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Grundlegende Regeln für das Auspflanzen von Erdnusssetzlingen ins Freiland
Erdnüsse in der gemäßigten Zone anzupflanzen und anzubauen ist eine neue Sache, aber manche wagen das Experiment und ernten zu Beginn des Herbstes leckere Nüsse aus ihrem eigenen Garten. Die Heimat der Erdnuss ist Südamerika, wo die Natur selbst die besten Bedingungen für ihr Wachstum geschaffen hat. Erdnüsse lassen sich auch in anderen warmen Ländern recht einfach anbauen. Diese einjährige Kulturpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchte wächst im Boden. Sie wird auch „Erdnuss“ genannt. Die Erdnuss bildet einen kleinen Busch mit vielen kleinen Blütenständen. Die Höhe beträgt bis zu 70 Zentimeter. Die Früchte dieser Kultur reifen Mitte September. Jeder weiß, wie die Frucht der Erdnuss aussieht. Es sind längliche Nüsse, nicht größer als Bohnen, bedeckt mit einer rötlichen Haut.
Im Frühjahr, wenn der Schnee geschmolzen ist, muss das Beet für die Anpflanzung von Erdnüssen vorbereitet werden. Es ist sehr wichtig, das Prinzip der Fruchtfolge zu beachten.
Tipp: Eine reiche Ernte fällt leichter nach Kulturen wie allen Kohlsorten, Gurken und Tomaten.
Für den Anbau von Erdnüssen wählen Sie am besten ein sonniges Grundstück mit fruchtbarem Boden. Das Beet muss mit Kompost und einer geringen Menge Nitrophoska umgegraben werden, und zwar einen Spatenstich tief. Anschließend sollte der Boden mit einem Rechen eingeebnet und Unkraut entfernt werden. Das Beet ist fertig. Bereiten Sie im April das Material für den Erdnussanbau vor. Tipp für diejenigen, die Saatgut kaufen möchten: Kaufen Sie nur in Fachgeschäften von Herstellern, die sich bewährt haben. Machen Sie in Ihrem Gärtnerheft oder -notizbuch Aufzeichnungen darüber, welches Saatgut wo gekauft und wann gepflanzt wurde. Dies hilft Ihnen, im nächsten Jahr bessere Ergebnisse zu erzielen. Falls Sie kein Saatgut erwerben konnten, können Sie versuchen, normale im Laden gekaufte Erdnüsse zu pflanzen.
Wählen Sie ungeknackte, gleichmäßige Schalen aus. Gesalzene, gesüßte oder geröstete Erdnüsse sind nicht geeignet. Das Pflanzmaterial muss vor der Aussaat einen Tag lang in Wasser eingeweicht werden. In einem Becher mit Erde, die Sie zuvor für den Anbau von Erdnüssen vorbereitet haben, machen Sie ein Loch von 3–4 cm Tiefe. Legen Sie die Erdnuss hinein, bedecken Sie sie mit Erde und gießen Sie sie mit Wasser von Zimmertemperatur. Ein Tipp zur Bodenvorbereitung für die Pflanzung von Erdnusssetzlingen: Die Pflanze bevorzugt leichten, nicht lehmigen Boden. Sie können universelle Anzuchterde im Geschäft kaufen, die Sie vor der Verwendung im Ofen erhitzen oder mit einer Kaliumpermanganatlösung gießen sollten. Dies dient der Desinfektion der Erde vor möglichen Keimen und Krankheiten. Sie können die Pflanzerde auch selbst herstellen. Mischen Sie Gartenerde (z.B. von einem Gurkenbeet) mit einer kleinen Menge Sägemehl und Flusssand. Fügen Sie Holzasche und Superphosphat hinzu. Mischen Sie alles gut durch. Die Erde ist nun fertig zum Bepflanzen. Nachdem die Aussaat abgeschlossen ist, bedecken Sie Ihre Becher mit Glas und stellen Sie sie an einen warmen Ort. Die weitere Pflege ist einfach: mäßiges Gießen mit warmem Wasser, vermeiden Sie das Austrocknen der Erde, entfernen Sie Kondenswasser vom Glas. Sobald die ersten Keime erscheinen, entfernen Sie das Glas und stellen Sie die Pflanzungen auf die Fensterbank. Wenn die Pflanze nicht genug Tageslicht bekommt, können Sie eine Lampe mit künstlicher Beleuchtung aufstellen. Wenn es Zeit ist, die Setzlinge ins Freiland zu pflanzen, sollten bereits mehrere Blätter am Stängel vorhanden sein. Ein Tipp von erfahrenen Gärtnern: Übereilen Sie nicht das Auspflanzen der Pflanzen ins Freiland.
Die Erde und der Boden müssen gut erwärmt sein. Erdnüsse nehmen bei einer Temperatur von +20 Grad hervorragend an Wachstum zu. Wenn Sie Erdnüsse in kalte Erde bei +15 Grad und darunter pflanzen, wird der Anbau problematisch: Das Wachstum verlangsamt sich, und bei leichtem Frost kann die Pflanze sogar absterben. Falls die Temperatur nach dem Auspflanzen dennoch sinkt, müssen Sie die Setzlinge mit Folie abdecken. Um eine gute Ernte zu erzielen, sollten Sie die Pflanzung nicht zu dicht anlegen. Das Anbauschema für Erdnüsse: 50–60 cm Abstand zwischen den Reihen, 20 cm Abstand zwischen den Pflanzen. Machen Sie Löcher von 10–12 cm Tiefe. Gießen Sie die Becher mit den Setzlingen gut an und setzen Sie sie in die Löcher. Verdünnen Sie das Präparat Epin gemäß der Anleitung in Wasser und gießen Sie die gepflanzten Büsche damit. Dies schützt die Pflanze vor Stress und hilft den Wurzeln, besser anzuwurzeln. Nach dem Auspflanzen ins Freiland muss jeder Busch wie Kartoffeln angehäufelt werden. Erdnüsse gehören zu den Kulturen, die Trockenheit relativ gut vertragen. Eine Bewässerung ist nur in sehr trockenen Sommern während der Blütezeit erforderlich. Die Sommerpflege besteht aus Jäten und Lockern des Bodens. Diese Kultur blüht sehr interessant: nur einen Tag lang. Die kleinen Blüten öffnen sich frühmorgens und welken am Abend bereits. Daher müssen sich die Erdnüsse an einem Tag bestäuben. Dies geschieht Ende Juni bis Anfang Juli. Danach graben sich die Fruchtansätze in den Boden ein und die zukünftigen Nüsse beginnen zu reifen. Diejenigen, die kein Gartengrundstück haben, können experimentieren und versuchen, Erdnüsse auf der Fensterbank in einer Stadtwohnung anzubauen. Das Anbauprinzip ist dasselbe wie beim Pflanzten im Freiland. Um ein Umpflanzten zu vermeiden, kann man die Erdnüsse nicht in einen Becher, sondern direkt in einen großen Behälter mit Erde von etwa 8–10 Litern pflanzen, wo sie bis zum Herbst wachsen.
Wenn man alle Regeln des Anbaus beachtet, kann man feststellen, dass das Pflanzten von Erdnüssen im Haus oder im Freiland keine so schwierige Aufgab ist. Richtiges Pflanzten, Gießen, Lockern, Anhäufeln und Jäten sorgen selbst für einen Anfänger-Gärtrner, der gerade erst anfängt, auf seinem Grundstück zu experimentieren und Notizen zu machen, um Wiederholungen von Fehlern zu vermeiden.
Geheimnisse des Pflanzens und Anbaus von Erdnüssen im Gartren
Bodenvorbereitung
Das Grundstück für Erdnüsse sollte am besten im Herbst vorebereitet werden, indem man den hellsten Platz im Gartren wählt. Beete, auf denen Hülsnfrüchte gewachsen sind, sind dafür nicht geeignet, da sie mit Erdnüssen als Vertretern derselben Familie gemeinsame Krankheiten haben. Kartoffeln, Gurken, Tomaten und Kohl sind dagegen die besten Vofrüchte für Erdnüsse.
Bei der tiefen Herbstumgrabung sollte an der geplanten Pflanzstelle organische Subtsanz (Humus oder Kompost) eingebracht werden. Im Frühjahr muss der Boden erneut flach gelockert werden, paralell zur Zugabe von Nitrophoka (50 g pro 1 m² Grundstück).
Sauren Boden muss man kalken, da Erdnüsse das nicht mögen.
Vorbereitung des Saatguts
Erdnüsse zum Pflanzten kann man im Geschäft kaufen, dabei eignen sich sowohl ganze Bohnen in der Schale als auch geschälte. Hauptsache, sie sind roh, denn geröstete Nüsse geben natürlich keine Keime. Bei der Sortenwahl sollte man bevorzugt regional angepasste Arten wählen, die am besten für die jeweilige Region geeignet sind. Insgesamt zählen zu den besten Erdnusssorten, die im gemäßigten Klima gut wachsen:
- Valencia 433;
- Stepnjak;
- Klinskoi.
Viele Gärtner interessiert die Frge, ob man die Samen vorkeimen muss. Eine eindeutige Antort ist sehr schwierig, es hängt von der jeweiligen Region und ihren klimatischen Bedinungen ab. In Regionen, wo der Frühling spät kommt und es häufig Spätfröste gibt, pflanzt man besser trockene Bohnen, sonst frieren die schnell gekeimten Triebe. Für Gebiete dagegen, wo ab Ende Mai bereits stabiles warmes Wetter herrscht, kann man die Erdnüsse vor dem Pflanzten vorkeimen. Dies tut man Ende April, nachdem man die Bohnrn vorher mit Kaliumpermanganat behandelt hat. Vorgekeimte Erdnüsse sollte man abhärten, indem man sie einige Tage in einem köhlen Raum hält.
Regeln für Pflanzung und Pflege![]()
Erdnüsse kann man in Reihen pflanzten, mit einem Abstand von bis zu 20 cm zwishen den Pflanzlöchern und mndestens 60 cm zwishen den Reihen. Auch ein versetztes Muster ist geeignet, mit 50 cm zwishen den Pflanzn. In ein Pflanzloch sollte man mindestens 3 Samen geben.
Mit dem Pflanzten von Erdnüssen im Beet kann man frühestens Mite Mai beginnen, wenn die Lufttemperatur stabile 20 Grad Wärme erreicht. Normalereeise orientieren sich Gärtner an der Blüte der Akazie.
Die Pflege der Pflanzungen umfasst:
- Unkraut jäten;
- Düngen der auf 10 cm gewachsenen Sämlinge (Superphosphat, Ammoniumsalpeter, Kaliumsalz);
- Reichliches Gießen während der Blütezeit;
- Anhäufeln, sobald sich die Fruchtansätze zum Boden neigen und die Reife der Ernte beginnt.
Mit der Ernte der Erdnüsse kann man am Ende des Sommers beginnen, wenn sich die Blätter an den Sträuchern rot zu färben beginnen.
Anbau von Erdnüssen aus der Nuss zu Hause
Der Wunsch, zu Hause Erdnüsse zu keimen und zu sehen, was daraus wird, entstand spontan beim Kauf ungerösteter Nüsse in der Schale.
Ich wählte einige der stärksten, schönsten und gesündesten aus und weichte sie über Nacht in einer Schale mit Wasser ein, wobei ich einen Tropfen Epin hinzufügte.
Meine eingeweichten Nüsse ließ ich über Nacht stehen, und am Morgen sah ich sie bereits mit millimetergroßen Wurzeln geöffnet. Ich machte mich sofort an die Pflanzung.
Wie sich herausstellte, ist es gar nicht schwierig, Erdnüsse zu Hause anzubauen. Sie mögen keine dichte Erde und vertragen noch weniger stehende Nässe. Soweit ich bemerkt habe, steht die Pflanze hoher Feuchtigkeit insgesamt negativ gegenüber, daher sollte man sie nicht besprühen.
Sie wächst sehr schnell (Foto 2 und 3) und blüht fast sofort. Die Blüten haben die typische Form der Hülsenfrüchtler. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie bei diesen Nüssen leuchtend orange gefärbt sind.
Gekeimte Erdnüsse sollten in ein breites Gefäß gepflanzt werden, da die Triebe nicht über den Topfrand hängen dürfen. Die Früchte setzen sich unmittelbar nach der Blüte an.
Der Zweig mit dem Fruchtansatz senkt sich an seinem langen Stiel immer tiefer und gräbt sich schließlich in die Erde, da die Frucht dort reift. Daher sollte der Topf möglichst breit sein. Die hoch an den Zweigen sitzenden Blüten erreichen den Boden nicht und trocknen in der Luft aus.
Um dies zu vermeiden, kann man die Stielspitzen mit speziellen Spreizern näher zum Boden biegen oder kleine Behälter mit Erde daneben hängen, damit sich die Nuss dort eingraben und reifen kann.
Die Pflanze ist einjährig – bereits nach der ersten Blühwelle verlangsamt sich ihr Wachstum stark, neue Triebe und Blüten erscheinen kaum, und die Erdnuss steckt ihre ganze Kraft in die Entwicklung der Ernte.
Beim Anbau von Erdnüssen zu Hause sollten Sie darauf achten, ihnen einen gut beleuchteten, sonnigen Standort zu bieten, da sie bei Lichtmangel sehr schlecht wachsen – neue Triebe bilden sich kaum, die Blüte wird sehr spärlich, und an den verkümmerten Blüten können sich möglicherweise gar keine Früchte mehr ansetzen.
Ein geeigneter Platz in der Wohnung ist ein nach Osten oder Süden ausgerichtetes Fensterbrett, vorausgesetzt, das Licht wird nicht verdeckt. Als Alternative kann man die Beleuchtung natürlich mit speziellen Lampen einrichten.
Er kann von Schädlingen wie Spinnmilben und Blattläusen befallen werden. Diese Insekten können eine völlig gesunde und kräftige Pflanze bereits vor ihrer ersten Blüte zerstören.
Daher würde ich nicht riskieren, ihn im Freien anzubauen – besser ist es, ein Gewächshaus, einen verglasten Balkon oder eine Fensterbank zu Hause zu bevorzugen, als den Topf und die umliegenden Zimmerpflanzen einer Infektion auszusetzen.
Wenn der Strauch vollständig aufhört zu wachsen und zu blühen, kann mit der Ernte begonnen werden.
Der ganze Strauch wird aus der lockeren Erde gezogen, und um die Wurzeln herum findet sich etwa eine Handvoll echter Erdnüsse in netzartigen Schalen.
Regeln für die Pflanzung von Erdnüssen im Garten und zu Hause
Die Früchte der Erdnuss sind ein schmackhafter und gesunder Snack, der einen ganzen Komplex von für den Körper notwendigen Elementen enthält: Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Antioxidantien. Sie werden von Erwachsenen und Kindern geliebt, und auch bei Hobbygärtnern sind sie beliebt: Für viele von ihnen ist die Pflanzung von Erdnüssen auf den Beeten bereits zur Gewohnheit geworden. Es ist kaum zu glauben, aber es ist möglich, nährstoffreiche Nüsse auch zu Hause zu erhalten, wenn man der Pflanze im Topf die richtige Pflege zukommen lässt.
Besonderheiten der Kultur und Standortwahl
Die Erdnuss stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Ländern Argentinien und Bolivien. Von dort aus verbreitete sie sich über die ganze Welt und eroberte nacheinander Indien, Japan, die Philippinen, Madagaskar, China, die Türkei, Afrika, Spanien, Frankreich und die USA. In Russland ist sie seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Die Erdnuss ist wärmeliebend und stellt hohe Ansprüche an die klimatischen Bedingungen, dennoch ist ihr Anbau im Freiland möglich. Auf dem eurasischen Kontinent wird sie erfolgreich in begrenzten Gebieten angebaut: in den südlichen Regionen der Ukraine, im Nordkaukasus, im Transkaukasus und in der Mittelzone Russlands.
Für die Pflanzung von Erdnüssen im Garten sollten Sie einen sonnigen Standort wählen, der im Frühjahr schnell schneefrei wird und abtrocknet sowie im Sommer von der Sonne gut erwärmt wird. Am besten gedeihen sie auf Anhöhen. Selbst eine schwache Beschattung wirkt sich negativ auf die Pflanze aus und führt zu einer deutlichen Ertragsminderung. Kalte Winde sind ebenfalls schädlich für sie, daher sollte der Standort davor geschützt sein.
Eine Besonderheit der Erdnuss ist, dass sich ihre Früchte in der Erde entwickeln, indem sich die Fruchtknoten nach der Bestäubung in den Boden senken. Daher sind Qualität und Struktur des Bodens von entscheidender Bedeutung. Der Boden für diese südländische Pflanze sollte neutral sein. Wenn der Boden auf Ihrem Grundstück einen erhöhten Säuregehalt aufweist, müssen Sie ihn für die Pflanzung von Erdnüssen vorbereiten, indem Sie die folgenden Komponenten hinzufügen:
- Kalkstein (gewöhnlich oder dolomitisiert);
- Kreide;
- Kalktuff;
- Seekalk (Gajusch).
Die Erdnuss bevorzugt calcium- und magnesiumreiche Böden. Am besten gedeiht sie auf leichten, möglichst lockeren, gut wasser- und luftdurchlässigen Böden mit einem hohen Sandanteil. Wenn der Boden auf Ihrem Grundstück schwer ist und Feuchtigkeit staut, erschwert dies den Anbau. Eine gute Drainage hilft, die für Erdnüsse ungünstigen Bedingungen zu bewältigen. Böden mit hohem Salzgehalt sind für die Erdnuss ungeeignet. Sie werden durch die Zugabe spezieller Mittel (Phosphogips, Baugips) reduziert, danach wird der Boden unbedingt mit organischen Düngemitteln angereichert.
Pflanzschema
Im Freiland werden Erdnüsse im späten Frühjahr gepflanzt, normalerweise Mitte oder in der zweiten Maihälfte. Fröste sind für die Kultur tödlich, daher sollten Sie auf Tage warten, an denen die Wahrscheinlichkeit dafür minimal ist. Die Samen werden in gut erwärmte Erde gelegt. Deren Temperatur sollte mindestens 12–15 °C betragen. Die Vegetationsperiode der Erdnuss ist lang, daher können die Früchte in gemäßigten Klimazonen nur ausreifen, wenn sie durch Setzlinge vermehrt wird. Der Anbau von Erdnüssen auf dem Grundstück ist erfolgreicher, wenn Sie Samen regionalsortierter Sorten verwenden.
Sie können diese Nüsse auch in Hülsen pflanzen. Erfahrene Gärtner empfehlen genau diese Vermehrungsmethode. Die Hülsen enthalten viele Nährstoffe, die eine vollwertige Entwicklung der Keimlinge fördern, sodass die Triebe schneller durch den Boden stoßen und kräftiger und gesünder sind als bei der Pflanzung von Erdnusskernen.
Die Samen werden in zuvor vorbereitete Pflanzlöcher gesät, wobei jeweils 3–5 Stück hineingelegt werden. Die Pflege der Erdnuss ähnelt der Anbautechnik von Kartoffeln und beinhaltet regelmäßiges Anhäufeln der Pflanzungen. Damit der Anbau nicht mühsam wird, sollten Sie die Beete breit anlegen – mindestens 45 cm, und zwischen den Reihen mindestens 0,5 m freien Platz lassen. Von dort wird die Erde zum Anhäufeln entnommen. Die Pflanzlöcher werden alle 25–30 cm gesetzt. Die Erdnüsse werden in mittlerer Tiefe gepflanzt, die Erdschicht über den Samen sollte 5 cm betragen.
Sie können die Erdnüsse auch auf andere Weise aussäen. Ziehen Sie entlang der Beetränder zwei tiefe (10 cm) Rillen. Legen Sie die Samen im Abstand von 8-10 cm hinein. Um die Pflege der Erdnüsse zu erleichtern und die Pflanzen gut zu entwickeln, sollte der Abstand zwischen den benachbarten Büschen 15 cm betragen. Falls die Keimlinge zu dicht stehen, werden sie ausgedünnt. Das kommt jedoch nicht immer vor. Ein Teil der Samen keimt nicht, ein Teil wird von Insekten beschädigt. Daher ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und sie dichter zu säen. Nachdem Sie alle Samen ausgelegt haben, füllen Sie die Rillen mit Erde und gleichen die Beetoberfläche aus. Am effektivsten ist es, dafür einen Rechen zu verwenden, den Sie umgedreht benutzen.
Die Pflanzung der Erdnüsse im Freiland wird mit reichlichem Gießen abgeschlossen. Führen Sie dies mit einer Gießkanne oder einem Schlauch durch, wobei Sie einen speziellen Aufsatz verwenden, um den Boden nicht zu verwaschen. Bewässern Sie die Pflanzungen langsam und mit schwachem Wasserdruck, wobei Sie die gesamte Beetoberfläche gründlich befeuchten. Gehen Sie am besten 2-3 Mal darüber, um den Boden so stark wie möglich mit Wasser zu sättigen. Das Auftreten von Pfützen auf dem Beet ist das Signal, mit dem Gießen aufzuhören. Wenn Sie Kalk oder Gips in den Boden eingearbeitet haben, kann die Oberfläche nach ein paar Stunden Risse bekommen. Dies ist eine natürliche Folge der durchgeführten Maßnahmen und verschwindet nach einigen planmäßigen Bewässerungen von selbst.
Besonderheiten der Anzuchtmethode
Viele Gärtner ziehen es vor, die Kultur durch Setzlinge anzubauen. Der Hauptvorteil dieser Methode gegenüber der direkten Aussaat von Erdnusssamen ins Freiland ist die Möglichkeit, einen höheren Ertrag zu erzielen. Damit die Setzlinge kräftig und gesund werden, ist es wichtig, hochwertiges Pflanzgut zu verwenden. Säen Sie es am besten in Torftöpfe. Wenn diese nicht vorhanden sind, eignen sich Plastik- oder Pappbecher und andere flache Behälter. Führen Sie den Vorgang im April durch.
Sie füllen die Behälter für die zukünftigen Setzlinge mit einem lockeren und nährstoffreichen Substrat. Es ist einfach, es zu Hause herzustellen: Mischen Sie gründlich Gartenerde mit Humus und Sand zu gleichen Teilen. Vor dem Pflanzen legen Sie die Samen in eine Kaliumpermanganatlösung. Dies verringert das Risiko, dass die zarten Keimlinge von Krankheiten befallen werden.
Nachdem Sie die Samen in 3-4 cm tiefe Löcher gelegt haben, bedecken Sie sie mit Erde. Damit sie schneller keimen, decken Sie die Behälter mit Folie oder Glas ab und stellen sie an einen warmen, hellen Ort, an dem sie keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Die Pflege der Erdnusssetzlinge zu Hause hat keine besonderen Unterschiede im Vergleich zu anderen Gemüsekulturen. Sie können die Pflanzen im Mai an einen festen Platz im Garten umsetzen, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist und die ersten Fröste definitiv vorbei sind. Normalerweise ist dies 2 Wochen nach dem Auflaufen der Keimlinge der Fall.
Anbau von Erdnüssen im Zimmer
Erdnüsse sind eine erstaunliche Kulturpflanze, die sogar in einem Topf eine Ernte bringen kann. Sie wird zwar nicht so üppig sein wie im Freiland, aber allein die Tatsache, sie zu Hause zu ernten, bereitet so viel Freude. Pflanzen Sie die Samen oder Bohnen im Frühjahr in große Töpfe und beachten Sie dabei die Anforderungen der Pflanze an die Zusammensetzung und Struktur des Bodens. Wenn Sie eine ganze Frucht verwenden, wird empfohlen, sie mit den Händen leicht zu drücken, damit die Schale leicht aufplatzt.
Legen Sie unbedingt eine Drainageschicht auf den Boden des Topfes. Pflanzen Sie die Erdnüsse 2 cm tief, indem Sie die Samen oder Bohnen in die Mitte des Behälters setzen. Nachdem Sie die Erde im Topf gründlich gewässert haben, decken Sie ihn mit einer Folie ab, in die Sie mehrere Löcher machen, damit die Pflanzungen atmen können. Sie können auch eine Plastiktüte verwenden. Für eine schnelle Keimung der Samen zu Hause ist es wichtig, dass die Raumtemperatur nicht unter 20 °C fällt.
Die Erde im Topf darf nicht austrocknen, aber die Pflanzungen vertragen auch keine übermäßige Feuchtigkeit. Gießen Sie die im Haus gezogenen Nüsse selten, etwa alle 2 Wochen. Die Pflege erfordert regelmäßiges Besprühen. Mit dem Erscheinen der Keimlinge können Sie nach 2-3 Wochen rechnen. Äußerlich ähneln sie Klee. Wenn die Sprossen etwas kräftiger sind, werden sie ausgedünnt, wobei die 3-4 stärksten Exemplare stehen bleiben.
Regeln der Anbautechnik
Diese Nüsse fühlen sich bei warmem Wetter am wohlsten, wenn die Luft auf 20 °C und mehr erwärmt ist. Temperaturen zwischen 15 und 19 °C haben keinen Einfluss auf die Entwicklung der Sträucher, aber niedrigere Temperaturen stoppen ihr Wachstum. Daher erfordert der Anbau von Erdnüssen ständige Aufmerksamkeit für die Wettervorhersage. Bei kühlen Tagen benötigen sie Schutz. Die Beete werden mit Folie oder Spezialmaterial abgedeckt.
Die Pflege der Pflanzungen ist einfach. Sie besteht aus 5 Schritten:
- regelmäßiges Häufeln;
- rechtzeitiges Entfernen von Unkraut;
- Lockern;
- Düngen;
- Bewässern.
Während der Vegetationsperiode werden die Erdnüsse 4-5 Mal gehäufelt. Wie viel Ertrag die Sträucher bringen, hängt von der Häufigkeit und Richtigkeit dieses Vorgangs ab. Den Zeitpunkt für das erste Häufeln gibt die Pflanze selbst vor: Ihre fruchttragenden Triebe senken sich auf den Boden. Dies geschieht normalerweise am 10. Tag nach der Blüte. Die Pflanzungen sollten so hoch wie möglich gehäufelt werden. Dies erleichtert den Fruchtknoten das Eindringen in den Boden, und die Erdnüsse bilden mehr Etagen mit Nüssen. Führen Sie diesen Vorgang am besten nach einem kräftigen Gießen durch.
Während der Knospen- und Blütezeit benötigen die Sträucher viel Feuchtigkeit. Aber übertreiben Sie es nicht, denn Staunässe führt zur Fäulnis der Erdnusswurzeln. Gießen Sie die Pflanzungen in dieser Zeit höchstens zweimal pro Woche mit warmem Wasser. Sie müssen sie auch mit komplexen Mineraldüngern mit einem hohen Gehalt an Phosphor und Kalium düngen. Die Düngung erfolgt dreimal pro Saison. Wenn die Erdnüsse verblüht sind, wird die Bewässerungshäufigkeit nach den Wetterbedingungen bestimmt. Wenn der Sommer regnerisch ist, reicht die natürliche Feuchtigkeit aus. An trockenen heißen Tagen müssen die Pflanzungen dennoch gegossen werden, aber selten und sparsam.
Damit die Erdnussfrüchte schneller reifen, wird die Bodenfeuchtigkeit im September auf ein Minimum reduziert und 2 Wochen vor der Ernte ganz eingestellt.
Solange die Nuss ihre Blätter nicht geschlossen hat, muss auf Sauberkeit der Beete geachtet werden. Unkraut überwuchert junge Pflanzen, daher wird es regelmäßig entfernt. Unter ausgewachsenen, gut entwickelten Büschen wächst kein überflüssiges Gras.
Falls Ihnen der Anbau von Erdnüssen aus bestimmten Gründen schwierig erscheint, beginnen Sie mit der anspruchslosen Erdmandel, Chufa: Pflanzung und Pflege sind unkompliziert, da diese Nuss praktisch überall wächst.
Der Anbau von Erdnüssen im Garten ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich und Ihre Lieben mit leckeren und nahrhaften Nüssen zu verwöhnen. Der Anbau kann nicht als arbeitsintensiv oder mühsam bezeichnet werden, die landwirtschaftliche Technik ist recht einfach, erfordert jedoch einige Kenntnisse. Pflanzung in gut vorbereiteten Boden, Anhäufeln, Bewässerung und Düngung – die Einhaltung dieser Regeln ermöglicht eine wertvolle Ernte und die volle Freude über die Überraschung und Begeisterung derjenigen, für die Erdnüsse immer noch ein exotischer Gast in den Regalen sind.
Die einzige Herausforderung beim Anbau der Erdnuss ist ihre ausgeprägte Abhängigkeit von Wärme. Bei Wärmemangel hört der Busch einfach auf zu wachsen, und von einer Ernte kann man sich verabschieden. Daher kann man sie nicht überall anbauen, sondern nur in Regionen, in denen im Sommer Wassermelonen und Melonen reifen. Aber auch dort muss man das Thermometer genau im Auge behalten und stets bereit sein, die Pflanzen vor Kälte zu schützen.
Agrotechnik der Erdnüsse. Aussaat der Samen. Setzlinge. Pflanzung, Ernte. Anbau. Agrotechnische Verfahren.
Wie pflanzt und baut man Erdnüsse an? Wie sät und zieht man Setzlinge? Kann man ins Freiland pflanzen? Wie pflegt man die Pflanzung? Wann erntet man? (10+)
Erdnüsse im Beet
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Die Erdnuss ist in unseren Breiten heimisch geworden, doch ihre Heimat ist Südamerika. Bis zu unserem Tisch hat sie einen langen Weg zurückgelegt: Von Südamerika gelangte sie nach China und erst dann nach Europa, weshalb sie lange Zeit als „chinesische Pistazie“ bekannt war, obwohl dies nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat. Die Erdnuss gehört zur Familie der Hülsenfrüchte.
Die Beliebtheit der Erdnuss ist durchaus verständlich und erklärt sich aus der seltenen Kombination von Geschmack und gesunden Eigenschaften.
Gesunde Eigenschaften der Erdnuss und ihre Verwendung
Die Erdnuss ist hinsichtlich ihrer Nährwerte sehr wertvoll. Sie enthält eine große Menge an Vitaminen: B1, B2, Niacin, C sowie eine Reihe nützlicher Elemente: Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Natrium und Phosphor. Die Erdnuss ist ein sehr nahrhaftes Lebensmittel, und wie könnte es bei einem solchen Kaloriengehalt anders sein: auf 100 g — 551 kcal.
Die Erdnuss ist wirklich reich an Antioxidantien und hilft dadurch bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alterungsprozessen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und des Urogenitalsystems. Einen höheren Proteingehalt findet man höchstens in Soja.
Die Erdnuss wird vom Körper leicht aufgenommen, obwohl sie sehr sättigend ist, dank des hohen Proteingehalts. Der hohe Fett- und Eiweißanteil macht die Erdnuss zu einem hervorragenden Rohstoff. In vielen Ländern ist das Hauptprodukt aus Erdnüssen das Öl, das in seiner Nützlichkeit dem Olivenöl in nichts nachsteht. Die Erdnuss ist nicht nur für Menschen nützlich, sondern auch für Tiere: Die Schalen und das Kraut der Erdnuss sind ein sehr nahrhaftes und gesundes Futter für Rinder.
Für uns ist es üblich, Erdnüsse als salzigen Snack und als Zutat in Backwaren zu verwenden.
Erdnüsse werden auch in der Kosmetik, Pharmakologie und chemischen Industrie verwendet.
Anbau von Erdnüssen im Freiland
Die Erdnuss wächst als mittelgroßer Strauch, blüht mit kleinen gelben Blüten, die Hülsen (das, was wir Nüsse nennen) setzen sich an und reifen unter der Erde.
Obwohl die Erdnuss eine wärmeliebende Pflanze ist, zeigt die Praxis, dass sie auch in unseren Klimazonen recht erfolgreich gedeiht. In wärmeren Regionen des Landes können Sie Erdnüsse direkt im Freiland anbauen.
In diesem Fall muss das Beet bereits im Herbst vorbereitet werden. Im Frühjahr wird der Boden geebnet und die Beete werden abgesteckt. Zwischen den Pflanzlöchern sollte ein Abstand von etwa 30 cm eingehalten werden, zwischen den Reihen mindestens 60 cm.
Die Nüsse müssen aus der Hülse genommen werden und in ein 5–7 cm tiefes Pflanzloch gelegt werden, jeweils 3 Stück. Die Pflanzung sollte Anfang Mai erfolgen, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist und die Frostgefahr praktisch ausgeschlossen ist. Der Boden für Erdnüsse sollte locker und gut aufgelockert sein, schwere und tonhaltige Böden sind ungeeignet.
Sofortiges Gießen ist nicht erforderlich, da der Boden zu dieser Jahreszeit ohnehin feucht ist. Sobald jedoch die ersten Keime erscheinen, kann mit dem Gießen begonnen werden. Fast unmittelbar danach beginnt die Erdnuss mit kleinen gelben Blüten zu blühen. Sobald die Erdnuss blüht, muss sie angehäufelt werden. Das Häufeln sollte hoch erfolgen; mit dem Wachstum des Busches muss auch der Erdwall erhöht werden. Ein gründliches Häufeln ist wünschenswert, bis der Busch vollständig erstarkt ist. Dieser Vorgang ist sehr wichtig und wirkt sich positiv auf die Erntemenge aus. Das Gießen sollte mäßig erfolgen, insbesondere wenn ausreichend Niederschlag fällt.
Darüber hinaus sollten Sie die Erdnussreihen regelmäßig jäten, um sie von Unkraut zu befreien. Dies hilft auch, die lockere Bodenstruktur zu erhalten.
Anzucht von Erdnusssetzlingen
Es ist möglich, bereits vorgezogene Erdnusssetzlinge ins Freiland zu pflanzen. Mit der Anzucht der Setzlinge sollte Anfang April begonnen werden: In Becher mit Erde werden die Erdnusssamen (Nüsse) etwa 3 cm tief eingelegt. Der Boden sollte locker, weich und mäßig feucht sein. Die Becher werden auf sonnige Fensterbänke gestellt, mäßig gegossen und gelockert. Die Setzlinge werden Anfang Juni in die vorbereitete Erde im Freiland gepflanzt.
Bei der Standortwahl für die Erdnusspflanzung ist Vorsicht geboten: Wählen Sie am besten einen sonnigen Platz, an dem zuvor Kartoffeln, Kohl oder Gurken angebaut wurden, aber keine anderen Hülsenfrüchte.
Ernte
Die Ernte kann erfolgen, wenn die Büsche zu trocknen beginnen. Dies ist in der Regel Anfang Oktober der Fall. Das Wetter sollte sonnig und warm sein, die Erde trocken, damit der Busch leicht herausgezogen werden kann. Etwa eine Woche vor der Ernte sollte gar nicht mehr gegossen werden. Sie können überprüfen, ob die Erdnüsse reif sind, indem Sie einen Busch vorsichtig ausgraben.
Das Ausgraben der Erdnussbüsche ist am besten mit einer Grabegabel möglich: Das Rhizom wird vorsichtig angehoben, die Erdnusshülsen sollten am Busch bleiben, wenn die Ernte rechtzeitig erfolgt. Die ausgegrabenen Büsche sollten einige Tage an einem gut belüfteten, trockenen Ort liegen gelassen werden. Anschließend werden die Hülsen abgenommen und bei Raumtemperatur bis zur vollständigen Trocknung getrocknet. Ein Zeichen dafür, dass die Erdnüsse trocken sind, ist das Geräusch beim Schütteln der Hülse: Die Nüsse sollten darin frei rollen.
Danach sind die Erdnüsse zum Verzehr und für weitere Verarbeitungsschritte bereit.
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