Welchen Boden mag der Ficus?

Welche Erde eignet sich ideal für den Ficus

Anforderungen an die Erde

Für den Ficus benjamina gibt es keine besonderen Anforderungen an die Erde, wichtig ist nur zu bedenken, dass er nährstoffreichen Boden liebt. Daher sollte die Erde folgende Eigenschaften aufweisen:

  • reiche, hochwertige Zusammensetzung mit allen notwendigen Makro- und Mikronährstoffen;
  • Luftdurchlässigkeit – ein wichtiger Aspekt für das Wurzelsystem aller Grünpflanzen;
  • Wasserdurchlässigkeit. Der Zimmerficus reagiert empfindlich auf feuchte Erde, und wenn diese Eigenschaft vernachlässigt wird, können sich Schädlinge im Boden ansiedeln;
  • Der Säuregehalt sollte neutral sein, ausnahmsweise ist auch leicht saure Erde geeignet.

Es ist sehr wichtig, beim Umtopfen auf das Alter der Pflanze zu achten, denn für eine junge Pflanze benötigt man lockerere Erde, für eine ältere dagegen festere Erde. Gerade davon, welche Erde für den Ficus beim Einpflanzen gewählt wird, hängt die Pracht Ihrer Pflanze ab, die Üppigkeit der Krone und die satte Farbe der Blätter.

Wie man sie selbst herstellt

Um die Mischung für die Zimmerpflanze selbst herzustellen, müssen einfache Regeln beachtet werden.

Für eine junge Pflanze besteht die Erdmischung aus drei Komponenten im gleichen Verhältnis: Torf, Sand und Laubhumus.
Für einen ausgewachsenen Ficus kommt als zusätzliche Komponente Rasenerde hinzu.

Damit die Mischung locker wird und die Erde ideal für Ficus ist, werden Blähton, Humus, Dolomit und Holzkohle in den Topf gegeben. Blähton ist nicht nur wichtig, damit die Wurzeln atmen können, er hat auch die einzigartige Eigenschaft, Mineralstoffe aufzunehmen und sie nach und nach an die Pflanze abzugeben. Dank Humus wachsen Zimmerpflanzen schneller und gewöhnen sich nach dem Einpflanzen weniger schmerzhaft an die neuen Bedingungen. Ohne Dolomit wird das Einpflanzen der Pflanze überhaupt nicht empfohlen, da er den Säuregehalt des Bodens senkt und die Erde mit Magnesium und Kalzium anreichert, die Zimmerpflanzen so lieben. Holzasche in dieser Mischung dient als zusätzliche Quelle für Phosphor, Kalium und Spurenelemente.

Arten von gekaufter Blumenerde

Wenn Sie ein Anfänger in der Pflanzenpflege sind und nicht wissen, welche Erde und mit welcher Zusammensetzung Sie kaufen sollen, kann ein Berater in einem Fachgeschäft leicht die richtige Erdmischung auswählen. Diese kann universell sein oder aus den benötigten Komponenten speziell für Zimmerficus bestehen, doch unterscheiden sie sich in der Zusammensetzung nicht grundlegend. Falls Ihre Wahl auf eine universelle Erdmischung fällt, geben Sie unbedingt Sand hinzu.

Auf jeder Verpackung gibt der Hersteller zwangsläufig alle Bestandteile der Mischung an. Wenn man die Zusammensetzung kennt, kann man daher auch zusätzliche Zusatzstoffe auswählen, die entweder direkt beim Pflanzen oder während des Wachstums verwendet werden.

Die Auswahl der richtigen Erde für die Lieblingspflanze ist eine individuelle Entscheidung. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass gekaufte oder selbst hergestellte Erde dennoch vor der Verwendung chemisch behandelt werden muss, da sonst die Gefahr besteht, die Blume mit Parasiten zu infizieren. Falls es doch einmal passiert, dass kleine weiße Würmer in der Erde auftauchen, besteht kein Grund zur Panik – es handelt sich um gewöhnliche Larven von Trauermücken. Versuchen Sie, sie mit Hilfe von Heilgranulat zu beseitigen, indem Sie es mit der Erde vermischen. Sollte das nicht helfen, befolgen Sie die obigen Ratschläge und topfen Sie Ihren Ficus in eine geeignetere Erde um.

Video: „Umpflanzung eines Ficus“

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie einen Ficus selbst umtopfen.

Auswahl der Erde für den Ficus

  1. Grundlegende Anforderungen
  2. Erdmischung für den Ficus selbst herstellen
  3. Beliebte Marken von Fertigmischungen
  4. Nützliche Empfehlungen
  5. Häufigkeit des Bodenaustauschs

Die meisten Zimmerpflanzen sind sehr anspruchsvoll hinsichtlich der Zusammensetzung und der Eigenschaften des Bodens, von dessen Qualität nicht nur ihr Aussehen, sondern auch ihre Gesundheit und sogar ihre Lebensdauer abhängen. Die von Blumenliebhabern so geschätzten Ficuses sind in dieser Hinsicht recht anspruchsvolle Pflanzen, die erhöhte Ansprüche an die Qualität des Substrats stellen. Damit sich der Ficus wohlfühlt und lange Zeit mit dem gesunden Glanz seines smaragdgrünen Laubs erfreuen kann, muss die Auswahl des Substrats für ihn mit besonderer Aufmerksamkeit getroffen werden.

Grundlegende Anforderungen

Für eine vollwertige Entwicklung und Wachstum benötigt die Pflanze ein hochwertiges, fruchtbares Substrat. Im Idealfall sollte die Erde für den Ficus folgende Eigenschaften besitzen:

  • Luftdurchlässigkeit;
  • Wasserdurchlässigkeit;
  • geeigneter Säuregrad;
  • optimale Struktur.

Zimmerficuses bevorzugen eine wasser- und luftdurchlässige Erde, die reich an nützlichen Mikro- und Makroelementen ist. Dabei sollte die Konzentration der Nährstoffe im Substrat optimal sein.

Ein Überschuss an Stickstoff, Phosphor und Kalium kann die Immunität der Pflanze schwächen und zu Verformungen ihrer Blätter und Triebe führen.

Zimmerficuses reagieren empfindlich auf Staunässe. Wenn sich im Topf Wasser staut, beginnen die Wurzeln zu faulen, was zum Absterben der Pflanze führt. Das Substrat für Ficuses sollte gut durchlässig sein – dies gewährleistet eine ausreichende Zirkulation von Feuchtigkeit und Luft an den Wurzeln.

Ficuses benötigen ein neutrales oder schwach saures Substrat mit einem pH-Wert von 6,5–7. Saure Böden sind für diese Pflanzen nicht geeignet.

Bei der Auswahl der Erde für die beschriebenen Pflanzen sollte man auf die Struktur der Mischung achten. Optimal ist eine lockere, nicht zu dichte Erde, die organische Nährstoffe enthält. Gut ist, wenn Sand enthalten ist, der dem Substrat Luftigkeit, Luft- und Wasserdurchlässigkeit verleiht.

Wichtig zu beachten ist, dass sich Hausficus in dichten, lehmigen Böden schlecht fühlen und merklich in der Entwicklung und im Wachstum zurückbleiben. Ein hoher Tongehalt verschlechtert die Drainage des Bodens, was unweigerlich zu Staunässe und Wasserstau an den Wurzeln führt. Dies wiederum führt zur Fäulnis des Wurzelsystems und zum Auftreten von Schädlingen im Substrat.

Erfahrene Gärtner empfehlen, beim Umtopfen einer Pflanze auf ihr Alter zu achten. Dies ist eines der Kriterien bei der Wahl der geeigneten Erde. So sollten junge Ficus in lockere und leichte Erde gepflanzt werden. Für ältere Pflanzen ist eine Erde mit einer dichteren Struktur optimal geeignet.

Die Wasser- und Luftdurchlässigkeit des Bodens kann durch eine Drainage verbessert werden, die vor dem Pflanzen auf den Topfboden gelegt wird. Als Drainage werden Flusskiesel, Blähton, Styroporstücke oder feiner Kies verwendet.

Erde für den Ficus selbst herstellen

In modernen Gärtnereien findet man eine große Auswahl an fertigen Erdmischungen für Ficus. Deren Hauptbestandteile sind normalerweise die folgenden Komponenten:

  • Torf;
  • Laubhumus;
  • Rasenerde;
  • Sand.

Einige Hersteller reichern ihre Erdmischungen mit verschiedenen Nährstoffen an – organischen und mineralischen Komplexen. Solche Zusätze verlängern die Nutzungsdauer des Substrats erheblich.

Um eine Erdmischung für junge Ficus selbst zu Hause herzustellen, muss man Rasenerde, Torf, Sand und Laubhumus zu gleichen Teilen mischen. Um die Drainage des Bodens zu verbessern, sollte man vorzugsweise grobkörnigen Sand verwenden. Es ist auch erlaubt, der Mischung eine kleine Menge zerkleinerter Holzkohle zuzusetzen. Diese verleiht der Bodenmischung nicht nur Luftigkeit und Leichtigkeit, sondern schafft auch eine schützende Umgebung, die das Auftreten und die Entwicklung von krankheitserregenden Bakterien verhindert.

Bei der Vorbereitung der Erdmischung für ausgewachsene Pflanzen empfehlen erfahrene Gärtner, zwei Teile fruchtbare Erde, zwei Teile Laubhumus und einen Teil Sand zu verwenden. Diese Zusammensetzung hat eine mäßige Dichte, die für erwachsene Ficus mit einem kräftigen und entwickelten Wurzelsystem geeignet ist. Sollte die Erdmischung zu dicht ausfallen, können Drainageelemente wie kleine Steine, Blähton oder Kiesel eingearbeitet werden.

Falls die Hauptbestandteile für die Herstellung eines Bodensubstrats für Ficus fehlen, eignet sich auch normale Universalerde, der unbedingt Sand beigemischt werden muss. Dadurch wird die Erdmischung luftiger und leichter.

Beliebte Marken fertiger Mischungen

Unter den modernen Herstellern, die den Verbrauchern fertige Pflanzenerde für Ficus anbieten, heben Gärtner die folgenden Marken hervor:

  • Sad Tschudes – eine Marke, die eine hochwertige, ausgewogene Erde für Ficus anbietet. Ihre Hauptbestandteile sind Torf, Biohumus und Sand. Um die Nährstoffeigenschaften der Mischung zu verbessern, reichert der Hersteller sie mit komplexen Mineralzusätzen an.
  • Wermion – unter dieser Marke wird eine nährstoffreiche Erdmischung mit optimalem Säuregehalt angeboten. Die Hauptbestandteile der Mischung sind Torf, Asche, Dolomitmehl, Biohumus und feine Blähtonfraktionen.
  • Zwetochnoje Schastje – eine Marke, unter der eine fertige Erdmischung für Ficus hergestellt wird, angereichert mit Spurenelementen und Mineralien. Ihre Basiskomponenten sind Hochmoor- und Niedermoortorf, Dolomitmehl und Sand. Die Hilfsbestandteile der Mischung sind Mineralzusätze und Blähtonfraktionen, die eine gute Drainage des Substrats gewährleisten.
  • Weltorf – eine bekannte Marke, die den Verbrauchern eine spezielle Torfmischung für den Anbau von Ficus und Palmen anbietet. Die nährstoffreiche Pflanzerde dieser Marke besteht aus einer Mischung von Torf unterschiedlichen Zersetzungsgrades, Flusssand und Kalksteinmehl. Zur Anreicherung der Nährstoffeigenschaften fügt der Hersteller der Mischung Superphosphat, Ammoniumnitrat und einen komplexen Mineralzusatz bei.
  • Seramis – eine bei Gärtnern sehr beliebte Marke, die eine breite Palette von Erdmischungen und Bodenverbesserern herstellt. Die unter dieser Marke angebotenen Erden für Ficus sind maximal ausgewogen und mit Nährstoffen angereichert. Ein wichtiger Bestandteil dieser Erdmischungen ist das einzigartige Tongranulat, das einen vollständigen Luft- und Feuchtigkeitszugang zu den Wurzeln gewährleistet.

Nützliche Empfehlungen

Bei der Auswahl oder eigenen Vorbereitung von Pflanzerde für Ficus sollte berücksichtigt werden, dass ein hoher Torfgehalt die Nutzungsdauer des Substrats verkürzt. Torfmischungen erschöpfen sich recht schnell und müssen ersetzt werden. Dies wiederum führt zu häufigeren Umtopfvorgängen der Pflanze.

Ein übermäßiger Humusgehalt in der Mischung führt oft zur Bildung von Klumpen im Substrat. Eine solche Erdmischung beginnt mit der Zeit zu verklumpen und zu verdichten, wodurch das Wasser im Topf stagniert und das Risiko von Wurzelfäule erhöht wird.

Beim Kauf von Pflanzerde für Ficus sollte die Zusammensetzung sorgfältig geprüft werden. Die wichtigsten Mikronährstoffe für eine vollständige Entwicklung der Pflanze sind Kalium, Phosphor und Stickstoff. Erfahrene Gärtner betonen, dass Stickstoff in der Zusammensetzung an dritter Stelle oder später aufgeführt sein sollte. Seine Platzierung an erster Stelle weist auf einen hohen Stickstoffgehalt im Substrat hin, was für Ficus nicht akzeptabel ist.

Um einen Befall der Pflanzen mit Schädlingen zu vermeiden, sollte die Pflanzerde vor dem Umtopfen desinfiziert werden. Dies gilt sowohl für gekaufte Erdmischungen als auch für selbst hergestellte Substrate.

Nach der Behandlung kann die nützliche Mikroflora mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln und Bodenverbesserern wiederhergestellt werden.

Häufigkeit des Austauschs der Erde

Ein wichtiger Aspekt bei der Aufzucht von Ficus-Pflanzen betrifft die Häufigkeit des Substratwechsels im Topf. Mit der Zeit erschöpft sich die Erdmischung und der Wurzelballen der Pflanze vergrößert sich. Dies erfordert das Umtopfen des Ficus in ein größeres Gefäß und den Austausch der alten Erde gegen neue.

Erfahrene Pflanzenzüchter empfehlen, die Erde alle 3-4 Jahre vollständig zu erneuern. Wenn die Pflanze zu hoch und ausladend ist, kann man sich auf den Austausch der oberen Erdschicht beschränken. Dazu wird ein Teil des alten Substrats an der Oberfläche vorsichtig einige Zentimeter tief abgetragen, anschließend wird frische nährstoffreiche Erde in den Topf gefüllt.

Das Umtopfen der Pflanze erfolgt mit größter Vorsicht, indem der Ficus samt Erdballen entnommen wird. Die Wurzeln müssen nicht von der alten Erde gereinigt werden. Diese ermöglicht es dem Wurzelsystem und der Pflanze, sich schneller an das neue Nährmedium anzupassen.

Wenn ein Topfwechsel erforderlich ist, muss darauf geachtet werden, dass der Durchmesser des neuen Gefäßes 3-4 Zentimeter größer ist als der alte.

Vor dem Einpflanzen wird der neue Topf mit einer Kaliumpermanganatlösung oder einem alkoholhaltigen Mittel desinfiziert.

Wie Sie den Ficus «Benjamina» einfach und schnell vermehren können, erfahren Sie im Folgenden.

2>Pflege des Ficus

Standort
Der Ficus mag keine Veränderungen. Daher ist es besser, ihm sofort einen festen Platz zuzuweisen und ihn nach Möglichkeit nicht zu versetzen, zu bewegen oder zu stören. Im Sommer kann der Ficus ins Freie, auf den Balkon oder die Terrasse gebracht werden.

Beleuchtung
Für den Ficus eignet sich ein heller Standort mit Schattierung vor direkter Sonneneinstrahlung im Sommer. Ficus mit harten Blättern (z. B. Ficus elastica) können in der Morgensonne stehen, während solche mit empfindlichen Blättern (Ficus pumila und ähnliche) diffuses Licht benötigen.
Ficus mit dunkelgrünen Blättern sind widerstandsfähig gegen vorübergehenden Lichtmangel, bunte Pflanzen vertragen selbst Halbschatten schlecht und verlieren ihre schöne Blattfärbung.
Bei unzureichender Beleuchtung wirft der Ficus Blätter ab, die Internodien verlängern sich und das Wachstum verlangsamt sich.
Der Ficus reagiert empfindlich auf plötzliche Lichtveränderungen, insbesondere beim Umzug aus hellen Gewächshäusern und Wintergärten in schwach beleuchtete Räume. Dies berücksichtigen die Hersteller, und die industrielle Anzucht von Ficus erfolgt in zwei (oder mehr) Phasen. Zuerst werden die Pflanzen bei ausreichend Licht kultiviert, dann einige Monate vor dem Verkauf an eine deutliche Beschattung gewöhnt. So werden die Ficus-Pflanzen schonend auf die zukünftige Verwendung in Innenräumen mit einer Beleuchtungsstärke von mehreren tausend Lux vorbereitet.
Im Winter wird empfohlen, die Pflanzen mit zusätzlichem Licht durch Leuchtstoff-, Metallhalogenid-, Quecksilber- oder Natriumdampflampen zu versorgen.
Der Lichtbedarf des Ficus hängt von Art und Sorte ab. Im Allgemeinen: Für die Erhaltung der Pflanze können 1000-3000 Lux ausreichen, für mäßiges Wachstum sind 5000-20000 Lux erforderlich, für Blüte und Fruchtbildung – 40000 und mehr Lux.

Temperatur
Die optimale Temperatur für den Ficus liegt bei 25-30 °C im Sommer und 16-20 °C im Winter. Die minimale sichere Temperatur für viele Ficus-Arten beträgt 10 °C, für buntblättrige Pflanzen 15 °C.
Einige Ficus-Sorten benötigen eine kühle Überwinterung: Feige / Ficus carica wird während der Winterruhe von Oktober bis Februar bei 6-12 °C gehalten, Zwerg-Ficus / Ficus pumila bei 12-18 °C. In der Natur erholen sich widerstandsfähige Sorten der Feige / Ficus carica selbst nach starkem Frost.
Der Ficus übersteht die Überwinterung in einem warmen und trockenen Wohnraum besser, wenn er zusätzliche Beleuchtung und Besprühen erhält. Je höher die Raumtemperatur, desto mehr Licht wird benötigt.
Der Ficus ist empfindlich gegenüber Unterkühlung des Bodens, daher fühlt er sich schlecht und kann Blätter abwerfen, wenn er auf einer kalten Fensterbank oder einem kalten Boden steht.
Plötzliche Temperaturschwankungen sollten vermieden werden.

Luft
Ein gut belüfteter Ort, aber ohne Zugluft.

Bewässerung
Der Wasserbedarf jeder Pflanze hängt von ihrem Alter, Zustand und Entwicklungsphase, der Jahreszeit, den Bodeneigenschaften, dem Behältermaterial und anderen Faktoren ab.
Man sollte keinen starren Bewässerungsplan für den Ficus aufstellen, da die äußeren Bedingungen (Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit) ständig wechseln und die Intensität der Wasseraufnahme der Pflanze beeinflussen. Man muss den Zustand des Wurzelballens überwachen und die Pflanze nach Bedarf gießen.
Im Sommer reichlich gießen, aber die Erde zwischen den Wassergaben sollte abtrocknen. Die Notwendigkeit des Gießens wird durch Fühlen bestimmt: Der Finger wird 2-3 cm tief in die Erde gesteckt (bei Kübelpflanzen 5-7 cm), wenn die Erde krümelig ist und den Finger nicht verschmutzt, muss gegossen werden, wenn die Erde feucht ist und am Finger klebt – ist es zu früh zum Gießen. Der Ficus wird von oben gegossen: Mehrmals warmes Wasser aufgießen, bis die gesamte Bodenoberfläche bedeckt ist und Wasser aus dem Abzugsloch läuft. 30 Minuten nach dem Gießen wird das Wasser aus dem Untersetzer abgegossen.
Im Winter ist vorsichtiges Gießen erforderlich.
Im Sommer ist Wassermangel gefährlicher, im Winter, besonders bei kühler Haltung des Ficus, – Überschuss an Feuchtigkeit.
Hängende Ficus-Arten: Berg-Ficus / Ficus montana, Zwerg-Ficus / Ficus pumila, Pfeil-Ficus / Ficus sagittata, Efeu-Ficus / Ficus hederacea benötigen reichlicheres Gießen als baumförmige.
Für «Flaschen»-Ficus-Arten wie Palmer-Ficus / Ficus palmeri, Stiel-Ficus / Ficus petiolaris ist zur Bildung eines verdickten Stammes eine starke Trockenheit der Erde zwischen den Wassergaben erforderlich.

Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit sollte mindestens 50 % betragen, optimal sind 70 %. Im heißen Sommer und im Winter, wenn der Ficus in einem beheizten Raum mit trockener Luft gehalten wird, sind Blattbesprühungen und Duschen nützlich. Für das Besprühen wird warmes, weiches Wasser verwendet (hartes Wasser hinterlässt weiße Salzränder auf den Blättern).
Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit wird für Ficus lyraförmig / Ficus lyrata benötigt und ist lebensnotwendig für Ficus pumila.

Substrat
Für sehr junge Ficus-Pflanzen wird traditionell eine leichte und durchlässige Erdmischung aus Laub-, Torf- und Sand zu gleichen Teilen hergestellt. Ausgewachsene Ficus-Pflanzen benötigen dichtere Erde, daher werden dem Substrat Rasenerde und Humus hinzugefügt. Mögliche Erdmischungen:
Rasenerde: Laubende: Sand = 2:2:1
Rasenerde: Laubende: Torf: Sand = 1:1:1:1
Laubende: Torf: Humus = 2:1:1.
Für die 'Flaschen'-Ficus-Arten Ficus palmeri, Ficus petiolaris, die in der Natur auf steinigen Böden wachsen, ist ein Substrat mit groben Beimischungen wie Kies, Kieselsteine und Ziegelsplitt geeignet. Das Verhältnis von Rasenerde, Laubende, Sand und Beimischungen beträgt 1:2:2:1.
Der pH-Wert des Bodens liegt bei 5,5–7 (schwach sauer oder neutral).
Eine gute Drainageschicht aus Blähton und Stückchen Holzkohle im Boden schützen die Pflanze vor Wasserstau und Wurzelfäule.
Im Handel sind fertige Erdmischungen wie 'Ficus' und 'Palme' von verschiedenen Herstellern erhältlich. In der Regel erfordern sie die Zugabe zusätzlicher Komponenten und eine Vorbehandlung.
In letzter Zeit stellen die Ficus-Produzenten auf sogenannte 'erdfreie' Mischungen um, die keinen Humus enthalten. Ein praktisch inertes Substrat wird nicht nur für den Transport der Pflanzen, sondern auch direkt für den Anbau verwendet. In unterschiedlichen Verhältnissen werden Torf, Kokosfaser, Kiefernrinde, Vermiculit, Perlit, Sand und Holzkohle gemischt. Ein solches Substrat enthält wenig Nährstoffe, daher erfordert es die Verwendung von Langzeitdüngern, die beim Mischen der Komponenten zugegeben werden, oder häufige Düngungen.
Um das Einschleppen von Schädlingen und Krankheitserregern mit der Erde zu verhindern, wird empfohlen, die Substratkomponenten oder die fertige Erdmischung vorab mit geeigneten chemischen Mitteln zu behandeln oder zu dämpfen und anschließend mit Biopräparaten zur Wiederherstellung der Bodenmikroflora (Trichodermin u. a.) anzureichern.

Siehe auch:
Welche Zimmerpflanzen können Sie in der Küche halten?

Pflanzgefäß
Die Wahl des Pflanzgefäßes richtet sich nach der Art des Ficus, seiner Form und Größe. Das Material des Behälters beeinflusst die Pflege.
Für junge Ficus mittlerer Größe eignen sich Kunststoff- und Keramiktöpfe. Für große Pflanzen gab es bis vor kurzem keine andere Alternative als Holzkübel. Heute wurden diese durch bequemere und leichtere Kunststoffbehälter mit einem Volumen von mehreren zehn Litern ersetzt.
Enge Töpfe in Kombination mit einem Wurzelschnitt ermöglichen es, das Pflanzenwachstum zu begrenzen und ihre Größe für die Raumbedingungen optimal zu halten.
Für den Anbau von Ficus im Bonsai-Stil werden spezielle Gefäße verwendet – Schalen, Untersetzer, Schüsseln.
Ampelartige Ficus-Arten wie Berg-Ficus / Ficus montana, Zwerg-Ficus / Ficus pumila, Pfeil-Ficus / Ficus sagittata, Efeu-Ficus / Ficus hederacea werden entweder einzeln in flachen Töpfen kultiviert oder zu Artgenossen und anderen baumartigen Pflanzen mit nacktem Stamm als Bodendecker gesetzt.
Flaschen-Ficus wie Palmer-Ficus / Ficus palmeri, Stiel-Ficus / Ficus petiolaris werden in flachen Gefäßen gezogen.

Umtopfen
Anzeichen dafür, dass der Behälter für den Ficus zu eng geworden ist: ein vollständig durchwurzelter Ballen, schnelles Austrocknen der Erde nach dem Gießen, aus den Drainagelöchern herausragende Wurzeln.
Das Umtopfen wird im Frühjahr und Sommer durchgeführt, um eine bessere Anpassung der Pflanze zu gewährleisten.
Junge Pflanzen werden jährlich in einen um 2–3 cm größeren Durchmesser umgesetzt, und zwar mittels Umsetzen (ohne Wurzelballen zu zerstören).
Die vorher gegossene Pflanze (um das Herausnehmen aus dem Behälter zu erleichtern) wird aus dem Topf genommen, die obere Erdschicht wird entfernt, der durchwurzelte Ballen wird leicht abgeschüttelt und in einen neuen Topf gesetzt (auf eine mit Erde bedeckte Drainageschicht gestellt), wobei ringsherum und von oben (bis zur gleichen Höhe wie zuvor, ohne den Wurzelhals zu vertiefen) frische Erde hinzugefügt wird.
Ausgewachsene Pflanzen (älter als 4 Jahre) werden alle 2–3 Jahre in einen um 3–4 cm größeren Durchmesser umgesetzt.
Bei großen Kübel-Ficus, deren Umtopfen schwierig ist, wird ein- oder zweimal im Jahr die oberste Erdschicht ausgetauscht.
Nach dem Umtopfen benötigt das Wurzelsystem einige Zeit zur Anpassung, daher kann das Wachstum des Ficus im ersten Monat verlangsamt sein. Meistens tritt dies auf, wenn der neue Behälter zu groß ist.

Ruhezeit
Fast alle Ficus-Arten haben im Winter (von Oktober bis Februar) eine erzwungene Ruhezeit, die auf Lichtmangel und Temperaturabfall zurückzuführen ist. In Räumen mit Zentralheizung, bei Verwendung von künstlicher Beleuchtung und Gewährleistung einer optimalen Luftfeuchtigkeit wachsen sie weiter, wenn auch nicht so aktiv wie im Frühling und Sommer.
Die Feige / Ficus carica wirft während der Ruhezeit ihre Blätter ab und benötigt niedrigere Temperaturen.
Flaschen-Ficus verlieren ebenfalls ihre Blätter.

Düngung
Die Art und die Dosierung der Düngung hängen vom Substrat und der Jahreszeit ab.
Wenn Sie den Ficus in inertem Substrat anbauen, düngen Sie ihn das ganze Jahr über.
Wenn Sie ihn in traditionellen Erdmischungen anbauen, düngen Sie ihn im Frühling und Sommer alle 10–14 Tage mit organischen oder mineralischen Düngemitteln (im Wechsel). Geeignet sind Dünger wie Ideal, Kemira, Ispolin, Raduga, Palma, Gumisol, POKON Ficus, Korowjak sowie andere Düngemittel für Zierpflanzen.
Im Winter düngen Sie den Ficus nicht. Ein Wachstum in dieser Zeit ist unerwünscht, da es an Licht, Wärme und Feuchtigkeit mangelt und die Anregung des Wachstums zu schwachen und langgezogenen Trieben führt. In Räumen mit Zentralheizung, bei Verwendung von künstlicher Beleuchtung und optimaler Luftfeuchtigkeit düngen Sie die Ficus-Pflanze alle 1–2 Monate mit einer schwachen Düngerlösung (1/2 der normalen Dosis).
In der aktiven Wachstumsphase (Frühling, Sommer) verwenden Sie stickstoffreiche Düngemittel zur Entwicklung der grünen Masse. In der Ruhephase (Herbst, Winter) verwenden Sie stickstoffarme Düngemittel, damit die Pflanze bei Lichtmangel nicht in die Höhe schießt. Das bedeutet, der Stickstoffanteil im Dünger ändert sich im Laufe des Jahres, daher sollten Sie bei der Auswahl des Düngers auf das NPK-Verhältnis (Stickstoff, Phosphor, Kalium) achten. Im ersten Fall ist N höher als P und K, im zweiten Fall niedriger.
Als Beispiel führen wir ein von einem industriellen Ficus-Produzenten empfohlenes Düngeprogramm an: Im Frühling beträgt das NPK-Verhältnis 2-3:1:1, im Sommer 1:1:1, im Herbst und Winter 1,5:1:2 (oder 1:1:1,5, das heißt der K-Gehalt ist höher als N, der P-Gehalt niedriger oder gleich N).
Traditionell wird die Düngerlösung einige Zeit nach dem Gießen auf den Wurzelbereich gegeben, um die Wurzeln nicht zu verbrennen. Oder Sie geben den Dünger direkt in geringerer Konzentration ins Gießwasser.
Zur Erhaltung der grünen Masse führen Sie Blattdüngungen (Sprühanwendungen) mit Isumrud und seinen Analogpräparaten durch.
Nach dem Umtopfen des Ficus ist für 1-2 Monate keine Düngung erforderlich, da die neue Erde ausreichend Nährstoffe enthält.
Düngungen mit Milch, Fleischbrühe oder andere Hausmittel sollten Sie nicht anwenden, da sie zu einer Übersäuerung des Bodens und unangenehmen Gerüchen führen.

Hygiene
Staub, der sich auf den Blättern absetzt, beeinträchtigt das Aussehen, behindert den normalen Luftaustausch der Pflanze mit der Umgebung und den Prozess der Photosynthese. Ein- bis zweimal im Monat wird der Ficus unter einer warmen Dusche gewaschen, wobei die Erdoberfläche mit einer Plastikfolie abgedeckt wird. Große Blätter werden auf beiden Seiten mit einem weichen, feuchten Schwamm abgewischt. Nach den Wasseranwendungen lassen Sie die Pflanze im Badezimmer, bis die Blätter trocken sind, da sonst Unterkühlung möglich ist.
Harte Blätter großblättriger Ficus-Arten dürfen mit speziellen Polituren (Glanzmitteln) auf Wachsbasis überzogen werden. Dies können Flüssigkeiten und Aerosole sein, die alten Blättern Glanz und Frische verleihen, Staub abweisen und die Transpiration (Verdunstung) der Blätter verringern, was für beheizte Räume mit niedriger Luftfeuchtigkeit relevant ist. Junge Blätter, die Unterseite der Blätter, der Stamm der Pflanze und Ficus-Arten mit behaarten Blättern dürfen nicht besprüht werden.
Die meisten Spaltöffnungen, die für Transpiration und Gasaustausch verantwortlich sind, befinden sich auf der Unterseite des Ficus-Blattes, die nicht mit Politur behandelt wird. Man sollte jedoch bedenken, dass es in der Natur keine Politur gibt und eine gesunde, saubere Pflanze auch so schön ist.
„Hausmittel“ zum Polieren: verdünnter Essig, Milch, Bier mit Wasser (1:1).
Vergilbte, beschädigte, vertrocknete, abgefallene Blätter sowie geschwächte und abgestorbene Triebe (lebende Zweige – biegsam, tote – trocken und brüchig) werden rechtzeitig entfernt.
Aus vorbeugenden Gründen wird der Ficus regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten untersucht.

Geeignete Erde für den Ficus – wie man sie auswählt

Eine der beliebtesten Pflanzen auf Fensterbänken ist der Ficus. Diese Blume kann man nur lieben. Sie ist recht pflegeleicht und erfordert keine besonderen Bedingungen. Die Hauptbedingungen für ein normales Wachstum der Pflanze sind regelmäßiges Gießen und gelegentliche Düngung mit mineralischen Düngemitteln. Darüber hinaus ist für das ganzjährige Grün der Blume eine ausgewogene Erde für den Ficus erforderlich.

Welche Erde der Ficus bevorzugt

Experten empfehlen für das Umtopfen von Ficus einen Erdensubstrat, das Torf, Flusssand und normale Erde enthält. Der Erde können auch andere Komponenten hinzugefügt werden, die sich positiv auf die Pflanzenentwicklung auswirken.

Schön wachsender Ficus

Fertige Erde für den Ficus kann in Geschäften gekauft werden. Dies ist eine ideale Option für Gärtner, die keine Möglichkeit haben, einzelne Zutaten für die eigene Herstellung der Mischung zu erwerben.

Der Kauf von Erde sollte ernst genommen werden, wobei die Zusammensetzung und die Eigenschaften sorgfältig zu prüfen sind. Die richtige Erdmischung sollte einen neutralen pH-Wert haben. Eine schwache Säure ist bei der Zugabe von Mineraldüngern und anderen Nährstoffen zulässig. Dieser Wert kann durch Zugabe von Kalk oder etwas Dolomitmehl korrigiert werden. Diese enthalten viel Magnesium und Kalzium, die den pH-Wert normalisieren.

Besser ist es, auf Mischungen mit hohem Tongehalt zu verzichten. Solche Erde verlangsamt das Wachstum des Ficus, da sie eine hohe Absorption aufweist.

Der Boden sollte folgende Stoffe enthalten:

  • Stickstoff (200–600 mg/l);
  • Phosphor (200–350 mg/l);
  • Kalium (300–600 mg/l).

Ein späterer Mangel an Nährstoffen wird durch die Zugabe von Mineraldüngern ausgeglichen. Das Vorhandensein von Wurmhumus ist ebenfalls willkommen, da dieses Produkt der Regenwurmaktivität die Entwicklung der Blume stimuliert und die Möglichkeit einer schnellen Eingewöhnung im neuen Gefäß erhöht. Die Zugabe von Holzkohle macht den Boden lockerer.

Der Ficus verträgt keine Staunässe. Feuchtigkeit wirkt sich negativ auf den Zustand der Pflanze aus und kann zur Wurzelfäule führen. Zur Lösung des Problems ist eine Drainage erforderlich, die überschüssiges Wasser aus dem Gefäß ableiten kann.

Wichtig! Ein erhöhter Feuchtigkeitsgehalt führt oft zum Auftreten kleiner Würmer. In diesem Fall muss eine Behandlung mit chemischen Mitteln durchgeführt oder die Pflanze einfach an einen neuen Standort umgetopft werden.

Erde für den Ficus: Welches Substrat verwenden

Um zu verstehen, welche Erde für den Ficus am besten geeignet ist, muss man berücksichtigen, dass junge Pflanzen in lockererem Boden besser wachsen, während ausgewachsene Sträucher fruchtbare Erde mit einem hohen Gehalt an Nährstoffen und guter Drainage bevorzugen.

Von den von den Herstellern angebotenen Substraten wählt man am besten Packungen mit der Aufschrift «Ficus» oder «Palme». Sie unterscheiden sich durch die Anzahl der Inhaltsstoffe und den Gehalt an Mineralstoffzusätzen. Gekaufte Erde wird vor der Verwendung nicht behandelt. Man kann sie direkt in das Gefäß füllen, in dem die Zimmerpflanze wachsen wird.

Vorbereitung der Erde zu Hause

Viele Gärtner ziehen es vor, die Erde für den Ficus Benjamin selbst herzustellen. Dies ermöglicht es, alle Bestandteile genau zu kontrollieren und bei Bedarf die notwendigen Stoffe für ein normales Pflanzenwachstum hinzuzufügen.

Wichtig! Die selbst hergestellte Erdmischung muss einer speziellen Behandlung unterzogen werden. Dazu verwendet man eine schwache Kaliumpermanganatlösung oder einen auf über +90 °C vorgeheizten Ofen.

Rezept für das richtige Substrat für Ficuses:

  1. Für die Sorte Benjamin nimmt man Laub Erde, Torf und Humus zu gleichen Teilen.
  2. Nach dem Mischen werden feiner Sand und Kieselsteine hinzugefügt.
  3. Alles wird noch einmal gemischt.
  4. Nach der Behandlung wird diese Erde zum Pflanzen verwendet, wobei am Boden des Topfes eine Drainageschicht angelegt wird.

Für die Sorte Palmer müssen Sie einen Teil Rasenerde, zwei Teile Laub Erde und zwei Teile Sand mischen. Außerdem werden Kieselsteine, Blähton oder Ziegelbruch benötigt.

Beachten Sie! Bei der Wahl der Erde, in die der Ficus gepflanzt werden soll, darf man nicht vergessen, ein gutes Mikroklima für die Pflanze zu schaffen. Bei falsch gewählter Erde kann der Ficus seine Blattfarbe verändern oder Blätter abwerfen.

Richtige Sterilisation der Erde

Jedes natürliche Substrat muss durch thermische und chemische Behandlung sterilisiert werden. Die thermische Methode kann Folgendes umfassen:

  • Einfrieren. Diese Variante ist viel einfacher. Es reicht aus, die Erde im Frost stehen zu lassen und sie im Frühjahr nach dem Auftauen zum Pflanzen zu verwenden. Dabei bleiben die Samen der meisten Unkräuter jedoch keimfähig.
  • Erhitzen auf hohe Temperaturen. Die feuchte Erde wird dünn auf ein Backblech gestreut und etwa eine Stunde lang bei einer Temperatur von etwa hundert Grad erhitzt. Während der Behandlung muss die Erde mehrmals umgerührt werden. Manche Gärtner verwenden ein Wasserbad, bei dem das gewünschte Ergebnis durch Dampfbehandlung erreicht wird. Die Desinfektionszeit beträgt ebenfalls etwa eine Stunde.

Ein Nachteil der Hitzebehandlung ist die Verringerung der nützlichen Bakterien, daher kann zusätzlich eine chemische Bodenbehandlung durchgeführt werden. Fachleute empfehlen Präparate wie Fitosporin, Baikal-EM-1 und andere. Diese enthalten nützliche Bakterien, die krankheitserregende Mikroben hemmen. Darüber hinaus enthalten sie viele Bakterien, die für die Ernährung des Ficus notwendig sind.

Hauptfehler bei der Vorbereitung

Sehr oft neigt der Besitzer dazu, seine geliebte Blume auf der Fensterbank mindestens jeden zweiten Tag zu gießen und zu düngen. Dies führt zu Verbrennungen des Wurzelsystems und zum Faulen von Teilen. Damit der Ficus schneller anwächst und gut gedeiht, sollte er nicht übermäßig gegossen und gedüngt werden.

Der Pflanzprozess

Wenn entschieden ist, welche Erde für den Ficus benötigt wird, pflanzt man ihn zunächst in einen kleinen Topf. Nach einem Jahr wird die Pflanze mit dem Erdballen in ein größeres Gefäß umgesetzt. Dieser jährliche Umtopfvorgang ist bis zu drei Jahren notwendig. Danach wird er alle drei Jahre durchgeführt, und nach fünf Jahren Wachstum reicht es aus, die Prozedur alle sechs Jahre vorzunehmen. Es wird empfohlen, Töpfe zu wählen, die einige Zentimeter breiter sind als das Wurzelsystem des Ficus.

Umpflanzen mit Erdballen

Wichtig! Die Raumtemperatur während des Umpflanzens sollte über +18 Grad liegen. Danach sollte man den Zustand eine Weile beobachten und bei Bedarf leicht gießen.

Was tun mit alter Erde

Alte Erde kann auf das Grundstück gebracht oder nach Düngung und Sterilisation für das Einpflanzen neuer Blumen verwendet werden. Dies ist wichtig, da während der Nutzung alle Nährstoffe entzogen werden und sich krankheitserregende Bakterien im Boden ansiedeln. Oft wird die Erde für den Ficus nach der Reinigung mit Biopräparaten vermischt und einige Monate in Ruhe gelassen.

Somit sollte die Erde für den Ficus alle für ein normales Wachstum notwendigen Inhaltsstoffe enthalten, Wasser leicht durchlassen und komfortable Bedingungen für ein gesundes Wachstum bieten. Nur bei einer optimalen Mischung wird die Pflanze mit schönen Blättern erfreuen.

2>Die richtige Erde für den Ficus

Die erste und wichtigste Voraussetzung dafür, dass Zimmerpflanzen das Auge erfreuen und den Innenraum schmücken, ist die Wahl des richtigen Substrats.

Ficus-Arten sind nicht allzu anspruchsvoll an die Erde, aber um wirklich prächtige Pflanzen zu erhalten – mit gesunden, glänzenden Blättern und üppigem Grün – muss man wissen, dass sie fruchtbaren Boden mit guter Wasser- und Luftdurchlässigkeit sowie einen schwach sauren oder neutralen pH-Wert bevorzugen.

Die Wurzeln von Ficus sind sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit im Boden, besonders ein Zuviel wirkt sich schädlich auf sie aus. Daher ist ein Boden mit toniger Struktur auf keinen Fall geeignet. Es gibt Ficus-Arten, die in der Wildnis auf steinigem Boden wachsen („Flaschen-Ficus“), daher kann man der Erdmischung für sie gut kleine Steine oder Ziegelbruch hinzufügen. Die Zusammensetzung des Bodens hängt auch vom Alter der Pflanzen ab. Für junge Pflanzen sollte er lockerer sein. Die erforderliche Dichte der Erdmischung für ausgewachsene Ficus wird durch die Zugabe von Rasenerde oder Humus erreicht.

Wie Sie die Erde für Ficus zusammenstellen

Wenn Sie diese einfachen Regeln kennen, können Sie die Erde für Ficus selbst vorbereiten, indem Sie die folgenden Proportionen beachten:

Für junge Ficus

1 Teil Laubhumus
1 Teil Torf
1 Teil Sand

Für ausgewachsene Ficus

Variante 1

2 Teile Laubhumus
2 Teile Rasenerde
1 Teil Sand

Variante 2

1 Teil Lauberde
1 Teil Rasenerde
1 Teil Torf
1 Teil Sand

Um die Lockerheit der Erde zu erreichen, können Sie Komponenten wie Blähton, grobkörnigen Sand und Holzkohle hinzufügen.

Blähtonkies trägt nicht nur zu einer besseren Luftdurchlässigkeit des Bodens bei, sondern saugt wie ein Schwamm Wasser und Nährlösungen auf und gibt diesen Vorrat dann nach und nach an das Wurzelsystem der Pflanze ab.

Wurmhumus – ein Produkt der Lebensaktivität von Regenwürmern – ist in einigen Mischungen nicht nur als organischer Dünger, sondern auch als Wachstumsstimulator enthalten. Er verbessert die Anwuchsrate und beschleunigt die Anpassung der Pflanzen beim Umpflanzen.

Kalk und Dolomitmehl senken den Säuregehalt des Bodens. Darüber hinaus ist Dolomit ein natürliches Mineral, das den Boden mit Kalzium und Magnesium anreichert; Letzteres ist an der Bildung von Chlorophyll in den Zellen aller grünen Pflanzen beteiligt.

Holzasche dient auch als zusätzliche Quelle für Mikroelemente, Kalium und Phosphor.

Fertige Erde für Ficus

Es kommt jedoch häufig vor, dass es nicht gelingt, alle erforderlichen Komponenten rechtzeitig zu kaufen oder vorzubereiten. In diesem Fall können Sie leicht auf eine bereits fertige Erdmischung zurückgreifen, von der verschiedene Arten im Handel weit verbreitet sind. Sie kann universell sein oder für eine bestimmte Art von Zimmerpflanzen bestimmt sein. Es gibt Erdmischungen, die speziell für die Kultur von Ficus vorbereitet wurden. Die Zusammensetzung variiert je nach Hersteller, aber im Wesentlichen bieten alle modernen Hersteller für die Ficus-Kultur keine eigentliche Erdmischung an, sondern ein inertes Substrat aus Torf, Sand und anderen Füllstoffen, die die Bodenstruktur verbessern. Und damit die Pflanzen nicht hungern, sind dem Substrat auf jeden Fall komplexe Langzeit-Mineraldünger beigemischt.

Nachfolgend finden Sie eine Vergleichstabelle der speziellen Fertigerden für Ficus von verschiedenen inländischen Herstellern.

Ficus. Nährstoffreiche Erde. Vollständig gebrauchsfertig, neutral.

«Sad tschudes»/ZAO MNPP «Fart», Sankt Petersburg

Mischung aus Hochmoortorfen verschiedenen Zersetzungsgrades, gereinigter Flusssand, Wurmhumus, komplexer Mineraldünger.

mg/l:

Stickstoff (NH4 + NO3) — 200

Phosphor (P2O5) — 350

Ficus-Erde.

«Wermion»/OOO «Podworje «Albin», Moskau

Torf, feiner Blähton, Holzasche, Dolomitmehl, inerte Füllstoffe, Wurmhumus.

mg/100g Trockenmasse:

Huminsäuren — 3%

Nährsubstrat für Ficus (Serie «Choroscho»)

«Seliger-Agro»/ZAO «Seliger-Holding», Twer

Hochmoor- und Niedermoortorf, Blähtonkies, Flusssand, Kalk und Komplexdünger.

mg/l:

Ficus-Erde

«Zwetotschnoje Stschastje»/OOO «Fasko+», MO, Stadt Chimki

Hochmoortorf, Niedermoortorf, Sand, Dolomitmehl, Blähton, Mineraldünger.

mg/100g Trockenmasse:

Man kann Seramis vom deutschen Hersteller verwenden. Dies ist ebenfalls ein Substrat, das aus kleinen Tongranulaten besteht. Dank der winzigen Poren nehmen die Granulate leicht Wasser auf und geben es dann ebenso leicht selbst an die feinsten Wurzeln ab. Seramis ist langlebig, sieht ästhetisch aus und findet immer mehr Anwendung bei der Begrünung von Büros, Hotels und anderen Räumlichkeiten.

Alle angebotenen Fertigerden enthalten Torf verschiedener Arten, Sand und feinen Blähton, die die Bodenstruktur verbessern, sowie einen Komplexmineraldünger.

Wenn man die Zusammensetzung der Erdmischung kennt (und diese ist auf der Verpackung der gekauften Erde angegeben), kann man sie durch zusätzliche Zusätze verbessern – sowohl direkt beim Einpflanzen der Pflanze als auch später während ihres weiteren Wachstums.

Torfmischungen erschöpfen sich normalerweise schnell und trocknen aus, während humushaltige Mischungen verklumpen und als Nährboden für Schädlinge dienen können. Daher empfiehlt es sich, sowohl selbst hergestellte als auch im Laden gekaufte Erde mit speziellen chemischen Mitteln zu behandeln, zu dämpfen oder im Ofen zu erhitzen. Um die dabei abgestorbene Bodenmikroflora wiederherzustellen, wird empfohlen, anschließend spezielle biologische Präparate zu verwenden.

Wie oft die Erde wechseln?

Die Erde bei jungen Ficus-Pflanzen sollte jährlich gewechselt werden, wobei ein Gefäß mit einem Durchmesser von 2-3 cm größer als das vorherige zu wählen ist. Die Umpflanzung erfolgt durch Umsetzen (Umtopfen), d.h. unter weitestgehender Erhaltung des alten Erdballens samt Wurzeln. Bei Pflanzen, die älter als 4 Jahre sind, wird das Umtopfen alle 2-3 Jahre durchgeführt. Bei großen Exemplaren wird 1-2 Mal im Jahr die obere fünf Zentimeter dicke Schicht ersetzt. Beim Einpflanzen wird auf den Boden des Topfes eine Drainageschicht gelegt, z.B. aus feinem Kies, Blähton oder grobkörnigem Sand mit Zusatz von Holzkohle.

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