Arktotis wird auch Bärenohr genannt. Den Namen erhielt die Pflanze aufgrund ihrer behaarten Blätter und Stängel, die an Bärenohren erinnern. Ursprünglich stammt Arktotis aus Südafrika, was bedeutet, dass diese Pflanze wärmeliebend ist.
Heute sind etwa 30 Arten dieser Blume bekannt. Der Anbau von Arktotis erfreut sich großer Beliebtheit, da ihre Blüten sich hervorragend mit vielen anderen Blumen für Sträuße kombinieren lassen.
Auf Fotos kann das blühende Bärenohr mit der Gerbera verwechselt werden, sie sind sich sehr ähnlich. Die Farbe der Blüten ist sehr vielfältig, aber sie sind immer leuchtend, saftig und attraktiv. Nach der Blüte bilden sich Achänen mit einem charakteristischen Haarbüschel, aus denen Samen für die weitere Aussaat gesammelt werden können. Die Samen von Arktotis sind sehr, sehr klein und behalten ihre Keimfähigkeit für 2 Jahre.
Der Anbau von Arktotis bereitet keine Probleme. An den Boden stellt sie keine hohen Ansprüche, fast alle Böden sind geeignet, außer zu schweren. Sehr gut gedeihen diese Blumen auf durchlässigen Kalkböden. Bei der Aufzucht des Bärenohrs sollte man organische Dünger nicht übermäßig verwenden, zu feuchte Böden sind zu vermeiden.
Diese Blume ist lichtliebend, nicht umsonst ist ihre Heimat Südafrika. Für die Keimung der Samen ist eine ausreichende Menge Flüssigkeit notwendig, denn in der natürlichen Klimazone Afrikas, aus der die Pflanze stammt, schützt reichlicher Nachttau vor Trockenheit. Arktotis verträgt Kälte und Trockenheit recht gut, dennoch sollte man auf eine gute Bewässerung nicht verzichten.
Die Pflanze wird durch Samen vermehrt, wobei die Setzlinge Ende Mai ins Freiland umgesetzt werden. In der Pflege ist sie anspruchslos, erforderlich sind Jäten, Auflockern des Bodens um die Büsche und reichliches Gießen an besonders heißen Tagen.