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Bodenvorbereitung für die Erdbeerpflanzung
Die Größe des Gartengrundstücks ist begrenzt. Im Sommer möchte man alle für die Familie notwendigen Gemüsesorten anbauen. Um sich den ganzen Sommer über mit Erdbeeren zu verwöhnen, braucht es nicht viel Platz. Für eine gute Ernte muss man verstehen, welchen Boden Erdbeeren bevorzugen. Im Herbst legt man einige Beete an, im Frühjahr bepflanzt man sie mit verschiedenen Beerensorten.
Welcher Boden eignet sich für die Pflanzung von Beerensträuchern?
An einem Ort wachsen Erdbeeren nicht nur ein Jahr, die Dauer hängt von der Sorte ab. Manche Sorten 2 Jahre, andere tragen bis zu 10 Jahre an derselben Stelle Früchte. Für die Pflanzung von Beerensträuchern ist die Bodenbeschaffenheit wichtig.
Der Boden unter dem Erdbeerbeet sollte von leichter mechanischer Zusammensetzung und gut durchfeuchtet sein.
Man kann eindeutig sagen, welche Böden Erdbeeren nicht mögen. Das erste Kriterium, nach dem bewertet wird, ist die mechanische Zusammensetzung. Die Bodentypen nach diesem Merkmal sind in der Tabelle aufgeführt.
| Typ | Charakteristische Merkmale | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Tonboden | Feuchter Boden nimmt leicht Form an und behält sie, macht die Hände schmutzig | schlecht luft- und wasserdurchlässig, staut Feuchtigkeit, gefriert schnell, taut langsam auf |
| Lehmboden | Feuchter Boden macht die Hände leicht schmutzig, reißt beim Formen, Sand ist spürbar | fruchtbar, atmungsaktiv, locker, erwärmt sich leicht, lässt Wasser durch und speichert es |
| sandiger Lehm | Der Boden hat eine geringe Plastizität, man kann keine Rolle formen | Enthält viel Sand, deshalb lässt sie Wasser und Luft leicht durch, trocknet schnell, bildet keine Kruste an der Oberfläche |
| Sandboden | krümelig, nicht plastisch, mit viel Sand | Kühlt schnell ab, erwärmt sich, trocknet aus, verliert wertvolle Inhaltsstoffe |
| torfig | feucht, beim Zusammendrücken wie ein Schwamm | enthält wenig Nährstoffe, locker, gut wasser- und luftdurchlässig |
Erdbeeren mögen keine sandigen und lehmigen Böden. Auf Sandböden trocknen die Wurzeln aus und überhitzen. Auf Lehmböden verlangsamt sich das Wachstum aufgrund von Sauerstoff- und Feuchtigkeitsmangel. Für das Wachstum und die Entwicklung der Wurzeln sind hinsichtlich der Bodenart geeignet: lehmige und sandig-lehmige Böden.
Eine wichtige Bodeneigenschaft für Pflanzen ist der Säuregrad. Für die Pflanze ungeeignet sind saure und alkalische Böden. Ideal sind neutrale Böden mit normalem oder schwach saurem pH-Wert – pH nicht unter 5,5.
Wie bereitet man den Boden für die Pflanzung von Erdbeeren vor?
Untersuchen Sie zuerst Ihr Grundstück und bestimmen Sie, welche Bodenart vorliegt. Nehmen Sie eine kleine Erdkrume und prüfen Sie sie auf Plastizität, indem Sie das Ergebnis mit der obigen Tabelle vergleichen.
Ein richtig ausgewähltes Grundstück ermöglicht nicht nur eine hohe Ernte, sondern bietet auch die Möglichkeit, viele Krankheiten zu verhindern.
Den Boden für Gartenerdbeeren bereitet man im Herbst vor. Als gute Vorfrucht für Gartenerdbeeren gelten:
- Rote Bete.
- Zwiebel.
- Knoblauch.
- Petersilie.
- Salat.
- Karotten.
- Getreide.
Nach der Herbsternte des Gemüses muss das Beet für die Frühjahrspflanzung von Erdbeeren vorbereitet werden. Zuerst entfernt man Unkraut. Ist der Boden sauer, kalkt man ihn. In Torfboden gibt man pro Quadratmeter etwa 20 kg Sand, Kalk und organischen Dünger.
In sandige und sandig-lehmige Böden müssen organische Dünger (Humus, Mist, Kompost) und Torf zugegeben werden. Der Unterschied in der Menge: In sandigen Boden muss eine größere Menge an Nährstoffzusätzen eingebracht werden.
Im Herbst werden Mineraldünger in Böden jeder Zusammensetzung eingebracht. Den Nährwert des Bodens stellen gut wieder her:
- Ammophos (Stickstoff 11%, Phosphor 50%).
- Diammophos (Stickstoff 20%, Phosphor 50%).
- Nitrophoska (Stickstoff 23%, Phosphor 17%).
- Nitroammophoska (Stickstoff 17%, Phosphor und Kalium).
Organische und mineralische Dünger werden über die gesamte Beetfläche verteilt. Der Boden wird spatentief umgegraben.
Methoden zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit
Zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit wird regelmäßig organisches Material benötigt. Über den Sommer kann man die benötigte Menge Kompost herstellen. Dabei ist der Rat einer erfahrenen Gärtnerin nützlich.
Schnelle Kompostherstellung in Säcken
Beginnen Sie mit der Kompostherstellung mit dem Einzug des Frühlings. Besorgen Sie sich schwarze Müllsäcke mit einem Volumen von 120 l. Für schnellen Kompost eignen sich Unkräuter, Brennnessel, Kamille, Klee. Ausnahme – Quecke.
Zerkleinern Sie das Gras und füllen Sie es schichtweise in den Sack. Bestreuen Sie die Schichten mit Holzasche. Stellen Sie die Säcke an die Sonne. Bis August ist das gesamte Gras verrottet und der Sack enthält fertigen Kompost. Diesen können Sie für das Umgraben des Erdbeerbeets im Herbst verwenden.
Erdbeerbeete selbst gemacht
Beim Pflanzen von Erdbeeren im Garten wendet man eine einzeilige oder mehrzeilige Pflanzmethode an. Starkwüchsige Sträucher pflanzt man im Abstand von 35-40 cm, niedrigwüchsige Sorten mit 20 cm. Die Reihenabstände lässt man breit – 70 cm.
Pflanzschema für Erdbeeren
Man kann Erdbeeren auf schön gestalteten Beeten pflanzen. Aus Platzgründen werden auch Etagenbeete praktiziert. Betrachten wir den Aufbau einiger davon.
Etagenbeete aus Stein
Etagenbeete aus Stein können in jeder Form angelegt werden:
- rund;
- quadratisch;
- dreieckig;
- rechteckig.
Etagenbeet für Erdbeeren aus Stein
Auf Etagenbeeten lassen sich gut ampelige Erdbeersorten anbauen. Zunächst wird beim Bau des Beetes die Fläche eingeebnet. Man besorgt Naturstein:
- Kalkstein;
- Sandstein;
- Diabas.
Auf dem Boden markiert man die Form des zukünftigen Beetes. Entlang des Umfangs gräbt man einen Graben von 30-40 cm Tiefe. Füllt ihn zu 2/3 der Höhe mit Schotter, zu 1/3 mit Sand, verdichtet. Mauert die Wand aus Naturstein. Verwendet Zementmörtel zur Verbindung oder wendet die Trockenmauertechnik an.
Man markiert die Umrisse des 2. und 3. Etage. Jede folgende sollte schmaler sein als die vorherige. Mauert die Wände für die 2. und 3. Etage. Die Höhe jeder folgenden Etage sollte höher sein als die vorherige.
Mehrstufiges Gartenbeet aus Stein in runder Form
Das Beet füllt man mit fruchtbarer Erde, nachdem der Zement getrocknet ist. Erdbeeren können gepflanzt werden. Vorteile dieses Beetes:
- dekoratives Aussehen des Beetes, kann als Gartenschmuck dienen;
- gute Drainage;
- Das Beet wird mit sauberer, fruchtbarer Erde gefüllt, was die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten verringert;
- die Erdbeeren sind leicht zu pflegen.
Für den Bau des Beetes braucht man Zeit. Seine Herstellung ist recht arbeitsintensiv.
Mehrstufige Beete aus Holzbrettern
Eine einfache Lösung – ein quadratisches, mehrstufiges Beet aus Holzbrettern. Für seine Herstellung benötigt man gehobelte, besäumte Kiefernbretter mit einem Querschnitt von 30×140 mm. Für die Eckverbindungen – Leisten 50×50 mm oder 40×40 mm.
Mehrstufiges Beet für Erdbeeren aus Holz
Man markiert die Maße der ersten Etage. Baut den unteren Kasten. Die Bretter werden an den Ecken mit selbstschneidenden Schrauben an den Leisten befestigt. Die gesamte Fläche der ersten Etage füllt man mit fruchtbarer Erde, verdichtet. Die folgenden Kästen macht man analog, aber in kleinerer Größe. Die Breite für die Bepflanzung sollte mindestens 35 cm betragen.
Vorteile der Beetkonstruktion:
- Platzersparnis;
- Erzielung eines höheren Ertrags pro Flächeneinheit;
- Erdbeeren leiden weniger unter Infektionen und Schädlingen;
- das mehrstufige Beet aus Brettern ist ein dekoratives Element des Gartens.
Nachteile der mehrstufigen Pflanzmethode:
- in kaltem Klima erfordert es eine Abdeckung im Winter;
- bei Hitze sind häufige Bewässerungen nötig, die Erde trocknet schnell aus.
Beete aus Autoreifen
Kann man auf einer Fläche von 1,2 Quadratmetern seines Gartens 120 Erdbeerpflanzen setzen? Wie sich herausstellt, ist das möglich. Für den Bau eines solchen vertikalen Beetes benötigt man 8 alte Autoreifen und ein Kunststoffrohr mit darin gebohrten Löchern für die Bewässerung (Durchmesser 5,5 mm).
Pyramidenbeet für Erdbeeren aus Autoreifen
Der Rohrdurchmesser muss mit dem Durchmesser des Bewässerungsschlauchs oder des Adapters übereinstimmen. Bereiten Sie fruchtbare Erde vor. Wählen Sie einen sonnigen Standort.
In jedem Reifen schneiden Sie rundherum 12 bis 16 Öffnungen in der Größe 6x10 cm. Die Reifen werden abwechselnd aufeinander gestapelt.
Pflanzen Sie die Erdbeerpflänzchen in die Öffnungen der Reifen. Bedecken Sie die Wurzeln fest mit Erde. Gießen Sie durch die Schlitze. Stellen Sie in der Mitte das Rohr auf. Seine Höhe sollte etwas größer sein als die Höhe des Beetes. Stecken Sie den Bewässerungsschlauch auf das Rohr.
Vorteile eines solchen Beetes:
- Platzersparnis;
- kein Unkraut;
- einfaches Gießen und Pflegen;
- saubere Früchte, keine Krankheiten.
Es gibt auch Nachteile. Damit die Erdbeeren im Winter nicht erfrieren, muss das Beet in mehreren Schichten verpackt werden (Stroh, Schilf, Isolierung).
Beete aus Schiefer
Den nach dem Bau übrig gebliebenen Schiefer kann man für den Bau eines Erdbeerbeetes verwenden. Wenn Sie ein Polycarbonat-Gewächshaus haben – lösen Sie gleich zwei Probleme:
- isolieren Sie das Gewächshaus am Umfang;
- Errichten Sie ein praktisches Beet.
Erdbeerbeet aus Schiefer
Graben Sie einen Graben im Boden. Seine Tiefe beträgt 25-35 cm. Schneiden Sie Schiefer auf eine Höhe von 70 cm zu. Werfen Sie auf den Boden des Grabens geschnittene Zweige, füllen Sie Pflanzenreste ein. Sie können dort Holzasche hinzufügen. Füllen Sie das Beet mit fruchtbarer Erde, bestehend aus Gartenerde, Humus, Torf, Sand.
Vorteile eines solchen Beetes:
- einfaches Gießen und Pflegen der Erdbeeren;
- Feuchtigkeit bleibt gut erhalten im Boden;
- im Frühling erwärmt sich die Erde schnell.
Die Einfassung aus Schiefer wird als wenig umweltfreundliche Konstruktion angesehen. Ihr Aussehen ist nicht ästhetisch.
Fazit
Der Erdbeerertrag hängt zu fast 50% von der Bodenqualität ab. Bewässerungen und Düngungen nach einem Schema dienen als zusätzliche Nährstoffversorgung. Die Zeit und die Mittel, die für die Bodenvorbereitung aufgewendet werden, werden sich in Form von gesunden Früchten auszahlen.
2>Welchen Boden liebt die Erdbeere?
- Welcher Boden wird benötigt?
- Bodenvorbereitung für die Pflanzung
- Nach welchen Pflanzen können Sie Erdbeeren pflanzen?
Eine beliebtere Beere als die Erdbeere muss man noch suchen. Jeder Gärtner ist zumindest bestrebt, auf seinem Grundstück ein paar Beete für die süße Beere anzulegen. Aber nicht jeder weiß, wo sie am besten wächst: welchen Boden sie bevorzugt, wie man die Erde für die Pflanzung vorbereitet, wie man düngt und so weiter. Die Frage ist wirklich wichtig, denn der Erdbeerertrag steht auf dem Spiel. Es lohnt sich, das zu klären.
Welcher Boden wird benötigt?
Erdbeeren sind glücklicherweise eine ertragreiche Kulturpflanze. Sie gedeihen selbst auf nicht idealen Böden recht gut. Allerdings ist die Zusammensetzung des Bodens von Bedeutung: Wenn Erdbeeren in einen Boden mit falschem Säuregehalt und falschen Werten gesetzt werden, werden die Beeren sauer. Kleine Erdbeeren sind ebenfalls oft ein Zeichen für eine falsche Bodenbeschaffenheit, und auch eine geringe Ernte hängt oft mit unzureichender Bodenvorbereitung zusammen.
Was ist NICHT für Erdbeeren geeignet:
- Tonboden – er leitet Luft nicht ausreichend, friert schnell durch;
- Sandboden – in solchem Boden fehlen Nährstoffe, er erwärmt sich schnell unter UV-Licht und verliert ebenso schnell Feuchtigkeit;
- Torf- und Kalkboden haben eine Zusammensetzung, die für das Wachstum von Erdbeeren ungeeignet ist.
Die beste Wahl für den Boden für Gartenerdbeeren ist jedoch sandiger Lehmboden und lehmiger Boden. Warum das so ist: Beide Varianten lassen Luft hervorragend durch, sammeln keine Feuchtigkeit und trocknen nicht zu schnell aus, enthalten ausgewogene wertvolle Nährstoffe und bilden zudem keine Kruste.
Welchen Säuregehalt sollte der Boden für Erdbeeren haben:
- Erdbeeren mögen leicht sauren Boden mit einem neutralen pH-Wert von 5,5–7;
- Der Säuregehalt kann mit Lackmuspapier bestimmt werden – ein kleines Stück Erde wird in ein Glas Wasser getaucht, dann wird Lackmuspapier hineingegeben. Wenn es blau oder grün wird, ist der Boden geeignet;
- Sehr saurer Boden – eine Gefahr für das Wurzelsystem; dieser Boden ist nährstoffarm, enthält wenig Stickstoff, Kalium und Phosphor, aber viel Aluminium und Eisen;
- Erhöhter Säuregehalt des Bodens lässt sich an roten (oder ähnlichen) Verfärbungen erkennen, die zwischen den Reihen auftreten, an der rostfarbenen oberen Bodenschicht und an einer Fülle von Unkräutern wie Schachtelhalm und Segge.
Wenn der Boden sauer ist, muss er mit Kalk angereichert werden. Aber man sollte sich darauf einstellen: Die Zusammensetzung wird sich über mehrere Jahre verändern. Wenn der Boden auf dem Grundstück jedoch alkalisch ist, ist die Situation nicht besser. Das bedeutet, dem Boden fehlen Stickstoff und Phosphor, dafür hat er einen Überschuss an Kupfer und Zink. Die Erdbeerblätter werden sich kräuseln und abfallen. Der Boden muss mit geeigneten Düngemitteln angesäuert werden.
Fazit: Für ein besseres Erdbeerwachstum auf dem Grundstück sollte der Boden leicht sauer oder neutral sein. Die Zusammensetzung leicht saurer Böden ist nahezu ideal für die Beeren, und Böden mit neutraler Reaktion sind die besten, die man finden kann.
Bodenvorbereitung für die Pflanzung
Die Bedingungen sind vielleicht nicht ideal, der Boden nicht ganz das, was man sich wünscht, aber das ist kein Grund, auf die Pflanzung von Erdbeeren zu verzichten. Man muss in zwei Richtungen vorgehen: Bodenbearbeitung und Düngung.
Bodenbearbeitung
Wenn das Grundstück neu ist und zuvor noch nie genutzt wurde, müssen Sie sich besonders ernsthaft mit der Vorbereitung befassen. Dies wird ein, wenn nicht sogar zwei Jahre in Anspruch nehmen. Zunächst einmal steht eine tiefe Umgrabung an, gefolgt von der Reinigung von Unkraut, Entfernung von Steinen, Wurzeln und Ästen. Falls nötig, muss der Boden entsäuert werden. Dies geschieht in der Regel unter Verwendung von Holzasche oder magnesiumreichem Dolomitmehl.
Die Schritte zur Bearbeitung des Grundstücks.
- Das Grundstück, genauer gesagt der Teil, der für Erdbeeren vorgesehen ist, sollte vor Zugluft geschützt und gleichzeitig der Sonne ausgesetzt sein. Idealerweise wachsen am Rand nicht zu hohe Bäume, die Schatten auf die Erdbeerbeete werfen. Der Standort selbst sollte eben sein; wenn es einen Hang gibt, dann nur einen leichten. In einer Senke hingegen werden Erdbeeren schlecht wachsen, da dort übermäßige Feuchtigkeit herrscht.
- Mit zunehmender Nutzung des Bodens sammeln sich immer mehr pathogene Organismen an, die den angebauten Kulturen schaden. Larven und Insekten, die im Frühjahr aktiv werden, können dort problemlos überwintern. Daher muss der Boden unbedingt desinfiziert werden. Wenn Sie dies auf chemischem Wege tun, müssen Sie sich aller Risiken bewusst sein. Zum Beispiel wird das bekannte Kupfersulfat nicht öfter als einmal in fünf Jahren verwendet, da sich sonst Kupfer übermäßig im Boden anreichert.
- Das Fungizid TMTD gilt nicht als gefährlich für die Kulturen, daher kann es vor der Pflanzung durchaus verwendet werden. Es ist schädlich für die Kraut- und Knollenfäule und lässt der Wurzelfäule keine Chance. Alternativ ist auch das Fungizid „Rovral“ gut geeignet; es kann ohne Bedenken in das Pflanzloch gegeben werden. Es schützt die Beerensträucher erfolgreich vor Pilzen.
- Für eine sicherere Desinfektion eignen sich biologische Präparate, die noch einfacher auszuwählen sind. Zudem desinfizieren sie nicht nur den Boden, sondern heilen auch die Pflanzen – und das in jeder Wachstumsphase. Zu diesen Mitteln gehören „Gamair“, „Alirin-B“, „Fitosporin-M“ und „Baktofit“.
- Es gibt auch eine agrotechnische Methode der Desinfektion, und diese muss korrekt angewendet werden. Beim Umgraben des Bodens im September oder Oktober müssen Sie ihn manuell von Pflanzenresten befreien. Und auf der Fläche zwischen den Beeten sollten unbedingt Pflanzen gesetzt werden, die als wirksame Repellentien wirken. Das heißt, sie vertreiben Insekten und schützen so die Ernte. Diese Pflanzen sind: Tagetes, Wermut, Knoblauch, Rainfarn und Kapuzinerkresse.
Erfahrene Gärtner, die Erdbeeren im Freiland anbauen, raten dazu, die „altväterlichen“ Methoden nicht zu vernachlässigen. Der Boden auf dem Grundstück, der bereits mindestens 3 Jahre genutzt wird, sollte in Schichten ausgehoben werden. Dann werden die Erdschichten aufgestapelt, wobei nicht vergessen werden sollte, sie mit flüssigem Mist zu behandeln. Und für 3 Jahre wird das Land „ruhen“, aber die Besitzer müssen von Zeit zu Zeit die Schichten umgraben und rechtzeitig Unkraut entfernen.
Diese Ruhezeit ist sehr vorteilhaft für den Boden, in dem in diesem Zeitraum sowohl Sporen gefährlicher Pilze als auch andere Krankheitserreger absterben. Auch die Samen von Unkrautpflanzen werden in Mitleidenschaft gezogen.
Kurz gesagt, Sie müssen dem Boden einfach eine Ruhepause gönnen, und nach 3-4 Jahren ist er praktisch ideal für den Erdbeeranbau vorbereitet.
Düngemittel
Die Bodenfruchtbarkeit ist, wenn auch nicht alles, was für die Qualität der Ernte nötig ist, so doch ein äußerst wichtiger Faktor für erfolgreiches Wachstum. Beispielsweise sollte der Boden mindestens 3 % Humus enthalten. Humus bezeichnet stickstoffhaltige organische Verbindungen, die durch die Zersetzung von Pflanzenresten entstehen. Regenwürmer und einige Mikroorganismen helfen bei dieser Bildung.
Besonderheiten der Herbstdüngung.
- Sie ist wichtig, denn auch von ihr hängt der Ertrag der nächsten Saison ab. Wenn Sie Sägespäne, Stroh, Torf und natürlich abgefallene Blätter in den Boden einarbeiten, verrotten diese bis zum Frühjahr und setzen sich im Boden ab. Dies ist eine hervorragende Methode, den Boden auf natürliche Weise mit Stickstoff zu düngen.
- Schon vor dem Mulchen sollten Sie Superphosphat oder Kaliumhumat in den Boden einbringen. Diese Stoffe lösen sich langsam im Boden auf, sodass der Boden mit wichtigen Nährstoffen angereichert wird. Und zwar für lange Zeit.
- Mist wird sehr häufig zur Bodenverbesserung verwendet, daher kann (und sollte) man ihn sparen. Verdünnen Sie den Mist eins zu eins mit Wasser und lassen Sie ihn dann etwa 10 Tage lang ziehen. Mit dieser Lösung gießen Sie den Boden zwischen den Beeten.
- Wenn die Erdbeerpflanzung für den Herbst geplant ist, sollten Sie den Boden 2 Wochen vorher vorbereiten. Es reicht aus, doppeltes Superphosphat in den Boden einzuarbeiten.
- Es ist auch sinnvoll, nach der Herbstpflanzung der Beeren grobkörnigen Sand zwischen die Beete zu streuen. Dies ist eine gute Möglichkeit, sich vor Schädlingsbefall zu schützen.
Allerdings gibt es auch die Kehrseite: Anfängliche Gärtner haben solche Angst, dass der Boden nicht ausreichend mit Dünger versorgt ist, dass sie ihn schlichtweg überdüngen. Aber Überdüngung ist noch gefährlicher, oft stirbt selbst widerstandsfähige Erdbeere daran. Und wenn man es mit stickstoffhaltigen Düngern übertreibt, wächst ein riesiger grüner Erdbeerstrauch. Nur ohne Beeren. Übrigens kommt Überdüngung auch durch Kuhmist oder Hühnermist vor. Wenn eine Überdüngung stattgefunden hat, wird im Laufe des Jahres nichts mehr in den Boden gegeben.
Tipps von Gärtnern – Tricks für eine fachgerechte Düngung:
- Wenn Sie den Boden mit Milchsäureprodukten (z. B. Molke) düngen, wird er mit Phosphat, Kalzium, Schwefel und Stickstoff angereichert;
- Milchsäureprodukte sollten Sie mit Holzasche oder sogar mit Mist mischen;
- Hefedünger säuert den Boden leicht an, die Pflanze wächst besser (es reicht, Brot eine Woche einweichen und dann im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen);
- Wirksam ist auch folgende Düngung (auf 1 Liter Wasser): 30 Tropfen Jod, 1 Teelöffel Holzasche, 1 Teelöffel Borsäure.
Jede Sorte erfordert eine individuelle Düngung. Und nicht immer gibt der Hersteller dies auf der Saatgutpackung an, und wenn man fertige Setzlinge kauft, sind die Informationen noch weniger bekannt. Meistens beginnt der Gärtner erst während des Wachstums zu verstehen, was die Sorte besonders benötigt.
Nach was können Sie Erdbeeren pflanzen?
Fruchtwechsel ist ein wesentlicher Bestandteil des Gartenbaus, ohne den man keine stabilen und guten Erträge erwarten kann. Neben der Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit verringert der Fruchtwechsel das Risiko von Pflanzenkrankheiten. Die Wurzeln von Erdbeeren liegen größtenteils recht nah an der Bodenoberfläche, etwa 20-25 cm davon entfernt. Daher sollten Pflanzen, die vor den Erdbeeren im Beet standen, ein Wurzelsystem haben, das Nährstoffe aus den tieferen Bodenschichten aufnimmt. Dann ist die Nährstoffversorgung der Kulturen rational, und die Erdbeeren werden nicht in ausgelaugten Boden gesetzt.
Die besten Vorfrüchte für Erdbeeren sind Zwischenfrüchte (Gründüngung). Das sind Grünpflanzen, die ausgelaugten Böden helfen, sich mit wichtigen Nährstoffen anzureichern. Dazu gehören vor allem Senf, Lupine, Wicke und Phazelia. Zwischenfrüchte lockern den Boden auch hervorragend auf. Wenn man ihre Stängel abschneidet und dann in den Boden eingräbt, bleiben die Wurzeln in der Tiefe zurück, wo sie dann verrotten. Daraus ergibt sich eine verbesserte Bodenbelüftung. Der Anbau von Zwischenfrüchten gilt als vollkommen sicher, natürlich und sinnvoll.
Nach welchen Pflanzen sollten Sie keine Erdbeeren pflanzen:
- Kartoffeln – aufgrund des Risikos von Krautfäule (die beiden Kulturen betrifft) und aufgrund des Befalls durch gefährliche Drahtwürmer, und weil die Erdbeeren nach Kartoffeln in der erforderlichen Tiefe nichts aus dem Boden holen können;
- Zucchini – während ihres Zyklus entzieht diese Pflanze dem Boden Nährstoffe und gilt als Stickstofffresser, daher laufen Erdbeeren, die anstelle von Zucchini wachsen, Gefahr, im Wachstum zurückzubleiben;
- Gurke – beide Kulturen sind anfällig für Fusarium, und die Gurke entzieht dem Boden zudem zu viel Stickstoff;
- Tomaten – sie versauern den Boden, was Erdbeeren nicht vertragen, und beide Pflanzen sind anfällig für Krautfäule.
Zu den zulässigen Vorfrüchten für Erdbeeren gehören Rote Bete, Karotten und Kohl. Sie können Erdbeeren an die Stelle pflanzen, an der Zwiebeln, Radieschen, Erbsen, Senf oder Knoblauch gewachsen sind.
Behandeln, düngen, den pH-Wert prüfen – der Gärtner hat viele Aufgaben. Aber es scheint, dass die Erdbeeren mit ihrem Geschmack und den Ertragsaussichten all diese Sorgen und Mühen vollkommen rechtfertigen.
Boden für Erdbeeren: Wie Sie die richtige Vorbereitung treffen
Jede Beerenkultur erfordert eine sorgfältige und gründliche Vorbereitung vor der Pflanzung. Bei Erdbeeren sollten Sie sich nicht nur um die Standort- und Saatgutauswahl kümmern, sondern auch um die richtige Vorbereitung des Bodensubstrats, an das bestimmte Anforderungen gestellt werden.
Wie sollte der Boden für Erdbeeren sein
Bevor wir über den Boden sprechen, sollten wir die grundlegenden Anforderungen an den Pflanzort erwähnen, da diese Anforderungen auch den Boden beeinflussen.
| Kriterien für die Standortwahl | Kennzahl |
| Beleuchtung | Mindestens 7–8 Stunden pro Tag. |
| Grundwasserstand | 80 cm bis 1,5 m |
| Gelände des Pflanzortes | Ein Hang, der nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet ist. |
| Neigung des Hanges | Nicht mehr als 5°, besser 1–1,5° |
Außerdem verträgt die Erdbeere keine Zugluft und kalten Winde. Stellen Sie sicher, dass der gewählte Standort nicht stark zugig ist.
Über den Boden für Erdbeeren lässt sich Folgendes sagen:
- Er sollte locker sein.
- Der pH-Wert des Bodens sollte nahezu neutral sein (d. h. nicht unter 5,5 und nicht über 8).
- Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein. Das bedeutet, dass der Wassergehalt des Bodens nicht mehr als 90 % und nicht weniger als 70 % betragen sollte.
- Für Erdbeeren eignen sich mittlere oder leichte Lehme, sandige Lehme. Sie kann zwar auch auf schweren Lehm- und Sandböden wachsen, wird aber nur sehr wenig Früchte tragen.
- Der Boden sollte einen hohen Humusgehalt (etwa 3 %) aufweisen.
Erdbeeren können den Boden, auf dem sie stehen, auslaugen. Daher müssen sie alle 3–4 Jahre auf einen neuen, fruchtbareren Boden umgepflanzt werden.
Vorfrucht der Erdbeere
Für die Erdbeere ist die Fruchtfolge äußerst wichtig. Daher sollten Sie die Beete für die Pflanzung sehr sorgfältig auswählen. Achten Sie genau darauf, dass Sie die Erdbeere nicht nach Kulturen pflanzen, die ihr schaden.
Die schädlichsten Vorfrüchte für Erdbeeren sind Nachtschattengewächse. Es ist in der Tat äußerst schädlich, Erdbeeren nach Kartoffeln oder Tomaten zu pflanzen, da diese den Boden auslaugen und ihn mit Pilzkrankheiten oder Fäulnis infizieren können.
Ebenso sollten Sie Erdbeeren nicht in Beete von Kohl oder Zucchini setzen, da diese Pflanzen dazu neigen, Phosphor, Kalium und Stickstoff aus dem Boden zu ziehen, die die Erdbeerpflänzchen so dringend benötigen.
Erdbeeren wachsen auch schlecht nach Korbblütlern wie der Topinambur, da sie einen Boden hinterlassen, der sowohl an Nährstoffen als auch an Feuchtigkeit arm ist.
Nützliche Vorfrüchte für Erdbeeren sind:
- Karotten.
- Zwiebel.
- Knoblauch reichert den Boden nicht nur mit nützlichen Substanzen an, sondern vertreibt bei der Pflanzung in der Nähe auch Schädlinge.
- Petersilie – sie lässt sich übrigens gut und einfach daneben pflanzen, da sie Schnecken vertreibt.
- Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen), die den Boden mit Stickstoffverbindungen anreichern.
- Der alkaloidhaltige Lupin, der auch eine Gründüngungspflanze ist, kann den Boden lockerer machen.
- Weißer Buchweizen ist nicht nur eine nützliche Gründüngung, sondern auch eine hervorragende Bienenweide, die den Boden mit einem ganzen Komplex von Nährstoffen anreichert.
In der Tat wäre eine solche Fruchtfolge sowohl für die Erdbeere selbst als auch für die nachfolgenden Kulturen am optimalsten und richtigsten.
Es sei gleich erklärt, dass verschiedene Erdbeersorten wie großfrüchtige oder kleinfrüchtige, remontierende, rote, weiße keinen spezifischen Boden benötigen. Wir denken nur daran, dass man Erdbeeren nicht in den Boden pflanzen darf, in dem zuvor Erdbeeren standen.
Vorbereitung des Bodensubstrats für Erdbeeren
Um die Fruchtbarkeit der Erdbeeren zu verbessern, wird der Boden rechtzeitig vorbereitet, idealerweise eine Woche vor der Pflanzung, besser noch im Herbst, damit die Beete über den Winter verrotten können. Und das geschieht wie folgt:
- An der für Erdbeeren vorgesehenen Stelle graben wir den Boden etwa 30 cm tief um, dabei verwenden wir sowohl eine Heugabel als auch eine Schaufel. Während des Umgrabens entfernen wir außerdem alle Unkräuter und Steineinschlüsse.
Der Boden wird nach dem Umgraben locker und krümelig, was die Erdbeeren benötigen, um ihre Wurzeln mit Sauerstoff zu versorgen.
Manche Gärtner ziehen es vor, Torf statt Mist, Humus oder Kompost zuzugeben, aber man darf nicht vergessen, dass Torfboden erstens einen pH-Wert von 4–6,5 hat und zweitens dazu neigt, große Mengen Wasser zu speichern.
Wir erinnern uns daran, dass es ratsam ist, das Wasser abstehen zu lassen oder durch gute Filter zu leiten.
Wir bereiten den Boden für den Erdbeeranbau zu Hause vor.
Wenn Sie Erdbeeren zu Hause anbauen und sie in Töpfe, Behälter oder andere Gefäße pflanzen, können Sie fertige Erde für Erdbeeren verwenden. Oder Sie können die Erde selbst herstellen.
- Wir nehmen ein universelles Pflanzsubstrat und mischen es im Verhältnis 1:1 mit neutralem Hochmoortorf.
Universalerde ist eine Art Basis für den Erdbeerboden, während Torf die organische Komponente ist, die zur gesunden Entwicklung der Pflanze beiträgt.
Sand macht den Boden weniger hygroskopisch, und Perlit verhindert, dass die Erde verklumpt, was eine aktive Entwicklung des Wurzelsystems gewährleistet.
Holzkohle ist nach Meinung vieler Gärtner ein hervorragender mineralischer Dünger.
Wir vergessen nicht, eine Drainageschicht in den Töpfen anzulegen.
Video: Wir bereiten die Erde zum Pflanzen von Erdbeeren vor.
4>Besonderheiten der Bodenvorbereitung für den Erdbeeranbau in Säcken und Rohren
Viele Gärtner mögen unkonventionelle Ansätze beim Anbau von Beerenfrüchten; zum Beispiel können Erdbeeren in Nylonsäcken oder PVC-Rohren angebaut werden. Obwohl das Pflanzen in solch ungewöhnlichen Behältern besondere Materialien und Vorbereitung erfordert, unterscheidet sich die Erde für die Erdbeeren nicht wesentlich von dem Substrat für Töpfe und Behälter. So ist die Grundlage der Erde für Säcke und Rohre die gleiche wie für das Pflanzen in Töpfe oder Behälter. Aber die Zusätze zur Erde sind unterschiedlich.
- Erde für das Pflanzen in Säcken. Die Besonderheit des Bodens sollte in diesem Fall sein, dass man anstelle von Perlit Vermiculit, das Wasser speichern kann, und feine Sägespäne hinzufügt.
Wir denken daran, dass in die Säcke unbedingt eine Drainage in Form von Blähton gelegt wird.
Wir vergessen nicht, dass bei der Pflanzung von Erdbeeren in vertikal angeordneten Rohren eine Drainage nicht zwingend erforderlich, aber empfehlenswert ist.
Besonderheiten der Erde für Erdbeersetzlinge.
Das Pflanzen von Samen für die Anzucht erfordert eine besonders sorgfältige Vorgehensweise des Gärtners, daher werden wir Schritt für Schritt die Vorbereitung des Substrats besprechen.
- Wir mischen neutralen Torf, Wurmhumus und Flusssand im Verhältnis 1:3:1.
Wenn Torftabletten verwendet werden, müssen diese nur mit kochendem Wasser übergossen werden, und man muss unbedingt Sand und Wurmhumus hinzufügen.
Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich, die Erde für die Anzucht genau so zu sterilisieren; man kann eine der drei vorgestellten Methoden wählen.
So sehen 10 % Perlit von der Gesamtmasse des Substrats aus.
Es ist nicht zwingend erforderlich, die Pflanzerde für Setzlinge in spezielle Behälter zu füllen. Sie können beliebige geeignete Gefäße verwenden. Denken Sie jedoch daran, dass Löcher für den Wasserabfluss unbedingt erforderlich sind.
Denken Sie daran, dass die Erde vor der Aussaat der Samen nur besprüht wird, da übermäßige Feuchtigkeit für Erdbeeren schädlich ist.
Also, obwohl der Boden für Erdbeeren etwas Besonderes sein muss, ist es nicht schwierig, solche Erde vorzubereiten, und es ist durchaus zu Hause möglich. Sie müssen sich nur genau vorstellen, wie die Erdbeeren weiter angebaut werden: im Freiland oder im geschützten Anbau, in Säcken, Töpfen oder vielleicht sogar in Rohren. Und wenn Erdbeersetzlinge gezogen werden, sollte die Erde, in die die Samen gelegt werden, unbedingt desinfiziert werden.
Boden für die Pflanzung von Erdbeeren
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Erdbeeren, insbesondere Gartenerdbeeren, sind eine recht anspruchslose Pflanze. Sie kann in fast jedem Boden wachsen und Früchte tragen, „wild“. Dennoch träumt jeder Gärtner davon, eine möglichst hohe Qualitätsernte zu erzielen. Und man muss mit der richtigen Bodenvorbereitung für die Pflanzung beginnen.
Wie sollte der Boden sein?
Für das Auspflanzen von Erdbeeren eignet sich idealerweise ein leichter Boden, der ausreichend Luft durchlässt und keine Feuchtigkeit speichert. Dies ist sehr wichtig für eine so anspruchsvolle Pflanze, die Trockenheit nicht mag, aber für deren Wurzeln übermäßige Feuchtigkeit schädlich ist.
Daher sollte man einen nicht zu sandigen oder zu tonhaltigen Boden wählen. Man sollte bedenken, dass in einem solchen Boden nützliche Mineralien sehr schnell ausgewaschen werden.
Vorbereitung des Bodens
Bevor man düngt, muss die Erde umgegraben werden; anstelle einer Schaufel eignen sich zum besseren Auflockern des Bodens idealerweise eine Grabegabel. Mit der Vorbereitung des Bodens für die Pflanzung von Erdbeeren sollte man einige Wochen vorher beginnen, damit die Erde sich setzen kann. Andernfalls werden die Rhizome der Erdbeeren freigelegt, was für die Pflanze schädlich ist. Wenn die Pflanzung im zeitigen Frühjahr erfolgt, sollte der Boden besser nur gelockert werden, um die noch nicht erwärmten Schichten nicht zu stören.
Idealerweise sollte man den Boden für die Pflanzung von Erdbeeren bereits im Herbst umgraben und düngen, damit er im Winter durch Schnee befeuchtet wird, und im Frühjahr muss dann nur noch die oberste Schicht gelockert werden. Beim Umgraben sollte man auf Unkraut achten.
Man sollte sofort große Wurzeln entfernen und auch sorgfältig alle Pflanzen aussortieren. Man kann die obere und untere Bodenschicht so vermischen, dass die Wurzeln des Unkrauts aus der unteren Schicht an die Oberfläche gelangen und die obere normale Schicht nach unten kommt. Allerdings ist der Anbau von Erdbeeren auf Vliesstoff ein zuverlässigeres Mittel gegen Unkraut und erfordert keine gute körperliche Fitness.
Wenn in der vorherigen Saison auf diesem Boden Kartoffeln, Kohl oder Tomaten angebaut wurden, sollten die Pflanzen zur Vermeidung von Krankheiten an einem anderen Ort gepflanzt werden. Nach Getreidekulturen oder auf einem einjährigen Brachland werden Erdbeeren jedoch besonders gut wachsen.
Dabei sollten Sie nicht vergessen, den Boden für die Erdbeerpflanzung richtig zu wechseln. An derselben Stelle kann diese Pflanze höchstens 4 Jahre lang angebaut werden, da sonst die Qualität und Menge der Beeren abnimmt.
Die Breite des Beetes für Erdbeeren ist am besten etwa 60 cm für eine Reihe von Pflanzen, so ist es einfacher, an die Pflanzen heranzukommen. Wenn auf dem Grundstück wenig Platz ist, können Sie es auf 80 cm vergrößern und in 2 Reihen pflanzen. Dieses Schema eignet sich für Beete im Freiland.
Bei Verwendung von Vliesstoff hängt die Anzahl der Pflanzenreihen von der Breite des Materials und den geplanten Wegen ab. Optimal sind nicht mehr als 5 Reihen, je nach Beerensorte.
Ein ebenso wichtiger Punkt bei der Bodenvorbereitung ist die Befeuchtung. Vor dem Pflanzen müssen Sie ihn einige Tage gut befeuchten, aber ohne Übertreibung, sonst müssen Sie die Beeren in ein Sumpfgebiet pflanzen. In den folgenden Tagen sollte die Anzahl der Bewässerungen reduziert werden, wobei die Feuchtigkeit aufrechterhalten wird, bis die Pflanzen angewachsen sind.
Auf großen Flächen wird empfohlen, ein spezielles Bewässerungssystem zu installieren. Dies spart Kraft und Zeit und schützt vor übermäßiger Bodenfeuchtigkeit.
Video: Bodenvorbereitung für die Erdbeerpflanzung
h2>Bodenvorbereitung für Erdbeeren
Erdbeeren sind eine weit verbreitete Obstkultur, die auf vielen Gartengrundstücken angebaut wird. Sie ist anspruchslos an den Boden und kann in verschiedenen Böden wachsen. Um jedoch eine stabile und reiche Ernte zu erzielen, muss der Bodenqualität ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Alle Anforderungen an den Boden sowie weitere Besonderheiten werden in diesem Artikel ausführlich behandelt.
- Idealer Boden für Erdbeeren ↓
- Bodenvorbereitung für Erdbeeren ↓
- Fruchtbarkeitsniveau des Bodens für Erdbeerkulturen ↓
- Bodenzusammensetzung ↓
- Nach welchen Pflanzen kann man Erdbeeren pflanzen ↓
- Hauptfehler ↓
- Tipps von Gärtnern ↓
Idealer Boden für Erdbeeren
In den meisten Fällen reicht normale Garten- oder Gemüsebeeterde nicht aus, um die besten Wachstumsbedingungen für Erdbeeren zu schaffen, da sie folgende Eigenschaften aufweisen muss:
- Ausreichender Fruchtbarkeitsgrad.
- Leichtigkeit des Bodens – diesem Kriterium entspricht am besten ein lehmiger oder sandiger Lehmboden.
- Wasserhaltefähigkeit.
- Keine nahe Grundwasservorkommen.
- Keine Pilzsporen, Viren und Insekten im Boden, die sich von dieser Kultur ernähren.
- Niedriger Säuregehalt.
3>Bodenvorbereitung für Erdbeeren
Es ist jedem klar, dass die meisten Gartengrundstücke nicht von Anfang an alle notwendigen Bedingungen für ein gutes Wachstum dieser Pflanze bieten. Daher wird der Boden höchstwahrscheinlich zusätzlich vorbereitet werden müssen:
- Zunächst wird der Boden sorgfältig umgegraben. Dieser Vorgang muss durchgeführt werden, bevor jegliche Dünger oder Nährstoffmischungen in den Boden eingebracht werden. Es wird empfohlen, auf Schaufeln zu verzichten und stattdessen Gartenforken zu verwenden, da die Effizienz dadurch erheblich steigt.
- Aus dem Boden werden alle Wurzeln entfernt, die von Unkraut oder zuvor angebauten Pflanzen übrig geblieben sind. Von der Oberfläche des zukünftigen Beetes werden Steine und anderer Abfall beseitigt, die den Pflanzprozess behindern könnten. Das Durchmischen der oberen und unteren Bodenschicht erleichtert diesen Vorgang und beschleunigt das Auffinden aller unerwünschten Elemente.
- Ausbringen von organischen Düngemitteln in den Boden im Herbst – am besten eignen sich dafür Kompost oder verrotteter Mist. Um die Wirksamkeit des Vorgangs zu erhöhen, ist eine geringe Zugabe von Superphosphat oder Kaliumchlorid zulässig.
- Bei erhöhtem Säuregehalt des Bodens muss künstlich eine Kalkung durchgeführt werden, dieser Prozess ist recht langwierig und für seine Durchführung müssen mehrere Jahre vor dem Pflanzen der Erdbeeren 40–60 kg Kalk pro Ar Fläche ausgebracht werden.
- Im Frühjahr wird eine Lösung auf Basis von Gülle in den Boden eingebracht, die zuvor im Verhältnis 1/10 mit Wasser verdünnt wird. Es kann auch Hühnermist verwendet werden, das Verhältnis beträgt in diesem Fall 1/15.
- Falls möglich, wird empfohlen, vorab auf dem ausgewählten Stück Land Getreide oder Senf anzupflanzen, da all diese Pflanzen den Boden positiv beeinflussen, seine Zusammensetzung verändern und ihn edler machen.
- Sofort kann die Form der zukünftigen Beete festgelegt werden, indem ihre Grenzen klar markiert werden. Es gibt verschiedene Methoden, um diesen Vorgang umzusetzen, aber es wird empfohlen, die Pflanzflächen mit einer Breite von etwa 60–80 cm und in mehreren parallelen Reihen anzulegen.
- Einige Wochen vor dem Pflanzen der Erdbeeren muss der Boden reichlich befeuchtet werden, aber man sollte es auch nicht übertreiben: Die Bewässerung sollte so lange erfolgen, bis das Wasser in den Boden einsickert, andernfalls wird das Beet zu einem Sumpf, in dem das Wurzelsystem der Pflanzen zu faulen beginnt.
Fruchtbarkeitsniveau des Bodens für die Erdbeerkultur
Boden mit einem Humusgehalt von 3 % ist die fruchtbarste Option für den Erdbeeranbau. In einem solchen Boden fühlen sie sich am wohlsten und beginnen stabil große Erntemengen an Beeren zu produzieren.
Der Humusgehalt ist wichtig, um die optimale Feuchtigkeitsmenge im Boden zu halten. Wenn der Boden also nicht fruchtbar genug ist, kann diese Situation wie folgt behoben werden:
- Eine erhebliche Menge an Rindermist unter Einhaltung der Fristen und der Technologie dieses Prozesses ausbringen, was den Humusgehalt erhöht.
- Umfassende Maßnahmen zur Vorbereitung des Beetes für die Erdbeerpflanzung ergreifen; die wichtigsten Schritte wurden oben detailliert beschrieben.
- Pflanzen anbauen, die die chemische Zusammensetzung des Bodens verändern und ihn edler machen.
- Erde in der erforderlichen Qualität kaufen, was eine recht kostspielige Option ist.
Bodenbeschaffenheit
Im Folgenden werden verschiedene Bodenarten und die Möglichkeit des Wachstums von Erdbeeren in Abhängigkeit von der Bodenbeschaffenheit betrachtet:
- Humusboden zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an verschiedenen organischen Verbindungen aus. Dies wird nach der Zersetzung von Mist oder jeglicher Art von Vegetation im Boden erreicht.
- Graslandboden, insbesondere von lehmiger Art, eignet sich ebenfalls gut für den Anbau von Erdbeeren. Er enthält eine ausreichende Menge organischer Verbindungen und weist einen recht niedrigen Säuregehalt auf. Allerdings ist ein solcher Boden zu schwer, daher ist unbedingt die Zugabe von Lockerungsmitteln erforderlich, was sein einziger Nachteil ist.
- Holzsägemehl ist das natürlichste Lockerungsmittel für den Boden und kann jedem beliebigen Erdreich zugegeben werden, wenn es eine zu schwere Struktur aufweist. Falls es noch nicht den erforderlichen Reifegrad erreicht hat, wird empfohlen, es vorher mit Harnstoff zu befeuchten.
- Die Zugabe von grobkörnigem Flusssand zum Erdreich ist eine weitere wirksame Maßnahme, um den Boden gut zu lockern. Allerdings sollte die Menge gering sein und nicht mehr als ein Zehntel aller Bodenbestandteile ausmachen. Zudem muss der Sand vorher einer Hitzebehandlung unterzogen werden, indem man ihn in den Ofen gibt. Diese Maßnahmen sind notwendig, da er oft Bakterien oder Mikroorganismen enthält, die schädlich für Erdbeeren sein können.
- Die Zugabe von Torf zum Erdreich ermöglicht es, die notwendige Feuchtigkeit zu speichern, wodurch der Boden dem Idealzustand sehr nahe kommt. Man sollte es jedoch nicht übertreiben, da Torf die Vermehrung und das Überleben vieler Organismen fördert, deren Anwesenheit sich negativ auf den Zustand der angebauten Kultur auswirken kann. Zudem erhöht er den allgemeinen Säuregehalt des Bodens, daher wird empfohlen, in einen Eimer Torf mindestens 1 Tasse Holzasche oder einige Esslöffel Dolomitmehl zu geben.
- Die Zugabe von Vermiculit zum Erdreich ist keine sehr verbreitete Praxis, aber sie kann in Kombination mit der Düngung des Bodens durch verschiedene langsam wirkende mineralische Nährstoffkomplexe verwendet werden, um deren Wirksamkeit zu erhöhen.
3>Nach welchen Pflanzen können Sie Erdbeeren pflanzen?
Das Kennenlernen der Besonderheiten der Nachbarschaft von Erdbeeren mit verschiedenen Pflanzen und anderen angebauten Kulturen ist einer der ersten Schritte der Vorbereitung, die mindestens ein Jahr vor der Pflanzung beginnt.
Alle wesentlichen Besonderheiten zu diesem Thema werden im Folgenden erläutert:
- Knoblauch, Radieschen, Zwiebeln und Dill sind gute Vorfrüchte für diese Kultur, da sie nach ihrem Anbau einen langanhaltenden Schutz vor den meisten Schädlingen und Parasiten erhält.
- Petersilie harmoniert auch gut mit Erdbeeren, da nach ihr das Auftreten von Schnecken im Beet ausgeschlossen ist.
- Fast alle erfahrenen Gärtner empfehlen, vor Erdbeeren Senf, Getreide oder Hülsenfrüchte anzubauen, da diese Pflanzen den Boden positiv beeinflussen und seine Fruchtbarkeit steigern.
- Kartoffeln sind einer der unerwünschtesten Vorfürchte für Erdbeeren. Der Grund dafür ist, dass nach ihnen im Boden sehr oft Larven des Kartoffelkäfers überleben und nicht alle Hobbygärtner wissen, dass diese Larven in bestimmten Entwicklungsstadien das Wurzelsystem der Erdbeerpflanze als Nahrung betrachten, was die Pflanze vollständig zerstören kann.
- Kohl und Rote Bete harmonieren ebenfalls gut mit Erdbeeren, und es wird empfohlen, sie nicht nur vor, sondern auch um die Beete herum anzubauen, da die Pflanzen durch eine solche Anordnung voneinander profitieren.
Häufige Fehler
- Zu große Mengen an Torf. Torf ist zwar nützlich für die Pflanze, sollte aber nur in Maßen verwendet werden, um den Wasserhaushalt zu erhalten. Andernfalls kommt es im Boden zu einer unkontrollierten Vermehrung von Mikroorganismen und einer Veränderung der chemischen Zusammensetzung, was zu Ernteverlusten oder zum vollständigen Absterben der Kultur führt.
- Anbau in lehmigem Boden. Es ist besser, andere Standorte für Erdbeeren zu suchen, da sich solcher Boden selbst durch künstliche Maßnahmen nur schwer verbessern lässt. Dies ist eine der ungünstigsten Optionen.
- Zu große Mengen an Sand. Diese Maßnahme muss genau nach den festgelegten Dosierungsvorgaben erfolgen, da sonst das Wurzelsystem ständigem Austrocknen und Überhitzen ausgesetzt ist. Das Wurzelsystem ist der empfindlichste Teil der Pflanze.
3>Tipps von Gärtnern
Zusammenfassend lassen sich die folgenden Empfehlungen geben, die von den erfahrensten Gärtnern stammen:
- Es wird empfohlen, Bodenproben vom Grundstück zur Analyse einzuschicken, um den pH-Wert zu bestimmen. Dadurch können Düngemittel richtig ausgewählt werden, da sowohl bei sauren als auch bei alkalischen Böden die chemische Zusammensetzung relativ einfach verändert werden kann.
- Beim Anbau in sumpfigem Gelände oder bei flachem Grundwasserstand müssen ausreichend hohe Beete oder Hügel angelegt werden, auf denen die Kultur wachsen kann.
- Zur effektiven Unkrautbekämpfung in der Vorbereitungsphase sollten Herbizide eingesetzt oder eine schwarze Folie über das Beet gespannt werden, einige Wochen reichen aus, um alle unerwünschten Pflanzen vollständig zu vernichten.