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Sansevieria (Sansevieria): Pflege zu Hause
Sansevieria gehört zur Familie der Agavengewächse. Diese immergrüne Pflanze hat in ihrer Gattung viele Arten. Die Heimat der Sansevieria sind felsige Regionen, Wüsten und Halbwüsten. Am häufigsten wächst sie in Afrika, Indien, Indonesien und anderen asiatischen Ländern.
Im Volksmund trägt die Pflanze Namen wie Schwiegermutterzunge oder Teufelszunge.
- Sansevieria: Pflege zu Hause
- Pflanzung und Pflege danach
- Standort und Beleuchtung
- Topfgröße
- Boden
- Umtopfen und Düngung
- Gießen
- Temperatur und Luftfeuchtigkeit
- Rückschnitt
- Schädlinge und Krankheiten
- Blüte
- Vermehrung und Pflege danach
- Ruheperiode
- Giftigkeit der Pflanze / gesundheitliche Vorteile
Sansevieria hat ein kräftiges Wurzelsystem mit zahlreichen Wurzelfäden, die beim Wachstum sogar den Topf sprengen können. Die Pflanze hat lange Blätter, die eine Höhe von mehr als 1 Meter erreichen können. Bei einigen Sorten der Zimmerpflanze sind die Blätter nach oben gerichtet, bei anderen können sie sogar horizontal wachsen. Die beliebteste Art ist die Sansevieria trifasciata.
Je nach Art der Sansevieria können die Blätter verschiedene Farben haben, von grün bis braun mit verschiedenen Streifen und Flecken. Diese Art heißt Sansevieria trifasciata. In letzter Zeit wurden sogar Sorten mit gelben und silbernen Blättern gezüchtet. Es gibt Sansevieria-Arten, deren Blätter einen Wachsüberzug haben, der die Pflanze vor Verdunstung schützt. Sansevieria hat weiße Blüten mit einem grünlichen Schimmer. Sie haben schmale Blütenblätter und lange Staubblätter. Die Blütenstände sind sehr duftend und verströmen einen angenehmen Vanillegeruch, die sich gegen Abend öffnen und die ganze Nacht blühen.
Sansevieria: Pflege zu Hause
Pflanzung und Pflege danach
Die Sansevieria kann zu jeder Zeit gepflanzt werden, aber wie bei den meisten Zimmerpflanzen ist der ideale Zeitraum für die Pflanzung der Frühling. Aufgrund ihres kräftigen Wurzelsystems sollte die Blume am besten gleich in einen Topf mit einem Durchmesser von mindestens 15 cm gepflanzt werden. Am Boden des Topfes sollte eine Drainage angebracht werden. Für die Pflanzung wird eine lockere, nährstoffreiche Erdmischung verwendet. Neben normaler Erde gedeiht die Sansevieria auch sehr gut in Hydrokultur. Nach der Pflanzung sollte die Zimmerpflanze in einem Raum mit einer Lufttemperatur zwischen 20 und 23 Grad gehalten werden.
Standort und Beleuchtung
Die Sansevieria ist sehr lichtliebend und helles, diffuses Licht wird ihr zusagen. Darüber hinaus verträgt die Blume sowohl leichten Halbschatten als auch völligen Schatten. Für die Sorten jedoch, die eine bunte Färbung haben, ist es vorzuziehen, die Blume eher in der Sonne zu halten, da die Sansevieria sonst im Schatten ihre Farbe verlieren kann.
Die buntblättrigen Arten der Sansevieria vertragen intensives helles Licht leicht, jedoch sollte die Pflanze zur Mittagszeit vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der ideale Standort für die Zimmerpflanze ist die Ost- oder Westseite. Falls die Pflanze im Sommer auf der Südseite steht, benötigt sie zusätzliche Beschattung.
Wenn die Sansevieria auf der Nordseite platziert wird, werden ihre Blätter einen dunkleren Farbton haben; außerdem wird die Pflanze aufgrund von Lichtmangel nicht blühen.
Bei starkem Mangel an Tageslicht kann die Sansevieria mit Lampen beleuchtet werden. In solchen Fällen benötigt die Pflanze 16 Stunden am Tag künstliches Licht. Die Lampe sollte in einem Abstand von 40-60 cm von der Blume angebracht werden. Im Sommer kann man die Schwiegermutterzunge ins Freie an die frische Luft bringen, aber das Licht sollte diffus sein, und die Pflanze sollte vor Niederschlag geschützt werden. Wichtig ist auch, dass der Standort im Freien nicht zu dunkel ist. Im Winter muss sie ebenfalls mit ausreichend Licht versorgt werden.
Topfgröße
Bei der Sansevieria wächst das Wurzelsystem mehr in die Länge als in die Breite, daher sollte der Topf für die Pflanze ausreichend breit, aber nicht zu tief sein. Wenn der Topf zu eng ist, können die kräftigen Wurzeln ihn sprengen. Auch für die Blüte der Sansevieria sollte der Topf nicht zu groß sein, da der Wurzelballen für die Bildung der Blütenstände vollständig von den Wurzeln durchzogen sein muss. Auf den Boden des Topfes sollte eine Drainage aus Blähton oder Tonscherben gelegt werden.
Erde
Für die Pflanzung von Sansevieria zu Hause sollte der Boden ausreichend locker und nicht schwer sein sowie Wasser gut durchlässig sein. Der Bogenhanf ist nicht besonders anspruchsvoll an die Substratzusammensetzung. Am wohlsten fühlt sich die Sansevieria jedoch in einer Erde aus Rasen- und Lauberde mit etwas Sand. Zusätzlich können Humus und eine Torfmischung beigemischt werden. Eine kleine Menge Holzkohle schadet ebenfalls nicht. Zum Pflanzen kann man auch eine fertige Blumenerde für Geranien verwenden, der man etwas groben Sand zusetzen kann. Das verbessert die Drainage. Wie bereits erwähnt, kann Sansevieria auch hydroponisch angebaut werden.
Umtopfen und Düngen
Sansevieria wird zu Hause erst umgetopft, wenn der Topf für die Pflanze zu eng wird. In diesem Moment beginnt er meist zu platzen, oder die Wurzeln der Zimmerpflanze beginnen nach außen hervorzutreten. Bei jungen Pflanzen ist dieser Zeitpunkt nach zwei Jahren erreicht, bei erwachsenen Pflanzen nach drei Jahren. Sowohl das Umtopfen als auch das Pflanzen sollte am besten im Frühjahr durchgeführt werden.
- Bei Bedarf wird die Zimmerpflanze zu Hause mit einer komplexen Mischung von Mineraldünger gedüngt. Die Düngung mit Mineraldünger erfolgt im Sommer und Frühjahr höchstens einmal im Monat. Die Konzentration des Düngers sollte halb so hoch sein, wie in der Anleitung angegeben. Am besten verwendet man Kakteendünger. Beim Kauf des Düngers sollte man darauf achten, dass der Stickstoffgehalt geringer ist als der Anteil der übrigen Elemente. Andernfalls kann es zu Wurzelfäule kommen. Einige Experten sagen jedoch, dass der Bogenhanf überhaupt keine zusätzliche Düngung benötigt, da eine solche Düngung der Pflanze nur schaden und zu einem Verlust an Leuchtkraft und Buntheit der Blätter führen kann.
Gießen
Sansevieria bevorzugt mäßiges Gießen. Das Substrat im Topf sollte immer ausreichend feucht sein. Im Sommer wird die Zimmerpflanze reichlicher gegossen als im Herbst vor dem Einschalten der Heizung.
Andernfalls kann dies zu Fäulnis der Pflanze und zum Verlust der Blattfarbe führen. Im Winter wird die Sansevieria gegossen, wenn die Erde abgetrocknet ist, sofern alle notwendigen Bedingungen und das Temperaturregime eingehalten werden.
Die Pflanze verträgt einen hohen Kalkgehalt im Wasser recht gut, daher kann Sansevieria mit hartem Wasser gegossen werden. Obwohl die Pflanze kein üppiges Gießen mag, kann man beim Abtrennen eines Teils des Busches vom Rhizom diesen in ein Gefäß mit Wasser stellen, und der Bogenhanf hält darin lange, ohne zu verfaulen.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
- Sansevieria ist nicht besonders anspruchsvoll in Bezug auf die Temperatur und kann daher sowohl in warmen als auch in kühlen Räumen wachsen. Im Frühling und Sommer beträgt die ideale Temperatur für die Pflanze 18-25 Grad, im Herbst und Winter sollte die Lufttemperatur nicht unter 14 Grad fallen. Bei längerem Aufenthalt der Zimmerpflanze bei niedrigen Temperaturen beginnt die Sansevieria zu kränkeln. Kurzfristige Temperaturabfälle auf bis zu 5 Grad sind jedoch durchaus akzeptabel und werden von der Pflanze toleriert. Es ist zu beachten, dass die Temperatur ebenso wie die Beleuchtung ein entscheidender Faktor für die Blütenbildung der Zimmerpflanze ist.
- Für die Sansevieria spielt die Luftfeuchtigkeit weder für ihr Wachstum noch für ihre Blüte eine besondere Rolle, daher schadet es der Pflanze nicht, in einem Raum mit trockener Luft zu stehen. Um die Schönheit der Blätter der Sansevieria zu erhalten, kann man sie jedoch gelegentlich mit Wasser aus einer Sprühflasche bei Raumtemperatur besprühen und mit einem feuchten Tuch von Staub abwischen.
Schnitt
Gelegentlich können verschiedene physikalische Faktoren dazu führen, dass die Blattspitzen der Sansevieria austrocknen. In solchen Fällen sollte der trockene Teil des Blattes vorsichtig abgeschnitten werden, wobei ein paar Millimeter des trockenen Streifens übrig bleiben sollten. Andernfalls beginnt das Blatt vollständig auszutrocknen und wird welk und unansehnlich.
Schädlinge und Krankheiten
Bei falscher Pflege können bei der Sansevieria folgende Krankheiten auftreten:
Vergilbung der Blätter. Die Blätter der Pflanze werden weich und sterben ab. Ursache dafür ist eine Überwässerung des Substrats. In diesem Fall werden alle betroffenen Blätter entfernt und die Pflanze selbst in neue Erde umgetopft. Wenn die Wurzeln ebenfalls zu faulen begonnen haben, kann die Sansevieria nur durch Bewurzelung der Rosettenspitze oder eines Blattteils gerettet werden.
- Welke Blätter und Fäulnis. Die Ursache dieser Krankheit ist eine zu niedrige Raumtemperatur und trockene Erde. Die Zimmerpflanze sollte sofort an einen wärmeren Ort gestellt werden, wobei die beschädigten Blätter entfernt werden.
- Braune Flecken auf den Blättern entstehen aufgrund von zu viel Feuchtigkeit und Lichtmangel.
Bei falscher Pflege können folgende Schädlinge auftreten:
Thrips. Der Parasit legt seine Kolonien auf der Unterseite der Blätter an; auf der Oberseite der Blätter zeigen sich helle Flecken, und das Blatt selbst bekommt einen silbrigen Schimmer. Die einzige Möglichkeit, den Schädling zu bekämpfen, ist das regelmäßige Besprühen der Pflanze mit Insektiziden.
- Spinnmilbe. Die Blätter der Pflanze werden blassgelb. Auf der Oberseite der Blätter sind weißliche Flecken zu sehen, danach sterben die Blätter ab. Bei diesem Befall sollten die Blätter regelmäßig mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Wenn diese Methode nicht hilft, muss die Sansevieria mit Actellik besprüht werden.
- Wolllaus. Der Schädling siedelt sich meist in der Blattrosette der Pflanze an und saugt den Saft aus ihr. Die ersten Anzeichen sind eine Verkrümmung der Blüte und eine Gelbfärbung der Blätter. In diesem Fall wird der Schädling von Hand entfernt, die Rosette abgewischt und die Pflanze mit Karbofos besprüht.
Blüte
Die Sansevieria blüht meistens im Sommer, aber die Jahreszeit spielt für sie keine besondere Rolle. Die Zimmerpflanze treibt einen Blütenstiel aus, an dem sich kleine, zarte weiße Blüten bilden, die äußerlich an Spinnen oder Sternchen erinnern. Die Blüten verströmen einen sehr starken und angenehmen Duft. Während der Blütezeit riecht der ganze Raum. Der Blütenstiel ist etwa halb so lang wie die Blätter der Sansevieria. Die Zimmerpflanze blüht bis zu zwei Wochen. Damit die Sansevieria blüht, muss sie an einem ausreichend hellen Ort stehen und die erforderliche Temperatur eingehalten werden. Noch besser ist es, die Pflanze im Sommer ins Freie zu stellen.
Vermehrung und Pflege danach
Vermehrung der Sansevieria erfolgt auf vegetative Weise durch Teilung des Rhizoms, durch Seitentriebe oder durch Blattteilung.
Bei der Teilung des Rhizoms vermehrt man die Pflanze am besten im Frühjahr. Das Rhizom wird mit einem scharfen Messer geteilt, wobei die Erde nicht von den Wurzeln abgeschüttelt werden sollte.
Das Rhizom selbst wird in mehrere Teile geteilt.
Die abgetrennten Rhizome müssen in ein sandiges Substrat gepflanzt, in einen warmen Raum gestellt und mäßig gegossen werden. Nachdem die Pflanze Wurzeln geschlagen hat, wachsen unten mehrere Triebe, die dann in Töpfe umgepflanzt werden.
Was die Vermehrung durch Seitentriebe betrifft, so ist es besser, diesen Vorgang im Frühjahr durchzuführen.
Die schwierigste Vermehrungsmethode ist die Blattvermehrung. Dazu nimmt man ein altes Blatt, das in 5 cm lange Stücke geschnitten wird. Der Schnitt erfolgt senkrecht zu den Blattadern. Die erhaltenen Stücke müssen an der Luft leicht antrocknen. Dann nimmt man ein Gefäß, das mit feuchtem Sand gefüllt wird. Der Sand wird mit einem Brettchen angedrückt, sodass er 1 cm unter dem Rand des Gefäßes liegt. Anschließend wird eine kleine Furche gemacht, in die die Stecklinge im Abstand von 3 cm voneinander senkrecht eingepflanzt werden. Dann werden die Stecklinge an einen warmen Ort mit ausreichender Luftfeuchtigkeit gestellt. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Die Stecklinge wurzeln nach eineinhalb bis zwei Monaten und werden dann in einzelne Töpfe umgepflanzt.
Ruheperiode
Die Ruheperiode der Sansevieria fällt in die Herbst-Winter-Zeit. In dieser Zeit sollte man die Zimmerpflanze nicht düngen. Die optimale Raumtemperatur für die Pflanze in dieser Zeit beträgt mindestens 14 Grad. Außerdem sollte der Raum ausreichend hell sein. Falls das Licht nicht ausreicht, kann man auf künstliche Beleuchtung mit Lampen zurückgreifen.
Giftigkeit der Pflanze/nützliche Eigenschaften
Seit mehreren Jahrhunderten nutzen afrikanische Schamanen die heilenden Eigenschaften der Sansevieria. Den warmen Pflanzensaft kann man in die Ohren träufeln. Auf diese Weise wirkt er entzündungshemmend und schmerzlindernd. Auch Wunden und verschiedene Hautkrankheiten werden mit dem Saft behandelt. Sansevieria wird als Mittel gegen Entzündungen der Gebärmutteranhänge eingesetzt.
Zimmer-Sansevieria, Pflege, Arten und Sorten mit Fotos, Blattvermehrung
Die Gattung Sansevieria (Sansevieria) umfasst 60 Arten von mehrjährigen, stiellosen Sukkulenten und Blattpflanzen, die in den Regionen Afrikas, Madagaskars, Indiens, Südfloridas und Indonesiens verbreitet sind.
Sukkulenten mit harter und steifer Belaubung gedeihen unter heißen und trockenen Wüstenklimabedingungen, während die Blattarten aus tropischen und subtropischen Regionen stammen.
Der Gattungsname wurde zu Ehren des italienischen Gelehrten und Erfinders Raimondo di Sangro (1710–1771), des Fürsten von Sanseviero, vergeben, der im 18. Jahrhundert den Sukkulenten aus Afrika nach Neapel brachte. Seitdem erlangte die Pflanze große Popularität in Europa.
Die Sansevieria ist eine ideale Zimmerpflanze, die dekorativ und absolut anspruchslos in der häuslichen Pflege ist.
Beschreibung der Sansevieria
Die sukkulenten Vertreter der Gattung, die zu Hause kultiviert werden, werden je nach Laubform in 2 Gruppen unterteilt. In die eine Gruppe fallen hohe Pflanzen mit aufrechten, langen, schwertförmigen Blättern.
Blühende Sansevieria cylindrica
Die zweite Gruppe bilden niedrige Rosetten aus spiralförmig angeordneten kleinen Blättern, die spitz oval, lanzettlich oder zylindrisch sind.
Unter günstigen Wachstumsbedingungen blüht sie einmal im Jahr und treibt einen langen Blütenstiel mit kleinen weißen mit grünlichem Schimmer, cremefarbenen oder rosafarbenen Blüten aus, die einen honigartigen Duft verströmen, der sich am Abend und in der Nacht verstärkt.
Nach der Blüte wächst der Blütenstiel weiter und bringt basale Ableger hervor. Die Pflanzen bilden oft dichte, ausgedehnte Horste, die sich durch kriechende Rhizome ausbreiten.
Sorten und Arten der Sansevieria mit Fotos
Die beliebteste Art in Kultur ist Sansevieria trifasciata mit der größten Anzahl von Sortenformen. Sie zeichnet sich durch dunkelgrüne, schwertförmige Blätter mit unregelmäßigen Querstreifen in verschiedenen Grüntönen aus.
Die Art wird etwa 1 Meter hoch. In unseren Wohnungen ist Sansevieria trifasciata weithin bekannt unter Namen wie ‘Schwiegermutterzunge’, ‘Hechtschwanz’ und ‘Schlangenhaut’.
Sansevieria-Sorten ‘Schwiegermutterzunge’
- Sansevieria ‘Superba’ hat eine unregelmäßige Rosettenform, Blätter mit Marmorzeichnung.
‘Superba’
- Sansevieria ‘Robusta’ — bis zu 30 cm hoch, Blattspreiten graugrün mit auffälligem dunkelgrünem und silbernem Muster.
‘Robusta’
- Sansevieria ‘Gold Flame’ — kurze goldgrüne Blätter bilden eine vasenförmige Rosette. Das innere junge Blatt ausgewachsener Pflanzen kann vollständig goldfarben sein.
‘Gold Flame’
- Sansevieria ‘Black Gold’ — Sorte bis 60 cm Höhe, bildet Rosetten aus aufrechten, dunkelgrünen Blättern mit breiten cremegelben Rändern. Blüht im Sommer oder Herbst mit süß duftenden grünlich-weißen Blüten.
‘Black Gold’
Sansevieria Hahnii – eine Sortenserie, die Zwergkultivare mit goldener, weiß-grüner und dunkelgrüner Blattfarbe umfasst.
Sansevieria Hahnii Gold
Sansevieria ‘Moonshine’ – Blätter silbergrün mit schmalem dunkelgrünem Rand.
Bei geringer Lichtintensität werden sie vollständig grün.
‘Moonshine’
Sansevieria ‘Laurentii’ — die älteste Sorte im Zimmerkultur, 60 cm hoch, mit dunkelgrünen Blättern und einem schmalen silbernen oder gelben Rand.
‘Laurentii’
Sansevieria ‘Silver Princess’ – Blätter schmal und lang, weißgrau mit grünlichem Schimmer.
Sansevieria zeylanica. Eine robuste Art mit langen, dunkelgrünen, schwertförmigen Blättern und welligen, quer verlaufenden hellgrünen oder weißen Streifen.
Sansevieria zeylanica
Sansevieria masoniana. Ursprünglich in Kultur unter dem Namen ‘Mason Congo’ bekannt.
Eine sehr ungewöhnliche Art, die oft als einzelnes großes, ovales und hartes Blatt kultiviert wird, weshalb die Pflanze den Namen ‘Haifischflosse’ erhielt. Die Blätter sind dunkelgrün oder blaugrün mit undeutlichen hellgrünen Flecken und vertragen schwaches Licht gut.
Sansevieria masoniana in der Mitte
Sansevieria kirkii — eine nicht allzu verbreitete Art im Zimmeranbau, deren Blattrosette an einen Seestern erinnert.
Die Blätter sind klein, lanzettlich oder oval mit einem welligen braunen Rand und einem gefleckten Muster auf beiden Seiten. Die Blüte ist grünlich-weiß und duftend.
Sansevieria kirkii
Sansevieria zylindrica oder Zylindrica (Sansevieria cylindrica) stammt aus Südafrika, wo sie als „afrikanischer Speer“ bezeichnet wird.
Die Blätter sind gestreift oder einfarbig, zylindrisch und bis zu 30 cm hoch.
Sorte „Bonselensis“
Bei Kultivierung im Schatten wachsen die Blätter dünn und flexibel und bilden eine fächerförmige Rosette. In der Sonne werden die Blätter dicker und wachsen aufrecht. Unter den Sorten sind Sansevieria „Mikado“ und „Bonselensis“ hervorzuheben.
Besonderheiten der Pflege der Sansevieria
Dieser erstaunliche Sukkulent wird nicht ohne Grund als eisenhart bezeichnet, und seine Anspruchslosigkeit ist mit der von der allseits bekannten Zamioculcas vergleichbar. Die Pflanze passt sich hervorragend an alle Wachstumsbedingungen im Haus an.
Sie fühlt sich gleichermaßen wohl an der Südseite wie an einem schattigen Platz im Raum, und in einem fensterlosen Raum begnügt sie sich mit künstlicher Beleuchtung. Die Zimmer-Sansevieria wird nicht von trockener Luft oder langer Bewässerungspause gestört, sie ist resistent gegen Krankheiten und Schädlinge.
Und das ist noch nicht alles. Der Sukkulent ist ein ausgezeichneter lebender Filter. Die NASA hat ihn in eine Gruppe von 18 Pflanzen aufgenommen — den besten Luftreinigern, die in der Lage sind, viele giftige Verbindungen aufzunehmen und abzubauen.
Beleuchtung und Temperatur
Für den Anbau von Zimmer-Sansevieria ist jede Ausrichtung geeignet, allerdings kann längerer Lichtmangel das Wachstum stoppen und die Buntheit der panaschierten Formen verringern. Daher ist es besser, die Pflanze zumindest mit einer mäßigen Menge Sonnenlicht zu versorgen.
Sansevieria kirkii brown
Der Wachsüberzug auf dem reifen Laub schützt den Sukkulenten vor den sengenden Strahlen der südlichen Ausrichtung, aber junge Blätter können Verbrennungen erleiden, daher sollte man im Sommer Südfenster meiden.
Die Pflanze passt sich an alle Temperaturbedingungen an, aber Experimente mit niedrigen Temperaturen sind nicht zu empfehlen, da Unterkühlung die Entwicklung von Pilzfäule auslöst. Die untere sichere Temperaturgrenze liegt im Winter bei 15 °C, die obere im Sommer bei bis zu 38 °C.
Bewässerung der Sansevieria
Diese einzigartige Zimmerpflanze hat nur eine Schwachstelle — sie hasst überschüssige Feuchtigkeit im Boden, die zu Wurzelfäule und Absterben der Blätter führt.
Daher ist sparsames Gießen notwendig – im Sommer alle 10-14 Tage, im Winter alle 3 Wochen, dabei kann man normales Leitungswasser verwenden, nur nicht kalt. Die Wassermenge hängt auch von der Beleuchtung ab — je weniger Licht, desto weniger Wasser wird benötigt.
Der Sukkulent ist resistent gegen lange Trockenheit und kann mehrere Wochen ohne Bewässerung aushalten. Bei kühlen Bedingungen sollten Sie am Rand des Topfes gießen, damit kein Wasser in die Mitte der Blattrosette gelangt.
Bei der Pflege von Sansevieria kann die Luftfeuchtigkeit vernachlässigt werden, da die Pflanze trockene Luft liebt und sich in Innenräumen wohlfühlt. Es wird nur empfohlen, die Blätter gelegentlich von Staub zu befreien.
Düngung und Umtopfen der Sansevieria zu Hause
Die Pflanze benötigt keine häufige Umtopfung und kann, wenn der Topf es erlaubt, mehrere Jahre darin wachsen. Im Frühjahr werden stark verwachsene Exemplare umgetopft, wenn die Wurzeln nicht mehr in den Behälter passen.
Sie können die Erde für Sansevieria selbst herstellen, indem Sie gekaufte Blumenerde für Topfpflanzen mit Sand oder Perlit im Verhältnis 1:1 mischen.
Eine fertige Mischung für Kakteen ist ideal. Wählen Sie für Sansevieria einen breiten und flachen Topf, für hohe Sorten am besten einen schweren. Auf den Boden wird unbedingt eine 2-3 cm hohe Schicht Blähton zur Drainage gegeben. Die Blattrosette sollte beim Einpflanzen auf Bodenhöhe sein.
Von März bis September wird einmal im Monat mit Kakteendünger gedüngt, aber nur die Pflanzen, die an gut beleuchteten Standorten stehen.
Man kann auch Dünger für Blumen mit dekorativem Laub verwenden, in diesem Fall wird jedoch nur die Hälfte der empfohlenen Dosis im Gießwasser verdünnt.
Vermehrung der Sansevieria
Der Sukkulent vermehrt sich vegetativ – durch Teilung der Rhizome, durch Wurzelausläufer und durch Blattstecklinge.
Im ersten Fall werden die Wurzeln mit Rosetten bei verwachsenen Exemplaren geteilt, abgetrennt und in neue Töpfe gesetzt.
Teilung der Rhizome mit Blattrosetten
Bei Sansevieria ‚Schwiegermutterzunge‘ bewurzeln sich lange Blätter mit einem Teil der Wurzel und abgetrennte Seitenausläufer ebenfalls schnell in der Erdmischung.
Die Zimmer-Sansevieria lässt sich leicht durch Blattstecklinge vermehren. Für den Vorgang nimmt man ein reifes Blatt und teilt es in 5-10 cm lange Stücke. Man lässt sie 2-3 Stunden an einem dunklen Ort, damit die Schnittstellen trocknen.
Dann taucht man die unteren Enden der Blattfragmente in ein Wurzelpulver und steckt sie 1-2 cm tief in feuchte Kakteenerde oder eine Mischung aus Perlit und Sand (1:1). Die Stecklinge stellt man an einen Ort mit indirektem Licht bei einer Temperatur von 20 °C.
Die Erde wird regelmäßig mit einem Sprühgerät befeuchtet. Die Bewurzelung dauert in der Regel 4-6 Wochen, danach können die Setzlinge einzeln oder gleich 2-3 Pflanzen in separate Töpfe umgesetzt werden.
Probleme bei der Pflege der Sansevieria zu Hause
Trotz ihrer Widerstandsfähigkeit kann die Sansevieria unter bestimmten Faktoren leiden, die zu einem Verlust der dekorativen Wirkung und zur Entwicklung von Krankheiten führen.
Trockene Stellen auf den Blattspreiten, Verlust der Spannkraft – zu wenig Wasser oder zu heiße Wachstumsbedingungen.
Verschwindende Muster auf den Blättern — zu wenig Licht.
Dunkle Flecken auf den Blättern und die Entwicklung von Fäulnis sind erste Anzeichen von Überwässerung und Nässe, besonders bei niedrigen Temperaturen.
Behandlung – Austausch der Erde, Behandlung mit einem Fungizid und richtige Bewässerung.
Überwässerung führt auch zur Fäulnis des Wurzelhalses, wodurch die Blattrosette weich wird und bricht.
Schwärzung und Erweichung der Blattspreiten – Einwirkung niedriger Temperaturen, z.B. wenn die Blätter bei starkem Frost die Fensterscheibe berühren. Die Pflanze wird an einen Ort mit einer Temperatur über 16 °C gestellt und die betroffenen Teile werden entfernt.
Trockene, verbrannte Blattfragmente — entstehen durch Berührung des Glases an heißen Sommertagen an einem Südfenster.
Weiche, schlaffe junge Blätter — übermäßige Düngung.
In seltenen Fällen kann die Pflanze von Wollläusen befallen werden. Der Sukkulent wird mit dem Insektizid Actellic 50 EC (0,1 %) besprüht oder mit Alkohol eingerieben, und die Insekten werden mit einem Wattepad entfernt.
Sansevieria

Sansevieria, wie sie in einigen botanischen Quellen genannt wird, gehört zur Familie der Spargelgewächse. Die Pflanze hat eine gut entwickelte Blattrosette und zählt zu den immergrünen Stauden. Die Gattung umfasst über 60 Artenvariationen.
Sansevieria ist in tropischen und subtropischen Zonen verbreitet. Wild wachsende Pflanzen kommen auf Madagaskar, in afrikanischen Ländern, Indien und Indonesien vor. Die Pflanze bevorzugt trockene und steinige Substrate.
Kultivierte Arten benötigen wenig Aufmerksamkeit und passen sich schnell an das Leben in der Wohnung an. Blumenzüchter sind seit langem mit dieser erstaunlichen stammlosen Staude vertraut.
Wenn die Pflanze an die Sonne gestellt wird, kann man einen schimmernden Glanz und Glätte erkennen. Aufgrund des untypischen Baus der vegetativen Organe wird die Pflanze im Volksmund oft als 'Schlangenhaut' oder 'Schwiegermutterzunge' bezeichnet. Sansevieria kann mit Sukkulenten in ihrer Trockenheitsresistenz konkurrieren. Das leuchtende Laub verliert auch bei längerem Fehlen von Feuchtigkeit nicht seine Farbe. Designer haben gelernt, mit dieser Pflanze interessante Blumenarrangements zur Verschönerung von Innenräumen zu gestalten. Wegen der langen Blätter wird Sansevieria oft in Büroräumen verwendet.
Beschreibung und Besonderheiten der Sansevieria

Sansevieria hat lange, keilförmige Blätter, die nach oben wachsen. Die Blätter haben eine Länge von 35 bis 40 cm. An den Blütenständen kann man kleine Blüten beobachten, die violette und weiße Tönungen haben. Die Blüten haben einen reichhaltigen und scharfen Duft, obwohl sie unscheinbar und unauffällig aussehen.
Es ist erwähnenswert, dass die Stacheln der Sansevieria in vergangenen Zeiten aufgrund ihrer Härte und Elastizität aktiv als Nadeln für Grammophone verwendet wurden. Und in Zentralafrika stellte man aus dieser prächtigen Pflanze starke Seile und verschiedene grobe Stoffe her.
- Das Laub der Sansevieria filtert die Luft von Formaldehyd und füllt den Wohnraum mit Sauerstoff.
- Alle oberirdischen Teile der Blume sind giftig, daher sollten die Töpfe an einem für Kinder und Haustiere unzugänglichen Ort aufbewahrt werden. Das Umtopfen oder Beschneiden der Büsche wird mit Schutzhandschuhen empfohlen.
- Selbst das langweiligste Interieur erstrahlt in frischen Farben, wenn man eine bunte, buntblättrige Sorte der Sansevieria besitzt.
- Im Süden wird die Pflanze oft in städtischen Garten- und Parkanlagen angebaut.
- Manchmal ist die Oberfläche der Blätter mit klebrigen Tröpfchen ähnlich wie Nektar bedeckt. In dieser Zeit scheint es, als ob die Pflanze „weint“.
Grundregeln für den Anbau von Sansevieria
In der Tabelle sind die kurzen Pflegeregeln für Sansevieria zu Hause aufgeführt.
| Lichtverhältnisse | Die Sansevieria liebt halbschattige Plätze, an die helles und diffuses Licht gelangt. |
| Haltungstemperatur | In den Sommermonaten beträgt die optimale Lufttemperatur 20–22 Grad, und im Winter wird darauf geachtet, dass die Quecksilbersäule nicht unter 16 Grad fällt. |
| Bewässerungsregime | Der Boden benötigt eine systematische und mäßige Bewässerung; mit Beginn des Herbstes wird viel seltener gegossen. |
| Luftfeuchtigkeit | Im Raum sollte eine normale Luftfeuchtigkeit herrschen; trockene oder zu feuchte Luft wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Pflanze aus. |
| Düngungen | Dünger werden nur in der Phase des aktiven Wachstums ausgebracht, und zwar einmal im Monat. Es wird empfohlen, spezielle mineralische Mischungen für dekorative Blattpflanzen zu verwenden. Auch Kakteendünger sind geeignet. |
| Umtopfen | In jungen Jahren wird alle paar Jahre umgetopft. Ältere Pflanzen werden nur einmal alle 3 Jahre umgetopft. |
| Ruheperiode | Die Pflanze ruht fast nicht, die Lebensprozesse verlaufen gleichmäßig und sind unabhängig von der Jahreszeit. |
| Vermehrung | Sansevieria wird durch Stecklinge vermehrt oder das Rhizom wird geteilt. |
| Schädlinge | „Schwiegermutterzunge“ wird hauptsächlich von Kolonien der Wollläuse, Thripse und Spinnmilben befallen. |
| Krankheiten | Infolge falscher Pflege steigt das Risiko von Pilzinfektionen: Wurzelfäule und Anthraknose. |
Pflege der Sansevieria zu Hause

Bevor man sich die Blume anschafft, muss man alle Feinheiten des Anbaus studieren. Die Einhaltung der Pflegeregeln bewahrt die Sansevieria vor Krankheiten und Wachstumsproblemen. Wie andere Spargelgewächse entwickelt sich die Sansevieria normal, wenn sie sich in ihrem gewohnten Lebensraum befindet, der für ihre wilden Verwandten charakteristisch ist.
Die "Schwiegermutterzunge" gilt als pflegeleichte Zierpflanze. Wenn Sie den Standort und das Pflanzgefäß geschickt auswählen, können sich die Büsche schneller anpassen.
Um eine schöne und wirkungsvolle Sansevieria zu züchten, sollten Sie die folgenden Regeln beachten:
- Einmal im Jahr zu düngen ist ausreichend. Sie können häufiger düngen, dann beginnt die Pflanze, kräftiger Blätter zu entwickeln.
- Der optimale Standort für den Topf ist eine gut beleuchtete Fensterbank. Es spielt keine Rolle, wie warm oder kalt es am Fenster ist. Wichtig ist, dass die Blätter natürliches Licht bekommen.
- Mittags, wenn die sengenden Sonnenstrahlen durch das Fenster fallen, sollten Sie die Pflanze beschatten. Sonst riskieren die Blätter, Verbrennungen zu bekommen. Die Abendstrahlen der untergehenden Sonne sind ungefährlich.
- Beim Gießen des Substrats sollten Sie Mäßigung walten lassen. Wenn sich die Feuchtigkeit lange am Topfboden staut, ist das Wurzelsystem von Fäulnis bedroht. Pilze befallen schnell die Oberfläche der Wurzeln.
Beleuchtung
Obwohl die Pflanze es mag, näher an der Sonne zu sein, kann sie auch an einem dunklen Ort oder im Halbschatten gut existieren. Zu jeder Jahreszeit können Sie die Sansevieria auf der Fensterbank halten. Wenn die Pflanze wächst, stellen Sie sie auf den Boden und pflanzen Sie sie in einen größeren Topf um.
Bewässerung

Eine gekaufte oder selbst gepflanzte Sansevieria wird nicht normal wachsen, wenn Sie mit dem Gießen experimentieren. Selbst erfahrene Gärtner machen manchmal Fehler und gießen die Setzlinge zu viel. Um die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren, ist es sinnvoll, einen speziellen Feuchtigkeitsindikator zu kaufen – einen Feuchtigkeitsmesser, der den Zustand des Bodens anzeigt und mitteilt, wann eine erneute Bewässerung nötig ist.
Für die Bewässerung der Sansevieria verwenden Sie Regen- oder Flaschenwasser. Oder Sie lassen einfach normales Leitungswasser auf Raumtemperatur stehen. Kaltes Leitungswasser schadet den Wurzeln. Wenn das Wetter draußen kühl wird, passen Sie den Gießplan an, indem Sie die Wassermenge um die Hälfte reduzieren.
Pflanzen, die bereits "ausgewachsen" sind, müssen seltener gegossen werden als junge, da erwachsene Pflanzen faulen, wenn sie zu viel Wasser bekommen.
Luftfeuchtigkeit
Die Sansevieria passt sich leicht an jede Luftfeuchtigkeit an. Wenn jedoch im Winter in dem Raum, in dem der Topf steht, die Temperatur unter 16 Grad fällt, kann die Pflanze krank werden. Wenn sie längere Zeit in einem kalten Raum steht, verliert die nicht abgehärtete Pflanze ihre dekorativen Vorteile. Da sich auf den Blättern mit der Zeit Staub ansammelt, wird empfohlen, die Büsche regelmäßig feucht abzuwischen.
Boden

Für die Anzucht der Sansevieria sollten Sie keine Gartenerde verwenden. Sansevierien gedeihen besser in einer gekauften Erdmischung, bestehend aus Rasenerde, Lauberde und Sand. Das Mischungsverhältnis der Bestandteile beträgt 2:1:1. Als zusätzliches Drainagematerial fügt der Hersteller von Spezialmischungen noch gebrochenen Perlit und zerkleinerten Kies hinzu.
Düngung
Düngen Sie die Sansevieria im Frühling und Sommer einmal im Monat. Zu diesem Zweck verdünnen Sie flüssigen Kakteendünger oder verwenden Dünger für Zierpflanzen. Überdüngung mit Stickstoff schadet der Pflanze. Gärtner empfehlen, die Konzentration der Nährstoffe zu reduzieren, um die Wurzeln nicht zu verbrennen. Für buntblättrige Sorten stellen Sie die Lösung dreimal schwächer her als für einfarbig grüne Artgenossen. Bei regelmäßiger Zugabe einer gesättigten Lösung verlieren die Blätter ihr ursprüngliches Muster und nehmen eine einfarbige Färbung an.
Umtopfen
Solange das Wurzelsystem noch nicht so weit gewachsen ist, dass es den gesamten Topf ausfüllt, können Sie das Umtopfen verschieben. In jungen Jahren topfen Sie die Sansevieria alle zwei Jahre um. Ältere Pflanzen werden nur alle drei Jahre umgetopft. Füllen Sie den neuen Behälter vorher mit geeigneter Erde.
Wenn die Wurzeln aus den Drainagelöchern herausschauen, ist das ein Zeichen für Sie, dass es Zeit zum Umtopfen ist. Die Pflanze wird sich schlecht entwickeln, wenn Sie sie in einem zu kleinen Topf lassen. Wählen Sie für das Umtopfen einen Behälter mit dicken Wänden aus Ton. Ein Tontopf ist viel stabiler als ein Plastikbehälter, den das ausladende Laub leicht umwerfen kann. Der Topf sollte geräumig und breit sein. Geben Sie eine Drainageschicht auf den Boden, damit überschüssiges Wasser nach dem Gießen schnell in den Untersetzer abfließen kann und nicht in der Nähe der Wurzeln steht.
Vermehrungsmethoden der Sansevieria

Teilung des Rhizoms
Die Sansevieria vermehrt sich durch Seitenableger, Blattstecklinge oder durch Rhizomteilung. Die letztere Methode wird im Frühjahr durchgeführt. Die Rhizomteilung können Sie mit dem Umtopfen verbinden. Entnehmen Sie den Busch vorsichtig aus dem Topf und schneiden Sie das Rhizom mit einem scharfen Messer in gleich große Teilstücke. Achten Sie darauf, dass jedes Teilstück einen Wachstumspunkt behält, da sonst keine Jungpflanze entsteht. Pflanzen Sie die Teilstücke in Töpfe und bewahren Sie sie an einem warmen Ort auf; befeuchten Sie sie nach Bedarf. Die Methode der Rhizomteilung ist für alle Sansevieria-Arten geeignet, unabhängig davon, ob die Pflanzen bunt oder einfarbig sind.
Durch Blattstecklinge
Man wählt ein altes Blatt aus und schneidet es in Stücke. Die Länge jedes Abschnitts beträgt 4-5 cm. Die Stecklinge werden an der Luft welken gelassen, bevor sie in die Erde gesetzt werden. Die Abschnitte bewurzeln in einer Kiste mit Sand, in die sie in einem Winkel von 45 Grad eingetaucht werden. Um den Bewurzelungsprozess zu starten, wird den Pflänzchen eine Art Haube aufgesetzt. Als Haube verwendet man eine abgeschnittene Flasche oder ein Glasgefäß. Die Stecklinge werden von unten gegossen, und zwar über die Untertasse.
Nach 1-1,5 Monaten treibt der Steckling Wurzeln und kleine grüne Blättchen. Der nächste Schritt der Stecklingsvermehrung ist das Umtopfen in einen dauerhaften Topf. Die Erdmischung verwendet man mit genau derselben Zusammensetzung wie für eine erwachsene Pflanze. Die Methode ist nur für Sorten mit einfarbig grünem Laub erfolgreich. Natürlich kann man versuchen, einen Steckling von einem bunten Strauch zu schneiden, aber die bewurzelte Pflanze wird dennoch vollständig grün sein.
Die richtige Pflege der Sansevieria in Innenräumen

Die Sansevieria ist eine stammlose immergrüne Pflanze aus der Familie der Spargelgewächse. Unter den Zimmerpflanzen wird sie wegen ihrer Anspruchslosigkeit und Pflegeleichtigkeit geschätzt. Aufgrund ihres Aussehens kann sie als Dekoration im Haus dienen.
Sorten der Sansevieria
In der Natur gibt es mehr als 50 Pflanzenarten, die im Haus angebaut werden. Die am weitesten verbreiteten und bekanntesten Sorten der Sansevieria sind:
- Laurentii;
- Weiße;
- Hahnii;
- Futura;
- Robusta.
Die älteste und beliebteste unter allen Arten ist Laurentii.
Sie hat vertikale dunkelgrüne Blätter, an den Rändern ein deutlich ausgeprägter Streifen in Gelb. Ihre Breite kann variieren, von 4 cm bis zu 10 cm. In der Länge kann die Pflanze von 20 cm bis zu 1 Meter erreichen.
Die Weiße Sansevieria wurde im Jahr 1948 gezüchtet. Ihr charakteristisches Merkmal sind weiße Streifen, die sich mit dunkelgrünen abwechseln. Die Blätter sind hart, wachsen vertikal und sind etwas kürzer als bei der wild wachsenden Art. Sie unterscheidet sich von anderen Arten durch ihr langsames Wachstum.
Die Sorte Hahnii wurde 1941 entdeckt und erlangte sofort große Beliebtheit. Sie hat kurze Blätter, die von der Mitte weg gebogen sind und eine an ein Vasen erinnernde Rosette bilden. Sie sind dunkelgrün gefärbt und dicht. Die Pflanze wird etwa 30 cm hoch. Es gibt einige Varietäten dieser Sorte:
- Golden;
- Silver;
- Hahnii Cristata.
Futura ist ebenfalls eine verbreitete und beliebte Sorte, ähnlich wie Laurentii. Sie hat etwas breitere und kürzere Blätter. Der gelbe Streifen am Rand ist etwas dünner. Sie gilt als eine neuere Sorte der Sansevieria.
Robusta ist eine Sorte, die der Sorte Futura sehr ähnlich ist. Sie hat jedoch keinen gelben Streifen. Die Farbe ähnelt der der wilden Pflanze.
Luftfeuchtigkeit und Bewässerung der Sansevieria
Die Sansevieria ist eine anspruchslose Zimmerpflanze und kann sogar für den Anbau durch Anfänger geeignet sein. Aber wie andere Zimmerpflanzen benötigt sie bestimmte Wachstumsbedingungen.
Die Pflanze bevorzugt trockene Luft und benötigt kein Besprühen. Es ist jedoch notwendig, die Blätter mit einem feuchten Tuch von Schmutz und Staub zu reinigen.
Mit der Reinigung der Blätter der Sansevieria kommen sogar Kinder zurecht.
Sie ist außerdem eine trockenheitsresistente Pflanze, die Bewässerung sollte nach dem Austrocknen der Erde und regelmäßig erfolgen:
- Im Sommer sollte einmal pro Woche gegossen werden.
- Im Winter ein- bis zweimal im Monat.
Für das Gießen nehmen Sie am besten abgestandenes Wasser mit Raumtemperatur. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht im Topf stagniert und nicht in die Blattrosette gelangt, da die Blätter sonst weich werden und faulen können.
Temperatur und Beleuchtung in Innenräumen
Im Winter kann die Temperatur bis zu 5 Grad betragen, optimal sind jedoch 15 Grad. Achten Sie vor allem darauf, dass die Wurzeln nicht faulen. Im Sommer verträgt die Sansevieria bis zu 30 Grad. Sie liebt gut beleuchtete Standorte. Im Schatten wird sie dunkel, beginnt zu verblassen und das Wachstum verlangsamt sich.
Im Winter sollten Sie für die Pflanze eine zusätzliche Beleuchtung einrichten.
Boden und Düngung
Die Sansevieria bevorzugt leichte Erde, eine Kakteenerde kann geeignet sein. Sie können die Mischung selbst herstellen:
- nährstoffreiche Erde;
- Rasenerde;
- Sand;
- Humus;
- Torf.
Auf den Boden des Topfes sollten Sie eine Drainage aus Kies oder Blähton legen.
Wie alle Zimmerpflanzen benötigt die Sansevieria Dünger. Während der Winterruhe ist keine Düngung nötig. Mit Beginn des Frühlings sollten Sie sie zweimal im Monat mit mineralischem Dünger versorgen.
Düngung der Sansevieria
Vermehrung in Innenräumen
Die Vermehrung der Sansevieria zu Hause ist auf verschiedene Weise möglich:
- durch Teilung des Rhizoms;
- durch Teilung der Blätter;
- durch Samen.
Bei der Vermehrung durch Rhizomteilung müssen Sie die Wurzel mit einem scharfen Messer in Teile schneiden, sodass jeder Teil einen eigenen Wachstumspunkt hat. Pflanzen Sie diese in einzelne Töpfe mit vorbereiteter nährstoffreicher Erde. Stellen Sie die Töpfe an einen warmen, hellen Ort und gießen Sie mäßig. Diese Vermehrungsmethode sollten Sie am besten im Frühjahr beginnen, damit die einzelne Pflanze bis zum Winter ausreichend gekräftigt ist.
Bei der Vermehrung durch Blattteilung müssen Sie das Blatt in mehrere Teile von jeweils 5 cm Länge schneiden.
Pflanzen Sie jedes Stück schräg in eine Kiste mit Sand. Decken Sie die Kiste mit einer Plastiktüte ab und stellen Sie sie an einen warmen, hellen Ort. Die Stecklinge werden über den Untersetzer gegossen. Nach einem Monat, wenn die Stecklinge Wurzeln geschlagen haben, sollten Sie sie in Kisten mit Erde umtopfen.
Die Samen befinden sich in einer Hülse; Sie müssen sie trocknen, ohne sie aus der Hülle zu nehmen. Anschließend werden sie in Kisten mit nährstoffreicher Erde ausgesät und mit Folie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.
Das Gießen erfolgt mit einer Sprühflasche oder über den Untersetzer. Nach 2 Wochen, nach der Keimung, erscheinen bereits Sämlinge. Nach einem Monat, wenn sie kräftig genug sind, werden sie einzeln in Töpfe umgepflanzt.
3>Umtopfen
Sie sollten die Zimmerpflanze umtopfen, sobald der Topf mit Wurzeln gefüllt ist. Ausgewachsene Pflanzen sollten zweimal im Jahr umgetopft werden.
Junge Pflanzen sollten Sie jährlich umtopfen. Verwenden Sie einen stabilen Topf mittlerer Größe, damit er nicht durch die kräftigen Wurzeln zerbricht. Am besten eignet sich ein Tontopf.
Machen Sie in einem vorbereiteten Blumentopf mit fruchtbarer Erde eine Vertiefung und setzen Sie die Blume hinein. Verdichten Sie die Erde um den Strauch herum und gießen Sie reichlich. In der ersten Zeit nach dem Umtopfen sollte die Schwiegermutterzunge an eine Stütze gebunden werden, da sich die Blätter sonst verbiegen und abfallen können.
3>Krankheiten und Schädlinge
Die Sansevieria wird im Gegensatz zu anderen Zimmerpflanzen sehr selten von Krankheiten und Schädlingen befallen.
Bei unzureichender Pflege können jedoch einige Probleme auftreten:
- Die Blätter bekommen Flecken. Entfernen Sie die Pflanze aus dem Licht oder senken Sie die Temperatur.
- Fäulnis. Reduzieren Sie das Gießen und entfernen Sie betroffene Teile.
- Spinnmilben. Durch diesen Schädling verändert sich die Farbe, die Blätter werden hell und fallen ab. Behandeln Sie die Blätter mit einer Seifenlösung oder besprühen Sie sie mit einem Insektizid.
- Thripse. Die Blätter werden braun, und die Insekten bilden sich auf der Unterseite der Blätter. Zur Bekämpfung besprühen Sie die Pflanze mit einem Insektizid.
- Wolläuse setzen sich an der Basis der Blüte fest und saugen alle Nährstoffe aus ihr heraus.
In der Folge werden die Blätter gelb, kräuseln sich und sterben ab. Die Schädlinge können von Hand eingesammelt werden, anschließend behandeln Sie die Pflanze mit einer Karbofos-Lösung.
Aufgrund der enthaltenen Nährstoffe wird die Sansevieria in der Volksmedizin verwendet. Sie wird bei der Herstellung verschiedener Präparate eingesetzt:
- Abführmittel;
- Entzündungshemmer;
- Gallenmittel;
- Expektorantien;
Die Pflanze wird auch bei der Herstellung von Seife und Shampoo verwendet, und in der Medizin zur Behandlung des Urogenitalsystems, von Mittelohrentzündung und Hautverletzungen.
Die Sansevieria ist pflegeleicht, kann fast 2 Wochen ohne Pflege überstehen und nicht austrocknen. Darüber hinaus enthält sie viele nützliche Stoffe, sieht schön aus und kann als Hausapotheke dienen.
2>Grundanforderungen an die Pflege von Sansevieria
Sansevieria, oder Bogenhanf (Sansevieria) – Es ist eine stängellose, krautige, immergrüne, mehrjährige Sukkulente, die zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehört. Sie wächst in Savannen und Subtropen Afrikas, Amerikas und Asiens. Es gibt etwa 60 Arten dieser Pflanze. Als Zimmerpflanze wird sie wegen ihrer Anspruchslosigkeit geschätzt. Aufgrund ihres Aussehens wird sie häufig in der Innenraumgestaltung verwendet.
- Ideale Bedingungen für den Anbau von Sansevieria
- Standort und Beleuchtung
- Temperatur und Luftfeuchtigkeit
- Wie pflegt man den immergrünen Strauch?
- Welche Bewässerungsweise liebt der «Bogenhanf»?
- Wie oft und womit düngen?
- Schnitt der Sansevieria
- Umtopfen und Auswahl der Erde
- Wie vermehrt man Sansevieria zu Hause?
- Mögliche Probleme und Schädlinge von Sansevieria
- Verwendung und gesundheitliche Vorteile
Ideale Bedingungen für den Anbau von Sansevieria
Diese Pflanze eignet sich nicht nur für Anfänger im Gärtnern, sondern auch für diejenigen, bei denen noch kein einziger Vertreter der Flora überlebt hat, denn sie führt in allen möglichen Ranglisten der Widerstandsfähigkeit. Dennoch hat Sansevieria ihre eigenen Bedürfnisse, und vor dem Pflanzen sollte man sich mit den Besonderheiten der Anbautechnik vertraut machen.
Standort und Beleuchtung
Da die Heimat der Sansevieria reich an Sonnenlicht ist, sollte man ihr helles Licht bieten. Ein Platz auf jeder Fensterbank Ihres Hauses ist geeignet. Am besten eignet sich die Südwest- oder Südostseite.
Die hellsten Sorten benötigen das meiste Licht; im tiefen Schatten verblasst die Blattfarbe, wird fast einfarbig, und das Wachstum stoppt. Natürlich stirbt die Pflanze bei unzureichender Beleuchtung nicht ab, aber sie entwickelt sich schlechter.
Auch ein Standort am heißen Südfenster wird die Sansevieria nicht umbringen, nur in den sonnigsten Stunden sind Verbrennungen möglich, dann ist eine Beschattung erforderlich.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Im Sommer ist jede Temperatur geeignet, selbst +30 °C schaden der Sansevieria nicht. Im Winter kann sie kurze Perioden mit bis zu +5 °C vertragen, aber es ist besser, die Temperatur nicht unter +16 °C fallen zu lassen, damit die Wurzeln nicht faulen.
Trockene Luft ist vorzuziehen, Besprühen ist nicht erforderlich, besonders bei niedrigen Temperaturen. Aber von Zeit zu Zeit sollten Sie die Blätter mit einem feuchten Schwamm vom Staub befreien.
Wie pflegt man einen immergrünen Strauch?
Die Pflege der Sansevieria zu Hause ist minimal; es reicht aus, einfache Regeln zu befolgen, und die Pflanze wird sich wohlfühlen.
Welchen Bewässerungsmodus mag der «Bogenhanf»?
Der Bogenhanf ist eine trockenheitsresistente Pflanze, und man sollte ihn nicht überwässern. Die Bewässerung der Sansevieria sollte regelmäßig, aber maßvoll sein.
Im Frühling und Sommer – einmal alle 5–7 Tage (bei bewölktem Wetter seltener), sobald die Erde abgetrocknet ist.
Im Winter – 1- bis 2-mal im Monat, einen Tag nach dem Trocknen der Erde. Geeignet ist Regenwasser, destilliertes Wasser oder abgestandenes Wasser mit Raumtemperatur.
Achten Sie darauf, dass die Bewässerung nicht übermäßig ist (besonders bei kühlen Bedingungen) und kein Wasser in die Rosette gelangt. Denn dies ist der Grund, warum die Blätter der Sansevieria weich und schlaff werden, warum sie gelb werden und an der Basis faulen.
Wie oft und womit düngt man?
Im Winter benötigt diese anspruchslose Pflanze gar keinen Dünger, aber vom späten Frühling bis zum frühen Herbst kann man alle 2 bis 4 Wochen düngen. Dazu verwendet man Dünger für Kakteen und Sukkulenten oder normale Mineraldünger.
Beschneiden der Sansevieria
Der Beschneidungsvorgang der Sansevieria ist sehr einfach. Beachten Sie das Prinzip der Mäßigung – denn übermäßiges Beschneiden kann das Wachstum stoppen – und entfernen Sie alte, stark beschädigte, unansehnlich gewordene Blätter sowie vergilbte und angefaulten Teile. Die Blattspitzen sollten Sie nicht abschneiden.
Umtopfen und Auswahl der Erde
Das Umtopfen der Sansevieria sollte im Frühling oder Frühsommer erfolgen. Sie hat eine gute Wachstumsrate, daher werden junge Exemplare alle 2 Jahre umgetopft, ausgewachsene alle 3 Jahre.
Ein Signal für Sie sind die aus dem Topf ragenden Wurzeln. Wählen Sie einen neuen Topf mit dicken Wänden, schwer, besser breit und flach, da diese Pflanze ein kräftiges oberflächliches Wurzelsystem hat. Es muss unbedingt eine gute Drainageschicht vorhanden sein (geeignet sind Kieselsteine, Blähton).
Wenn Sie erst eine Sansevieria erworben haben, sollte der Wurzelballen vollständig entfernt werden, da gekaufte Erden meist zu torfig und ausgelaugt sind. Untersuchen Sie dann die Wurzeln auf Schäden oder Fäulnis.
Über die Drainageschicht (mindestens 1/3 des Behälters) geben Sie die Erde. Geeignet ist leichte, schnell trocknende und nährstoffarme Erde. Sie können spezielle Erden für Kakteen und Sukkulenten verwenden oder zu gleichen Teilen Sand, Rasen- und Laubede mischen.
Jetzt können Sie die Sansevieria pflanzen. Drücken Sie die Wurzeln leicht mit Erde an und gießen Sie reichlich. Nach dem Umtopfen sollten hohe Pflanzen an eine Stütze gebunden werden, da die kräftigen Blätter überhängen können und die Sansevieria aus dem Topf fallen könnte.
Wie vermehren Sie Sansevieria zu Hause?
Die Vermehrung ist durch Teilung des Rhizoms, des Blattes oder durch Seitenausläufer sowie durch Samen möglich.
Bei der Teilung des Rhizoms wird es mit einem scharfen Messer so durchtrennt, dass jeder Teil seinen eigenen Wachstumspunkt hat. Pflanzen Sie jedes Fragment in einen eigenen Topf und stellen Sie es an einen warmen Ort mit mäßiger Bewässerung.
Bei der Teilung des Blattes teilen Sie es in Stücke von 4-5 cm Länge, lassen Sie sie kurz an der Luft trocknen und stecken Sie das untere Ende jedes Stücks in Sand (in einem Winkel von 45°). Dann decken Sie jedes Fragment mit einer Flasche oder einem Glas ab und stellen es an einen warmen, hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Beim Gießen wird das Wasser in den Untersetzer gegossen. Nach 30-40 Tagen, sobald die Sansevieria bewurzelt ist und Knospen erscheinen, können Sie sie in einen Behälter mit Erde umtopfen. Diese Methode ist nicht für bunte Sorten geeignet, da sie bei dieser Vermehrungsmethode ihre dekorativen Streifen verlieren und einfarbig werden.
Sie können auch einen Ableger vom Hauptstamm trennen und ins Wasser stellen. Nach etwa einem Monat bilden sich Wurzeln, und der Setzling kann in die Erde gepflanzt werden.
Wenn Sie nach der Blüte auf der Erde um die Pflanze herum einen dillähnlichen Bewuchs sehen, können Sie die Samen sammeln und in die Erde aussäen. Sie müssen sie nicht bedecken. Die Keimlinge erscheinen nach 10-15 Tagen. Sie können sie nach 1 Monat pikieren.
Mögliche Probleme und Schädlinge der Sansevieria
Sie werden wahrscheinlich keine ernsthaften Probleme mit der Sansevieria haben, aber einige Unannehmlichkeiten, meist aufgrund falscher Pflege, sind möglich.
Wenn dunkle Flecken auf den Blättern erscheinen, haben Sie wahrscheinlich bei niedrigen Temperaturen zu viel gegossen.
Bei gelben Blättern ist wahrscheinlich Lichtmangel oder ein zu kleiner Topf die Ursache.
Wenn die Spitzen welken, austrocknen und gelb werden, sind sowohl Lichtmangel, übermäßiges Gießen als auch zu niedrige Temperaturen möglich.
Die Blätter sind weich geworden und biegen sich in der Mitte – wahrscheinlicher ist, dass sie sich auf der Suche nach Licht gestreckt haben und ihr eigenes Gewicht nicht tragen können.
Warum hat die Sansevieria rollen sich die Blätter ein? Möglicherweise vergessen Sie, sie über einen längeren Zeitraum zu gießen.
Die Sansevieria kann eine blassgelbe Farbe annehmen, und auf den Blättern erscheinen weiße Flecken. All dies sind Symptome eines Befalls mit Spinnmilben.
Um ihn loszuwerden, müssen die Blätter ständig mit einem feuchten Schwamm abgewischt oder mit einem speziellen Insektizid behandelt werden. Zur Vorbeugung befeuchten Sie regelmäßig die Luft.
Zur Bekämpfung von Thripsen, die sich in Form von hellen Flecken auf den Blättern und einer Vielzahl von Larven auf der Unterseite zeigen, muss die Pflanze mehrmals mit Insektiziden behandelt werden.
Wenn die Blätter gelb werden und sich verkrümmen, ebenso wie die Blütenstiele, handelt es sich wahrscheinlich um einen Befall mit Wollläusen. Entfernen Sie die Schädlinge von Hand und wischen Sie die Blätter mit einem feuchten Tuch ab. Bei starkem Befall ist auch der Einsatz von Insektiziden möglich.
Anwendung und wohltuende Eigenschaften
Der Bogenhanf ist reich an biologisch aktiven Substanzen. Für die moderne Medizin sind vor allem die Saponine wichtig.
Sie werden bei der Herstellung von abführenden, entzündungshemmenden, gallentreibenden sowie schleimlösenden Präparaten verwendet.
Saponine haben schaumbildende Eigenschaften und werden daher bei der Herstellung von Shampoos und Flüssigseife eingesetzt.
In der Volksmedizin wird der Bogenhanf zur Behandlung von Blasenentzündung, Mittelohrentzündung, Entzündungen der Mundhöhle, Schnittwunden und anderen Hautverletzungen eingesetzt.
Die Anwendung wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, da die Pflanze Substanzen enthält, die eine abtreibende Wirkung haben.
Der Bogenhanf ist eine praktisch unverwüstliche Pflanze, die auch ohne Pflege für 1-2 Wochen nicht eingeht oder vertrocknet. Zudem hat sie ein ansprechendes Aussehen und zahlreiche nützliche Eigenschaften.