Haben Sie rote Schwellungen auf den Blättern der Johannisbeeren und verwelkende Triebe bemerkt? Das ist die Gallenlaus — ein kleiner, aber gefährlicher Schädling. Keine Panik, es gibt wirksame Hausmittel.
Agronom erklärte, dass die Gallenlaus — ein Spezialist für Johannisbeeren ist. Sie saugt nicht nur Säfte, sondern injiziert auch Giftstoffe, die eine Deformation der Blätter verursachen.
«Das schwächt die Pflanze, verringert den Ertrag um 30–40 % und fördert die Verbreitung von Viren. Ein Weibchen produziert bis zu 80 Larven, und pro Saison erscheinen bis zu 18 Generationen. Daher muss man sofort handeln», — bemerkte er.
Laut Experten ist ein mildes und wirksames Mittel gegen Blattläuse — die Milch-Jod-Lösung. Milch erzeugt auf den Blättern einen Film, der das Atmen der Schädlinge erschwert, und Jod desinfiziert.
Das Rezept ist einfach: 1 Liter Wasser, 100 ml Milch (beliebiger Fettgehalt), 25 Tropfen Jod. Die Lösung muss gründlich gemischt und die Pflanzen bei bewölktem Wetter alle zwei Wochen besprüht werden. Die Behandlung ist unbedenklich und auch vor der Ernte möglich.
Vermeiden Sie für maximale Wirksamkeit die Behandlung während der Blütezeit tagsüber, um Bienen nicht zu schädigen. Behandeln Sie die gesamte Pflanze, beginnen Sie mit der Unterseite der Blätter, und achten Sie besonders auf junge Triebe und den Boden unter den Büschen. Führen Sie die erste Behandlung beim Auftreten von Blattläusen durch und wiederholen Sie sie alle 5–7 Tage, bis sie vollständig verschwunden sind. Wechseln Sie verschiedene Schutzmittel ab.
Vernichten Sie außerdem Ameisen, die Blattläuse verbreiten und sie vor Fressfeinden schützen. Locken Sie Nützlinge an, indem Sie Dill und Fenchel pflanzen, und schützen Sie Marienkäfer und Vögel.
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