Wie erkennt man, dass die Belüftung in einem Privathaus nicht funktioniert?

Davon, wie fachgerecht die Belüftung in einem Landhaus installiert ist, hängt nicht nur das Raumklima ab, sondern auch die Gesundheit der Bewohner und sogar die Langlebigkeit der Konstruktionen. Der Experte für Wohnungsbau Denis Glawinski erklärte, an welchen Anzeichen man erkennen kann, dass die Belüftung fehlerhaft installiert wurde.

Das Erste, worauf man beim Betreten eines Raumes achten sollte, — ist der Geruch. Feuchte, schwere Luft — das erste Signal, um das Belüftungsproblem genauer zu untersuchen. Kondenswasser an Wänden und Konstruktionen, beschlagene Fenster — all das sollte in einem Privathaus nicht vorkommen.

«Praktisch in jedem Landhaus, in dem wir eine Begutachtung durchführen, sehe ich Fehler bei der Installation der Lüftungsanlage. Mancherorts machen sich die Bauarbeiter nicht einmal die Mühe, sich mit dem Thema zu befassen, und bohren einfach ein Loch in die Wand oder das Dach. Sie meinen, das sei eine ausreichende Belüftung. Wenn das Haus feucht ist und Schimmelpilzspuren vorhanden sind, sollte man sofort beim Verkäufer den Bauplan anfordern und ihn zusammen mit den Objekten einem externen Bauexperten zeigen», — rät Glawinski.

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Auf eine mangelhafte Belüftung können sich wellende, aufgewölbte oder rissige Bitumenschindeln auf dem Dach hinweisen. Die Schäden hängen mit Temperaturschwankungen der Dacheindeckung, der Bildung von Kondenswasser und so weiter zusammen. Im Winter kann das Dach aufgrund schlechter Belüftung auf dem Dachboden mit Eiszapfen und Eisbildung bedeckt werden. Mit der Zeit wird der Schnee schmelzen und an kühleren Stellen des Daches wieder gefrieren, wodurch Eisdämme an der Dachbasis entstehen. All dies wird später nicht nur eine Reparatur der Lüftungsanlage, sondern auch des Daches erfordern.

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