Unter Floristen hat die wunderschöne Gerbera zu Recht besondere Liebe gewonnen. Die Blume, die einem Gänseblümchen auf langen, kräftigen Stielen ähnelt, wird in den meisten Blumenarrangements und Geschenksträußen verwendet.
Neben Pflanzen, die im industriellen Maßstab gezüchtet werden, gibt es die Möglichkeit, eine solche Schönheit in einem Topf in der eigenen Wohnung zu ziehen. Man muss nur die grundlegenden Pflegeregeln kennen.
Als wichtigste Vorbeugung aller Krankheiten gilt regelmäßiges Lüften des Raumes, Einhaltung der Bewässerungsnorm, gute Topfdrainage und Auflockerung des Erdballens, sobald sich eine Kruste auf seiner Oberfläche bildet.
Bei ersten Anzeichen eines Befalls werden Mittel wie 'Fundazol' eingesetzt.
Unter den Schädlingen treten am häufigsten Milben und Blattlauskolonien auf. Kleine Insekten sind mit bloßem Auge schwer sofort zu erkennen, aber sie verbreiten sich schnell und richten großen Schaden an der Pflanze an. Daher müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden, indem man spezielle Präparate und Hausmittel einsetzt.
Inhaltsverzeichnis:
Wie pflegt man die Gerbera nach dem Kauf?
Wenn man die Blume aus dem Laden nach Hause bringt, muss man sich um ihre Eingewöhnung an den neuen Ort, die Anpassung, kümmern. Man sollte die gewohnten Haltungsbedingungen nicht grundlegend ändern.
Die Einhaltung des Mikroklimas, des Bewässerungs- und Düngungsplans ermöglicht es der Pflanze, sich zu gewöhnen und einzuleben. Eine Umtopfung nach dem Kauf erfolgt frühestens nach 2 — 3 Wochen.
Normalerweise ist dies die Frühlingszeit nach dem Verwelken der letzten Knospen und dem Beginn der Ruheperiode. In dieser Zeit wird die Bewässerung reduziert, aber die Düngung wird fortgesetzt.
Man muss sich um den Kauf eines neuen Topfes kümmern, da auf dem alten Pilze, Schimmel und Viren zurückgeblieben sein könnten. Die Wurzeln der Gerbera werden vom Erdballen befreit und in den vorbereiteten Behälter gesetzt. Dieser sollte zur Hälfte mit Erdmischung gefüllt sein.
Nach und nach wird Erde von den Rändern hinzugefügt, leicht angedrückt und gewässert.
Besonderheiten der Pflege während der Blütezeit
Die Gerbera blüht vom frühen Frühling bis zum späten Herbst mit einer kurzen Ruhephase. Die Blüte hängt direkt vom Mikroklima des Raumes ab. Die optimale Beleuchtung — helles, aber diffuses Licht.
Allerdings muss die Tageslichtlänge reguliert werden; ein Überschuss kann die Blüte ebenfalls beeinflussen. Sie sollte weniger als 12 Stunden betragen. Daher ruht die Blume den gesamten Sommer über und beginnt erst Ende August zu blühen.

Wenn Sie die Blütezeit in den Winter verlängern möchten, beleuchten Sie den Topf weiterhin mit Kunstlichtlampen, aber das schwächt die Pflanze ziemlich stark.
Während des Aufblühens der Knospen düngen Sie die Gerbera mit einer schwachen Komplexlösung mit erhöhtem Kaliumgehalt.
Die Pflanze wird nicht blühen:
- in einem zu großen Topf
- nach der Düngung mit stickstoffhaltigen Düngemitteln
Die Staude ist nicht sehr langlebig. Nach 3—4 Jahren lässt die Blüte merklich nach, und der Strauch wird durch einen neuen ersetzt.
Was tun, wenn die Zimmergerbera welkt?
Beim Anbau der Zimmergerbera stoßen Gärtner oft auf Probleme wie das Welken der Blätter.

Die Hauptursachen für dieses Phänomen können sein:
- Feuchtigkeitsmangel. Das lässt sich leicht feststellen: Wenn sich der Turgor nach dem Gießen erhöht und die Blätter innerhalb einer Stunde aufgerichtet haben, dann hat die Pflanze nicht genug Wasser bekommen.
- Das Vorhandensein von Torf in der Topfmischung: Dieser absorbiert Flüssigkeit und gibt sie nicht an die Pflanze ab;
- Flüssigkeitsüberschuss — Nach dem Umtopfen in einen größeren Behälter tritt oft das Problem übermäßigen Gießens auf, da das Wurzelsystem nicht sofort die gesamte Topffläche einnehmen kann. Dadurch versauert die Bodenmischung und es kommt zu Fäulnisprozessen.
Aus welchen Gründen können die Blätter gelb werden?
Ursachen für die Gelbfärbung der Blätter sind meist:
- Lichtmangel. Bei wenig Licht beginnen die Stoffwechselprozesse in den Blättern gestört zu werden, wodurch Knospen und Blätter gelb werden. Dieses Problem lässt sich leicht beheben: Man muss die von Natur aus lichtliebende Pflanze mit ausreichend Licht versorgen;
- Trockene Raumluft. Geringe Luftfeuchtigkeit im Raum, in dem die Staude wächst, führt zur Gelbfärbung der Blätter. Luftbefeuchter und Besprühen mit einer Sprühflasche können dieses Problem beheben.

Die Pflege der Gerbera zu Hause ist für jeden Pflanzenliebhaber interessant, denn diese Blume hat einen hohen dekorativen Wert, erfordert jedoch einige Kenntnisse und Fähigkeiten im Gartenbau. Die südliche Pflanze schmückt dank der Arbeit der Züchter Wohnungen und Häuser mit leuchtenden Farbtönen und Nuancen.
Weitere Einzelheiten zum Anbau von Gerbera in Töpfen erfahren Sie im folgenden Video: