Blauschwingel 'Lazurit' – Anzucht aus Samen

Inhaltsverzeichnis:

Zier-Schwingel – Anbau, Arten und Sorten

Ziergräser sind ein unschätzbares Element der Landschaftsgestaltung. Ihre unglaubliche Vielfalt ermöglicht es, nahezu jeden Gartenstil und jede Blumenkomposition zu gestalten. Der Schwingel (Festuca) gilt zu Recht als einer der besten Vertreter der Süßgräser, die bei Gärtnern äußerst beliebt sind.

Die Gattung umfasst mehrere hundert krautige Pflanzenarten, aber in der Gestaltung sind nur einige von ihnen zu finden. Der ausdauernde, robuste Schwingel bildet ein kräftiges und ausgedehntes Wurzelsystem, zahlreiche schmale und harte Triebe sind in 2-3 Knoten unterteilt und erreichen je nach Art eine Länge von 20 — 100 cm. Die Blüten sind in lockeren Rispenblütenständen angeordnet.

Für den Garten empfohlene Arten und Sorten

Die führende Ziergrasart ist der Blauschwingel (Festuca glauca = Festuca cinerea), der eine Höhe von 20-40 cm erreicht. Die immergrüne Pflanze bildet einen dichten, üppigen Horst von bläulich-grauer oder silbrig-weißer Farbe, der das ganze Jahr über seine Attraktivität behält. Es gibt auch eine ungewöhnliche Sorte dieses Schwingels mit goldenem Laub, "Golden Toupee".

Blüht normalerweise von Juni bis Juli mit schönen Rispen, die dem Büschel eine luftige Aureole verleihen. Besonders stark ist der blaue Farbton bei den Sorten: 'Ilaya Blue', 'Intense Blue', 'Lazurit', 'Golubaya Kochka'. Die Sortenform 'Bergsilber' bildet einen niedrigen, silbrigen, kompakten Grasbüschel.

Der Gautier-Schwingel oder Gouteri-Schwingel (Festuca gautieri) ist der winzigste. Seine fadenförmigen, hellgrünen, nadelartigen Blättchen bilden niedrige, dichte Horste von 10 cm Höhe. Im Volksmund wird diese Art 'Bärenfell' genannt. Sie wächst sehr schnell und bildet einen üppigen Rasen, der in der Pflanzung zwischen Steinen besonders schön aussieht. Sie ist durch die Sorte 'Pik Carlit' vertreten.

Der Faden-Schwingel (Festuca filiformis). Seine Büschel aus zierlichen, ausgebreiteten Blättern sind in jeder Komposition eines Alpensteingartens oder Steingartens malerisch.

Der Maire-Schwingel (Festuca mairei) stammt aus Marokko – ein langlebiges, immergrünes Gras von 60-90 cm Höhe. Es bildet einen effektvollen, üppigen Busch aus überhängendem Laub von sattem graugrünen Farbton.

Die Schwingel-Arten: Rot-Schwingel, Schaf-Schwingel, Wiesen-Schwingel und Amethyst-Schwingel gehören zur Gruppe der Rasengräser und haben keinen dekorativen Wert.

Anbauregeln

Der Schwingel gehört zu den anspruchslosen und robusten Gartenpflanzen, die keine Düngung und Bewässerung benötigen. Das Gras fühlt sich an einem sonnigen und heißen Ort wohl, der vor kalten Zugluft und Wind geschützt ist. Es bevorzugt nährstoffarme, trockene und gut durchlässige Erde. Je trockener und ärmer der Boden ist, in den Sie den Schwingel gepflanzt haben, desto intensiver wird die Farbe seines Laubs. In fruchtbaren Böden und schattigen Lagen werden die grauen, silbrigen, blauen und goldenen Blattfarben grün.

Alle gärtnerischen Arten der Pflanze sind frosthart und benötigen keinen Winterschutz. Seien Sie aufmerksam — übermäßige Feuchtigkeit und Wasserstau sind schädlich für die Staude und können zu ihrem Absterben führen.

Die Pflege des Schwingels während der Saison beschränkt sich auf das gelegentliche Durchkämmen der Grasbüschel, um trockene Triebe zu entfernen, und das Zurückschneiden der Blütenstände nach der Blüte.

Wenn die Horste zu verkahlen beginnen, ist es Zeit, die Pflanze zu verjüngen. Genau die schnelle Degeneration der Horste ist der Hauptnachteil dieses effektvollen Grases. Die Mitte des Horstes beginnt bereits 2-3 Jahre nach der Pflanzung zu verkahlen. Dieser Nachteil wird jedoch durch das schnelle Wachstum des Grases ausgeglichen, das wunderschöne Kompositionen schafft.

Die Verjüngungsprozedur wird im zeitigen Frühjahr durchgeführt, indem der Busch in mehrere Teile geteilt wird, die von den Seiten genommen werden, und die trockene Mitte weggeworfen wird. Die Teilungen werden an den endgültigen Standort gepflanzt. Auf dieselbe Weise erfolgt die Vermehrung des Grases. Man kann es auch durch Samen vermehren. Das Gras versamt sich gut; es reicht, die gewachsenen Sämlinge auszugraben und an den endgültigen Standort umzupflanzen.

Schwingel im Landschaftsdesign

Alle Arten von Gräsern sehen in fast jeder Komposition eindrucksvoll und harmonisch aus. Schwingel wird in Steingärten, neben niedrigen Nadelgehölzen, Zwergsträuchern von Berberitze und Pfaffenhütchen, entlang von Wegen und in Rabatten gepflanzt. Das Ziergras ist der Solist im Steingarten. Es fügt sich perfekt in die felsige Landschaft ein, und helle Bodendecker ergänzen das Bild. Ausgezeichnete Begleiter des Grases sind trockenheitsresistente Pflanzen: Fetthenne, Hauswurz, Portulak, Grasnelke, Heiligenkraut, Edeldistel, Ziest, Schafgarbe, Salbei, Schlafmützchen.

Schwingel: Pflanzung und Pflege im Freiland, Anzucht aus Samen, Fotos der Sorten

Schwingel ist in all seinen Varianten unglaublich dekorativ gerade durch seine Schlichtheit: dichte, feine Blattnadeln bilden echte „Kugeln“, aus denen während der Blüte vereinzelte Ähren auf hohen, dünnen Blütenstielen herausragen. Das wirkt munter und effektvoll, besonders wenn die Gräser kräftigere Blüten hervorheben.

Blaugraue Töne sind besonders interessant aufgrund ihrer Seltenheit. Ein leicht bläulicher Farbton hebt alle grünen Pflanzen und sogar leuchtende Blüten wirkungsvoll hervor. Man kann sich einer so attraktiven Pflanze, die zudem sehr pflegeleicht ist, nicht entziehen.

Wachstumsbedingungen für Schwingel

Lichtverhältnisse

Dieses Ziergras liebt die Sonne sehr, daher wählen Sie gut beleuchtete Standorte. Besonders Liebhaber von Steingärten werden sich freuen: Die Pflanze verträgt Hitze und Trockenheit gut, also pflanzen Sie Schwingel ruhig dort, wo Sie ihn manchmal „vergessen“ können.

Man sollte bedenken, dass Halbschatten oder Schatten vom Gras stark negativ wahrgenommen werden, und die blaugrauen Arten können ihre Farbe ändern und den dekorativen bläulichen Schimmer verlieren.

Boden

Für Schwingel eignet sich Gartenerde jeder Zusammensetzung, bevorzugt wird jedoch lockerer Boden ohne Staunässe. Für eine vollwertige Entwicklung benötigt die Pflanze eine luft- und wasserdurchlässige Bodenstruktur. Die gewünschte Struktur ist leicht zu erreichen: Wenn der Boden lehmig und schwer ist, sollte man Sand und etwas lockeres organisches Material (verrotteten Kompost) hinzufügen, jedoch nicht mehr als ein Drittel eines Eimers pro Quadratmeter. Ein Überschuss an Humus wird von der Pflanze negativ aufgenommen. Der beste Boden für die Pflanze ist steiniger Boden mit guter Drainage, wo Schwingel sich in voller Pracht zeigt.

Überwinterung

Die gute Kältebeständigkeit des Schwingels ermöglicht den Anbau in Zonen mit strengen Wintern, sogar ohne Abdeckung. Beim Kauf von Pflanzmaterial ist es besser, sich zu beraten, wie gut diese Art unter den Bedingungen Ihrer Region gedeiht, und bereits erprobte Sorten zu wählen. So kann man sich vor unangenehmen Überraschungen schützen und eine Sorte erhalten, die sich unter den klimatischen Bedingungen Ihrer Zone hervorragend fühlt.

Umpflanzung und Verjüngung

Schwingel wächst 2-3 Jahre an einem Ort, danach beginnt der Busch zu degenerieren. Um die Pflanzungen zu verjüngen, müssen Sie die Büsche ausgraben und teilen, wobei Sie sie in größeren Abständen wieder einpflanzen. Sie brauchen sich darüber nicht zu ärgern: Schwingel wächst schnell und erreicht bereits im ersten Jahr seine maximale dekorative Wirkung.

Wie pflegt man Schwingel?

Pflege von Schwingel im Freiland: Fotos mit Blüten

Faule Gärtner werden sehr froh sein zu erfahren, dass die Pflanze außer einer guten Standort- und Bodenwahl nichts weiter benötigt. Ja, und eine Umpflanzung alle drei Jahre. Alle anderen Bemühungen um Gießen und Düngen erübrigen sich völlig.

Ein gutes Ergebnis erzielt man durch Mulchen des Bodens mit dekorativen Steinchen: Unkraut kann so nicht durchdringen, nachts bildet sich darunter Kondenswasser (das ist dann die Bewässerung), und bei Hitze verdunstet nicht zu viel Feuchtigkeit.

Um die Büsche schön zu erhalten, genügt es im Frühjahr, abgestorbene Blätter zu entfernen, indem man sie abschneidet oder mit einem Rechen auskämmt. Nach der Blüte ist es sinnvoll, die vertrockneten Rispen abzuschneiden. Das sind schon alle „Weisheiten“ bei der Pflege von Schwingel.

Vermehrung von Schwingel durch Teilung des Busches

Umpflanzung, Verjüngung des Busches und seine Teilung, Vermehrung des Schwingels – all das ist ein einfacher und für jeden zugänglicher Prozess. Es genügt, mit dem Spaten den Erdballen unter dem Schwingel anzuheben und ihn auszugraben. Mit einem scharfen Messer teilt man den Busch in mehrere Teile, wobei die Integrität des Erdballens erhalten bleibt. Der abgestorbene zentrale Teil des Busches wird entsorgt.

Die neuen Büsche pflanzt man im Abstand von 15-20 cm, wenn man einen durchgehenden Teppich wünscht, oder in größerem Abstand (50-60 cm), damit die Pflanzen einzeln zur Geltung kommen.

Man kann sich mit der Vermehrung von Schwingel im zeitigen Frühjahr befassen; dazu werden bereits im Herbst ausgegrabene und in Töpfe umgepflanzte Mutterpflanzen in einen kühlen Raum gebracht. Sie werden bei niedrigen positiven Temperaturen gehalten, aber gut beleuchtet. Im Frühjahr werden die Pflanzen geteilt und in ein Beet gepflanzt.

Anbau von Schwingel aus Samen

Samen von Schwingel – Foto: Wie und wann sät man Schwingel?

Wie und wann sät man Schwingel ins Freiland?

Der Anbau von Schwingel aus Samen ist nicht schwierig. Mit der Aussaat beginnt man bereits Ende März, sobald der Boden abgetrocknet ist. Die Samen sind recht groß, daher kann man den Zierschwingel einzeln im Abstand von 10–15 cm aussäen. Die Saattiefe beträgt 2–3 cm. Rasengräser werden einfach gleichmäßig auf der Erdoberfläche verteilt und mit einem Rechen eingeharkt. Im Frühjahr ist genügend Feuchtigkeit im Boden, damit die Pflanzen keimen. Wenn Sie den Vorgang beschleunigen möchten, können Sie das Beet gelegentlich gießen, dabei jedoch Überwässerung und die Bildung einer Erdkruste vermeiden.

Wenn die Keimlinge erscheinen, müssen Unkräuter entfernt und der Boden gelockert werden. Schwingel wächst und entwickelt sich sehr schnell, sodass Sie bis zum Ende des Sommers vollwertige Büsche erhalten.

Wie zieht man Schwingel aus Samen zu Hause als Setzlinge?

Geduldige Gärtner ziehen Schwingel gerne über Setzlinge. Dazu werden Ende Februar Anzuchtbecher vorbereitet und mit lockerer Erde gefüllt. In jeden Becher werden 1-2 Samen gesät und leicht gegossen. Der Standort sollte warm und gut beleuchtet sein, am besten Südfenster oder Ostfenster.

Denken Sie daran, dass Staunässe nicht zulässig ist. Daher müssen unbedingt Drainagelöcher im Boden der Becher vorhanden sein, und überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer muss abgegossen werden.

Die Pflanzen keimen und entwickeln sich recht schnell. Bereits im April, sofern kein Frost mehr zu erwarten ist, werden die Schwingelsetzlinge mit dem Ballen ins Beet gepflanzt. Der Abstand zwischen den Pflanzlöchern beträgt etwa 15 cm.

Die besten Schwingel-Arten mit Beschreibung und Fotos

Blauschwingel (Festuca glauca)

Grauschwingel: Pflanzung und Pflege; Fotos des Blauschwingels

Die beliebteste Art, die durch ihre ungewöhnliche blaue Färbung die Aufmerksamkeit der Gärtner auf sich gezogen hat. Einzeln gepflanzte Büsche bilden beim Wachsen kugelförmige Horste, die an flauschige Pompons erinnern. Die dünnen, spitzen Blätter sind hart genug, um auch bei starkem Wind und Regen ihre Form zu behalten. Während der Blütezeit unterstreichen seltene rispenförmige Blütenstände die runden Blattkugeln schön. Die Höhe der Büsche beträgt je nach Sorte 30 bis 60 cm.

Maierschwingel (Festuca mairei)

Maire-Schwingel (Festuca mairei) Fotos

Er verleiht jedem Blumenbeet eine besondere Romantik, indem er die Farben auflockert und Akzente von Natürlichkeit und Nicht-Eingriff des Menschen in die Harmonie der Natur setzt. Die schönen Kugeln mit ihrem leicht „zerzausten“ Aussehen lassen sich wirkungsvoll mit leuchtenden Blüten kombinieren, zum Beispiel mit Sonnenhut (Echinacea).

Rotschwingel (Festuca rubra)

Rotschwingel (Festuca rubra) Foto

Ein Rasengras, das eine Höhe von 60 cm erreicht und sich gut scheren lässt. Früher war es eine Weidepflanze, und erst in letzter Zeit haben Landschaftsgestalter Interesse daran gefunden, dank des ungewöhnlichen rötlichen Farbtons der ährenförmigen Blütenstände.

Fadenschwingel (Festuca filiformis)

Fadenschwingel (Festuca filiformis) Foto

Die unglaublich feinen, nadelartigen Blättchen dieser Pflanze sehen neben anderen Pflanzen schön aus und bilden einen ausdrucksstarken Hintergrund für die farbenfroheren Vertreter der Flora. Landschaftsgestalter verwenden den Fadenschwingel gerne in Gruppenpflanzungen und verleihen den Kompositionen Eleganz und unverwechselbaren Charme.

Gletscherschwingel (Festuca glacialis)

Gletscherschwingel (Festuca glacialis) Foto

Eine hervorragende Pflanze für Steingärten: Mit ihren harten, nadelartigen Blättern wirkt das Gras vor großen Ziersteinen sehr eindrucksvoll. Die kugelige, kompakte Form ist besonders durch ihr vollendetes Aussehen attraktiv. Die rispenförmigen Ähren-Blütenstände mit einem leichten lila Farbton verwandeln den Busch in ein fantastisches Feuerwerk.

Sibirischer Schwingel Festuca sibirica

Sibirischer Schwingel Festuca sibirica Foto

Eine sehr frostharte Staude, die unter den härtesten Bedingungen angebaut werden kann. Dieser Schwingel wird sowohl als Rasengras als auch als Ziergras in Blumenbeeten gepflanzt. Das Gras ist niedrig, bis zu 20 cm hoch, die rispigen ährenförmigen Blütenstände haben eine rötliche Färbung. Es wächst sogar auf armen, steinigen Böden und kommt ohne Bewässerung aus.

Walliser Schwingel oder Tipchak Festuca valesiaca

Walliser Schwingel oder Typchak Festuca valesiaca Foto

Er erinnert an den Sibirischen Schwingel, keimt sehr dicht im Boden und bildet kräftige Horste. Die Dichte des grünen Borstenbesatzes entsteht durch die jährliche Selbstaussaat, wodurch absterbende alte Büschel durch junge ersetzt werden. Er unterdrückt jedes Unkraut, indem er aggressiv Territorien erobert. Sehr dekorativ während der Blütezeit: Die hellgrauen Rispen-Blütenstände heben sich effektvoll vom Hintergrund der dunkelgrünen nadelförmigen Blätter ab.

Rohr-Schwingel Festuca arundinacea

Rohr-Schwingel Festuca arundinacea Foto

Dies ist ein Rasengras mit hoher Trittfestigkeit. Es verfügt über ein gut entwickeltes, kräftiges Wurzelsystem, mit dem es selbst in Trockenperioden Feuchtigkeit aus tieferen Bodenschichten aufnehmen kann. Es behält sein attraktives Aussehen und verbrennt selbst bei starker Hitze nicht. Es verträgt das Mähen ausgezeichnet. Aufgrund seiner vielen Vorteile wird es von Landschaftsarchitekten besonders geschätzt.

Schaf-Schwingel Festuca ovina

Schaf-Schwingel Festuca ovina Foto

Auch dies ist ein Rasengras, das sich durch intensives Wachstum auszeichnet. Die kräftigen Wurzeln des Schwingels durchflechten die obere Bodenschicht so stark, dass sie in der Regenzeit nicht ausgewaschen wird. Das Gras ist trittfest, verträgt häufiges Mähen sehr gut und treibt schnell junges Grün nach.

Wiesen-Schwingel Festuca pratensis

Wiesen-Schwingel Festuca pratensis Foto

Hohe Frostbeständigkeit und hervorragende Widerstandsfähigkeit unter allen Bedingungen haben diesem Rasengras große Popularität eingebracht, das in verschiedene Mischungen aufgenommen wurde. Es verträgt das Mähen hervorragend und regeneriert schnell seine vegetative Masse. Es ist selbst in Gruppenpflanzungen im Blumenbeet sehr dekorativ.

Blaue oder graue Schwingel in der Landschaftsgestaltung – Fotosammlung

Grauer Schwingel in der Landschaftsgestaltung Foto

Die kugelige Form der Büsche und der ungewöhnliche metallisch bläuliche Farbton geben Raum für Fantasie: In jedem Blumenbeet oder Steingarten wird eine solche Pflanze zum echten Highlight. Der Schwingel wird chaotisch in Gruppen gepflanzt oder es werden geometrische Muster in Form von Reihen, Rechtecken, Halbkreisen, Kreisen, Dreiecken gebildet. Die Gräser sind schön mit allen Wildblumen oder leuchtenden Blüten in Rot und Blau.

Schwingel im Design der Ruhezone Foto

Blauschwingel wird nicht nur in Blumenbeeten gepflanzt: Abwechselnde Flächen verschiedener Ziergräser im Straßenbereich sehen recht originell aus.

Blauschwingel pflanzen und pflegen – Foto im Stadtbild

Sehr schön sind Pflanzungen mit Wiesengräsern wie der dekorativen Schafgarbe.

Blauschwingel aus Samen ziehen – Foto

Beliebt sind Kompositionen mit niedrigen Blumen in Violett-, Blau- und Rottönen. Auch weiße und cremefarbene Blüten machen sich gut vor dem Hintergrund des bläulichen Schwingels.

Blauschwingel mit Blumen – Foto

Auch gemeinsame Pflanzungen verschiedener Schwingelarten, zum Beispiel Blauschwingel und Walliser Schwingel, sehen schön aus.

Schwingel in der Landschaftsgestaltung – Foto

Es gibt viele Möglichkeiten, die Hauptsache ist, Ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und keine Angst vor Experimenten zu haben. Viel Inspiration bei der Gestaltung Ihres einzigartigen Gartendesigns!

Blauschwingel im Stadtbild – Foto

Blauschwingel im Steingarten – Foto

Blauschwingel und Hauswurz auf dem Foto

Blauschwingel: Pflanzung und Pflege im Freiland

Schwingel

Das krautige Pflanzengenus Schwingel ist ein Vertreter der Süßgräser (Poaceae) und zeichnet sich durch hohe Zierlichkeit aus. Es bildet ungewöhnliche dichte Horste, die eine kissenförmige Gestalt haben. Äußerlich sehen sie wie Büschel aus, geschmückt mit dichtem, feinem Laub, das in verschiedenen Farben gefärbt sein kann.

Schwingel gedeiht am besten in Regionen mit gemäßigtem und kaltem Klima sowie in Berglagen. Diese anspruchslose Pflanze, sowohl in der Pflege als auch in den Wachstumsbedingungen, zeichnet sich durch hohe Trockenheitsresistenz aus und wächst zudem gut auf salzigen und armen Böden. Einige Arten dieser Staude werden weit verbreitet im Freiland kultiviert. Es gibt auch Arten, die als Futterpflanze angebaut werden, wobei in diesem Fall ganze Felder und Weiden mit Schwingel besät werden.

Besonderheiten des Schwingels

Das krautige mehrjährige Gewächs Schwingel verfügt über ein kriechendes oder kompaktes Wurzelsystem. Unter den Ziersorten, die im Garten angebaut werden, gibt es selten solche, die eine Höhe von mehr als 10–20 Zentimetern erreichen. In der Natur hingegen kommen Arten vor, deren dünne, aufrechte Triebe eine Höhe von 120 bis 200 cm erreichen können. Während des aktiven Wachstums bilden sich am Strauch nackte Blütenstände sowie seitliche vegetative Triebe, die mit Blattspreiten bedeckt sind.

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Die Blattspreite ist linealisch, ihre Oberfläche ist behaart oder rau. Sie wächst an der Basis der Stängel sowie an den Knoten der Triebe. Die maximale Blattbreite beträgt 15 mm. Die Blätter sind entlang der vertikalen Achse zur Hälfte gefaltet, wodurch sie noch schmaler erscheinen. Durch die Faltung verdunstet die Blattmasse weniger Feuchtigkeit, was der Pflanze hilft, lange Trockenperioden zu überstehen. Auf der Blattoberfläche sind deutlich parallel verlaufende Adern zu erkennen, und die Spitze ähnelt einer ahlenförmigen Auswuchs.

Die Blütezeit dieser Staude beginnt im Juni. Zu diesem Zeitpunkt bilden sich ausladende, rispenförmige Blütenstände, die aus kürzeren Ährchen bestehen, die an dünnen Blütenstielen befestigt sind. Die Länge der Ährchen kann zwischen 5 und 15 mm variieren. Die nackten Blütenstiele sind fast doppelt so lang wie die Blätter. Daher ragen die ungewöhnlichen Blütenstände während der Blütezeit wirkungsvoll über den Busch hinaus. Die lockeren Rispen lassen den Busch luftiger und leichter erscheinen. Sie sind in hellen grünlichen und gelben Farbtönen gefärbt. Die Schuppen, die sich an den Ährchen bilden, sind gekielt und haben unterschiedliche Größen. Darunter befindet sich ein verkehrt eiförmiger Fruchtknoten mit einem Paar Narben und drei Staubblättern.

Wenn eine Bestäubung erfolgt, bildet die Pflanze Samen in Form von Karyopsen. Sie erreichen eine Länge von nur 0,2 bis 0,5 cm, an der Vorderseite haben sie eine tiefe Furche und auf der Rückseite einen Höcker.

Vermehrungsmethoden

Schwingel, der im Freiland wächst, kann auf zwei Arten vermehrt werden: durch Teilung des Busches und durch Samen.

Anzucht aus Samen

Diese Staude vermehrt sich hervorragend durch Selbstaussaat. Wenn die verwelkenden Blütenstände nicht rechtzeitig geschnitten werden, fallen die Samen nach der Reife leicht aus den Ähren und gelangen auf die Bodenoberfläche. Im Frühjahr erscheinen an den Stellen, wo die Samen herabgefallen sind, Sämlinge. Nach 30 Tagen können die herangewachsenen Pflänzchen bei Bedarf ausgegraben und an einen festen Standort gepflanzt werden.

Wenn es auf Ihrem Grundstück noch keine dieser Stauden gibt, können Sie sie leicht aus Samen über die Anzucht von Setzlingen gewinnen. In diesem Fall erfolgt die Aussaat der in einem Blumenladen gekauften Samen am Ende des Winters. Dazu nehmen Sie einen speziellen Anzuchtbehälter und füllen ihn mit einer Erdmischung. Die Samen benötigen eine Vorbereitung vor der Aussaat: Dazu werden sie einige Zeit in einer rosafarbenen Kaliumpermanganatlösung eingelegt. Die Samen werden dicht ausgesät, damit Sie ein eindrucksvolles, dichtes Polster erhalten. Machen Sie dazu in der Substratoberfläche 50 mm tiefe Löcher mit einem Abstand von 10–20 Zentimetern. In jedes dieser Löcher legen Sie 5 bis 7 Samen. Die ersten Keimlinge sollten nach 10–15 Tagen erscheinen. Sie wachsen schnell, sodass die Bildung einer dichten, üppigen Narbe nur wenig Zeit in Anspruch nimmt. Sobald das Wetter warm wird, pflanzen Sie die Pflänzchen in den Garten. Bis dahin halten Sie sie an einem hellen und kühlen Ort. Dies hilft, ein Verlängern der Stiele zu verhindern.

Erfolgreiche Anzucht von Schwingel aus Samen

Sorten- und Artenvielfalt

Es gibt ziemlich viele Sorten dieser Getreidepflanze. Am beliebtesten ist der Blauschwingel (auch Kalle genannt). Er hat Blätter mit einem blaugrauen Stahlglanz, die in dichten Horsten gesammelt sind, und eine kugelförmige Buschform. Die Pflanze wird bis zu 0,6 Meter hoch. Der Anbau von Blauschwingel aus Samen ermöglicht es, auch schwer zugängliche und für Pflanzen ungünstige Zonen im Garten zu verschönern.

Neben dem blauen sind folgende Sorten bekannt:

  • Maira;
  • Gletscher-;
  • Walliser-;
  • Sibirische;
  • Amethyst- und andere.

Jede dieser Pflanzen hat eine ausgeprägte Textur. Darunter gibt es hochwüchsige und niedrigwüchsige.

Anbau von Schwingel aus Samen

Schwingel ist ein mehrjähriges Gras, das sich durch Samen und vegetativ vermehrt. Beim Teilen eines ausgewachsenen Busches können die abgetrennten Teile an einen neuen Standort umgepflanzt werden. Dabei wird kein Messer verwendet, um die Pflanze und ihre Wurzeln nicht zu beschädigen. Auf diese Weise kann das Umpflanzen von Schwingel sowohl im Frühjahr als auch im Herbst erfolgen.

Wie kann man Schwingel aus Samen ziehen? In 1 g Samen befinden sich mehrere hundert Stück. Zum Beispiel vom Blauschwingel etwa 950, von der Rispen-Schwingel etwa 800. Die Samen werden nach der Reifung und Trocknung der Rispenblütenstände gesammelt.

Traditionelle Anbaumethode

Die Samen werden in der ersten Märzhälfte ausgesät. Für die Keimung von Schwingel eignen sich Keramik- oder Plastikbehälter mit niedrigen Rändern.

Der Boden sollte leicht sein und enthalten:

  • grober Sand;
  • Holzkohle (zerstoßen);
  • Laub- und Torferde.

Das vorbereitete Substrat zum Pflanzen sollte mit einer Sprühflasche besprüht und nicht gegossen werden. Dies ist notwendig, um eine übermäßige Feuchtigkeit zu vermeiden.

Wie pflanzt man Schwingel mit Samen? Die zur Pflanzung vorbereiteten Samen werden nicht in die Erde eingegraben, sondern auf der Oberfläche ausgelegt. Ein ausreichendes Maß an Feuchtigkeit wird durch das Abdecken des Behälters mit Glas oder einem transparenten Deckel erreicht. Die Beleuchtung des geschlossenen Behälters sollte gut sein.

Keimung und Bewässerung

Die Keimzeit des Schwingels hängt von den geschaffenen Bedingungen ab. Bei Zimmertemperatur beträgt sie bis zu 20 Tage. Danach wird der Behälter mit den Setzlingen an einen gut beleuchteten, aber kühleren Ort gestellt. Beim Gießen ist Vorsicht geboten, da bei übermäßigem Gießen die Keimlinge umknicken und die Wurzeln verfaulen können.

Umpflanzen ins Freiland

Wenn das Gras 30 mm erreicht hat, wird pikiert. Die Pflanzen können einzeln oder in mehreren Stücken in einzelne Töpfe gepflanzt werden. Wann wird Schwingel gepflanzt?

Die beste Zeit für das Umpflanzen ins Freiland ist der Mai. Beim Pflanzen sollte ein Abstand von 20 bis 25 cm zwischen den Pflanzen eingehalten werden.

Anbau von Schwingel aus Samen in Kaltbeeten

Eine weitere Methode, die Pflanze aus Samen zu ziehen, sind kalte Frühbeete. Dafür wird der Boden vorbereitet, gelockert, und die Samen werden auf der Oberfläche ausgelegt. Anschließend erfolgt die Befeuchtung mit einem Sprühgerät.

Die Keimung dauert 21 Tage, wenn eine gute Beleuchtung gewährleistet ist. Die Aussaat der Schwingelsamen im Frühbeet erfolgt Ende März oder später. Das Umpflanzen der herangewachsenen Pflanzen wird bei stabiler warmer Witterung durchgeführt.

Aussaat der Samen ins Freiland

Schwingel eignet sich gut für die Gestaltung von Gartenkompositionen. Die Samen können sofort ins Freiland an den für die Grasbüschel vorgesehenen Platz ausgesät werden. Die Aussaat kann Ende März oder Anfang April erfolgen, sobald passendes Wetter einsetzt.

Vor der Pflanzung wird der Boden vorbereitet – gelockert und leicht angefeuchtet. Die Samen werden ausgesät und mit 20 mm Erde bedeckt. Dieser Ansatz verhindert das Austrocknen des Bodens und das Absterben der Keimlinge. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzlöchern sollte etwa 20 cm betragen.

Eine Aussaat durch Verstreuen in lockeren Boden mit anschließendem Einarbeiten mit einem Rechen ist möglich.

Vorwinteraussaat

Eine weitere Möglichkeit der Aussaat ist die Vorwinteraussaat. Dafür werden gut beleuchtete Standorte gewählt, die nicht zu Überschwemmungen bei Schneeschmelze und Regen neigen. Die Einsaat in den Boden erfolgt im Herbst, im Oktober. Die Samen sollten nicht zu tief eingebracht werden.

Aufgrund der Besonderheiten der Vorwinteraussaat wird empfohlen, die 1,5-fache Menge an Samen im Vergleich zu anderen Methoden zu verwenden. Dies liegt daran, dass nicht alle Samen nach dem Winter aufgehen. Bis zum nächsten Herbst hat sich das ausgesäte Gras zu dekorativen, üppigen Büscheln entwickelt.

Im Winter sollten die Flächen mit ausgesäten Samen zusätzlich mit Schnee bedeckt werden.

Anforderungen an die Wachstumsbedingungen

Alle Schwingelarten sind sonnenliebend. Am günstigsten für sie sind warme, sonnige Plätze mit guter Beleuchtung, daher können sie auf der Südseite eines Gebäudes oder eines Steingartens positioniert werden. Halbschatten und Zugluft können ein Hindernis für das Wachstum der Pflanze darstellen, die ihre ungewöhnliche Färbung und Struktur nicht in voller Pracht zeigen kann.

Schwingel stellt bei Pflanzung und Pflege keine hohen Ansprüche an den Boden. Notwendig sind eine leichte Textur, Lockerheit und keine Staunässe. Nährstoffreiche Böden sind für Schwingel nicht erforderlich, die beste Wahl ist ein trockener, steiniger Boden mit guter Drainage.

Nahezu alle Pflanzenarten haben eine hohe Frostbeständigkeit, die es ihnen ermöglicht, Winter gut zu überstehen. Nach der Pflanzung neigen die Horste nach 2 oder 3 Jahren zur Degeneration, die von der Mitte des Büschels ausgeht. Daher ist eine regelmäßige Erneuerung erforderlich – erneute Aussaat oder Teilung der Büsche.

Damit die Anzucht von Schwingel aus Samen erfolgreich verläuft, ist es beim Kauf wichtig, Arten zu wählen, die an die örtlichen Gegebenheiten akklimatisiert sind.

Dichte, üppige, kugelförmige Horste des Schwingels mit schmalen Blättern sind eine der beliebtesten Kulturen unter den Ziergräsern. Wenn man sonnige Beete mit dieser Pflanze besät, erhält man eine schöne, wirkungsvolle Gartengestaltung, die keine aufwendige Pflege erfordert.

Schwingel

Eine ausdauernde Pflanze mit einer Höhe von 20 cm bis 1,4 m. Die Blattspreiten des Schwingels reichen von breit linealisch bis schmal.

Die Rispen sind schwach ausgebreitet; die Ährchen sind 1,5 cm lang und tragen Blüten; die unteren Hüllspelzen sind lanzettlich, kurz behaart oder kahl, mit undeutlichen Adern, auf dem Rücken abgerundet und an der Spitze spitz.

Es gibt über 150 Arten der Gattung Schwingel, sowohl mesophile Pflanzen der Wälder und Wiesen als auch für die Steppen typische xerophile Arten, die in fast allen nicht-tropischen Zonen unseres Planeten verbreitet sind.

Arten und Sorten

Diese Gattung umfasst viele Arten mit unterschiedlichem Erscheinungsbild. Einige Schwingelarten werden als Rasengräser verwendet.

Amethyst-Schwingel

Als Heimat gelten die Gebirge Transkaukasiens und Mitteleuropas.

Ein großer blauer Schwingel. Er bildet einen runden Horst mit Blütenständen von 60 cm Höhe. Das Blatt dieses Schwingels ist nadelförmig, rund im Querschnitt, die Textur des Laubes ist angenehm.

Der Amethyst-Schwingel ist eine immergrüne Staude mit Laub, dessen Farbe von bläulich-grün bis grau-blau variiert.

Der Amethyst-Schwingel blüht im Juni, seine Blüten erheben sich hoch über das Laub auf dünnen Stielen. Die Blütenrispen sind grün-violett. Der Strauch bildet dichte Polster, die nach 10 Jahren einen Horst von bis zu 1 m Durchmesser bilden können.

Der Amethyst-Schwingel gedeiht hervorragend auf leichten, armen, sandigen Böden und verträgt keine Staunässe. Er muss unbedingt an einem sonnigen Standort gepflanzt werden – im Steingarten, auf dem Rasen. Im Schatten geht die ganze Schönheit verloren.

Je mehr Sonne sie bekommt, desto besser wächst sie. Die Blüten sind klein, in strohfarbenen Rispen, nicht dekorativ; es wird empfohlen, sie abzuschneiden, damit die Pflanze nicht erschöpft wird.

Für die Samenbildung kann man ein paar Rispen am großen Horst belassen. In strengen Wintern kann das Laub des Amethyst-Schwingels erfrieren, erholt sich aber schnell.

Gletscher-Schwingel

Diese Schwingelart stammt aus den Pyrenäen.

Die Pflanze wird 30 cm hoch. Sie bildet halbkugelförmige, bläuliche Polster im Gletscherbereich. Verwendung in Alpinarien.

In strengen Wintern friert sie zurück, erholt sich aber ausgezeichnet. Der Gletscher-Schwingel wird durch Teilung und Aussaat vermehrt.

Rispiger Schwingel

Eine niedrige, ausdauernde Pflanze (einschließlich der Ährchen bis zu 15 cm hoch). Der Rispige Schwingel hat hellgrünes, zierliches Laub mit einer Höhe von bis zu 8 cm. Sie blüht Ende Juni. Im Laufe der Zeit bildet sie große, polsterartige Bestände. Sie gedeiht hervorragend an sonnigen Standorten, eignet sich aber auch für schattige Plätze. Vermehrung durch Teilung großer Exemplare im Frühjahr oder Herbst.

Riesen-Schwingel — eine immergrüne Pflanze, aber manchmal stirbt nach dem Winter ein Großteil der Blätter ab, dann müssen sie im zeitigen Frühjahr abgeschnitten werden, und sie wachsen schnell wieder nach. Die dekorative Wirkung des Riesen-Schwingels erholt sich schnell.

Schafschwingel

Das natürliche Verbreitungsgebiet — der europäische Teil Russlands, Westeuropa, die Wolgaregion sowie Sibirien.

Locker horstbildende Pflanze; dünne Stängel, oben dreieckig. Laub borstenförmig, lang, dünn, gewunden. Rispen länglich, locker, oft überhängend. Ährchen des Schafschwingels sind hellgrün.

Wird für Bordüren, für Wege und an Wasserstellen verwendet.

Der Schafschwingel ist eine unverzichtbare Rasenpflanze für arme und trockene Böden. Sein Wurzelsystem dringt tief in die Erde ein. Verträgt Tritt und Mahd auf 3,5 cm. Gedeiht hervorragend unter Kiefern.

Blauschwingel

Der Blauschwingel wächst in Mitteleuropa, in der Ukraine, im Baltikum, im Kaukasus sowie im Ural.

Ein mehrjähriges Gras mit bläulich-grauem Laub. Bildet einen üppigen halbrunden Busch von bis zu 60 cm Höhe. Das Blatt ist lineal, schmal, von graugrün bis blau.

Die Blütenstände dieses Schwingels sind graugrün, in Rispen, nach der Blüte sind sie hellbraun. Der Blauschwingel blüht im Juni. Man pflanzt diesen Schwingel an trockene Standorte, damit die silbrige Farbe Lebendigkeit in die Gartenkomposition bringt.

Eine wärmeliebende Art, bevorzugt durchlässige, sandig-humose, drainierte Böden sowie sonnige Standorte. Nach 4 Jahren sollte man teilen. Für eine intensive Blattfarbe wird empfohlen, alle 2 Jahre umzupflanzen.

Häufig wird es als Bodendecker verwendet, dabei müssen alle Exemplare in guter Form gehalten werden, was sehr schwierig ist. Einige können nach ein paar Jahren an einem Standort absterben oder ausfallen, daher sollte man immer Pflanzmaterial auf Vorrat haben, um nicht dekorative Exemplare zu ersetzen.

Der Blauschwingel hat eine große Anzahl von Sorten. Sie unterscheiden sich in der Farbe, manchmal nur geringfügig. Manche Sorten sind blauer, andere silbriger. Auch in der Höhe unterscheiden sie sich.

Standort des Schwingels

Gedeiht am besten an einem warmen, trockenen Standort. Junge Exemplare sind kälteresistent, aber im dritten Lebensjahr wachsen sie aus und sterben von der Horstmitte her ab.

Boden für den Schwingel

Bevorzugt trockenen, lockeren, nährstoffarmen Boden. Die Pflanze verträgt keine feuchte Erde, daher ist eine gute Drainage erforderlich.

Pflege des Schwingels

Im Frühjahr muss der Busch von abgestorbenen Blättern befreit werden. Schneiden Sie nach der Blüte die Rispen ab. Einige Schwingelformen können eine geringe Frostbeständigkeit haben. Wählen Sie daher beim Kauf von Pflanzmaterial Pflanzen, die unter ähnlichen Bedingungen wie Ihren gezogen wurden.

Vermehrung des Schwingels

Im Frühjahr durch Teilung des Busches.

Verwendung von Schwingel

Heute ist Schwingel in Russland eines der am häufigsten in der Begrünung verwendeten Gräser. Man pflanzt ihn auf Blumenbeete, in Rabatten, Mischbeete und Bordüren.

Blaugrüner Schwingel ist wohl das einzige Ziergras, das für die Anlage von Teppichbeeten verwendet wird. Man kann ihn auch in Gruppen neben Sträuchern, Rasenflächen sowie mit blühenden Sommerblumen — in Körbe pflanzen. Nicht selten wird Blaugrüner Schwingel in Steingärten kultiviert.

Begleitpflanzen des Schwingels

Schwingel wird in Gruppen neben niedrigen Pflanzen gepflanzt, zum Beispiel Funkien, Purpurglöckchen, Frauenmantel, Lungenkraut, Tradeskantien oder neben großen Solitärpflanzen wie Miscanthus und Aruncus, wodurch ein bläulich-silberner Hintergrund entsteht. Vor einem solchen Hintergrund wirken großwüchsige Pflanzen noch effektvoller.

Sauerklee

Die Gattung umfasst etwa 800 Arten von Sauerklee, die in Südamerika heimisch sind, und nur einige Arten kommen in Mitteleuropa vor. Einjährige sowie mehrjährige Pflanzen, einige von ihnen bilden Knollen. Die Blätter sind…

Gaillardia

Es sind etwa 25 Arten bekannt, die aus Mittel-, Süd- und Nordamerika stammen. Mehrjährig, seltener einjährig. Die Stängel der Kokardenblume sind aufrecht, verzweigt, bis zu 90 cm hoch. Die Blätter sind lanzettlich oder eiförmig, einfach, weniger…

Mohn — Papaver Familie: Mohngewächse Herkunft: Mittelmeerraum Blüte: Der Mohn blüht reichlich von Ende Mai 12–15 Tage. Bei günstigen Bedingungen blüht er ein zweites Mal im August — September. Vermehrung des Mohns durch Samen und Stecklinge. Anbaumethode mit Samen: direkt aussäen, Samen…

Schachbrettblume

Fritillaria ist eine große Zwiebelpflanze, die in den Bergen des Iran und Afghanistans, dem östlichen Himalaya, auf steinigen Schutthalden und feuchten subalpinen Wiesen vorkommt. Die Fritillaria wird bis zu 150 cm hoch. Die Zwiebel der Fritillaria besteht aus 2–3 Schuppen, das ist…

Iris oder Schwertlilien sind mehrjährige Blumen, die für absolut jeden geeignet sind. Die Iris gehört zu den robustesten mehrjährigen Blumen. Die Iris ist derzeit eine der schönsten Blumen. Wenn Sie diese genauer betrachten…

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Aechmea

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