Die Pflanze Ageratum stammt aus den Tropen, wächst aber trotzdem in unserer gemäßigten Zone sehr gut und erfreut mit ihrer Blüte. Man muss nur beachten, dass in unserem Klima der Anbau von Ageratum als Staude unmöglich ist. In unserem gemäßigten Klima wächst sie als einjährige Pflanze, was sie nicht daran hindert, eine große Menge Samen zu bilden und keine Schwierigkeiten bei der Anzucht von Setzlingen darzustellen.
Da Ageratum zu den wärmeliebenden Pflanzen gehört, wird nicht empfohlen, es direkt ins Freiland zu säen. Besser ist es, zunächst Setzlinge aus Samen zu ziehen.
Dafür sollten die Samen bereits Ende März — Anfang April ausgesät werden. Man kann natürlich auch früher, aber aufgrund der kurzen Tageslichtdauer im Winter und Frühling müssten Sie für die Keimlinge eine zusätzliche Beleuchtung bereitstellen.
Die Samen von Ageratum sind sehr klein, daher müssen sie beim Pflanzen nicht tief in die Erde eingegraben werden, es reicht, sie leicht mit Erde zu bestreuen. Der Anbau von Ageratum erfordert eine konstante Feuchtigkeit im Behälter mit den Samen, daher besprühen Sie die Erde mit Wasser aus einer Sprühflasche und schaffen Sie Gewächshausbedingungen: Decken Sie den Behälter mit Glas oder Plastikfolie ab.
Nach etwa 10-12 Tagen beginnen die Keimlinge zu sprießen. Entfernen Sie die Folie oder das Glas noch nicht vollständig, aber nehmen Sie sie zeitweise ab, um Luftzirkulation zu gewährleisten.
Wenn die Keimlinge 1-2 Paare echter Blätter haben, werden sie jeweils in eigene Behälter umgepflanzt. Wenn die Setzlinge aufgrund von Lichtmangel in die Länge gewachsen sind, können die Spitzen abgekniffen werden.
Pflanzen Sie die Setzlinge ins Freiland, wenn keine Frostgefahr mehr besteht — Ende Mai — Anfang Juni. Ageratum blüht 60-70 Tage nach dem Auflaufen der Keimlinge.