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Episcia – Pflege zu Hause, Vermehrung durch Blatt und Stecklinge
In der Sowjetzeit waren Geranien und Ficus die beliebtesten Zimmerpflanzen. Heute sieht man auf Fensterbänken und Balkonen allerlei. Blumenläden bieten viele verschiedene Arten an: Manche mögen viele Blüten, andere bevorzugen dekorative Blätter und Triebe, wieder andere beides. Zur letzten Gruppe gehören die Arten der Episcia, wie man sie pflegt, wird im Folgenden beschrieben.
Episcia: Pflege zu Hause
Eine originelle mehrjährige Zimmerpflanze aus Südamerika. Die meisten lieben sie wegen ihrer schönen Blätter, aber auch die Blüten sehen beeindruckend aus. Besonders auffällig sind die nelkenartigen Blütenstände.
Episcia gehört zur Familie der Gesneriengewächse und ist ein kleiner Strauch mit samtigen Blättern, der mit kleinen glockenförmigen Blüten übersät ist. Damit kann man jedes Haus schmücken.
Wie pflegt man die Episcia-Pflanze? Das ist nicht schwer. Einige Nuancen sind jedoch zu beachten:
- Sie liebt Feuchtigkeit;
- Sie verträgt keine Zugluft;
- Am besten stellt man sie auf die Sonnenseite.
Mehrere Faktoren beeinflussen die Lebensaktivität der Pflanze:
- Beleuchtung;
- Luftfeuchtigkeit;
- Lufttemperatur;
- Bodenbeschaffenheit;
- Nachbarschaft mit anderen Pflanzen.
Für jede Art von Zimmerpflanzen sind diese Bedingungen individuell.
Standortwahl und Beleuchtung
In seiner historischen Heimat wächst die Blume unter tropischen Bedingungen, die hohe Luftfeuchtigkeit, Wärme und Sonnenlicht erfordern. Daher sollte man bei der Standortwahl diese Aspekte berücksichtigen. Die Episcia fühlt sich an einem Fenster, Regal, Schrank oder Ständer wohl, wo ausreichend Licht und Wärme hinkommen. Es ist möglich, sie als Ampelpflanze zu verwenden, jedoch nur an einem windgeschützten Ort.
Gießen und Luftfeuchtigkeit
Die Pflanze liebt Wasser, aber übertreiben sollte man es nicht. Man muss regelmäßig, aber in kleinen Mengen gießen. Überschüssige Feuchtigkeit kann zu Pilzkrankheiten und Wurzelfäule führen.
Zur Beachtung! Die Blätter sollten regelmäßig mit Wasser aus einer Sprühflasche besprüht werden, um eine Luftfeuchtigkeit von 50-60 % zu gewährleisten.

Durch Pilze befallenes Wurzelsystem
Beleuchtung und Lufttemperatur
Ganz ohne Sonne kommt diese Blume natürlich nicht aus, aber direkte Strahlung verträgt sie schlecht. Das Licht sollte etwas diffuser sein. Deshalb platziert man sie am besten an Fenstern mit Ost- oder Westausrichtung. Als tropische Pflanze benötigt die Episcia eine optimal warme Temperatur. Der Bereich sollte zwischen 18 °C und 25 °C liegen.
Achtung! Im Winter ist es vorzuziehen, den Topf weiter weg von Zugluft zu stellen.
Besonderheiten der Pflege während der Ruhephase
Dieser Zeitraum fällt in der Regel auf die Winterzeit. In diesem Zeitraum gibt es in der Regel keine besonderen Anforderungen. Man muss nur seltener gießen (einmal pro Woche), nicht düngen und an einen zugluftgeschützten Ort stellen.
Besonderheiten der Pflege während der Blütezeit
Die Blüte findet fast das ganze Jahr über statt, aber besonders schön ist sie im Frühling und Sommer. Genau zu dieser Zeit benötigt die Blume maximale Aufmerksamkeit.

Blühende nelkenblütige Episcia
Damit die Pflanze ein gesundes Aussehen behält, sollten bestimmte Bedingungen eingehalten werden.
- Bewässerung nach dem Trocknen der Erde;
- Düngung einmal im Monat, vorzugsweise mit einer Phosphor-Kalium-Mischung;
- Temperaturbereich zwischen 18-25 °C;
- ausreichende Beleuchtung.
Wie man Episcia umtopft
Bei guter Pflege wächst der Episcia-Strauch schnell. Dann besteht die Notwendigkeit, ihn in einen anderen Topf umzutopfen. Wann sollte man das tun:
- junge Pflanze – einmal pro Jahr;
- erwachsene Pflanze – einmal alle zwei Jahre.

Die beste Zeit ist der Frühling. Damit das Umtopfen weniger stressig verläuft, sollte alles sorgfältig und nach Plan gemacht werden.
- Die Erde im Topf reichlich befeuchten.
- Die Außenseiten der Töpfe abklopfen, damit der Ballen sich löst.
- Die Pflanze samt Erde herausnehmen.
- Kranke Wurzeln und Triebe entfernen.
- In ein neues Gefäß setzen und mit vorbereiteter Erde bedecken.
- Gründlich gießen.
- Eine Woche lang in den Schatten stellen.
Wenn neue Triebe und Blüten erscheinen, bedeutet dies, dass alles normal verlaufen ist, daher kann der Topf wieder an seinen ursprünglichen Platz gestellt werden.
Mögliche Probleme, ihre Ursachen und Behebung
Wie jeder lebende Organismus reagiert die Episcia auf alle Veränderungen in der Umwelt: Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Nährstoffe, Beleuchtung. Dies ist an folgenden Anzeichen zu erkennen: Die Blätter verfärben sich, werden welk, trocknen aus, Wachstum und Blüte hören auf.
Warum blüht die Episcia nicht?
Es gibt mehrere Ursachen. Zunächst ein Mangel an Nährstoffen im Boden, dann Feuchtigkeitsmangel und drittens zu wenig Sonne.
Krankheiten und Schädlinge
Das Vorhandensein von Problemen ist in erster Linie auf falsche Haltung zurückzuführen. Die häufigsten Beschwerden:
- Fäulnis – zu viel Feuchtigkeit, Schäden durch Insekten, Pilze. Im letzteren Fall kann die Blume absterben. Am häufigsten leiden die Wurzeln;
- Wächst nicht – es fehlt an Licht oder Schädlinge haben sich eingenistet;
- Gelbe Blätter – Überschuss an Nährstoffen, meist Stickstoff;
- Grauer Belag – es könnten Pilze sein, oder der Boden ist saurer geworden;
- Braune Flecken – Reaktion auf kaltes Wasser;
- Schlaffes Aussehen – möglicherweise haben sich Nematoden im Boden eingenistet;
- Blätter rollen sich ein – Blattläuse.

Die Episcie, deren Pflege zu Hause nicht schwer ist, unterscheidet sich kaum von der Haltung anderer Pflanzenvertreter. Aber damit sie ihren Besitzer immer erfreut, sollte man sich dennoch mit ihrer Anbautechnik vertraut machen.
Vermehrung der Episcie zu Hause
Eine Pflanze wie die Episcie findet immer ihre Bewunderer, denn es gibt viele Sorten von ihr. Und nicht selten stellt sich die Frage, wie man die Episcie vermehrt.
Damit eine gesunde Episcie im Haus wächst, sollte man die Vermehrung auf eine der fünf Arten durchführen: durch Stecklinge, Triebe, Blätter, Ausläufer oder Teilung des Busches.
Zur Information! Die generative Methode ist nicht ausgeschlossen, wird aber selten angewendet.
Die Wahl der Vermehrungsmethode hängt von der Sorte, dem Alter und dem Allgemeinzustand ab. Die vegetative Methode wird in folgender Reihenfolge durchgeführt:
- Ein Blatt, ein Trieb oder ein Steckling wird abgeschnitten.
- Die Schnittstelle wird mit einer wachstumsfördernden Lösung behandelt.
- Der Ableger wird in ein kleines Gefäß mit Torf-Sphagnum-Erde gesetzt, man kann ihn auch einfach ins Wasser stellen.
- Es wird gegossen.
- Es wird mit einem Glas oder Becher abgedeckt.
- Nach 1-1,5 Monaten erscheinen Wurzeln.
- In ein Gefäß umtopfen.
Vermehrung der Episcie durch Blatt
Die Vermehrung mit Hilfe der Blattspreite ist die zugänglichste und produktivste Methode. Ein gesundes Blatt wird genommen und ins Wasser gestellt. Wenn unten Wurzeln und oben eine kleine Schwellung erscheinen, muss man das Blatt in ein Gefäß mit Erde umsetzen und mit einem Glas abdecken. Nach 1,5-2 Monaten erscheinen junge Blättchen.
Achtung! Das alte Blatt muss man nicht abreißen, es fällt von selbst ab.
Vermehrung durch Stecklinge
Man verwendet Stecklinge oder Ableger. Ein Trieb mit 4-5 Blättern wird genommen. Die unteren 2-3 Paare werden entfernt, und der Ableger wird ins Wasser gestellt. Das Gefäß sollte besser aus dunklem Glas oder Kunststoff sein. Innerhalb eines Monats sollten Wurzeln erscheinen. Die junge Pflanze wird zuerst in leichte Erde und dann in normale Erde gepflanzt.

Die Episcie ist ein erstaunlicher Vertreter mehrjähriger Zimmerpflanzen, deren Zucht jedem Menschen viele angenehme Momente bereiten wird. Besonders beeindruckend sind die samtigen Blätter mit ihrer Färbung. Aber auch die Blüten erfreuen die Umgebung angenehm.
Wie man sieht, ist es einfach und leicht, diese Blume zu Hause zu züchten. Das ist sogar für einen Anfänger in der Pflanzenpflege machbar. Die Hauptsache ist, den Topf nicht zu überwässern, ausreichend Licht zu bieten und rechtzeitig Dünger zu geben.
Episcie

Die Pflanze Episcia gehört zur Familie der Gesneriengewächse. Sie ist anspruchslos und hat daher schon lange das Interesse vieler Gärtner geweckt. In der Natur kommen Episcia-Arten auf dem südamerikanischen Kontinent sowie in Mittelamerika vor. Die Gattung umfasst etwa 12 Arten.
Episcia kann sich nicht nur mit ihrer schönen Blüte, sondern auch mit prächtigen Blättern schmücken, die durch ihre herrliche Erscheinung oft die Blüten selbst übertreffen. Zu Hause wird Episcia in der Regel als Hängepflanze kultiviert.
Beschreibung von Episcia

Episcia gilt als dekorative Blattpflanze, aber ihre Blüten sind ebenfalls recht auffällig und schön. Der Strauch hat einen großen unterirdischen Stängel, während die oberirdischen Stängel leicht behaart sind. Die Pflanze kann auch Ausläufer und Tochterrosetten bilden. Die Blätter stehen an kurzen Blattstielen gegenständig. Dank ihrer samtigen (seltener glatten) Oberfläche und der bunten Färbung wirken sie sehr effektvoll. Jedes Blatt bleibt mehrere Jahre an der Pflanze, sodass der Strauch lange ein attraktives Aussehen behält. Die Blüten erscheinen einzeln oder in kleinen Büscheln in den Blattachseln. Sie haben eine Grammophonform mit zurückgebogenen Blütenblättern und eine vielfältige Färbung.
Kurze Regeln für den Anbau von Episcia
Die Tabelle enthält kurze Pflegerichtlinien für Episcia zu Hause.
| Lichtverhältnisse | Es sind helle, aber keine direkten Sonnenstrahlen erforderlich. |
| Haltungstemperatur | Die optimale Temperatur liegt bei 20-24 Grad, jedoch nicht unter 18 Grad. |
| Bewässerungsregime | Während der gesamten Wachstumsperiode wird der Boden reichlich befeuchtet, wobei durch die Unterschale gegossen wird. Im Winter wird die Pflanze gegossen, nachdem die Erde zu einem Viertel ausgetrocknet ist. |
| Luftfeuchtigkeit | Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit ist erforderlich, aber die Blätter dürfen nicht besprüht werden. Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit eignet sich eine Schale mit nassen Steinen oder das Aufstellen der Pflanze in einem Terrarium. |
| Boden | Episcia benötigt einen neutralen oder leicht sauren Boden. Geeignet ist ein Substrat aus Torf, Sand und doppelt so viel Lauberde. Der fertigen Mischung wird Holzkohle oder Torfmoos beigefügt. |
| Düngungen | Während der Wachstumsphase sollten die Sträucher zweimal im Monat gedüngt werden, wobei die halbe Dosierung mineralischer Dünger oder stark verdünnter organischer Dünger verwendet wird. |
| Umtopfen | Das Umtopfen erfolgt jedes Jahr im Frühjahr. |
| Rückschnitt | Der Rückschnitt erfolgt nach der Blüte des Strauches. |
| Blüte | Die Blütezeit dauert in der Regel den ganzen Sommer. |
| Ruheperiode | Die Ruhephase ist kaum wahrnehmbar, der Strauch verliert das ganze Jahr über nicht an Attraktivität. |
| Vermehrung | Samenvermehrung, Stecklinge. |
| Schädlinge | Schildläuse, Weiße Fliegen, Blattläuse, Wollläuse oder Thripse. |
| Krankheiten | Verlust der Blattdekorativität oder Ausbleiben der Blüte bei Nichteinhaltung der Pflegebedingungen. |
Pflege von Episcia zu Hause

Beleuchtung
Episcia bevorzugt helles Licht, aber die Strahlen sollten unbedingt gestreut sein. Für das Pflänzchen eignen sich am besten Ost- oder Westfenster. Im Sommer kann Episcia sogar auf einer nördlichen Fensterbank wachsen, aber an einem Südfenster benötigt die Blume Schatten vor der prallen Sonne. Die Fenster werden in diesem Fall mit einem halbtransparenten Stoff verhängt oder mit Papier abgedeckt, oder die Blume wird weiter von der Fensterbank weg gestellt. Im Winter wird die Pflanze an einem hellen Ort gehalten. In dieser Zeit sind Nordfenster für die Blume nicht geeignet: Ihre Stiele beginnen sich zu stark zu strecken. In diesem Fall muss die Pflanze mit zusätzlichem Licht versorgt werden. Bei greller Sonne hingegen können die Blätter der Pflanze kleiner werden oder vergilben.
Das Laub von Episcia reagiert auf Licht und kann sich zu einem charakteristischen Mosaik anordnen, um genügend Strahlen einzufangen. Aus diesem Grund sollten ampelartige Pflanzenarten nicht unnötig bewegt oder gedreht werden.
Temperatur
Die untere Grenze für den Anbau von Episcia liegt bei 18 Grad, aber für ihr Wachstum und ihre Entwicklung gilt eine Temperatur von etwa 20-24 Grad als optimal. Der Raum mit der Pflanze kann gelüftet werden, aber im Herbst und Winter muss die Blume vor kalten Zugluft geschützt und auch von Heizgeräten ferngehalten werden.
Bewässerung

Beim Gießen sollten keine Wassertropfen auf das Laub der Pflanze gelangen, daher ist es am einfachsten, die Pflänzchen von unten zu gießen – über den Untersetzer. Dafür verwendet man abgestandenes und ausreichend weiches Wasser. Außerdem sollte es Zimmertemperatur haben.
Während der Wachstumsperiode von Frühjahrsbeginn bis Herbstende werden die Pflänzchen reichlich gegossen, sobald die Erde im Topf zu trocknen beginnt. Im Winter sollte Episcia mäßiger gegossen werden, wobei man ein paar Tage nach dem Antrocknen der oberen Erdschicht wartet. Ein Austrocknen des Substrats ist fast genauso schädlich wie eine Überwässerung.
Luftfeuchtigkeit
Episcia bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit und gedeiht am besten unter Gewächshausbedingungen. Um diese Bedingung zu erfüllen, kann das Pflänzchen in einem Terrarium gehalten werden oder man verwendet einen Untersetzer, der mit feuchten Steinchen gefüllt ist. Die übliche Methode zur Luftbefeuchtung – das Besprühen – ist in diesem Fall nicht geeignet. Auf das behaarte Laub von Episcia darf keine Feuchtigkeit gelangen, da dies zur Entwicklung von Fäulnisprozessen führen kann.
Man kann den Topf mit der Pflanze auch auf einen mit Wasser gefüllten Untersetzer stellen, aber der Topfboden und die Triebe des Pflänzchens sollten das Wasser nicht berühren. Eine weitere Methode zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit ist, die Blume nach dem Gießen mit einem durchsichtigen Plastikbeutel abzudecken.
Boden

Für die Pflanzung von Episcia eignet sich ein schwach saurer oder neutraler Boden. Er kann Sand, Torf und die doppelte Menge Lauberde enthalten. Dem entstandenen Substrat wird zusätzlich Torfmoos oder Holzkohle beigemischt. Man kann auch fertige Erde für Veilchen verwenden. Vor dem Pflanzen wird eine Drainageschicht auf den Topfboden gelegt.
Düngung
Während der Wachstumsphase müssen Sie die Episcia systematisch düngen. Dazu gießen Sie die Pflanze alle zwei Wochen mit mineralischen oder organischen Mischungen. Bei der Düngung sollten Sie jedoch nur die Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Dosis verwenden. Ein Überschuss an Nährstoffen wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Pflanze aus.
Umtopfen
Die Episcia benötigt jährlich einen Umzug in ein neues Gefäß. Der Umtopfvorgang wird im Frühjahr durchgeführt. Für den Strauch eignet sich ein kompakter, niedriger, aber mäßig breiter Topf. Am Boden sollte er Drainagelöcher haben.
Vor dem Umtopfen müssen Sie das Pflänzchen reichlich gießen, dann vorsichtig herausnehmen und die Wurzeln begutachten. Befallene Stellen werden entfernt und die Schnittflächen mit Holzkohlepulver bestäubt. Junge Pflanzen werden durch Umsetzen in einen etwa 2 cm größeren Topf als den alten umgesiedelt. Für eine erwachsene Episcia benötigen Sie ein Gefäß mit einem Durchmesser von höchstens 22 cm. Zu alte Sträucher werden nicht umgetopft, sondern einfach erneuert, indem Sie ihre Stecklinge oder Rosetten neu bewurzeln.
Rückschnitt

Die heimische Episcia zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus. Damit der Strauch gepflegt aussieht und ausreichend buschig ist, müssen Sie ihn nach der Blüte zurückschneiden. Die während des Rückschnitts abgetrennten Rosetten können Sie direkt im selben Topf bewurzeln.
Ampelartige Sorten der Episcia mit langen Stielen können in benachbarte Gefäße klettern und dort Wurzeln schlagen. Sie können benachbarte Blumen vor ungebetenen Gästen schützen, indem Sie den Topf mit der Episcia an einen Ort stellen, an dem sie diese nicht erreichen kann.
Damit Ampelarten am effektvollsten aussehen, sollten die ersten Triebe des Strauchs nicht über den Topfrand hängen. Solche Stiele sollten Sie an einer kleinen (bis 20 cm) Gitterstütze befestigen. Erst nachdem diese gefüllt ist, können die übrigen Triebe frei aus dem Gefäß hängen. Um ein Verkahlender Stiele zu vermeiden, kürzen Sie die Stiele der Pflanze gelegentlich um die Hälfte.
Ruhezeit
Die Ruhezeit ist kaum spürbar, die Episcia verliert das ganze Jahr über nicht ihre Attraktivität. Selbst im Winter entwickelt sich die Blume aktiv, wenn Sie ihr ausreichend Licht bieten. Es wird auch nicht empfohlen, die Temperatur im Winter zu senken, da dies schädlich für die Pflanze sein kann.
Vermehrungsmethoden der Episcia

Zur Vermehrung der Episcia verwenden Sie Stecklinge oder Samen der Pflanze.
Die Samenmethode wird nicht oft angewendet. Für die Aussaat verwenden Sie eine Sand-Torf-Mischung. Die winzigen Samen verteilen Sie auf der Oberfläche und drücken sie leicht in die Erde. Danach decken Sie den Behälter mit Folie ab und stellen ihn an einen hellen und warmen Ort. Sie müssen die Bodenfeuchtigkeit überwachen und die Erdoberfläche regelmäßig besprühen. Die Folie nehmen Sie jeden Tag kurz zur Belüftung ab. Die Keimlinge erscheinen innerhalb eines Monats. Sie wachsen langsam. Wenn ein Paar echter Blätter erscheint, pikieren Sie die Episcia in kleine Gefäße, 2-3 Stück pro Topf. Im ersten Lebensjahr blühen diese Sämlinge nicht.
Die Stecklingsvermehrung wird im Frühjahr durchgeführt, wenn die Episcia aktiver zu wachsen beginnt. Am einfachsten bewurzeln sich die Kindel und Rosetten, die sich an den Enden der Ausläufer bilden. Sie sollten keine Seitentriebe haben. Das Ende eines solchen Stängels wird nicht tiefer als 4 cm ins Wasser getaucht oder direkt in die Erde gepflanzt. Bei einer ausreichend hohen Temperatur (um 25 Grad) sollten die Wurzeln nach etwa einer Woche erscheinen. Bei der Vermehrung durch Tochterrosetten müssen diese nicht abgeschnitten werden, sondern können als Absenker bewurzelt werden. Dazu wird die Rosette an der Biegungsstelle eingegraben, wobei ein zusätzlicher Topf verwendet wird. Die Erde darin sollte leicht und feucht sein. Es ist wichtig darauf zu achten, dass sie nicht auskühlt. Für die vegetative Vermehrung eignen sich auch Kopfstecklinge oder Blätter der Episcia. Sie werden in warmem Wasser gehalten, bis Wurzeln erscheinen, und dann in lockere Erde gepflanzt.
Junge Episcien entwickeln sich aktiv und benötigen häufigere Umpflanzungen. Normalerweise werden sie etwa einmal im Monat in einen neuen Topf umgesetzt.
Episcia

Die Pflanze Episcia (Episcia) gehört zur Familie der Gesneriengewächse. Sie ist bei Blumenliebhabern recht beliebt und wird von ihnen weit verbreitet kultiviert. Die Gattung umfasst etwa 40 Arten. In der Natur findet man sie in Mittel- und Südamerika. Selbst unerfahrene Gärtner sollten bei der Kultivierung dieser Blume keine Schwierigkeiten haben, da sie sich durch ihre anspruchslose Pflege und Genügsamkeit auszeichnet.
In der Regel wird die Episcia als dekorative Blattpflanze gezüchtet, jedoch sind sowohl ihre Blüten als auch ihre Blätter recht schön. Der Strauch hat einen kriechenden, dicken unterirdischen Stängel, und oft bildet er auch oberirdische Ausläufer. Die Stängeloberfläche ist behaart. Die einzeln oder in Büscheln stehenden Blüten können weiß oder blau sein, sie haben eine röhrenförmige Form mit einem fünflappigen Saum. Die ovalen Blattspreiten können gegenständig oder einzeln angeordnet sein. Sie können verschiedene Farbtöne aufweisen.
Kurze Beschreibung des Anbaus

- Blüte. In der Regel beginnt die Blüte im Juni und endet im September.
- Beleuchtung. Sie benötigt helles Sonnenlicht, das aber unbedingt gestreut sein muss.
- Temperatur. Am besten wächst die Episcia bei Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad, wobei es im Raum nicht kälter als 18 Grad sein sollte.
- Bewässerung. Während der Wachstumsperiode wird der Strauch reichlich über den Untersetzer gegossen. Im Winter kann gegossen werden, nachdem die Erde im Topf zu einem Viertel der Höhe ausgetrocknet ist.
- Luftfeuchtigkeit. Sie sollte hoch sein, wobei es verboten ist, die Pflanze mit einem Zerstäuber zu befeuchten. Es wird empfohlen, Blähton in den Untersetzer zu geben und etwas Wasser einzufüllen. Auch ein Terrarium eignet sich für den Anbau.
- Düngung. Während des intensiven Wachstums wird die Pflanze regelmäßig zweimal im Monat gedüngt. Dazu wird eine Lösung aus Mineraldünger oder organischem Dünger in schwacher Konzentration verwendet, wobei die halbe Dosierung des vom Hersteller auf der Verpackung empfohlenen Werts genommen wird.
- Ruhezeit. Nicht ausgeprägt. Die Pflanze wächst und entwickelt sich das ganze Jahr über normal unter denselben Bedingungen.
- Schnitt. Er wird durchgeführt, wenn der Busch verblüht ist.
- Umtopfen. Jedes Jahr im Frühling.
- Erdmischung. Sie sollte neutral oder leicht sauer sein. Für die Herstellung werden Torf- und Laubblumenerde sowie Sand im Verhältnis 1:2:1 gemischt. Dem fertigen Substrat wird etwas Torfmoos und Holzkohle hinzugefügt.
- Vermehrung. Durch Stecklinge und Samen.
- Schädlinge. Blattläuse, Schildläuse, Weiße Fliegen, Thripse und Wollläuse.
- Krankheiten. Wenn die Pflanze nicht richtig gepflegt wird oder ihr nicht die optimalen Wachstumsbedingungen geboten werden, blüht sie nicht und ihre Blätter können ihre dekorative Wirkung verlieren.
Episcia: Anbau einer farbenfrohen Zimmerpflanze zu Hause
Episcia ist eine Pflanze, die durch ihre ungewöhnlichen Blätter attraktiv ist. Sie sind bunt gefärbt und schimmern im Licht, sodass es scheint, als würden sie die Farbe wechseln. Bei richtiger Pflege erfreut Episcia nicht nur mit schönen Blättern, sondern auch mit kompakten Blüten. Wie man Episcia pflegt, wie oft man düngt und wann man umtopft, lesen Sie weiter unten.
Beschreibung

Episcia wird wegen der dekorativen Wirkung ihrer Blätter geschätzt.
Episcia ist eine Pflanze aus der Familie der Gesneriengewächse (Gesneriaceae). Der Name leitet sich vom griechischen 'episkios' ab, was 'schattig', 'dunkel' bedeutet. Die Heimat der Pflanze sind die tropischen Wälder Brasiliens, Guineas, Mexikos, Kolumbiens, der Antillen und Surinames. Die Pflanze bevorzugt schattige, feuchte Standorte und breitet sich am Boden aus.
Sie hat behaarte ovale Blätter, die 5-20 cm lang werden. Sie sind bunt in Braun-, Rosa-, Grün- und Olivtönen gefärbt. Die Pflanze wirft alte Blätter lange nicht ab, sodass der Stamm nicht kahl wird. Im Hausanbau ist Episcia eine Ampelpflanze. Junge Triebe können senkrecht wachsen, hängen aber später herab. Erwachsene Pflanzen erreichen in der Regel eine Länge von 40-60 cm.
Im Grunde wird Episcia wegen des Laubes angebaut, obwohl sie eine blühende Pflanze ist. Die bunten, grammofonartigen Blüten sind etwa 3 cm lang, meist scharlachrot, aber es gibt auch weiße, rosa und sogar gesprenkelte Blüten. Sie bleiben von Juni-Juli bis September an der Pflanze, es gibt aber auch frühe Sorten.
Sorten von Episcia
Es gibt viele Sorten von Episcia. Jede zeichnet sich durch ein einzigartiges Muster und eine einzigartige Färbung der Blätter aus. Alle wurden aus drei Hauptarten gezüchtet:
- Episcia nelkenblütig vereint lange Ausläufer und verkürzte Triebe mit dicht beieinander stehenden Blättern. Die dunkelgrünen, 3 cm langen Blätter haben in der Mitte eine purpurne Ader und sind dicht behaart. Die einzelnen weißen Blüten mit Fransen an den Rändern erinnern an Nelken.

Eine der Sorten der nelkenblättrigen Episcia.

Eine Art der kupferfarbenen Episcia.

Eine Art der kriechenden Episcia.
Bedingungen für den Anbau von Episcia
Episcia erfordert keine aufwändige Pflege, daher kann auch ein Anfänger im Pflanzenbau sie problemlos anbauen.
Standortwahl
Episcia wächst am besten an Ost- und Westfenstern. Bei Platzierung auf einer sonnigen Fensterbank ist eine zusätzliche Beschattung erforderlich, da die Blätter sonst austrocknen, sich kräuseln, ihre Farbe verlieren und das Wachstum verlangsamt wird. Ampelsorten können an Fensterbänken Triebe in benachbarte Töpfe treiben und dort Wurzeln schlagen. Um dies zu vermeiden, können Episcia in Hängeampeln aufgehängt werden.
Das ganze Jahr über beträgt die optimale Temperatur für die Pflanze 22-24°C. Ein Absinken auf 16 Grad kann für die Blüte schädlich sein. Ein Anstieg ist bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit nicht so kritisch.
Luftfeuchtigkeit und Bewässerung
Im Frühling und Sommer wird Episcia im Durchschnitt alle 2-4 Tage gegossen, wobei übermäßige Bodenfeuchtigkeit vermieden wird. Im Winter reduziert man das Gießen auf 1-2 Mal pro Woche. Generell orientiert man sich an der oberen Erdschicht – wenn sie trocken ist, wird gegossen. Staunässe im Untersetzer ist zu vermeiden.
Die Blüte liebt Feuchtigkeit, aber die dicht behaarten Blätter sollten nicht besprüht werden. Auch beim Gießen sollte die Blattfläche nicht benetzt werden, da sonst unschöne Flecken entstehen können. Zur zusätzlichen Befeuchtung stellt man Gefäße mit Wasser oder feuchtem Blähton, Kieselsteine neben den Topf.
Erde und Umtopfen
Die Erde sollte leicht sein, gut Luft und Feuchtigkeit durchlassen, mit einem pH-Wert von 5,5. Optimale Mischung: 2 Teile Laubdeckerde, 2 Teile Niedermoostorf, 1 Teil Torfmoos. Von gekauften Erden eignen sich Universal- und solche für Usambaraveilchen. Dazu kann man Holzkohle und Torfmoos hinzufügen.

Das Umtopfen von Episcia erfolgt 1-2 Mal pro Jahr.
Junge Pflanzen werden zweimal im Jahr umgetopft – im Frühling und Herbst, bei älteren reicht einmal. Man wählt einen breiten Behälter mit Drainagelöchern. Auf den Boden des Topfes wird unbedingt eine 3 cm dicke Drainageschicht gelegt. Die Pflanze wächst schnell, daher sollte der neue Behälter 4-5 cm breiter sein als der vorherige.
Eine halbe Stunde vor dem Umtopfen wird die Pflanze reichlich gegossen. Nach dem vorsichtigen Herausnehmen aus dem Topf werden die Wurzeln untersucht, trockene und faule Teile 3 cm oberhalb der beschädigten Stelle entfernt, die Schnittstellen mit Schwefel bestäubt. Nach dem Umtopfen in einen neuen Topf wird die Episcia reichlich gegossen, nach einer halben Stunde wird überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer entfernt. Die erste Woche wird die Pflanze im Halbschatten gehalten.
Düngung
Die Episcia wird im Frühling und Sommer alle zwei Wochen gedüngt. Verwenden Sie Dünger für Blühpflanzen, der ausschließlich in feuchte Erde eingebracht wird. Verdünnen Sie ihn auf die Hälfte der auf der Verpackung empfohlenen Konzentration. Achtung: Bei Zugabe von Dünger in ausgetrocknete Erde kann das Wurzelsystem leicht beschädigt werden.
Rückschnitt
Schneiden Sie die Episcia regelmäßig zurück, um eine schöne Form zu erhalten, da die Pflanze schnell wächst. Verwenden Sie dazu desinfizierte Scheren oder ein Messer nach der Blütezeit. Die abgeschnittenen Triebe können Sie bewurzeln und in denselben Topf setzen, um den Busch dichter zu machen.
Um die korrekte Form nicht zu stören, stellen Sie die Episcia nicht an einen anderen Ort und drehen Sie den Topf nicht. Um Verletzungen der ersten und neuen Triebe an den Topfrändern zu vermeiden, setzen Sie ein Netz in die Erde. Wenn die Triebe lang genug gewachsen sind, entfernen Sie es vorsichtig und hängen Sie die Zweige der Pflanze über die Ränder.
3>Blütezeit
Je nach Art blüht die Episcia im Juni oder Juli, die Blütezeit endet im September. Es gibt Sorten, die von April bis Oktober blühen. Die Blüten sind einzeln und haben die Form von Grammophonen. Im Durchmesser erreichen sie meist 3-5 cm. Häufig sind rote Farbtöne, aber es gibt auch gelbe, blaue, weiße, gesprenkelte Varianten. Verwelkte Blüten und Blätter sollten Sie sofort entfernen, damit die Pflanze weniger Kraft aufwenden muss. Über die Entwicklung allergischer Reaktionen während der Blütezeit der Episcia liegen keine Daten vor.

Schöne Blüte der Episcia.
Episcia blüht nicht
Wenn die Episcia nicht blüht, deutet dies auf falsche Haltungsbedingungen hin. Zum Ausbleiben der Blüte können verschiedene Fehler führen. Hauptsächlich:
- Häufiges Austrocknen der Erde.
- Trockene oder kalte Raumluft.
- Häufige Anwendung von Stickstoffdünger und Mangel an Kalium-Phosphor-Dünger.
- Lichtmangel.
Kultivierungsschwierigkeiten
Die Episcia wird selten von Schädlingen befallen. Hauptsächlich sind dies Wollläuse, Blattläuse, Wurzelgallenälchen. Bei Befall mit letzteren müssen Sie gesunde Stecklinge abschneiden und bewurzeln, während Sie den Topf mit der alten Erde vernichten. Die anderen Schädlinge bekämpfen Sie durch Behandlung der Pflanze mit Insektiziden ("Actellic", "Fitoverm", "Aktara").
Episcia-Krankheiten
Die Pflanze wird häufig von Fäulniskrankheiten befallen, die durch übermäßiges Gießen und kalte Standorte verursacht werden. Bei Befall des Wurzelsystems ist die Pflanze schlaff, die Blätter sind weich und runzlig, obwohl die Erde feucht ist. Sie können die Blume durch Umpflanzen in trockene Erde retten.
Aber wenn die Wurzeln überhaupt nicht mehr funktionieren, hilft nur eine Neubewurzelung des Stecklings. Dazu schneiden Sie die Triebe 3 cm über dem faulen Gewebe ab und stellen sie zur Bewurzelung ein. Zur Vorbeugung von Fäulnis regulieren Sie die Bewässerung und sorgen Sie für Löcher im Topfboden sowie eine Drainageschicht.

Fäulnis des Wurzelsystems der Episcia.
Manchmal befällt Mehltau die Pflanze. An Stängeln und Blättern entsteht ein weißer, pulveriger Belag. Dies kann durch Aufbewahrung in einem schlecht belüfteten Raum oder durch Anbau in alter Erde verursacht werden. Zur Bekämpfung werden Fungizide eingesetzt – wie „Topas“, „Quadris“ und andere.
Andere Probleme
Häufiger stoßen Besitzer von Episcia auf folgende Probleme:
- Das Auftreten von braunen Flecken auf den Blättern aufgrund von Wassereinwirkung.
- Gelbfärbung der Blätter infolge von Sonneneinstrahlung, Überdüngung oder geringer Luftfeuchtigkeit.
- Austrocknen der Blattspitzen, schwaches Wachstum neuer Triebe aufgrund zu trockener Raumluft.
- Die Blätter kräuseln sich aufgrund unregelmäßigen Gießens.
- Die Blattspreite wird kleiner und verliert ihre Farbe bei Lichtmangel.
Vermehrung
Episcia kann durch Samen, Stecklinge, Seitentriebe oder Tochterrosetten, Blätter vermehrt werden. Bei der Vermehrung durch Samen gehen die Eigenschaften der Mutterpflanze fast immer verloren, daher ist diese Methode nicht relevant.
- Gut entwickelte Seitentriebe werden von der Mutterpflanze getrennt und in Erde gepflanzt. Sie werden wie eine ausgewachsene Episcia gepflegt.
- Sobald sich Rosetten an den Ablegern bilden, werden sie in Erde gesetzt, ohne von der Mutterpflanze getrennt zu werden. Wenn sie Wurzeln geschlagen haben, können sie vorsichtig abgetrennt und in einen eigenen Topf gepflanzt oder zu einer erwachsenen Episcia gesetzt werden.
- Bei der Vermehrung durch Stammstecklinge werden sie in Wasser oder direkt in Erde bewurzelt. Bei der Bewurzelung in Erde wird der Steckling mit einem durchsichtigen Behälter abgedeckt, um ein Gewächshaus zu schaffen. Sie werden an einem warmen, hellen Ort aufbewahrt – die Bodentemperatur sollte mindestens 18 Grad betragen. Sobald Wurzeln erscheinen, kann der Steckling in einen endgültigen Topf umgepflanzt werden.
So erfolgt die Bewurzelung durch ein Blatt.
Empfehlungen
Wenn Sie eine Episcia in einem Gewächshaus oder Blumenladen auswählen, achten Sie auf die Blätter. Eine gesunde Pflanze hat keine Flecken, Gelbfärbung oder Turgorverlust. Achten Sie auf den Wurzelballen – er sollte mäßig feucht, aber nicht nass sein. Einen Steckling der gewünschten Sorte können Sie für 0,80-1,20 € erwerben, der Preis einer ausgewachsenen Pflanze liegt bei etwa 5 €.
Handbuch der Zimmerpflanzen
Wie vermehrt sich Episcia zu Hause?
Ampelpflanze zur Vermehrung. Lesen Sie, wie man Episcia zu Hause teilt?
Wie vermehrt sich Episcia zu Hause?
Episcia – eine kompakte Ampelpflanze mit einer poetisch wachsenden Blattwelle. Sie blüht normalerweise mit weißen oder roten Blütenständen. Hat man sich an der Schönheit einer Pflanze erfreut, verstärkt sich der Wunsch, die Schöne zu vermehren, um ein Hundertfaches.
Wann Episcia vermehren: im Frühling, vor der Blüte.
Wie sie sich vermehrt: durch Samen oder Stecklinge.
Betrachten wir die Pflanzung von Episcia durch Stecklinge. Diese Methode minimiert Schäden, da nicht die obere Rosette abgeschnitten werden muss, wie bei anderen Ampelpflanzen, sondern ein kleiner Steckling vorsichtig abgetrennt und in den Topf eingepflanzt wird.
- Schneiden Sie die Triebe der Episcia aus dem mittleren Teil der Pflanze.
Die Seitentriebe der mittleren Etage sind am widerstandsfähigsten, daher bewurzeln sie sich schnell und wachsen an.
Wie man einen Steckling abtrennt: Schneiden Sie den Steckling an der Basis der Mutterpflanze ab, setzen Sie ihn in die Erdmischung und bedecken Sie ihn leicht. Nachdem Sie die richtigen Pflegeparameter eingestellt haben, ziehen Sie den Steckling in feuchter Erde heran.
Schnelle Anzucht: Decken Sie das Gefäß mit dem Steckling mit einem Glas ab – schaffen Sie Treibhausbedingungen. Nehmen Sie es einmal täglich zum Lüften ab. Überprüfen Sie die Erdmischung und gießen Sie Wasser nach, wenn sie ausgetrocknet ist.
Erde für Episcia: 1 Teil Torf und 1 Teil Sand auf 2 Teile Lauberde. Für die Zukunft: Mischung für Episcia pH 5,5. Auf den Boden des endgültigen Topfes wird eine Drainage gelegt und darüber das Substrat verteilt, anschließend wird der vorgezogene Steckling eingepflanzt.
Vorteil der Stecklingsvermehrung: Sie erhält die mütterlichen Eigenschaften, Widerstandsfähigkeit, äußere Ähnlichkeit und Sortenmerkmale.
Lufttemperatur für die Bewurzelung von Episcia aus Stecklingen: mindestens +18°C. Obergrenze +25°C. Stabile Wärme entspannt den Steckling und fördert die allmähliche Wurzelbildung. Beleuchtung sollte hell, aber diffus sein. Wenn Sie die Episcia auf den Balkon stellen, verdecken Sie die Fenster mit Jalousien, im Zimmer mit Vorhängen, besonders an Südlagen.
Größe des endgültigen Topfes: 20 cm Durchmesser.
Wie pflegen: Mäßig und regelmäßig gießen. Verwenden Sie warmes Wasser, damit die Wurzeln nicht faulen.
Besonderheiten beim Anbau von Episcia
Es sind mögliche Probleme der Pflanze zu beachten: Auftreten von Flecken, Wurzelfäule, fehlende Blüte. Korrekte Pflege zu Beginn der Haltung führt zu keinen Reaktionen während der Vegetationsperiode.
- Wenn Sie die Episcia mit kaltem Wasser übergießen oder auf die Blätter richten, entstehen braune Flecken, die Blattspreite wird weich.
- Wenn Sie mit Dünger überdüngen – werden die unteren Blätter gelb.
- Wenn Sie sie in der Sonne lassen – verbrennen die oberen und die der Lichtquelle zugewandten Blattspreiten.
- Muffige Raumluft und übermäßiges Gießen führen zu Wurzelfäule und dem Auftreten von grauem Belag auf Stecklingen und Blättern.
Alle genannten Varianten führen dazu, dass die Episcia nach der Vermehrung nicht wächst und nicht blüht.
Unerwünschte „Gäste“ – Parasiten der Episcia
Überprüfen Sie zu Beginn der Blühsaison, nach dem Umtopfen oder der Vermehrung die Unterseite der unteren Blätter auf Parasiten. Häufige Gäste an Episcia sind Blattläuse, Thripse, Schmierläuse, Schildläuse und Weiße Fliegen. Vorbeugung mit Präparaten hilft zu Beginn des Befalls – Sie können mit „Fitoverm“ oder „Aktellik“ behandeln.
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