Freesie zu Hause

Freesie stammt ursprünglich aus Afrika. Sie ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die zu den Knollengewächsen gehört. Am weitesten verbreitet ist die Hybrid-Freesie, die von Gärtnern wegen ihres starken, an Maiglöckchen erinnernden Dufts geschätzt wird. 

Freesien werden erfolgreich im Freiland sowie unter Gewächshausbedingungen angebaut. Der Boden sollte feuchtigkeitsspeichernd, nährstoffreich und locker sein. Die Pflanzung der Zwiebeln kann von April bis Mai erfolgen. Vorher werden der Boden und die Knollen mit einer Lösung aus Kaliumpermanganat oder Fungizid behandelt. Diese einfachen Maßnahmen schützen die Freesie vor Fäulniskrankheiten. 

Freesie im Haus ist vor allem deshalb so schön, weil sie mit ihren außergewöhnlichen Blüten gegen Ende des Winters erfreut, wenn draußen alles trist und grau ist.

Töpfe für Freesien sollten mit Drainage sowie lockerer und nährstoffreicher Erde gefüllt sein. Die Zwiebeln können im Oktober in die Töpfe gepflanzt werden; sie keimen sehr schnell – schon nach zwei Wochen erscheinen zarte Triebe aus der Erde. Die Schwierigkeit bei dieser Anbaumethode besteht darin, dass man der Pflanze nicht immer die nötige Beleuchtung bieten kann, denn Freesien lieben Sonnenlicht (nicht umsonst stammen sie aus dem heißen Afrika).

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Freesie im Haus erfordert eine sorgfältige Pflege der Zwiebeln, denn nach der Blüte vertrocknet der oberirdische Teil der Freesie. Dieser muss entfernt werden, und die Zwiebeln werden ausgegraben und gut getrocknet. Wichtig ist es, den Lagerungsprozess der Freesienknollen richtig zu organisieren – legen Sie sie in einen Plastikbeutel und bewahren Sie sie bei Raumtemperatur auf. 

Und im Herbst kann man wieder mit dem Pflanzen dieser hübschen Pflanze beginnen.

 

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