Fieder-Spierstrauch – Pflanzung und Pflege

Fieder-Spierstrauch im Landschaftsdesign

Der Fieder-Spierstrauch erfreut Gärtner die ganze Saison über mit seinem dekorativen Aussehen. Der Strauch wird sowohl von professionellen Landschaftsgestaltern als auch von Hobbygärtnern geschätzt. Seinen besonderen Wert erhält der Fieder-Spierstrauch durch seine frühe Blüte, wenn bei anderen Pflanzen erst die grüne Masse erscheint und es im Garten an leuchtenden Farben mangelt.

  • Beschreibung der Art
  • Pflege des Fieder-Spierstrauchs
  • Pflanzung und Vermehrung
  • Fieder-Spierstrauch im Landschaftsdesign

Beschreibung der Art

Der Fieder-Spierstrauch ist ein Strauch mit einer Höhe von 1–1,5 m aus der Familie der Rosengewächse. Eine ausgezeichnete Bienenweide, in der Natur wächst er an Waldrändern und Flussufern. Die zusammengesetzten, unpaarig gefiederten Blätter erinnern entfernt an die Blätter der Eberesche, weshalb der Strauch seinen Namen erhielt. Die Blüten sind gelblich-weiß, duftend, in behaarten pyramidenförmigen Blütenständen gesammelt und blühen im Juni.

Die Früchte des Fieder-Spierstrauchs haben keinen Nähr- oder Zierwert, daher werden die Blütenstände („Rispen“) nach der Blüte entfernt. Die hohe Winterhärte ermöglicht es dem Strauch, Temperaturen bis –30°C standzuhalten.

Er kann auf dichtem Lehm- und nährstoffarmen Boden wachsen. Er ist feuchtigkeitsliebend, verträgt kurze Trockenperioden, kann aber bei längerer Trockenheit absterben. Bei heißem Wetter ist Bewässerung erforderlich; bei Feuchtigkeitsmangel wird der Strauch niedrig, die Blätter werden kleiner und verlieren ihre dekorative Wirkung.

Er passt sich leicht an Schatten an und kann unter hohen Bäumen wachsen. Er entwickelt sich schnell und verträgt das Umpflanzen gut. Der Fieder-Spierstrauch kann durch Teilung des Strauchs, Stecklinge und Absenker vermehrt werden. Die Aussaat von Samen liefert keine guten Ergebnisse.

Pflege des Fieder-Spierstrauchs

Ein anspruchsloser Strauch benötigt keine besondere Pflege und große Erfahrung im Gartenbau. Die einzige Bedingung ist die Aufrechterhaltung der erforderlichen Bodenfeuchtigkeit um die Pflanze herum.

  1. Damit die Erde um die Wurzeln herum nicht so schnell austrocknet, sollte sie nach dem Gießen mit Torf oder Kompost gemulcht werden.
  2. Die Pflanze bevorzugt lockeren, durchlässigen Boden. Mindestens einmal im Monat sollte der Boden um den Strauch herum vorsichtig gelockert werden, wobei tiefere Bodenschichten nicht berührt werden sollten, um die Wurzeln nicht zu beschädigen.
  3. Viele Sträucher reagieren empfindlich auf das Umgraben des Bodens um die Wurzeln, aber das trifft nicht auf die Fiederspiere zu. Ihre Wurzeln befinden sich in den oberflächlichen Bodenschichten, und das Umgraben könnte dazu führen, dass die Pflanze eingeht.
  4. Aus demselben Grund verträgt der Strauch keine Unkrautnachbarschaft. Diese wirken sich negativ auf das Wachstum der Fiederspiere aus, selbst wenn es sich bereits um einen ausgewachsenen, großen Strauch handelt.
  5. Als Dünger werden organische Düngemittel, Torf oder Kompost in den Boden eingebracht. Es ist nicht nötig, den Strauch zu häufig zu düngen; eine Düngung 2–3 Mal pro Saison reicht aus.
  6. Einmal im Jahr muss die Fiederspiere beschnitten werden, um ihre Größe und Form zu regulieren. Der Schnitt sollte vor dem Einsetzen der Kälte abgeschlossen sein. Am Strauch werden die ältesten Seitentriebe entfernt und die Krone auf eine Höhe von 1 m zurückgeschnitten.
  7. Nach der Blüte sollten die Rispen entfernt werden, dann sieht der Strauch immer ansprechend aus.
  8. Die Fiederspiere ist ein Strauch mit hoher Winterhärte; es sind keine zusätzlichen Maßnahmen zur Vorbereitung auf starken Frost erforderlich.

Pflanzung und Vermehrung

Die Ebereschenblättrige Fiederspiere wird im frühen Frühling oder im Herbst nach dem Laubfall gepflanzt. Für die Pflanzung wird ein Loch mit einer Breite von 70 cm und einer Tiefe von nicht mehr als 0,5 m vorbereitet. Wenn die Sträucher in einer Gruppe gepflanzt werden, muss ein Abstand von mindestens 1 m eingehalten werden.

Die Pflanze wächst stark. Bei der Pflanzung wird empfohlen, das Loch mit Schiefer oder Metallblechen einzufassen, um eine Art „Zaun“ für die Wurzeln zu schaffen.

Auf den Boden des Lochs wird eine Drainageschicht gelegt, dann wird mit Humus vermischte Erde eingefüllt. Der Setzling wird in das Loch gesenkt und vorsichtig mit Erde bedeckt. Es ist darauf zu achten, dass der Wurzelhals 3 cm über der Erdoberfläche liegt. Nach der Pflanzung werden 2 Eimer Wasser unter den Strauch gegossen; wenn das Wasser eingezogen ist, wird der Boden um die Pflanze gemulcht.

Die Vermehrung des Strauches durch Absenker liefert gute Ergebnisse. Im Frühling, wenn der Boden feucht ist, sollte man einen langen Trieb mit einigen Knospen auswählen, ihn herunterbiegen und mit Erde bedecken, wobei die Spitze an der Oberfläche bleibt. Der Absenker muss den ganzen Sommer über reichlich gegossen werden, und im Herbst wird er vom Mutterstrauch getrennt und an seinen endgültigen Standort gepflanzt.

Die Methode der Vermehrung durch Stecklinge ist etwas aufwändiger, aber mit der richtigen Pflege der Triebe ebenfalls erfolgversprechend. Wählen Sie einen kräftigen, gesunden Trieb mit mehreren Knospen aus, schneiden Sie 30 cm ab (unbedingt mit der Spitze) und pflanzen Sie ihn in eine Kiste mit einer Erdmischung. Die Spitze des Stecklings sollte nicht mit Erde bedeckt werden. Anschließend muss das Substrat stets feucht gehalten werden. Das Wachstum neuer Blätter an der Spitze des Stecklings ist ein Zeichen dafür, dass die Stecklingsvermehrung gelungen ist.

Sorbaria sorbifolia in der Landschaftsgestaltung

Gärtner, die sich eine ungewöhnliche Pflanze in ihrem Garten wünschen, müssen nicht unbedingt Setzlinge teurer Kulturen kaufen. Sorbaria sorbifolia verschönert mit ihrem dekorativen Aussehen jede Landschaft.

  1. Der Strauch kann zum zentralen Element schöner Landschaftskompositionen gemacht werden, indem man um ihn herum verschiedene bodendeckende Zierpflanzen mit unterschiedlichen Formen und Farben (niedrige Dahlien, Stiefmütterchen, Fetthenne, Tulpen) platziert.
  2. In einer Hecke kann er Thuja, Zwergmispel oder Weißdorn ersetzen. Sorbaria wächst schnell und verträgt Formschnitt gut, daher wählen ihn viele Gärtner als Hauptpflanze für eine Hecke. Einzige Voraussetzung ist, dass der Strauch stark wuchert, sodass der Abstand zwischen den Pflanzen mindestens 80 cm betragen sollte.
  3. Der Strauch kann in der Nähe eines großen Baumes gepflanzt werden. Mit seinem schönen, filigranen Laub schafft Sorbaria eine schöne Ergänzung und verdeckt den langen, unscheinbaren Stamm des Baumes.
  4. Die weißen Blüten von Sorbaria wirken sehr eindrucksvoll vor dem Hintergrund von Nadelgehölzen. Oft werden für den Kontrast andere Sträucher (Flieder, Spierstrauch) daneben gepflanzt.
  5. Sorbaria ist eine Bienenweide und kann eine echte Bereicherung für die Imkerei sein.
  6. Besonders schön wirkt Sorbaria in der Nähe von natürlichen und künstlichen Gewässern. Hier leidet sie nicht unter Wassermangel und kann zudem den Boden an Hängen mit ihren weit verzweigten Wurzeln und zahlreichen Seitenausläufern festhalten.
  7. Die hohe Winterhärte, die gute Robustheit und die einfache Pflege ermöglichen den Einsatz des Strauches in der städtischen Bepflanzung. Er wird in der Nähe von kleinen Motels, Cafés und Tankstellen gepflanzt.

Unabhängig davon, welche Methode der Verwendung von Sorbaria in der Gartengestaltung gewählt wird, muss darauf geachtet werden, dass ihre Wurzeln nicht unkontrolliert wuchern. Dazu wird um den Strauch herum ein Wurzelsperrring eingegraben.

Dank ihrer dekorativen Wirkung und ihrer Anspruchslosigkeit in der Pflege hat sich Sorbaria sorbifolia bei vielen Gärtnern beliebt gemacht. Dieser Strauch erfreut das Auge ab dem frühen Frühling mit einem Reichtum an Farben und erfüllt die Luft mit einem zarten Duft.

Sorbaria sorbifolia – Beschreibung, Pflanzung und Pflege

Rjabinnik Rjabinolistnyj – ein Strauch, der von Landschaftsarchitekten aktiv zur Dekoration von Gärten verwendet wird. Mit dieser Pflanze werden Hecken angelegt, Zäune gestaltet und Ufer von Gewässern verschönert. Zudem sieht Rjabinnik Rjabinolistnyj nicht nur während seiner Blütezeit hervorragend aus, sondern auch im Herbst, wenn das Laub verschiedene Farbtöne annimmt.

Neben der dekorativen Attraktivität ist Rjabinnik Rjabinolistnyj auch eine Heilpflanze. Ein aus den Blütenständen der Pflanze zubereiteter Tee ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Er wird als allgemeines Stärkungs- und Vitaminmittel angewendet.

Sinjucha Golubaja – Heileigenschaften und Kontraindikationen

Puzireplodnik – Beschreibung, Sorten, Pflanzung und Pflege

Botanische Beschreibung

Rjabinnik Rjabinolistnyj (Sorbaria Sorbifolia) – ein sommergrüner Strauch, der eine Höhe von 2–3 Metern erreicht und zur Familie der Rosengewächse gehört. In freier Wildbahn wächst Rjabinnik Rjabinolistnyj in sumpfigen Gebieten nahe Gewässern, an Wegrändern, in Waldsäumen sowie im Unterholz. Als Heimat der Pflanze gelten Sibirien, China, Japan und Korea.

Die Triebe des Strauches sind aufrecht und stark wuchernd. Die Zweige sind entweder glatt oder leicht behaart.

Die Blätter ähneln in ihrer Form dem Laub der Eberesche. Die Blattspreiten sind kahl und unpaarig gefiedert. Die Blättchen sind lang zugespitzt, eiförmig oder lanzettlich, die Ränder doppelt gesägt. Im Frühjahr haben die Blätter eine rosa Farbe, werden dann allmählich grün und färben sich im Herbst rot-orange und goldgelb.

Im Juni–Juli beginnt die Blütezeit von Rjabinnik Rjabinolistnyj. Kleine Blüten in Weiß oder leicht gelblichem Ton sind in pyramidenförmigen Rispenblütenständen versammelt, deren Länge bis zu 25 cm beträgt. Die Blüten- und Fruchtstiele sind leicht behaart. Durch die langen Staubblätter wirken die Blütenstände flauschig. Sie verströmen einen angenehmen Duft. Die Blüte erfolgt an den Zweigen des laufenden Jahres, sodass die Pflanze auch bei starkem Rückschnitt jedes Jahr ab einem Alter von 2–3 Jahren blüht.

Die Frucht – eine glatte, zylinderförmige Balgfrucht auf einem aufrechten Fruchtstiel.

Regeln für den Anbau von Rjabinnik Rjabinolistnyj

Rjabinnik Rjabinolistnyj ist recht einfach im Anbau. Selbst ein Anfänger im Gartenbau kann ihn in seinem Grundstück ziehen. Dennoch sollten einige Regeln beachtet werden, um das maximale Wachstum der Pflanze zu gewährleisten.

Bodenbeschaffenheit

Der Strauch stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit. Er gedeiht gleichermaßen gut auf leichter, fruchtbarer und gut durchfeuchteter Erde wie auf schwerem Lehmboden. Denken Sie an eine Drainage!

Standort

Obwohl Rjabinnik Rjabinolistnyj sowohl im offenen Gelände als auch im Schatten wachsen kann, gilt der Halbschatten als der günstigste Standort für seinen Anbau.

Pflanzung des Strauches in den Boden

Die Größe des Pflanzlochs sollte 50 cm tief und 70–80 cm breit sein. Bei einer Gruppenpflanzung sollte der Abstand zwischen den Pflanzlöchern nicht weniger als 1 Meter betragen. Dieser Abstand ist dadurch bedingt, dass die Sträucher des Falschen Spierstrauchs mit Hilfe von Wurzelausläufern sehr schnell wachsen und große Horste bilden. Aus diesem Grund gilt der Falsche Spierstrauch als aggressive Pflanze. Um eine weitere Ausbreitung des Wurzelsystems des Strauches zu begrenzen, sollten beim Pflanzen der Setzlinge Begrenzungen, wie z. B. Metall- oder Kunststoffplatten, eingegraben werden.

Das Pflanzen der Setzlinge wird im Frühjahr oder Herbst empfohlen. Um das Wachstum der Setzlinge zu beschleunigen, wird empfohlen, den Pflanzlöchern organische Dünger beizufügen. Wenn der Boden auf dem Grundstück arm ist, kann man auch eine Erdmischung aus Laub-, Torf- und Humuserde einbringen. Fieder-Spierstrauch im Landschaftsdesign

Pflege des Falschen Spierstrauchs

Beim Anbau des Falschen Spierstrauchs sind einige Nuancen zu beachten.

Bewässerung

Da der Strauch eine feuchtigkeitsliebende Pflanze ist, benötigt er regelmäßiges, mäßiges Gießen, bei Trockenheit reichliches Gießen. Um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, sollte eine Mulchschicht aus Torf oder Humus aufgebracht werden. Dieses Verfahren wird durchgeführt, sofern das Grundstück eine gute Drainage aufweist. Es ist zu beachten, dass bei übermäßiger Feuchtigkeit ein Fäulnisprozess des Wurzelsystems einsetzen kann, was letztendlich zum Absterben der Pflanze führt.

Bodenlockerung

Mindestens einmal im Monat muss der Boden um den Strauch gelockert werden – das lockert nicht nur den Boden, sondern fördert auch das Eindringen von Luft in das Wurzelsystem. Lockern Sie vorsichtig, um die nahe der Erdoberfläche liegenden Wurzeln nicht zu beschädigen. Gleichzeitig mit dem Lockern können Unkräuter entfernt werden.

Düngung

Der Falsche Spierstrauch reagiert gut auf Düngung. Erfahrene Gärtner empfehlen, den Strauch pro Saison 2–3 Mal zu düngen. Dazu werden mineralische Granulatdünger direkt in den Boden eingebracht.

Rückschnitt des Strauches

Dieser Vorgang ist obligatorisch. Er wird sowohl aus hygienischen Gründen als auch zur Erhaltung eines gepflegten Aussehens des Strauches durchgeführt.

Im Frühjahr erfolgt ein hygienischer Rückschnitt. Es werden nicht nur kranke, abgebrochene Äste entfernt, sondern auch alte Triebe. Wenn der Stiel unten kahl und der obere Teil vertrocknet ist, ist dies ein Zeichen des Alters. Alte Sträucher können verjüngt werden – durch einen Rückschnitt auf den Stock.

Um die dekorative Wirkung des Strauches zu erhalten, sollten die verblühten, vertrocknenden Blütenstände entfernt werden.

Wintervorbereitung

Der Falsche Spierstrauch ist recht frosthart. Er benötigt keine speziellen Abdeckungen.

Krankheiten und Schädlinge

Der Strauch leidet praktisch nicht an Krankheiten oder Schädlingen. Allerdings wird er manchmal von Blattläusen oder Spinnmilben befallen. Das erste Anzeichen eines Befalls ist das Vertrocknen der Blätter. Gegen die schädlichen Insekten kann man mit Hausmitteln vorgehen oder eine Lösung des entsprechenden Insektizids verwenden.

Wenn auf den Blättern gelbe Flecken erscheinen, bedeutet dies, dass der Strauch von der Virösen Mosaikkrankheit befallen ist. Diese Pilzerkrankung ist nicht behandelbar; der Strauch wird einfach ausgegraben und verbrannt.

Vermehrung der Ebereschen-Fiederspiere

Der Strauch kann durch Wurzelausläufer, Absenker oder Stecklinge (verwendet werden verholzte Zweige) vermehrt werden. Junge Pflanzen blühen bereits im 2. oder 3. Jahr. Die Wildform kann auch durch Samen vermehrt werden, auch wenn dies nicht sinnvoll ist.

Ebereschen-Fiederspiere, Pflanzung und Pflege

Die Ebereschen-Fiederspiere ist eine recht verbreitete Pflanze für diejenigen, die ihr Grundstück verschönern und ungewöhnlich gestalten möchten. Diese Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse. Das Hauptmerkmal sind die Blätter, die an die Eberesche erinnern; ihre Farbe kann sich im Laufe der Jahreszeiten stark verändern.

Viele Gärtner entscheiden sich auch wegen der langen Blütezeit und der Üppigkeit für die Fiederspiere, wodurch die Pflanze zu einem besonderen Mittelpunkt des Grundstücks wird. Die Fiederspiere treibt früh aus und bereitet sich später als die meisten Pflanzen auf dem Grundstück auf den Winter vor.

In diesem Artikel betrachten wir die Hauptmerkmale der Ebereschen-Fiederspiere und analysieren die Besonderheiten der Pflanzung und Pflege dieser Pflanze.

Besonderheiten der Ebereschen-Fiederspiere

  • Wichtig ist vor allem, dass die Ebereschen-Fiederspiere häufig in asiatischen Ländern vorkommt. Man kann sie auch in Osteuropa pflanzen, jedoch gibt es keine Garantie, dass die Pflanze anwächst und mit ihrer Blüte erfreut. Der einzige Ausweg ist, alle notwendigen Bedingungen zu schaffen, damit die Fiederspiere zumindest ein geringes Wachstum zeigt.
  • In der Wildnis kommt die Ebereschen-Fiederspiere an Flussufern sowie an verschiedenen Waldrändern vor. Oft handelt es sich um ganze Pflanzengruppen, die große Dickichte bilden.
  • Die Blätter der Fiederspiere ähneln zwar denen der Eberesche, aber bei der hier besprochenen Pflanze sind die Ränder nach oben zugespitzt.
  • Außerdem hat die Fiederspiere weiß-gelbe Blüten, die sich durch einen angenehmen Duft und ein attraktives Aussehen auszeichnen.
  • Die Blütezeit des Strauches erstreckt sich von Juli bis August. Dies ist ein recht langer Zeitraum. Das Interessanteste ist jedoch, dass der zwei- oder dreijährige Strauch jedes Jahr blüht.
  • Da die Fiederspiere häufig im Osten vorkommt, ist sie resistent gegen niedrige Temperaturen. Die Pflanze kann als vielseitig bezeichnet werden, da sie bei Pflanzung in nahezu jede Bodenart schnelles Wachstum zeigt. Trotzdem empfehlen Fachleute, die Pflanzung in mäßig feuchten Boden vorzunehmen.
  • Das Pflanzen der Fiederspiere erfolgt oft an Hängen, um den Boden etwas zu festigen.

Heilende Eigenschaften der Ebereschen-Fiederspiere

Die Fiederspiere ist genau die Pflanze, die eine unverzichtbare Ressource für viele Arzneimittel darstellt.

  • Das Wichtigste ist das Vorhandensein von Cumarinen, Flavonoiden und Phenylethylaminen. Diese Stoffe werden in großen Mengen zur Herstellung von Präparaten und verschiedenen medizinischen Mitteln verwendet.
  • In der Volksmedizin steht die Fiederspiere ebenfalls nicht hinten an. Nach Meinung vieler Menschen wird auf Basis der Fiederspiere ein hervorragendes Antirheumatikum hergestellt.
  • Liebhaber der Volksmedizin stellen auf Basis der Fiederspiere Tinkturen her, die während des Badens zugegeben werden. Dementsprechend gibt es die Meinung, dass die Haut nach solchen Behandlungen weicher und samtiger wird.
  • Bei Gebärmutterblutungen kann ein Sud aus der Fiederspiere ein wenig helfen. Natürlich sollte man bei solch ernsten Problemen zum Arzt gehen, und das Mittel auf Basis der Fiederspiere kann nur als Ergänzung zu einer vollständigen Behandlung dienen.
  • Separat werden auch die Wurzeln der Fiederspiere verwendet. Sie werden bei verschiedenen Vergiftungen, Durchfällen und Störungen eingesetzt.
  • Bei gynäkologischen Problemen werden die Rinde und die Blätter der Pflanze verwendet. Manchmal erweist sich dieselbe Rinde als ein gutes Mittel gegen Würmer.
  • Die verblühten Blüten werden als Grundlage für die Herstellung eines Kräutertees verwendet, der bei verschiedenen Halskrankheiten wie z.B. Mandelentzündung hilft.

Vorhandene Sorten der Ebereschen-Fiederspiere

  • Filz-Fiederspiere. Diese Fiederspiere wird an steilen Hängen platziert. Der Hauptunterschied dieser Sorte zu anderen besteht im Fehlen der Blüte. Auf privaten Grundstücken ist die Filz-Fiederspiere äußerst selten anzutreffen. Zu erwähnen ist auch die schlechte Kälteverträglichkeit, bei der die Pflanze absterben kann.
  • Sorte Pallas. Diese Sorte kommt in alpinen Gegenden vor, hauptsächlich an steilen Hängen. Sie ist oft auf Gartengrundstücken zu finden, da die Sträucher äußerlich klein und attraktiv sind. Die Blätter haben eine spezifische dunkelgrüne Farbe, und die Blüten zeichnen sich durch weiße Blütenblätter aus. Leider verlieren die Stämme dieser Fiederspiere schnell ihre Festigkeit.
  • Baum-Fiederspiere. Dies ist vermutlich die ungewöhnlichste Sorte der Fiederspiere, da die Höhe der baumartigen Sträucher bis zu 6 m erreicht. Darüber hinaus blühen sie auch – von Juli bis August.
  • Ebereschenblättrige Fiederspiere. Das ist genau die Sorte, um die es in diesem Artikel geht.

Ebereschen-Fiederspiere. Standort für die Pflanzung, Bodenvorbereitung

Die Ebereschen-Fiederspiere kann nicht als anspruchsvoll an den Standort bezeichnet werden, jedoch sind einige Details zu beachten, um ein aktives Wachstum und ein attraktives Aussehen des Strauches zu gewährleisten.

  • Die Wahl zwischen einem sonnigen und einem schattigen Standort spielt keine große Rolle. Die Fiederspiere wächst in beiden Fällen aktiv, und noch besser ist eine Kombination der Bedingungen.
  • Feuchter Boden ist das Beste, was man der Fiederspiere bieten kann. Allerdings sollte die Feuchtigkeit in Maßen sein, da zu viel Wasser viele Probleme für die Pflanze verursachen kann, bei denen die Fiederspiere sogar absterben kann.
  • Der Pflanzplatz kann mit organischen Düngemitteln behandelt werden, wodurch das Wachstum der Fiederspiere deutlich beschleunigt wird.
  • Es ist ratsam, eine Drainage zu gewährleisten, damit die Pflanze selbst bei überschüssiger Feuchtigkeit keine Probleme hat.

Fiederspiere. Pflanzvorgang

  • Die Pflanzung der Fiederspiere erfolgt im Frühjahr. Sie kann im zeitigen Frühjahr durchgeführt werden, da die Pflanze Frost gut verträgt.
  • Es muss ein Loch gegraben werden, das bis zu 40 cm tief ist. Was die Breite des Lochs betrifft, kann man sich auf 80 cm beschränken, da es um das weitere Ausbreiten der Fiederspiere geht.
  • Wenn die Pflanzung an einem Hang erfolgt, müssen aus der Erde kleine Kreise gebildet werden, die flachen Trichtern ähneln.
  • Es sollten möglichst große Mengen an fruchtbarer Erde verwendet werden, um ein garantiert schnelles Wachstum zu gewährleisten.

Besonderheiten der Pflege der Fiederspiere

  • Das Wichtigste ist die Aufrechterhaltung der Bodenfeuchtigkeit um die Pflanze herum. Außerdem sollte der Boden locker sein.
  • Um die Fiederspiere herum können auch andere Kulturen wachsen, jedoch darf es kein Unkraut geben. Dies wirkt sich negativ auf die Pflanze aus, selbst wenn es sich bereits um eine ausgewachsene Fiederspiere handelt.
  • Als Dünger können organische Stoffe, Kompost und Torf verwendet werden. Die Fiederspiere sollte nicht zu oft gedüngt werden, da dies keinen Nutzen bringt. Etwa 2-3 Mal pro Saison sollte eine der Düngerarten verwendet werden.
  • Viele Pflanzenkulturen zeigen nach dem Umgraben des Bodens ein gutes Wachstum, aber nicht die Fiederspiere. Solche Maßnahmen können dem Strauch erheblich schaden, selbst wenn er aktiv wächst.
  • Damit der Strauch auch mehrere Jahre nach der Pflanzung optisch ansprechend bleibt, muss im Frühjahr ein Rückschnitt erfolgen. Dies ist eine gängige Praxis, die auf der Notwendigkeit beruht, eine Hecke mit einer Höhe von 1 m zu erhalten. Glücklicherweise wirken sich diese Maßnahmen nicht negativ auf die Hecke aus, da die Blüten bereits am Neuaustrieb wachsen.
  • Der Rückschnitt des Strauchs ermöglicht es, sowohl die Höhe als auch die Breite der Fiederspiere zu kontrollieren. Es sollte jedoch immer bedacht werden, dass Fehler bei einem falschen Schnitt nicht mehr korrigiert werden können, daher muss alles vorsichtig und genau gemacht werden.
  • Man sollte auch nicht vergessen, dass viele Pflanzen auf besondere Weise auf die Wintersaison vorbereitet werden. Im Fall der Fiederspiere haben wir jedoch eine etwas andere Situation. Der Strauch verträgt selbst strenge Fröste problemlos, daher werden keine zusätzlichen Vorbereitungsmaßnahmen für die Pflanze durchgeführt.
Siehe auch:
Einpflanzen und Pflege von Heidekraut

Vermehrung der Fiederspiere

Insgesamt gibt es 3 Möglichkeiten der Vermehrung der Fiederspiere:

  • durch Teilung des Strauchs,
  • Wurzelausläufer,
  • durch Stecklinge.

Experten empfehlen, sich die letzte Möglichkeit genauer anzusehen, da letztendlich eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, eine große und sich schnell entwickelnde Pflanze zu erhalten.

Was die Samen betrifft, so wird diese Vermehrungsmethode nur in seltenen Fällen angewendet, aber es ist zu bedenken, dass die Wahrscheinlichkeit des Aufgehens in diesem Fall nahe Null ist. Stecklingsvermehrung ist die optimale Methode, auch aus dem Grund, dass man für den Kauf der Stecklinge nicht viel Geld ausgeben muss.

Krankheiten und Schädlinge des Ebereschenblättrigen Spierstrauchs

Laut Fachleuten ist der Ebereschenblättrige Spierstrauch die Pflanze, die praktisch unverwundbar gegenüber verschiedenen Schädlingen und Krankheiten ist. Teilweise stimmt diese Information, aber es sei gesagt, dass in äußerst seltenen Fällen dennoch Schädlinge vorkommen.

  • Blattläuse. Dieser Schädling wirkt sich negativ auf eine enorme Anzahl von Pflanzenkulturen aus, wobei er in vielen Fällen irreparable Schäden verursachen kann. Das Vorhandensein von Blattläusen lässt sich recht einfach feststellen: Die Blätter des Strauches rollen sich ein, und etwas später vertrocknen die Blattspitzen. Um diese Krankheit zu bekämpfen, muss man ein entsprechendes Präparat in einem Fachgeschäft kaufen. Glücklicherweise gibt es solche Produkte mehr als genug. Als kostengünstige Lösung kann man eine Lösung auf Basis von Knoblauch, Löwenzahn und Zwiebeln verwenden.
  • Spinnmilben. Auch hier handelt es sich um einen Schädling, der einer Vielzahl von Pflanzen Probleme bereitet. Spinnmilben erkennt man an weißen Punkten auf den Blättern. Wenn sie nur leicht sichtbar sind, sollte man sofort damit beginnen, sich darum zu kümmern, sonst kann sich das Problem schnell ausweiten. Oft wird eine Behandlung mit einer Seifenlösung durchgeführt. Man kann eine Fitoverm-Lösung kaufen, von der 30 ml in einen Behälter mit 10 l Wasser gegeben werden.
  • Virusmosaik. Dies ist eine weitere gefährliche Krankheit, die die Pflanze in kürzester Zeit unbrauchbar machen kann. Dieses Virus ist äußerst leicht zu erkennen. Auf den Blättern bilden sich gelbliche Flecken. Im Handel sind ebenfalls zahlreiche Mittel erhältlich, die es ermöglichen, die negativen Auswirkungen des Virusmosaiks zu minimieren. Das Interessanteste ist jedoch, dass es nicht möglich sein wird, diese Krankheit vollständig loszuwerden. Falls die Situation bereits zu weit fortgeschritten ist, muss der Spierstrauch einfach vernichtet werden.

Leider werden viele Krankheiten von den Besitzern zu spät erkannt. Es sind genau die Situationen, bei denen es kaum noch möglich ist, die Pflanze zu retten. In einem solchen Fall gibt es nur eine Möglichkeit – die vollständige Vernichtung der Pflanze. Am besten verbrennt man die Pflanzenreste, da ein ziemlich großes Risiko der Ansteckung benachbarter Pflanzen besteht.

Spierstrauch – Pflanzung, Pflege und Beschreibung mit Fotos

Der Ebereschenblättrige Spierstrauch oder Gemeine Spierstrauch (Sorbaria sorbifolia) ist eine von 4 Arten laubabwerfender Sträucher aus der Gattung Spierstrauch und der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Sein natürlicher Lebensraum ist Nordostasien und der Ferne Osten, von wo aus sich der Strauch schnell in Europa und Nordamerika als beliebte und einfach zu kultivierende Gartenpflanze verbreitet hat.

Interessanterweise wurde die Art früher der Gattung Spirea zugeordnet, daher wird sie oft als Falsche Spirea bezeichnet.

Der Spierstrauch ist pflegeleicht, widerstandsfähig gegen starke Fröste, unempfindlich gegen Luftverschmutzung und Substratversalzung, daher ideal für die Pflanzung unter städtischen Bedingungen geeignet.

Beschreibung des Gemeinen Spierstrauchs mit Fotos

Dies ist ein schnell wachsender, großer Strauch mit kugelförmiger Wuchsform, der in der Natur etwa 2–2,5 m Höhe erreicht. Die Triebe sind hart, verzweigt und im unteren Teil vollständig verholzt.

Die Pflanze verfügt über ein ausgedehntes Wurzelsystem, das zahlreiche Wurzelausläufer bildet, die sogar weit außerhalb der Wurzelzone keimen.

Die Blattstruktur ist gefiedert und erinnert an das Blatt der Eberesche, daher der Gattungsname. Die Blätter bestehen aus 11–25 einzelnen, lanzettlichen, stark doppelt gesägten Blättchen, die ein großes Blatt von bis zu 25–30 cm Länge bilden.

Seinen Zierwert verdankt die Sorbaria der leuchtenden Blattfarbe zu Beginn der Vegetation und der üppigen, lang anhaltenden Blüte. Das Frühlingslaub hat anfangs eine intensive orangefarbene bis salatgrüne Tönung an den jungen Trieben, wird aber mit der Zeit allmählich grün.

Die Blüten sind weiß oder cremefarben, klein (etwa 6 mm Durchmesser), in dichten, kegelförmigen, „flauschigen“ Rispen von 25–30 cm Länge gesammelt, die den Strauch fast den ganzen Sommer über schmücken.

Die Blüten sind nektarreich und locken viele bestäubende Insekten an. Nach der Blüte nehmen die Rispen eine braun-bronzene Farbe an, und im Herbst bilden sich kleine, trockene Kapselfrüchte mit Samen.

Die beliebtesten Sorten

Die niederländische Zwergsorte der Sorbaria sorbifolia „Sem“ ist einer Mischung aus Eberesche und Astilbe sehr ähnlich, jedoch in einer schönen kompakten Form. Fünf Jahre nach der Pflanzung erreicht der Sämling nur eine Höhe von 1–1,5 m.

„Sem“

Die zarten, filigranen Blättchen zeigen im Frühling ein farbenfrohes Schauspiel in Orange-Rot-Tönen, das mehrere Wochen anhält. Allmählich wechselt die Farbe der jungen Triebe zu grünlich-gelb mit helleren Spitzen, die noch rote Nuancen aufweisen.

Im Herbst färbt sich der Strauch in eine rot-burgunderrote Palette. Im Sommer schmücken die Triebe große, flauschige, rispenförmige Blütenstände. Aufgrund seiner geringen Größe kann dieser Strauch auch in kleinen Gärten gepflanzt werden; zudem ist diese Sorte nicht invasiv wie die wilde Stammart.

„Pink Hopi“ – eine sehr robuste, kompakte, niedrige Sorte. Die jungen Triebe sind rot-burgunderrot, und die Blätter an den jungen Frühjahrstrieben sind rot-rosa mit cremefarbenen Adern.

„Pink Hopi“

Ihre leuchtende Färbung bleibt über einen Monat erhalten, danach ergrünt das Laub. Die Sorte erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von bis zu 1,5 Metern bei einer Breite von bis zu 1 Meter.

Pflanzung der Sorbaria

Wählen Sie für die Pflanzung sonnige oder halbschattige Standorte. Sie können die Sorbaria auch im Schatten anbauen, jedoch sollten Sie bedenken, dass die Frühlingsfärbung der Triebe nur in voller Sonne leuchtend ist.

Der Strauch bevorzugt ein nährstoffreiches, mäßig feuchtes Substrat mit schwach saurem oder schwach alkalischem pH-Wert, passt sich aber gut an die meisten Gartenböden mit guter Wasserdurchlässigkeit an.

Die Pflanzung der Sorbaria mit offenem Wurzelsystem sollte am besten im zeitigen Frühjahr, bevor die Blattknospen erscheinen, oder im Herbst nach dem Laubfall erfolgen. Containerpflanzen können während der gesamten Saison gepflanzt werden.

Die wesentlichen Schritte der Pflanzung:

  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das 1,5- bis 2-mal so groß ist wie der Wurzelballen;
  • Geben Sie am Boden eine Drainageschicht aus feinem Schotter für eine bessere Wasserdurchlässigkeit;
  • Setzen Sie den Wurzelballen in das Pflanzloch, sodass der Wurzelhals etwas über dem Bodenniveau liegt;
  • Füllen Sie das Loch mit Erde und verdichten Sie sie gut, damit keine Lufteinschlüsse entstehen;
  • Gießen Sie reichlich, damit die Erde um den Wurzelballen sackt;

Reichliches Gießen nach der Pflanzung

  • Mulchen Sie den Boden um den Setzling mit Holzhäckseln oder Kompost.

Pflege der Gemeinen Fiederspiere

Normalerweise benötigen Setzlinge etwa 6 Wochen, um an einem neuen Standort Wurzeln zu schlagen. In dieser Zeit gießen Sie alle 4 Tage, mindestens einmal pro Woche. Nach der 6-wöchigen Phase bewässern Sie den Boden alle 7 bis 10 Tage, wenn es nicht regnet.

Ausgewachsene Pflanzen zeichnen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Wassermangel im Boden aus, daher gießen Sie sie im folgenden Jahr nur bei Trockenheit. Dennoch sollten Sie ein Austrocknen des Bodens vermeiden, da anhaltender Wassermangel zum Welken und Vertrocknen der Blätter führt.

Im Frühjahr empfiehlt es sich, die Mulchschicht regelmäßig zu erneuern. Diese verhindert die Verdunstung von Feuchtigkeit, schützt die Wurzeln vor Überhitzung bei Hitze und reichert den Boden durch Zersetzung mit Nährstoffen an.

Die Pflanze reagiert gut auf das Lockern des Bodens, das den Sauerstoffzugang zum Wurzelsystem gewährleistet. Im Winter müssen die Fiederspieren nicht abgedeckt werden, da sie vollständig frosthart sind und Temperaturen bis zu -25 °C standhalten.

Der Strauch benötigt auch keine vorbeugenden Behandlungen, da er praktisch nicht von Krankheiten und Schädlingen befallen wird. Während der Blütezeit können Sie die Pflanze durch die Zugabe von flüssigen Mineraldüngern mit einem hohen Phosphorgehalt unterstützen.

Vermehrung und Schnitt der Fiederspiere

Diese Sträucher vermehren sich sehr leicht von selbst durch Wurzelausläufer, die in großer Zahl um die Mutterpflanze herum erscheinen.

Wenn Sie das Wachstum der Wildform nicht kontrollieren, kann sie sich schnell im Garten ausbreiten und andere Pflanzen verdrängen. Sortenformen sind nicht allzu invasiv, bilden wenig Ausläufer, erfordern aber ebenfalls deren regelmäßige Entfernung mit der Gartenschere samt einem Teil der Wurzel.

Wurzelausläufer, die zur Vermehrung verwendet werden

Jedes Jahr im zeitigen Frühjahr führen Sie einen Erhaltungsschnitt an den Pflanzen durch. Schneiden Sie alte Triebe an den ausgewachsenen Sträuchern heraus und entfernen Sie vertrocknete und beschädigte Äste.

Damit der Busch kompakt und dekorativer aussieht, können Sie alle Triebe nach der Blüte oder im Herbst um ein Viertel einkürzen. Dieser Vorgang regt das Wachstum neuer Zweige an, die im Frühjahr eine schöne Farbe an den Neuaustrieben bieten.

Ebereschen-Fiederspiere in der Landschaftsgestaltung

Der Strauch wächst recht schnell und kann daher als informelle Hecke, zur Hangbefestigung und zum Erosionsschutz verwendet werden.

Die Pflanze macht sich gut in Einzelpflanzung, umgeben von leuchtenden Sommerblumen und in Gruppenkompositionen mit Vertretern von Nadelgehölzen und anderen dekorativlaubigen Gehölzen. Zwergsorten eignen sich ideal für die Randbepflanzung.

Da der Falsche Spierstrauch an jedem Standort gut wächst, wird er oft in schattigen Ecken des Gartens zusammen mit Rodgersie, Waldgeißbart und Farnen gepflanzt. Diese Pflanzen können erfolgreich in Containern zur Dekoration von Terrasse, Balkon oder kleinem Innenhof gezogen werden.

Pflanzung des Falschen Spierstrauchs und Pflegehinweise für den Garten

Der schöne Falsche Spierstrauch verdankt seinen Namen der erstaunlichen Ähnlichkeit seiner Blätter, die besonders im Frühling und Herbst auffällig sind, mit dem Laub der Eberesche. Gärtner und Landschaftsarchitekten schätzen ihn nicht nur wegen seiner dekorativen Wirkung, Frosthärte und Toleranz gegenüber Krankheitserregern und Schädlingen. Die unkomplizierte Pflanzung und die anspruchslose Pflege machen ihn zu einem in jeder Hinsicht angenehmen Strauch für die Gestaltung von Gartenflächen oder einer Hecke.

Beschreibung des Falschen Spierstrauchs

Von den häufig verwendeten Arten des Spierstrauchs (Filziger, Baumartiger, Lindley, Pallas) hat sich der Falsche Spierstrauch weit verbreitet. Seine Höhe ist auf zwei Meter begrenzt, die Triebe sind aufrecht, die Krone breit ausladend. Attraktiv ist die Art durch die Blattfärbung: zartes Rosa-Orange im Frühling, smaragdgrün im Sommer, gelb-rot im Herbst.

Nicht weniger dekorativ sind die duftenden Blüten des Falschen Spierstrauchs, die in bis zu einem Viertelmeter langen Rispen stehen: klein, bis 12 mm, milchweiß, mit langen Staubblättern, die über die Blütenblätter hinausragen. Die Blütezeit beträgt 2 bis 4 Wochen und beginnt im Juni. Die Früchte sind unscheinbar, daher werden die Blütenrispen nach der Blüte abgeschnitten.

  • Bei Gärtnern beliebt ist die Sorte Sam – ein kompakter, lichtliebender Strauch, der bis zu 1,5 m hoch wird und ein dekorativeres Laub aufweist: Im Laufe der Saison ändert sich die Farbe von Kupfer zu zartem Gelb. Seine Blüte ist weniger üppig, die verblühten Blütenstände beeinträchtigen die dekorative Wirkung nicht. Vorteilhaft ist die geringe Anzahl von Wurzelausläufern, was die Pflege erleichtert. Die Frosthärte der Sorte ermöglicht den Anbau des Strauches in nördlichen Regionen, im Ural.
  • Eine weitere beliebte Sorte ist Stellifila, bis zu 2 m hoch, mit breiter Krone (bis zu 3 m), die lange Fröste unter -30°C übersteht. Zusätzliche dekorative Wirkung verleiht ihm die Behaarung der Blattunterseite, die in bräunlichen Tönen gefärbt ist.

Pflanztechnik

Die Pflanzung des Falschen Spierstrauchs im Freiland bereitet keine Schwierigkeiten. Es sind einige Details zu beachten, die für das vollwertige Wachstum und die volle dekorative Wirkung des Strauches notwendig sind.

Pflanzzeitpunkte sind das zeitige Frühjahr, vor dem Saftbeginn, und die zweite Herbsthälfte, nach dem Laubfall.

In Bezug auf die Lichtverhältnisse ist die Pflanze universell: Sie gedeiht sowohl an sonnigen Standorten als auch im Schatten. Besonders wohl fühlt sich die Fiederspiere an östlichen Standorten.

Der Strauch stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit, zeigt aber sein dekoratives Maximum auf neutralen, fruchtbaren Lehmböden. Auf armen Sandböden wächst er schlecht und bleibt auch optisch unattraktiv.

Die Fiederspiere liebt feuchte Böden, jedoch ohne Staunässe. Üblicherweise wird bei der Pflanzung eine Drainage angelegt. Die Bodenart spielt keine große Rolle; sie verträgt schwere Tonböden sowie nährstoffarme Sandböden.

Pflanzanleitung

  1. Graben Sie ein Pflanzloch von 40 cm Tiefe und etwa 80 cm Durchmesser. Geben Sie auf den Boden Drainagematerial wie Ziegelbruch, Kiesel, Kies usw.
  2. Das optimale Substrat besteht aus Rasenerde, Humus und Sand im Verhältnis 1:2:1. Formen Sie auf dem Boden des Lochs einen kleinen Hügel.
  3. Untersuchen Sie die Wurzeln des Setzlings sorgfältig und schneiden Sie trockene, gebrochene oder kranke Wurzeln heraus. Kürzen Sie die Triebe auf 2–4 Knospen.
  4. Setzen Sie den Setzling auf den Hügel, wobei der Wurzelhals 2–3 cm über dem Bodenniveau liegen sollte. Breiten Sie die Wurzeln aus und richten Sie sie entlang der Hügelflanken.

Füllen Sie das Loch mit der Erdmischung, stampfen Sie sie leicht an, und formen Sie hohe Ränder im Abstand von 70–80 cm vom Strauchzentrum. Wässern Sie reichlich – etwa 2 Eimer Wasser pro Strauch. Sobald das Wasser eingezogen ist, mulchen Sie den Wurzelbereich mit trockenem Torf oder Rindenmulch.

Das Wurzelsystem der Fiederspiere breitet sich aktiv in die Breite aus und bildet zahlreiche Wurzelausläufer. Sie sollten sofort Wurzelsperren vorsehen.

Pflanzen Sie die Fiederspiere als Einzelstrauch oder in einer Gruppe für eine Hecke. Bei Gruppenpflanzung halten Sie einen Abstand von mindestens einem Meter zwischen den Sträuchern ein.

Die anspruchslose Fiederspiere benötigt keine besondere Aufmerksamkeit, auch nicht vor dem Winter, da sie in jedem Alter ohne Schutz gut überwintert. Dennoch hilft eine regelmäßige, einfache Pflege der Pflanze, ihre dekorativen Qualitäten voll zu entfalten.

4>Bewässerung und Düngung

Die Fiederspiere mag keine Trockenheit, verträgt aber überschüssige Feuchtigkeit gut. Ein seltener Fall bei Gartenpflanzen – Sie können beim Gießen großzügig sein. Gießen Sie junge Sträucher im ersten Jahr häufig und reichlich – alle 6–7 Tage, bei fehlenden Niederschlägen zweimal pro Woche. Ausgewachsene Pflanzen gießen Sie alle 10–15 Tage, außer in Trockenperioden, dann ist eine wöchentliche Bewässerung nötig. Bei Hitze ist es zudem sinnvoll, den Strauch reichlich mit Wasser zu besprühen – tun Sie dies abends bei Sonnenuntergang.

Die Düngung erfolgt mit organischem Material: Torf, Humus oder Kompost. Geben Sie diese zweimal pro Saison: zu Beginn der Vegetationsperiode und während der Blüte.

Die Fiederspiere hat nichts gegen Mineraldünger einzuwenden. Wenden Sie sie nach folgendem Zeitplan an:

  • Frühling – Harnstoff, 40 g/m²;
  • Blütezeit – Kaliumnitrat, 15 g/m²;
  • Frühherbst – Superphosphat, 40 g/m²;

Alle Düngungen werden in den Wurzelbereich gegeben, indem Sie die Baumscheibe mit der Lösung gießen. Ein Einarbeiten in den Boden ist nicht empfehlenswert, da das Wurzelsystem der Fiederspiere dicht unter der Erdoberfläche liegt.

Bodenbearbeitung

Das Lockern wird sehr vorsichtig durchgeführt, wobei nur die obere Bodenschicht bearbeitet wird. Der Vorgang erfolgt monatlich nach dem Gießen. Anschließend wird der Baumstammbereich wieder gemulcht.

Unkraut wird nach seinem Auftreten entfernt. Solange es jung ist, lässt es sich leichter aus dem Boden ziehen, wodurch der Boden gleichzeitig lockerer wird.

Rückschnitt

Der sanitäre Rückschnitt wird regelmäßig ab dem Frühjahr durchgeführt. Es werden über den Winter gebrochene oder erfrorene Triebe entfernt. Auch Äste, die sich nahe am Boden biegen, werden entfernt, sofern keine Absenker zur Vermehrung benötigt werden.

Mit dem Formschnitt des Strauchs beginnt man im dritten Jahr. Um der Sorbaria ein gepflegtes, ordentliches Erscheinungsbild zu geben, werden die aus der Form heraustretenden Triebe gekürzt oder herausgeschnitten. Der Vorgang beginnt im Frühjahr, und während der Vegetationsperiode werden die Zweige regelmäßig zurückgeschnitten, auch die mit verblühten Blütenständen, um die Buschform zu erhalten.

Die Hecke aus der Sorbaria sorbifolia wird mehrmals pro Saison geschnitten. In diesem Fall werden die Triebe üblicherweise auf einen Meter zurückgeschnitten.

Der Schnitt hat keinen Einfluss auf die Blühfähigkeit – die Blütenstände bilden sich am diesjährigen Zuwachs.

Eine Auslichtung der Krone wird nach Bedarf durchgeführt. Zu dichte Bestände zwingen den Strauch, dünne, wenig dekorative und schnell alternde Zweige zu bilden.

Ein Verjüngungsschnitt hilft, die Schönheit und Gesundheit der Sorbaria zu erhalten. Ein Zeichen für die Notwendigkeit einer Verjüngung ist das Absterben der oberen Zweigteile und ihre Verkahlung von unten. Diese Zweige werden komplett herausgeschnitten. Alle paar Jahre ist ein kompletter Verjüngungsschnitt möglich, bei dem alle Triebe bis auf den Stock zurückgeschnitten werden.

Beim Rückschnitt wird auf Wurzelausläufer geachtet – alle überflüssigen werden dicht an der Wurzel abgeschnitten, da die Sträucher sonst die Form verlieren.

Gesunde abgeschnittene Zweige werden in der Regel als Material für Stecklinge verwendet.

Schädlinge und Krankheiten

Derartige Plagen gehen der Sorbaria in der Regel aus dem Weg. In seltenen Fällen kann der Strauch von der grünen Blattlaus oder der Spinnmilbe befallen werden. Gegen die Schädlinge werden „Fitoverm“ oder „Mitak“ eingesetzt.

Sehr selten kann die Sorbaria von der Virösen Mosaik befallen werden. Die Krankheit ist nicht heilbar, befallene Pflanzen werden vernichtet.

Schädlinge und Krankheiten befallen vor allem geschwächte, kümmernde Pflanzen. Eine gute Pflege schützt die Sorbaria vor Problemen.

Vermehrung der Sorbaria

Die Sorbaria sorbifolia wird durch Stecklinge, Teilung des Strauchs, Absenker und Wurzelausläufer vermehrt. Die Samenvermehrung ist wenig ergiebig und zeitaufwendig.

  • Teilung des Busches

Da die Sorbaria das Umpflanzen problemlos verträgt, gilt diese Methode als die einfachste und zuverlässigste. Im Frühjahr oder Herbst wird der Strauch ausgegraben und mit einem scharfen Werkzeug in Teile geteilt. Die Schnittstellen werden mit zerkleinerter Holzkohle oder Brillantgrün behandelt. Jedes Teilstück sollte Wurzeln und kräftige Triebe haben. Die Teile des Strauchs werden in vorbereitete Pflanzlöcher nach der Standardmethode gesetzt. Die Pflege der gepflanzten Sträucher unterscheidet sich nicht von der üblichen.

Beim Umpflanzen eines Busches wird auch der Wurzelausschlag als Pflanzmaterial verwendet. Er wird vorsichtig von den Rhizomen des Mutterbusches getrennt und einzeln eingepflanzt.

Für Stecklinge eignen sich gesunde, verholzte oder grüne Spitzentriebe mit einer Länge von 20-25 cm. Es kann auch Material verwendet werden, das beim Schnitt anfällt. Sie werden in normaler Erde oder Sand, in Töpfen oder in Pflanzschulen bewurzelt.

Das Erscheinen neuer Blättchen bedeutet die vollständige Bewurzelung des Stecklings – er kann an den vorbereiteten Standort umgepflanzt werden.

  • Vermehrung durch Absenker

Im Frühjahr wählt man einen Trieb, der am niedrigsten zum Boden geneigt ist, biegt ihn herunter, fixiert ihn und bedeckt ihn mit Erde, wobei die Spitze an der Oberfläche bleibt. Er ist bereits Ende August zur Trennung und Pflanzung an seinem Bestimmungsort bereit.

Worin liegt der Wert der Fiederspiere?

Die Fiederspiere ist nicht nur als dekorativer, schnell wachsender Strauch wertvoll. Zur Blütezeit lockt der Duft ihrer Blüten bestäubende Insekten an, darunter Bienen.

Aufgrund der Schattentoleranz und Feuchtigkeitsliebe der Fiederspiere wird sie in schattigen Ecken, an feuchten Niederungen und in der Nähe von Gewässern gepflanzt. Besonders vorteilhaft ist die Pflanzung an Flussufern, da das kräftige Wurzelsystem der Fiederspiere die Uferzone vor Auswaschung bei Hochwasser schützen kann. Der Strauch wird auch auf lockeren Hängen mit dem gleichen Ziel gepflanzt. Dabei werden die Pflanzlöcher an geneigten Flächen angelegt, indem man die Flächen – Terrassen – einebnet.

Die Fiederspiere leidet nicht unter Staub und Luftverschmutzung, daher wird sie in der Stadtbegrünung verwendet.

Interessant ist die Pflanze auch als Lieferant von Heilstoffen. Abkochungen der Blätter werden bei rheumatischen Schmerzen verwendet, aufgebrühte duftende Blütenstände sind bei Angina hilfreich, die Wurzeln werden von der Volksmedizin zur Vorbeugung von Lungenerkrankungen, einschließlich Tuberkulose, sowie zur Behandlung verschiedener Magen-Darm-Beschwerden empfohlen.

Der Anbau der Fiederspiere im Garten ist eine mühelose Beschäftigung. Die Pflanzung und Pflege des Strauches sind so einfach, dass selbst ein unerfahrener Anfänger im Gartenbau damit zurechtkommt. Für Fürsorge und Aufmerksamkeit dankt die Fiederspiere von ganzem Herzen mit der Pracht des dekorativen Laubs und der üppigen Blüte.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?