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Die richtige Pflege von Euphorbia milii im Haus
Euphorbia milii ist eine dekorative und schöne Pflanze. Aufgrund ihrer Attraktivität findet man sie häufiger als andere Wolfsmilch-Arten in Wohnungen von Pflanzenliebhabern und in Gewächshäusern. Die Pflanze wird auch als 'Glänzende' bezeichnet. Im Volksmund wird diese Wolfsmilch 'Dornenkrone' genannt. Diesen Namen erhielt sie wegen ihrer stacheligen runden Zweige.
Allgemeine Fakten über Euphorbia milii
Die Pflanze wurde nach dem Baron Milius benannt, der sie im 19. Jahrhundert nach Europa brachte.
Die Pflanze stammt aus trockenen Gebieten Madagaskars und Mexikos. In Russland wird sie ausschließlich im geschützten Anbau kultiviert. Die glänzende Wolfsmilch ist oft ein Gast in Gewächshäusern, Wintergärten, Büros und natürlich in Wohnungen und auf Fensterbänken.
Madagaskar gilt als Heimat dieser Pflanze aufgrund des trockenen Klimas
Die Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden, jedoch ist eine solche Höhe im Haus selten. Der jährliche Zuwachs beträgt nur wenige cm.
Pflege im Haus
Euphorbia milii ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze. Sie wird sowohl einzeln als auch in dekorativen Arrangements mit anderen Sukkulenten kultiviert. Landschaftsarchitekten gelingt es, lebendige Ecken zu schaffen, in denen die glänzende Wolfsmilch mit ihren leuchtenden und üppigen Blütenständen hervorsticht.
Damit die Pflanze gesund wächst und mit ihrer leuchtenden und üppigen Blüte erfreut, ist es erforderlich, einige Besonderheiten bei Anbau und Pflege zu beachten.
Luftfeuchtigkeit und Bewässerung zu verschiedenen Jahreszeiten
Diese Wolfsmilch-Art gilt als trockenheitsresistent. Daher benötigt die Pflanze keine üppige Bewässerung. Im Sommer muss sie zwei- bis dreimal pro Woche gegossen werden, wobei darauf zu warten ist, dass die obere Erdschicht gut abgetrocknet ist.
Im Winter sollte die Pflanze nur bei Bedarf gegossen werden, wenn der Wurzelballen von Feuchtigkeit ausgetrocknet ist.
Für die 'Mile' ist Überwässerung gefährlich – Trockenheit übersteht sie leichter.
Kurz gesagt, die glänzende Wolfsmilch lässt sich lieber zu trocken als zu nass halten. Wenn man die Blume zu oft und reichlich gießt, kann man der Pflanze schaden. Dies kann zur Fäulnis des Wurzelsystems führen, was zum Absterben der Pflanze führen kann.
Gleichzeitig darf die Erde auch nicht stark austrocknen. Dies kann zu Gelbfärbung und Blattfall führen.
Die 'Mile' benötigt keine hohe Luftfeuchtigkeit, jedoch sollte der Raum regelmäßig gelüftet werden. Im Winter ist es wichtig, die Blume fern von Heizkörpern und Heizgeräten zu halten. Besprühen ist bei der Wolfsmilch nicht zulässig.
Temperatur und Beleuchtung
Die 'Mile' ist eine wärmeliebende Sorte der Euphorbie. Im Sommer sollte die Raumtemperatur bei etwa 25 Grad liegen. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 15 Grad fallen. Niedrige Temperaturen sind schädlich für die Pflanze, da ihr Wurzelsystem erfrieren kann. Infolgedessen stirbt die Pflanze ab.
Der Christusdorn bevorzugt Sonnenlicht. Daher sollte für den Anbau ein Südfenster gewählt werden. Er hat keine Angst vor direkter Sonneneinstrahlung.
Im Winter, wenn es weniger Licht gibt, benötigt die Blume zusätzliche Beleuchtung. Lichtmangel führt zu Blattverfärbung und gestreckten Stielen.
Erde und Dünger
Die 'Mile' ist anspruchslos an den Boden, daher wächst sie auch in einfacher Gartenerde gut. Es ist jedoch empfehlenswert, spezielle Erde aus dem Fachhandel zu verwenden. Geeignet ist Sukkulenten- und Kakteenerde.
Auch kann man das Substrat selbst zu Hause herstellen. Für die Zubereitung werden folgende Komponenten benötigt:
| Komponente | Wie viele Teile werden genommen |
| Blatterde | 2 |
| Rasenerde | 1 |
| Sand | 1 |
Düngen ist im Sommer während der Wachstumsperiode einmal im Monat erforderlich. Als Dünger eignen sich Sukkulentendünger. Die Blume sollte nach dem Gießen gedüngt werden.
Welchen Topf wählen?
Für die Pflanzung der Wolfsmilch empfiehlt sich ein hoher und leicht verjüngter Topf.
Jeder folgende Topf zum Umtopfen sollte ein paar Nummern größer sein. Am Topfboden sind große Drainagelöcher erforderlich. Sie sorgen für den Ablauf überschüssiger Feuchtigkeit.
Wählen Sie einen passenden Topf – es ist nicht ratsam, die Blume in einen Topf der gleichen Größe umzutopfen.
Krankheiten und Schädlinge
Die Glänzende Wolfsmilch zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten aus. Probleme treten bei unsachgemäßer Pflege der Pflanze auf. Die häufigste Krankheit ist Pilzbefall.
Wurzelfäule ist eine Folge von übermäßiger Feuchtigkeit im Boden. Sie äußert sich durch Herabfallen und Vergilben der Blätter. Es wird empfohlen, die Pflanze sofort in neue Erde umzutopfen, um ein Absterben der Wolfsmilch zu verhindern.
Zudem wird empfohlen, die Pflanze mit fungiziden Mitteln zu besprühen. Auch das Besprühen und das Eindringen von Wassertropfen auf die Blätter können zu Pilzbefall führen. Dies sollte auf keinen Fall getan werden.
Zu den häufigen Schädlingen, die die Pflanze befallen, gehören:
- Schildlaus;
- Weiße Fliege;
- Blattläuse;
- Spinnmilben.
>Blattläuse und Spinnmilben können bekämpft werden, indem man die befallenen Stellen mit einem Seifenschwamm abwischt. Wenn das nicht hilft, sollten Insektizide eingesetzt werden. Die wirksamsten sind: „Actellic“, „Aktara“, „Fitoverm“.
Grüne Larven, die auf der Unterseite der Blätter weißliche Flecken hinterlassen, sind die Weiße Fliege. Zu ihrer Bekämpfung sind Insektizide erforderlich. Hilfreich sind „Fitoverm“, „Fufan“ und „Actellic“.
Rückschnitt
Ein Rückschnitt wird nach der Blütezeit empfohlen. Die Spitzen stark verlängerter Triebe werden abgeschnitten, trockene Blätter und Triebe entfernt. So entsteht ein schöner, kompakter Busch.
Am Ende des Winters können auch die neu ausgetriebenen Triebe beschnitten werden. In diesem Fall wird die Wolfsmilch erst im nächsten Jahr blühen, dafür wird die Blüte üppiger und reichhaltiger ausfallen.
Die Ziele des Rückschnitts sind die Formgebung der Pflanze und die Verbesserung der Blütenqualität.
Umtopfen
Junge Exemplare sollten jedes Jahr umgetopft werden, ältere nur bei Bedarf, wenn das Wurzelsystem im Topf zu eng wird.
Die Pflanze wird zur weiteren Entwicklung umgetopft, wenn der aktuelle Topf zu eng geworden ist.
Wie wird umgetopft?
- Die Pflanze wird samt Wurzelballen vorsichtig aus dem Topf genommen;
- Das Wurzelsystem wird gereinigt, faulige Wurzeln werden entfernt;
- Ein neuer Topf wird ein paar Nummern größer als der vorherige gewählt;
- Der Topf wird mit Erde gefüllt. Unten ist eine gute Drainageschicht erforderlich;
- Die Pflanze wird in den neuen Topf gesetzt und mit Erde bedeckt.
Vermehrung der Blume: durch Stecklinge, Samen, Teilung
In der Regel wird die Glänzende Wolfsmilch auf drei Arten vermehrt:
- Durch Stecklinge;
- Durch Samen;
- Durch Teilung des Busches.
Wie vermehrt man die Pflanze durch Stecklinge?
- Es werden die Spitzen mit mehreren Paaren erwachsener Blätter abgeschnitten. Die Länge sollte etwa 12 cm betragen;
- Der Milchsaft, der nach dem Schnitt austritt, muss gründlich abgewaschen werden;
- Die Schnittstellen werden mit zerkleinerter Kohle und einem Bewurzelungsstimulator behandelt, z. B. eignet sich „Kornevin“;
- Vor dem Einpflanzen werden die Stecklinge einige Tage lang getrocknet und dann in vorbereitete Erde gesetzt;
- Die Stecklinge müssen nach dem Pflanzen reichlich gegossen und mit einer Plastikfolie abgedeckt werden, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen;
- Die Stecklinge sind bis zur Bewurzelung an einem hellen Ort bei einer Temperatur von nicht unter 20 Grad zu halten.
Die Bewurzelung erfolgt in der Regel nach zwei Wochen nach dem Pflanzen der Stecklinge.
Die Stecklingsvermehrung ist eine der häufigsten Methoden, um Wolfsmilch zu vermehren.
Samenmethode
Wolfsmilch wird selten durch Samen vermehrt. Die daraus entstandenen Pflanzen behalten nicht die Sorteneigenschaften.
Für die Vermehrung ist Folgendes erforderlich:
- Samen sammeln;
- Sie in gut angefeuchtete Erde pflanzen;
- Es wird empfohlen, die Aussaat von oben mit Folie oder Glas abzudecken;
- Das Glas wird entfernt, sobald die ersten Blättchen an den Keimlingen erscheinen;
- Wenn die Keimlinge größer geworden sind, sollten sie in einzelne, größere Töpfe umgetopft werden.
Buschmethode
Für die Vermehrung durch Teilung des Busches ist Folgendes erforderlich:
- Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf;
- Das Wurzelsystem gut reinigen;
- Faule Wurzeln entfernen;
- Die Wurzeln werden in mehrere Teile geschnitten. Es sollten keine scharfen Messer und Scheren verwendet werden. Falls dies jedoch unvermeidbar ist, sollte das Werkzeug vor der Verwendung desinfiziert werden.
- Den ausgetretenen Milchsaft mit warmem Wasser abspülen;
- Die erhaltenen Teile werden getrocknet und in vorbereitete, angefeuchtete Erde gepflanzt.
Dieser Vorgang ist für die Pflanze belastend, daher sollte man in den nächsten paar Jahren kein üppiges Wachstum und schon gar keine Blüte erwarten.
3>Herkunft und Beschreibung der Euphorbia milii
Die Euphorbia milii ist eine dekorative Zimmerpflanze. Sie ist bei Blumenliebhabern wegen ihrer üppigen und leuchtenden Blüte sowie ihrer Pflegeleichtigkeit sehr beliebt.
Es ist zu bedenken, dass diese Wolfsmilchart, wie die meisten anderen, giftig ist.
Woher stammt sie?
In der Natur wächst die Pflanze auf der Insel Madagaskar. Sie kommt auch in trockenen Regionen Mexikos und Ostafrikas vor.
Aussehen
Die Euphorbia milii hat einen dicken Stamm, weshalb die Art zu den säulenförmigen gezählt wird. Die Stammfarbe ist grau mit einem bräunlichen Schimmer. An dem Stamm befinden sich recht lange Dornen. Die Wolfsmilch kann bis zu zwei Meter hoch wachsen.
Die Wolfsmilch an sich hat, unabhängig von der Art, das Potenzial für ein starkes Wachstum in der freien Natur.
Die Blätter sind dunkelgrün. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sich an der Spitze jedes Blättchens ein kleiner Dorn befindet. Hauptsächlich bedecken die Blätter nur den oberen Teil des Stammes, da sie mit dem Wachstum der Pflanze abfallen.
Sie fallen schnell ab. Wenn man ein Blättchen abschneidet, kann man das Austreten von Milchsaft bemerken.
In den Stängeln und Blättern der Wolfsmilch ist Milchsaft enthalten. Er ist giftig und gefährlich für Menschen und Tiere. Kann Verbrennungen und andere unangenehme Folgen verursachen.
Es gibt ebenso gefährliche Pflanzen. Zum Beispiel die Dieffenbachie. Die Blüte wirkt schön und harmlos, aber das ist nicht der Fall. Wir haben bereits darüber geschrieben, wie der Saft der Dieffenbachie auf den Menschen wirken kann.
Die Pflanze ist während der Blütezeit besonders schön. Dabei haben die Blüten selbst keine dekorativen Eigenschaften. Aber was für eine Wirkung haben die Hochblätter!
Ihre Färbung ist sehr vielfältig: weiß, gelb, rot und rosa. Die Farbintensität sowie die Größe der Blütenstände hängen hauptsächlich von den Bedingungen der Haltung der Euphorbia ab.
Die verschiedenen Farben bieten zusätzlichen Raum für die Gestaltung Ihrer Inneneinrichtung.
Die Frucht wird durch eine Kapsel mit drei Samen dargestellt.
Somit ist Euphorbia milii eine leuchtende und originelle Pflanze. Sie ist die beliebteste aus der gesamten Gattung der Wolfsmilchgewächse. Pflegeleicht. Sie kann jedoch für den Menschen aufgrund des giftigen Milchsaftes gefährlich sein, den die Stängel und Blätter der Euphorbia absondern. Daher ist bei der Haltung der Pflanze im Haus äußerste Vorsicht geboten.
Vermehrung, Pflanzung und Pflege von Euphorbia milii unter Zimmerbedingungen
Euphorbia milii ist eine schöne, dekorative, exotische Pflanze. Vor fast zwei Jahrhunderten aus Afrika eingeführt, ist diese Art aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit, Trockenheitsresistenz, geringen Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen sowohl bei erfahrenen Gärtnern als auch bei Liebhabern geworden.
Geschichte der Sortenzüchtung
Die Heimat dieser Pflanze sind die Bergregionen Madagaskars und der angrenzenden Inseln. Auch ist diese madagassische Wolfsmilchart in Südafrika und Mexiko weit verbreitet. Erstmals wurde diese Pflanze 1821 nach Europa gebracht, und zwar durch den Gouverneur der französischen Insel Réunion, Baron Milus. Ursprünglich wurde diese Wolfsmilchart aufgrund ihres hohen Wuchses und der scharfen Dornen für dichte Hecken verwendet. Mit der Zeit wurde sie jedoch wegen ihrer lang anhaltenden und schönen Blüte als Zierpflanze kultiviert, zur Ausschmückung von Wintergärten und Gewächshäusern.
Zur Beachtung: Aufgrund des charakteristischen Glanzes der Blätter sowie der vielen Dornen erhielt diese Pflanze noch weitere charakteristische Namen wie Glänzende Wolfsmilch und Dornenkrone.
3>Botanische Beschreibung und Besonderheiten der Kultur
Euphorbia milii ist eine den meisten Hausfrauen bereits vertraute Zimmerpflanze. Von anderen Arten der Familie der Wolfsmilchgewächse unterscheidet sie sich vor allem durch charakteristische Merkmale im Aufbau der vegetativen und generativen Organe.
Stängel
Die Pflanze hat einen aufrechten, stark verzweigten, leicht gerippten Stängel von gräulicher Farbe mit vielen scharfen, verholzten Dornen. In der Natur erreicht diese Wolfsmilchart eine Höhe von 200 Zentimetern, unter Zimmerbedingungen hingegen 100-120 Zentimeter.
Blätter
Die Pflanze hat hellgrüne, elliptische oder tropfenförmige Blätter mit einer Länge von bis zu 50 Millimetern und einer Breite von 15 Millimetern. Sie bilden sich an den Spitzen des Haupt- und der Seitentriebe. Jede Blattspreite hat dabei zwei umgewandelte Nebenblätter – scharfe Dornen, die nach dem Absterben des Blattes am Stängel verbleiben.
Blüte
Bei richtiger Pflege kann diese Wolfsmilch das ganze Jahr über blühen. Die Blüten dieser Pflanze sind unscheinbar, klein, gelblich, umgeben von großen Hochblättern in Rot, Weiß und Gelb.
Wichtig. Sehr oft fragen sich viele Gärtner, warum diese anspruchslose Wolfsmilchart bei ihnen nicht blüht. Die Antwort liegt in einer falsch organisierten Pflege – unzureichender Beleuchtung, seltenen Düngungen, starkem Wachstum von Seitentrieben, die für ihr Wachstum und ihre Entwicklung eine große Menge an Nährstoffen verbrauchen, die die Pflanze aus dem Boden erhält.
Vermehrung
Euphorbia milii wird auf folgende Weise vermehrt:
- Durch Samen – hierfür werden die im Laden gekauften Samen in kleine Behälter mit einem leichten, nährstoffreichen Substrat ausgesät, mit Folie oder einer Glasscheibe abgedeckt und an einen warmen, dunklen Ort gestellt. Nach dem Erscheinen der Keimlinge wird der Behälter auf eine gut beleuchtete Fensterbank gestellt. Wenn die Sämlinge 2-3 echte Blätter entwickelt haben, werden sie in einzelne Töpfe pikiert.
- Durch Stecklinge – beim Beschneiden wird ein 10-12 cm langer Steckling mit 2-3 Blättern von der Triebspitze abgeschnitten, für einen Tag in ein Gefäß mit Wasser gestellt, dann wird der untere Schnitt mit Holzkohle bestäubt, weitere 2-3 Tage stehen gelassen und erst dann in einen kleinen Topf oder Becher gepflanzt, der mit einem leichten, nährstoffreichen Substrat (grober Sand) gefüllt ist. Der Prozess der Bewurzelung und Bildung eines normalen Wurzelsystems dauert im Durchschnitt 30-45 Tage.
Von den beiden genannten Methoden wird am häufigsten die Stecklingsvermehrung angewendet – sie spart Geld für den Kauf teurer Samen und ermöglicht es mit hoher Wahrscheinlichkeit, einen kräftigen Setzling mit vollständig erhaltenen Sortenmerkmalen zu erhalten.
Schädlinge der glänzenden Wolfsmilch
Die Hauptschädlinge der glänzenden Wolfsmilch sind Blattläuse, Weiße Fliege und Wurzelläuse.
Diese Schädlinge siedeln sich in ganzen Kolonien auf den Blättern an, saugen den Saft aus ihnen, wodurch sich die Blattspreiten kräuseln, vorzeitig vergilben und abfallen. Bekämpft werden Blattläuse auf der Wolfsmilch, indem man befallene Triebe abschneidet und die Pflanzen mit Insektiziden wie Actellic, Actara, Inta-Vir besprüht.
Weiße Fliege
Weiße Fliegen sind kleine weiße Mücken, die sich auf der Unterseite der Blätter ansiedeln und sich von ihrem Saft ernähren. Von dem Schädling befallene Blätter kräuseln sich, vergilben und fallen ab. Zur Bekämpfung der Weißen Fliege werden die von den Schädlingen befallenen Blätter entfernt und die Pflanzen mit Insektiziden besprüht.
Wurzelläuse
Dieser Schädling siedelt sich im Boden an und schädigt die zarten jungen Wurzeln der Pflanze, was zu einer Verlangsamung des Wachstums führt und bei starkem Befall zum Absterben. Zur Bekämpfung von Wurzelläusen wird die befallene Pflanze aus dem Topf genommen, das Wurzelsystem gründlich von Erde befreit, unter Wasser abgespült, mit Insektiziden besprüht und in ein neues, vorher desinfiziertes Gefäß umgetopft. Der alte Topf wird entsorgt.
Krankheiten der Euphorbia milii
Von Krankheiten wird die Euphorbia milii nur von Fäulnis befallen, die durch häufiges und reichliches Gießen sowie niedrige Raumtemperatur verursacht wird. Um die Folgen dieser Krankheit zu beseitigen, wird die Pflanze aus dem überfeuchteten Substrat genommen, die Wurzeln gründlich desinfiziert, die faulen Triebe entfernt, und nach dem Umpflanzen in einen neuen Behälter wird sie in einen Raum mit normalen Temperaturbedingungen gestellt.
Notwendige Bedingungen für den Anbau
Für ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung benötigt selbst eine so anspruchslose Pflanze wie die Euphorbia milii ein bestimmtes Maß an Beleuchtung, eine bestimmte Zusammensetzung des Nährsubstrats und eine bestimmte Luftfeuchtigkeit.
Standort und Beleuchtung
Der Behälter mit der Pflanze wird auf gut beleuchteten, nach Süden ausgerichteten Fenstern platziert. Im Winter, bei unzureichender Beleuchtung, wird für eine normale und üppige Blüte eine zusätzliche Beleuchtung mit speziellen Lampen verwendet. Unzureichende Beleuchtung führt dazu, dass die Pflanze stark in die Länge wächst und nicht mehr reichlich und schön blüht.
Luftfeuchtigkeit
Die Wolfsmilch stellt keine hohen Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit und benötigt keine zusätzliche Befeuchtung. Diese Pflanze fühlt sich in der trockenen und heißen Luft von Wohnungen und Privathäusern mit Ofen- oder Zentralheizung wohl.
Bodenanforderungen
Der am besten geeignete Boden für den Anbau der Euphorbia milii ist eine spezielle gekaufte Erde für Sukkulenten und Kakteen. Falls es nicht möglich ist, eine solche Erde zu erwerben, wird für die Pflanzung der Wolfsmilch eine Bodenmischung aus gleichen Teilen Laub- und Rasenerde, Torf und grobkörnigem Sand vorbereitet.
Optimale Temperaturbedingungen
Die optimalen Temperaturbedingungen im Raum, in dem die Euphorbia milii angebaut wird, hängen von der Jahreszeit ab:
- Im Sommer – +20, +25 °C.
- Im Winter – +15, +16 °C.
Bei Temperaturen unterhalb dieser Werte wird die Pflanze stark gehemmt, wirft vorzeitig Blätter ab und bildet keine Blütenstiele mit Knospen.
Pflanzen der Blüte zu Hause
Zu Hause wird diese Wolfsmilchart durch Aussaat angebaut, mit obligatorischem Pikieren der herangewachsenen Sämlinge.
Vorbereitung des Behälters und des Substrats
Für die Aussaat der Samen werden normale Anzuchtkästen verwendet, die im Voraus von den Resten des Vorjahres befreit und mit einer 1%igen Kaliumpermanganatlösung desinfiziert wurden. In diese wird eine leichte Sukkulentenmischung oder die oben beschriebene selbstgemachte Mischung gefüllt und mit Wasser übergossen.
Zum Pikieren der herangewachsenen Sämlinge werden flache und breite Töpfe mit Löchern im Boden und einer Schicht Drainage aus Blähton oder Kies verwendet. Die Drainage sollte etwa 1/3 des Behältervolumens einnehmen.
Technologischer Prozess der Pflanzung
Die Samen werden in kleine Rillen im Substrat gesät, mit Erde bedeckt und, nachdem die Anzuchtschale abgedeckt wurde, an einem trockenen, warmen und dunklen Ort aufgestellt. Nach dem Auflaufen werden die Sämlinge in der Schale herangezogen, bis sie drei echte Blätter gebildet haben. Anschließend werden die Sämlinge in vorbereitete Einzelföpfe pikiert.
Wie pflegt man die Pflanze
Die Pflege der Euphorbia milii umfasst das Gießen, Düngen und regelmäßigen Rückschnitt.
Bewässerungshäufigkeit
Diese Pflanze ist ein Sukkulent – eine Kulturpflanze mit hoher Trockenheitsresistenz. Daher benötigt die Euphorbia milii keine üppigen oder häufigen Wassergaben. Die Bewässerungshäufigkeit hängt von der Jahreszeit ab:
- Im Sommer wird die Pflanze einmal pro Woche gegossen.
- Im Frühling und Herbst – alle 14 bis 15 Tage.
- Im Winter – einmal im Monat.
Die Pflanze wird mit abgestandenem, weichem Leitungswasser von Raumtemperatur gegossen. Dabei wird das Wasser vorsichtig an der Wurzel ausgebracht, ohne dass es an die Stängel oder Blätter gelangt.
Muss der Strauch besprüht werden
Die Blätter der Euphorbia milii sollten nicht besprüht werden – dies könnte zu Fäulnisherden und Schädlingsbefall führen. Die Staubschicht auf den Blättern wird mit einem kleinen Pinsel oder einem weichen Tuch entfernt.
Wie oft und womit düngen
Gedüngt wird die Pflanze beim Gießen mit einem speziellen flüssigen Volldünger für Kakteen und andere Sukkulenten. Während der Frühjahrs- und Herbstperiode erfolgt die Düngung einmal im Monat.
Formgebung
Damit die Euphorbie reich und schön blüht, muss sie jährlich zurückgeschnitten werden. Dabei werden alle Triebe etwa auf die Hälfte ihrer Länge gekürzt.
Umtopfen
Da sich im Laufe des Wachstums nicht nur der oberirdische Teil, sondern auch das Wurzelsystem entwickelt, muss die Pflanze regelmäßig in größere Gefäße umgetopft werden. Die Häufigkeit des Umtopfens hängt vom Alter der Pflanze ab: Junge Pflanzen werden einmal jährlich umgetopft, ausgewachsene alle 2-3 Jahre.
2>Euphorbia milii: Pflege im Haus
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Die Euphorbia milii ist eine der schönsten Pflanzen ihrer Familie, da sie neben unscheinbaren Formen und Dornen auch dekorative Blätter und Blüten besitzt. Deshalb wird sie von Pflanzenliebhabern sehr geschätzt. Zur Pflege dieser Zimmerpflanze – nachfolgend mehr.
- Botanische Beschreibung der Pflanze
- Bedingungen für den Anbau zu Hause
- Beleuchtung und Lüftung
- Temperatur und Luftfeuchtigkeit
- Pflege zu Hause
- Gießen
- Düngung
- Rückschnitt
- Umtopfen
- Wie vermehrt man Euphorbia milii im Haus?
- Durch Stecklinge
- Durch Samen
- Mögliche Schwierigkeiten beim Anbau
- Warum blüht sie nicht?
- Krankheiten
- Schädlinge
- Zeichen und Aberglaube
- Video: Pflege der Euphorbia milii
Botanische Beschreibung der Pflanze
Diese Wolfsmilchart hat auch andere Namen – „Dornenkrone“, „Euphorbia splendens“, „Euphorbia“. Die Pflanze ist ein kleiner Strauch, dicht mit Dornen besetzt. Lange, massige Stängel mit kleinen, hellgrünen Blättern enden in Blütenständen mit blassroten Blüten.
| Kennzahl | Bedeutung |
| Wurzelsystem | klein, schwach |
| Stängel | fleischig, lang |
| Blattform | elliptisch |
| Blattfarbe | zartgrün |
| Blütenform | rundlich, leicht oval |
| Blütenfarbe | rot – von blass bis kräftig |
| Fruchtform | Kapsel |
| Fruchtfarbe | hellbraun |
Bedingungen für die Zimmerkultur
Die Zimmerform der Pflanze stellt keine besonderen Ansprüche an die Haltungsbedingungen. Da es sich um eine wärmeliebende Sukkulente handelt, kann sie sich über längere Zeit aus eigenen Reserven «versorgen».
Beleuchtung und Lüftung
Die Wolfsmilch liebt diffuses Sonnenlicht, daher kann man sie auf Südfensterbänke stellen, leicht mit einem transparenten Vorhang beschattet. In diesem Fall erhält die Pflanze ausreichend Wärme und ihre Blätter werden nicht durch die Sonnenstrahlen geschädigt. Im Sommer empfiehlt es sich, den Topf auf die Loggia, den Balkon oder in den Hof eines Privathauses zu stellen.
Im Winter muss die Tageslichtdauer durch künstliche Beleuchtung verlängert werden. Diese Art hat keine Angst vor leichten Windböen, daher sollte man den Luftzugang nicht einschränken. Die Blume muss nicht in Zugluft gestellt werden, aber an der frischen Luft schadet ein plötzlicher Wind der Pflanze nicht.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Die Frühjahrs- und Sommertemperatur für das optimale Wohlbefinden des Strauches beträgt bis +26 °C. In der Herbst-Winter-Periode, wenn die Wolfsmilch in der Ruhephase ist, sind zulässige Temperaturen +15 bis +18 °C. Ein Temperaturabfall auf +12 °C führt zum Absterben der Pflanze durch Erfrieren der Wurzeln.
Die Luftfeuchtigkeit ist nicht der wichtigste Faktor für diese Art, da ihre fleischigen Stängel und Blätter eine große Menge an Flüssigkeit und Nährstoffen enthalten. Die Blätter sollten regelmäßig mit einem feuchten Naturtuch von Staub befreit werden.
Pflege zu Hause
Die Pflege des Zimmerstrauches der Euphorbia milii ist nicht besonders kompliziert. Es reicht aus, ihn rechtzeitig zu gießen, zu düngen und bei Bedarf umzutopfen.
Bewässerung
Wenn die oberste Erdschicht austrocknet, wird die Pflanze gegossen. Man sollte den Strauch nicht zu sehr überfluten, aber die Bewässerung muss gründlich sein – direkt unter den Hauptstiel der Pflanze. Die Wassertemperatur zum Gießen wird auf Raumtemperatur (oder etwas kühler) gewählt. Die Pflanze verträgt weder trockenen Boden noch trockene Luft – unter solchen Bedingungen muss sie ausreichend Feuchtigkeit erhalten. Im Sommer wird die Euphorbia milii 2-3 Mal pro Woche gegossen, im Winter nach Bedarf, wenn die oberste Erdschicht getrocknet ist.
Düngung
Der Strauch muss während der aktiven Wachstumsperiode im Frühjahr und Sommer jeden Monat gedüngt werden. Es wird jeder Dünger für Kakteen und Sukkulenten verwendet, der Stickstoff, Phosphor, Kalium und Kalzium enthält. Der Dünger wird in einer kleinen Menge an der Basis des Stängels ausgebracht, und nach 1-2 Stunden wird die Pflanze gegossen.
Rückschnitt
Die Formgebung des Wolfsmilchstrauches erfolgt nach Wunsch des Besitzers. Man kann es treiben lassen und der Pflanze erlauben, ihre Form zu verlieren, oder man kann diesem Sukkulenten eine schöne Krone formen. Wie die Triebe beschnitten werden, entscheidet jeder Gärtner selbst. Üblicherweise werden die Zweige um ein Drittel gekürzt, und welke, vertrocknende, alte Triebe werden ganz entfernt. Die Krone sollte nach dem Beschneiden einer Kugel ähneln und frisch und gepflegt aussehen.
Umtopfen
Aufgrund der schwachen Wurzeln sollte das Umtopfen der Pflanze mit äußerster Vorsicht erfolgen. Angesichts des langsamen Wachstums dieser Art sollte sie nur alle 2–3 Jahre umgetopft werden. Der neue Topf sollte nur eine Nummer größer sein. Es ist auch ratsam, im Voraus zu planen, wie und womit die Euphorbia milii im neuen Gefäß bewurzelt wird.
Benötigt wird ein hochwertiges Substrat aus Rasenerde und kleinen Steinchen. Das Umtopfen erfolgt im Frühjahr, damit die Pflanze über den Sommer gut wurzeln kann, bevor sie in die winterliche Ruhephase geht. Zur Stabilisierung und als Drainage wird auf den Boden des Blumentopfes eine Schicht Blähton und 1–2 größere Steine gelegt.
Wie vermehrt man Wolfsmilch zu Hause?
Diese Wolfsmilchart kann durch Stecklinge, Seitentriebe oder Samen vermehrt werden. Am häufigsten verwenden Gärtner die Stecklingsvermehrung.
Stecklinge
Zur Vermehrung durch Stecklinge wird mitten im Sommer ein Stängel abgeschnitten, aus dem der Milchsaft entfernt wird. Dazu wird die Schnittstelle in ein Gefäß mit warmem Wasser gelegt, anschließend wird die Wunde mit Kohle behandelt, und der Steckling wird 2–3 Tage zum Trocknen beiseitegelegt. Nach diesem Vorgang wird der Steckling in eine Mischung aus Torf und Sand gepflanzt. Bis zur Bewurzelung muss eine Temperatur von nicht mehr als +20 °C eingehalten werden.
Samen
Euphorbia milii kann auch durch Samen vermehrt werden, die einige Stunden vor der Aussaat in sauberem kühlem Wasser eingeweicht werden. Das vorbereitete Saatgut wird in lockere, feuchte Erde gelegt und leicht eingedrückt. Bis zum Erscheinen der Keimlinge wird der Boden mit Folie oder Glas abgedeckt, damit die Erde stets feucht und warm bleibt.
Mögliche Probleme beim Anbau
Beim Anbau der Pflanze in Innenräumen gibt es keine besonderen Schwierigkeiten. Da es sich um einen Sukkulenten handelt, kann die Bewässerung eingeschränkt werden – der Strauch zehrt von seinen eigenen Reserven.
Warum blüht sie nicht?
Das Fehlen der Blüte signalisiert Probleme. Bei Sukkulenten ist die Ursache für eine gestörte Blütephase übermäßiges Gießen oder unzureichende Beleuchtung des Strauches. Der Topf sollte auf eine wärmere Fensterbank gestellt werden, und die Bewässerungsregeln sind einzuhalten.
Krankheiten
Wolfsmilchgewächse sind nicht sehr anfällig für Krankheiten, aber einige Leiden bleiben ihnen nicht erspart. Am häufigsten wird die Pflanze von Pilzen befallen.
Darunter:
- Alternaria. Verursacht konzentrische Flecken auf dem Laub, die mit Fungiziden wie „Ridomil Gold“ oder „Score“ behandelt werden.
- Graufäule. An Stängeln und Blättern breiten sich braune und graue Fäulnisflecken aus, die mit den Fungiziden „Vitaros“, „Fundazol“ und „Rovral“ behandelt werden müssen.
- Stängelfäule. Sie kann sich über den gesamten Stängel bis zu den Wurzeln ausbreiten. Behandelt wird sie mit systemischen Präparaten wie „Previcur“ oder „Ridomil“.
- Bakteriose. Sie tritt bei mechanischen Schäden am Strauch auf. Erforderlich ist eine qualitativ hochwertige Pflege, einschließlich der Entfernung beschädigter Teile.
- Mosaik der Euphorbia. Auf den Blättern erscheint eine mosaikartige Färbung, die Blattspreiten können ungleichmäßig wachsen. Die Krankheit lässt sich vermeiden, indem man für die Vermehrung sorgfältig untersuchte Stecklinge verwendet (nur gesunde sind geeignet).
Schädlinge
Schädlinge machen auch vor Euphorbia milii nicht Halt. Die wichtigsten schädlichen Insekten und Methoden zu ihrer Bekämpfung:
-
Blattläuse. Rote, rosafarbene und zitronenfarbene Insekten können die saftigen Blätter fressen, die dadurch ihre Farbe verlieren und abfallen. Der Strauch wird sorgfältig untersucht, die Parasiten werden mit Wasser abgespült oder von Hand entfernt, und die am stärksten befallenen Blätter oder Pflanzenteile werden vollständig entfernt.
Weiße Fliege. Dieses kleine Insekt kann ernsthaften Schaden anrichten. Seine grünen Larven sitzen an der Unterseite der Blätter und saugen daraus den Saft. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge sollte der Strauch zweimal pro Woche mit den Insektiziden „Actellic“, „Fufanon“ und „Intavir“ behandelt werden. Befallene Blätter werden entfernt.
Spinnmilbe. Dieser Schädling ist bei der Untersuchung der Pflanze gut sichtbar. Er sollte mit einem warmen Wasserstrahl von den Blättern entfernt werden, wobei der Boden vorher vor zu viel Nässe geschützt werden muss. Wenn die Milbenkolonie massiv geworden ist, wird der Topf mit Insektiziden für Sukkulenten behandelt.
Wollläuse. Die Triebe, Blätter und Wurzeln sehen aus, als wären sie mit Mehl bestäubt. Bei Auftreten dieser Symptome müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden: Die Wurzeln mit einer Insektizidlösung für Kakteen behandeln, den Strauch in ein neues Substrat und einen neuen Topf umtopfen. Den Boden düngen und reichlich gießen.
Omen und Aberglaube
An den natürlichen Standorten der Wolfsmilch versuchen die Einheimischen, den Kontakt mit dem Milchsaft zu vermeiden, der beim Anschneiden der Pflanze austritt. Die Pflege der Zimmerarten sollte mit Handschuhen erfolgen. Seit jeher gilt im Volk, dass die Wolfsmilch Frieden ins Haus bringt. Man sagt, dass die Besitzer der Pflanze während der Blüte unbedingt Glück haben sollen.
Euphorbia milii ist eine ungewöhnliche und sehr schöne Zimmerpflanze, wobei die Pflege einfach ist.
Euphorbia milii: Beschreibung, Vermehrung, Schnitt und Pflege
- Besonderheiten
- Einpflanzen und Umtopfen
- Wie pflegt man?
- Rückschnitt
- Vermehrung
- Schädlinge und Krankheiten
Die meisten Liebhaber von Zimmerpflanzen kennen die genauen Namen ihrer grünen Schützlinge nicht. Eine dieser verbreiteten Pflanzen ist die Wolfsmilch (Euphorbia). Diese Pflanze gibt es in Dutzenden von Varietäten. In diesem Artikel geht es um ihren bekanntesten Vertreter – die Euphorbia milii, die zu den mehrjährigen Sträuchern gehört und eine Sukkulente ist. Hobbygärtnern ist sie auch bekannt als Euphorbia splendens, Euphorbia, Euphorbia milii.
Besonderheiten
Die Pflanze erhielt ihren Namen nach dem französischen Baron Milius, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebte. Eine alte Legende besagt, dass aus dieser Pflanze die Dornenkrone gefertigt wurde, die auf das Haupt von Jesus Christus gesetzt wurde. In der Natur wächst sie als Strauch mit einem grauen, leicht gerippten Stiel. Die Pflanze erreicht eine Höhe von zwei Metern. Junge elliptische Blätter entstehen an den Spitzen der Triebe. Auf jedes Blatt kommen zwei Vorblätter, die sich im Laufe der Zeit in sehr scharfe Dornen verwandeln. Während des Alterns fallen die Blätter ab, es bleiben nur die Dornen zurück. Äußerlich sieht sie wie ein nackter, mit Stacheln besetzter Stiel aus, an dessen Spitze sich Inseln von zartgrünen glänzenden Blättern befinden.
In Russland wird Euphorbia als Zimmerpflanze in Wohnungen, Privathäusern, Gewächshäusern oder ganzjährig beheizten Treibhäusern angebaut. Unter solchen Bedingungen kann die Blume ihre natürliche Höhe von zwei Metern nicht erreichen, da sie sehr langsam wächst und jährlich nur wenige Zentimeter an Höhe zulegt. Sie ist relativ anspruchslos, aber aufgrund der Blüte sehr dekorativ. Die gruppenweisen Blütenstände aus vier Blüten krönen alle Spitzen der Pflanze und leuchten in leuchtend roten, bezaubernden Farbtönen.
Euphorbia milii sieht nicht nur in Einzelpflanzungen, sondern auch in Gruppenpflanzungen zusammen mit anderen Sukkulenten, die unterschiedliche Höhen und Blütezeiten haben, hervorragend aus.
Eine weitere Besonderheit dieser Pflanze ist die Absonderung von Milchsaft, der giftig ist und an abgebrochenen oder versehentlich abgeschnittenen Blättern austritt. Experten raten, diese Blume außerhalb der Reichweite von Kindern zu platzieren. Auch Erwachsene sollten die Pflanze vorsichtig behandeln, da der Kontakt mit dem Milchsaft Reizungen und in schweren Fällen Verbrennungen verursacht.
In der Natur werden die Blüten aller Wolfsmilch-Arten von Insekten bestäubt. Zu Hause kann man diesen Bestäubungsvorgang selbst durchführen.
- Untersuchen Sie die Blüten der Euphorbia sorgfältig. Es ist wichtig, männliche Blüten (sie haben höhere Staubblätter) von weiblichen Blüten (sie verwelken schneller und sehen niedriger aus) zu unterscheiden.
- Übertragen Sie mit einem Wattestäbchen oder einem weichen, flauschigen Pinsel den Pollen von der männlichen auf die weibliche Blüte.
- Nach einiger Zeit reifen die Samen und fallen auf die Oberfläche der Pflanzerde.
Einpflanzen und Umtopfen
Selbst für eine so anspruchslose Blume wie die Euphorbia milii ist die Einhaltung bestimmter Bedingungen beim Ein- und Umpflanzen erforderlich. Diese Wüstenpflanze hat Schwierigkeiten, in einem heißen, trockenen Klima Feuchtigkeit zu gewinnen, daher sieht ihr Wurzelsystem wie ein länglicher Stab mit verzweigten kleinen Würzelchen aus. Folglich ist ein hoher, nach unten hin schmaler Topf für sie am besten geeignet.
Zur Vorbeugung von Wasserstau und Wurzelfäule wird der Pflanzbehälter mit Blähton gefüllt. Dieser kann durch feuchte Kieselsteine oder fein zerkleinerte Ziegel ersetzt werden. Anschließend wird der Topf mit Erde gefüllt, die man aus einem Gartenbeet entnehmen kann.
Um jedoch eine vollständige Entwicklung und eine langanhaltende Blüte zu erreichen, ist es besser, ein spezielles Substrat für Sukkulenten zu erwerben. Es enthält eine ausgewogene Menge an Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spurenelementen.
Wenn das Wurzelsystem der Wolfsmilch wächst, wird der Pflanzbehälter zu klein und die Pflanze erhält weniger Nährstoffe. Daher benötigt der Strauch eine Umpflanzung, um günstigere Bedingungen für seine Entwicklung zu schaffen. Anzeichen, die auf eine notwendige Umpflanzung hinweisen:
- Das Gießen ist häufiger erforderlich, da die Erde aufgrund des intensiven Wurzelwachstums schneller trocknet;
- Durch die Löcher im Boden dringen feine Wurzelhärchen;
- Auftreten von schädlichen Insekten, Larven und Infektionen im Wurzelsystem;
- Die Blattspreiten der Pflanze vergilben;
- langanhaltendes Ausbleiben der Blüte und des Erscheinens neuer Triebe.
Die beste Zeit zum Umpflanzen der Wolfsmilch ist die warme Jahreszeit, wenn der Wachstumsprozess in die aktive Phase übergeht.
Es gibt jedoch Ausnahmen. Pflanzen, bei denen sich Blütenknospen bilden, sollten nicht umgepflanzt werden; sie sollten erst in der nächsten warmen Jahreszeit umgepflanzt werden. Da Wolfsmilchgewächse zu den Sukkulenten gehören, wachsen diese Blumenarten sehr langsam und können daher lange Zeit in einem Topf 'leben'. Im Durchschnitt werden sie alle drei Jahre umgepflanzt.
Erfahrene Gärtner versuchen, diesen Vorgang nach dem Mondkalender durchzuführen. Während des Vollmonds sollten Blumen zum Umpflanzen besser nicht berührt werden, da die Anwachsrate schlecht wäre. Günstige Tage dafür sind bei zunehmendem Mond, der sich zu diesem Zeitpunkt im Krebs, Stier oder in den Fischen befindet. Die Umpflanzung erfolgt in mehreren Schritten unter Einhaltung bestimmter Regeln.
- Gießen Sie die Erde einen Tag vor dem Vorgang gründlich, um die Pflanze bequemer aus dem Behälter entnehmen zu können.
- Die neue 'Wohnung' für die Blume sollte 2-3 Zentimeter höher und breiter sein.
- Ein bereits benutzter Behälter für die Pflanze wird mit kochendem Wasser übergossen.
- Wenn der Topf aus Ton ist, muss er für mindestens zwei Stunden in Wasser getaucht werden, damit alle schädlichen Stoffe durch die winzigen Poren entweichen können.
- Auf den Boden des Topfes geben wir eine 3 Zentimeter hohe Drainageschicht. Hierfür eignen sich Kies, Blähton hervorragend, ebenso können fein zerkleinerte Tonscherben oder Kohlestücke verwendet werden.
- Als Nächstes müssen Sie es mit nährstoffreicher Erde füllen, die eine hohe Luftdurchlässigkeit zu den Wurzeln ermöglicht und einen erforderlichen Säuregehalt von 4,5–6 pH aufweist. Die Höhe der Erde beträgt 3–4 Zentimeter.
- Entnehmen Sie die Pflanze vorsichtig samt Erdballen. Wenn die Erde aufgrund der Wurzeln kaum noch sichtbar ist, können Sie den Wohnort der Blume getrost wechseln.
- Überprüfen Sie beim Herausnehmen des „Schützlings“ aus dem Topf das Wurzelsystem auf Schädlinge und Krankheiten.
- Wenn Larven von Schadinsekten oder infizierte Stellen vorhanden sind, schütteln Sie die Erde ab, waschen Sie die Wurzeln sehr vorsichtig zuerst mit Wasser und dann in einem beliebigen Fungizid unter Beachtung der Anleitung. Bei Wurzelfäule entfernen Sie die fauligen Stellen, bestreuen Sie die Schnittstellen mit Asche oder waschen Sie sie in einer rosafarbenen Kaliumpermanganatlösung.
- Setzen Sie die Pflanze auf die eingefüllte Erde und füllen Sie die freien Stellen mit leichtem, lockeren Substrat auf. Drücken Sie es leicht an und gießen Sie es. Nach einer Woche, wenn sich die Erde gesetzt hat, können Sie frische Erde hinzufügen.
- Stellen Sie die Töpfe mit den umgetopften Blumen auf die Schattenseite der Wohnung oder des Hauses, um eine bessere Anpassung zu ermöglichen. Bringen Sie sie nach 5–6 Tagen an ihren endgültigen Platz zurück.
- Reduzieren Sie im ersten Monat das Gießen, damit sich die Wurzeln ausbreiten und wachsen können.
- Die ersten Düngergaben sollten Sie frühestens nach 5–7 Wochen vornehmen.
Wie pflegen?
Für die Euphorbia milii müssen einige Regeln zur Pflege in Innenräumen beachtet werden.
Alle Sukkulenten sind trockenheitstolerant, daher benötigen sie keine reichliche Bewässerung, aber diese hängt von der Jahreszeit ab. Im Sommer reicht zweimal pro Woche, im Winter wird seltener gegossen – 2-4 Mal im Monat, je nach Austrocknung der oberen Erdschicht. Die Hauptregel für die Euphorbia ist: Lieber weniger gießen als zu viel. Denn Überwässerung führt zur Fäulnis des Wurzelsystems und die Pflanze stirbt ab.
Die Luftfeuchtigkeit sollte auf einem ausreichend niedrigen Niveau gehalten werden, mit obligatorischem wöchentlichem Lüften. Die Euphorbia benötigt kein Besprühen.
Im Winter fühlt sich die Euphorbia bei Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad Celsius wohl. Im Sommer zwischen 20 und 25 Grad.
Die Euphorbia hat keine Angst vor direkter Sonneneinstrahlung, daher kann sie auf einer südlichen Fensterbank platziert werden. Im Winter ist eine zusätzliche Beleuchtung mit normalen Lampen oder Pflanzenlampen (Wachstumslampen) für 12 Stunden erforderlich. Die zweite Option ist vorzuziehen, da die Pflanzenlampe das Pflanzenwachstum anregt und die Blütezeit verlängert. Bei Lichtmangel strecken sich die Pflanzen und die Blätter fallen schneller ab.
Wenn Sie kein spezielles Substrat verwenden, können Sie die Pflanzerde selbst herstellen. Sie benötigen je einen Teil Sand und Rasenerde sowie zwei Teile Lauberde.
Als Dünger werden spezielle Präparate für Sukkulenten verwendet, mit folgenden Anteilen: Stickstoff – 5 %, Kalium – 10 %, Phosphor – 5 %. Stickstoff hilft, eine gesunde grüne Masse aufzubauen. Kalium hilft den Pflanzen, Temperaturschwankungen und Lichtmangel zu bewältigen. Phosphor stärkt das Wurzelsystem, beschleunigt die Bildung von Blütenknospen und erhöht die Keimfähigkeit der Samen. Flüssigdünger werden von den Pflanzen besser aufgenommen.
Rückschnitt
Der Rückschnitt kann zu jeder Jahreszeit außer im Herbst durchgeführt werden. Sie können dies regelmäßig tun, sobald Sie entscheiden, dass die Wolfsmilch zu groß geworden ist und ihre „Mähne“ in Ordnung gebracht werden muss. Für eine schöne, üppige Krone ist Folgendes erforderlich:
- Bei jungen Trieben die Triebspitze in einer Höhe von 10-15 Zentimetern abknipsen;
- Die Seitenknospen müssen richtig beschnitten werden – sie werden so entfernt, dass die neuen Triebe eine horizontale Position einnehmen;
- Der zentrale Stängel einer ausgewachsenen Pflanze wird abgeschnitten, sobald er die von Ihnen gewünschte Höhe erreicht hat;
- Durch eine verstärkte Beleuchtung kann das Erscheinen neuer Triebe beschleunigt werden.
Vermehrung
Die einfachste Methode, um Wolfsmilch zu vermehren, ist, den Busch in mehrere Teile zu teilen. Im frühen Frühling nehmen Sie die Pflanze aus dem Behälter, schütteln Sie sie leicht über einer Folie. Dann ziehen Sie mit den Händen, sehr vorsichtig, den Erdballen samt Wurzeln in verschiedene Richtungen. Der Busch wird in der Regel in 2-3 Teile geteilt. Dabei sollten nach Möglichkeit keine Schneidwerkzeuge verwendet werden. Wenn sich der Busch ohne diese nicht teilen lässt, müssen Messer oder Skalpell vorher sterilisiert werden.
Die frischen Schnittstellen mit Wasser abspülen, damit der Saft schneller versiegt, und mit Asche bestäuben. Setzen Sie die verjüngten Büsche nach allen Regeln der Umpflanzung in vorbereitete Töpfe. Da die Wolfsmilch bei diesem Vorgang Stress erleidet, wächst sie im ersten Jahr deutlich langsamer und blüht sehr selten.
Die Vermehrung durch Samen erfolgt etwas anders. Die gesammelten Samen werden in vorher angefeuchtete Erde gesät und leicht in die Oberfläche gedrückt. Das Gefäß wird mit einer Plastikfolie, Glas oder einer Plastikflasche abgedeckt. Stellen Sie es in einen Raum, in dem die Temperatur nicht unter 21 Grad Celsius sinkt. Nach dem Auflaufen der Keimlinge müssen Sie das Gefäß auf die hellste Fensterbank stellen und die Abdeckung entfernen.
Gießen Sie, sobald die Erde getrocknet ist. Wenn die Sämlinge eine Höhe von 5-7 Zentimetern erreicht haben, werden sie in endgültige Töpfe umgepflanzt.
Wolfsmilch lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren. Dazu schneiden Sie Spitzentriebe von höchstens 5-7 Zentimetern Länge ab. Den austretenden Milchsaft unbedingt mit warmem Wasser abspülen. Die frischen Schnittstellen in zerstoßene Holzkohle tauchen und 3-4 Stunden trocknen lassen. Die Stecklinge in vorbereitete Gefäße pflanzen, reichlich gießen und in Plastiktüten einwickeln oder mit Gläsern abdecken, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Die Temperatur für die Stecklinge sollte 23 Grad Celsius nicht überschreiten.
Die Bewurzelungsdauer beträgt etwa 14 bis 17 Tage.
Alle Vermehrungsmethoden der Wolfsmilch Milja: durch Stecklinge, Samen und Teilung des Busches. Besonderheiten des Anbaus

Die Wolfsmilch Milja gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Die Art Milja ist eine der 120 Wolfsmilcharten, die als Zierpflanzen verwendet werden.
Diese Art ist ein Endemit der Insel Madagaskar, das heißt, diese Insel ist der einzige Ort, an dem die Wolfsmilch Milja in freier Wildbahn vorkommt. In kultivierter Form ist diese Pflanze in Gewächshäusern, auf Fensterbänken und in Treibhäusern in vielen Ländern der Welt zu sehen. Aufgrund des Glaubens, dass genau diese Pflanze als Dornenkrone Jesu Christi verwendet wurde, haben viele Gärtner ihr den inoffiziellen Namen 'Dornenkrone' gegeben.
Auswahl der Jahreszeit
Der Zeitraum hängt von der Vermehrungsmethode ab: Mit Samen ist es am besten, dies gegen Ende des Sommers zu tun. Am Ende des Sommers beginnt die Pflanze 'Früchte zu tragen'. An ihr reifen Kapseln mit pflanzfertigen Samen heran.
Vorbereitung der Erde
Obwohl diese Wolfsmilchart äußerst anspruchslos an die Bodenbeschaffenheit ist und erfolgreich in normaler Gartenerde wachsen kann, ist es dennoch besser, eine speziell für Kakteen und Sukkulenten vorgesehene Erde zu verwenden.
Diese kann in Fachgeschäften erworben oder selbst hergestellt werden, was recht einfach ist.
Für die Herstellung der Erde für Wolfsmilch Milja sind folgende Zutaten zu nehmen:
- Rasenerde – ein Teil;
- Laub-Erde – zwei Teile;
- grober Sand – ein Teil;
- Torferde – ein Teil.
Alle diese Komponenten werden gemischt, leicht angefeuchtet (falls die Mischung zu trocken ist) und in den Topf auf eine Drainage aus kleinen Steinen oder grobem Blähton gefüllt. Damit ist die Bodenvorbereitung für die Vermehrung der Wolfsmilch Milja abgeschlossen.
Vermehrungsmethoden zu Hause
Es gibt mehrere Methoden zur Vermehrung der Wolfsmilch Milja zu Hause. Betrachten wir diese genauer.
Durch Samen
Die Samenmethode ist hinsichtlich des Pflanzvorgangs am wenigsten aufwendig und schnell. Allerdings hat die Vermehrung der Glänzenden Wolfsmilch (wie diese Art auch oft genannt wird) einen wesentlichen Nachteil: Die Pflanze verliert vollständig alle ihre Sorten- und Züchtungseigenschaften.
Die Vermehrung dieser Pflanzenart durch Samen kann wie folgt erfolgen:
- Wir kaufen die Samen in einem Fachgeschäft oder sammeln sie selbst von einem erwachsenen Strauch. Sie sollten sich prall anfühlen, keine Beschädigungen aufweisen und nicht übertrocknet sein.
- In die zuvor reichlich (aber nicht übermäßig) angefeuchtete Erde in einem kleinen Topf legen wir ein bis zwei Samen und drücken sie leicht in die Erde.
- Das Gefäß, in dem die Samen auf diese Weise gepflanzt wurden, sollte mit Glas oder einer Plastikfolie abgedeckt werden.
Stecklinge
Wie bewurzeln Sie Euphorbia milii durch Stecklinge? Es ist nicht schwer. Diese Vermehrungsmethode ist bei Pflanzenliebhabern am beliebtesten. Sie ist einfach und erfordert keinerlei besondere Fähigkeiten.
Die Vermehrung durch Stecklinge wird wie folgt durchgeführt:
- Schneiden Sie von den Trieben die Spitzen ab, die mehrere Paare erwachsener Blätter haben. Die Länge der geschnittenen Stecklinge sollte 11-13 Zentimeter betragen.
- Der Milchsaft, der beim Abschneiden der Spitzen zwangsläufig austritt, muss unbedingt mit warmem, sogar leicht heißem Wasser abgewaschen werden.
- Die Schnittstellen müssen mit zerkleinerter Holzkohle behandelt und eineinhalb bis zwei Tage lang trocknen gelassen werden.
- Nachdem die Schnittstellen an den Stecklingen getrocknet sind, sollten Sie sie in die vorbereitete Erde pflanzen.
- Wenn das Einpflanzen in Töpfe abgeschlossen ist, müssen die Stecklinge gründlich gegossen werden und sofort eine Abdeckung aus Plastikfolie um sie herum geschaffen werden, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.
- Bis die Setzlinge Wurzeln geschlagen haben, benötigen sie gute Beleuchtung und eine Temperatur um +20 Grad Celsius.
Bei Einhaltung aller Regeln bewurzeln sich die Stecklinge innerhalb von 14-16 Tagen nach dem Einpflanzen in die Erde.
Durch Teilung des Busches
Euphorbia milii wird nicht oft durch Teilung des Busches vermehrt. Nicht jeder weiß, wie das gemacht wird. Dennoch ist diese Methode recht einfach und zuverlässig.
Wählen Sie für die Vermehrung auf diese Weise Büsche aus, die mehrere Stämme und ein gut entwickeltes, gesundes Wurzelsystem haben.
Dies ermöglicht es den geteilten Teilen des Strauches, sich schneller von der stressigen Operation zu erholen und aktiver zu wachsen.
Der Vorgang der Buschteilung wird wie folgt durchgeführt::
- Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Gefäß, in dem sie ständig wächst.
- Befreien Sie das Wurzelsystem vorsichtig von der Erde.
- Entfernen Sie etwaige verfaulte oder beschädigte Wurzelteile.
- Teilen Sie das Wurzelsystem der Pflanze vorsichtig und ohne Eile in 2-4 Teile. Führen Sie diesen Vorgang am besten mit den Händen durch, ohne Messer oder Schere zu verwenden. Wenn Sie jedoch nicht auf Schneidwerkzeuge verzichten können, müssen Sie diese vor dem Gebrauch unbedingt desinfizieren. Teilen Sie die Wurzeln so, dass auf jedem abgetrennten Teil des Rhizoms mindestens ein vollständig ausgebildeter Trieb erhalten bleibt.
- Den beim Teilen des Busches austretenden Milchsaft müssen Sie vorsichtig mit heißem Wasser abwaschen.
- Die beim Teilen gewonnenen Teile des Busches sollten Sie bei Raumtemperatur 1,5-3 Tage lang trocknen lassen.
- Nach dem Trocknen pflanzen Sie jeden der geteilten Teile in separate Töpfe mit einer vorbereiteten Erdmischung.
Besonderheiten des Anbaus im Freiland
In den klimatischen Bedingungen des postsowjetischen Raums wird Euphorbia milii im Freiland so gut wie nie kultiviert. Eine Ausnahme können lediglich die südlichen Regionen mit gemäßigt warmem oder heißem Klima darstellen. Euphorbia milii ist eine ausgesprochen tropische Pflanze. Sie verträgt weder Kälte noch starke Temperaturschwankungen.
Der Anbau dieser Pflanze im Freiland ist ausschließlich im Sommer möglich. Dies geschieht wie folgt:
- Auf dem Grundstück, auf dem die Euphorbia angebaut werden soll, muss die gesamte vorhandene Erde durch eine Bodenmischung mit der am Anfang dieser Veröffentlichung angegebenen Zusammensetzung ersetzt werden.
Der Standort für die Pflanze sollte unter Berücksichtigung der Tatsache gewählt werden, dass Euphorbia milii Sonne liebt und sich an schattigen Plätzen zwar entwickeln kann, sich aber unwohl fühlt.- Vor dem Einpflanzen der Sträucher muss der Boden angefeuchtet und nach Möglichkeit mit speziell dafür vorgesehenen Präparaten leicht gedüngt werden.
- Die Pflanze im Topf muss ein bis zwei Tage vor dem Umpflanzen ins Freiland gut gewässert und leicht gedüngt werden. Dies verringert den für die Pflanze unvermeidlichen Stress beim Standortwechsel, auch wenn er nur vorübergehend ist.
- Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf und setzen Sie sie in die vorbereiteten und angefeuchteten Vertiefungen auf dem Grundstück, wobei Sie nach und nach Erde an den Seiten des Strauches einfüllen.
- Beim Anbau von Euphorbia milii im Freiland ist besondere Aufmerksamkeit auf die Bewässerungshäufigkeit zu richten.
Informationen über die Besonderheiten der Pflege von Euphorbia milii im Haus sowie Fotos der Pflanze finden Sie hier.
Der Strauch von Euphorbia milii ist während seiner Blütezeit außergewöhnlich schön und kann jeden Raum schmücken. Damit dies gelingt, sollten für Blumenliebhaber reichlich Licht und die richtige Pflege die oberste Regel sein für diese zwar exotische, aber äußerst pflegeleichte Pflanze.
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