Die Woche ist insgesamt günstig für Garten- und Gemüsearbeiten, mit Ausnahme des 18. April. Dieser Tag fällt übrigens nicht auf traditionell kritische Phasen — Neumond oder Vollmond, jedoch dauert der Mondaufenthalt im Zeichen Löwe — was ab und zu vorkommt — entgegen dem üblichen Zyklus einen Mondtag länger. Dies wiederum wirkt sich nach Aussage der Agroastrologen negativ auf die Lebenszyklen der Kulturpflanzen aus, und in solchen Momenten sollte man sie besser in Ruhe lassen. Hingegen sind Arbeiten mit der Erde durchaus angebracht.
Inhaltsverzeichnis:
15. April — zunehmender Mond im Krebs
Wir setzen die Tätigkeiten der vorherigen Tage fort, nämlich die Durchführung von Veredelungen an Obstbäumen auf alle Arten. Wir erinnern nur daran, dass diese Arbeiten unbedingt mit ordnungsgemäß vorbereitetem Werkzeug durchgeführt werden müssen. Das verwendete standardmäßige Gartenmesser sollte gut geschärft und außerdem in einer dunklen Kaliumpermanganatlösung desinfiziert sein.
16.-17. April — zunehmender Mond im Löwen
Wenn es die Wetterbedingungen zulassen, kann man im Freiland unter Folie Radieschen, Dill, Blattpetersilie, Blattsalate für den frühen Verzehr aussäen. Bevorzugung sollte Sorten gegeben werden, die zumindest relativ widerstandsfähig gegen Spätfröste sind.
18. April — zunehmender Mond im Löwen.
Ein ungünstiger Tag für Arbeiten mit Pflanzen. Wenn es jedoch Arbeiten gibt, die mit Umgraben, Düngen verbunden sind — aber nicht mit Unkrautjäten — dann kann man diese auch jetzt durchführen.
19.-20. April — zunehmender Mond in der Jungfrau
Die erste Frühlingsbehandlung des Gartens — von Obstbäumen und Beerensträuchern — gegen Krankheiten und Schädlinge. Vergessen Sie nicht die Regeln der persönlichen Sicherheit: Behandlungen dürfen nur in spezieller dichter, wasserdichter Kleidung, Handschuhen, Maske und Atemschutz durchgeführt werden. Nach Abschluss muss die Kleidung gründlich gewaschen werden.
21.-23. April — zunehmender Mond in der Waage
Das Ausbringen von organischen und Stickstoffdüngern auf die Beete im Freiland. Denken Sie daran: Die organische Substanz sollte verrottet und nicht frisch sein — um Verbrennungen des Wurzelsystems der Pflanzen zu vermeiden. Dosierungen von Mineraldüngern überprüfen Sie strikt mit den Anweisungen der Hersteller: Eine Überdosierung kann sich äußerst negativ auf Ihre Schützlinge auswirken.