Sägen Sie, Schura, sägen Sie! 5 Anzeichen, dass ein Baum im Garten gerodet werden muss

Leider ist das Leben der Bäume zwar nicht das kürzeste, aber auch es endet irgendwann. Und damit Apfel, Birne, Pflaume oder Kirsche nicht von einer Fruchtquelle zu einer Quelle von Krankheiten und einem Nistplatz für Schädlinge werden, muss man sich von den ausgedienten Bäumen trennen. Was sind die wichtigsten Anzeichen, anhand derer ein Gärtner zu Recht ein endgültiges Urteil über einen Baum fällen kann?

Der Agronom Wassili Jakowlew antwortet:

Es gibt mehrere wichtige Anzeichen, die darauf hinweisen, dass das eine oder andere Obstbaum vom Grundstück entfernt werden muss. Das erste, das viele Gärtner übrigens nicht als Gefahrensignal wahrnehmen, ist eine deutliche Neigung. Einen Baum im Alter von bis zu 4-5 Jahren kann man noch versuchen, in eine streng vertikale Position zu bringen. Wenn jedoch beispielsweise ein geneigter Apfelbaum bereits im zweiten Jahrzehnt ist, deutet dies in der Regel auf große Probleme mit dem Wurzelsystem hin. Entweder sind die Wurzeln stark beschädigt, zum Beispiel durch einen Maulwurf, oder sie sind ganz abgestorben. Ein solcher Baum ist bereits ein Kandidat für die Entfernung.

Das zweite Anzeichen ist das Vorhandensein von tiefen, nicht heilbaren Rissen. Wenn ein solcher Riss den gesamten Stamm entlang verläuft oder kleine Risse, die ebenfalls nicht behandelt werden konnten, zwei Drittel seiner Fläche einnehmen – dann ist Schluss. Es ist Zeit, zur Säge zu greifen.

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Das dritte Anzeichen ist das Auftreten einer großen Anzahl großer Schwellungen am Stamm und an den Hauptästen. Diese Schwellungen sind innen voller morschem Holz, und schließlich bringen sie den Baum um. Hier etwas zu unternehmen – besonders bei älteren Bäumen – ist sinnlos, es ist einfacher, ihn zu fällen und zu roden.

Das vierte Anzeichen: Der Baum hat in zwei Saisonen keinen Höhenzuwachs gezeigt, und die Spitze sowie mehr als die Hälfte der Äste in der Krone sind vertrocknet. Das sind sichere Anzeichen des natürlichen Todes, und hier bleibt nur, den 'Toten' endgültig zu begraben.

Ein weiteres Anzeichen: Der Baum hat aufgehört, Früchte zu tragen. Er sieht gesund aus, die Blätter sind in Ordnung, er blüht, es gibt keine offensichtlichen Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen, aber Früchte gibt es einfach keine. Hier liegt es in Ihrem Ermessen. Wenn Ihnen ein solcher Baum gefällt, zum Beispiel als Mittelpunkt einer Komposition, und er benachbarte Pflanzungen nicht in ihrer normalen Funktion beeinträchtigt, können Sie ihn grundsätzlich stehen lassen. Wenn Ihnen jedoch die Früchte wichtiger sind, sollten Sie ihn besser beseitigen und durch einen neuen, vielversprechenden ersetzen.

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