Tagetes gehören zu den krautigen Pflanzen. Es gibt etwa 30 Arten von Tagetes. Allerdings sind alle Arten pflegeleicht, wachsen recht schnell, vertragen Trockenheit problemlos und lieben Wärme und Licht.
Tagetes vermehren sich durch Samen, die im Frühsommer direkt ins Freiland gesät werden können. Am besten zieht man die Jungpflanzen jedoch im Gewächshaus vor und pflanzt sie erst dann ins Freiland.
Die Anzucht von Tagetes aus Samen zu Hause sollte im Frühjahr oder Mitte des Frühjahrs erfolgen. Für jede Tagetes-Art sind nährstoffreicher Boden, gleichmäßige Temperatur zwischen 18 und 20 Grad sowie mäßiges Gießen erforderlich, insbesondere in der Anfangsphase der Anzucht.
Für die Anzucht im Haus eignen sich Töpfe oder Kisten mit mehreren Löchern. Am Boden muss eine Drainageschicht von etwa drei Zentimetern Dicke vorhanden sein. Die oberste Erdschicht sollte locker sein, um die Luftzufuhr zu gewährleisten.
Am besten sät man vorgekeimte Samen aus, legt sie vorsichtig in vorbereitete Rillen im Abstand von etwa einem Zentimeter und bedeckt sie mit einer etwa eineinhalb Zentimeter dicken Erdschicht. Die Anzucht von Tagetes ist damit noch nicht abgeschlossen. Notwendige Bedingungen sind ausreichend Licht und Feuchtigkeit sowie die Aufrechterhaltung einer moderaten Temperatur.
Die Keimlinge der Tagetes sollten nach 3-5 Tagen erscheinen. Wenn die Sämlinge zu dicht stehen, muss pikiert werden.
Die fertigen Jungpflanzen werden erst Ende Mai bis Anfang Juni ins Freiland gesetzt.