Die Gomphrena globosa gehört zur Familie der Amaranthgewächse und ist eine tropische Pflanze. Vom Aussehen her erinnert sie am ehesten an einen großen Klee mit weißen Einschlüssen. Es ist eine einjährige Pflanze, die einen kompakten Busch bildet und bis zum ersten Frost blüht. Die Blüten können verschiedene Farben haben. Aus dieser Pflanze lassen sich wunderschöne Wintersträuße herstellen, die beim Trocknen Form und Farbe behalten. Der Anbau der Gomphrena erfolgt durch Setzlinge, wobei die Keimfähigkeit der Samen zu wünschen übrig lässt, daher sollte man viele Samen aussäen.
Die Samen werden im März in Anzuchtkästen ausgesät, das Substrat sollte nährstoffreich und locker sein. Die Kästen sollten an einem warmen, sonnigen Ort aufgestellt werden. Die Keimlinge erscheinen normalerweise nach ein paar Wochen. Nach weiteren zwei Wochen werden die Sämlinge pikiert. Diese Prozedur vertragen sie gut. Anfang Juni werden die Setzlinge ins Freiland gepflanzt. Man sollte einen warmen, sonnigen, windgeschützten Standort mit leichtem und gut durchlässigem Boden wählen. Zwischen hohen Sorten lässt man einen Abstand von etwa 30 cm, zwischen niedrigen Sorten — 15 cm.
Der Anbau der Gomphrena erfordert standardmäßige Maßnahmen: Gießen, Lockern, Düngen, Jäten. Beim Düngen ist es jedoch wichtig, es nicht zu übertreiben. Bei einem Überschuss an organischem Material im Boden kann sie einfach nicht blühen. Mineraldünger für Amaranthgewächse werden jede Woche ausgebracht, jedoch nur bis zur Blüte. Die Pflanze ist trockenheitsresistent, daher — wenn Sie einmal vergessen zu gießen, ist das nicht schlimm. Eine blühende Pflanze muss nicht gedüngt werden. Gomphrena sieht gut aus in Steingärten, Rabatten, Felsbeeten und Bordüren. Sie wird auch als Topfpflanze kultiviert. Nach der Blüte bilden sich in unseren Breiten keine Samen.