Tagetes — Blumen, die Gartengrundstücke bis zum ersten Frost schmücken. Gärtner haben gelernt, die Pflanzen als Dünger zu verwenden. Es wird angenommen, dass sie — ein zuverlässiger Schutz vor Gartenschädlingen sind und anderen Pflanzen helfen, nicht krank zu werden.
Die Gärtnerin riet, abzuwarten, bis es draußen kälter wird und die Tagetes verwelken. Erst dann sollten sie eingesammelt werden. Am besten zerkleinert man sie und verteilt sie dann über die gesamte Gartenfläche. Und zusammen mit den Blumen graben Sie den Garten um.
Tagetes enthalten viel Stickstoff. Bis zum Frühjahr zersetzen sich die Pflanzen und sättigen den Boden mit nützlichen und notwendigen Stoffen.
Übrigens müssen Tagetes nicht mitsamt der Wurzel ausgerissen werden, sie können in der Erde bleiben. Gleichzeitig erhöhen sie die Wasserdurchlässigkeit. Die Stängel können vorsichtig abgeschnitten werden.
Es wird angenommen, dass die Blumen auf ihrer gesamten Länge — von den Blütenständen bis zu den Wurzeln — nützlich sind. Sie vertreiben hervorragend den Zwiebelälchen und die Möhrenfliege, Blattläuse, den Kartoffelkäfer und Maulwurfsgrillen.
Schädlinge können den starken Geruch der Pflanzen absolut nicht ausstehen und fliehen. Auch Nagetiere fürchten sie. Daher können die Blumen auch als Vertreibungsmittel gegen Mäuse verwendet werden.
Unser Experte warnt davor, dass der Effekt der Tagetes kumulativ ist. Im ersten Frühling werden Sie den Unterschied wahrscheinlich nicht bemerken. Aber bereits nach zwei Jahren werden die Veränderungen offensichtlich sein.
Ein solcher Dünger wirkt über einen Zeitraum von 5–6 Jahren.
Aus Tagetes kann auch Humus hergestellt werden. Dazu graben Sie im Garten ein Loch und legen die Sträucher mit Blüten und Wurzeln hinein. Verdichten Sie, gießen Sie Wasser hinzu, sodass die Pflanzen bedeckt sind, und decken Sie es zu. Bis zum Frühjahr verrottet der Haufen, und Sie erhalten Dünger für neue Pflanzungen.
Tagetes können auch dem Kompost hinzugefügt werden, um seine Zusammensetzung zu verbessern. Die Blumen entfernen krankheitserregende Bakterien und zerstören die Larven von Schädlingen, wie zum Beispiel die des Maikäfers.