Ammobium – Anzucht aus Samen

Ammobium

Lateinischer Name: Ammobium

Arten von „Ammobium“

Inhalt

  • 1. Beschreibung
  • 2. Anbau
  • 3. Krankheiten und Schädlinge
  • 4. Vermehrung
  • 5. Erste Schritte nach dem Kauf
  • 6. Erfolgsgeheimnisse
  • 7. Mögliche Schwierigkeiten

Beschreibung

Ammobium ist eine kleine Gattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie umfasst nur zwei natürliche Arten, die beide aus Australien stammen.

Ammobium-Arten sind mehrjährige krautige Pflanzen mit Blättern, die in einer voluminösen Grundrosette angeordnet sind. Die dunkelgrünen Blattspreiten sind länglich-oval, lang, mit gewellten Rändern und einer spitzen Spitze.

Aus der Mitte der Rosette entspringen im Hochsommer zahlreiche Stängel. Die Triebe sind vierkantig, über die gesamte Länge mit weißen Härchen bedeckt und erreichen eine Höhe von über 50 cm. Die angewachsenen Stängelblätter sind selten und klein, oft mit einem silbrigen Schimmer.

Im oberen Teil verzweigt sich der Blütenstiel. Ammobium blüht lange und üppig. Die körbchenförmigen Blütenstände erscheinen nacheinander. Die Röhrenblüten sind leuchtend gelb. Aber die besondere dekorative Wirkung der Pflanze wird durch die zahlreichen Hüllschuppen erzielt. Sie haben eine blütenblattähnliche Form und sind schneeweiß oder leicht gelblich gefärbt.

Nach der Blüte setzen Ammobium-Arten reichlich Früchte an und bilden längliche schwarze oder dunkelbraune Achänen.

Kultivierung

In Kultur werden Ammobium-Arten als einjährige Pflanzen gezogen. Innerhalb einer Vegetationsperiode bilden die Pflanzen hohe und kräftige Büsche.

Diese Pflanzenart macht sich als Solitär in Steingärten schön. In Rabatten verträgt sie sich gut mit Ringelblumen, Studentenblumen und Felicia.

Ammobium ist nicht anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall. Mit minimaler Pflege erfreut es durch Blüte bis zum Einsetzen der Kälte. Durch rechtzeitiges Entfernen verblühter Blütenstiele kann das Wachstum neuer angeregt werden.

Die Pflanze eignet sich für lebende und winterliche Sträuße. Für Trockensträuße wird Ammobium in verschiedenen Blütestadien geschnitten. Um weiße Trockenblumen zu erhalten, werden halb geöffnete Knospen geschnitten. Wartet man auf vollständige Öffnung, können gelb-weiße Blüten geerntet werden. Die Pflanzn werden in Büschln gebunden und an einem trocknen, schattigen Ort getrocknet.

Krankheiten und Schädlinge

Vermehrung

Erste Schritte nach dem Kauf

Ammobium wird aus Samen gezogen. In warmen Regionen ist eine Aussaat ins Freiland von April bis Mai möglch. Die Sämlinr erscheinen glechmäßig. Damit die Setzlinge den nötigen Platz für Wachstum und Entwicklung haben, müssen die Triebe ausgedünnt werden. Als optmal gilt ein Abstand von 25–30 cm.

Die Anzucht aus Samen beschleunigt den Blühbeginn. Im März werden die Samen in ein nährstoffreiches Substrat gelegt, mit Glas oder Polyethylenfolie abgedeckt. Die Sämlinge erscheinen nach einer Woche. Nach zwei Wochen haben die Sämlinge echte Blätter und müssen pikiert werden. Das Substrat soll regelmäßig befeuchtet werden. Die Auspflanzung ins Freiland erfolgt im Mai. Bewässerung ist nur bis zum Begin des aktiven Wachstums erforderlich.

Erfolgsgeheimnisse

Ammobium kann auf Lehmböden wachsen, beforzugt aber leichte, nährstoffreiche Böden.

Diese Pflanze braucht helles Licht. Bei der Wahl des Standortssollte man einen sonnigen, windgeschützten Platz wählen.

Ammobium ist trockenheitstolerant. Nach dem Anwurzeln der Setzlinge wird das Gießen eingestellt. Die Pflanze kommt mit Niederschlägen aus. Bei völligem Ausbleiben von Regen sind seltene Wassergaben erlaubt.

Ammobium wird eine Woche nach dem Auspflanzen mit stickstoffhaltigem Dünger gedüngt. Nach zwei weiteren Wochen erfolgt eine zweite Düngung mit komplexem Minral- oder Organikdünger.

Mögliche Schwierigkeiten

Ammobium verträgt überhaupt keine Wasseranstauung im Boden. Die Einrichtung einer zuverlässigen Dränageschicht ist die Pflcht des Besitzers.

Das überriebene Blattwachstum zu Ungunsten der Blüte ist eine Folge von übermäßiger Düngung. Karge Blüte wird auch durch kurze Tage oder unzureichende Lichtintensität verursacht.

Beim Schneiden von Ammobium für Trockensträuße ist es wichtig, den „letztmöglichen“ Zeitpunkt nicht zu verpassen. Wenn die Schuppen der Pflanze sich zurückbiegen, ist von der Trockenblume kein dekorativer Wert zu erwarten.

Die leuchtend gelben Röhrenblüten werden nach dem Trocknen oft bräunlich. Die festliche Farbe zu erhalten hilft die Bleichmethode – Einwirkung von Schwefeldämfen.

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Ammobium: Beschreibung und Arten der Blüte, Anzucht aus Samen

Ammobium (lat. Ammobium) ist ein mehrjähriges krautiges Pflanzen aus der Familie der Korbblütler. Seine Heimat ist Australien, aber in unserem Klima kann diese dekorative Blume sich ansißlen, allerding wird sie als einjährige Pflanze gezogen.

Ammobium wird selten zur Begrünung von Grundstücken verwendet. Es eignet sich eher für den Anbau als Schnittblume, als gute Trockenblume.
Ammobium wird bis zu 1 m hoch. Es ist buchstäblich ganz mit einem zarten, weißlichen Flaum bedeckt. Die Stängel sind verzweigt, ausladend. Die Blüten sind klein (bis zu 2 cm im Durchmesser), gelb, röhrenförmig, in körbchenförmigen Blütenständen gesammelt, mit blütenblattartigen, trockenen Schuppen. Ammobium erfreut den Gärtner mit seiner üppigen Blüte von Beginn des Sommers bis zum ersten Frost.

Für den Anbau geeignete Ammobium-Arten

Insgesamt gibt es nicht mehr als 3 Ammobium-Arten. Davon ist in Russland nur eine kultiviert und wird erfolgreich angebaut – Ammobium alatum.
Ammobium alatum wird in unserem Klima als einjährige Pflanze angebaut. Die Triebe sind aufrecht, verzweigt, behaart, bis zu 60 cm lang. Die Blättchen sind oval, länglich. Die Blüten sind klein, gelb, in einzelnen Körbchen gesammelt, von blütenblattartigen Schuppen umgeben.

Diese Pflanzenart gedeiht hervorragend unter den russischen Klimabedingungen – sie blüht üppig und benötigt keine besondere Pflege. Durch Schneiden und Trocknen lassen sich schöne Kränze und Trockensträuße arrangieren.

Im Ziergartenbau sind zwei Formen des Ammobium alatum beliebt:
Großblütig. Die großblütige Form unterscheidet sich von ihrem 'Ursprung' durch einen kräftigeren Stiel. Die Blütenstände der großblütigen Ammobium erreichen einen Durchmesser von bis zu 2 cm.
Bikini. Diese kleinere Form des Ammobium (bis zu 40 cm hoch) hat zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Gartenbauwettbewerben gewonnen. Ammobium Bikini ist dafür bekannt, dass seine Blüten alle die gleiche Form und Größe haben.

Pflanzung von Ammobium

Alle Arten von Ammobium sind licht- und wärmeliebende Pflanzen. Wählen Sie daher bei der Auswahl eines Standorts für den Anbau der Blume bevorzugt offene, nicht beschattete Beete. Die Pflanze liebt nährstoffreichen, sandigen, lockeren Boden. Aber selbst wenn auf Ihrem Grundstück Lehmböden vorherrschen, wird Ammobium auch unter diesen Bedingungen blühen.

Ammobium vermehrt sich Samen. Sie können die Blume direkt ins Freiland säen oder die Setzlingsmethode verwenden.
In den warmen Regionen unseres Landes können Sie die Samen des Ammobiums sofort an den endgültigen Standort säen. Dies geschieht etwa im Mai. Sobald die Samen aufgegangen sind, müssen Sie sie ausdünnen, damit die Blüten nicht weniger als 20 cm voneinander entfernt stehen. Die Blüte beginnt nach 2 Monaten.
Im gemäßigten Klima Russlands ist es besser, Ammobium als Setzlinge zu pflanzen – so blüht es schneller. Die Setzlinge werden Mitte Frühling vorbereitet. Die Pflänzchen keimen innerhalb von 7-10 Tagen. Nachdem die 2-3 vollständigen Blättchen an den Stängeln erschienen sind, werden die Ammobium pikiert, mit einem Abstand von 6-7 cm zwischen den Pflanzungen. Dies kann sowohl in einzelne Behälter als auch ins Gewächshaus geschehen. Die fertigen Setzlinge werden im Mai ins Freiland gebracht. Der Boden wird vorher reichlich mit Wasser gegossen. Ammobium wird in einem Abstand von 30-35 cm voneinander gepflanzt.
Unabhängig davon, welche Pflanzmethode für Ammobium gewählt wird, die Pflanze wächst sehr gut an.

Pflege von Ammobium

Nur anfangs benötigt Ammobium eine sorgsame Pflege vom Gärtner. Sobald es etwas kräftiger ist, braucht es keine besondere Aufmerksamkeit mehr, da das Büschlein Trockenheit nicht scheut, fast nie von Krankheiten und Schädlingen befallen wird und nicht stark von Unkraut überwuchert wird.
Viele Gärtner bewässern Ammobium nur in den ersten Wochen nach dem Auspflanzen ins Freiland. Danach kann man darauf verzichten.

Was die Düngung betrifft, sollte die Blüte eine Woche nach dem Auspflanzen mit stickstoffhaltigem Dünger gedüngt werden. Einige Wochen später düngen Sie Ammobium mit einem Volldünger (kann durch Rinderdung ersetzt werden).
Schnitt und Trocknung von Ammobium
Da Ammobium hauptsächlich für den späteren Schnitt und die Trocknung angebaut wird, ist es für den Gärtner wichtig zu wissen, wie diese Prozesse durchgeführt werden.

Die Schnittzeit kann durchaus nach eigenem Ermessen bestimmt werden – es gibt hier keine konkreten Fristen. Um schneeweiße Blüten zu erhalten, sollten die Stiele am besten geschnitten werden, wenn sich gerade das gelbe Zentrum in den Blütenständen zu bilden beginnt. Wenn Sie jedoch größere Blüten erhalten möchten, sollte der Schnitt etwas später erfolgen – wenn das gelbe Zentrum in den Blütenständen bereits deutlich sichtbar ist.

Mit dem Schnitt sollte man nicht zögern, da sonst die geschnittenen Blüten ihr dekoratives Aussehen verlieren.

Zum Trocknen werden Triebe von mindestens 25 cm Länge geschnitten. Sie werden zu kleinen Bündeln von 5-7 Stück zusammengebunden und an einem dunklen Ort 'kopfüber' aufgehängt.

Die ungewöhnliche, an Gänseblümchen erinnernde Ammobium im Garten und im Blumenstrauß

Das Erscheinungsbild von Ammobium (Ammobium) ist insgesamt nicht sehr dekorativ, daher wird es in unserem Land für die Landschaftsgestaltung kaum verwendet – stattdessen ist es wunderschön in Blumensträußen, sowohl in frischen als auch in winterlichen. Seine komplexen Körbchen, die an Gänseblümchen erinnern, sehen originell aus und ziehen stets die Aufmerksamkeit auf sich. Diese dicht gefüllten, nicht großen Knopfblüten sitzen an langen, zum Ende hin verzweigten, geraden, schwach beblätterten und kräftigen vierkantigen Stielen – ideale Stiele für eine Straußkultur, die andere Pflanzen ergänzt.

Die Stiele sind wirklich lang – bis zu 1 Meter. Der Durchmesser der Blüten beträgt bis zu 2 cm. Die röhrenförmige Mitte ist leuchtend gelb. Die Blütenblätter sind trockene weiße Schuppen. Sie blüht reichlich und aktiv von Frühsommer bis zu den ersten Frösten.

Sie ist eine Staude, Heimat – Australien. Besonders verbreitet in New South Wales. In unserem Klima wird sie als Einjährige kultiviert.

Arten und Sorten

Von den drei existierenden Arten wird in Russland nur eine angebaut – Ammobium alatum.

Beschreibung: Aufrechte, behaarte Triebe bis zu 60 cm Länge, bedeckt mit ovalen, länglichen Blättchen. Nicht große Blüten, gelb mit blütenblattartigen Schuppen. Die Art fühlt sich in den klimatischen Bedingungen Russlands wohl und blüht reichlich bei minimaler Pflege.

Zwei Formen von Ammobium alatum:

  1. Großblütig. Die Blüten sind tatsächlich größer – bis zu 2 cm, die Stiele kräftiger.
  2. Bikini – zeichnet sich durch seine geringe Größe aus, bis zu 40 cm hoch, ist aber dennoch beliebt, da die Blüten wie kalibriert wirken und die Pflanze selbst sehr üppig ist.

In Russland sind derzeit zwei Samensorten erhältlich: Geflügelter Elf und Sternschnuppe. Es handelt sich um dieselbe geflügelte Ammobium, die Besonderheiten dieser Sorten sind lediglich durch den Hersteller bedingt.

Sternschnuppe von der Firma Sedek ist laut Herstellerangabe eine niedrigere Pflanze, 50–60 cm, mit Blütenständen bis zu 2 cm.

Geflügelter Elf (NK Russischer Garten) hat Blüten mit bis zu 1,5 cm Durchmesser, die Pflanzenhöhe beträgt 60–70 cm.

Pflanzung

Der Pflanzort sollte sonnig und hell sein, vorzugsweise offene Beete. Der Boden sollte locker, sandig und nährstoffreich sein, obwohl die Pflanze auch auf Lehmböden gut blüht. Sie ist trockenheitsresistent und wärmeliebend.

Vermehrung

Die Vermehrung erfolgt durch Samen, entweder über Setzlinge oder durch Direktsaat ins Freiland. Die zweite Variante ist für warme Regionen geeignet. Die Samen werden im Mai ins Freiland gesät, die Sämlinge werden auf einen Abstand von 20 cm ausgedünnt. Die Blüte beginnt zwei Monate nach der Aussaat.

Anzucht aus Samen durch Setzlinge

Für die Mittelzone ist die Setzlingsmethode vorzuziehen. Die Pflanze wurzelt sehr gut und verträgt das Umpflanzen problemlos. Die Samen werden im April in geeignete Gefäße für Setzlinge ausgesät, sie keimen innerhalb einer Woche, das Pikieren erfolgt nach dem Erscheinen von 2–3 echten Blättern. Man kann die Setzlinge entweder in einzelne Töpfe oder in Setzlingskästen pikieren (in diesem Fall mit einem Abstand von 6–7 cm zwischen den Pflanzen). Im Mai werden sie ins Freiland gepflanzt. In diesem Fall ist der Abstand zwischen den Pflanzen jedoch größer – 30–35 cm.

Auch eine Pflanzung im Herbst ist möglich.

Besondere Pflege benötigen nur die jungen Pflanzen. Danach sticht die Ammobium selbst unter den anspruchslosen Pflanzen hervor. Weder Trockenheit, noch Krankheiten, noch Schädlinge können ihr etwas anhaben. Und selbst Unkraut kann mit ihr nicht mithalten.

Bewässerung gleich nach dem Einpflanzen – danach braucht man sich um das Gießen eigentlich keine Gedanken mehr zu machen. Allerdings kann man bei einer besonders langen Trockenperiode gießen.

  1. Stickstoffhaltiger Dünger – eine Woche nach dem Einpflanzen ins Freiland.
  2. Komplexdünger – nach einigen Wochen.

Trocknung und Vorbereitung

Es gibt keinen festen Schnittzeitpunkt – ein weiterer Pluspunkt der Kultur. Man sollte jedoch die Zeitpunkte je nach den konkreten Wünschen an das Schnittmaterial berücksichtigen. Wenn man beispielsweise schneeweiße Blüten wünscht, ist der beste Schnittzeitpunkt, wenn gerade die gelbe Mitte der Blütenstände erscheint. Wenn die Farbe nicht so wichtig ist, sondern die Größe, also möglichst große Blüten gewünscht werden, erfolgt der Schnitt etwas später – wenn das gelbe Zentrum gut sichtbar ist.

Man sollte jedoch nicht zu lange mit dem Schnitt warten, sonst verlieren die Blüten ihr Aussehen.

Die Triebe werden in einer Länge von mindestens 25 cm geschnitten, zu Bündeln gebunden und zum Trocknen kopfüber an einem geeigneten Ort (trockener, dunkler Ort) aufgehängt.

Um die leuchtend gelbe Farbe des Blütenkörbchens zu erhalten, werden die Blüten mit Schwefel begast. Es ist nicht bekannt, ob irgendein Handwerker diese Methode zu Hause anwendet, da sie recht kompliziert und gefährlich ist: Es werden relativ große Behälter benötigt, in denen die Begasung durchgeführt wird. Dies sind entweder Fässer oder Kammern. Der Schwefel wird auf eine Pfanne unter einem solchen Behälter geschüttet, und die geschnittenen Blüten werden 10–12 Stunden lang begast – dadurch erhalten sie einen deutlich helleren Farbton, der nach 15–20 Tagen normaler Trocknung wieder natürlich wird. Das heißt, die Blütenkörbchen behalten ihre leuchtend gelbe Farbe.

Sträuße mit Ammobium.

Manche finden auch die recht kräftigen Büsche des Ammobium attraktiv, die sich zur Dekoration von Rabatten oder Beeten eignen. Auf jeden Fall benötigt die Pflanze keine separaten Beete und sieht in einem gemischten Staudenbeet in bestimmten Stilen (Landschafts-, Landhaus-, Rustikalstil – siehe Fotos unten) gut aus. Dies gilt insbesondere für niedrigwüchsige Sorten; die Blüten des Ammobium sind recht leuchtend und auffällig. Es wird auch in frischen Sträußen verwendet.

Ammobium in seiner Heimat Australien.

Beratung im Video

Über die Nuancen des Anbaus von Ammobium 'Geflügelter Elf' von NK Russkij Ogorod – im Blog 'Zwetuli u Juli'.

Ammobium geflügelt: Foto, Anbau aus Samen, Pflanzung und Pflege im Freiland

Ammobium (lat. Ammobium) ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Als Staude in seiner Heimat Australien wachsend, gedeiht es in unserem Klima problemlos, jedoch nur als einjährige Pflanze. Im Durchschnitt kann es bis zu 60 cm hoch werden, einige Exemplare können jedoch bis zu einem Meter lang werden. Die Stängel sind aufrecht, verzweigen sich im oberen Teil stark und sind mit einem zarten, weißlichen Flaum bedeckt. Der Blütenstand hat die Form eines kleinen gelben Körbchens mit einem Durchmesser von etwa 2 cm. Es ist von trockenen, weißen, blütenblattförmigen Schuppen umgeben, die dem Blütenstand eine dekorative Wirkung verleihen.

Kultivierte Arten

Ammobium geflügelt Anbau

In Russland ist von allen Ammobium-Arten nur eine einzige kultiviert – das geflügelte Ammobium, das als einjährige Pflanze angebaut wird.

Im Zierpflanzenbau haben sich zwei Formen am weitesten verbreitet:

  • Großblütige Form. Hauptunterschied zur Grundart: Kräftigerer Stängel, der eine Höhe von 60–80 cm erreicht. Der Blütenstandsdurchmesser beträgt etwa 2 cm. Diese Form kann in gemischten Staudenbeeten oder größeren Blumenbeeten recht interessant wirken.
  • Bikini. Hauptunterschied: Kleine Form mit 30–40 cm Höhe. Die einheitliche Größe und Form der Blüten sind für Floristen von besonderem Wert, weshalb die Sorte zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, darunter eine Goldmedaille auf der europäischen Ausstellung ‚Fleuroselect‘.

Diese Ammobium-Sorten erfreuen mit einer reichen Blüte während fast der gesamten Gartensaison: von der zweiten Junidekade bis zum ersten Frost. Die Blüte ist ideal für den Schnitt als hervorragende Trockenblume für Sträuße und Kränze. Sie wird nur äußerst selten als gewöhnliche Beetpflanze verwendet.

Die Feinheiten der Pflanzung

Ammobium geflügelt – krautige Pflanzen für das Freiland

Am besten gedeiht Ammobium in lockeren, sandigen Böden, ist aber anspruchslos – es verträgt auch nährstoffarme, sandige Lehmböden. Alle Formen der Pflanze sind licht- und wärmeliebend, daher bevorzugen sie einen sonnigen Standort im Freien. Die Vermehrung erfolgt durch Samen.

Siehe auch:
Wann sät man Studentenblumen (Tagetes tenuifolia) aus Samen aus?

Video über den Anbau von Ammobium aus Samen:

4>Ammobium gedeiht bei jeder Pflanzmethode hervorragend

  • Ohne Vorkultur. Geeignet für südliche Regionen Russlands mit warmem Klima. Ende April bis Anfang Mai werden die Samen direkt ins Freiland an den endgültigen Standort gesät. Nach dem Auflaufen müssen die Sämlinge auf einen Abstand von 20–25 cm zwischen den Pflanzen ausgedünnt werden. Die Blüte beginnt etwa 2 Monate nach dem Auflaufen und dauert bis zum Frost.
  • Mit Vorkultur. Geeignet für Mittelrussland mit gemäßigtem Klima. Diese Methode beschleunigt die Blüte. Die Samen sollten Mitte des Frühlings, spätestens Ende März, ausgesät werden. Nach 7–10 Tagen erscheinen die Keimlinge, nach 2 Wochen die ersten richtigen Blätter. Dann werden die Ammobium-Sämlinge in Töpfe oder ein Gewächshaus pikiert, wobei ein Abstand von 6–7 cm eingehalten wird. Die herangewachsenen Jungpflanzen werden im Mai ins Freiland gesetzt, nachdem der Boden reichlich gewässert wurde, mit einem Abstand von 30–35 cm zwischen den Pflanzen.

Pflegeleichtigkeit

Ammobium alatum – Foto

Ammobium ist recht pflegeleicht. Aufmerksamkeit benötigen nur die Setzlinge: eine Woche nach dem Einpflanzen sollte eine Düngung mit Stickstoffdünger erfolgen, und nach 2 Wochen mit einem Aufguss von Rinderjauche (sein Vorteil liegt in seiner Natürlichkeit und Wirksamkeit) oder einem anderen mineralischen oder organischen Volldünger.

Was das Gießen betrifft, ist es ganz einfach. Der blühende Strauch ist trockenheitsresistent – gegossen wird nur während der Eingewöhnungsphase der Setzlinge oder bei anhaltender Trockenheit. Er wird kaum von Unkraut überwuchert und ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge.

Schnittzeitpunkte

Ammobium – Anzucht aus Samen

Es gibt keine besonderen Regeln für den Schnittzeitpunkt: Die Phase wird je nach persönlicher Vorliebe gewählt. Wenn Sie den Stiel abschneiden, während sich auf den Blütenständen des Ammobiums der gelbe Mittelpunkt bildet, erhalten Sie schneeweiße Blüten. Für größere Blüten mit den charakteristischen gelben Mitten erfolgt der Schnitt später. Es ist zu beachten, dass das Beschneiden mehrerer Blütenstiele (insbesondere des zentralen) das intensive Wachstum neuer Blütenstände anregt und die Pflanze maximal zum Blühen bringt.

Wichtig: Mit dem Schnitt des Ammobiums sollte man nicht zögern – sonst biegen sich die Hüllblätter der zentralen Blüten nach unten und das dekorative Aussehen geht verloren.

Besonderheiten beim Trocknen

Die Länge der Stiele zum Trocknen beträgt etwa 25 cm. Sie werden zu Bündeln von 5–7 Zweigen zusammengebunden und mit den Blütenständen nach unten in einem dunklen, trockenen, gut belüfteten Raum aufgehängt. Für Anfänger kann es eine unangenehme Überraschung sein, dass die attraktive hellgelbe Farbe der Mitte des Ammobiums nach dem Trocknen ihre Leuchtkraft verliert – sie wird gräulich-braun, bräunlich. Dies kann vermieden werden, indem die getrockneten Stiele einer speziellen Prozedur unterzogen werden – dem Bleichen (Einwirkung von Schwefeldämpfen). Wenn die Pflanzenbüschel für einen Tag in diesen Dämpfen gehalten werden, stellt die Mitte des Blütenstands ihre gelbe Farbe wieder her, und die Ränder der Blütenkörbchen des Ammobiums werden erstaunlich schneeweiß.

Video über die Regeln für den Anbau der Georginen-Kamille:

2>Ammobium: Foto, Anbau aus Samen. Ammobium alatum: Foto, Pflege, Vermehrung und Umpflanzung von Ammobium alatum

Die Heimat des Ammobiums ist Australien. Heute kennen Biologen nur zwei bis drei Arten dieser Pflanze. Ammobium alatum ist eine mehrjährige, krautige, ausladende Pflanze mit zahlreichen Zweigen. Ihre Blüten haben die Form von Körbchen, die von großen, gelblichen und silberweißen Schuppen umhüllt sind und aus kleinen gelben Röhrenblüten bestehen. Die Frucht hat die Form einer länglichen Achäne mit einem Haarkranz. Die Samen sind sehr klein – 2500 Stück in 1 Gramm.

Alle Formen des Ammobiums sind recht wärme- und lichtliebende Pflanzen, daher wachsen sie an Orten mit viel Sonnenlicht. Bei der Wahl des Bodens für den Anbau von Ammobium bevorzugt man lockere, sandige und recht nährstoffreiche Böden, aber sie vertragen auch lehmige und nicht sehr nährstoffreiche Böden gut.

Eine Woche nach dem Auspflanzen der Setzlinge ist es sinnvoll, die Pflanzen mit Stickstoffdüngern zu düngen, und drei Wochen nach dem Auspflanzen kann man einen Volldünger oder eine Jauche aus Mist verwenden. Ammobium ist recht trockenheitsresistent, daher sollte es nur in der Anfangszeit nach dem Auspflanzen ins Freiland sowie bei längerer Trockenheit gegossen werden.

Anbau von Ammobium

Ammobium alatum wird durch Samen vermehrt. In der mittleren Zone Russlands wird Ammobium durch Setzlinge gezogen. Die Samen werden Ende März bis Anfang April ausgesät. Sie keimen nach etwa einer Woche. Das Pikieren erfolgt 14–15 Tage nach der Keimung (beim Erscheinen der ersten echten Blätter). Die Setzlinge werden in Kisten oder im Gewächshaus direkt in die Erde mit einem Abstand von 6–7 cm gesetzt, vorzugsweise jedoch in Töpfe. Die Umsetzung ins Freiland sollte in der zweiten Maihälfte mit einem Abstand von 30–35 cm erfolgen. Vorher müssen die Setzlinge reichlich gegossen werden, besonders bei der Anzucht in Kisten oder Gewächshäusern. Im Süden ist es möglich, Ammobium ohne die Anzucht von Setzlingen zu kultivieren. In diesem Fall werden die Samen Mitte April in die Erde gesät. Nach der Keimung müssen die Keimlinge ausgedünnt werden, sodass der Abstand zwischen ihnen 25–30 cm beträgt. Die Blüte beginnt 60–65 Tage nach der Keimung und dauert bis zum ersten Frost.

Das Flügel-Ammobium wird für die Begrünung praktisch nicht verwendet, nur gelegentlich bei der Gestaltung von Rabatten. Ammobium wird hauptsächlich für die Trocknung und die Verwendung in Trockensträußen und Kränzen angebaut.

Die Zeit für die Ernte und Trocknung wird ganz individuell bestimmt, je nach persönlichen Vorlieben. Um rein weiße Blüten zu erhalten, muss die Ernte erfolgen, wenn die gelbe Mitte am ersten Blütenstand erscheint. Wenn größere Blüten mit gelber Mitte gewünscht werden, werden sie später geerntet, wenn die Scheibe der gelben Röhrenblüten an 4–5 Blütenständen erscheint. Eine spätere Ernte ist nicht empfehlenswert, da die Hüllblätter in der Nähe der mittleren Blütenstände übermäßig nach unten gebogen werden, was zu einem Verlust der Schönheit der Blüten führt.

Die Ernte der Blüten zur Verwendung in Sträußen und anderen Arrangements kann auch von Rabatten und anderen Blumenbeeten erfolgen, da die Entfernung der zentralen Blütenstiele die gute Entwicklung neuer fördert. Die Blüten erhalten dabei ein sehr schönes Aussehen. Die Trocknung erfolgt in Büscheln von 5–7 Trieben, die mit den Blüten nach unten an einem mäßig feuchten, dunklen Ort aufgehängt werden.

Die Ernte des Flügel-Ammobiums erfolgt von Pflanzen mit einer Länge von 25–30 cm und gut ausgeprägten Blüten. Nach dem Trocknen wird die hellgelbe Mitte der Körbchen bräunlich. Um diesen unangenehmen Effekt zu vermeiden, müssen die Blüten mit Schwefeldampf gebleicht werden. Dies geschieht wie folgt: In einen kleinen Behälter (Metallschale, Teller) werden glimmende Kohlen gefüllt, darauf wird Schwefelblüte gegeben. Nach dem Entzünden wird der Behälter mit einer dichten Kiste bedeckt, an deren Unterseite die zu Büscheln gebundenen Blüten etwa einen Tag lang aufgehängt werden. Durch das Bleichen erhalten die Blüten einen leuchtend weißen Rand und eine hellgelbe Mitte.

Flügel-Ammobium (lat. Ammobium alatum) – eine schön blühende Kulturpflanze; Vertreter der Gattung Ammobium aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Stammt aus Australien, wo es auch in der Natur vorkommt. Es ist eine der Pflanzen aus der Gruppe der Trockenblumen und wird nicht nur im Ziergartenbau, sondern auch in der Blumenkunst verwendet (zur Herstellung von Winter- und Sommersträußen sowie verschiedenen Bastelarbeiten, einschließlich Bildern).

Merkmale der Kultur

Die Blüten des Flügel-Ammobiums sind röhrenförmig, sehr klein, leuchtend gelb gefärbt, in Körbchen mit einem Durchmesser von 1,5–2 cm gesammelt und von einer Hülle umgeben, die aus häutigen, weißen, blattartigen Schuppen mit einer Struktur besteht. Die Früchte sind längliche Achänen, die mit einem untertassenförmigen, häutigen Pappus (Flugapparat) versehen sind. Das Flügel-Ammobium blüht von Mitte bis Ende Juni bis zum Einsetzen der Fröste. Beim Verblühen nehmen die Blüten eine braune Färbung an, und die blattartigen Schuppen der Hülle biegen sich stark zurück.

Derzeit sind auf dem Gartenmarkt mehrere Varietäten und Sorten des Geflügelten Ammobiums (Ammobium alatum) vertreten. Besonders beliebt ist die Form var. Grandiflorum (Grandiflorum), die durch bis zu 80 cm hohe Pflanzen mit kräftigen Stielen und großen Blütenständen gekennzeichnet ist. Unter den Sorten bevorzugen Gärtner die Sorte Bikini (Bikini), die durch maximal 40 cm hohe Pflanzen mit gleichmäßigen, körbchenförmigen Blütenständen besticht. Kein Wunder, dass diese Sorte auf europäischen Blumenschauen mehrere Goldmedaillen erhalten hat. Sie ist ideal für die Gestaltung von Alpensteingärten, Blumenbeeten, Rabatten und Bordüren geeignet.

Besonderheiten des Anbaus

Das Geflügelte Ammobium wird durch Samen vermehrt. In Regionen mit kühlem Klima wird die Anzuchtmethode mit Setzlingen angewandt, in südlichen Gebieten erfolgt die Aussaat direkt ins Freiland oder ins Frühbeet. Bei der Setzlingsmethode werden die Samen Mitte bis Ende März in Anzuchtgefäße ausgesät. Die Keimlinge des Geflügelten Ammobiums erscheinen nach etwa einer Woche, nach weiteren zwei Wochen werden sie in einzelne Töpfe pikiert, vorzugsweise in Torftöpfe. Die Aussaat kann übrigens auch in spezielle Behälter mit Torftabletten erfolgen. Die Setzlinge werden Ende Mai ins Freiland umgepflanzt; der Boden wird vorab bearbeitet, von Unkraut befreit und gedüngt. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte mindestens 30 cm betragen. Direkt nach dem Umpflanzen wird der Boden reichlich gewässert, später erfolgt die Bewässerung, wenn die Erde abtrocknet. Nach zwei Wochen wird die Bewässerung reduziert. Zu diesem Zeitpunkt wird auch eine Stickstoffdüngung durchgeführt.

Ammobium ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die ursprünglich aus Australien (New South Wales) stammt. In unseren klimatischen Bedingungen wird sie als einjährige Pflanze kultiviert.

Es gibt mehrere Arten der Pflanze. Am weitesten verbreitet ist das Geflügelte Ammobium — Ammobium alatum R. Br. Ihren Namen verdankt sie den ungewöhnlichen Blättern, die am Stielgrund sitzen und Flügelform haben.

Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Blütenstand – ein Körbchen – hat einen Durchmesser von etwa 2 cm.

Die dekorative Wirkung der Blütenstände wird durch die Hülle erreicht, die aus länglichen, weißen oder gelblichen Blättchen besteht und das Körbchen umgibt.

Die Hüllblättchen sind in mehreren Reihen angeordnet.

Der Stängel der Pflanze ist etwa 60 cm lang und mit filzartigen Haaren bedeckt. Nach der Blüte werden die kleinen Blüten schwarz. Vor dem Hintergrund der silbrigen Stängel wirkt dies sehr ungewöhnlich, und die Pflanze erhält ein recht eindrucksvolles Aussehen.

Die Frucht – eine Achäne – hat eine längliche Form und einen Pappus. Ein Gramm enthält etwa 2500 Samen.

Anbau und Pflege

Ammobium wird durch Samen vermehrt. Die Aussaat erfolgt Ende März bis Anfang April.

Die ersten Triebe erscheinen nach etwa einer Woche. Zwei Wochen nach dem Auflaufen werden die Setzlinge in einem Abstand von etwa 7 cm umgepflanzt. Die Pflanzzeit ist Ende Mai bis Anfang April (gemeint ist Anfang Juni? - korrigiert: Ende Mai bis Anfang Juni). Die Setzlinge werden in reichlich gewässerte Erde gesetzt.

Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollte die Pflanze an offenen Standorten gepflanzt werden. Sie ist eine wärmeliebende Pflanze, die Sonnenlicht liebt.

Eine Woche nach dem Auspflanzen ist es empfehlenswert, die Setzlinge mit mineralischem Dünger zu versorgen, und nach zwei Wochen einen komplexen Dünger auszubringen.

Nach 2-2,5 Monaten nach dem Auspflanzen beginnt die Pflanze zu blühen und blüht von Mitte Sommer bis zum ersten Frost reichlich.

Es ist eine recht anspruchslose Pflanze — gegossen werden muss sie nur während des Umpflanzens und bei langer Trockenheit.

Das Klima der südlichen Regionen erlaubt es, die Samen direkt in den Boden zu pflanzen. Für nördliche Gebiete ist diese Methode jedoch nicht geeignet — dort können die Samen nicht ausreifen, daher werden sie dort nur als Setzlinge ausgepflanzt.

Anwendung

Meistens wird diese Pflanze zu dekorativen Zwecken angebaut.

In getrockneter Form ist es ein hervorragendes Material für die Herstellung von Trockensträußen. Diese Trockenblume wird im Anfangsstadium geschnitten, bevor sie vollständig aufgeblüht und mit einer weißen Hülle bedeckt ist.

Wenn der Schnittzeitpunkt verpasst wird, verliert die Pflanze ihr dekoratives Aussehen. Anschließend wird sie in schattigen, gut belüfteten Räumen getrocknet. Ammobium alatum eignet sich nicht sehr gut zur Beetdekoration, da es nicht sehr attraktiv aussieht. Für Floristen ist es jedoch ein wunderbarer Fund. Es wird zur Herstellung von Trockensträußen verwendet und hebt in Arrangements die leuchtenderen Trockenblumen hervor.

Manchmal wird Ammobium alatum zur Verstärkung der Wirkung künstlich gefärbt. Am häufigsten verwenden Floristen die Sorte «Bikini». Diese Sorte hat einen sehr hohen Stiel und ihre Blütenstände sind in Form und Größe nahezu gleich. Dies erleichtert die Arbeit der Floristen erheblich, und die Sträuße wirken harmonischer.

Es wird auch bei der Gestaltung von Ziergärten verwendet.

Obwohl es in seiner australischen Heimat mehrjährig ist, gedeiht es in unserem Klima problemlos, aber nur als einjährige Pflanze. Im Durchschnitt kann es bis zu 60 cm hoch werden, einige Exemplare können jedoch bis zu einem Meter in die Höhe schießen. Die Stängel sind aufrecht, verzweigen sich im oberen Bereich stark und sind mit einem feinen, weißlichen Flaum bedeckt. Der Blütenstand hat die Form eines kleinen gelben Körbchens mit etwa 2 cm Durchmesser. Es ist von blütenblattartigen, trockenen, weißen Schuppen umgeben, die dem Blütenstand eine dekorative Wirkung verleihen.

Kultivierte Arten

In Russland ist von allen Ammobium-Arten nur eine einzige kultiviert – das geflügelte Ammobium, das als einjährige Pflanze angebaut wird.

Im Zierpflanzenbau haben sich zwei Formen am weitesten verbreitet:

  • Großblütige Form. Hauptunterschied zur Grundart: Kräftigerer Stängel, der eine Höhe von 60–80 cm erreicht. Der Blütenstandsdurchmesser beträgt etwa 2 cm. Diese Form kann in gemischten Staudenbeeten oder größeren Blumenbeeten recht interessant wirken.
  • Bikini. Hauptunterschied: Kleine Form mit 30–40 cm Höhe. Die einheitliche Größe und Form der Blüten sind für Floristen von besonderem Wert, weshalb die Sorte zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, darunter eine Goldmedaille auf der europäischen Ausstellung ‚Fleuroselect‘.

Diese Ammobium-Sorten erfreuen mit einer reichen Blüte während fast der gesamten Gartensaison: von der zweiten Junidekade bis zum ersten Frost. Die Blüte ist ideal für den Schnitt als hervorragende Trockenblume für Sträuße und Kränze. Sie wird nur äußerst selten als gewöhnliche Beetpflanze verwendet.

Die Feinheiten der Pflanzung

Ammobium geflügelt – krautige Pflanzen für das Freiland

Bevorzugen Sie lockere, sandige Böden, aber das Ammobium ist anspruchslos – es kommt mit nährstoffarmen und lehmigen Böden zurecht. Alle Pflanzenformen sind licht- und wärmeliebend, daher bevorzugen sie einen sonnigen Standort im Freien. Die Vermehrung erfolgt durch Samen.

Video über den Anbau von Ammobium aus Samen:

Ammobium gedeiht bei jeder Pflanzmethode hervorragend.

  • Ohne Vorkultur. Geeignet für südliche Regionen Russlands mit warmem Klima. Ende April bis Anfang Mai werden die Samen direkt ins Freiland an den endgültigen Standort gesät. Nach dem Auflaufen müssen die Sämlinge auf einen Abstand von 20–25 cm zwischen den Pflanzen ausgedünnt werden. Die Blüte beginnt etwa 2 Monate nach dem Auflaufen und dauert bis zum Frost.
  • Vorkultur. Geeignet für die mittlere Zone Russlands mit gemäßigtem Klima. Diese Methode beschleunigt die Blüte. Die Samen sollten Mitte Frühling, spätestens Ende März, ausgesät werden. Nach 7-10 Tagen erscheinen die Keimlinge, nach 2 Wochen die ersten vollständigen Blättchen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Sämlinge des Ammobium in Töpfe oder ein Gewächshaus pikiert, mit einem Abstand von 6-7 cm. Die Jungpflanzen werden im Mai ins Freiland gesetzt, nachdem der Boden reichlich gewässert wurde, und mit einem Abstand von 30-35 cm.

Pflegeleichtigkeit

Ammobium alatum – Foto

Ammobium ist recht pflegeleicht. Aufmerksamkeit benötigen nur die Setzlinge: eine Woche nach dem Einpflanzen sollte eine Düngung mit Stickstoffdünger erfolgen, und nach 2 Wochen mit einem Aufguss von Rinderjauche (sein Vorteil liegt in seiner Natürlichkeit und Wirksamkeit) oder einem anderen mineralischen oder organischen Volldünger.

Was das Gießen betrifft, ist es einfach. Die Pflanze ist trockenheitsresistent – Gießen ist nur während der Eingewöhnungsphase der Jungpflanzen oder bei anhaltender Trockenheit nötig. Sie wächst kaum von Unkraut zu, ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge.

Schnittzeitpunkte

Ammobium – Anzucht aus Samen

Es gibt keine besonderen Regeln für den Schnittzeitpunkt: Die Phase wird je nach persönlicher Vorliebe gewählt. Wenn Sie den Stiel abschneiden, während sich auf den Blütenständen des Ammobiums der gelbe Mittelpunkt bildet, erhalten Sie schneeweiße Blüten. Für größere Blüten mit den charakteristischen gelben Mitten erfolgt der Schnitt später. Es ist zu beachten, dass das Beschneiden mehrerer Blütenstiele (insbesondere des zentralen) das intensive Wachstum neuer Blütenstände anregt und die Pflanze maximal zum Blühen bringt.

Wichtig: Mit dem Schnitt des Ammobiums sollte man nicht zögern – sonst biegen sich die Hüllblätter der zentralen Blüten nach unten und das dekorative Aussehen geht verloren.

Besonderheiten beim Trocknen

Die Länge der Stiele zum Trocknen beträgt etwa 25 cm. Sie werden zu Bündeln von 5–7 Zweigen zusammengebunden und mit den Blütenständen nach unten in einem dunklen, trockenen, gut belüfteten Raum aufgehängt. Für Anfänger kann es eine unangenehme Überraschung sein, dass die attraktive hellgelbe Farbe der Mitte des Ammobiums nach dem Trocknen ihre Leuchtkraft verliert – sie wird gräulich-braun, bräunlich. Dies kann vermieden werden, indem die getrockneten Stiele einer speziellen Prozedur unterzogen werden – dem Bleichen (Einwirkung von Schwefeldämpfen). Wenn die Pflanzenbüschel für einen Tag in diesen Dämpfen gehalten werden, stellt die Mitte des Blütenstands ihre gelbe Farbe wieder her, und die Ränder der Blütenkörbchen des Ammobiums werden erstaunlich schneeweiß.

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