Pflanzen in einzelne Töpfe mit einem guten Erdballen umgepflanzt, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen. Fertig – die südliche Schönheit ist bereit für die Pflanzung ins Freiland.
Pflege der Begonie
Während der üppigen Blütezeit ist es ratsam, die kapriziöse südliche Schönheit an einer Stütze anzubinden, da sonst der dicke, zerbrechliche Stiel unter dem Gewicht der zahlreichen Blüten brechen kann. Zur Düngung der Setzlinge wird zweimal im Monat Natriumhumat verwendet, und zweimal Kalium-Phosphor-Dünger. Die ausgewachsene Pflanze wird einmal im Monat mit normalen Mineraldüngern gedüngt. Es ist gut, die Begonie 2-3 Mal pro Saison mit einer Mistlösung (1:10) zu gießen. Im Herbst werden überhaupt keine Düngemittel verwendet.
Schöne Begonie
Für ein gesundes Wachstum und eine gute Blüte der Südländerin muss die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden und eine gute Drainage haben. Gegossen wird die Begonie frühmorgens oder spätabends, und zwar immer mit warmem Wasser. Bei Tag bewässert, können die zarten Blätter leicht verbrennen. „Verbrannte“ Blätter fallen in der Regel ab. Wenn man sie an einem heißen Tag gießt, kann man das Wurzelsystem ruinieren. Also führen Sie solche Experimente besser nicht durch.))
Die kapriziöse, schöne Begonie erfordert eine sorgfältige Pflege. Aber sie bleibt nichts schuldig und erfreut uns mit ihrer prächtigen Blüte und ihrem Duft.
Gruppen und Arten der Begonie
Heutzutage gibt es mehr als tausend Begonienarten, und an Sorten und verschiedenen Hybriden ist die Zahl noch größer.
Die Begonie ist eine recht kapriziöse Pflanze und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Bei richtiger Pflege erfreut sie uns jedoch mit ornamentalen, geformten Blättern und außerordentlich eleganten Blüten.
Die Vielzahl an Hybriden und Varietäten der Begonie verwirrt manchmal selbst Botaniker. Daher haben Züchter die schöne Südländerin in drei dominante Gruppen eingeteilt.
Blattbegonie
Blattbegonien haben keinen Stiel; ihre skurrilen dekorativen Blätter an langen, flaumigen Stielen wachsen direkt aus einem kriechenden Rhizom. Sie werden durch Blattstecklinge oder Blattteilung vermehrt.
Blattbegonie ‘Dragon Wing’
Die beliebtesten Arten der Blattbegonie:
- Königsbegonie (Begonia rex),
- Mason-Begonie (Begonia masoniana),
- Metallische Begonie (Begonia metallica),
- Korallenbegonie (Begonia corallina),
- Bärenklau-Blättrige Begonie (Begonia heracleifolia),
- Manschettenbegonie, auch Kragenbegonie genannt (Begonia manicata).
Blatttypen der südlichen Schönheit werden üblicherweise zur dekorativen Verschönerung von Fensterbänken und Loggien verwendet.
Strauchbegonie
Die Strauchbegonie und all ihre zahlreichen Varietäten haben einen knotigen, dicht verzweigten Stiel, der an Bambusstiele erinnert. Die beliebtesten Arten dieser Begoniengruppe sind:
- Immerblühende Begonie (Begonia sempflorens),
- Leuchtend rote Begonie (Begonia coccinea),
- Fuchsienähnliche Begonie (Begonia fuchsioides).

Strauchbegonie
Sie vermehren sich durch Samen und Stecklinge, am besten durch Triebspitzen. Strauchbegonien sind seltene Gäste in unseren Gärten, lieben aber häusliche Bedingungen und gedeihen hervorragend in geschlossenen Räumen.
Knollenbegonie
Am beliebtesten bei unseren Datscha-Besitzerinnen sind die wärmeliebenden Knollenbegonien. Die Pracht ihrer Blüte ist nur mit der tropischer Blumen vergleichbar. Die schöne Südländerin schmückt die Grundstücke von Juni bis September-Oktober, und in Wintergärten und geschlossenen Gewächshäusern blüht sie bis in den späten Herbst. Sie liebt windstille Standorte und verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung.
Knollenbegonie
Unter den zahlreichen Sorten der Knollenbegonie gibt es großblumige Exemplare mit Blüten bis zu 25 cm Durchmesser; es gibt kleinblühende Pflanzen mit einfachen oder gefüllten Blüten. Besonders elegant sind die Ampel-Sorten der Begonie mit malerischen geformten Blüten und verzweigten, herabhängenden Trieben. Sie werden zur Dekoration von Hängekonstruktionen in der Landschaftsgestaltung verwendet.
Ampelbegonie
Die Knollenbegonie unterscheidet sich von ihren Verwandten durch das Vorhandensein eines dicken knollenförmigen Rhizoms, aus dem große, durchscheinende Stängel mit herzförmigen Blättern wachsen, die (in der Regel) mit flauschigen Härchen bedeckt sind. An einem Strauch der Pflanze befinden sich sowohl männliche als auch weibliche Blüten in den unterschiedlichsten Farben und Größen, gefüllt oder glattblättrig, je nach Art.