Der März — ein widersprüchlicher Monat, und viele Gärtner zählen ihn zu Recht zu den Wintermonaten, entgegen der formalen Zugehörigkeit. Aber dennoch nimmt der Wechsel von Tauwetter und Frost zu, und für die Besitzer von Blumenbeeten beginnt eine schwierige Zeit: Man muss darauf achten, dass die Pflanzungen weder erfrieren noch verfaulen. Wie lässt sich dieser Prozess optimieren?
Antwortet Landschaftsarchitektin Olga Woronowa:
— Man sollte sich mit dem Entfernen der Abdeckungen — insbesondere bei Rosen und Clematis — nicht zu sehr beeilen. Auch beim Lüften muss man äußerst vorsichtig sein, damit nicht alle im letzten Herbst unternommenen Anstrengungen vergeblich sind.
Achten Sie auf das Wetter. Der März ist tückisch, denn selbst bei leichtem Plusgrad und fehlender Bewölkung, also bei formalen Anzeichen von Tauwetter, ist es gefährlich, Pflanzen zum Lüften zu öffnen. Jeder, auch schwache Wind, außer reinem Südwind, kann dazu führen, dass die Blumen einfach erfrieren, und das sollte unbedingt vermieden werden.
Daher sollte man für das Lüften Tage wählen, an denen die Lufttemperatur deutlich über +5, besser noch +7 Grad liegt, bei völliger Windstille. Achten Sie darauf, dass von außen kein Schnee in das Innere der Abdeckung gelangt: Das kann später zu einer unnötigen Erhöhung der Feuchtigkeit führen, was wiederum das Risiko von Fäulnis und Verfaulen erhöht.
Wenn der Schnee im Blumenbeet — was durchaus möglich ist — vollständig geschmolzen ist und die Vorhersage in den nächsten Tagen keine nennenswerten Schneefälle verspricht, kann man grundsätzlich die oberste Schicht der Abdeckung entfernen. Aber nicht mehr. Fichtenzweige oder andere von Ihnen verwendete Mittel wie verstärkter Mulch usw. sollten bleiben — sie sollten so lange bleiben, bis die Nachttemperaturen in den positiven Bereich übergehen und der Boden aufgetaut ist — zumindest bis zu minimalen positiven Werten.