Die Mühe des Gärtners scheitert oft an gefräßigen Schnecken. Diese schalenlosen Weichtiere, ähnlich den Schnecken, hinterlassen auf den Beeten Verwüstungen.
Ihr Körper, bedeckt mit Schleim, erreicht eine Länge von 8 cm, und die rudimentäre Schale unter der Haut dient als Kalziumspeicher. Da sie Zwitter sind, vermehren sich Schnecken bei feuchtem Wetter und besiedeln schnell das Gelände.
Sie fressen Blätter, Stängel und sogar Knollen und verwandeln die Pflanzen in Brei. Besonders bevorzugen sie Kohl, Salat, Gurken und Erdbeeren. Ihre Anwesenheit verraten glänzender Schleim und abgefressene Blätter.
Mit den Schnecken muss man kämpfen, wenn man die Ernte erhalten will. Und Agronom Pjotr Sinkowski gab einige Ratschläge. Die Bekämpfung von Schnecken erfolgt seinen Worten zufolge auf mehrere Arten:
— Vertreibung durch Düfte von Schafgarbe, Thymian und anderen Kräutern (Aufguss oder Mulch);
— Anlocken natürlicher Feinde (Frösche, Igel);
— Schaffung mechanischer Barrieren (Eierschalen, Kiefernnadeln);
— Einsatz von tödlichem Gift;
— manuelles Sammeln und Fallen (Bretter, Bier).
«Besonders möchte ich erwähnen, dass tödliches Gift für Schnecken und Nacktschnecken Maismehl ist. Es wird in ein auf die Seite gelegtes Glas gefüllt, und am Morgen sammelt man die toten Schädlinge», — bemerkte er.
Man sollte verstehen, dass in regnerischen Jahreszeiten eine Schneckeninvasion die gesamte Ernte vernichten kann. Glücklicherweise gibt es chemische Bekämpfungsmittel. Zum Beispiel werden die Präparate «Grosa», «StopUlit» und «Chischtschnik» in Granulatform hergestellt und gleich angewendet: 7 g auf 10 m², ausgestreut auf vier Köder zu je 0,25 m².
Vorbeugung — der Schlüssel zum Erfolg. Vermeiden Sie übermäßiges Gießen, das eine günstige Umgebung für Schnecken schafft. Regelmäßiges Jäten begrenzt ebenfalls ihre Anzahl. Schließlich verhindert die Quarantäne gekaufter Setzlinge das Einschleppen von Schneckeneiern in das Gelände.